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Nachlese: Soziale Medien und Wissenschaftskommunikation

1. April 2016 von Jan-Hinrik Schmidt

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Zwei Wochen sind nun seit dem Workshop in Berlin vergangen, und ich freue mich über die Gelegenheit, in einem weiteren Gastbeitrag noch einige Informationen und Gedanken nachschieben zu können. Zunächst: Es freut mich sehr, dass die Expertisen doch bereits jetzt zugänglich gemacht werden können; während und im Nachgang der Veranstaltung gab es einige entsprechende Anfragen und großes Interesse daran, die Grundlagen unserer Impulsvorträge ausführlich nachlesen zu können. Meine Expertise steht hier als .pdf zum Download bereit und die Folien meiner Präsentation sind auf Slideshare zu finden. ... weiter

 

Kurze Nachlese zum WÖM2-Workshop

29. März 2016 von Henning Lobin

Prof. Dr. Henning Lobin

Zehn Tage liegt der Workshop zum WÖM2-Projekt mittlerweile zurück, und nachdem der österliche Frieden es zumindest versucht hat, sich auf uns niederzulegen, möchte ich noch einmal aus persönlicher Perspektive auf diesen interessanten Tag in Berlin zurückkommen. Einen Eindruck davon erhält man auch durch die hervorragende Storify-Dokumentation, die die Mitarbeiter der ACATECH von der intensiven Twitter-Kommunikation während der Tagung angefertigt haben, und natürlich von der Video-Dokumentation der gesamten Veranstaltung auf YouTube. Auf Twitter wird die Diskussion unter dem Hashtag "#wöm2" weitergeführt. Die Diskussionen während des... weiter

 

Livestream für Workshop am 18. März: 9.00 bis 17.00 Uhr

16. März 2016 von Andreas Wenninger

Am Freitag, den 18. März findet nun von 9 - 17 Uhr der Workshop "Bedeutung, Chancen und Risiken der sozialen Medien für die Wissenschaftskommunikation" in Berlin statt. Die Sprecher der Akademien-Arbeitsgruppe hatten bereits in ihrem Startposting darauf hingewiesen: Für alle Interessierten, die nicht persönlich anwesend sein können, wird ein Livestream auf Youtube angeboten. Sie können den Stream unter folgender Adresse abrufen: Im Zentrum des Workshops stehen, wie Sie dem Programm entnehmen können, die Expertisen unserer GastautorInnen hier im Blog. Den GastbloggerInnen sei an dieser Stelle noch einmal recht... weiter

 

Fördern und fordern für die Zukunft des Wissenschaftsjournalismus

16. März 2016 von Leyla Dogruel

Den Abschluss des Gastblog-Auftritts möchte ich nutzen, um unsere letzte These vorzustellen, die sich auf die Frage bezieht, wie der Wissenschaftsjournalismus unterstützt werden kann, um im Kontext der insbesondere für den Printmarkt beobachtbaren "Krisen" und Kürzungen weiter Bestand zu haben und erfolgreich einen Beitrag für unabhängige und qualitativ hochwertige Wissenschaftskommunikation zu leisten. Dabei favorisiert unser Vorschlag ein staatsfernes Instrumentarium, das die Erstellung wissenschaftsjournalistischer Beiträge unabhängig unterstützt: Die Subventionierung von Presseunternehmen oder -redaktionen durch den Staat stellt nicht nur ein ordnungspolitisches,... weiter

 

Wissenschaftskommunikation über Social Media als ‘no, low or high cost’?

14. März 2016 von Leyla Dogruel

Nachdem Klaus Beck die ersten drei unserer Thesen zur Diskussion der "medienökonomischen Seite" von Wissenschaftskommunikation über Social Media vorgestellt und diskutiert hat, steige ich jetzt mit einer weiteren These ein, die neben der zuvor diskutieren Effektivität von Social Media zur Ansprache der an Wissenschaftsthemen interessierten Öffentlichkeit die Kostenseite betrachten soll. Was sich für Organisations-PR und Marketingaktivitäten werbetreibender Unternehmen bereits seit einiger Zeit abzeichnet, gilt in ähnlicher Form auch für die Direktkommunikation wissenschaftlicher Organisationen und Institutionen, die versuchen, mittels Social Media... weiter

 

Alles anders, alles neu mit Social Media?

11. März 2016 von Klaus Beck

Neue Medien(techniken) lösen (übrigens seit Jahrhunderten immer wieder) gleichermaßen Visionen der Freiheit und Schreckensfanatasien a la "Untergang des Abendlandes" aus. Beides erweist sich erfahrungsgemäß zwar als falsch, aber das stört viele Visonäre, Kommunikations- und Unternehmensberater nicht weiter. Auch an "Social Media" knüpfen sich solche Fantasien: praktisch kostenlos, allzeit verfügbar, partizipativ und direkt... Bei nüchterner Betrachtung der bisherigen Entwicklung und Forschung kommen wir zu folgender Einschätzung: Social Media revolutionieren die Wissenschaftskommunikation nicht. Der Einsatz von Social Media durch Hochschulen und andere... weiter

 

Journalismus bleibt für die Wissenschaft unverzichtbar

9. März 2016 von Klaus Beck

Unsere zweite These lautet: Medienangebote selbstvermittelter institutioneller Wissenschaftskommunikation stellen kein funktionales Äquivalent zum Wissenschaftsjournalismus dar. Dies gilt sowohl für die Reichweiten als auch für die nutzerseitig zugeschriebene Glaubwürdigkeit. Eine substitutive Nutzung findet in der Regel nicht statt, die kommunikative Effektivität bleibt daher begrenzt. Universitäten und andere Forschungseinrichtungen haben in den letzten Jahren ihre Öffentlichkeitsarbeit ausgebaut und verstärkt versucht, direkt die Bürger zu erreichen, also ohne den vermeintlichen "Umweg" des Journalismus. Auch wenn natürlich eigene Print-Publikationen und Webpräsenzen heutzutage zur professionellen... weiter

 

Crisis? What crisis?

7. März 2016 von Klaus Beck

Die Staffette der Gastblogger geht weiter! Nachdem die kommunikativen und technischen Möglichkeiten der sozialen Medien für die Wissenschaftskommunikation hier bereits diskutiert wurden, wechseln wir die Perspektive und denken über die ökonomische Seite der Wissenschaftskommunikation mit alten und neuen Medien nach. Die Grundlage ist wiederum eine Expertise für ACATECH, die zusammen mit Leyla Dogruel entstanden ist. Hier möchten wir gerne einige zentrale Thesen daraus zur Diskussion stellen. Die erste Frage, die wir uns gestellt haben, war, was es eigentlich mit der... weiter

 

Wissenschaftskommunikation in sozialen Medien – ein Fazit

3. März 2016 von Henning Lobin

Prof. Dr. Henning Lobin

In meinem vierten und letzten Gastbeitrag zu diesem Blog möchte ich die Veränderungen bilanzieren, die sich durch Verlagerung der Wissenschaftskommunikation in vernetzte digitale Medien ergeben. Für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben sich die größten Veränderungen mit den erweiterten Möglichkeiten zu Kommunikation und Kooperation ergeben. Entscheidend ist dabei die durch das Internet erzielte Geschwindigkeitserhöhung der Kommunikation. Zwar ist auch heute die Publikation von wissenschaftlichen Ergebnissen in Aufsätzen, Artikeln oder Büchern mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung verbunden, früher galt dies allerdings auch für die direkte... weiter

 

Was lese ich? Wen sehe ich? – Empfehlungsalgorithmen in der Wissenschaftskommunikation

29. Februar 2016 von Henning Lobin

Prof. Dr. Henning Lobin

Im letzten Beitrag habe ich mich mit Altmetriken befasst, einer Gruppe von Algorithmen, die Impact und Reputation in der Wissenschaft aufgrund unterschiedlichster "alternativer" Kennzahlen aus sozialen Medien ermitteln wollen. Eine zweite Gruppe von Algorithmen, die im Zusammenhang mit zukünftigen Entwicklungen der Wissenschaftskommunikation betrachtet werden muss, bilden Empfehlungsalgorithmen – Algorithmen, durch die Empfehlungen für den Nutzer generiert werden.[i] Im Rahmen einer wissenschaftlichen Social Media-Plattform können sich derartige Empfehlungen auf andere Nutzer mit ähnlichen wissenschaftlichen Profilen beziehen, auf für einen Nutzer als relevant erachtete... weiter