Einstein-Widerleger und Co


Die deutschsprachige physikbezogene Bloggerwelt konzentriert sich seit vorgestern fast nur auf eins: Österreich kündigt seine Mitgliedschaft beim CERN auf, auch Jan Hattenbach hat das Thema in den Himmelslichtern angesprochen. Am lebendigsten wird die Diskussion in Florian Freistetters Astrodictum Simplex geführt, eine ganze Schar von Kommentatoren hat dort Ablehnung und Unverständnis für die Entscheidung des österreichischen Wissenschaftsministers geäußert. Und dann ist da auch noch "Fred". Fred ist der Meinung, daß am CERN eh nur unnütz Geld verschwendet würde, die Wissenschaftler dort seien allesamt auf dem Holzweg, und eigentlich seien Raum und Zeit und natürlich auch der Urknall nichts weiter als eine Illusion.

Jeder der in Astronomie und Physik irgendeiner Form mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun hat, der kennt solche Leute. Zum Beispiel "den Philosophen". Der Philosoph sitzt bei jedem unserer Abendvorträge in der ersten Reihe und hört aufmerksam zu. Dem Vortragenden drückt er im Anschluß an die Veranstaltung ein etwa 20 Seiten starkes Manuskript in die Hand: "Meine eigenen Gedanken zur Entstehung des Universums. Es wäre schön, wenn sie sich das einmal anschauen könnten." Trifft er sein Opfer bei einer anderen Veranstaltung wieder, dann möchte er wissen, ob er seinen Gegenüber denn auch von seiner Theorie überzeugen konnte oder ob es noch weiteren Infomaterials bedarf. Er gebe ja zu, er sei kein Fachmann und habe nie Physik studiert, aber das bräuchte man ja auch eigentlich nicht, um solche einfachen Dinge wie den Ursprung des Universums zu verstehen.

Nun ist der Philosoph ein älterer Herr, der sein Manuskript noch mit der Schreibmaschine abgetippt hat. Artverwandte Denker jüngerer Generationen nutzen mit Vorliebe die Möglichkeiten des Internets. Webseiten zu Themen wie "Einstein widerlegt!", unter denen Hobby-Physiker ihre Ideen und Theorien präsentieren, finden sich in den unendlichen Weiten des WWW zuhauf. Einstein und seine Relativitätstheorie sind in dieser Hinsicht besonders beliebt, dichtauf gefolgt von kosmologischen Themen wie dem Urknall oder der Dunklen Materie.

Der Fortschritt in den Naturwissenschaften lebt von neuen Denkansätzen. Aaaaber, solche Überlegungen müssen auch Hand und Fuß haben, also eine solide Basis aus mathematisch-physikalischen Grundlagen. Und hier fangen die Probleme dann an, denn während einem Einfälle ja sprichwörtlich im Schlaf kommen können, ist es für den Laien-Wissenschaftler oft nicht mehr so einfach, die Physik, die hinter ihrem Konzept steht, nachzuvollziehen. Aktuelle wissenschaftliche Forschung kann hoch komplex sein und erfordert oft Vorkenntnisse und Erfahrungen, die nur das dazugehörige Studium plus tägliche Arbeit in der Forschung liefert. So schleichen sich dann leicht Irrtümer und Mißverständnisse ein, die einem Profi schnell auffallen.

Soweit so gut. Leider ist die Spezies Amateur-Physiker zwar immer gut dabei wenn es darum geht zu versuchen andere von seinen Vorstellungen zu überzeugen, aber nur selten ist er an echten Diskussionen und Kritik interessiert. Was also tun, wenn jemand, der seine Ideen beispielsweise in einem Internetforum vorstellt, sich von den aufgedeckten Widersprüchen partout nicht überzeugen läßt und auf der Richtigkeit seiner Theorie beharrt? Der argumentierende Profi darf sich dann nämlich auch noch schnell vorwerfen lassen, daß seine Denkweise zu sehr in festen Bahnen läuft, zu sehr geprägt ist von dem Respekt vor großen Namen und dem was man im Studium "als Tatsache" gelernt hat. Natürlich hat der studierte Astronom, Physiker, Chemiker etc. bei allgemein akzeptierten Theorien und Gesetzmäßigkeiten festeren Boden unter den Füßen als auf dem unbekannten Terrain neuer Ansätze. Ihm aber deshalb Ignoranz und Beschränktheit vorzuwerfen, zeigt, daß man ganz grundsätzlich die Arbeitsweise in der Naturwissenschaft nicht verstanden hat. Physiker nutzen Theorien und Gesetzmäßigkeiten (basierend auf der hohen Kunst der Mathematik...), um vorhandene Beobachtungen zu erklären und die Ergebnisse zukünftiger Experimente vorherzusagen. Schlägt das fehl, so bedeutet dies, daß der entsprechende Ansatz widerlegt wurde und verworfen werden muß oder zumindest eine "Nachbesserung" erforderlich ist. Andersrum gibt es aber keine Möglichkeit, eine Theorie endgültig zu beweisen. Hinzu kommt, der Gültigkeitsbereich praktisch jeder Theorie ist begrenzt - für den Laien ist eine der größten Stolperfallen bei wissenschaftlichen Theorien, die Grenzen ihrer Anwendbarkeit zu überblicken.

Und die ultimative Lösung im Umgang mit solchen Querdenkern? Es gibt keine. Leider. Im Diskussionsforum von astronews.com beispielsweise  werden "Diskussionen über so genannte alternative Theorien oder über Kritik an allgemein anerkannten physikalischen Konzepten" resolut in das speziell dafür eingerichtete Unterforum "Gegen den Mainstream" verbannt und damit mehr oder weniger schon im Vorwege in ein Kuriositätenkabinett einsortiert. Verstöße gegen dieses Prinzip werden mit Verwarnungen geahndet. Ob das angebracht ist, sei mal dahingestellt. Zwar werden solche Diskussionen so in vernünftige Bahnen gelenkt, aber zumindest im Umgang mit Unbeteiligten, die beispielsweise im Internet über solche Themen gestolpert sind und einfach nur wissen wollen ob da wirklich was dran sein könnte, steht man dann schonmal gleich in aggressiver Abwehrhaltung da, kein guter Anfang wenn es darum geht jemanden vom Gegenteil zu überzeugen. Bei wirklich interessierten Leuten funktioniert das ja auch meistens - solange die Fachleute es ihnen freundlich, auf verständlichem Niveau und ohne in hochtrabende Fachsprache zu verfallen erklären können.

Der Hobby-Wissenschaftler dagegen... Auch die Nerven der geduldigsten Wissenschaftler sind irgendwann einmal überstrapaziert, wenn Argumente ignoriert werden, auf Fragen mit Gegenfragen geantwortet und Unwissenheit mit einem Wirrwarr von Fachausdrücken kaschiert wird. Schließlich und endlich muß sich unser Querdenker dann ein simples "Schuster, bleib bei deinen Leisten" gefallen lassen. Schnell hinterläßt seine Einstellung, daß ausgerechnet er selber dazu auserkoren ist, die gesicherten Erkenntnisse etablierter Fachleute vom Thron zu stürzen, einfach nur den faden Nachgeschmack einer Neigung zur Selbstdarstellung. Nicht selten steigert sich das dann auch zu handfesten finanziellen Interessen: Angefangen bei Werbebannern auf Webseiten mit entsprechend reißerischen Schlagzeilen bis hin zu Aufforderungen a la "Kauft mein Buch, da steht das alles ganz genau drin!"

Durch polarisierende Statements reißt jemand wie Fred natürlich sofort jede Diskussion an sich. Versuche mit ihm zu auf sachlicher Ebene zu debattieren schlagen naturgemäß fehl, aber er hat Aufmerksamkeit, hat ein Publikum gewonnen, das ist es was er will. Da hilft dann oft nur ignorieren. Leider geben Leute wie Fred selten wirklich auf. Sie ziehen weiter zum nächsten Opfer, zum nächsten Internetforum oder Blog, und verbreiten ihre abstrusen Ideen unter einem neuen Publikum...


216 Kommentare zu “Einstein-Widerleger und Co”

  1. Florian Antworten | Permalink

    Na pass bloss auf...

    ...das du nicht auch noch Besuch von Leuten wie der lieben Frau Lopez kriegst ;)

    Die ist bis jetzt in Sachen Diskusionsstil echt das unangenehmste, was mir bis jetzt untergekommen ist. Fred ist nur ein harmloser Spinner; bei denen amüsiert man sich ein bisschen wenn sie ein paar originelle neue crank-Hypothesen haben (Ich muss zugeben, auf die Formel, die beweist, dass es Menschen gibt, die auf subatomaren Größenskalen leben bin ich irgendwie doch neugierig ;) ) und dann verschwinden sie meistens schnell wieder.

    Aber Einstein-Leugner a la Jocelyne Lopez sind ein ganz anderes Kaliber. Die sind weder lustig, noch originell - sondern nur ganz extrem nervig. Und wie ich feststellen durfte, wird man sie schwer wieder los, wenn man sich einmal mit ihnen einlässt...

    Aber was du mit "solche Leute" meinst, kenne ich ;) An der Sternwarte in Wien hatten wir nen ganzen Ordner mit den diversen Briefen und Manuskripten der verschiedenen Spinner. Da waren Sachen dabei... ;)

  2. Stefan Taube Antworten | Permalink

    Ich bin für ignorieren

    Hallo Carolin, ich denke bei den Freds hilft keine wissenschaftstheoretische Diskussion, da hilft nur Therapie. Wenn man sie nicht ignoriert, bestärkt man sie, das ist wie bei Exibitionisten. Daher rede ich mit so Leuten gar nicht.

    Ich glaube es gibt drei Aspekte, die einen Menschen darin bestärken können, zum Fred zu mutieren. Ganz wichtig ist die Tatsache, dass Wissenschaft ja oft in Sprüngen voranschreitet. Große Theorien haben es am Anfang oft schwer gegen das Establishment und um so größer ist später der Ruhm. Da die Freds ein extremes Geltungsbedürfnis haben, streben sie nach genau dieser Art Ruhm. Daher interessieren sie sich von vorneherein nicht für die harte Detailarbeit der Wissenschaft, das fleißige Messen und Beobachten. Sie wollen gleich aufs Ganze gehen und in romantischer Einstein-Fehlinterpretation eine großartige Theorie entwerfen - darunter machen sie's nicht.

    Bestärkt werden sie aber auch darin, dass es eben nicht nur Hobby-Physiker sind, die zum Fred werden, sondern auch Mitglieder der akademischen Zunft.
    Beispiele: Die Diskussion um erdverschlingende Schwarze Löcher im CERN wurde von Prof. Rössler vorangetrieben, die Gebrüder Bogdanov erhalten ihren Doktortitel mit abstrußen Theorien:(http://www.zeit.de/...rchen_der_Gebrueder_Bogdanov) und natürlich der Physiker Tipler (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Lehrbuchautor) mit seiner "Physik der Unsterblichkeit".
    Solche Leute sind natürlich kleine Ausreißer, die man eigentlich ertragen könnte. Aber durch ihre Geltungssucht sind sie eben extreme Multiplikatoren und Vorbilder für die Freds.

    Ein dritter wichtigerer Aspekt ist, dass gerade die Physik ja auch gezwungen ist, sich verständlich zu machen, will sie sich den Elfenbeinturmvorwurf nicht gefallen lassen. In seinem Buch "Zurück vor den Urknall" schreibt Martin Bojowald: "Verstehen wir die Welt wirklich, wenn wir sie nicht ohne die Voraussetzungen eines langjährigen Studiums erklären können?" Ich halte das für eine sehr wichtige Frage. Wieviel ist eine Erkenntnis über die Welt wert, wenn nur Eingeweihte sie vertehen und kein Produkt damit hergestellt werden kann? Daher schreiben Leute wie Bojowald allgemeinverständliche Bücher. Für den Philosophen, von dem Du sprichst, ergibt sich daraus der Umkehrschluss. Er meint dann, dass man tatsächlich Physik so betreiben kann, wie ein Sachbuchautor Physik erzählt. Er liest von einer Veranschaulichung, einem Gedankenexperimten, spinnt das irgendwie weiter und hält das dann für Fortschritt.
    Das ist, was mir so zu der Fred-Problematik einfällt.

  3. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    @Florian

    Hehe, die Dame ist mir wohlbekannt. Exakt drei Jahre ist es nun her, daß sie versuchte, sich im Astrotreff breitzumachen. Mit vereinten Kräften ist es uns aber gelungen, sie dort vergleichsweise schnell wieder loszuwerden. Von ihren Ergüssen findet man in unserem Archiv noch ein paar, so wie diesen hier. Seitdem darf ich mich aber glücklich schätzen nichts mehr von ihr gehört zu haben :-)

    Wenn wir schon bei solchen famosen Gestalten sind: Kennst du schon E.H. Dowdye? Den fand ich fast noch schlimmer.

    Caro

  4. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Publikum

    Wow, ich rieche ein Publikum, das mir freiwillig zuhört.

    ***

    Ich bin Österreicher.

    Ich bin gegen den CERN-Ausstieg Österreichs.

    Ich bin nicht der einzige Österreicher, der gegen den CERN-Ausstieg Österreichs ist.

    ***

    An der Kosmologie ist eigentlich nur störend, daß wir noch nicht wissen, woraus 95 Prozent des Universums bestehen.

    Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, daß ab und zu kosmologische Theorien aus grauer Vorzeit plötzlich im neuen Gewande wieder auftauchen.

    Da wäre zum Beispiel das pulsierende Universum aus der Sicht der Loop-Quantengravitation.

    ***

    Alles nun Folgende sollte man nicht zu ernst nehmen.

    Drei Bilder:

    http://members.chello.at/karl.bednarik/ANTI-2.jpg

    http://members.chello.at/karl.bednarik/PULUNI.jpg

    http://members.chello.at/karl.bednarik/ZYKUNI.jpg

    Ein Text:

    http://members.chello.at/...bednarik/FEYNMANR.html

  5. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Völlig wertungsfrei

    Völlig wertungsfrei möchte ich anmerken, daß Jocelyne Lopez eine eigene Internetseite besitzt:

    http://www.jocelyne-lopez.de/

    ***

    Mit etwas größerem Enthusiasmus weise ich auf die folgende Geschichtensammlung hin:

    http://www.e-stories.de/view-autoren.phtml?kbedn

    Noch mehr Bilder, tatsächlich funktionierende Unsichtbarkeitsgeräte, und einige Perpetuum-Mobiles die zumindest als *.gif-Animationen laufen, findet man hier:

    http://members.chello.at/karl.bednarik/

    Die ihr hier eintretet, legt alles physikalische Wissen ab.

  6. Marco Antworten | Permalink

    Nicht nur

    ... und Hobbyphysiker verbreiten unwissenschaftlichen Blödsinn, sondern offenbar auch veritable FH-Professoren.
    So erfuhr ich neulich zufällig, daß ein Physik-Professor der FH Furtwangen (im Schwarzwald) eine "neue Physik" propagiert und was von Skalarwellen und Raumenergie erzählt und auch, daß man sehr wohl ein Perpetuum Mobile konstruieren kann. Er läßt sogar Diplomarbeiten über diesen Mumpitz schreiben.

  7. Ryo Antworten | Permalink

    Schön ausgedrückt

    Sehr vorsichtig und sschön ausgedrückt.
    Ich wollte ich könnte auch so gelassen und ruhig an die Sache herangehen.
    Mir platzt regelmäßig der Kragen, wenn ich auf Esoteriker treffe, die zum "Beweis" ihrer "Theorie" (der Begriff wird gerne verwendet nach Lust und Laune), mit Szenarien kommen, bei denen ich erst verdutzt, dann nachdenklich und traurig, und dann doch manchmal wütend werde.

    Ich muss warnen davor zu denken, man könnte so jemand überzeugen. Aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass dies aussichtslos, und teilweise gar gefährlich ist. So werden Argumente verdreht und verzerrt wiedergegeben. Gleichzeitig können neutrale oder weniger erfahrene, ernsthafte Interessierte, schnell von den knackigen und leichter zu verstehenden "Argumenten" der Esoteriker vereinnahmt werden. Eine offene Diskussion empfehle ich nur vorbereitete, erfahrenen Rednern, die über eine ausgezeichnete Rhetorik verfügen.

    Die Bezeichnung "Philosoph" ist sehr milde umschrieben :) Hoffentlich fühlen sich da richtige Philosophen nicht auf die Füße getreten.

  8. Susanne M Hoffmann Antworten | Permalink

    Und wie reagiert man auf solch sinnfreies Reden von Leuten, die keine Ahnung von Physik haben, aber einen Dr.- oder gar Prof-Titel führen, den sie vielleicht sogar auf legalem Weg vor einigen Jahrzehnten für Kunstgeschichte erhielten?

    Bsp. mein Bericht von einer Tagung (zu der ich hinmusste, weil mein Prof es wollte) letztes Jahr, wo mich insbes. die Abschlussdiskussion sehr brüskierte:
    http://www.kosmologs.de/...aturae-spiele-der-natur

    Es war eine wissenschaftliche Tagung - in der Öffentlichkeit bin ich sowas längst abzuwimmeln gewöhnt. Hier fand ich es gravierender (seitdem will ich zurück in die Physik!).

  9. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    positiv denken

    Versuchen wir positiv zu denken.

    Richten wir unseren Blick nicht auf Leute, die wenig von Physik verstehen.

    Richten wir unseren Blick lieber auf Leute, die viel von Physik verstehen.

    Hier (in Kapitel 2.3 Entropie und Gravitation, ab Text-Seite 25) ist ein vermutlich physikalisch korrekter Artikel, der die Diskussion zwischen Maxwell und Loschmidt über den nicht vorhandenen Temperaturgradienten in Gassäulen genauer beschreibt.

    http://www.wias-berlin.de/...ias_preprints_330.pdf

    Ein Knudsen-Gas hat nichts mit dem Knutschen zu tun.

    Immer lesenswert ist das Wundersamesammelsurium:

    http://www.wundersamessammelsurium.info/

    Das einzige, was hier noch fehlt ist der Mondstützpunkt für die Reichsflugscheiben.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Biefeld-Brown-Effekt

  10. Maria Antworten | Permalink

    Interessante Leute

    Im "schwarz-gelben" hat jemand diese Diskussion wieder angeheizt: Die Venus Katastrophe??????
    Es gab abwechselnd böse Fragen, was das für Blödsinn wäre und Bitten, diesen Thread nicht zu schließen, "das ist sooo lustig!"

    Bei Moonfake-Veranstaltungen in Wien gibts einen, der immer wieder auftaucht mit der Story, er habe berechnet, dass die SaturnV mit dem verfügbaren Treibstoff gar nicht bis zum Mond gekommen sein kann. Und ein Universitätsprofessor habe seine Berechnungen nachgeprüft.

    Dann gibt es eine zweite Geschichte von einem Astronomieprofessor, zu dem ein leicht verwirrt wirkender Herr mit einem dicken Stapel Papier gekommen sein soll, ihm erklärte, er habe berechnet, siehe oben, ob er das eben mal nachprüfen könne. Der besagte Astronom soll sich die Unterlagen flüchtig durchgeschaut haben, ohne den geringsten Willen, die Sache nachzurechnen und soll in österreichischer Manier gemeint haben, "jaja, passt schon."

    Ein Schelm, wer vermutet, dass ersteres mit zweiterem zu tun haben könnte...

  11. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Einstein-Anhänger & Co.

    >>>>>>>>>>>
    Zitat Florian Freistetter - 09.05.2009 | 21:57
    Na pass bloss auf...das du nicht auch noch Besuch von Leuten wie der lieben Frau Lopez kriegst ;)
    Die ist bis jetzt in Sachen Diskusionsstil echt das unangenehmste, was mir bis jetzt untergekommen ist. Fred ist nur ein harmloser Spinner; bei denen amüsiert man sich ein bisschen wenn sie ein paar originelle neue crank-Hypothesen haben (Ich muss zugeben, auf die Formel, die beweist, dass es Menschen gibt, die auf subatomaren Größenskalen leben bin ich irgendwie doch neugierig ;) ) und dann verschwinden sie meistens schnell wieder.
    Aber Einstein-Leugner a la Jocelyne Lopez sind ein ganz anderes Kaliber. Die sind weder lustig, noch originell - sondern nur ganz extrem nervig. Und wie ich feststellen durfte, wird man sie schwer wieder los, wenn man sich einmal mit ihnen einlässt...

    Zitat Carolin Liefke - 09.05.2009 | 22:24
    @Florian
    Hehe, die Dame ist mir wohlbekannt. Exakt drei Jahre ist es nun her, daß sie versuchte, sich im Astrotreff breitzumachen. Mit vereinten Kräften ist es uns aber gelungen, sie dort vergleichsweise schnell wieder loszuwerden. Von ihren Ergüssen findet man in unserem Archiv noch ein paar, so wie diesen hier. Seitdem darf ich mich aber glücklich schätzen nichts mehr von ihr gehört zu haben :-)
    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Na, wenn es dem guten Florian Freistetter und der guten Carolin Liefke nicht genehm ist, dass auch Kritik der Relativitätstheorie im Internet vorgetragen wird, und wenn sie sich „mit vereinten Kräften“ schon bemühen, die „Dame“ loszuwerden, warum sprechen sie dann immer spontan das Thema an? Hmm… Logik finde ich hier nicht, aber bei Einstein-Anhängern ist bekanntlich die Logik abzuschalten, hehe.

    Also ein Tipp von mir: Wenn Euch meine „Ergüssen“ stören, dann braucht Ihr sie nicht zu lesen und überall zu verfolgen, so einfach ist das. Wofür andere Leser im Internet sich zu interessieren haben oder auch nicht, haben wiederum der gute Florian Freistetter und die gute Carolin Liefke nicht zu bestimmen, oder? Oder meinen die beide, das Internet gehört ihnen?

    Es war mir allerdings nicht bekannt, dass ich der guten Carolin Liefke „wohl bekannt“ war. Mich mit „vereinten Kräften“ aus dem Forum „Astroneff“ loszuwerden hat sie sich wohl nur unter Nickname getraut, die tapfere Carolin Liefke, oder?

    Ein extra Tipp für Dich, Carolin, den kannst Du allerdings von deinem Kumpel Florian Freistetter abschreiben, es ist ganz leicht, wirst Du schon schaffen: mich ignorieren und Auseinandersetzungen mit geistig beschränkten Teilnehmern verweigern, siehe hier:

    Die geistige Unbeschränktheit des Herrn Dr. Florian Freistetters, Astronom und Forscher in Jena und Heidelberg
    http://www.jocelyne-lopez.de/...na-und-heidelberg/

    Dr. Florian Freistetter: Verweigerung der Auseinandersetzung mit Kritik
    http://www.jocelyne-lopez.de/...etzung-mit-kritik/

    Meine geistige Beschränkung ist kein Maß für die Realität
    http://www.jocelyne-lopez.de/...-fur-die-realitat/

    Und schon hast Du mich los, ist das nicht schön? Wirst Du schon schaffen, Carolin, mich loszuwerden, dann wirst Du Dich eben "glücklich schätzen", schön für Dich, es liegt nur an Dir. :-)

    Jocelyne Lopez

  12. Ralf L. K. Antworten | Permalink

    Nichtwissen schafft Hobby-Genies

    Hauptproblem der Alternativen ist ihr sehr begrenztes Wissen zur Natur selbst.
    Das beginnt bei Standardphysik wie Ineretilasystemen und endet bei Nichtwissen zur Quantenmechanik (obwohl längst vielfach z.B. in der Chemie und Halbleiterfertigung technisch berücksichtigt).
    Nachdem die Probleme von Laien mit Physik & Co. schon Jahrhunderte bestehen und sich die heutige Wissenschaft selbst erst aus den düsteren Mittelalter erheben musste ist auch gewaltig historischer Ballast präsent.
    Zudem hat der Erfolg der Wissenschaft dazu geführt das natürliche menschliche Bedürfnisse wie bei den Griechen die Sophisten zeigten (http://de.wikipedia.org/wiki/Sophisten) einen schlechten Stand haben.
    Da muss es nicht verwundertmn dass Juristen wie bei GOM / Lopez / Friebe / Müller versuchen die Naturgesetze zu verklagen. Odere Andere eine Latte von Ideologien als Knüppel gegen die Wissenschaft schwingen.
    Man sollte sich wie Plato aufregen, aber auch die Andersartigkeit als Teil der menschlichen Lebensideologie akzeptieren.
    Und dan Anedren klar mitteilen, dass sie nichts bei Wissenschaft zu suchen haben und woanders ihr Glück sollten.

  13. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    @Jocelyne

    Na da hat doch nicht etwa jemand seinen Namen bei Google eingegeben und diesen Blogbeitrag auf Seite 1 der Treffer gefunden? ;-)

    Aber da ich ja am liebsten Leute mit ihren eigenen Waffen schlage: Viele Grüße von Caro aus dem Astrotreff an Jocelyne, a.k.a. Massilia ;-)

  14. Dr. Stephan Kaula Antworten | Permalink

    Toleranz gegenüber "Laien"

    Bei meiner Arbeit als Hausarzt bin ich häufig damit konfrontiert, dass Patienten völlig eigene, oftmals reichlich abstruse Vorstellungen von medizinischen Zusammenhängen haben. Gleichwohl wissen sie oft besser als ich, was für sie gut ist. Die Fähigkeit zu Wissen und zu Erkennen scheint mir nicht ausschließlich vom Verstand gepachtet zu sein. Es gibt Intuition und eine Art "Bauchwissen", dass sich vielleicht manchmal in einer für den Verstand unlogischen Weise artikuliert. Natürlich macht es keinen Sinn darüber dann zu argumentieren, aber man sollte es auch nicht einfach so pauschal und rigoros ablehnen. Würde ich in meiner Arbeit so polarisieren, wie es in diesem Artikel geschieht, ich würde den Kontakt zum Patienten, zum Menschen verlieren.
    Mit freundlichem Gruß S. Kaula

  15. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    @Stephan Kaula

    Hallo Herr Kaula,

    ich glaube, die Beziehung von Arzt und seinem medizinischen Verständnis zum Patienten und seinem Bauchgefühl ist dann doch grundsätzlich verschieden vom Physiker und dem Laien und den Vorstellungen der beiden von Schwarzen Löchern oder dem Urknall.

    Das Problem ist doch: Mit intuitivem Denken kommt man bei derartig extremen physikalischen Phänomenen nicht weiter. Soetwas wie die vierdimensionale Raumzeit entzieht sich nicht nur all unseren menschlichen Sinnen sondern auch völlig unserem Vorstellungsvermögen. Und während jeder Mensch ja wohl eine unglaublich enge Verbindung zu seinem Körper und den in ihm ablaufenden Vorgängen hat, läuft uns in unserem täglichen Leben kaum mal ein allgemeinrelativistischer Effekt vor die Füße. Dadurch daß zwischen unserer Alltagserfahrung und der faszinierenden Welt der Kosmologie aber Welten liegen, fehlt uns aber irgendwo das Händchen dafür, diese Dinge zu erfassen.

    Es ist ja nicht so, daß die Physiker sich gerne mit hochkomplexem Formelwerk rumschlagen, wenn es einfacher ginge, dann würden sie es einfacher machen! Unser Patient, den wir verstehen wollen, heißt Universum. Er hat allerdings die Eigenschaft, daß er seinen ganz eigenen Gesetzen folgt. Dem Universum ist es egal, ob man versucht, sich diesen Gesetzmäßigkeiten intuitiv oder per mathematischem Formalismus zu nähern. Wäre das Universum ein Mensch, könnte ich mir aber gut vorstellen, wie es sich ins Fäustchen lacht, wenn jemand dabei partout immer wieder gegen dieselbe Wand rennt.

  16. Dr. Stephan Kaula Antworten | Permalink

    Gemeinsamkeiten?

    Sehr geehrte Frau Liefke,

    Sicherlich ist die Medizin mit der Physik schwer vergleichbar. Andererseits gibt es auch grundlegende Gemeinsamkeiten.

    1) Wir sind eingebettet in eine Realität, die wir verstehen wollen. Der Physiker/Kosmologe das Universum, der Mediziner den Körper. Beide wissen nicht, wie weit sie davon entfernt sind, diese komplexe Realität zu vollständig begreifen. Es kann sein, dass man 95% schon prinzipiell verstanden hat, oder auch nur 0,1%.

    2) Mit unserem Erkennen nähern wir uns etwas, von dem wir auch Teil sind. Die Medizin will letztlich erkennen, wie das Bewußtsein in diesem Körper funktioniert, um jegliches Leiden zu überwinden. Der Kosmologe versucht wiederum das Universum zu verstehen, von dem er auch ein Teil ist. Ein wichtiger Teil sogar, denn er ist der Beobachter.

    3) Wir sind Teil der Gesellschaft und werden auch finanziell durch diese in unserem Tun gefördert. Insofern dienen wir auch einem Zweck dieser Gemeinschaft. Wissenschaft ist ja kein egoistischer Selbstzweck.

    Deshalb darf sicherlich dieser größere Rahmen als Maßstab auch für die Physik herangezogen werden. Wissenschaft sollte sich daher meines Ermessens nicht von den Menschen entfernen, und der Wissenschaftler nicht vom Laien, auch nicht gefühlsmäßig. Er kann nur Achtung und Anerkennung erwarten, wenn auch er das große Ganze, die Gesellschaft und auch den Laien achtet. Gleichwohl missachten manche Laien auch den Aufwand wissenschaftlicher Erkenntnis, die ja nicht auch dem Ärmel geschüttelt wird. Es ist eigentlich banal und eine menschliche Selbstverständlichkeit. Beide Laie und Wissenschaftler sollten es nicht an der Achtung und dem Respekt gegenüber dem anderen fehlen lassen. Deshalb meine Bemerkung zu diesem Artikel.

    Mit freundlichem Gruß S. Kaula

  17. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    Re Gemeinsamkeiten?

    Hallo Herr Kaula,

    es geht hierbei aber gar nicht um das grundsätzliche Verhältnis vom Wissenschaftler (egal ob nun Mediziner oder Physiker) zum interessierten Laien. Wissenschaftskommunikation, das Vermitteln einer Wissenschaft und ihrer aktuellen Forschungsergebnisse nach außen ist ungeheuer wichtig. Dazu gehört mehr als ein ständiges Belehren der Öffentlichkeit von Seiten der Wissenschaftler, nämlich ein echter Dialog. Und daß in dieser Hinsicht die Kommunikation noch an einigen Stellen verbesserungswürdig ist, sowohl in Ihrer als auch in meiner Disziplin, steht außer Frage. Dennoch behaupte ich, daß das Verhältnis vom Physiker zum Rest der Welt im großen und Ganzen auf gutem Wege ist.

    Hinzu kommt: In kaum einer anderen Wissenschaft tragen Laien soviel zum tatsächlichen Erkenntnisgewinn in der Forschung bei wie in der Astronomie. Amateurastronomen führen teilweise unglaublich präzise oder langfristige Beobachtungsprojekte durch, von denen dann auch die Wissenschaftler gerne profitieren.

    Der notorische Einstein-Widerleger ist kein solcher zuverlässiger Mitarbeiter. Er ist auch nicht vergleichbar mit dem Patienten, der versucht, sich ein Bild von seiner Krankheit zu machen um zu verstehen, was genau eigentlich während der Behandlung passiert. Er wäre eher soetwas wie eine Person, die Sie regelmäßig jeden Montag Morgen vor Ihrer Praxis abfängt um Sie daraufhinzuweisen, daß derjenige in seinem Garten ein Pflänzchen gezüchtet hat, mit dem man Krebs heilen kann, und nun mögen Sie ihn doch bitte bei der Verbreitung bei seiner neu entdeckten Heilmethode unterstützen indem Sie sie Ihren Patienten ans Herz legen. Wie würden Sie mit einer solchen Person umgehen?

  18. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Richtiger Umgang mit Menschen?

    Hallo Herr Dr. Kaula,

    Sie schreiben:

    „Wissenschaft sollte sich daher meines Ermessens nicht von den Menschen entfernen, und der Wissenschaftler nicht vom Laien, auch nicht gefühlsmäßig.“

    Ich stelle Ihnen als Fallbeispiel einen grundlegenden Punkt der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie dar und vielleicht mögen Sie beurteilen, ob man als Physiklaie sie verstehen und sie als berechtigt ansehen kann, und ob man dafür ausgegrenzt und verjagt werden soll, wie es zum Beispiel im Forum passiert, wo Frau Liefke stolz „mit vereinigten Kräften“ mich vor drei Jahren verjagt hat:

    a) Die Spezielle Relativitätstheorie besagt, dass die Länge von bewegten Objekten sich in Bewegungsrichtung kontrahiert.

    b) Manche Befürworter einer Äthertheorie stellen auch diese Hypothese einer Längenkontraktion von bewegten Objekten in Bewegungsrichtung, und erklären diese mit einer elastischen Verformung des Objekts aufgrund des Widerstandes gegen das Medium Äther. Hier gibt es also eine nachvollziehbare Kausalität, wo auch ein Physiklaie rein gedanklich und gefühlsmäßig diese Hypothese als annehmbar akzeptieren kann.

    Jetzt die Einwände der Kritiker:

    1) In der Speziellen Relativitätstheorie gibt es aber keinen Äther, Einstein stellt seine Hypothese der Längenkontraktion von bewegten Objekten in einem leeren und kräftefreien Raum auf. Hier fällt also die physikalische Kausalität dieser Kontraktion. Die Relativisten sind nicht in der Lage, eine Kausalität für dieses angenommene physikalische Phänomen der Längenkontraktion von bewegten Objekten anzugeben. Ein der Väter der Relativitätstheorie, der Mathematiker Hermann Minkowski, sprach sogar hier von „einem Geschenk von oben“ ( http://www.jocelyne-lopez.de/...lativitatstheorie/ ) eine Kausalität, die im Fach Physik wohl nichts zu suchen hat.

    2) Ein Experte der Relativitätstheorie, Dr. Markus Pössel von Max Planck Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut hat mir überdies in einem E-Mail-Wechsel 2008 bestätigt, dass die Längenkontraktion von bewegten Objekten in der Relativitätstheorie nicht materiell ist, d. h. die Objekte behalten bei Bewegung unverändert ihre Ruhelänge bei. Die relativistische Längenkontraktion existiert also in der Natur und in der Physik nicht. Sie ist ein Scheineffekt, eine Illusion des Beobachters und kann in der physikalischen Realität logischerweise keine Auswirkung haben und auch keine richtigen Voraussagen liefern: Anders als in der Medizin, wo Beobachtungen physikalische bzw. biologische Auswirkungen im Organismus des Beobachters haben, kann eine Beobachtung eine Wirkung auf die physikalische, materielle Außenwelt nicht bewirken. Das wäre ja Magie. Das ist weder nachvollziehbar noch annehmbar.

    Jetzt meine Frage: Rechtfertigt das Vortragen von solchen Einwänden, dass die Anhänger der Relativitätstheorie die Kritiker als „Spinner“ beschimpfen (vornehmlich mit dem englischen Ausdruck „cranks“), sie „mit vereinigten Kräften“ verjagen und jegliche zivile und faire Debatte ablehnen? Ist das ein angemessenen Umgang mit Menschen (Laien), auch vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Wahrheitssuche?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  19. Dr. Stephan Kaula Antworten | Permalink

    Der Kräuterkundler

    Sehr geehrte Frau Liefke,

    Sicherlich hätte dieser Kräuterkundler meine Geduld auch überstrapaziert. Allerdings hatte ich tatsächlich mal eine Patientin, die bei einem osterreichischen "Wurzelsepp" in die Lehre gegangen war und sich in seinem wirklich abstrusen selbstgebauten Ursache- Wirkungsmodel von Krankheit und Gesundheit so verfangen hatte, dass sie nahe an einem Realitätsverlust war. Abstrus, weil da wissenschaftliche Bezeichnungen in einem nicht wissenschaftlichen Kontext verwendet wurden, wie Säfte, die von der Leber in die Milz laufen. Organisch anatomisch gibt es da keine Säfte, noch nicht einmal eine Verbindung, außer dem Blutkreislauf. Gleichwohl funktionierte Wurzelsepps Medizin. Wenn man sich innerhalb seines geistigen Bezugssystems bewegte, kam man zu guten, teilweise erstaunlichen Heil-Resultaten. Als Wurzelsepp dann irgendwann starb, funktionierte allerdings nichts mehr. Offenbar war seine Heilweise eng an seine Person und nicht an seine Theorie über Organ-Zusammenhänge geknüpft.

    Oder was ist mit Akupunktur? Schulmedizinisch ist das Erklärungsgebäude für deren Wirksamkeit völlig abstrus, aber sie funktioniert.

    Eigentlich müsste man also immer in die Haut des Andersdenkenden schlüpfen, um ihn und sein inneres "Bezugssystem" also überhaupt wirklich zu verstehen, denn er mag zwar die selben Worte gebrauchen, versteht aber mitunter unter diesen etwas anderes oder sieht diese in einen anderen Sinnzusammenhang eingebaut.

    Und dann kommt hinzu, dass je näher ein Erkenntnisweg dem Subjekt, dem -Ich- kommt, umso stärker ist dieser "Glaubensaspekt" für das, was als "Realität" erlebt wird. (Vergeiche Prädikatenlogik und Aussagen, die sich auf sich selbst beziehen.)

    "The world is as you see it" ist ein Vers aus einer indischen Schrift. Damit wird nicht nur das subjektive Erleben, sondern tatsächlich unsere physikalische Realität gemeint, sogar die Sterne und Galaxien am Himmel. Für die Medizin und Psychologie scheint das zumindest ein Stück weit zu stimmen.

    Oder etwas provozierender ausgedrückt: Was wäre, wenn unsere physikalische Realität nur eine kollektive Übereinkunft des Unbewußten wäre?

    Es gibt esoterische Strömungen die sagen, dass unsere kollektive naturwissenschaftliche Erkenntnis von dem Grad unseres kollektiven selisch menschlichen Fortschritts abhängt.

    Nun als Mediziner erlebe ich seit 30 Jahren, dass die Angst der Menschen zugenommen hat und die Menschen dadurch krank werden. Nicht die Medizin allein hat sich in dieser kurzen Zeit verändert, auch die Menschen.

    Mit freundlichem Gruß

  20. Dr. Stephan Kaula Antworten | Permalink

    crancs

    Sehr geehrte Frau Lopez,

    Nun ich denke die Kritiker haben diese Längenverkürzung nicht richtig verstanden, denn diese ist ja nur eine "virtuelle" durch die relativistische Geschwindigkeit und keine reale, wie sie durch eine Bewegung gegen einen Widerstand wie dem postulierten Äther entstehen würde. Hier haben die Kritiker ihre Aufgabe nicht erledigt, den Zusammenhang völlig zu verstehen.

    Das bedeutet aber nicht, dass man einen Menschen deswegen verletzen darf. Die Seele eine Menschen ist ein höheres Gut als ein logisches Argument.

    Was ich mich allerdings als Physik-Laie frage ist, Wenn ich die Geschwindigkeiten und Orte aller Massen im Universums mittele, bekomme ich dann nicht doch so etwas wie ein Bezugssystem, das einen Sonderstatus einnimmt?

    Mit freundlichem Gruß Kaula

  21. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Sie ist nicht einmal falsch...

    Sehr geehrter Herr Dr. Kaula,

    Sie schreiben:

    „Nun ich denke die Kritiker haben diese Längenverkürzung nicht richtig verstanden, denn diese ist ja nur eine "virtuelle" durch die relativistische Geschwindigkeit und keine reale, wie sie durch eine Bewegung gegen einen Widerstand wie dem postulierten Äther entstehen würde. Hier haben die Kritiker ihre Aufgabe nicht erledigt, den Zusammenhang völlig zu verstehen.“

    Die Kritiker haben doch die „virtuelle“ Natur der relativistischen Längenkontraktion von bewegten Objekten richtig verstanden und habe sogar ihre Aufgabe erledigt, indem sie hier zu Ende gedacht haben. Das habe ich zum Beispiel im Eintrag „Die Abmessungen einer Fata Morgana“ in meinem Blog dargelegt: http://www.jocelyne-lopez.de/...iner-fata-morgana/

    1) Die Längenkontraktion von bewegten Objekten ist nicht materiell, d.h. die bewegten Objekte behalten bei Bewegung ihre Ruhelänge bei.

    2) Bei Wechselwirkungen mit Materie (also bei Experimenten und empirischen Anwendungen) ist also einzig und alleine die Ruhelänge der Objekte maßgebend. Ein physikalisches Ereignis wird folglich in der Natur nicht zu dem Zeitpunkt und am Ort geschehen, die unter Berücksichtigung der Längenkontraktion vorausgesagt werden, weil diese Längenkontraktion immateriell ist und in der Natur nicht stattfindet, sondern zu dem Zeitpunkt und am Ort geschehen, die von der klassischen Physik unter Berücksichtigung der Ruhelänge der Objekte vorausgesagt werden. Die klassische Physik bewährt sich auch jeden Tag glänzend.

    3) Es kann also kein Experiment geben, das eine immaterielle Längenkontraktion nachprüfen kann. Das ist also ein Verstoß gegen die Forderung der Falsifizierbarkeit im Sinne Poppers für eine wissenschaftliche Theorie.
    In der Physik führt die Forderung der Falsifizierbarkeit dazu, dass es für eine Theorie ein Experiment geben muss, das die Theorie bestätigen (oder widerlegen) kann.

    Meine Überlegung ist: Da die Längenkontraktion lediglich ein Scheineffekt ist, der weder eine materielle Ursache noch eine materielle Wirkung in der Natur hat, kann sie prinzipiell nicht experimentell verifiziert werden, sprich weder experimentell bestätigt noch experimentell widerlegt werden.
    Wenn ich zum Beispiel halbverdurstet in der Wüste einen Brunnen sehe, würde kein Mensch in der Lage sein diese Erscheinung zu widerlegen oder zu bestätigen: Sie hat in der physikalischen Natur keine materielle Ursache und keine materielle Wirkung, sie ist rein abstrakt, sie existiert in der physikalischen Welt nicht, sie existiert nur biologisch in meinem Gehirn. Sie kann von den Physikern weder gemessen, noch erklärt werden, sie gehört nicht zum Bereich der Physik. Man kann mir auch nur glauben oder nicht glauben, dass ich einen Brunnen sehe: Meine Aussage ist eine Glaubenfrage. Und so ist es auch für die Längenkontraktion, man kann sie in der Physik weder bestätigen noch widerlegen.

    So haben zum Beispiel auch die beiden promovierten Physiker Georg Galeczki und Peter Marquardt in ihrem gemeinsamen Buch „Requiem für die Spezielle Relativität“ zu recht geschrieben: „Sie ist nicht einmal falsch“ und „Transformationen als Gaukler: Der Zirkus der Mathematik hält einige Taschenspielertricks bereit, die sich nicht leicht durchschauen lassen und oft für bare Physik genommen werden. Theimer (1977) zitiert Melchior Palágyi: „Mathematik schützt vor Torheit nicht“. Und was dabei herauskommt, ist Mathematismus, zur Formel erstarrte Pseudo-Physik.“

    Unabhängig davon stimme ich Ihre Aussage voll und ganz: „Das bedeutet aber nicht, dass man einen Menschen deswegen verletzen darf. Die Seele eine Menschen ist ein höheres Gut als ein logisches Argument.“

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  22. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    Bezugssysteme

    Hallo Herr Kaula,

    die Suche nach einem möglichst allgemein verwendbaren Bezugssystem ist keine einfache und hat sich immer wieder dem Weltbild des Menschen angepaßt, angefangen von der Erde im Zentrum der Weltensphären bis hin zum beschleunigt expandierenden Kosmos. Ihr Ansatz ist dabei gar nicht so verkehrt, zu versuchen sozusagen den Gesamtinhalt des Universums als Bezugspunkt zu nehmen. Die Sache hat allerdings einen klitzekleinen Haken: Wir sehen ja nur einen Teil des Universums, aber, ganz sprichwörtlich, hinterm Horizont gehts weiter. Alleine schon dadurch, daß wir noch nicht exakt wissen, wie die Geometrie des Universums aussieht, können wir aus dem Bereich, der uns zugänglich ist, nicht auf den Rest extrapolieren.

    Trotzdem versuchen sich die Kosmologen an einer ähnlichen Lösung. Ihr Bezugspunkt ist die 3K-Hintergrundstrahlung.

    Vielleicht sind Mathematiker, Physiker, Kosmologen und nicht zuletzt Erkenntnistheoretiker irgendwann einmal in der Lage, unsere vierdimensionale Raumzeit, Relativitätstheorie und Quantenmechanik in ein größeres Ganzes einzubetten, da uns "den Blick von oben" ermöglicht.

    Viele Grüße,
    Carolin

  23. Ralf L. K. Antworten | Permalink

    Unser Universum ist doch groß genug

    ... für alle.

    Die RT selbst bietet den Ereignishorizont und jenseits davon können locker Uräther-Teilchen schwirren und kopulieren ohne dass wir es je registrieren können.
    Die Anti-Einstein Cranks können sich also unendliche Weiten aneignen die von der Physik frei gehalten wurde als Anti-Biotop des Universums.

  24. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    Das Empfinden des Kosmos

    Betrachten wir es mal so: Der Biologe kann den Menschen als einen Kreislauf komplexer Prozesse beschreiben, bis hinunter in die molekulare Ebene. Hier kommen ihm dann irgendwann Chemiker und Physiker zur Hilfe. Aber ist es das, was den Menschen ausmacht? Nein. Wie beschreibt man die Seele des Menschen, Gefühle, Empfindungen? Ich behaupte, das ist etwas das Naturwissenschaft niemals leisten können wird.

    Ähnlich geht es meiner Meinung nach den Physikern und Kosmologen. Sie haben ihr Handwerkszeug, Mathematik und physikalische Gesetzmäßigkeiten, um die Welt zu beschreiben. Aber wie der Mensch selber seine Umwelt und den Kosmos empfindet, das wiederum entzieht sich diesem Formalismus. Naturwissenschaft versucht eine objektive Beschreibung zu finden, die man als Realität bezeichnen würde.

    Die Frage, wie real Realität ist, ist eine sehr philosophische. Oder entsprechend Terry Pratchett: Götter existieren nur dann, wenn jemand an sie glaubt.

  25. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    @Jocelyne

    Diskutieren ist Kommunikation. Und genau das sollten Internetforen und Blogs eigentlich leisten. Man kann diese Medien aber auch mißbrauchen, indem man nämlich in Wirklichkeit garnicht diskutiert.

    Dein "Diskussions"stil hat leider nicht zu verleugnende Ähnlichkeit mit unerwünschter Werbung. Wer sind die Adressaten deiner "Fragen" und Statements? Du wählst den Weg über den Versuch, öffentlich Aufmerksamkeit zu erregen, und zwar bei Publikum, das zwar grundsätzlich interessiert ist aber oft gar nicht tief genug in der Materie steckt um deine Aussagen nachzuvollziehen. Du versuchst Seriösität auszustrahlen, indem du mit Fachbegriffen um dich wirfst. Von Diskussionteilnehmern auf Widersprüche, Fehlinterpretationen und mangelndes Verständnis der Grundlagen hingewiesen, reagierst du mit sturem Widerholen des bereits Gesagten (besonders beliebt bei dir ist ja einfaches Copy-and-Paste), natürlich ohne auf die Argumente der anderen einzugehen.

    Diskussion ist etwas anderes.

    Du schreibst, daß du ernst genommen werden willst. Dann nimm doch bitte deinen Gegenüber genauso ernst. Auch Wissenschaftler fühlen sich beleidigt, wenn man ihre Aussagen verfälscht oder in den falschen Zusammenhang stellt und konsequent ihre Argumente ignoriert.

  26. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Das hat mit Wissenschaft nichts zu tun

    @ Carolin Liefke

    Sie schreiben:

    Ähnlich geht es meiner Meinung nach den Physikern und Kosmologen. Sie haben ihr Handwerkszeug, Mathematik und physikalische Gesetzmäßigkeiten, um die Welt zu beschreiben. Aber wie der Mensch selber seine Umwelt und den Kosmos empfindet, das wiederum entzieht sich diesem Formalismus. Naturwissenschaft versucht eine objektive Beschreibung zu finden, die man als Realität bezeichnen würde.

    Wie real die Realität ist, stekkt in der Tat eine philosophische Frage dar, die wir nie beantworten werden können, weil wir nur ein winzige Teil der Realität sind und die Realität nur aus unserer Sicht als Mensch beschreiben können.

    Was die Physik aber beansprucht und beanspruchen kann, ist, physikalische Ereignisse, die wir als Mensch in der Natur beobachten zu beschreiben und zu erklären. Das ist schon mal was.

    Und hier versagt die Spezielle Relativitätstheorie, wie man am Beispiel der „virtuellen“ Längenkontraktion von bewegten Objekten erkennen kann. Physikalische Ereignisse können nicht rationell unter Berücksichtigung der virtuellen Längenkontraktion von bewegten Objekten erklärt werden, man entgleist dann hoffnungslos in Esoterik und Irrationalität:

    Ein Objekt verändert ja seine materielle Länge bei Bewegung nicht, egal welche Länge unendlich viel mögliche Beobachter für dieses Objekt zu messen glauben und berechnen. Das leuchtet jedem ein.

    Wäre es so, dass die materielle Länge eines bewegten Objekts sich aus der Sicht von unendlich viele Beobachtern verändern würde, stoßt man auf unlösbare Widersprüche und Paradoxien:

    - Welche wäre die Kausalität dieser Verkürzung? Welche physikalische Kraft würde diese Verkürzung verursachen? Ich kann ja durch die bloße Beobachtung eines Objekts nicht bewirken, dass dieses Objekt sich verändert, ich besitze keine übernatürlichen Fähigkeiten, die Relativisten auch nicht. Das ist reine Esoterik.

    - Welche materielle Länge sollte das bewegte Objekt annehmen, wenn es gleichzeitig von unendlich viele Beobachtern beobachtet (gemessen) wird?

    - Zum Beispiel bei einem Zusammenstoß von zwei bewegten Objekten: am welchen Ort und zu welchem Zeitpunkt soll dieses Ereignis in der Natur stattfinden? Wenn man annimmt, dass die materielle Länge sich je nach Beobachter des Ereignisses ändert, hat es zur Folge, dass ein und dasselbe Ereignis sich mehrmals an verschiedene Orte und zu verschiedenen Zeitpunkten ereignet. Das ist reine Esoterik. Ein Ereignis findet in der Natur einmalig statt, zu einem einmaligen Zeitpunkt, an einem einmaligen Ort, unter Berücksichtung einer einmaligen materiellen Länge des Objektes.

    Das sind alle Einwände und Argumente, die seit der Aufstellung der Theorie bis heute noch von den Kritikern vorgebracht werden (und zwar von fachlich hoch qualifizierten Wissenschaftlern, nicht von Laien), die jedoch von den Anhängern der Relativitätstheorie nie argumentativ ausgeräumt wurden, sowie nicht nur ignoriert – sie gehen darauf nie ein -, sondern mit allen Mitteln bekämpft werden, hauptsächlich durch schwere Verletzung der persönlichen Integrität der Privatperson der Kritiker. Das alles hat mit Wissenschaft nichts mehr zu tun.

    mfg
    Jocelyne Lopez

  27. Dr. Stephan Kaula Antworten | Permalink

    Einstein

    Sehr geehrte Frau Liefke,

    Vielen Dank für die Ausführungen. Insbesondere Ihre Ansicht, dass das Bewußtsein, die Seele des Menschen intellektuell nicht erfassbar ist, kann ich nur unterstützen.

    Lassen Sie mich aber einmal heftig in die Rolle von Fred schlüpfen. Ich bitte im vornherein um Nachsicht. Wie sollte man folgendes Problem lösen:

    Interstellare Reisen sind angesichts der enormen Entfernungen und der sich aus der begrenzten Höchstgeschwindigkeit von c und enormen Energien um überhaupt irgendwie in die Nähe von c zu gelangen kaum sinnvoll.

    Nun behaupten eine Menge glaubwürdiger Leute, angefangen von Dr, Edgar Mitchel (6. Astronaut auf dem Mond), Gordon Cooper und im sog. -disclosure project- (auf you tube zu sehen), Leute aus der NASA, dem Militär, CIA und andere, dass sie wissen, dass eine große Zahl ETs die Erde ständig besuchen, das aber vor allem durch ihre eigene Regierung (USA)vertuscht werde. Das sind oft Rentner, die eine erfolgreiche militärische Laufbahn hinter sich hatten und sagen, sie können die Bürde der Geheimhaltung gegenüber der Öffentlichkeit nicht mehr ertragen und treten deshalb (im disclosure project geschlossen) an die Öffentlichkeit.

    Wie würden oder gehen sie damit um? Ist ihre Diskussion um die Längenverkürzung dagegen nicht eine Bagatelle?

    Sind diese Leute alle Freds, verwirrt, unbelehrbar? Sollte man sich damit gar nicht befassen, weil das grundlegenden physikalischen Gesetzen widerspricht und pauschal als absurd ablehnen? Oder muss man einen Schritt zurücktreten und das eigene Weltbild, auch das eigene physikalische Weltbild hinterfragen? Quasi also noch mal von vorne anfangen und fragen was wir Menschen denn überhaupt wissen?

    Mit freundlichem Gruß

  28. Dietmar Hilsebein Antworten | Permalink

    @Dr. Stephan Kaula

    "Oder muss man einen Schritt zurücktreten und das eigene Weltbild, auch das eigene physikalische Weltbild hinterfragen? Quasi also noch mal von vorne anfangen und fragen was wir Menschen denn überhaupt wissen?"

    Hinterfragen ist immer gut! Doch gleichzeitig muß auch hinterfragt werden, ob Menschen, die von ET träumen, die Schlechtweggekommenen sind, die in die Öffentlichkeit treten (disclosure project), da sie sonst in der Bedeutungslosigkeit versinken.

    ..."was wir Menschen denn überhaupt wissen?"

    Kantsche Frage! Solange ET Ihnen nicht die Hand geschüttelt hat, solange müssen Sie sich keinen Kopf zerbrechen. Und gesetzt, er schüttelte Ihnen die Hand, so müssen Sie sich fragen: gebrochener Löffel im Wasserglas?

  29. Dietmar Hilsebein Antworten | Permalink

    Nachtrag ET oder was auch immer...

    "Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meine Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, so glaube ich nicht." Vor Kant gut geschrieben. Heute, nach Kant muß es heißen: ...so kann ich nichts WISSEN!

  30. Dr. Stephan Kaula Antworten | Permalink

    Nägel und ihre Spuren

    Sehr geehrter Herr Hilsebein,

    Fred würde wohl sagen: -Ich bin auch davon überzeugt, dass es die Niagarafälle gibt, obwohl ich noch nie da war. Es gibt Fotos davon und ich habe Leute gehört, die davon berichteten, dass sie da waren.-

    Wieviel von dem was wir als Realität ohne Zweifel annehmen, auch Physiker als physikalische Realität, haben wir mit eigenen Händen und Augen selbst erfahren?

    Ich schätze einmal, dass dies nicht mehr als 1% sind. 99% sind eine stille Übereinkunft, die man nie hinterfragt hat, ja von der man sich gar nicht bewußt ist, dass man sie nie mit "objektiven Mitteln" hinterfragt hat. Und wo hat man dies her? Man hat sich verlassen, auf Eltern, Erwachsene, Lehrer, Bücher, etabliertes kollektives "Wissen" und einfach zu dem eigenen Weltbild hinzugefügt.

    Wir Menschen haben einen enormen (unbewußten) Drang nach Konformität. Wir wollen und müssen dazugehören. Die Psychologie hat herausgefunden, dass wir weit über 90% unserer Zeit damit verbringen, uns gegenseitig auf das abzustimmen, was wir gemeinsam als unser Weltbild "glauben". Und Leute oder Gruppen die es wagen, dieses Weltbild in Frage zu stellen, werden recht massiv emotional ausgegrenzt, sanktioniert, oft lächerlich gemacht. "Wie kann man nur!"

    Wenn wir Wirklichkeit als die Menge definierten, was Menschen alles erleben und erlebt haben, und wenn wir dabei Widersprüche mit einem versöhnlichen "Oder" zuließen, dann wäre das so etwas wie die maximale Summe an kollektiver subjektiver Realität.

    Ein kleiner Teil davon ist die individuelle subjektive Realität.

    Etabliertes Naturwissenschaftliches Wissen, das den Grundaxiomen der Objektiviät, Wiederholbarkeit genügt, wäre so etwas wie ein strenger kleinster gemeinsamer Nenner, eine recht kleine Untermenge gegenüber der riesigen maximalen kollektiven subjektiven Realität.

    Dieses kleinste Kind unserer Kultur, das -etablierte Naturwissenschaftliche Wissen- wird kontinuierlich durch die größeren Realitäten genährt. Das erfordert aber Offenheit. Vielleicht ist im Moment ein solcher Schritt angesagt?

    Ich denke es ist gut sich vor Augen zu halten, dass dieses etablierte Naturwissenschaftliche Wissen nur einen klitzekleinen Teil der Welt darstellt und dazu ständig im Wandel ist.

    Zentrum des eigene Universums ist immer noch das Ich, der Schmerz in der Wunde oder das Glück, eine Ganzheit zu erfahren und nicht der Nagel oder das Wundmal. Zentrum ist immer noch das Subjekt und nicht das Objekt, wie in den Naturwissenschaften.

    Mit freundlichem Gruß S. Kaula

  31. Dietmar Hilsebein Antworten | Permalink

    @ Dr. Stephan Kaula

    "Es gibt Fotos davon und ich habe Leute gehört, die davon berichteten, dass sie da waren."

    Das mag sein, doch sie müssen denen vertrauen, die die Bilder aufgenommen haben. Sie müssen darauf vertrauen, daß die Bilder nicht manipuliert worden sind. Zu guter Letzt: Sie müssen darauf vertrauen, daß die Sinne der anderen und ihre eigenen sie nicht täuschten. Über die "Niagarafälle" können sie für sich also gar nichts wissen. In der Regel ist es so, daß uns die "Niagarafälle" nichts angehen. Würden wir alles überprüfen müssen, was uns nichts angeht, dann würde ein Menschenleben wohl nicht ausreichen. Gesetzt aber, die "Niagarafälle" gehen uns etwas an, dann reicht es nicht, an Autoritäten zu glauben. Dann muß geprüft und gebohrt werden, und das kann ein ganzes Leben in Anspruch nehmen. Viele kommen zu früh, Manche zu spät -kaum einer zur rechten Zeit. Man muß, wenn man gebären will, vorher schwanger gehen!

  32. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Träumen kann ich selbst

    @ Dietmar Hilsebein

    Über die "Niagarafälle" können sie für sich also gar nichts wissen. In der Regel ist es so, daß uns die "Niagarafälle" nichts angehen. Würden wir alles überprüfen müssen, was uns nichts angeht, dann würde ein Menschenleben wohl nicht ausreichen. Gesetzt aber, die "Niagarafälle" gehen uns etwas an, dann reicht es nicht, an Autoritäten zu glauben. Dann muß geprüft und gebohrt werden, und das kann ein ganzes Leben in Anspruch nehmen.

    Wenn die Niagarafälle mich angehen würden und ihre Existenz strittig wäre, dann würde ich mir schon die Mühe geben, dorthin zu reisen und selbst zu prüfen, ob sie dort existieren. Ich würde mich aber nicht einmal die Mühe geben, dorthin zu reisen, wenn man mir erzählt, die Niagarafälle laufen montags rückwärts. Auch nicht wenn Mathematiker als Nachweis mir eine als einwandfrei korrekt geprüfte Modellierung dieses Phänomens vorlegen.

    Da wäre für mich Schluß mit der Glaubwürdigkeit der Physik und der Mathematik. Weil dies meine Erfahrung der Natur und die Erfahrung aller Individuen meiner Spezies gründlich widerspricht, wodurch meine Spezies über Millionen von Jahren überleben konnte. Es ist sogar anzunehmen, dass das Grundverständnis der Naturphänomene bei einer bestimmten Spezies sogar vor der Erfahrung schon besteht. Ich habe z.B. irgendwo gelesen, dass man es bei Experimenten mit Säuglingen von nur ein paar Monaten einigermaßen aussagekräftig nachgeprüft hätte. Man hat zum Beispiel Säuglinge auf einem Bildschirm beobachten lassen, wie ein Kaninchen von links nach rechts läuft, dann hinter einem Hindernis kurz verschwindet und … ein Elefant läuft weiter. Die Säuglinge haben durch ihr Saugverhalten verraten, dass sie verdutzt waren: Sie haben wohl ein Kaninchen nach dem Hindernis erwartet, und kein Elefant.

    Die Erfahrung (was man auch hier den "gesunden Menschenverstand" nennen könnte, wenn dieser Begriff in der modernen Physik - speziell in der Relativitätstheorie - nicht verpönt wäre), steht jedem Mensch zur Verfügung - auch Physiklaien - und steht vor allen Aussagen und Theorien vorne weg, und erst recht vor allen mathematischen Modellierungen.

    Ich kann aber mit der Erfahrung Einsteins über die "Längenkontraktion" und natürlich auch mit ihrem Pendant „Zeitdilatation“ absolut nichts anfangen:

    Zitat Albert Einstein:

    Wenn wir z.B. einen lebenden Organismus in eine Schachtel hineinbrächten und ihn dieselbe Hin- und Herbewegung ausführen lassen wie vorher die Uhr, so könnte man es erreichen, dass dieser Organismus nach einem beliebig langen Fluge beliebig wenig geändert wieder an seinen ursprünglichen Ort zurückkehrt, während ganz entsprechend beschaffene Organismen, welche an den ursprünglichen Orten ruhend geblieben sind, bereits längst neuen Generationen Platz gemacht haben. Dies ist eine unabweisbare Konsequenz der von uns zugrundegelegten Prinzipien, die die Erfahrung uns aufdrängt.
    A. Einstein: Die Relativitätstheorie. In: Naturforschende Gesellschaft in Zürich. Vierteljahrsschrift.56. 1911, H. 1/2, S. 1-14; darin: S. 12.

    Wenn man also das Gedankenexperiment Einsteins wirklich durchführt und z.B. ein paar Käfer in einer Schachtel zusammen mit einer Uhr beliebig lange hin-und her schüttelt, dann altern die Käfer nicht, die sind unsterblich.
    Wo, wann, wie, in welcher Welt hat Albert Einstein diese „Prinzipien“ beobachtet und die Erfahrung gemacht, die „sich ihm aufgedrängt hat????? Ganz abgesehen davon, dass es klar ist, dass es sich hier nur um virtuelle Phänomene handelt, die sich physikalisch in der Realität sowieso nicht abspielen.

    Ich werde doch nicht die Fantastereien und Träumereien eines Menschen für die Realität nehmen! Auch wenn er als Genie des Jahrhunderts oder gar der Geschichte der Menschheit hochstilisiert wurde. Träumen kann ich selbst. Und Mathematiker können alles formal korrekt modellieren, etwas Wahres und etwas Falsches, auch kein Problem.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  33. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    Allwissen?

    Liebe Jocelyne,

    ich finde diese Einstellung ziemlich vermessen. Dieses oder jenes widerspricht meinem Verständnis dessen was real sein kann, also stimmt es nicht. Wer oder was sagt dir, daß der Mensch nicht einfach nur ein begrenztes Vorstellungsvermögen hat, unser Universum und damit die Wirklichkeit aber viel mehr zu bieten hat, als das was wir für "normal" halten?

    All das hat nichts mit der Mathematik als Sprache der Physik oder den physikalischen Grundlagen zu tun, die du im konkreten Fall immernoch ignorierst. Der Naturwissenschaftler, egal welcher Disziplin versucht diese Grenzen zu überschreiten, indem er auch Dinge beschreibt, die unserer Erfahrung widersprechen, die aber trotzdem real sind. Wenn dem nicht so wäre, wäre Naturwissenschaft keine Naturwissenschaft. Naturwissenschaft erforscht das Unbekannte.

  34. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Naturwissenschaft und Parawissenschaft

    @ Carolin Liefke

    "Der Naturwissenschaftler, egal welcher Disziplin versucht diese Grenzen zu überschreiten, indem er auch Dinge beschreibt, die unserer Erfahrung widersprechen, die aber trotzdem real sind. "

    Das ist hier m.E. eine Beschreibung für Parawissenschaften, nicht aber für Naturwissenschaften.

    Und es wurde schon geklärt und offiziell bestätigt (Dr. Markus Pössel vom Max Planck Institut für Gravitationsphysik, Albert Einstein Institut), dass die Längenkontraktion ein Scheineffekt (virtuell) ist und nicht real im Sinne eines physikalischen, materielles Ereignisses. Wir befinden uns also mit diesen beiden Phänomenen Längenkontraktion und Zeitdilatation nicht mehr im Bereich der Naturwissenschaft, sondern der Parawissenschaft oder vielleicht eher der Psychologie.

    Auch das sind Einwände und Argumente der Kritiker seit Aufstellung der Theorie bis heute noch, worauf nie sachlich und argumentativ eingegangen wird.

    mfg
    Jocelyne Lopez

  35. Dietmar Hilsebein Antworten | Permalink

    @ Jocelyne Lopez

    Was wir erfahren, hängt vom Stand unserer Erkenntnis ab und umgekehrt. So mag die Idee jene Blüte sein, die am Ende als reife Frucht zu einer Anwendung gelangt. So mag ein Forscher bisweilen sich träumend der Wirklichkeit nähern... Und Goethe wäre nicht Goethe, wenn er das nicht gewußt hätte:

    "Mephistopheles
    Fürwahr! er dient Euch auf besondre Weise.
    Nicht irdisch ist des Toren Trank noch Speise.

    Ihn treibt die Gärung in die Ferne,
    Er ist sich seiner Tollheit halb bewußt;
    Vom Himmel fordert er die schönsten Sterne
    Und von der Erde jede höchste Lust,
    Und alle Näh und alle Ferne
    Befriedigt nicht die tiefbewegte Brust.

    Der Herr
    Wenn er mir auch nur verworren dient,
    So werd ich ihn bald in die Klarheit führen.
    Weiß doch der Gärtner, wenn das Bäumchen grünt,
    Das Blüt und Frucht die künft'gen Jahre zieren."

  36. Dr. Stephan Kaula Antworten | Permalink

    Zeitdilatation

    Sehr geehrte Frau Lopez,

    Sie schreiben:
    "Wo, wann, wie, in welcher Welt hat Albert Einstein diese „Prinzipien“ beobachtet und die Erfahrung gemacht, die „sich ihm aufgedrängt hat????? Ganz abgesehen davon, dass es klar ist, dass es sich hier nur um virtuelle Phänomene handelt, die sich physikalisch in der Realität sowieso nicht abspielen."
    Nun bezüglich der Zeitdilatiation hat man meines Wissens einen konkreten Versuch gemacht und ein Paar identischer Atomuhren genommen, eine davon mit üblichen Verkehrsmaschinen einige Tage um die Erde düsen lassen und dann deren Zeit mit der auf der Erde stationär gebliebenen Uhr verglichen. Es gab angeblich eine Abweichung, die der mittels der Relativitätstheorie vorhergesagten signifikant übereinstimmte.

    Dann gibt es doch den bekannten Versuch mittels Interferenzen eine Laufzeitdifferenz von Licht in Flugrichtung der Erde und 90 Grad dazu nachzuweisen, was die Äthertheorie widerlegt, da keine Differenz festzustellen ist.

    Auch die beobachtete Pheriphelverschiebung der Umflaufbahn, ich denke von Merkur, abweichend von einer rein ellipsenförmigen Umlaufbahn ist eine objektive Bestätigung der Einsteinschen Gleichungen.

    Laufzeitdifferenzen multipler Gravitationslinsenbilder entfernter Galaxien ebenfalls.

    Ich denke es ist schilcht so, dass das Einsteinsche Modell die meisten beobachteten Phänomene erklärt. Irgendwann wird eine Theorie, ein Modell als identisch wahr und in Übereinstimmung mit der Realität angenommen.

    Dennoch könnte das alles falsch sein, oder eben nicht völlig allgemeingültig, wie die Newtonschen Fallgesetze die eben durch Einstein ergänzt, erweitert wurden.

    Das grundsätzliche Problem scheint mit tiefgründiger zu sein. Die Frage: -was ist wahr- wird von der Naturwissenschaft ja an bestimmte Grundaxiome gebunden, wie eben Objektivität und Wiederholbarkeit. Damit werden aber zum Beispiel subjektive Erlebnisse, zum Beispiel spiritueller Natur quasi ausgeschlossen, -wahr sein- zu können.

    Die Naturwissenschaften mit ihren zugegeben erstaunlichen Entwicklungen haben diese Art der "Wahrheitsfindung" so verinnerlicht, dass sie nicht mehr zwischen wahr und naturwisschenschaftlich unterscheiden. So wähnen sie inzwischen den Menschen mit seiner lebendigen Seele eingebettet in einem objektiven materiellen Universum. Und diese Seele ist nicht naturwissenschaftlich objektivierbar, und deshalb ist sie entwertet worden. So hat die Naturwissenschaft Gott abgelöst und sich zum Maßstab der Werte erhoben. Kosmologen wollen den Ursprung von Allem erklären und Neurowissenschaftler sehen die Seele als ein Spiel von Neuronen und biochemischen Prozessen.

    Doch ist es genau anders herum. Im Zentrum jedes Erlebens ist die lebendige Seele. Die klitzekleine Naturwissenschaft ist eingebettet in das große lebendige Bewußtsein. Das Bewußtsein ist die Grundlage von Allem und nicht die Materie.

    Eine Gemeinschaft kann mehr sein als die Summe seiner Teile, wenn alle Beteiligten vertrauensvoll das Beste und Größte im Nächsten sehen.
    Heute steht allerdings leider Misstrauen im Vordergrund, so wie Herr Hilsebein Dr. Edgar Mitchel (und offenbar allen 400 Zeugen im disclosure project) nur egoistische Absichten unterstellt. Es ist das Wesen der Naturwissenschaft sich nur auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner zu treffen. Damit wird aber die Gemeinschaft, das Ganze nicht über die Summe seiner Teile hinauswachsen, eher weniger und dümmer sein.

    Ich denke, das ist das Problem der Naturwissenschaft. Sie ist im Ergebnis der kleinste gemeinsame Nenner, kalt, gottlos, sinnlos. Faszinierend ja, aber sie hat sich vom Menschen und den grundlegenden erhabenen Fragen des Daseins entfernt.

    Die Esoterik sagt übrigens, wir sind gerade dabei vom kosmischen Kindergarten in die erste Klasse aufgenommen zu werden. Und es ist strittig, ob wir das schaffen, denn es mangelt uns an Menschlichkeit. Wir sollten keine Sonden zu den Planeten schicken und Atome spalten, solange Kinder auf unserer Welt verhungern, Kriege und Gewalt herrschen und unser Planet auf die Katastrophe zurast.

    Mit freundlichem Gruß S. Kaula

  37. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    Es ist schon eine Crux mit den lieben Wissenschaftlern... Da wollen die doch partout jene unendlichen Weiten erkunden, in denen das Raumschiff Enterprise herumfliegt, aber bitteschön ohne Science Fiction. Sie lassen sich einfach nicht davon abbringen, daß sie das trotzdem können, so eine Frechheit! Sie denken doch tatsächlich, sie dürften einfach so ihre seltsamen Methoden anwenden, die da heißen Theorie und Beobachtung, Vorhersage und Überprüfung, Bestätigung und Widerspruch.

    Jocelyne, den Bereich der Pseudowissenschaften überlasse ich dir gerne. Aber Zeitdilatation und Längenkontraktion behalte ich dann doch bei mir, in der Welt des meßbaren hier und jetzt.

    Viele Grüße,
    Carolin

  38. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Magisches und Logisches Denken

    @ Dietmar Hilsebein

    “So mag die Idee jene Blüte sein, die am Ende als reife Frucht zu einer Anwendung gelangt. So mag ein Forscher bisweilen sich träumend der Wirklichkeit nähern... Und Goethe wäre nicht Goethe, wenn er das nicht gewußt hätte:
    Das stimme ich voll und ganz zu. Man kann sich sicherlich der Wirklichkeit auch träumend nähern, das tun die Kleinkinder auch quasi systematisch, wobei sie sich dabei auf der Beobachtung und der Erfahrung zwar stützen, jedoch beide Ebene Real und Imaginär vermischen. Hier erlaube ich mir z.B. auf eine lustige Erfahrung mit einem Kleinkind hinzuweisen:
    Erfinderisches
    http://www.jocelyne-lopez.de/...rfinderisches.html

    Sehr früh lernt aber ein Mensch sein magisches Denken von seinem logischen Denken zu trennen, was auch sein biologisches Überleben sichert. Die Naturwissenschaft, als ganz kleines Teil unseres Erkenntnisses, achtet sogar prinzipiell und ganz besonders auf diese Trennung, das wollte ich mit meinem vorherigen Beitrag ausdrücken.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  39. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Die Zeitdilatation ist auch nur virtuell

    @ Dr. Stephan Kaula

    “Nun bezüglich der Zeitdilatiation hat man meines Wissens einen konkreten Versuch gemacht und ein Paar identischer Atomuhren genommen, eine davon mit üblichen Verkehrsmaschinen einige Tage um die Erde düsen lassen und dann deren Zeit mit der auf der Erde stationär gebliebenen Uhr verglichen. Es gab angeblich eine Abweichung, die der mittels der Relativitätstheorie vorhergesagten signifikant übereinstimmte".

    Ungeachtet davon, dass dieses berühmte Experiment von Hafele & Keating 1972 seit Jahrzehnten weltweit unter starkem Verdacht der Datenmanipulation steht, sind bedeutende fachliche Einwände über die Methodologie und die Aussagekraft dieses Experiments erhoben worden, die wie üblich ignoriert werden - siehe zum Beispiel die Korrespondenz von Ekkehard Friebe mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft hier:
    http://www.jocelyne-lopez.de/...-vertrauenswurdig/

    Unabhängig von diesen Einwänden bleibt überdies der grundlegende Einwand der physikalischen Irrelevanz der Zeitdilatation bestehen, die genauso wie die Längenkontraktion keine physikalische Realität darstellt, sondern rein virtueller Natur ist. Es kann auch keine relativistische Zeitdilatation ohne relativistische Längenkontraktion geben, beide sind rechnerisch streng zueinander verknüpft. Und eine materielle Längenkontraktion gibt es eben nicht.

    Die physikalische Irrelevanz der Zeitdilatation in der Natur spiegelt sich auch in der Unhaltbarkeit der Annahme Einsteins, Veränderungen des Gangs von Uhren (die lediglich technisch- oder umweltbedingt erklärbar sind) könnten Veränderungen in der Biologie der Organismen, die mit diesen Uhren messen (Jungbleiben des reisenden Zwillings, geschüttelte Käfer, etc.). Es besteht jedoch absolut keinen Zusammenhang und kein Kausalität-Wirkung-Verhältnis zwischen der Geschwindigkeit des Ablaufs der biologischen Prozesse in meinem Organismus mit der Geschwindigkeit des Gangs der Uhr, die ich gerade trage. Auch wenn meine Uhr gerade langsamer läuft bleibe ich deshalb nicht jünger, genauso wenig wie ich schneller altere, wenn meine Uhr gerade schneller läuft. Die Zeitdilatation ist genauso irrational und esoterisch wie die Längenkontraktion, wenn man die rein virtuelle Natur dieser beiden Annahmen nicht anerkannt.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  40. Dietmar Hilsebein Antworten | Permalink

    die Uhr...@ Lopez

    Also liebe Frau Lopez. Von der Uhr können Sie beruhigt Abschied nehmen. Sie ist eine Glosse Einsteins. Einstein war natürlich von Kant und Schopenhauer beeinflußt. Und da ist es nur logisch, daß er sich zu dem Ausspruch hingezogen fühlte: "Zeit ist das, was man an einer Uhr ablesen kann." Denn was ist Zeit? Einstein wollte das Apriori Kants nicht gelten lassen. Für ihn war Zeit und Raum Gegenstände der Materie! Nichts war außerhalb, nichts transzendent! Und nur das, was innerhalb der Welt liegt, kann auch Anwendung finden! Wie soll es anders sein? Das ist der Tod Gottes! Das ist der Tod der Transzendenz! Und doch sind wir von Gott abhängig! Wer es fassen kann, der fasse es!

  41. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Naturwissenschaft vs.Geisteswissenschaft

    @ Dietmar Hilsebein

    “Also liebe Frau Lopez. Von der Uhr können Sie beruhigt Abschied nehmen. Sie ist eine Glosse Einsteins. Einstein war natürlich von Kant und Schopenhauer beeinflußt. Und da ist es nur logisch, daß er sich zu dem Ausspruch hingezogen fühlte: "Zeit ist das, was man an einer Uhr ablesen kann." Denn was ist Zeit? Einstein wollte das Apriori Kants nicht gelten lassen. Für ihn war Zeit und Raum Gegenstände der Materie! Nichts war außerhalb, nichts transzendent! Und nur das, was innerhalb der Welt liegt, kann auch Anwendung finden! Wie soll es anders sein? Das ist der Tod Gottes! Das ist der Tod der Transzendenz! Und doch sind wir von Gott abhängig! Wer es fassen kann, der fasse es!

    Ja, aber wenn ich mich für die Physik interessiere, interessiere ich mich für physikalische Phänomene, wie sie beschrieben werden und wie sie erklärt werden. Ich interessiere mich dabei nicht für Religion oder für Spiritualität :-( Dafür gehe ich zu den Geisteswissenschaftlern, nicht zu den Physikern.
    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  42. Dietmar Hilsebein Antworten | Permalink

    @ Jocelyne Lopez

    Sehen Sie: wir werden irgendwann erkennen, daß es nur eine Wissenschaft geben kann, der Weg wird bereits geebnet -er nennt sich: interdisziplinär. Was gehen mich die Eitelkeiten von Geistes -oder Naturwissenschaften an?

  43. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Unsinn als Genialität verkaufen?

    @ Dietmar Hilsebein

    Sehen Sie: wir werden irgendwann erkennen, daß es nur eine Wissenschaft geben kann, der Weg wird bereits geebnet -er nennt sich: interdisziplinär. Was gehen mich die Eitelkeiten von Geistes -oder Naturwissenschaften an?

    Mich gehen sie auch nicht an.

    Mich geht aber an, dass man mir und einer Generation nach der Anderen eine aus der physikalischen Sicht völlig unhaltbaren und unsinnigen Theorie als genial verkaufen will, mit allen Mitteln, aus welchen Gründen auch immer, obwohl sie nichts Anderes ist als eine Blamage für das logische Denken und eine Irreführung, die jegliche neue Erkenntnisse blockiert und die Physik in eine Sackgasse geführt hat. Ich lasse mich nicht Unsinn als Genialität aufzwingen, und lasse mich nicht als Idiotin und vor allem nicht als Unmensch verfolgen, weil ich mit der Hilfe von unzähligen Wissenschaftlern erkannt habe, dass diese Theorie unsinnig und zur Ideologie erstarrt ist. Das geht nicht.

    Und das geht mich schon an.

    @ Dietmar Hilsebein
    Sehen Sie: wir werden irgendwann erkennen, daß es nur eine Wissenschaft geben kann, der Weg wird bereits geebnet -er nennt sich: interdisziplinär. Was gehen mich die Eitelkeiten von Geistes -oder Naturwissenschaften an?

    Mich gehen sie auch nicht an.
    Mich geht aber an, dass man mir und einer Generation nach der anderen eine aus der physikalischen Sicht völlig unhaltbaren und unsinnigen Theorie als genial verkaufen will, mit allen Mitteln, aus welchen Gründen auch immer, obwohl sie nichts Anderes ist als eine Blamage für das logische Denken und eine Irreführung, die jegliche neue Erkenntnisse blockiert und die Physik in eine Sackgasse geführt hat. Ich lasse mich nicht Unsinn als Genialität aufzwingen, und lasse mich nicht als Idiotin und vor allem nicht als Unmensch verfolgen, weil ich mit der Hilfe von unzähligen Wissenschaftlern erkannt habe, dass diese Theorie unsinnig und zur Ideologie erstarrt ist. Das geht nicht.
    Und das geht mich schon an.

    Und für Glaubenfrage brauche ich keine Aufklärung von keinen Wissenschaftlern, weder von Naturwissenschaftlern noch von Geisteswissenschaftlern: Religiosität ist keine wissenschaftliche Erkenntnis, das ist eine Empfindung. Man empfindet Gott oder man empfindet ihn nicht. Ich glaube, dass die Empfindung Gottes bei Menschen biologisch verankert ist. Das ist mir eingefallen bei einer Beobachtung der Verhaltensforscherin Jane Goodall, worüber ich in der Seite Angehörige meiner Homepage berichtet habe. Aber das ist hier nicht das Thema.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  44. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Und das geht mich schon an.

    Liebe Jocelyne!

    Wie Dein Beispiel mit den geschüttelten Käfern zeigt, willst Du die Physik der großen Denker des 20. Jahrhunderts gar nicht verstehen.

    LG
    Cecilia

  45. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Vorstellungsprobleme

    Dass jemand die allgemeine und die spezielle Relativitätstheorie, sowie die Quantentheorie nicht mit seinem menschlichen Hausverstand in Einklang bringen kann, das ist nicht weiter verwunderlich.

    Ein weiteres Vorstellungsproblem stellt der zweite Hauptsatz der Thermodynamik dar, was natürlich zu einigen heiteren Perpetuum Mobiles verleitet.

    Die Fragestellung:

    http://www.e-stories.de/...geschichten.phtml?23801

    oder hier:

    http://members.chello.at/....bednarik/PEMOZWAR.txt

    Die Antwort:

    Hier (in Kapitel 2.3 Entropie und Gravitation, ab Text-Seite 25) ist ein vermutlich physikalisch korrekter Artikel, der die Diskussion zwischen Maxwell und Loschmidt über den nicht vorhandenen Temperaturgradienten in Gassäulen genauer beschreibt.

    http://www.wias-berlin.de/...ias_preprints_330.pdf

    Leider findet in diesem Artikel die sicher richtige Begründung nur mit Hilfe von Gleichungen statt.

    Gleichungen beschreiben das Verhalten der Moleküle, aber sie verursachen es nicht.

    Ich frage mich deshalb, wodurch dieses Verhalten der Moleküle in der physikalischen Realität bewirkt wird.

    Auch ein Stein fällt nicht deshalb hinunter, weil v = g * t und s = ( g / 2 ) * t^2 beträgt, sondern weil er mit der Masse der Erde irgendwie wechselwirkt.

    Nach dem menschlichen Hausverstand müssten die Moleküle eigentlich oben langsamer als unten sein.

  46. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Kausalität?

    @ Cecilia Payne

    Wie Dein Beispiel mit den geschüttelten Käfern zeigt, willst Du die Physik der großen Denker des 20. Jahrhunderts gar nicht verstehen.

    Wieso das denn „ich will sie nicht verstehen““??

    Das Gedankenexperiment Einsteins mit den geschüttelten Käfern ist die originale und ursprüngliche Version des berühmten Zwillingsparadoxons, das eine Grundaussage der Postulate Einsteins darstellt: Nicht nur die mitgeführte Uhr des reisenden Zwillings geht langsamer, sondern auch sein Organismus altert langsamer: Es wird ein Kausalitätsverhältnis zwischen dem Gang der mitgeführten Uhr und dem Ablauf der biologischen Funktionen des reisenden Beobachters erstellt.
    Diese Annahme verstehe ich sehr wohl, sie ist ja nicht schwierig zu verstehen, ich kann sie aber nicht akzeptieren und habe meine Ablehnung auch argumentativ begründet:

    1) Es kann keine Kausalitätsbeziehung zwischen der Geschwindigkeit des Ganges einer Uhr und der Geschwindigkeit des Ablaufes von physikalischen oder biologischen Vorgängen in einem Organismus außerhalb der Uhr geben. Das ist Esoterik. Auch wenn eine Uhr aufgrund von technischen oder umweltbedingten Einflüssen sich verstellt und ihr Gang sich verändert (was unbestritten gängig vorkommt und auch unbestritten nicht zu vermeiden ist) hat dieses Gerät nicht die Möglichkeit, die physikalischen und biologischen Vorgänge in der Natur an ihren neuen Gang anzupassen. Wie denn??!! Die Vorgänge in der Natur laufen also weiter völlig unabhängig von der Veränderung des Ganges der Uhr, die sie messen. Siehe auch z.B. in meinem Blog ein http://www.jocelyne-lopez.de/...so-was-glauben/“\">Gedankenexperiment mit dem Kochen eines Eies mit 3 verschiedentlich gehenden Uhren.

    2) Die beiden Folgerungen Einsteins „Längenkontraktion“ und „Zeitdilatation“ sind lediglich virtuelle Erscheinungen (siehe auch Bestätigung von einem Experte der Relativitätstheorie, Dr. Markus Pössel).
    Virtuelle Erscheinungen spielen sich in der physikalischen Natur nicht ab und können absolut keine physikalischen Auswirkungen von irgendeiner Art verursachen. Das ist Esoterik.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  47. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Esoterik

    Das Gedankenexperiment Einsteins mit den geschüttelten Käfern ist die originale und ursprüngliche Version des berühmten Zwillingsparadoxons, das eine Grundaussage der Postulate Einsteins darstellt

    Nein, das ist Deine unzulängliche Interpretation.
    Nicht nur die mitgeführte Uhr des reisenden Zwillings geht langsamer, sondern auch sein Organismus altert langsamer: Es wird ein Kausalitätsverhältnis zwischen dem Gang der mitgeführten Uhr und dem Ablauf der biologischen Funktionen des reisenden Beobachters erstellt.
    Diese Annahme verstehe ich sehr wohl, sie ist ja nicht schwierig zu verstehen, ich kann sie aber nicht akzeptieren und habe meine Ablehnung auch argumentativ begründet

    Der erste Satz ist noch richtig. Danach zeigst Du, daß Du nichts verstanden hast. Und auch ideologisch so vorprogrammiert bist, es nicht verstehen zu wollen.

    Jeder natürliche Vorgang ist auch eine "Uhr". Bei universeller Gültigkeit der Naturgesetze hat jeder identische Prozeß eine identische Eigenzeit. Wenn in zueinander bewegten Systemen andere Zeiten gemessen werden, z. B. beim Myonenzerfall, ist das eine eindrucksvolle Bestätigung der relativistischen Zeitdilatation und Längenkontraktion. Ob Dir das gefällt oder nicht, ist völlig unwichtig.

    2) Die beiden Folgerungen Einsteins „Längenkontraktion“ und „Zeitdilatation“ sind lediglich virtuelle Erscheinungen (siehe auch Bestätigung von einem Experte der Relativitätstheorie, Dr. Markus Pössel).
    Virtuelle Erscheinungen spielen sich in der physikalischen Natur nicht ab und können absolut keine physikalischen Auswirkungen von irgendeiner Art verursachen. Das ist Esoterik.

    Du hast den Pössel ("Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher) nicht verstanden. Weil Du ihn nicht verstehen, sondern nur instrumentalisieren wolltest.

    Was Du betreibst ist keine Esoterik, sondern reine Demagogie. Ich nehme Dir das nicht übel. Da Du selbst nicht die Voraussetzungen mitbringst, physikalische Zusammenhänge zu kapieren, bleibt Dir nichts anderes übrig, als Dich auf die Fremdsteuerungen zu verlassen, die andere in Dir induzieren. Im Prinzip bist Du echt ein Opfer von Typen, die genauso wenig naturwissenschaftlichen Verstand haben wie Du, die Dich aber stellvertretend an die Front schicken. Du kannst einem leid tun.

    LG
    Cecilia

  48. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    GPS

    Ohne die Beachtung der allgemeinen und der speziellen Relativitätstheorie würde das GPS (Global Positioning System) nicht funktionieren.

    Wenn man die durch die Höhe verursachte Verringerung der gravitativen Zeitdilatation relativ zur Erdoberfläche, und die durch die für diese Höhe erforderliche Kreisbahngeschwindigkeit bedingte Zeitdilatation mit einander vergleicht, zeigt sich, dass sich bei einem Bahnradius vom 1,5-fachen des Erdradius, also in einer Flughöhe von einem halben Erdradius, die beiden Effekte genau aufheben, und daher die Zeit auf einer solchen Kreisbahn genau so schnell vergeht, wie auf der Erdoberfläche.

    Bild:

    http://members.chello.at/....bednarik/ZEITDILA.PNG

  49. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Argumente austauschen

    @ Cecilia Payne

    Zitat Lopez:
    Nicht nur die mitgeführte Uhr des reisenden Zwillings geht langsamer, sondern auch sein Organismus altert langsamer: Es wird ein Kausalitätsverhältnis zwischen dem Gang der mitgeführten Uhr und dem Ablauf der biologischen Funktionen des reisenden Beobachters erstellt.

    Zitat Cecilia Payne:
    Der erste Satz ist noch richtig. Danach zeigst Du, daß Du nichts verstanden hast. Und auch ideologisch so vorprogrammiert bist, es nicht verstehen zu wollen. Jeder natürliche Vorgang ist auch eine "Uhr". Bei universeller Gültigkeit der Naturgesetze hat jeder identische Prozeß eine identische Eigenzeit

    Gut, dann erklären Sie mir doch nachvollziehbar, wie die Veränderung der Geschwindigkeit des Ganges einer Uhr eine Veränderung der Geschwindigkeit der biologischen Prozesse in meinem Organismus bewirken kann, ich möchte es schon verstehen. Dazu habe ich gezielte Frage, worauf Sie schon eingehen müssen, wenn Sie mir es erklären möchten:

    1) Uhren sind Geräte, die von Uhrbauern gebaut werden, wobei der Uhrbauer die Geschwindigkeit des Ganges selbst bestimmt (Sinnvollerweise nach Konventionen).
    Kann ein Uhrbauer (oder eine Konvention) die Geschwindigkeit der Alterungsprozesse in meinem Organismus bestimmen? Wenn ich grundsätzlich eine langsam laufende Uhr mitführe, bleibe ich jünger? Sterbe ich, wenn die mitgeführte Uhr stehen bleibt? Oder werde ich dann unsterblich?

    2) Der Gang von Uhren kann sich aus technischen Gründen verschiedentlich von allein verstellen, je nach Umwelteinflüssen und Bauarten.
    Was ist wenn ich mehrere Uhren von verschiedenen Bauarten mitführe, die verschiedentlich auf Umwelteinflüße reagieren (z.B. welche die verschiedentlich langsamer laufen und welche die verschiedentlich schneller laufen)? Wird mein Organismus dann gleichzeitig verschiedentlich jünger und älter? Ich bewege mich ja seit meiner Geburt jede Sekunde relativ zu irgendwelchen Uhren auf der Welt. Was für ein Chaos im Ablauf der biologischen Prozesse verursacht dieser Tatsache und wie kann man es berechnen?

    Zitat Cecilia Payne:
    Du hast den Pössel ("Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher) nicht verstanden.

    Dann erklären Sie mir doch, wie die Aussage von Markus Pössel zu verstehen ist. Wir sind doch hier um über Argumente auszutauschen. Was hat Ihrer Meinung nach Dr. Pössel mit dieser Aussage gemeint?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  50. Ernst Antworten | Permalink

    "Gut, dann erklären Sie mir doch nachvollziehbar, wie die Veränderung der Geschwindigkeit des Ganges einer Uhr eine Veränderung der Geschwindigkeit der biologischen Prozesse in meinem Organismus bewirken kann,"

    Oh Frau, ist das hier eigentlich so schwer zu verstehen???

    Die Antwort dafür hat Cecilia ihnen schon gegeben, hier:

    Zitat Cecilia Payne:
    "Jeder natürliche Vorgang ist auch eine "Uhr". "

    Damit ist erwiesen: Entweder fehlt ihnen die Kapazität, das zu kapieren, oder sie wollen das gar nicht und wollen hier nur ihre billige Propaganda gegen Einstein und Co. loswerden.

  51. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Berechtigte Fragen

    @ Ernst
    Oh Frau, ist das hier eigentlich so schwer zu verstehen???

    Die Antwort dafür hat Cecilia ihnen schon gegeben, hier:
    Zitat Cecilia Payne:
    "Jeder natürliche Vorgang ist auch eine "Uhr". "

    Natürlich ist jeder Vorgang eine Uhr. Deshalb kann man jeden Vorgang, sofern er sich einigermaßen regelmäßig wiederholt, als Uhr benutzen. Das ist auch nicht kompliziert zu verstehen.

    Wir pflegen aber zweckmäßigerweise in der Physik die Dauer von Ereignissen mit einem technischen Gerät „Uhr“ und mit Konventionen zu messen, und nicht mit biologischen Organismen. Meine Fragen an Cecilia Payne über die Uhren sind also berechtigt und müssen schon beantwortet werden.

    Jocelyne Lopez

  52. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Zeitdilatation

    Die Myonen haben eine mittlere Lebensdauer von 2,2*10^−6 Sekunden (2,2 Millionstel Sekunden).

    Bei einer Bewegung mit nahezu Lichtgeschwindigkeit von rund 300 Millionen Metern pro Sekunde würden sie nur rund 660 Meter weit kommen.

    Tatsächlich kommen sie aber weiter als 12 Kilometer, weil bei einer Bewegung mit nahezu Lichtgeschwindigkeit die Zeit viel langsamer vergeht.

    Massezuwachs und Zeitdilatationsfaktor:

    http://members.chello.at/....bednarik/SPEREL-1.jpg

    Relativistischer Doppler-Effekt:

    http://members.chello.at/....bednarik/SPEREL-2.jpg

  53. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Experimentelle Falsifizierung unmöglich

    @ Karl Bednarik:

    “Die Myonen haben eine mittlere Lebensdauer von 2,2*10^−6 Sekunden (2,2 Millionstel Sekunden).

    Bei einer Bewegung mit nahezu Lichtgeschwindigkeit von rund 300 Millionen Metern pro Sekunde würden sie nur rund 660 Meter weit kommen.

    Tatsächlich kommen sie aber weiter als 12 Kilometer, weil bei einer Bewegung mit nahezu Lichtgeschwindigkeit die Zeit viel langsamer vergeht. “

    Da die relativistische Längenkontraktion in diesen Berechnungen einbezogen wird, dieses Effekt jedoch nur virtuell ist, in der Natur nicht existiert und keine Auswirkung haben kann, können Experimente über die Lebensdauer der Myomen auch nicht mit der Relativitätstheorie gedeutet und erklärt werden. Es gibt kein Experiment, das eine virtuelle, nicht materielle Wirkung messen und nachweisen kann. Durch die nicht-materielle Natur der Längenkontraktion ist die Spezielle Relativitätstheorie experimentell nicht falsifizierbar.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  54. Ernst Antworten | Permalink

    "Da die relativistische Längenkontraktion in diesen Berechnungen einbezogen wird, dieses Effekt jedoch nur virtuell ist, in der Natur nicht existiert"

    Das ist einfach nur dummes Zeug was sie da schreiben. Nur unter Einbeziehung der relativistischen Effekte ist das Verhalten der Myonen zu erklären. Dass es diese Effekte in der Natur gibt, das man sie auch nachweisen kann und offensichtlich nichts nur einfach virtuell ist, ist damit erwiesen.

    So einfach per Dekret, wie sie es hier machen, lassen sich Beobachtungen aus der Natur nicht vom Tisch wischen.

    Ihre Bemerkungen zu den Uhren sind übrigens einfach nur lächerlich und zeigen höchstens, dass sie das Problem noch nicht richtig durchdacht haben. Die Antwort von Cecilia haben sie trotz des nochmaligen direkten Hinweises auch nicht verstanden.

  55. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Fiktion, Illusion oder Meßfehler

    @ Ernst:

    Das ist einfach nur dummes Zeug was sie da schreiben. Nur unter Einbeziehung der relativistischen Effekte ist das Verhalten der Myonen zu erklären. Dass es diese Effekte in der Natur gibt, das man sie auch nachweisen kann und offensichtlich nichts nur einfach virtuell ist, ist damit erwiesen.

    Wenn ein Effekt in der Natur nicht existiert, d.h. wenn die Myomen (oder die Strecke, die die Myomen zurücklegen) sich nicht materiell verkürzen, dann ist eine angenommene Verkürzung nicht experimentell nachweisbar, logisch. Wie könnte man die Verkürzung eines Objekts messen, das sich nicht verkürzt?? Man muss dann zwangsläufig davon ausgehen, dass es sich um eine Fiktion, eine Illusion oder um ein Meßfehler handelt, logisch. Sonst ist es reine Esoterik (eine Fiktion, die sich verwirklicht).

    Jocelyne Lopez

  56. Ernst Antworten | Permalink

    "Wenn ein Effekt in der Natur nicht existiert,"

    Ihr Argument ist lächerlich und beruht darauf, einfach die Naturbeobachtung zu ignorieren. Das der Effekt existiert, ist offensichtlich. Ob das ihnen nun passt oder nicht, ist der Natur herzlich egal.

  57. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Kausalität?

    @ Ernst:

    Ihr Argument ist lächerlich und beruht darauf, einfach die Naturbeobachtung zu ignorieren. Das der Effekt existiert, ist offensichtlich.

    Ihre persönliche Auffassung ist hier im Widerspruch mit der Auffassung von Dr. Markus Pössel, der ausgesagt hat, dass die materielle Länge von bewegten Objekten sich nicht verändert, weder von Stäben, von Zügen, von Stränden, von Myomen oder von sonstigen Objekten.

    Aber es ist Ihr gutes Recht, eine andere Auffassung als Dr. Markus Pössel zu haben.

    Sie müssen aber hier die Frage nach der Kausalität dieser Verkürzung der Objekte beantworten.

    Eine materielle Verkürzung wurde zum Beispiel von manchen Befürworter einer Äthertheorie angenommen (z.B. Lorentz) und wurde als eine elastische Verformung der Objekte gegen den Ätherwiderstand erklärt.

    Da in der SRT keinen Äther vorausgesetzt wird, sondern die Objekte sich in einem leeren und kräftefreien Raum bewegen, welche wäre nach Ihrer Auffassung die physikalische Kausalität dieser Verkürzung der Myomen? Welche physikalische Kraft würde diese Verkürzung bewirken?

    Jocelyne Lopez

  58. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Rufmord

    Liebe Jocelyne!

    Dann erklären Sie mir doch, wie die Aussage von Markus Pössel zu verstehen ist. Wir sind doch hier um über Argumente auszutauschen. Was hat Ihrer Meinung nach Dr. Pössel mit dieser Aussage gemeint?

    Du wirst verstehen, daß ich mit Dir nicht weiter über Physik reden werde. Das wäre sprichwörtlich Perlen vor die Säue geworfen. Alle Fakten kennst Du, wenn Du damit nicht zurecht kommst, ist das Dein Problem, nicht meines. Mit Dir zu diskutieren ist sowieso unmöglich, weil Du diskussionsunfähig bist. Deine Schmalspurkonditionierung erlaubt Dir nichts anderes, als Gift und Galle gegen Wissenschaftler zu speien.

    Markus Pössel ist kein Einzelfall, wie man auf Deinem Billigblog jederzeit nachlesen kann, aber ein gutes Beispiel, wie Du Wissenschaftler in den Dreck ziehen willst. Deine Behauptung

    "Markus Pössel hat sich nach seinem Zugeständnis aus der Diskussion rausgeredet und alle Forenrelativisten schweigen über diese für sie „ungünstige“ Klärung. Sie haben jetzt den Salat und können schlecht in den Rücken ihres Experten und Gurus Markus Pössel fallen, der die Spezielle Relativitätstheorie mit seiner Aussage zum Fall gebracht hat. ; -)"
    http://www.jocelyne-lopez.de/...zum-fall-gebracht/
    ist eine dreiste Verdrehung der Tatsachen und grenzt an Rufmord! Da Du das hier auch in unmittelbarer Nachbarschaft zum Blog von Pössel ( http://www.wissenslogs.de/.../blog/relativ-einfach) wiederholst, geht das sogar schon in Richtung Stalking.

    Markus hat Dir eine ganz klare Ansage gemacht
    "Ihre Aussagen zu meiner angeblichen Einstellung gegenueber
    Relativitaetskritikern und verwandten Themen sind aus meiner Sicht soweit von der Realitaet entfernt, dass ich Leser unseres E-Mail-Wechsels wiederum nur bitten kann, die Lage nicht nach Ihren recht eigenwilligen Interpretationen zu beurteilen, sondern insbesondere zu Rate zu ziehen, was ich tatsaechlich geschrieben habe.

    Zur Laengenkontraktion: Wenn Sie sich eine meiner Aussagen aus dem
    Zusammenhang reissen und gleichzeitig andere, weit wichtigere Aussagen schlicht ignorieren (Einfluss der Relativitaet der Gleichzeitigkeit), wundert mich nicht im geringsten, dass Sie zu falschen Schluessen kommen.

    Aber machen Sie dafuer bitte nicht mich verantwortlich."
    http://www.jocelyne-lopez.de/...ssel-vom-06071208/

    Im Übrigen frage ich Dich mal, ob Dir Pössel überhaupt erlaubt hat, seine Mails an Dich an die Öffentlichkeit zu zerren? Wenn nicht, hast Du Grundrechte verletzt!

    Wenigstens Carolin sollte Dich einmal ernst nehmen
    "Und schon hast Du mich los, ist das nicht schön? Wirst Du schon schaffen, Carolin, mich loszuwerden, dann wirst Du Dich eben "glücklich schätzen", schön für Dich, es liegt nur an Dir. :-) "
    http://www.kosmologs.de/...-co/page/1#comment-3412

    und Dich vertschüssen!

    LG
    Cecilia

  59. Iceman Antworten | Permalink

    Jetzt wird sie sich sicherlich wieder ausheulen wie böse sie hier doch angemacht werde... dann die obligatorische Drohung mit dem Anwalt etc.

    Danke für die Zusammenfassung, Cecilia, jetzt weißn hoffentlich wirklich jeder, mit wem er es bei Lopez zu tun hat.

  60. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Keine "Naturbeobachtung"

    @ Ernst:

    “Ihr Argument ist lächerlich und beruht darauf, einfach die Naturbeobachtung zu ignorieren. Das der Effekt existiert, ist offensichtlich.“

    Auch diese Aussage ist irreführend: Die Längenkontraktion von Objekten ist keine „Naturbeobachtung“, sie wurde NIE beobachtet und gemessen, aus dem guten Grund, weil sie in unserer Alltagsdimension weder beobachtbar noch messbar ist, sie liegt ausserhalb des Messbarkeitsbereichs.

    Die Längenkontraktion eines Myons ist also nie gemessen worden, weder im Ruhezustand noch im bewegten Zustand.

    Die relativistische Längenkontraktion beruht nich auf einer Messung, sie wird lediglich aufgrund des Postulats Einsteins einfach rechnerisch abgezogen. Mit einer Messung hat das also überhaupt nichts zu tun, geschweige denn mit einer „Naturbeobachtung“...

    Auch Dr. Markus Pössel bediente sich hier einer irreführenden Formulierung, als er von „Ergebnissen konkreter Messungen“ sprach, siehe:
    Wo bleiben die „konkreten Messungen” der Längenkontraktion, Herr Dr. Markus Pössel?:

    "Die gemessenen Laengenwerte sind selbstverstaendlich real – so real wie die Messungen von Relativgeschwindigkeiten. Es handelt sich nicht um optische Taeuschungen oder dergleichen, sondern um die Ergebnisse konkreter Messungen." [Hervorhebung durch Lopez].

    Es besteht also sehr wohl auch bei diesem Punkt noch ein erhebliches Gesprächsbedarf, das Thema ist lange nicht ausreichend geklärt und lange nicht so „offensichtlich“ als „Naturbeobachtung“, wie Sie es persönlich empfinden.

    Jocelyne Lopez

  61. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    Und tschüß, Jocelyne?

    Hallo Cecilia,

    Jocelyne hier auszusperren und ihre Kommentare zu entfernen wäre die einfache Variante. Aber irgendwo sage ich mir, wir haben es nicht nötig, uns auf ihr Niveau herabzulassen. Sie kann von mir aus in ihrem Forum so viele Leute sperren wie sie lustig ist, deshalb mache ich das noch lange nicht.

    Sie macht sich hier und anderswo doch mit ihrer Art einfach nur ganz wunderbar lächerlich und schadet ihrer Geltungssucht damit selber. Und sämtliche Beleidigungen, Diffamierungen und sonstiger Unfug (solange sie einen gewissen Punkt nicht überschreiten) bleiben hier unabdingbar und für jedermann nachvollziehbar stehen, so daß jeder sehen kann, wie sinnbefreit es eigentlich ist, was sie treibt. Das ist die beste Methode, dem Rest der Welt zu zeigen, daß hinter ihrem hochtrabenden Geschwafel nichts als heiße Luft steckt.

  62. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Keine sachlichen Antworten?

    @ Carolin Liefke:

    “Jocelyne hier auszusperren und ihre Kommentare zu entfernen wäre die einfache Variante. Aber irgendwo sage ich mir, wir haben es nicht nötig, uns auf ihr Niveau herabzulassen.“

    Hätten Sie sonst sachliche Antworte zu meinen Fragen an Cecilia Fayne, die unbeantwortet geblieben sind? Oder können Sie sich auf das Niveau meiner Fragen als „Astronomin in vielerlei Hinsicht“ und "wissenschaftliche Mitarbeiterin"> nicht herablassen? Oder haben Sie auch keine sachlichen Argumente vorzubringen?

    Hier z.B. über die Zeitdilatation: http://www.kosmologs.de/...-co/page/3#comment-4092

    Gut, dann erklären Sie mir doch nachvollziehbar, wie die Veränderung der Geschwindigkeit des Ganges einer Uhr eine Veränderung der Geschwindigkeit der biologischen Prozesse in meinem Organismus bewirken kann, ich möchte es schon verstehen. Dazu habe ich gezielte Frage, worauf Sie schon eingehen müssen, wenn Sie mir es erklären möchten:

    1) Uhren sind Geräte, die von Uhrbauern gebaut werden, wobei der Uhrbauer die Geschwindigkeit des Ganges selbst bestimmt (Sinnvollerweise nach Konventionen).
    Kann ein Uhrbauer (oder eine Konvention) die Geschwindigkeit der Alterungsprozesse in meinem Organismus bestimmen? Wenn ich grundsätzlich eine langsam laufende Uhr mitführe, bleibe ich jünger? Sterbe ich, wenn die mitgeführte Uhr stehen bleibt? Oder werde ich dann unsterblich?

    2) Der Gang von Uhren kann sich aus technischen Gründen verschiedentlich von allein verstellen, je nach Umwelteinflüssen und Bauarten.
    Was ist wenn ich mehrere Uhren von verschiedenen Bauarten mitführe, die verschiedentlich auf Umwelteinflüße reagieren (z.B. welche die verschiedentlich langsamer laufen und welche die verschiedentlich schneller laufen)? Wird mein Organismus dann gleichzeitig verschiedentlich jünger und älter? Ich bewege mich ja seit meiner Geburt jede Sekunde relativ zu irgendwelchen Uhren auf der Welt. Was für ein Chaos im Ablauf der biologischen Prozesse verursacht dieser Tatsache und wie kann man es berechnen?

    Jocelyne Lopez

  63. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Geltungssucht

    Hallo Carolin

    Sie macht sich hier und anderswo doch mit ihrer Art einfach nur ganz wunderbar lächerlich und schadet ihrer Geltungssucht damit selber.

    Im Prinzip hast Du natürlich recht, solange es um das "hier" geht. Aber Jocelyne mißbraucht Wissenschaftler wie Markus Pössel oder auch Dich ( http://www.jocelyne-lopez.de/...internet-loshaben/ ) auch anderweitig. Sie saugt quasi parasitär jede Äußerung auf, um diese völlig verdreht in ihrem Kreuzzug gegen die Wissenschaft in die Welt zu posaunen.

    Im Falle von Markus Pössel offenbar sogar unter Verletzung seiner Grundrechte, da sie private Mails ohne Erlaubnis ins Net stellt. Ihr solltet Euch das nicht gefallen lassen.

    LG

    Cecilia

  64. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Öffentliche Informationen

    @ Cecilia Payne

    Im Falle von Markus Pössel offenbar sogar unter Verletzung seiner Grundrechte, da sie private Mails ohne Erlaubnis ins Net stellt. Ihr solltet Euch das nicht gefallen lassen.

    Sorry, aber die Korrespondenz mit Dr. Markus Pössel war keinesfalls eine "private" Korrespondenz, sondern vielmehr eine fachliche Anfrage an die Webseite „Einstein Online“ vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut, eine öffentliche Stelle, die mir auch als Ansprechpartner für jegliche Fragen über die Relativitätstheorie von Prof. Dr. Jürgen Richter im Auftrag der Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan genannt wurde, siehe: http://www.jocelyne-lopez.de/...an-jocelyne-lopez/

    Wie Ihnen bereits mitgeteilt, es ist nicht Aufgabe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, zu physikalischen Theorien Stellung zu nehmen oder im wissenschaftlichen Meinungsstreit Position zu beziehen.
    Die Beurteilung von Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung obliegt den Fachleuten und entsprechenden wissenschaftlichen Institutionen. Im Falle der Relativitätstheorie wäre dies z. B. das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Einstein-Institut in Potsdam-Golm.

    Wieso sollte sich also Dr. Markus Pössel als Vertreter dieser offiziellen Stelle daran stören, wenn die Öffentlichkeit seine Erläuterungen zu fachlichen Fragen lesen kann? Das ist doch vom allgemeinen Interesse und das ist sein Job. Kann er seine Erläuterungen über die Relativitätstheorie etwa nicht öffentlich vertreten? Oder können Sie seine Erläuterungen über die Relativitätstheorie Stellvertretenerweise nicht öffentlich vertreten? Wo ist denn hier Ihr Problem?

    Jocelyne Lopez

  65. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Allgemeines Persönlichkeitsrecht

    Liebe Jocelyne!

    "Sorry, aber die Korrespondenz mit Dr. Markus Pössel war keinesfalls eine "private" Korrespondenz"

    Natürlich ist das eine private Korrespondenz gewesen. Hier gilt das "Recht am geschriebenen Wort" wie bei einem klassischen Briefwechsel. In Deinem Fall der Verdrehungen und Unterstellungen, die Du Pössel in der "Nachverarbeitung" in den Mund legst verletzt Du zusätzlich noch den "Schutz gegen Entstellung und Unterschieben von Äußerungen".

    Das allgemeine Persönlichkeitsrecht Deiner Opfer ist Dir aber völlig egal, solange Du diese in Deinem Kreuzzug verwursten kannst. Als Peter Genath Deine "Veröffentlichungspraxis" privater Korrespondenz an einen Dritten (sic!) rügte ( http://www.jocelyne-lopez.de/...ent-hafelekeating/ ),
    "Sehr geehrter Herr Regierungsdirektor Friebe,

    Die folgende Bemerkung mag auf sie eventuell ein wenig konservativ wirken: Wir halten es für einen schlechten Stil, unsere schriftliche Korrespondenz oder Teile daraus ohne Absprache und Authorisierung unsererseits in Internetforen bzw. Bloggs zu setzen. Wir möchten diesbezüglich eindeutig klarstellen, dass wir ein solches Verhalten nicht schätzen."
    ist Dir nichts anderes dazu eingefallen, als ihn in folgenden Beiträgen weiter zu verunglimpfen.

    Es wird Zeit, daß Dir eines Deiner Opfer mal die Grenzen des Machbaren aufzeigt!

    LG
    Cecilia

  66. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Anspruch der Öffentlichkeit auf Klärung

    @ Cecilia Payne

    Natürlich ist das eine private Korrespondenz gewesen. Hier gilt das "Recht am geschriebenen Wort" wie bei einem klassischen Briefwechsel.

    Absolut keine private Korrespondenz, gar keine Frage:
    Meine sachliche Anfrage war gemäß Hinweis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an eine öffentliche Stelle des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik/Albert Einstein Institut gerichtet, die explizit zuständig ist für Klärung von fachlichen Fragen aus der Öffentlichkeit, und die auch von der Öffentlichkeit mit Steuergeld finanziert wird. Die Öffentlichkeit hat also Anspruch auf die Stellungnahmen dieser staatlichen Stelle bei einem sachlichen Klärungsbedarf. Dr. Markus Pössel hat auch seine Antworten nicht aus seiner privaten Mail-Box geschrieben, sondern sehr wohl aus dem Server seines Arbeitsgebers MPI/AEI.

    Ich habe übrigens auch gemäß Hinweis vom Bundesministerium für Bildung und Forschung meine Anfrage an eine Vielzahl von anderen Experten der Relativitätstheorie in verschiedenen staatlichen Institutionen geschickt (Universitäten). Außer Dr. Markus Pössel hat von diesen staatlichen Einrichtungen keiner geantwortet.

    Eine zweite Antwort auf meine Anfrage habe ich jedoch von einem anderen Experte der Relativitätstheorie erhalten, von Prof. Dr. Ernst Peter Fischer. Da ich ihm diese Anfrage jedoch über die Kontaktadresse seiner privaten Homepage geschickt habe, habe ich ihm nachträglich ausdrücklich um die Genehmigung gebeten, seine Antwort im Internet zu veröffentlichen. Diese Genehmigung hat er mir ohne jeglichen Vorbehalt sofort ausdrücklich erteilt.

    Hier die Antwort von Prof. Dr. Ernst Peter Fischer auf dieselbe Anfrage:
    http://www.jocelyne-lopez.de/...-strand-passieren/

    “ich danke für Ihre Mail und denke, daß Ihre vorgeschlagene Situation tatsächlich unvorstellbar ist. Ich meine dies so: Wasserwellen tun nur, was Sie sagen, wenn Sie sich der Lichtgeschwindigkeit nähern; dann wären es aber keine Wasserwellen mehr. Im Normalfall am Strand gilt eine Physik ohne relativistische Effekte (wie überhaupt im Alltag, selbst wenn wir bis zum Mond reisen).

    Wie man unschwer feststellen kann, widerspricht die Auskunft von Prof. Fischer die Auskunft von Dr. Markus Pössel:

    Prof. Dr. Fischer sagt aus, dass in der Alltagsphysik eine Physik ohne relativistische Effekte gilt.

    Dr. Markus Pössel sagt aus, dass die relativistische Längenkontraktion durch „konkrete Messungen“ (also messbar in der Alltagsphysik) festgestellt wurde – allerdings ohne diese konkreten Messungen der Längenkontraktion zu nennen - es wurde nur über Gedankenexperimente gesprochen.

    Wen sollte ich glauben? Dr. Markus Pössel oder Prof. Dr. Fischer? Wurde die Längenkontraktion von bewegten Objekten experimentell konkret gemessen und hat sie Auswirkungen in der Alltagsphysik oder hat sie keine Auswirkung in der Alltagsphysik, selbst wenn wir bis zum Mond reisen?

    Jocelyne Lopez

  67. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Defizitätes Rechtsempfinden

    Liebe Jocelyne!

    Dein Rechtsempfinden ist so defizitär wie Dein Wille, physikalische Grundlagen erkennen zu wollen. Deine Windungen sind sagenhaft!
    "Die Öffentlichkeit hat also Anspruch auf die Stellungnahmen dieser staatlichen Stelle bei einem sachlichen Klärungsbedarf. Dr. Markus Pössel hat auch seine Antworten nicht aus seiner privaten Mail-Box geschrieben, sondern sehr wohl aus dem Server seines Arbeitsgebers MPI/AEI."

    Die privaten Mails von Markus Pössel an Dich enthalten sichtbar sogar eine nicht geringe Schöpfungshöhe, Du verstößt also weiter gegen den Schutz des geistigen Eigentums.

    Aha, Pössel hat Dir also von seinem Account beim MPI geantwortet. Umso besser! Dann muß er sich nichtmal selbst die Mühe machen, um Dir Deine Grenzen aufzuzeigen. Das kann damit zwanglos sein Dienstherr für ihn übernehmen!

    LG
    Cecilia

  68. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Geistiges Eigentum von Dr. Markus Pössel

    @ Cecilia Payne

    “Dein Rechtsempfinden ist so defizitär wie Dein Wille, physikalische Grundlagen erkennen zu wollen. Deine Windungen sind sagenhaft!

    Die privaten Mails von Markus Pössel an Dich enthalten sichtbar sogar eine nicht geringe Schöpfungshöhe, Du verstößt also weiter gegen den Schutz des geistigen Eigentums.

    Aha, Pössel hat Dir also von seinem Account beim MPI geantwortet. Umso besser! Dann muß er sich nichtmal selbst die Mühe machen, um Dir Deine Grenzen aufzuzeigen. Das kann damit zwanglos sein Dienstherr für ihn übernehmen!“

    Nun, Frau Payne, ob meine oder aber Ihre Windungen sagenhaft seien, und ob mein oder aber Ihr Rechtsempfinden defizitär sei, das sei dahin gestellt und ist hier völlig irrelevant: Sie können ja nicht im Namen von Dr. Markus Pössel sein „Recht auf geistiges Eigentum“ bei der Deutung der Speziellen Relativitätstheorie in dieser Korrespondenz rechtlich geltend machen. Ich allerdings auch nicht. Das müsste er schon selbst tun, wohl nicht mal sein "Dienstherr" MPI/AEI, hilft nichts. Lassen wir uns also überraschen. Wenn das Rechtsempfinden von Dr. Markus Pössel nach einem Jahr ihm plötzlich veranlasst zu versuchen, sein „geistiges Eigentum“ bei der Deutung der Speziellen Relativitätstheorie in dieser Korrespondenz juristisch geltend zu machen, soll er es gerne tun, sein gutes Recht, ich sehe es wie gesagt ganz anders und wir sollten uns dann von einem Richter belehren lassen, ich habe überhaupt keinen Streß damit. Das dürfen Sie ihm auch gerne bestellen.

    Vielleicht könnten Sie mir aber bei dieser Gelegenheit das "geistige Eigentum" und die "Schöpfungshöhe" von Dr. Markus Pössel nachvollziehbar erklären, zum Beispiel wie er es gemeint haben soll mit der Aussage, die Längenkontraktion sei nicht materiell. Sie sind ja persönlich der Meinung, ich hätte seine Aussagen überhaupt nicht verstanden, geistiges Eigentum und Schöpfungshöhe hin oder her. :-((

    Jocelyne Lopez

  69. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Liebe Jocelyne

    "Das müsste er schon selbst tun, wohl nicht mal sein "Dienstherr" MPI/AEI, hilft nichts."

    Doch, doch. Das Beamtenrecht erlaubt das. Es ist gut denkbar, daß Markus Pössel und das MPI nur noch keine Kenntnisse davon haben, wie Du Sie fortdauernd mißbrauchst. Aber glaube mir, was nicht ist, kann noch werden!

    "ich hätte seine Aussagen überhaupt nicht verstanden"

    So ist es!

    LG
    Cecilia

  70. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Immer noch bestehender Klärungsbedarf

    @ Cecilia Payne

    Doch, doch. Das Beamtenrecht erlaubt das. Es ist gut denkbar, daß Markus Pössel und das MPI nur noch keine Kenntnisse davon haben, wie Du Sie fortdauernd mißbrauchst. Aber glaube mir, was nicht ist, kann noch werden!

    Dann setzen Sie doch das MPI in Kenntnis des „Beamtenrechts“, das ich fortdauernd missbraucht haben sollte. Und lassen wir uns belehren. Das ist mir recht. Dann wären wir weiter.

    "ich hätte seine Aussagen überhaupt nicht verstanden"(Lopez)

    So ist es! (Cecilia Payne)

    Ist also die Längenkontraktion in der SRT Ihrer Meinung nach doch materiell?? Dann wiederhole ich die Fragen, die ich schon weiter oben an Ernst gestellt habe, und die unbeantwortet geblieben sind: http://www.kosmologs.de/...-co/page/3#comment-4100

    Sie müssen aber hier die Frage nach der Kausalität dieser Verkürzung der Objekte beantworten.

    Eine materielle Verkürzung wurde zum Beispiel von manchen Befürworter einer Äthertheorie angenommen (z.B. Lorentz) und wurde als eine elastische Verformung der Objekte gegen den Ätherwiderstand erklärt.

    Da in der SRT keinen Äther vorausgesetzt wird, sondern die Objekte sich in einem leeren und kräftefreien Raum bewegen, welche wäre nach Ihrer Auffassung die physikalische Kausalität dieser Verkürzung der Myonen? Welche physikalische Kraft würde diese Verkürzung bewirken?

    Wie man sieht besteht trotzt geistigem Eigentum und Schöpfungshöhe von Dr. Markus Pössel in dieser Korrespondenz noch ein erheblicher Klärungsbedarf für die relativistische Längenkontraktion der Speziellen Relativitätstheorie, und zwar seit der Aufstellung der Theorie, siehe z.B. Quellennachweisen in der Dokumentation von G.O. Mueller: http://www.jocelyne-lopez.de/...ealitat-sein-soll/

    Schein und Sein: AE 1905 wechselt in seinen Aussagen über Längenkontraktion und Zeitdilatation mehrfach zwischen “scheint” und “ist” und pflanzt seiner Theorie damit einen Grundwiderspruch ein. Damit trägt Albert Einstein selbst eine Unbestimmtheit in die Theorie, die weder er selbst noch einer seiner maßgeblichen Anhänger jemals ausgeschaltet hat.

    Die Kritik hat beide Möglichkeiten A (= Anschein) und R (= Realität) widerlegt:

    A) wenn die Effekte nur “scheinbar” sein sollen, so könnten sie nicht gleichzeitig als real behauptet werden;

    R) wenn die Effekte “real” sein sollen, so können sie nicht nachgewiesen und auch keine Ursachen angegeben werden.
    [...]
    Autoren der A-Gruppe (Symmetrie, Reziprozität, Anschein der Effekte): H. Dingle; Nordmann; Sexl 1978.

    Autoren der R-Gruppe (Asymmetrie, keine Reziprozität, Realität der Effekte): Langevin; McCrea; Rindler: Essential relativity.

    Autoren der A/R-Gruppe (alle denkbaren Varianten vermischt): Albert Einstein; Born.

    Jocelyne Lopez

  71. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Belehrung

    Liebe Jocelyne!
    "Dann setzen Sie doch das MPI in Kenntnis des „Beamtenrechts“, das ich fortdauernd missbraucht haben sollte. Und lassen wir uns belehren. Das ist mir recht."

    Dich belehren zu wollen, ist völlig aussichtslos! Du bist so durch und durch konditioniert, daß da keine Perspektive besteht. Was Du brauchst, ist mal ein ordentlicher Schuss vor den Bug. Und der wird kommen!

    "Wie man sieht besteht trotzt geistigem Eigentum und Schöpfungshöhe von Dr. Markus Pössel in dieser Korrespondenz noch ein erheblicher Klärungsbedarf"

    Nein, da besteht kein Klärungsbedarf! Alles was Dir im Wege steht ist Deine ideologische Verstocktheit! Die wirst Du auch nie aufgeben, weil Du damit von Deinem absuden Kreuzzug Abschied nehmen müsstest. Den Du wieder schön mit Deinem Link dokumentierst
    "Neben dem unsäglichen Hermann Minkowski, der in der relativistischen Längenkontraktion von bewegten Objekten gar keine andere Ursache sah als ein „Geschenk von oben“, bitteschön ..."

    Deine Manipulationen beschränken sich nicht nur auf lebende Wissenschaftler, sondern auch auf bereits verstorbene. Mit dem Zitieren nimmst Du es dabei genauso wenig genau wie mit Deinen Unterschiebungen. Dein Prinzip ist: Ideologie first!

    LG
    Cecilia

  72. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Belehrung

    @ Cecilia Payne

    "Dann setzen Sie doch das MPI in Kenntnis des „Beamtenrechts“, das ich fortdauernd missbraucht haben sollte. Und lassen wir uns belehren. Das ist mir recht."(Lopez)

    Dich belehren zu wollen, ist völlig aussichtslos! Du bist so durch und durch konditioniert, daß da keine Perspektive besteht. Was Du brauchst, ist mal ein ordentlicher Schuss vor den Bug. Und der wird kommen!(Cecilia Payne)

    In diesem Zusammenhang heißt „sich belehren lassen“ von einem Richter nach Einreichung einer Klage das Recht hören.

    Da ich das „Beamtenrecht“ der Max Planck Gesellschaft für Gravitationsphysik / Albert Einstein Institut Ihrer Meinung nach fortdauernd missbraucht haben solle (???), dann warten wir eben auf die Klage dieser Institution und warten wir auf den von Ihnen angekündigten „ordentlichen Schuss vor den Bug“. Lassen wir uns eben vom Richter belehren.

    In der Zwischenzeit könnten wir vielleicht klären, ob die relativistische Längenkontraktion materiell oder nicht materiell ist. Damit hält oder fällt nämlich diese Theorie.

    Jocelyne Lopez

  73. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Carpe diem!

    Liebe Jocelyne!

    "In der Zwischenzeit könnten wir vielleicht klären, ob die relativistische Längenkontraktion materiell oder nicht materiell ist. Damit hält oder fällt nämlich diese Theorie."
    Du solltest Deine Zeit nicht mit etwas verschwenden, bei dem es keinen Klärungsbedarf gibt.

    LG
    Cecilia

  74. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Klärungsbedarf

    @ Cecilia Payne:

    "Du solltest Deine Zeit nicht mit etwas verschwenden, bei dem es keinen Klärungsbedarf gibt."

    Wenn Sie behaupten, ich hätte es nicht verstanden, was Dr. Markus Pössel mit seiner Aussage gemeint hat, dass die Längenkontraktion nicht materiell ist, dann ist Klärungsbedarf vorhanden.

    Jocelyne Lopez

  75. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Kreuzritter

    Liebe Jocelyne!

    Du wirst es nie verstehen, Du willst es niemals verstehen. Für Deinen Kreuzzug ist das auch unwichtig. Für den hast Du Dich entschieden.

    LG
    Cecilia

  76. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Bei Klärungsbedarf: Fragen beantworten

    @ Cecilia Payne:

    Vielleicht werde ich es doch verstehen, ich werde mich bemühen. Erst einmal müssen Sie mir die Frage aber klar beantworten:

    Ist die Längenkontraktion von bewegten Objekten materiell oder nicht materiell?

    Jocelyne Lopez

  77. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Ausstieg

    Liebe Jocelyne!

    Nein, Du wirst Dich auch niemals bemühen, das verstehen zu wollen. Deine politische Indoktrinierung ist so komplett, dass Du niemals eine ergebnisoffene Perspektive einnehmen kannst. Eine Voraussetzung wäre der Ausstieg aus der "Organisation, die sich zur Aufgabe gesetzt hat, die unter dem Namen „Relativitätstheorie“ bekannte Ideologie zu Fall zu bringen."

    http://www.ekkehard-friebe.de/partner.html

    Das wirst Du aber niemals tun!

    LG
    Cecilia

  78. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Keine Organisation: Eine Studie

    @ Cecilia Payne:

    Ich vertrete keine „Organisation“, sondern eine Studie, die eine Dokumentation der Kritik der Speziellen Relativitätstheorie öffentlich darlegt:

    Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie
    Ein dokumentarisches Gedankenexperiment über 95 Jahre Kritik (1908-2003)
    mit Nachweis von 3789 kritischen Arbeiten

    http://www.ekkehard-friebe.de/buch.pdf

    Ich kenne die Initiatoren und Mitarbeiter dieser Studie persönlich nicht (auch namentlich nicht). Ich hatte auch von G.O. Mueller bis zur Veröffentlichung seiner Studie im Internet nie etwas gehört, von einer Kritik der Relativitätstheorie allerdings auch nicht. Ich kenne auch nicht die weltweit ca. 1300 Autoren, die dort vorgestellt wurden. Diese Autoren kennen sich unter sich wohl überwiegnd auch nicht und wissen nicht einmal voneinander. Alle Nationalitäten und alle persönlichen Weltanschauungen der Autoren sind vertreten (soweit man sie anderweitig erkundet), wobei diese Kriterien ausdrücklich nicht Bestandteil der Studie sind.
    Es handelt sich bei der Studie von G.O. Mueller nicht um ein biographische Verzeichnis über die 1300 vorgestellten Autoren, auch nicht um eine soziologische oder politische Studie, sondern um eine Vorstellung der fachlichen Einwänden und Argumente über die Spezielle Relativitätstheorie über eine Zeitspanne von 95 Jahren.
    Darin kommt eben auch der Einwand um die Realität und Kausalität der Längenkontraktion vor, als Zentralaussage dieser Theorie.

    Es geht also darum für Sie, da Sie anscheinend die Aussage von Dr. Markus Pössel richtig verstanden haben sollen, erst einmal die einfache Frage zu beantworten:

    Ist die Längenkontraktion materiell oder nicht materiell?

    Die Antwort kann auch nur einfach sein: Es gibt hier nur zwei Möglichkeiten, die sich logischerweise gegenseitig ausschließen.

    Wie ist also Ihre Antwort?

    Jocelyne Lopez

  79. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Fremdsteuerung

    Liebe Jocelyne!

    "Ich kenne die Initiatoren und Mitarbeiter dieser Studie persönlich nicht (auch namentlich nicht)."

    Wer's glaubt wird seelig! Wenn's so wäre, dann ist das ein sagenhafter Fall von Fremdsteuerung! Sich so einer Organisation mit eindeutig verfassungsfeindlichen Inhalten blind an den Hals zu werfen, ist mehr als fahrlässig. Du solltest eine der Beratungsstellen aufsuchen, die es sicherlich auch in Deiner Nähe gibt.

    LG
    Cecilia

  80. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Einhaltung des Grundgesetzes

    @ Cecilia Fayne:

    Keine Spur von Fremdsteuerung:

    Wie gesagt sind die 1300 Autoren, die in der Dokumentation von G.O. Mueller vorgestellt werden, namentlich genannt und eindeutig identifizierbar (im Gegensatz zu Ihnen...).

    Keine Spur von Verfassungsfeindlichkeit:

    Ganz im Gegenteil: G.O. Mueller fordert die Einhaltung der Bestimmungen des Grundgesetzes Art. 5 § 3 über die Wissenschaftsfreiheit. Siehe zum Beispiel seinen „Offenen Brief über Wissenschaftsfreiheit an die 639 Mitglieder der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer“ http://www.ekkehard-friebe.de/...rechtslehrer.pdf, der seit März 2008 im Katalog der Bibliothek des Bundesverfassungsgerichts aufgenommen wurde:

    http://swb.bsz-bw.de/...d-111,A,H,R80.130.205.9,FY

    Siehe zum Beispiel auch meine Blog-Einträge:

    Der Staat handelt verfassungswidrig
    http://www.jocelyne-lopez.de/...verfassungswidrig/

    Verletzung des § 5 Art. 3 Grundgesetz über die Wissenschaftsfreiheit durch Frau Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung
    http://www.jocelyne-lopez.de/...ung-und-forschung/

    Verstoß gegen § 1 Art. 1 Grundgesetz durch Unterlassung von der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Frau Dr. Annette Schavan
    http://www.jocelyne-lopez.de/...r-annette-schavan/

    Jocelyne Lopez

  81. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Verfassungsfeindlich

    Liebe Jocelyne!

    Dein "anonymer" G. O. Mueller fordert die Abschaffung der Freiheit von Forschung und Lehre. Dafür ist Euch jedes Mittel recht: Zitatentstellung, Unterschiebungen, das Anpinkeln von Wissenschaftlern.

    Such Dir eine Beratungsstelle in Deiner Nähe, um da raus zu kommen!

    LG
    Cecilia

  82. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Art. 5 § 3 Grundgesetz

    @ Cecilia Payne:

    Über den Sinn und die Inhalte des Grundgesetzes dieses Landes sind Sie offensichtlich genauso schlecht informiert wie über das „Beamtenrecht“ (???), das ich Ihrer Meinung nach bei meiner Korrespondenz mit Dr. Markus Pössel bzw. MPI/AEI fortlaufend missbraucht haben sollte …

    Hier zum Beispiel einige Auszüge aus dem Bonner Kommentar zum Grundgesetz bzgl. Art. 5 § 3 Wissenschaftsfreiheit [Hervorhebungen im Fettdruck durch mich]:

    Die Wissenschaftsfreiheit zwingt nicht zuletzt dazu, die Vielfalt der wissenschaftlichen Ansätze im Sinne eines Wissenschaftspluralismus mit dem darin liegenden Innovationspotential zu respektieren, zu schützen und zu fördern; für den Staat führt dies zu einem Gebot der Nicht-Identifikation (Seite 41).

    Die Förderung der Wissenschaft durch den Staat muß dem “Gebot meinungsneutraler Wissenschaftspflege” entsprechen (Seite 34).

    der Staat, “der sich als Kulturstaat versteht”, hat “die Pflege der freien Wissenschaft und ihre Vermittlung an die nächstfolgende Generation durch Bereitstellung von personellen, finanziellen und organisatorischen Mitteln zu ermöglichen und zu fördern” (S. 28-29)

    Für die “freie wissenschaftliche Entfaltung” … “reicht es nicht aus, in Art. 5 Abs. 3 GG nur den Schutz der individuellen Freiheit des beamteten Wissenschaftlers zu erblicken” (S. 21)

    Der Staat (hat) durch geeignete organisatorische Maßnahmen dafür zu sorgen, dass das Grundrecht der freien wissenschaftlichen Betätigung so weit unangetastet bleibt …” (S. 22).

    Übergeordnetes Ziel ist die Organisation eines ‘freiheitlichen Wissenschaftspluralismus’ …” (S. 23).
    Die Wissenschaftsfreiheit ist mehr als ein Spezialfall der Meinungsfreiheit des beamteten Hochschullehrers” (Seite 40)

    “Der Wissenschaftler muss das eigene Forschungsresultat zum bisherigen Stand der Erkenntnisse in Bezug setzen und sich zumindest ansatzweise mit Gegenpositionen auseinandersetzen. [...] Das Verfassungsgericht verfährt bei der Anwendung dieser Kriterien sehr großzügig (”weit zu verstehende(r) Wissenschaftsbegriff”) und spricht einem Werk die Wissenschaftlichkeit nur dann ab, wenn “es nicht auf Wahrheitserkenntnis gerichtet ist, sondern vorgefaßten Meinungen und Ergebnissen lediglich den Anschein wissenschaftlicher Gewinnung oder Nachweisbarkeit verleiht”. Indiz dafür ist “die systematische Ausblendung von Fakten, Quellen, Ansichten und Ergebnissen, die die Auffassung des Autors in Frage stellen” (S. 42)

    ----

    Das Grundgesetz hat also für den Staat (und seine Diener) eindeutige Pflichten definiert, z.B. mit den Geboten der Nicht-Identifikation und der meinungsneutralen Wissenschaftspflege, die er durch geeignete organisatorische Maßnahmen bei der Wissensvermittlung an die nachfolgenden Generationen zu ermöglichen und zu fördern hat.
    Die Lehrinhalte im öffentlichen Bildungssystem im Bereich der theoretischen Physik identifizieren sich jedoch einzig und allein mit der Relativitätstheorie, von der Grundschule bis zur Uni, die als einzig gültige Theorie seit Jahrzehnten gelehrt wird, und sie blenden auch systematisch Fakten, Quellen, Ansichte und Ergebnisse aus, die diese Theorie in Frage stellen.

    Damit verstößt der Staat seit Jahrzehnten gegen das Grundgesetz Art. 5 § 3.

    Jocelyne Lopez

  83. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Kreuzzug, auf ein Neues

    Liebe Jocelyne!

    "Damit verstößt der Staat seit Jahrzehnten gegen das Grundgesetz Art. 5 § 3."
    Siehst Du Jocelyne, Du hast Dich für diesen Kreuzzug entschieden, wie ich schon sagte. Du willst da auch gar nicht mehr raus. Diese Organisation hat Dir Dein Hirn so gewaschen, dass Du nur noch roboterhaft funktionieren kannst. In den siebziger Jahren des letzten Jahthunderts konnte man solches Verhalten z. B. bei den K-Gruppen beobachten. Bis zur Selbstaufgabe. Ich habe da ein Schönes Video gefunden, was Deine Organisation sehr treffend beschreibt

    http://www.youtube.com/watch?v=TMZtWJ_Jtio

    LG
    Cecilia

  84. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Illegale Methoden des Meinungsstreits

    @ Cecilia Payne:

    Dieses Video kann gar nichts „sehr treffend" sein, weil dieses Video nicht von G.O. Mueller oder von mir stammt, sondern vielmehr eine Fälschung und ein Missbrauch durch unbekannte Täter ist – wogegen ich übrigens Anzeige erstattet habe.

    Hier das Original-Video, das aus meinem privaten Blog unter Verletzung des Urheberrechts kopiert, verändert und gefälscht wurde:

    http://www.jocelyne-lopez.de/...video-bei-youtube/

    Interessant ist aber hier, dass Sie persönlich Fälschungen und Missbräuche als „treffende Beschreibungen“ einstufen. Haben Sie damit vielleicht etwa zu tun? Solidarisieren Sie sich mit den Tätern? Befürworten Sie solchen Methoden und solchen Delikte im wissenschaftlichen Meinungsstreit? Immerhin sind ja als „Referenzquellen“ dieser Fälschung u.a. die Stellen und die Person, deren Meinungen und Interesse Sie vertreten:

    - Markus Pössel harmlos
    - Markus Pössel blog : Relativeinfach
    - Einstein online
    - Albert Einstein Institut

    Haben Sie mehr Informationen über die Täter?

    Jocelyne Lopez

  85. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Adaption

    Liebe Jocelyne!

    "Dieses Video kann gar nichts „sehr treffend" sein, weil dieses Video nicht von G.O. Mueller oder von mir stammt, sondern vielmehr eine Fälschung und ein Missbrauch durch unbekannte Täter ist"

    Wie könnte dieses Video eine Fälschung sein, da es doch, wie Du sagst, gar nicht von Dir ist. Was da zu sehen ist, ist offensichtlich eine Adaption mit beträchtlicher Schöpfungshöhe. Und inhaltlich beschreibt es Dich und Deine Organisation sehr punktiert. Unbekannt ist der Videokünstler auch nicht, im Vorspann wird ein H. Lewis Always genannt.

    Dein Rechtsempfinden ist aber offenbar auch hier wieder entscheidend gestört. Du solltest lieber selbst anzeigen, weil Du ohne Erlaubnis private E-Mails veröffentlichst.

    LG
    Cecilia

  86. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    Bitte nicht füttern

    Vielleicht sollte Markus die 10 Goldenen Regeln erweitern um

    11. Sollten die vermaledeiten Relativisten doch tatsächlich anfangen Sie zu ignorieren und sich weigern Ihnen eine öffentliche Plattform zu bieten, dann wenden Sie sich einfach einem anderen Diskussionspartner zu.

    In diesem Sinne: Don't feed the trolls.

    Caro

  87. Fettes Marc Antworten | Permalink

    Nass gemacht!

    Einmal mehr merken die Mitstreiter nicht, wie sie von Joyceline nass gemacht werden, sie rudern und rudern und fuchteln mit allem was sie haben.
    Mein Lieblingswissenschaftler ist und bleibt Einstein, und zwar weil er bis zu seinem letzten Tag gezweifelt hat, an sich selbst und ebenso an seinen Theorien.
    Dies macht meiner Meinung nach den ganz grossen Wissenschaftler aus.
    Im Gegensatz zu den Anhängern seiner Theorien, die die selben in den Rang einer Religion erhoben haben, an der gefälligst niemand zu zweifeln hat, schon gar kein "Unwürdiger" bzw "Ungläubiger".
    Warten wir doch mal ab, was die nächsten 5 bis 10 Jahre so an Neuem bringen werden, mit all den neuen Teleskopen, LHC's oder GW-Detektoren. Die Grundvorausetzung für den Paradigmenwechsel ist jedenfalls gegeben.

    Mit freundlichen Grüssen.

  88. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Verkostung

    Hallo Caro!

    "In diesem Sinne: Don't feed the trolls."

    Von meinem Gericht aus Wasser und Brot ist noch kein Troll fett geworden. Wenn Du jetzt jedoch die Tafel auflösen möchtest, folge ich Dir gerne ins Nebenzimmer auf einen gepfegten L'Esprit de Courvoisier und verabschiede mich nebenbei von Jocelyne mit dem historischen Ausruf von Sir Winston L. S. Churchill:
    "I have nothing to offer but blood, toil, tears and sweat" (13.05.1940)

    LG
    Cecilia

  89. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    Fortsetzung folgt...

    Na da setz ich mich doch mit einem Glas guten Speyside Whiskys dazu :-)

    Die "Diskussion" hier zeigt ja: Wie eingangs schon von Florian erwähnt, gibt es auf der einen Seite harmlose Querdenker wie den Philosophen oder Fred, auf der anderen Seite aber auch solche, die man guten Gewissens als besessen in fortgeschrittenem Zustand beschreiben kann. Besessen von der Idee einer Wissenschafts-Mafia, die den Rest der Menschheit verdummen will. Soetwas nennt man Verschwörungstheorie.

    Statements wie das von Marc machen deutlich, daß es jede Menge Leute gibt, die ein völlig falsches Bild von der Wissenschaft haben. Schließlich ist nichts grotesker, als Wissenschaft mit dem religiösen Fanatismus zu vergleichen, den sie selber an den Tag legen.

    Jemand wie Jocelyne möchte nicht belehrt werden. Belehren ist ja nun aber auch negativ belegt in dem Sinne, daß man doch bitteschön alles unbesehen glauben soll, was einem erzählt wird. Daß Wissenschaft eben dieses aber gerade nicht fordert, ist für unseren Jemand gerade deshalb so schwer zu verstehen, weil er am liebsten genau das mit seinen Gesprächspartnern täte. Unser Jemand möchte auch nicht lernen, denn er glaubt eh schon alles besser zu wissen als die so verhaßten Mainstream-Wissenschaftler. Deshalb diskutiert er auch nicht sondern monologisiert. Es ist daher auch im Umkehrschluß völlig sinnlos zu versuchen ihm irgendetwas zu erklären. Sein Alptraum ist es aber, die Aufmerksamkeit der anderen zu verlieren oder gar von seinem Gegenüber ignoriert zu werden. Er wird dann alles zun (teilweise Kurioses, teilweise Abartiges, teilweise sogar Ungesetzliches) um den anderen dazu zu zwingen ihn wahrzunehmen und eine Reaktion zu provozieren.

    Und eben diesen Gefallen tue ich ihm oder ihr nicht ;-)

  90. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Warum nicht gegen die Quantenmechanik?

    Warum gibt es so viele Leute, die gegen die allgemeine und die spezielle Relativitätstheorie zu Felde ziehen, und warum gibt es um so viel weniger Leute, die gegen die Quantenmechanik zu Felde ziehen.

    Die Quantenmechanik strapaziert die menschliche Logik doch noch viel mehr, als es die beiden Relativitätstheorien zusammen können.

    Wenn zum Beispiel im Mach-Zehnder-Interferometer ein Photon weiss, was auf jenem Wege lag, den es nicht gegangen ist, oder dass man mit dem Quantenradierer die bereits vorhanden gewesene Weg-Information nachträglich wieder verschwinden lassen kann.

    Der Quantenradierer:

    http://www.spektrum.de/artikel/874881

    Besonders interessant ist auch der Unterschied zwischen der Kopenhagener Interpretation der Quantenmechanik, und der Viele-Welten-Interpretation.

    4 Ebenen der Paralleluniversen von Max Tegmark:

    http://space.mit.edu/home/tegmark/multiverse.html

  91. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    RT und Quantenphysik

    @ Karl Bednarik:

    "Warum gibt es so viele Leute, die gegen die allgemeine und die spezielle Relativitätstheorie zu Felde ziehen, und warum gibt es um so viel weniger Leute, die gegen die Quantenmechanik zu Felde ziehen.
    Die Quantenmechanik strapaziert die menschliche Logik doch noch viel mehr, als es die beiden Relativitätstheorien zusammen können."

    Vielleicht, weil die Relativitätstheorie schon lange für sich den Anspruch erhebt, die einzige treffende Erklärung der Welt zu liefern und mit massiven Mitteln als solche verkauft wird, was unwissenschaftlich erscheint und bei der Quantentheorie wohl nicht der Fall ist. Die Quantentheoretiker zweifeln eher an sich selbst. Die Relativisten nicht. Einstein war ein Gegner der Quantenphysik, obwohl er ironischerweise selbst eine Theorie aufgestellt hat, die die menschliche Logik selbst stark strapaziert. So schrieb er z. B. an Max Born 1924:

    "Zu einem Verzicht auf die strenge Kausalität möchte ich mich nicht treiben lassen, bevor man sich nicht noch ganz anders dagegen gewehrt hat als bisher. Der Gedanke, dass ein einem Strahl ausgesetztes Elektron aus freiem Entschluß den Augenblick und die Richtung wählt, in der es fortspringen will, ist mir unerträglich. Wenn schon, dann möchte ich lieber Schuster oder gar Angestellter in einer Spielbank sein als Physiker."
    (Sigurd M. Daecke „Worte in Zeit und Raum“, 1991, S. 124)

    Eins steht fest: Beide Theorien sind inkompatibel: Wenn die RT richtig ist, dann ist die Quantentheorie falsch, und umgekehrt. Beide können nicht zusammen richtig sein. Höchstens beide falsch. ;)

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  92. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Aufräumen

    Hallo Caro!

    Spät geworden gestern abend. Danke für das anregende Gespräch. Ich räume noch die Gläser auf. Auch wenn die Raumzeit-Pflegerin inzwischen da war, hat sie nicht mal ihren eigenen Müll mitgenommen. Hier liegt sogar ein neues Groschenheft rum, das sie offenbar mitgebracht hat. Was machen wir damit?

    LG
    Cecilia

  93. P. Konrad Antworten | Permalink

    RT und Quantentheorie

    @Jocelyne Lopez
    Liebe Frau Lopez,

    "Eins steht fest: Beide Theorien sind inkompatibel: Wenn die RT richtig ist, dann ist die Quantentheorie falsch, und umgekehrt. Beide können nicht zusammen richtig sein. Höchstens beide falsch. ;)"

    ich frage mich woher sie ihre Informationen beziehen, so jedenfalls kann man ihre Aussage nicht stehen lassen, da sie einfach falsch ist!
    Haben Sie schon mal was von der Dirac-Gleichung gehört?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dirac-Gleichung

    Die Dirac-Gleichung berücksichtig sowohl den Quantencharakter als auch die spezielle RT.
    Gerade die Dirac-Gleichung ist ein eindrucksvolles Beispiel, wie gut die Natur sowohl durch die RT als auch durch die QT beschrieben wird. Die Dirac-Gleichung bildet unter anderem die eine Grundlage für das Standard Modell der Elementarteilchen. Und gerade dort gibt es Messungen bei denen Experiment und Theorie bis auf zig Nachkommastellen übereinstimmen.

    ttp://www.weltderphysik.de/de/929.php

    Was bisher nicht funktioniert, ist eine Vereinigung der AT mit der QT. Das heißt aber nicht, dass eines von beiden falsch ist. Vielmehr ist unser Verständnis der Natur noch nicht komplett und dies bestreitet auch niemand.

    Beste Grüße

    P. Konrad

  94. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Grundpfeiler der Wissenschaft umgestürzt

    @ P. Konrad

    ich frage mich woher sie ihre Informationen beziehen, so jedenfalls kann man ihre Aussage nicht stehen lassen, da sie einfach falsch ist!
    Haben Sie schon mal was von der Dirac-Gleichung gehört?

    Ich muß hier zugeben, dass ich mich nie mit der Quantenphysik eingehend beschäftigt habe… :(

    Was bisher nicht funktioniert, ist eine Vereinigung der AT mit der QT. Das heißt aber nicht, dass eines von beiden falsch ist. Vielmehr ist unser Verständnis der Natur noch nicht komplett und dies bestreitet auch niemand.

    Beide Theorien SRT und QT haben gemeinsam, dass sie den Grundpfeiler der Wissenschaft (nicht nur der Physik) umgestürzt haben: Die Kausalität (actio=reactio). Unser Verständnis der Natur entwickelt sich also vor diesem Hintergrund in Richtung Irrationalität. Das ist in meinen Augen eine gravierende Entwicklung der Wissenschaftlichkeit und des wissenschaftlichen Denkens, die nicht kommentarlos - und kritiklos - hingenommen werden kann. Das hat auch Einstein mit der in meinem vorherigen Beitrag zitierten Aussage über die Quantenphysik unmissverständlich ausgedrückt. Hier habe ich dieselbe Haltung - mit der Ausnahme, dass eben auch die SRT Einsteins auf dieser Entwicklung beruht.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  95. P. Konrad Antworten | Permalink

    Grundpfeiler der Wissenschaft umgestürzt

    Liebe Frau Lopez,

    "Beide Theorien SRT und QT haben gemeinsam, dass sie den Grundpfeiler der Wissenschaft (nicht nur der Physik) umgestürzt haben: Die Kausalität (actio=reactio)."

    Ich wüßte nicht wo die SRT und die QT die Kausalität verletzten würden. Vielmehr scheinen beide Theorien die Natur recht gut zu beschreiben.
    Können sie denn jeweils ein Beispiel für die Verletzung der Kausalität nennen?
    Leider ist ihr Zitat von Albert Einstein aus dem Zusammenhang gerissen. Auf was bezieht sich denn das Zitat?

    Beste Grüße

    P. Konrad

  96. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Kausalität

    @ P. Konrad

    “ich wüßte nicht wo die SRT und die QT die Kausalität verletzten würden. Vielmehr scheinen beide Theorien die Natur recht gut zu beschreiben.
    Können sie denn jeweils ein Beispiel für die Verletzung der Kausalität nennen?“

    Siehe meine wiederholten Fragen nach der Kausalität weiter oben in der Diskussion, worauf sachlich nicht eingegangen wurde:

    - Für die Zeitdilatation:

    http://www.kosmologs.de/...-co/page/3#comment-4082

    - Für die Längenkontraktion:

    http://www.kosmologs.de/...-co/page/3#comment-4100

    „ihr Zitat von Albert Einstein ist aus dem Zusammenhang gerissen. Auf was bezieht sich denn das Zitat?“

    Dieses Zitat von Einstein bezog sich wie gesagt auf die Phänomene in der Quantenphysik und ist für sich abgeschlossen verständlich. Ich habe es aus einer Arbeit von Reinhard Rohmer aus dem Jahre 2008 entnommen, siehe hier:

    Einstein in der Kritik
    http://www.ekkehard-friebe.de/...c13ca780b2e585d1b

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  97. P. Konrad Antworten | Permalink

    @ Jocelyn Lopez

    Hallo,
    also ich sehe weder in der Zeitdilatation noch in der Längenkontraktion ein Problem mit der Kausalität. Das Problem liegt eher daran, dass du die RT nicht richtig verstanden hast. Wenn du nach der "wirklichen" Länge fragst, dann macht die Frage an sich schon keinen Sinn. Natürlich ändert sich die Länge im System, in dem der Stab ruht nicht. Ein dazu bewegter Beobachter mißt halt eine andere Länge. Die Länge hängt halt vom Inertialsystem ab. Und für jeden ist sein Ergebniss die Wirklichkeit.

    Am besten nimmst du dir mal ein gutes Lehrbuch uns fängst mit Koordinaten-Transdormationen an, dann sieht du vielleicht was du nicht verstanden hast.

    Was das Einstein Zitat betrifft, so bezieht es sich sicher auf den Einstein-Podolski-Rosen Effekt. So für sich ist das Zitat nutzlos und man kann es leider nicht einordnen.

    Beste Grüße

    P.Konrad

  98. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Dieser Konflikt ist vermeidbar.

    Dieser Konflikt ist vermeidbar.

    Auf der einen Seite gibt es Phänomene, Fakten, Tatsachen, Vorgänge, die einfach da sind, und die jeder jederzeit nachprüfen kann.

    Auf der anderen Seite gibt es Theorien, Hypothesen, Vermutungen, Erklärungsversuche, die diese oben genannten Dinge beschreiben sollen.

    Nach Sir Karl Popper sind Theorien prinzipiell nicht beweisbar, sie müssen falsifizierbar sein, aber sie dürfen noch nicht falsifiziert worden sein.

    Die Aufgabe der Physik ist es, die Welt zu beschreiben, und nicht die Welt zu erklären.

    Auch ein Stein fällt nicht deshalb hinunter, weil v = g * t und s = ( g / 2 ) * t^2 beträgt, sondern weil er mit der Masse der Erde irgendwie wechselwirkt.

    Aber bei geringen Fallgeschwindigkeiten und Fallhöhen im Hochvakuum beschreiben diese Gleichungen das Verhalten von fallenden Gegenständen sehr genau.

    Das würden sie auch dann noch tun, wenn sich die Gravitationstheorie als völlig falsch herausstellen sollte.

    Für höhere Geschwindigkeiten hat sich der Faktor Quadratwurzel von ( eins minus ( Quadrat der Geschwindigkeit geteilt durch das Quadrat der Lichtgeschwindigkeit ) ) also f=sqrt(1-(v^2/c^2)) sehr gut bewährt.

    Ganz gleich, ob die spezielle Relativitätstheorie richtig oder falsch ist, sobald man diesen Faktor passenderweise oberhalb oder unterhalb des Bruchstriches einsetzt, bekommt man die richtigen, mit der realen Welt gut übereinstimmenden Zahlenwerte heraus.

    Wir sollten nicht vergessen, dass sich die reale Welt weder nach der speziellen Relativitätstheorie noch nach dem Faktor sqrt(1-(v^2/c^2)) richtet, denn die reale Welt kann nicht denken.

    Aber die spezielle Relativitätstheorie und der Faktor sqrt(1-(v^2/c^2)) sind eine mögliche Beschreibung der Welt.

    1849 hat Armand Fizeau die Zahnradmethode zur Bestimmung der Lichtgeschwindigkeit entwickelt.

    Ein Lichtstrahl fällt durch eine Zahnlücke eines rasch rotierenden Zahnrades auf einen weit entfernten Spiegel, und wenn der Lichtstrahl wieder vom Spiegel zurück kommt, und nur dann wenn sich das Zahnrad um eine Zahnlücke weiter gedreht hat, dann ist er wieder sichtbar.

    Diese Tür-auf-Tür-zu-Methode lässt dem Lichtstrahl überhaupt keine Wahl, irgend etwas andres zu tun.

    Wenn der Spiegel halb so weit entfernt ist, dann muss das Zahnrad doppelt so schnell rotieren, wenn der Lichtstrahl durchkommen soll.

    Das zeigt einerseits, dass die Reflektion am Spiegel nur eine sehr geringe Zeit benötigt, und es zeigt auch, dass das Licht auf kurzen Strecken genau so schnell wie auf langen Strecken ist.

    Nachdem sich die Zeitdauer des Lichtblitzes selbst auch auf langen Strecken nicht vergrössert, müssen alle Lichtteilchen gleich schnell sein, was bei anderen Teilchenstrahlen nicht so sein muss.

    Obwohl Armand Fizeau keine Laser, Kerr-Zellen, Fotodioden, Elektronik, und Computer zur Verfügung hatte, waren seine Messergebnisse nur um rund fünf Prozent zu hoch.

    Das schöne daran ist, dass damit die Lichtgeschwindigkeit zu einer für jeden Menschen überprüfbaren Tatsache geworden ist, ganz unabhängig von allen Theorien über die Lichtgeschwindigkeit.

    Als man dann in der Braunschen Röhre Elektronen immer weiter beschleunigen konnte, da fiel auf, das die Elektronen unter keinen Umständen die Lichtgeschwindigkeit erreichen können, aber dass sich die zugeführte Energie dann als Massezunahme der Elektronen auswirkte.

    Das ist eine einfache Tatsache, und das ist völlig unabhängig von jeder Theorie.

    Der Faktor sqrt(1-(v^2/c^2)) passte aber reibungslos auch auf dies Vorgänge.

    Ich warne aber vor der stillschweigenden Annahme, dass die Elektronen irgend etwas von diesem Faktor wissen.

  99. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Berechtigte Fragen

    @ Karl Bednarik
    “Die Aufgabe der Physik ist es, die Welt zu beschreiben, und nicht die Welt zu erklären.“

    Die Welt zu erklären nicht, das kann die Physik in der Tat nicht, aber die Physik muß schon physikalische Phänomene erklären können. Sonst bräuchte ich keine Wissenschaft, ich kann ja die Phänomene selbst sehen oder erfahren, und sie einfach so hinnehmen. Ich möchte aber gerne wissen, wie sie zustande kommen. Die Physik muß mir das erklären, und zwar nachvollziehbar und rationell.

    Deshalb sind meine Fragen nach der Kausalität der Längenkontraktion und der Zeitdilatation berechtigt, zum Beispiel:

    1) Wie können die Variationen des Gangs eines beliebigen Geräts „Uhr“ Variationen in den biologischen Abläufen in meinem Organismus mit sich ziehen?

    2) Wie kann ein Objekt sich in einem leeren und freien Raum verkürzen, nur weil es sich relativ zu mir bewegt? Welche Kraft bewirkt diese Verkürzung, wobei fest steht, dass es sich nicht um eine optische Täuschung des Beobachters handelt?

    Aber wie Sie es selbst in dieser Diskussion feststellen können, bekomme ich keine sachlichen Antworte zu diesen berechtigten Fragen. :-((

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  100. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Kausalität muß immer vorhanden sein

    Die Kausalität eines Phänomens muß bei jeder Geschwindigkeit vorhanden und beschrieben bzw. erklärt werden. Auf die Kausalität kann man in der Wissenschaft nicht verzichten, sonst ist es keine Wissenschaft mehr.

    Auch wenn ich annehme, dass eine Uhr sich mit Lichtgeschwindigkeit relativ zu mir bewegen würde - was sowieso nicht möglich ist - könnte ich genau so wenig erkennen, wie sie Veränderungen in den biologischen Abläufen in meinem Organismus bewirken könnte, genauso wenig als ob sich die Uhr nur mit 3 km/h relativ zu mir bewegt.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  101. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Beschreiben oder Erklären?

    Hallo Jocelyne Lopez,

    Beschreiben ist einfach, Erklären ist schwierig.

    Als ich noch zum Chemotechniker ausgebildet wurde, stellte ich die folgende Überlegung an:

    Die Festigkeit von Holz stammt hauptsächlich von Cellulosefasern.
    Die Cellulosefasern bestehen aus Glucosemolekülen.
    Die Glucosemoleküle bestehen aus Kohlenstoff-, Sauerstoff-, und Wasserstoff-Atomen.
    Die Atome bestehen aus Elektronen und Atomkernen.
    Die Atomkerne bestehen aus Protonen und Neutronen.
    Die Protonen und Neutronen bestehen aus up- und down-Quarks.
    Na, ja, die Elektronen und die up- und down-Quarks, die sind dann eben einfach da.

    Hier folgt Erklärung auf Erklärung, bis am Ende jemand sagt: "Das ist eben so".

    Ein Teil der Materie des Universums scheint den Faktor sqrt(1-(v^2/c^2)) zu befolgen.

    Warum das so ist, das ist mir nicht klar, vermutlich besitzt diese Materie aber kein eigenes Denkvermögen.

    Auch die Quantenmechanik verleitet eher zum Erstaunen als zum Erklären.

    Wenn man aber die auf die Quantenmechanik passenden Gleichungen verwendet, dann kann man alle quantenmechanischen Vorgänge genau vorhersagen, auch wenn man sie überhaupt nicht versteht.

    Hier hat die menschliche Mathematik den menschlichen Hausverstand ein gutes Stück hinter sich gelassen.

    Mit freundlichen Grüssen,
    Karl Bednarik.

  102. Helmut Wicht Antworten | Permalink

    @ Bednarik

    "Beschreiben ist einfach, Erklären ist schwierig."

    Trollfutter -- wohlschmeckendes aber! Ich bin fast ganz auf Ihrer Seite, würde aber einen 'draufsetzen:

    "to explain is human, to describe divine"

    Ich hab' den Spruch von R. Glenn Northcutt, meinem Mentor in post-doc Zeiten. Ob er ihn wirklich erfunden hat, weiss ich nicht. Aber er hat recht. Jede Erklärung ist letztlich die Reduktion einer Sache auf's Unerklärliche - und damit, witzigerweise, auch eine Art vom Mystifikation. Die Beschreibung verharrt beim Phänomen, ist, so gesehen, ehrlicher, näher an der Sache selbst. Ist sie deshalb "göttlich", wie der Spruch suggeriert?

    Ich weiss nicht -- aber ich glaube, dass ich, wenn ich ein Gott wäre, mich zuallererst mal flott über das Prinzip der Kausalität erheben würde. Weil ich aber nur Mensch bin, und das nicht kann, kann ich aber doch meine Rede über die Natur so einrichten, dass die Kausalität in ihr keine grosse Rolle spielt.

    Und das ist dann der Grund, warum einige von uns Naturwissenschaftlern (R. Glenn Northcutt gehört dazu) sich der Kunst der Deskription und nicht der der Explanation verschrieben haben. Wir sidn so näher bei unseren Göttern (an die wir nicht glauben). Das Programm ist - sagen wir's ruhig: ein romantisches.

  103. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Atomuhren

    Wenn man zwei sehr genaue Atomuhren neben einander aufstellt, dann kann man ihren Gleichlauf testen.

    Wenn man nun eine dieser Atomuhren um hundert Meter höher aufstellt, dann geht diese Uhr um den Faktor 1,08912 mal 10 hoch minus 14 schneller.

    Nachdem auch Lebewesen aus Atomen bestehen, kann man vermuten, dass auch Lebewesen um diesen Faktor schneller leben.

    Die auf diese Beobachtung passenden Gleichungen stehen in der allgemeinen Relativitätstheorie.

    Für das GPS (Global Positioning System) hat man eine Menge Atomuhren in verschiedene Erdumlaufbahnen geschossen.

    Nach der allgemeinen Relativitätstheorie müssten diese Atomuhren schneller gehen, weil sie sich hoch oben befinden.

    Um aber nicht wieder herunter zu fallen, müssen diese GPS-Satelliten eine bestimmte Kreisbahngeschwindigkeit haben.

    Nach den Gleichungen der speziellen Relativitätstheorie müssten schnell bewegte Atomuhren aber langsamer gehen.

    In einer Flughöhe von einem halben Erdradius heben sich dann diese beiden Effekte gerade gegenseitig auf.

    Auf diese Fakten passen die Gleichungen der allgemeinen und der speziellen Relativitätstheorie sehr genau darauf.

    Das bedeutet aber keineswegs, dass die allgemeine und die spezielle Relativitätstheorie irgend einen Einfluss auf die Materie hat.

    Die beiden Relativitätstheorien beschreiben das Verhalten der Materie, aber sie bewirken es nicht.

    Bild (sehr anschaulich):

    http://members.chello.at/....bednarik/ZEITDILA.PNG

    Berechnung (weniger anschaulich):

    http://de.wikipedia.org/...xisnahes_Rechenbeispiel

  104. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Messbarkeit und Kausalität fehlen

    @ Karl Bednarik:

    “Beschreiben ist einfach, Erklären ist schwierig.

    Gut, erklären ist schwierig, aber gerade das erwarte ich von der Wissenschaft.

    Die physikalische Phänomene braucht man mir im Grunde genommen nicht zu „beschreiben“: Ich sehe oder erfahre sie ja selbst. Man sollte sie mir aber erklären, und zwar so, dass eine Kausalität zu erkennen ist. Sonst kann ich genauso gut zu einer Wahrsagerin gehen, die sich selbst Zusammenhänge aus der Welt zusammenreimt und sie blind glauben.

    Es gibt für ein und dasselbe Ereignis verschiedene Ursachen, die zusammen wirken. Eine Ursache hat in der Natur meistens immer mehrere Wirkungen, und andersrum hat eine Wirkung meistens mehrere Ursachen. Dass könnte zum Beispiel der Teilnehmer aus dieser Diskussion, der Arzt Stephan Kaula, wohl am besten für die Medizin bestätigen, das sagen uns auch die Ärzte immer: Ein beobachtbares Symptom ist selten die Folge von einer einzigen Ursache, genauso wie auch das gleiche Symptom ein Zeichen für viele verschiedenen Ursachen sein kann.

    Das ist in der Physik grundsätzlich nicht anders: Verschiedene Effekte wirken bei einer beobachtbaren Auswirkung zusammen. Der Anteil jeder Auswirkung kann man unter Umständen getrennt messen und das liefert uns statistische Erfahrungswerte. Dafür muss aber dieser Anteil messbar sein, sonst kann man nicht folgern, dass dieser Effekt bei der beobachtbaren Auswirkung mitwirkt!
    Die angenommenen Auswirkungen der relativistischen Effekte „Längenkontraktion“ (Verkürzung eines bewegten Objektes) und „Zeitdilatation“ (Verjüngung eines Organismus) sind jedoch unumstritten nicht messbar, weil sie außerhalb der technischen Messbarkeit liegen. Sie wurden auch nie gemessen, sondern nur angenommen. Sie sind also aus wissenschaftlicher Hinsicht keine konkreten Messergebnisse, voraus man Erfahrungswerte gewinnen konnte und könnte, auch nicht rein statistisch, sondern sind und bleiben reine Spekulationen – wie bei den Aussagen einer Wahrsagerin. Dafür aber, dass sie nicht beobachtbar sind, fällt auch noch dazu eine plausibel Kausalität… :(

    Man kann mir also lange erzählen, die Effekte existieren und wirken sich in der Natur aus, ich brauche es nach dem Standard einer redlichen Wissenschaft nicht zu glauben. Dafür fehlt eben die Einhaltung der Grundsätze einer redlichen Wissenschaft.

    Man könnte es vielleicht mit folgendem Gedankenexperiment verdeutlichen:

    Man lässt ein Monat lang eine Gruppe von Testpersonen eine strenge Diät durchführen, indem sie aber dabei die Nahrung mit den Zähnen von der linken Seite des Kiefers kauen müssen. Nach einem Monat steht man fest, dass alle Testpersonen abgenommen haben. Man schließt aus diesem Experiment: Das Kauen der Nahrung mit den linken Backzähnen führt wissenschaftlich nachgewiesen zu Gewichtabnahme.
    Sie würde diese Schlussfolgerung doch als Scharlatanerie ansehen, oder?

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  105. Thilo Antworten | Permalink

    Atomuhren

    Laut K. Mistelberger (Kommentar am 29.5., 17:08 zu diesem Artikel) kann man an einem Wochenende auf dem Mt.Rainier mit einer Atomuhr ca. 20 Nanosekunden "gewinnen". Ein überzeugendes Experiment zur Bestätigung der Relativitätstheorie, das jeder selbst nachvollziehen kann.

    Und ebenfalls K. Mistelberger (Kommentar am 28.5., 20:51 zum selben Artikel):
    'Clifford M. Will hat im Auftrag der US-Luftwaffe die Implementierung des GPS Algorithmus überprüft und für richtig befunden:

    "But at 38 microseconds per day, the relativistic offset in the rates of the satellite clocks is so large that, if left uncompensated, it would cause navigational errors that accumulate faster than 10 km per day! GPS accounts for relativity by electronically adjusting the rates of the satellite clocks, and by building mathematical corrections into the computer chips which solve for the user's location. Without the proper application of relativity, GPS would fail in its navigational functions within about 2 minutes."

  106. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Fragestellung verfehlt

    @ Thilo:

    Jegliche Experimente und Messergebnisse mit Uhren verfehlen hier die Fragestellung:

    Mich interessiert nicht, wie Uhren verschiedenen Bauarten (Atomuhren, Quarzuhren, Pendeluhren, Sanduhren, usw.) unter verschiedenen Umweltbedingungen sich verhalten, ob sie langsamer oder schneller laufen – das sind Ergebnisse, die einzig die Uhrbauer interessieren können – sondern mich interessiert wie die Verlangsamung des Ganges von irgendwelchen Uhren irgendwelcher Bauart, die sich unter irgendwelchen Umweltbedingungen irgendwo relativ zu mir bewegen, bewirken kann, dass mein Organismus langsamer altert. ???? Die Kausalität zwischen der Verlangsamung des Gangs irgendeiner Uhr, die sich irgendwo relativ zu mir bewegt, und der Verlangsamung der Alterungsprozesse in meinem Organismus interessiert mich brennend – wobei seltsamerweise einzig eine Verlangsamung des Gangs der Uhr sich simsalabim auf mein Organismus überträgt: Es ist von der SRT nicht vorgesehen, dass mein Organismus schneller altert, wenn irgendwelche Uhren sich irgendwo relativ zu mir bewegen und schneller laufen. Schon mal was.

    mfg
    Jocelyne Lopez

  107. KOSMOloge Antworten | Permalink

    Zeitdehnung nicht messbar???
    Liebe Jocelyne,

    Sie schreiben:

    "Die angenommenen Auswirkungen der relativistischen Effekte „Längenkontraktion“ (Verkürzung eines bewegten Objektes) und „Zeitdilatation“ (Verjüngung eines Organismus) sind jedoch unumstritten nicht messbar, weil sie außerhalb der technischen Messbarkeit liegen. Sie wurden auch nie gemessen, sondern nur angenommen."

    Hä? Die Zeitdehnung ( = Zeitdilatation = langsameres Altern, aber ungleich verjüngen...) ist nicht nur messbar, sie wurde bereits in vermutlich tausenden Experimenten bestätigt.

    Hier zwei Beispiele:

    1. die schon erwähnten GPS Satelliten:
    Sind Sie der Meinung, dass die Wissenschaftler, die an Entwicklung und Betrieb der GPS Satelliten beteiligt sind Lügen, um die SRT nicht infrage zu stellen? Oder denken sie, dass es Zufall ist, dass die Korrekturen, die bei den Uhren der GPS Satelliten vorgenommen werden müssen, genau mit den Vorhersagen Einsteins übereinstimmen?
    (Das ist keine rhetorische Frage! Mich interessiert wirklich, wie Sie sich das erklären.)

    2. Test durch Präzisions-Laserspektroskopie
    (Artikel: http://idw-online.de/pages/de/news239308 )
    Auch hier würde es mich sehr interessieren, wie Sie das erklären. Alles Wissenschaftler die Messergebnisse fälschen? Oder vielleicht doch ein Hinweis darauf, dass die SRT in ihrem Geltungsbereich unsere Welt sehr genau beschreibt?

    Freundliche Grüße,

    KOSMOloge

  108. Thilo Antworten | Permalink

    @ JL

    Wer hat behauptet, daß es eine "Kausalität zwischen der Verlangsamung des Gangs irgendeiner Uhr, die sich irgendwo relativ zu mir bewegt, und der Verlangsamung der Alterungsprozesse in meinem Organismus" gibt?

    Beide Verlangsamungen, die der Uhr (egal ob Atomuhr oder anderer Bauart) und die der Alterung des Organismus, gehen auf dieselben Ursachen zurück.

    Nur ist es eben so, daß (jedenfalls solange Sie die Erde nicht verlassen) sich diese Verlangsamung (selbst über längere Zeiträume) nur auf wenige Mikrosekunden aufsummieren wird, Sie sie also gar nicht bemerken werden und sie eben auch nur mit sehr genauen Uhren messen können. (Nur deswegen spielt die Bauart der Uhr eine Rolle. Grundsätzlich geht jede Uhr in der Höhe um einige Nanosekunden langsamer. Aber nur mit einer Atomuhr werden Sie diesen Unterschied auch feststellen.)

  109. Ernst Antworten | Permalink

    ZITAT Thilo:
    Beide Verlangsamungen, die der Uhr (egal ob Atomuhr oder anderer Bauart) und die der Alterung des Organismus, gehen auf dieselben Ursachen zurück.
    ZITATENDE

    Das wurde ihr auch schon erklärt - nur die Crux ist, dass Frau Lopez gar nicht vorhat, etwas zu lernen. Alles was sie sucht, sind Sätze, die sie, wie bei Dr. Pössel geschehen, aus dem Zusammenhang gerissen für ihren ideologischen Kreuzzug gegen die moderne rationale Wissenschaft missbrauchen kann.

  110. Thilo Antworten | Permalink

    @ Kosmologe

    Kosmologe: "Sind Sie der Meinung, dass die Wissenschaftler, die an Entwicklung und Betrieb der GPS Satelliten beteiligt sind Lügen, um die SRT nicht infrage zu stellen?"

    Es gibt tatsächlich RT-Kritiker, die genau das behaupten. Prof. Hartwig Thim (Vorgänger von Frau Lopez im Vostand der GFWP) behauptet, die GPS-Uhren würden täglich von Ingenieuren nachjustiert, um die (seiner Meinung nach falschen) eingebauten relativistischen Effekte auszugleichen und damit den Glauben an die Relativitätstheorie am Leben zu erhalten.

    Im Kommentarteil vonhttp://www.scienceblogs.de/.../03/einstein-130.php findet man eine Reihe von Thim-Zitaten mit dieser Behauptung.

  111. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    GPS-Technologie ungeeignet

    @ KOMOloge

    1. Bei der GPS-Technologie stören mehrere Umweltfaktore den Gang der Satellitenuhren (sie können dabei wohlgemerkt sowohl langsamer als auch schneller laufen), sodaß die Uhren nicht mehr synchron laufen und von den Kontrollstationen auf Synchronizität ständig überwacht werden müssen und nach Bedarf "manuell" korrigiert werden. Bei diesen Korrekturen wird der relativistischen Effekt zwar formal und rein rechnerisch miteinbezogen, aber dieser Effekt ist so winzig, dass er unter den viel größeren anderen Störungseffekte, die auf ein Schlag korrigiert werden, dabei definitiv nicht differenzierbar ist. Die GPS-Technologie ist also nicht geeignet, den Effekt „Zeitdilatation“ zu bestätigen oder zu widerlegen. Der Erfinder der Atomuhren, Louis Essen ( http://www.worldnpa.org/...tab2=Display&id=433 ) war übrigen ein entschiedener Kritiker der SRT, sowie zum Beispiel auch ein der Väter der GPS-Technologie, Ronald Hatch (http://www.worldnpa.org/...tab2=Display&id=257). Siehe zum Beispiel auch in meinem Blog (mit weiterführenden Links):

    Harald Maurer: Das Maerchen der GPS-Navigatore als Bestaetigung der Relativitaetstheorie
    http://www.jocelyne-lopez.de/...ativitaetstheorie/

    Die Bestätigung der Speziellen Relativitätstheorie durch die GPS-Technologie: Auch ein Joke!
    http://www.jocelyne-lopez.de/...gie-auch-ein-joke/

    Und wieder das Märchen der GPS-Navigatore als Bestätigung der Relativitätstheorie…
    http://www.jocelyne-lopez.de/...lativitatstheorie/

    2. Genauso ist die GPS-Technologie ungeeignet, den Effekt „Längenkontration“ zu messen: Die relativistische Verkürzung meines Autos (oder der Strecke??) ist nicht messbar: Die Genauigkeit der GPS-Navigatore bei Positionierung meines Autos liegt bei einer Größenordnung von ein paar Meter (was übrigens eine fantastische Leistung ist), sie müsste im Bereich von Bruchteil von Millimetern liegen (oder gar im Quantenbereich??), um festgestellt zu werden. Das ist natürlich nicht der Fall. Ich bin aber schon begeistert genug, wenn mein Navigator meine Position auf ein paar Meter ermittelt. ;)

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  112. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Alterung und Uhrengang

    @ Thilo:

    “Wer hat behauptet, daß es eine "Kausalität zwischen der Verlangsamung des Gangs irgendeiner Uhr, die sich irgendwo relativ zu mir bewegt, und der Verlangsamung der Alterungsprozesse in meinem Organismus" gibt?“

    Das hat Einstein in seiner SRT behauptet, siehe weiter oben die Original Version des Zwillingsparadoxons, die mit den geschüttelten Käfern.

    „Beide Verlangsamungen, die der Uhr (egal ob Atomuhr oder anderer Bauart) und die der Alterung des Organismus, gehen auf dieselben Ursachen zurück.“

    Die Alterung eines Organismus geht auf die Genen und die Lebensbedingungen des jeweiligen Individuums zurück.
    Ich wüsste nicht, dass die Verlangsamung oder Beschleunigung des Gangs von Uhren auf deren jeweiligen Genen und Lebensbedingungen zurückgehen.

    Das müssten mir schon Ärzte und Biologen nachweisen.

    mfg
    Jocelyne Lopez

  113. Thilo Antworten | Permalink

    @ JL

    Och bitte, Louis Essen war nicht der Erfinder der Atomuhr (das war W.F.Libby), auch wenn er immerhin 1955 die Atomuhr verbessert hat. Wobei ich nicht recht weiß, was das jetzt mit Relativitätstheorie zu tun haben soll.

    Und Ronald Hatch ist ein einflußreicher Manager, aber das macht ihn noch nicht zu einem der Väter von GPS.

    Und überhaupt: was wollen Sie mit solchen Zitaten beweisen? GPS funktioniert und man kann berechnen (und messen), wie groß der Fehler ohne die relativistischen Korrekturen wäre.

  114. Thilo Antworten | Permalink

    @ JL

    "Das müssten mir schon Ärzte und Biologen nachweisen."

    Ich nehme mal an, daß Ihnen dies schon von vielen anderen erklärt worden ist, aber ich versuche es trotzdem noch einmal: die relativistischen Effekte sind so gering (im Mikrosekundenbereich), daß kein Arzt oder Biologe sie Ihnen nachweisen können wird. Deswegen braucht man die Atomuhren zum Nachweis. Darüber hinaus haben Atomuhren oder andere Uhren mit den relativistischen Effekten nichts zu tun.

  115. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Erklärungen

    Hallo Thilo!

    "Ich nehme mal an, daß Ihnen dies schon von vielen anderen erklärt worden ist"
    Tausendmal erklärt, tausendmal ignoriert! Es bringt nichts, mit Jocelyne über physikalische Phänomene und Zusammenhänge diskutieren zu wollen. Sie wird da immer zumachen, weil für sie die Physik nun mal auf der Schwarzen Liste steht! Ihre Mission ist eine politisch motivierte Torpedierung der Freiheit von Wissenschaft, Forschung und Lehre, wozu sie eine hanebüchene Verschwörung von Wissenschaftlern und Eliten aus Politik und Wirtschaft unterstellt.

    Es gibt viele kleine liebenswürdige crackpots, denen Du mit sachlicher Erklärung vielleicht helfen kannst. Bei Jocelyne langst Du damit im Sinne des Wortes ins Leere! Wenn Du ihr mehr bietest als Wasser und Brot, nutzt sie Dich nur aus, um ihre sinnlosen Blogbeiträge zu verlinken.

    LG
    Cecilia

  116. Nadia Weisser Antworten | Permalink

    @ JL

    "Gut, erklären ist schwierig, aber gerade das erwarte ich von der Wissenschaft."

    Ihnen wird ja schon seit Jahren auf dutzenden von Foren, auch von Wissenschafltern, versucht zu "erklären". Alleine: Sie wollen nix, aber auch gar nix begreifen, weil sie einen ideologischen Feldzug führen und einen toten Gaul Namens G.O.Müller reiten. Man muss sich ja nur mal ihren dämlichen Blog zu Gemüte führen und wird im Nu feststellen, das ominöses Kapitel 9 der GOM Sekte aus Ihrer Feder stammt. Wie schon so einiges vorher. GOM existiert nicht mehr, und hat sich von Friebe + Lopez distanziert, dafür gibt es handfeste Belege.

    Man muss nur mal Ihren Namen in Google eingeben und stellt fest: in 99% aller Foren sind sie gesperrt.

    Sie kennen doch die Metapher vom Geisterfahrer auf der Autobahn?

    Jede Diskussion mit Ihnen ist Zeitverschwendung und zwecklos.

    Da Frau Lopez ja keine Foren mehr hat für Ihrer Plakatkleberei, macht sie sich auf Blogs los. Schlimmer als die Zeugen Jehovas, sowas :-)

    so long und don't feed the trolls

  117. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Kein experimenteller Nachweis

    @ Thilo:

    "Das müssten mir schon Ärzte und Biologen nachweisen." (Lopez)

    "Ich nehme mal an, daß Ihnen dies schon von vielen anderen erklärt worden ist, aber ich versuche es trotzdem noch einmal: die relativistischen Effekte sind so gering (im Mikrosekundenbereich), daß kein Arzt oder Biologe sie Ihnen nachweisen können wird." (Thilo)

    So? Sie gehen davon aus, dass wir langsamer altern, wenn eine mitgeführte Uhr langsamer läuft, dass es aber nicht experimentell von Ärzten und Biologen nachgewiesen werden kann, weil die Effekte in Organismen so klein sind, dass sie nicht feststellbar sind? Interessant. Wir sind nämlich hier zum ersten Mal direkt beim Kern der Fragestellung und… wir sind uns einig. :) Ich sage nämlich die ganze Zeit nichts Anderes.

    Es wird aber erzählt, dass der Effekt „Zeitdilatation“ tausendfach experimentell nachgewiesen wurde (siehe auch weiter oben). Nachgewiesen wurde aber einzig und allein, dass Uhren unter verschiedene Bedingungen langsamer oder schneller laufen. Das wusste man allerdings schon sehr lange vor Einstein, das ist keine Revolution der Erkenntnisse der Menschheit. Das liegt sogar im Erfahrungsbereich jedermann. Fragen Sie doch mal die Uhrmacher, sie kennen sich damit aus.

    mfg
    Jocelyne Lopez

  118. Thilo Antworten | Permalink

    @ JL

    "dass es aber nicht experimentell von Ärzten und Biologen nachgewiesen werden kann, weil die Effekte in Organismen so klein sind, dass sie nicht feststellbar sind?"

    Es kann durchaus von Ärzten und Biologen nachgewiesen werden, nur eben nicht, wenn sie auf der Erde bleiben, weil die Effekte dann zu gering sind.

    Lassen Sie sich mit einer Rakete ins All schießen, kehren Sie nach 30 Jahren zurück und lassen Sie sich danach von einem Arzt untersuchen. Der Arzt wird feststellen, daß Sie langsamer gealtert sind.

  119. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Assimilation

    Hallo Thilo!

    Morgens wirst Du Dich auf Jocelynes Blog wiederfinden. Aber Du wirst Dich dabei nicht mehr erkennen.

    LG
    Cecilia

  120. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Weder bestätigt noch falsifiziert

    @ Thilo:

    “Es kann durchaus von Ärzten und Biologen nachgewiesen werden, nur eben nicht, wenn sie auf der Erde bleiben, weil die Effekte dann zu gering sind.
    Lassen Sie sich mit einer Rakete ins All schießen, kehren Sie nach 30 Jahren zurück und lassen Sie sich danach von einem Arzt untersuchen. Der Arzt wird feststellen, daß Sie langsamer gealtert sind.“

    Da keiner mit einer Rakete ins All für 30 Jahre geschossen wurde und nach seiner Rückkehr kein Arzt feststellen konnte, dass er langsamer gealtert ist, ist diese Aussage lediglich eine Behauptung und kann keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit erheben. Wissenschaft ist keine Science-Fiction...
    Man kann also festhalten:

    1) dass die „Zeitdilatation“ der SRT nie experimentell nachgewiesen wurde

    2) dass sie nicht nachzuweisen ist, weil es technisch nicht möglich ist, eine Rakete mit Lichtgeschwindigkeit ins All zu schießen.

    3) auch wenn man eine Rakete auf Lichtgeschwindigkeit bringen könnte, könnte man nach 30 Jahren nicht feststellen, dass der Reisende jünger geblieben sei, sondern höchstens, dass er gestorben wäre: Die biologische Herz-Kreislauffunktionen hätten sich entsprechend verlangsamt (der Körper hätte sich übrigens auch in Bewegungsrichtung extrem verkürzt), dass es zum Tod geführt hätte. Mit Jungbleiben mit der SRT ist also nichts, höchstens mit Jungsterben. ;)

    Die SRT ist also nicht nur nicht experimentell bestätigt worden, sondern nicht einmal experimentell zu bestätigen oder zu widerlegen. Sie ist nicht falsifizierbar.

    Auch in der Natur in unserer Dimension gibt es keine Hinweise und keine erkennbare Zusammenhänge, dass ein Organismus, das sich schnell bewegt, langsamer altert. Es gibt zum Beispiel Tiere, die sich sehr langsam bewegen und lange leben (Schildkröte) und Tiere, die sich schnell bewegen und extrem kurzlebig sind (Fliege). Auch in der Humanmedizin gibt es keine Hinweise, dass biologische Prozesse im Organismen systematisch langsamer laufen, wenn der Körper sich im Raum schnell bewegt. Die Geschwindigkeit der biologischen Funktionen richtet sich nicht nach der Geschwindigkeit des Körpers im Raum. Mein Puls kann sich zum Beispiel extrem beschleunigen, wenn ich bewegungslos auf dem Stuhl beim Zahnarzt sitze oder im Gegenteil verlangsamen, wenn ich im rasende ICE schlafe.

    mfg
    Jocelyne Lopez

  121. Thilo Antworten | Permalink

    @ JL

    "Es gibt zum Beispiel Tiere, die sich sehr langsam bewegen und lange leben (Schildkröte) und Tiere, die sich schnell bewegen und extrem kurzlebig sind (Fliege)."

    Wie gesagt, bei den Geschwindigkeiten, mit denen sich Schildkröten und Fliegen bewegen, sind die relativistischen Effekte so gering, daß sie nicht ins Gewicht fallen.

    "Die biologische Herz-Kreislauffunktionen hätten sich entsprechend verlangsamt (der Körper hätte sich übrigens auch in Bewegungsrichtung extrem verkürzt), dass es zum Tod geführt hätte. Mit Jungbleiben mit der SRT ist also nichts, höchstens mit Jungsterben."

    Wenn ich das richtig lese, sind sie jetzt also doch von der Relativitätstheorie überzeugt? Darf ich diesen Satz in Zukunft zitieren, sozusagen als offizielle Bestätigung der Relativitätstheorie von Seiten der GFWP?

  122. Thilo Antworten | Permalink

    @ Cecilia Payne

    Das sehe ich recht gelassen. Bisher war es nach jedem Beitrag in Frau Lopez Blog so, daß mein Einstein-Cranks-Artikel am nächsten Tag 4-stellige Zugriffszahlen hatte. Schlechte Werbung ist auch Werbung.

  123. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Ärzte und Biologe

    @ Thilo

    “"Die biologische Herz-Kreislauffunktionen hätten sich entsprechend verlangsamt (der Körper hätte sich übrigens auch in Bewegungsrichtung extrem verkürzt), dass es zum Tod geführt hätte. Mit Jungbleiben mit der SRT ist also nichts, höchstens mit Jungsterben." (Lopez)

    “ Wenn ich das richtig lese, sind sie jetzt also doch von der Relativitätstheorie überzeugt? Darf ich diesen Satz in Zukunft zitieren, sozusagen als offizielle Bestätigung der Relativitätstheorie von Seiten der GFWP?“

    Sie dürfen diesen Satz überall und so oft zitieren, wie es Ihnen passt, bitte aber unter meinen Namen, wie es sich gehört - ich habe ihn ja geschrieben und unterschrieben - nicht unter dem Namen der GFWP. Bei der GFWP wird auch jede Aussage dem jeweiligen Autor eindeutig zugeordnet - wie es sich gehört - wie zum Beispiel hier: http://wissenschaftliche-physik.com/blog/

    Und dieser Satz ist nicht Ausdruck meiner Überzeugung der Richtigkeit der SRT, sondern ganz im Gegenteil: Jedermann kann nämlich nachvollziehen - er braucht dafür nicht einmal Arzt oder Biologe zu sein - dass ein Mensch bei einer extremen Verlangsamung seiner Lebensfunktionen wie Herz- und Kreislauf nicht jung bleibt, sondern stirbt.

    Genauso wie jedermann nachvollziehen kann, dass ein Mensch eine extreme Stauchung seines Körpers in Bewegungsrichtung nicht überleben kann.

    Genauso kann auch jedermann nachvollziehen, dass der Ablauf der lebenswichtigen biologischen Funktionen, sowie die Geschwindigkeit der Zellteilung in einem Organismen sich nicht nach der Geschwindigkeit des Körpers im Raum richten, sondern dass diese biologischen Funktionen ein unabhängiges, geschlossenes, internes System bilden, das einzig und allein durch die Gene und die Lebensbedingungen des jeweiligen Individuums gesteuert wird.

    Die Biologen und die Ärzte sind also durchaus in der Lage, die Behauptungen der SRT "Zeitdilatation" und "Längenkontraktion" als falsch zu erkennen, auch wenn sie den Organismus eines mit Lichtgeschwindigkeit reisenden Menschen nie untersucht haben und auch nie untersucht werden können.

    mfg
    Jocelyne Lopez

  124. Ralf L. K. Antworten | Permalink

    Das kommt auch in die Klageverfassung

    C. Payne:"Hallo Thilo!

    Morgens wirst Du Dich auf Jocelynes Blog wiederfinden. Aber Du wirst Dich dabei nicht mehr erkennen. "
    Die SRT ist eben ein Anschlag auf den 'gesunden Menschenverstand'. So ergibt es den Physikern vor 100 Jahren nicht anders wobei zusätzlich noch mit der Quantenmechanik geschlagen wurden.

    Heute gibts GPS und Nanochmie und beides basiert auf RT und QM.
    Vielleicht brauchen wir ein EU-Grundrecht auf leicht verständliche 'theoretische Physik' ?

    Was Einstein-Kritiker wohl nie kapieren werden dass es seit Ewigkeiten geniale Ideen zur Realität der Welt gab. Und jene dann doch als unzutreffend beiseite gelegt werden mußten. Der menschliche Geist ist schon kreativer als die real existierende Umwelt es belegt. Dafür fehlen uns aber Intuition um mathematische Realitäten anschaulich umzusetzen.

    Solange die GOM-Gruppe nicht kapiert dass sie nur Ideenmüll reanimiert hat wird sie weiterhin als Geisterfahrer durch Netz rasen. Und gegen solche Bildungslücken-Raser ist kein Kraut gewachsen.

  125. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Negative Emotionen sind entbehrlich.

    Alle diese negativen Emotionen sind sowohl entbehrlich, als auch nicht hilfreich.

    Die allgemeine und die spezielle Relativitätstheorie, sowie auch die Quantenmechanik, stellen einige Gleichungen zur Verfügung, die es ermöglichen, zahlreiche Vorgänge ausreichend genau zu beschreiben.

    Das war bereits meine gesamte Aussage.

    Daraus verschiedene philosophische Denkrichtungen abzuleiten, halte ich persönlich für ziemlich übertrieben.

    *****

    Natürlich besitze ich auch ein wenig Humor.

    (Humor ist aber Geschmackssache.)

    Die Ihr hier eintretet, leget alles physikalische Wissen ab.

    http://www.e-stories.de/view-autoren.phtml?kbedn

  126. Ralf L. K. Antworten | Permalink

    K. Bednarik:
    "Alle diese negativen Emotionen sind sowohl entbehrlich, als auch nicht hilfreich.

    Die allgemeine und die spezielle Relativitätstheorie, sowie auch die Quantenmechanik, stellen einige Gleichungen zur Verfügung, die es ermöglichen, zahlreiche Vorgänge ausreichend genau zu beschreiben. "
    So dachte man anfangs auch mit dem Hintergrund 19. Jahrhundert.
    Allerdings sind die Gleichungen viel besser als unsere intuitive Vorstellungen von der Welt.
    Sie lösen z.B. mehr Rätsel in der Chemie als je ein Chemielehrer anschaulich präsentieren könnte.

    'Negative Emotionen' sind vs. Einsteim-Kritikern nur im Spiel angesichts der braunen Historie der Einstein-Kritik.
    Toleranz bedeutet nicht naive Dummheit oder Nichterkennen von Hintergründen.
    Und wenn Einstein-Kritiker damit einfach einen 'unangenehmen Gegner' wegräumen wollen ist dies nicht als Wettstreit von Ideen zu bezeichnen. Jene Kritiker leben nicht davon was 'Besseres' zu präsentieren sondern 'kalt zu stellen'.

  127. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Nur zur Ergänzung.

    Wenn man die auf die Quantenmechanik passenden Gleichungen verwendet, dann kann man alle quantenmechanischen Vorgänge genau vorhersagen, auch wenn man sie überhaupt nicht versteht.

    Hier hat die menschliche Mathematik den menschlichen Hausverstand ein gutes Stück hinter sich gelassen.

    Es ist natürlich ein wenig erstaunlich, dass das wirklich funktioniert.

    Alle Menschen werden darüber erstaunt sein, ganz gleich, welche politischen Anschauungen sie sonst noch haben sollten.

  128. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Schwäche und Grenzen der Mathematik

    @ Karl Bednarik:

    “Wenn man die auf die Quantenmechanik passenden Gleichungen verwendet, dann kann man alle quantenmechanischen Vorgänge genau vorhersagen, auch wenn man sie überhaupt nicht versteht.
    Hier hat die menschliche Mathematik den menschlichen Hausverstand ein gutes Stück hinter sich gelassen.“

    Dazu passt die Aussage von Albert Einstein:

    "Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr." ;-)

    Die Mathematik ist zwar ein unverzichtbares Werkzeug für die Physik, aber man muß sich über ihre Schwächen und ihre Grenzen auch immer bewusst sein. Sie hat zum Beispiel kein Wahrheitsgehalt und keine Beweißkraft für Postulate: Sind die Postulate falsch, sind auch die mathematische Beschreibung und Herleitungen dieser Postulate falsch (obwohl mathematisch formal korrekt). Man kann also etwas Wahres und etwas Falsches mathematisch korrekt beschreiben, etwas Reales und etwas Fiktives.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  129. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Blickwinkel eines Technikers.

    Aus dem Blickwinkel eines Technikers.

    Jeder Techniker befolgt die Regel:

    "Schraube niemals an Geräten herum, deren Funktion Du nicht verstanden hast."

    Bei der Quantenmechanik wird man wohl auf diese Regel verzichten müssen.

    Dagegen ist die taiwanesische Bedienungsanleitung eines Videorecorders echt erfrischend.

    Wurmlöcher (Humor):

    http://members.chello.at/....bednarik/TORSTARA.jpg

  130. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Mathematisch korrekt

    Hallo Jocelyne Lopez,

    Man kann also etwas Wahres und etwas Falsches mathematisch korrekt beschreiben, etwas Reales und etwas Fiktives.

    Ja, genau so ist es.

    Es ist einfach so, dass einige Gleichungen einige dazu passende Naturvorgänge abbilden können.

    Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit aber auch so, dass diese Naturvorgänge nicht die geringste Ahnunung von diesen Gleichungen haben.

    2 mal 3 ist 6 passt eben gut auf unser Universum, und

    2 mal 3 ist 7 passt eben nicht auf unser Universum,

    und das, obwohl unser Universum nicht einmal wirklich denken kann.

    Natürlich würden nun alle Leser gerne wissen, wie unser Universum eine solche Auswahl treffen kann.

    Sobald ich es weiss, werde ich es ganz laut verkünden (versprochen).

    Mit freundlichen Grüssen,
    Karl Bednarik.

  131. Ralf L. K. Antworten | Permalink

    Einstein ist nur Opfer xyz seit Platon

    "Karl Bednarik: Wenn man die auf die Quantenmechanik passenden Gleichungen verwendet, dann kann man alle quantenmechanischen Vorgänge genau vorhersagen, auch wenn man sie überhaupt nicht versteht.

    Hier hat die menschliche Mathematik den menschlichen Hausverstand ein gutes Stück hinter sich gelassen. "
    Wobei schon die alten Griechen die Sophisten als Contra - Mathematik und Logik hatten.
    Einstein-Kritiker erinnern oft an die die Sophisten.
    Und Sophisten haben ihre Tradition aus der Rechtsgelehrtensicht ermitteln was durchaus erklärt dass z.B. bei GOM Juristen so begeister von dem Krempel sind.
    War aber alles schon da - vor 2.500 Jahre.
    Einstein ist da nur Opfer nur 17.256 seit Platon ...

  132. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Kann unser Universum denken?

    Kann unser Universum denken, oder zumindest irgendwie Informationen verarbeiten?

    Denkende Materie, selbst gebaut:

    http://www.youtube.com/watch?v=wIKah9aVlm4

    Konrad Zuse, Rechnender Raum:

    ftp://ftp.idsia.ch/pub/juergen/zuse67scan.pdf

    Stephen Wolfram, Is the Universe a Computer?

    http://www.nybooks.com/articles/15762

    Bild:

    http://members.chello.at/karl.bednarik/EIDU-9.jpg

    Wie dieses Bild entstand:

    http://members.chello.at/karl.bednarik/EIDU-4.txt

    *****

    Die Raumzeit ist nicht euklidisch, weil das Quadrat der Zeit mit umgekehrtem Vorzeichen in die Metrik eingeht, weil die Zeit einer imaginären Raumdimension entspricht, was aus der Lorentzinvarianz hervor geht.

    ds^2 = dx^2 + dy^2 + dz^2 - dt^2 * c^2
    ( i * c * t )^2 = - c^2 * t^2
    i = imaginäre Einheit
    i^2 = - 1
    c = Lichtgeschwindigkeit
    t = Zeit

    Wenn man die Zeit als imaginäre Raumdimension verwendet, dann kann man die Feynmanschen Pfadintegrale besonders einfach berechnen.

    Wieder ist es so, dass etwas schwer vorstellbares, wie die Zeit als imaginäre Raumdimension, mathematisch ausreichend genau auf das Verhalten der Materie passt.

    *****

    In den Feynman-Diagrammen hat die normale Materie eine positive Zeitrichtung, Antimaterie eine negative Zeitrichtung, und Photonen haben gar keine Zeitrichtung.

    Positronen sind also nach Richard P. Feynman Elektronen, die in der Zeit zurücklaufen.

    Wie man die Lotto-Zahlen aus der Zukunft bekommt:

    http://www.e-stories.de/...geschichten.phtml?23786

  133. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Denkende Materie

    @ Karl Bednarik:

    "Denkende Materie, selbst gebaut":
    http://www.youtube.com/watch?v=wIKah9aVlm4

    Sehr hübsch, und verblüffend!

    Kann man es aber nicht so erklären, dass der ursprüngliche Impuls (die Kugel wird von einem Mensch losgelassen) jedes Mal geringfügig verschieden ist? Oder dass die Kugeln geringfügig anders geformt sind?

    Es gibt ja in der Natur keine 2 absolut gleiche Objekte und keine 2 absolut gleiche Impulse, ergo keine 2 absolut gleiche Ereignisse (actio=reactio). Action und reaction passiert nur einmal im Universum, für alle Ewigkeit.

    Die absolute Einmaligkeit eines Ereignisses im Universum zwingt uns meistens zu einer statistischen Auswertung von einer Vielzahl von verschiedenen Ereignissen. Bei der Quantenmechanik ist es noch viel extremer geprägt, sie besteht ja nur aus statistischen Auswertungen von einer Vielzahl von Ereignissen, man kann kein einzelnes Ereignis beobachten, weil die Messung eines einzelnen Ereignisses in der Quantendimension nicht möglich ist (die Messung stört und zerstört ja die gemessenen Objekte).

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  134. Michael Blume Antworten | Permalink

    Das Phänomen Einstein

    Das ist ja eine in ihren Prozessen wirklich interessante, in Teilen aber auch gespenstische Diskussion. Falls sich jemand fragen sollte, warum gerade Einstein und die Relativitätstheorie(n) solche massiven, emotionalen Reaktionen hervor riefen (und immer noch rufen...), dem kann ich "Einstein on the Beach. Der Physiker als Phänomen" empfehlen (Hrsg. Michael Hagner).
    http://www.perlentaucher.de/buch/21773.html

    Besonders interessant ist dazu Carsten Könnekers "Katastrophal für bürgerliche Hirne - Relativitätstheorie und völkische Propaganda in der Weimarer Republik". Hier zeigt Carsten (in den Wissenslogs die "Gute Stube" betreibend) auf, dass es auch schon damals weltanschaulich-politisch, manchmal sicher auch biografisch-psychologisch motivierte Widerstände gegen die Relativitätsheorie gab.

    Heute erleben Biologen und Religionswissenschaftler solche Dinge freilich auch, das geht bis zu obskuren Verschwörungstheorien, Stalking und blankem Hass. Offenbar fällt es uns Menschen schwer, Wissenschaft sachlich zu rezipieren - nicht selten werden sie als Angriffe auf Weltanschauungen, Biografien und Alltagserfahrungen mißverstanden. Schade, eigentlich.

  135. Thilo Kuessner Antworten | Permalink

    @ Michael Blume

    Der im Kommentar erwähnte Sammelband ist ja leider im Buchhandel nicht mehr erhältlich.
    Können Sie uns vielleicht in einigen Sätzen zusammenfassen, was die zentralen Thesen des von Ihnen empfohlenen Artikels sind?

  136. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Kugelspiele

    Hallo Jocelyne Lopez,

    ja, das ist völlig richtig, alle Kugeln haben andere Geschwindigkeiten, Richtungen, Massen, Impulse, und Formen.

    Das wesentliche an diesen Kugelspielen ist aber, dass alle diese Kugeln so langsam sind, dass sie nicht aus ihrer Rinne hüpfen können (das hier ist eben nicht Golf oder Eishockey ( Canada + Alaska = Blutbad ( he, Schiedsrichter, der da hat meinen Stock geschluckt ) ) ), und dass sie auch weiterhin brav in ihrer Rinne bleiben werden.

    Ein einfacher Kugelcomputer:

    http://www.youtube.com/watch?v=wIKah9aVlm4

    Warum bleiben die Kugeln eigentlich brav in ihrer Rinne?

    Die kinetische Energie der Kugeln reicht nicht aus, um über den Rand der Rinne zu hüpfen.

    Die Seitenwände der Rinne reflektieren alle seitlichen Bewegungen.

    Diesen Channelling-Effekt, oder auch Gitterführungseffekt genannt, gibt es auch bei Ionenstrahlen in Monokristallen.

    Die Reibung dämpft alle seitlichen Bewegungen (das funktioniert aber nicht immer bei Monokristallen).

    Als Vortriebskraft wirkt dann immer noch die Abwärtsneigung der Rinne.

    Man darf also von einer Kanalisierung der Bewegung der Kugeln sprechen.

    *****

    Wirklich bedeutend für die Funktion des Kugelcomputers ist aber die völlig unsichtbare Reibung an den Lagern der gelben Kugelweichen (weil man leider nicht im Infrarotbereich sehen kann).

    Wenn diese Reibung nicht vorhanden wäre, dann würden diese gelben Kugelweichen ständig hin- und hertanzen, und alles was bisher geschehen ist, einfach wieder vergessen.

    Offenbar gibt es einen Zusammenhang zwischen Reibung, Wärme, und Entropie und dem Vorgang des Vergessens.

    Das Landauer-Prinzip:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Landauer-Prinzip

    Natürlich liess der Gegenzug der Techniker nicht lange auf sich warten:

    Two Types of Mechanical Reversible Logic:

    http://www.zyvex.com/nanotech/mechano.html

    Das bedeutet in Klartext:

    So lange eine logische Schaltung keine Informationen löschen muss, solange kann sie auch ohne jede Zunahme der Entropie arbeiten.

    Noch einige Gleichungen dieser Art, und ich gehe in den Ruhestand.

    Inzwischen aber untersuche ich die Katakomben von Schloß Schönbrunn:

    http://www.e-stories.de/...geschichten.phtml?18750

    Da drinnen kann man sich so schön zerkugeln.

    Mit freundlichen Grüssen,
    Karl Bednarik.

  137. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Absolut alles

    Hallo Thilo,

    das wirklich Schlimme an solchen Systemen ist eben, dass man absolut alles damit berechnen kann.

    Sobald man bereit ist, noch einige Verzweigungen mehr einzubauen, und noch ausserdem dazu bereit ist, die Bremsungen einiger weiteren Kugelweichen in Kauf zu nehmen, dann kann man praktisch alles damit berechnen.

    Abgesehen davon, funktionieren unsere Computer ja bereits nach diesen Prinzipien.

    Das wirkliche, entropische Kunststück wäre es aber, dass man alle Informationen einkassiert, und dann nach der Rückführung aller Entropie-Erzeugenden Vorgänge in seine Eigenzeit zurück gelangt, so als wäre niemals irgend etwas geschehen.

    Rein theoretisch wäre so etwas so gar machbar.

    Als Techniker befällt mich allerdings immer ein leises Unbehagen, wenn jemand sagt: "Das wäre rein theoretisch machbar".

    Mit freundlichen Grüssen,
    Karl Bednarik.

  138. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Ewig grüßt das Murmeltier

    @ Karl Bednarik:

    Noch einige Gleichungen dieser Art, und ich gehe in den Ruhestand.
    Inzwischen aber untersuche ich die Katakomben von Schloß Schönbrunn:
    http://www.e-stories.de/...geschichten.phtml?18750
    Da drinnen kann man sich so schön zerkugeln.

    Ich kannte schon von früher Ihre Neigung für Science-Fiction-Geschichte, Herr Bednarik. ;-)

    Die Geschichte macht einen sehr physikalischen Eindruck, alle Kausalitäten schön vorhanden, die Logik bleibt stets unangetastet - zumindest für Laien, die die technischen Details nicht nachvollziehen können, so wie ich – aber ich gehe bei Ihnen stark davon aus, dass sie auch wissenschaftlich haltbar sind. Nur der Schluß… hmm… das ist nicht mehr Physik, Herr Bednarik, ewig grüßt das Murmelspiel ;-)

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  139. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Knapp vorbei

    Hallo Michael!

    "Offenbar fällt es uns Menschen schwer, Wissenschaft sachlich zu rezipieren - nicht selten werden sie als Angriffe auf Weltanschauungen, Biografien und Alltagserfahrungen mißverstanden. Schade, eigentlich."

    Tut mir leid, aber das ist ein Platzhalter, der an Beliebigkeit kaum zu übertreffen ist. Sofern Menschen wissenschaftsaffin sind, überwiegt in der Regel das Vertrauen und auch eine Begeisterung. Es ist eine Binsenweisheit, dass sich populäre wissenschaftliche Magazine dann am besten verkaufen, wenn ein astronomischer Beitrag auf seiner Titelseite angekündigt ist. Das Hubble wurde zuletzt nochmal instand gesetzt, nicht nur weil die beteiligten Astronomen Druck gemacht haben, sondern auch weil dieses legendäre Teleskop eine Mittlerfunktion zu den Träumen vieler Menschen einnehmen konnte.

    Wissenschaftsferne und Wissenschaftsfeindlichkeit werden dagegen durch vorgelagerte Prozesse erzeugt, die eine Rezeption von Wissenschaft ganz blockieren oder filtern. Neben esoterischen Selbstfestlegungen treten hier gut organisierte Interessengruppen auf, die "uns" Menschen Wissenschaft vorenthalten wollen oder sie in ideologischer Prägung verfremdet darstellen. Je weicher die Wissenschaft, umso größer ist deren Erfolg. Die Medizin, eine halbe Naturwissenschaft, nicht ganz eine halbe Ingenieurwissenschaft ist dafür prädestiniert und seit Jahrhunderten im Visier von "Kurpfuschern". Die Evolutionsbiologie steht in direkter Konkurrenz mit religiösen Fundamentalisten, die letztlich sogar den Amtskirchen entglitten sind. Recht unberührt ist die Chemie, da heute ein Alchemist kaum noch Gehör finden wird. Wo es da Widerspruch gibt, kommt er aus den ökologischen Reihen, und der ist dann meist konstruktiv. Wo von Physik und Astronomie "Angriffe auf Weltanschauungen, Biografien und Alltagserfahrungen" ausgehen sollten, ist erstmal nicht nachvollziehbar. Abgesehen vom kosmologischen Standardmodell, das Rivalitäten mit religiösen Schöpfungsmythen provozieren könnte, gibt es an sich keine Reibungsfläche. Die Physik ist wie die Chemie seit mehr als hundert Jahren ein treibender Faktor "unserer" technologischen Entwicklung und Garant "unserer" Unabhängigkeit von den Launen "höherer Gewalt". Wer das im Grundsatz nicht anerkennt, jammert auf hohem Niveau. Und das muss man im Einzelfall auch klar benennen, anstatt es in einem nebulösen "uns" zu verschweigen!

    LG
    Cecilia

  140. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Wissenschaft als Weltanschauung?

    @ Michael Blume:

    “Offenbar fällt es uns Menschen schwer, Wissenschaft sachlich zu rezipieren - nicht selten werden sie als Angriffe auf Weltanschauungen, Biografien und Alltagserfahrungen mißverstanden.“

    Aus der Physiker-Seite wird diese Problematik auch immer aktueller ersichtlich, siehe zum Beispiel in meinem Blog:

    Eric J. Lerner: Urknalltheorie als kreationistische Philosophie und Verwischung der Trennlinie zwischen Wissenschaft und Science-Fiction
    http://www.jocelyne-lopez.de/...d-science-fiction/

    Robert Laughlin: Der Urknall ist nur Marketing
    http://www.jocelyne-lopez.de/...ist-nur-marketing/

    sogar auch aus der Atheisten-Seite:

    Bund fuer Geistesfreiheit: Hoffnung, dass auch in Deutschland die Zeiten von Dogmatismus und Zensur in der Kosmologie zu Ende gehen
    http://www.jocelyne-lopez.de/...gie-zu-ende-gehen/

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  141. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Vorsicht! Gefährliche Science Fiction!

    Vorsicht! Gefährliche Science Fiction!

    Seine Erhabenheit, Lord Admiral Graf Frederik von Hombug hat das alles schon längst persönlich getestet.

    Sehr langes Blutbad:

    Die nicht ganz so lange Reise der R. P. Feynman (na, ja, auch die Zeit ist relativ):

    http://www.e-stories.de/...geschichten.phtml?18757

    Mittleres Blutbad (ist aber immer sehr erfrischend):

    Kommentar:
    Seine Erhabenheit, Lord Admiral Graf Frederik von Hombug und die werte Prinzessin Stella von Solaria passen so gut zusammen, wie die Faust auf das Auge.

    Operation Magix:

    http://www.e-stories.de/...geschichten.phtml?22464

    Ein sehr kurzes Blutbad:

    Die Sternkarte der Quaronen:

    http://www.e-stories.de/...geschichten.phtml?18643

    Irgend jemand scheint hier vergessen zu haben, dass die Physik nur ein Teilgebiet der Science Fiction ist.

  142. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Künstlerische Freiheit?

    Hallo Karl!

    "Irgend jemand scheint hier vergessen zu haben, dass die Physik nur ein Teilgebiet der Science Fiction ist."
    Wer denn? Oder ist das nur ein weiterer Schub Deiner "künstlerischen" Aneignung von Wissenschaft?

    LG
    Cecilia

  143. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Humor ist nicht schädlich

    Hallo an alle,

    die erste Regel sollte sein, dass Humor nicht schädlich ist.

    Um der Physik ein wenig Tribut zu zollen, habe ich einige meiner schwersten Fehler in den Anmerkungen zur Kurzgeschichte "Die nicht ganz so lange Reise der R. P. Feynman, Teil 2" erwähnt.

    http://www.e-stories.de/...geschichten.phtml?18766

    *****

    Man stelle sich vor, ein quasi neo-viktorianischer Held in schneeweisser Admiralsuniform steht vor einem zehn Meter breiten Panoramabildschirm, und sagt: "Hypertriebwerk aktivieren".

    Da bleibt kein Auge trocken.

    Sicherheitshalber gibt es noch zwei Bilder dazu:

    Dopplereffekt und Aberration:

    http://members.chello.at/....bednarik/DOPPLER8.PNG

    Graf Hombug, gezeichnet von W.A.R.:

    http://members.chello.at/karl.bednarik/FB01.jpg

    *****

    Gelegentlich kann es mir passieren, dass ich auch von Tatsachen spreche (nobody is perfect).

    Viele Techniker und Naturwissenschaftler wurden durch die Science Fiction zu ihrer beruflichen Laufbahn motiviert, und einige Techniker und Naturwissenschaftler schreiben sogar wieder Science Fiction (das ging mir auch so).

    Jesco von Puttkamer (NASA und "Das Zeitmanuskript"),
    Kurt Mahr, Pseudonym von Klaus Mahn, (Pratt & Whitney und "Krieg der Milchstraßen")
    Karl-Herbert Scheer (Marineingenieur und "Expedition")

    *****

    1964 postulierte Murray Gell-Mann die Existenz der Quarks.

    1961 postulierte Karl-Herbert Scheer in seinem Roman "Expedition" das Inproton oder Intotron als Kern des Protons.

    Inproton-Waffen sind natürlich viel wirksamer als gewöhnliche Atomwaffen.

    *****

    Jede gute Science-Fiction-Geschichte muß mindestens eine Karl-Herbert-Scheer-mäßige Vernichtungs-Orgie enthalten.

    Dass man aber eine zusätzliche Stützmassen-Einspritzung (vorzugsweise Wismut) in die Fusionstriebwerke benötigt, um die Lichtmauer zu durchbrechen, das halte ich für ein wenig übertrieben.

    Streng genommen wäre das das genaue Gegenteil des Oberth-Effektes, der auf einem Wasserstoff-Überschuss beruht.

    Der "Lichtmauer" wäre das aber ohnehin egal.

    *****

    Wer hat gesagt, dass ein Antigrav-Schacht physikalisch unmöglich ist?

    The Frog That Learned to Fly:

    http://www.hfml.ru.nl/froglev.html

    Mit freundlichen Grüssen,
    Karl Bednarik.

  144. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Nicht von mir, und dennoch gut

    Nicht von mir, und dennoch gut (unglaublich).

    Das Treffen der Serien:

    http://www.stories.proc.org/...fen_der_serien.html

    *****

    Atombomben als Antrieb? (kein Scherz, aber ebenfalls nicht von mir)

    Das Orion-Projekt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Orion-Projekt

    Künstlerische Interpretation:

    http://www.tukult.de/...anguage=germ&fileid=27

    Video:

    http://www.youtube.com/watch?v=V1vKMTYa40A

    *****

    Ein nukleares Staustrahltriebwerk zum Transport von Kernwaffen.

    Das Projekt Pluto:

    http://de.wikipedia.org/..._(Marschflugk%C3%B6rper)

    *****

    Auch die Physik kann ganz unterhaltsam sein.

  145. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Ziemlich gute Ausreden.

    Einige ziemlich gute Ausreden.

    (Bei meinem letzen Link ist die "Klammer zu ')' " nicht mitgegangen. (Ich danke für die Abhilfe.) )

    Ich wurde 1946 geboren, und habe noch die heisse Phase des kalten Krieges mit erlebt, und natürlich auch zahlreiche atmosphärische Kernwaffentests.

    Natürlich bin ich auch heute noch ein glühender Befürworter der "Mutual assured destruction".

    Ohne ausreichenden "Overkill" kann ich gar nicht ruhig schlafen.

    (Klassischer Graf-Hombug-Humor.)

    *****

    Die Alpha-Strahlung hat immer die gleiche Reichweite, aber die Beta-Strahlung hat nicht immer die gleiche Reichweite.

    Wie retten wir den Energieerhaltungsatz?

    Am besten, wir erfinden ein neues Elementarteilchen, das Neutrino.

    1930 erfunden, und 1956 nachgewiesen, machte das Neutrino bald wieder Ärger.

    Von der Sonne kommen nämlich nur halb so viele Neutrinos, wie es ihrer Energieproduktion entsprechen würde.

    Na klar, Elektronen, Myonen, und Tauonen sind nahe Verwandte, also gibt es auch Elektron-Neutrinos, Myon-Neutrinos, und Tauon-Neutrinos.

    In der (gerade erfundenen) Neutrino-Oszillation vertauschen die Neutrinos ständig ihre Identität, was das Defizit der Sonnen-Neutrinos mühelos erklärt.

    *****

    Die Galaxien rotieren so rasch, dass sie eigentlich auseinander fliegen müssten?

    Die Gravitation der (gerade erfundenen) dunklen Materie hält sie zusammen.

    *****

    Das Universum expandiert immer schneller, obwohl die Gravitation diesen Vorgang verzögern müsste?

    Die Antigravitation der (gerade erfundenen) negativen Energie treibt es auseinander.

    *****

    Halt, Moment mal, wir wissen gar nicht, woraus 95 % unseres Universums bestehen?

    *****

    Sicherheitshalber verwendet die Stringtheorie 11 oder 12 Dimensionen, die teilweise entfaltet, und die teilweise aufgerollt sind.

    Da besteht kaum die Gefahr, dass das noch irgend jemand versteht.

  146. Fettes Marc Antworten | Permalink

    Alles Neutrinooszillation, oder was?

    Wenn Neutrinos oszillieren sollten und sich dabei auch wieder zurück verwandeln, dann hängt ihre "Art" doch von ihrer "Oszillationswellenlänge" ab, oder nicht?

    Müsste es dann nicht im Jahreswechsel die Beobachtung geben, dass Neutrinos mal fehlen und mal nicht?

    Oder haben sie gar zwischendurch mehrere Identitäten?

    Oszillierende Neutrinos sind für mich auch nur eine jener Art Epizyklen, die man im Lauf der Zeit so erfindet, um die Diskrepanzen der Modelle zur Beobachtung zu erklären.

    Der LHC läuft ja hoffentlich bald an. Mein Tip ist, dass bis 1350 Gev (trotz z0)ein viertes masseloses Neutrino auftaucht.

    Das wäre echt lustig.

  147. Ralf L. K. Antworten | Permalink

    Dunkle Physik

    Ich tippe mal die Physik hat sich kräftig in den vielen Dimensionen und möglichen Wechselwirkungen verstrickt.

    Dazu lauern noch überall Quanteneffekte - wie http://www.heise.de/tp/r4/artikel/12/12934/1.html

    Wenn Materie so frei sich überall 'verschränkt' bewegen kann muss man sich über Merkwürdigkeiten in beobachtbaren Dimensionen eigentlich nicht wundern.

  148. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Parawissenschaften?

    @ Ralf L.K.:

    "Wenn Materie so frei sich überall 'verschränkt' bewegen kann muss man sich über Merkwürdigkeiten in beobachtbaren Dimensionen eigentlich nicht wundern."

    Etwa die Merkwürdigkeiten, die von den Parawissenschaften beschrieben werden?

    Jocelyne Lopez

  149. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    Wie war das mit dem Murmeltier?

    ...womit wir wieder auf Seite 2 der Kommentare wären. Jocelyne, du drehst dich im Kreis ;-)

    Carolin

  150. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Welche beobachtete Merkwürdigkeiten?

    @ Carolin Liefke

    “...womit wir wieder auf Seite 2 der Kommentare wären. Jocelyne, du drehst dich im Kreis ;-)“

    Wieso das denn? Der Herr Ralf L.K. erwähnte „Merkwürdigkeiten in beobachtbaren Dimensionen“ (????). Ich fragte ihn eben, was für „Merkwürdigkeiten“ er dabei meinte.

    Bei der Speziellen Relativitätstheorie, wovon hier bei mir die ganze Zeit die Rede ist, gibt es eben keine „Merkwürdigkeiten in beobachtbaren Dimensionen“, die relativistischen Effekte werden nämlich nur durch Gedankenexperimente beschrieben (z.B. Zwillingsparadoxon).

    Oder haben Sie etwa schon die relativistischen „Zeitdilatation“ und „Längenkontraktion“ beobachten können? Dann wären Sie die einzige.

    Jocelyne Lopez

  151. Thilo Antworten | Permalink

    @ Jocelyne Lopez

    Nur mal zur grundsätzlichen Methodik naturwissenschaftlichen Arbeitens: es gibt noch eine weitere Methode neben unmittelbaren Beobachtungen und Gedankenexperimenten.
    Nämlich die, daß anhand von "erdachten" Theorien nachprüfbare Vorhersagen gemacht werden. Und diese können dann "beobachtet" (gemessen) werden und sind entweder richtig oder falsch. Im Fall der Relativitätstheorie sind bisher alle nachprüfbaren (meßbaren) Vorhersagen (Ablenkung des Lichts, GPS, Atomuhren im Gebirge etc.pp.) bestätigt worden.

  152. Thilo Antworten | Permalink

    @ all

    Da Michael Blume diese Diskussion offenbar verlassen hat und uns die Texte seines Vorbilds wohl nicht mehr erklären wird, hier einfach mal ein Vorschlag @ all:
    Falls jemand Zugang zu im Buchhandel nicht mehr erhältlichen Büchern zur Geschichte der Relativitätstheorie hat und sich berufen fühlt, Zusammenfassungen oder Rezensionen zu schreiben, bin ich gerne bereit, meinen Blog für solche Artikel zur Verfügung zu stellen, auf Wunsch auch anonym oder unter Pseudonym. (E-Mail-Adresse hier. ) Dreistellige Kommentar-Zahlen sind garantiert :-)

  153. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Nix mit meßbaren Vorhersagen

    @ Thilo:

    “Nur mal zur grundsätzlichen Methodik naturwissenschaftlichen Arbeitens: es gibt noch eine weitere Methode neben unmittelbaren Beobachtungen und Gedankenexperimenten.
    Nämlich die, daß anhand von "erdachten" Theorien nachprüfbare Vorhersagen gemacht werden. Und diese können dann "beobachtet" (gemessen) werden und sind entweder richtig oder falsch. Im Fall der Relativitätstheorie sind bisher alle nachprüfbaren (meßbaren) Vorhersagen (Ablenkung des Lichts, GPS, Atomuhren im Gebirge etc.pp.) bestätigt worden.“

    Ein Effekt, der nicht materiell existiert (siehe Dr. Markus Pössel), kann ja nicht konkret gemessen werden bzw. kann keine richtigen Vorhersagen in der Natur liefern, logisch. Es kann sich lediglich um eine Messillusion bzw. um eine mathematische Fiktion handeln: Ein Ereignis wird auf gar keinen Fall zum Zeitpunkt und am Ort geschehen, die unter Berücksichtung von fiktiven Effekten vorhergesagt werden, logisch. Man kann sich also auf den „Vorhersagen“ über Längenkontraktion und Zeitdilatation ein Ei braten. Das tun die Ingenieure und Techniker in der Praxis sowieso, sogar die NASA soll zum Beispiel für die Raumfahrt auf die relativistischen Korrekturen verzichtet haben. Die Kurskorrekturen, wenn sie nötig sind, werden „manuell“ vorgenommen. Auch verweise ich auf die Aussagen von Prof. Dr. Ernst Peter Fischer, dass im Alltagsphysik, auch wenn wir bis zum Mond fliegen, eine Physik ohne relativistische Effekte gilt. Die Ablenkung des Lichts widerlegt übrigens die Konstanz der LG und somit die SRT. Weder GPS, noch Atomuhren im Gebirge liefern Vorhersagen für die Realität der Effekte und die Richtigkeit der Vorhersagen: Diese Effekte werden lediglich ad hoc von den Relativisten hineininterpretiert. Nie wurde es nachgewiesen, dass ein physikalischer Zusammenhang zwischen Veränderungen des Gangs von Satellitenuhren und Veränderungen der materiellen Länge meines Autos besteht. Nie wurde es nachgewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen Veränderungen des Ganges von Uhren in Gebirgen und Veränderungen der biologischen Abläufe in Organismen besteht. Also nix mit “nachprüfbaren und messbaren Vorhersagen“. All dieser Effekte werden lediglich hineininterpretiert, und weil sie sowieso nicht nachweisbar sind, kann natürlich Etliches hineininterpretieren werden wenn der Tag lang ist.

    Jocelyne Lopez

  154. Thilo Antworten | Permalink

    ???

    Wieso sind die Effekte nicht nachweisbar? Wenn GPS ohne relativistische Korrekturen etwas anderes anzeigt als mit, ist das doch wohl nachprüfbar.

  155. Michael Khan Antworten | Permalink

    > Das tun die Ingenieure und Techniker
    > in der Praxis sowieso, sogar die NASA
    > soll zum Beispiel für die Raumfahrt
    > auf die relativistischen Korrekturen
    > verzichtet haben. Die Kurskorrekturen, > wenn sie nötig sind, werden „manuell“ > vorgenommen.

    Das ist nicht richtig. Selbstverständlich werden relativistische Effekte in der Bahnvorausberechnung und der Bahnbestimmung einbezogen.

    Und was bedeutet die Aussage, dass Kurskorrekturen "manuell" vorgenommen werden? Mit der Realität hat das gar nicht zu tun, Korrekturmanoever der Bahn von Raumsonden und Satelliten werden auf der Basis der Berechnungen, die natürlich die bekannten physikalischen Effekte zur Grundlage haben, vorausberechnet und per Telekommando der Sonde übertragen, die sie so ausführt, wie geplant.

    Ohne die Einbeziehung der relativistischen Effekte wäre die Bahnbestimmung und Bahnvorausberechnung fehlerhaft, das wúrde sich in einem Verfehlen der Zielbahn bemerkbar machen.

    > Aussagen von Prof. Dr. Ernst Peter
    > Fischer, dass im Alltagsphysik, auch
    > wenn wir bis zum Mond fliegen, eine
    > Physik ohne relativistische Effekte
    > gilt

    Fragen Sie lieber jemanden, der tatsächlich mit der Steuerung von Raumsonden zu tun hat, wenn Sie das Thema schon aufbringen. Ihre Behauptungen sind zumindest nicht zutreffend.

  156. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Weder gemessen noch relevant

    @ Thilo

    „Wieso sind die Effekte nicht nachweisbar? Wenn GPS ohne relativistische Korrekturen etwas anderes anzeigt als mit, ist das doch wohl nachprüfbar.“

    Der Nachweis der relativistischen Effekte beim GPS ist nicht damit zu bringen, dass der Gang von Satellitenuhren sich bei verschiedenen - bekannten oder unbekannten - Störungen verändert (sie können sogar sowohl vor- als nachlaufen), das wissen wir auch ohne SRT, das hat nichts Relativistisches und nichts Revolutionäres in sich, und die Uhrmacher können darüber mehr erzählen als wir alle, und als Einstein sowieso.

    Der Nachweis wäre zu bringen, wenn wir eine Verkürzung meines Autos (oder der Strecke Satellit-Auto) messen könnten, die mit dem Berechnungen der SRT übereinstimmt. Und bei diesem Nachweis können die Relativisten auch früh aufstehen und einen Kopfstand machen: Nicht nur, das er nie gebracht wurde, er ist auch messtechnisch nicht zu bringen, weil er in unserer Dimension nicht beobachtbar (messbar) ist.

    Und da sowieso die Verkürzung meines Autos (oder der Strecke) nicht materiell ist, wäre ein Nachweis sowieso absolut irrelevant für die Technologie, für die Wissenschaft und für die Menschheit.

    Jocelyne Lopez

  157. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Expertenmeinungen

    @ Michael Kahn:

    „Das ist nicht richtig. Selbstverständlich werden relativistische Effekte in der Bahnvorausberechnung und der Bahnbestimmung einbezogen.
    Und was bedeutet die Aussage, dass Kurskorrekturen "manuell" vorgenommen werden? Mit der Realität hat das gar nicht zu tun, Korrekturmanoever der Bahn von Raumsonden und Satelliten werden auf der Basis der Berechnungen, die natürlich die bekannten physikalischen Effekte zur Grundlage haben, vorausberechnet und per Telekommando der Sonde übertragen, die sie so ausführt, wie geplant.
    Ohne die Einbeziehung der relativistischen Effekte wäre die Bahnbestimmung und Bahnvorausberechnung fehlerhaft, das wúrde sich in einem Verfehlen der Zielbahn bemerkbar machen.“

    Darüber gibt es weltweit genug Aufklärungen von hoch qualifizierten Experten und Technikern in Anlehnung an der GPS-Technologie, siehe zum Beispiel weiter oben die Links in meinem Eintrag vom 02.07.09: http://www.kosmologs.de/...-co/page/6#comment-4172

    Ich kann mir auch persönlich sehr gut vorstellen, dass z.B. für die Strecke Erde-Mars einige Kurskorrekturen während der Reise notwendig sind, mit oder ohne Vorberechnung der relativistischen Effekte. Natürlich werden diese Korrekturen nicht „manuell“ vorgenommen (deshalb die Anführungszeichen), sondern durch Korrekturprogramme wie beim GPS, siehe auch hier: http://wissenschaftliche-physik.com/...atstheorie/

    Und dadurch, dass eine Raumsonde nicht mit Lichtgeschwindigkeit zum Mars unterwegs ist, würde die Auswirkung der relativistischen Längenkontraktion der Sonde in Fahrtrichtung nicht wirksam auftreten. Oder glauben Sie etwa, dass eine Raumsonde wegen einer Verkürzung ihrer Länge im atomaren Bereich den Mars verpassen könnte? Ganz abgesehen davon, dass die Raumsonde dabei sowieso ihre materielle Länge nicht verändert. Wenn sie also den Mars verpasst ist es nicht die Schuld der SRT, schon mal was. ;-)

    „Fragen Sie lieber jemanden, der tatsächlich mit der Steuerung von Raumsonden zu tun hat, wenn Sie das Thema schon aufbringen.

    Sowohl Prof. Dr. Ernst Peter Fischer als auch Dr. Markus Pössel gelten als Experte der Relativitätstheorie. Beide bestätigen jeweils in ihrer Art und Weise, dass der relativistische Effekt „Längenkontraktion“ physikalisch nicht wirksam ist: Einerseits, weil er bei den Geschwindigkeiten, die in der Technologie vorkommen, nicht gilt, andererseits, weil er materiell nicht existiert.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  158. Michael Khan Antworten | Permalink

    Relativistische Effekte in der Raumfahrt

    Far Lopez:

    Unabhängig davon, dass Sie in einem anderen Kommentar das Gegenteil behauptet haben, ist es notwendig, relativistische Effekte in der Bahnbestimmung und Bahnvorausberechnung einzubeziehen und die Effekte sind nicht vernachlässigbar. Bei einer interplanetaren Raumsonde ohnehin nicht, aus offenkundigen Gründen, die aber nicht damit zu tun haben, dass die Geschwindigkeit der Raumsonde annähernd Lichtgeschwindigkeit haben muss.

    Ich nehme ich an, dass Sie diese Erklärung nachvollziehen koennen oder wollen, aber das ist auch nicht wsentlich. Ich wollte einfach ihre vollkommen unzutreffende Aussage nicht unkommentiert stehen lassen.

  159. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Es handelt sich um Behauptungen

    @ Michael Kahn:

    “Unabhängig davon, dass Sie in einem anderen Kommentar das Gegenteil behauptet haben, ist es notwendig, relativistische Effekte in der Bahnbestimmung und Bahnvorausberechnung einzubeziehen und die Effekte sind nicht vernachlässigbar. Bei einer interplanetaren Raumsonde ohnehin nicht, aus offenkundigen Gründen, die aber nicht damit zu tun haben, dass die Geschwindigkeit der Raumsonde annähernd Lichtgeschwindigkeit haben muss.

    So „offenkundig“ ist die Auswirkung der relativistischen Längenkontraktion einer Raumsonde in Bewegungsrichtung nicht, mit Verlaub, und ich wüsste auch nicht, dass man sie je konkret gemessen hat. Sie dürfte auch aus nachvollziehbaren Gründen bei der Positionierung der Sonde bei der Landung auf der Marsoberfläche genauso wenig bestimmbar sein, wie die Verkürzung meines Autos in Bewegungsrichtung bei meiner Positionierung durch einen GPS-Navigator. Solange bleiben also solche Aussagen reine Behauptungen. Von einem experimentellen, konkreten Nachweis dieser Effekte kann hier nicht die Rede sein.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  160. Martin Huhn Antworten | Permalink

    @ Lopez

    Ich wollte nur mal kurz einwenden, Michael Khan ist ein Luft- und Raumfahrtingenieur beim Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt. Wenn jemand ziemlich viel mit Bahnvorausberechnung und Bahnbestimmung zu tun hat dann er. Er kennt das nicht nur aus dem Fernsehen. Sie dürfen das ruhig glauben, was er schreibt.

    Wenn mir jemand etwas über meine Arbeit falsches erzählt, dann würde ich auch widersprechen.

  161. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Gequirlter Unsinn
    Liebe Jocelyne!
    "Das tun die Ingenieure und Techniker in der Praxis sowieso, sogar die NASA soll zum Beispiel für die Raumfahrt auf die relativistischen Korrekturen verzichtet haben."
    Wer hat Dir denn diesen Unsinn erzählt? Noch so ein Ideologe, der auf Kreuzzug programmiert ist?
    "Und dadurch, dass eine Raumsonde nicht mit Lichtgeschwindigkeit zum Mars unterwegs ist, würde die Auswirkung der relativistischen Längenkontraktion der Sonde in Fahrtrichtung nicht wirksam auftreten."
    "So „offenkundig“ ist die Auswirkung der relativistischen Längenkontraktion einer Raumsonde in Bewegungsrichtung nicht, mit Verlaub"
    Nur Jocelyne und ihre "Experten" wissen nicht, welche relativistischen Faktoren bei der Raumsondensteuerung ins Spiel kommen. Wundert das noch irgendjemand?
    http://www.youtube.com/watch?v=TMZtWJ_Jtio
    Jocelyne! Mit der Wissenschaft kommst Du auf keinen grünen Zweig mehr! Da fehlt es einfach am Willen und ist noch blockiert durch Deine ideologische Fremdsteuerung.
    Bleib lieber bei Deinen Angriffen auf unser Rechtssystem, z. B. Missachtung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts (Veröffentlichung privater Mails von Pössel) oder des Grundrechts der Freiheit von Forschung und Lehre. Oder, ganz aktuell gefunden, bei Deinen Angriffen auf unser politisches System am Beispiel des § 130 StGB
    http://www.politik-sind-wir.de/showthread.php?t=4449
    Bei diesen Spinnern, die gegen alle akzeptierten Werte und Normen anstänkern, bist Du mit Deiner radikalen Sprücheklopferei gut aufgehoben! Sie werden Dich zuerst bewundern und bald anhimmeln. Mach weiter so!

    LG
    Cecilia

  162. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Formalien gibt es überall

    @ Martin Huhn

    „Ich wollte nur mal kurz einwenden, Michael Khan ist ein Luft- und Raumfahrtingenieur beim Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt. Wenn jemand ziemlich viel mit Bahnvorausberechnung und Bahnbestimmung zu tun hat dann er. Er kennt das nicht nur aus dem Fernsehen. Sie dürfen das ruhig glauben, was er schreibt.
    Wenn mir jemand etwas über meine Arbeit falsches erzählt, dann würde ich auch widersprechen.“

    Das mag schon sein, dass auch bei der Raumfahrt die relativistischen Korrekturen wie bei der GPS-Technologie formell weiterhin einbezogen werden (wie es im weiter oben im verlinkten Artikel von Harald Maurer erwähnt ist). Das beweist aber lange nicht, dass sie eine Auswirkung in der Realität haben.

    Was sagen Sie zum Beispiel zu meinem Einwand, dass die relativistische Verkürzung meines Autos in Bewegungsrichtung, die sich im atomaren Bereich – und auch noch nur fiktiv! – abspielt, nicht messbar ist und keine Rolle bei meiner Positionierung durch meinen GPS-Navigator spielen kann?

    Was sagen Sie zum Beispiel zu meinem Einwand, dass die relativistische Verkürzung einer Raumsonde in Bewegungsrichtung auf ihrer Reise zum Mars, die sich wohl im Millimeter- oder Zentimeterbereich (??) – und auch noch nur fiktiv! – abspielt, nicht messbar ist und keine Rolle bei der Positionierung der Sonde auf der riesigen Marsoberfläche spielen kann?

    Verstehen Sie mich nicht falsch: Ich bewundere die Leistungen der Ingenieure und Techniker, sie ist einfach fantastisch, habe ich sehr großen Respekt davor und ich weiß sie auch im Alltag sehr zu schätzen (zum Beispiel bei GPS). Sie werden aber nicht leugnen können, dass in allen Berufen auch reine Formalien eingebaut werden können, die man nicht einmal mehr in Frage stellt und worüber man nicht mal nachdenkt, weil sie eben keinen bei der Arbeit stören und irrelevant sind, oder? Die Kritiker bringen hier eben vor, dass es sich bei der Berücksichtigung der relativistischen Effekte um eine Formalie handelt, und es ist gemäß meinen obigen Einwänden auch für Nicht-Fachleute sehr wohl zu nachvollziehen.

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  163. Martin Huhn Antworten | Permalink

    @ Lopez

    Ich bin zwar kein Raumfahrtingenieur, aber ich bin Ingenieur und ich mußte auch schon Dinge konstruieren, die später in der Praxis funktionieren mußten. Das ist so bei Ingenieuren, die machen nichts für die Galerie oder für die Theorie, es muß später funktionieren und das erwartet jeder. Und wehe wenn nicht. Dann haben die Leute, die es konstruiert haben, keine Ahnung. Sagen dann die Leute, die selbst noch nie etwas konstruiert haben, außer eine Burg mit Lego Steinen.

    Ich will damit folgendes sagen. Wenn ein Ingenieur etwas nicht berücksichtigen muß, dann tut er das auch nicht. Wenn er ein Haus, eine Brücke, ein Auto oder sontawas konstruiert und keine relativistischen Effekte berücksichtigt, dann tut er das, weil es nicht nötig ist, denn die Geschwindigkeiten sind viel zu gering. Und wenn er das tut liegt es plötzlich an Formalien? So einfach so, ohne richtigen Grund? Da wissen Sie mehr über die Ingenieurskunst als ich. Aber so ganz gebe ich mich damit nicht zufrieden. Welche Formalien sollen es denn genau sein, die so aus Spaß und Dollerei berücksichtigt werden? Da möchte ich nun etwas handfestes von ihnen haben.

  164. Karl Bednarik Antworten | Permalink

    Eine ziemlich dicke Raumsonde.

    Eine ziemlich dicke Raumsonde.

    Die Periheldrehung der Merkurbahn lässt sich ebenfalls mit den Gleichungen der allgemeinen und der speziellen Relativitätstheorie beschreiben.

    Auch für die Raumfahrt gilt, dass alle Gleichungen das Verhalten der Materie ausreichend genau beschreiben müssen, dass aber die Gleichungen das Verhalten der Materie vermutlich nicht bewirken.

  165. Sabrina Antworten | Permalink

    Kritik des gesunden Menschenverstandes

    "Auch verweise ich auf die Aussagen von Prof. Dr. Ernst Peter Fischer, dass im Alltagsphysik, auch wenn wir bis zum Mond fliegen, eine Physik ohne relativistische Effekte gilt."

    Kritik des gesunden Menschenverstandes - nettes kleines Buch von E.P. Fischer, in dem er auch die Relativitätstheorie als Beispiel anführt, wie wenig geeignet der "gesunde Menschenverstand" sein kann, wenn es um die Beurteilung von richtig oder falsch u.a. von physikalischen Theorien geht.

    Im übrigen dreht sich hier alles im Kreis. Das hatte Galileo mit seinem Ausspruch aber bestimmt nicht gemeint...

  166. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Unappetitlich

    Hallo Sabrina!

    Im Kreis dreht sich nur Jocelyne. Dafür hält sie sich aber auch in Kreisen auf, die ich nicht mal mit der Kneifzange anlangen würde.

    LG
    Cecilia

  167. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Die SRT und die Ingenieure

    @ Martin Huhn:

    “Ich bin zwar kein Raumfahrtingenieur, aber ich bin Ingenieur und ich mußte auch schon Dinge konstruieren, die später in der Praxis funktionieren mußten. Das ist so bei Ingenieuren, die machen nichts für die Galerie oder für die Theorie, es muß später funktionieren und das erwartet jeder. Und wehe wenn nicht. Dann haben die Leute, die es konstruiert haben, keine Ahnung. Sagen dann die Leute, die selbst noch nie etwas konstruiert haben, außer eine Burg mit Lego Steinen.“

    Eben diese Aufgabe und diese Einstellung schätze ich bei den Ingenieuren - und es gibt sehr viele Ingenieure unter den Kritikern der Relativitätstheorie. Die Ingenieure können nicht mit den Naturgesetzen fabulieren und schummeln, die stehen auf dem Prüfstand der Realität, es gibt wie Sie es richtig sagen kein Pardon, haben Sie einen Fehler gemacht, funktioniert ihr Werk nicht und sie müssen nach dem Fehler suchen. Da hilft keine Datenkosmetik, kein Hineininterpretieren, keine Ausrede. Den Ingenieuren kann ich mit geschlossenen Augen vertrauen, dass sie nicht schummeln, obwohl ich selbst nie etwas konstruiert habe und schon ganz stolz auf mich bin, wenn ich eine Glühbirne gewechselt habe.

    Ganz anders verhält es sich mit den theoretischen Physikern. Sie können mir z.B. lange erzählen, was für Naturgesetze in einem leeren und kräftefreien Raum herrschen, ich muss sie nicht glauben. Ein leerer und kräftefreier Raum existiert in der Natur sowieso nicht, und auch wenn wir irgendwo im Universum einen leeren und kräftefreien Raum entdecken würden, dann könnten wir auch nicht beobachten und wissen, was für Gesetze dort herrschen: Sobald man ein Beobachter und ein Messinstrument in einem leeren und kräftefreien Raum stellt, ist er nicht mehr leer und kräftefrei.

    “Ich will damit folgendes sagen. Wenn ein Ingenieur etwas nicht berücksichtigen muß, dann tut er das auch nicht. Wenn er ein Haus, eine Brücke, ein Auto oder sontawas konstruiert und keine relativistischen Effekte berücksichtigt, dann tut er das, weil es nicht nötig ist, denn die Geschwindigkeiten sind viel zu gering. Und wenn er das tut liegt es plötzlich an Formalien? So einfach so, ohne richtigen Grund? Da wissen Sie mehr über die Ingenieurskunst als ich. Aber so ganz gebe ich mich damit nicht zufrieden. Welche Formalien sollen es denn genau sein, die so aus Spaß und Dollerei berücksichtigt werden? Da möchte ich nun etwas handfestes von ihnen haben.“

    Mit dieser Formalie hat sich zum Beispiel der Kritiker Harald Mauer eingehend beschäftigt, siehe zum Beispiel seine Aufsätze:

    Sind die relativistischen Korrekturen im GPS ein Beweis für die RT?
    Und stellt das GPS tatsächlich eine „Anwendung” der Relativitätstheorien dar?

    http://www.mahag.com/download/Vortrag%20Script.pdf

    Relativistische Korrekturen für GPS und ihre Sinnlosigkeit!
    http://www.mahag.com/srt/gps.php

    Das GPS-Kontrollsystem MCS
    http://www.mahag.com/srt/gps2.php

    Das GPS funktioniert ohne RT bestens http://www.mahag.com/FORUM/forum.php?id=1232#1232

    Auch führt Harald Maurer ein Kritiker-Forum und diskutiert selbst sehr fair und gewissenhaft mit Teilnehmern: http://www.mahag.com/neufor/

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  168. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Der gesunde Menschenverstand

    @ Sabrina:

    Kritik des gesunden Menschenverstandes - nettes kleines Buch von E.P. Fischer, in dem er auch die Relativitätstheorie als Beispiel anführt, wie wenig geeignet der "gesunde Menschenverstand" sein kann, wenn es um die Beurteilung von richtig oder falsch u.a. von physikalischen Theorien geht.
    Im übrigen dreht sich hier alles im Kreis. Das hatte Galileo mit seinem Ausspruch aber bestimmt nicht gemeint...“

    Soll ich zum Beispiel auf meinen gesunden Menschenverstand verzichten, wenn per Gedankenexperiment eine Theorie dazu führt, dass der Umfang eines Rades sich verkleinert, wobei der Radius unverändert bleibt????!!!!
    Siehe:
    Einstein hat nicht das Rad erfunden
    http://www.jocelyne-lopez.de/...-das-rad-erfunden/

    Nein, Danke. Und ich frage hier die Ingenieure Michael Kahn und Martin Huhn, ob ich glauben muss, dass bei höheren Geschwindigkeiten es passieren kann, dass der Umfang eines Rades sich bei gleich bleibendem Radius verkleinert.

    Oder soll ich etwa glauben, dass zwei zueinander bewegte Objekte zwei verschiedene Relativgeschwindigkeiten zueinander haben können, wozu das Postulat der Konstanz der LG zu bewegten Beobachtern führt??!!

    Die Frage habe ich Dr. Markus Pössel gestellt, ob 2 zueinander bewegte Objekte zwei verschiedene Relativgeschwindigkeiten zueinander haben können. Er weicht die Antwort aus und antwortete durch ein Gedankenexperiment mit … 3 zueinander bewegten Objekten! http://www.jocelyne-lopez.de/...ssel-vom-10120808/

    Nein danke, auf die „Aufklärung“ der Relativisten über die Welt, die nur aus unlösbaren Paradoxien (in der SRT ein dezenter Ausdruck für Unsinn) beruht, darf ich getrost verzichten und ich vertraue auf meinen gesunden Menschenverstand weiter, ob sie ihn verpönen oder verspotten oder nicht, nach der Empfehlung von Immanuell Kant: “Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“. Die Relativisten haben uns ja auch bei der Verpönung und Herabsetzung des gesunden Menschenverstandes nicht verraten, wie und woher sie selbst über einen besseren Menschenverstand als der Rest der Welt verfügen wollen. Wahrscheinlich ein „Geschenk von oben“, wie der Mathematiker Hermann Minkowski für die Kausalität der Längenkontraktion sich ausgedacht hat. :-))

    Siehe z.B.auch :
    Wolfgang Neundorf: Für die Rehabilitation des gesunden Menschenverstandes
    http://www.jocelyne-lopez.de/...enschenverstandes/

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  169. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    Nochmal Murmeltier

    Ach Jocelyne,

    wenn du es mit Physik (und auch mit den Ingenieurwissenschaften...) schon nicht so hast, dann verinnerliche doch bitte endlich:

    Blödsinn wird nicht wahrer davon daß man ihn wiederholt und wiederholt und wiederholt...

  170. Sabrina Antworten | Permalink

    Irrungen und Wirrungen

    "Soll ich zum Beispiel auf meinen gesunden Menschenverstand verzichten,..."

    Nein, aber man sollte sich darüber im Klaren sein, dass der Alltagsverstand leicht in die Irre zu führen ist. Schon wenn es um Multiplikation und Division geht, ist er überfordert und kann im allgemeinen keine adhoc Voraussage machen.

    In der Physik kommt man mit "gesundem Menschenverstand" nicht besonders weit, da scheitert man schon an Newton. An der Relativitätstheorie erst recht.

  171. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Ganz genau, Carolin Liefke, ganz genau.

    @ Carolin Liefke

    Ach Jocelyne,
    wenn du es mit Physik (und auch mit den Ingenieurwissenschaften...) schon nicht so hast, dann verinnerliche doch bitte endlich:
    Blödsinn wird nicht wahrer davon daß man ihn wiederholt und wiederholt und wiederholt...“

    Ganz genau, Carolin, ganz genau… Deshalb werde ich mir ganz bestimmt nicht das Unsinn SRT eintrichtern lassen, auch wenn Ihr es auf allen Kanälen wiederholt und wiederholt und wiederholt, und wiederholt, und wiederholt, seit 100 Jahren :-)))

    Ob das Ihnen passt, Carolin Liefke, „wissenschaftliche Mitarbeiterin“ und „Astronomin in vielerlei Hinsicht“, oder auch nicht. Oder ob Sie es mit „vereinigten Kräften“ verhindern wollen oder nicht. Und damit wären wir bei Ihrem ersten glänzenden sachlichen Beitrag in dieser Diskussion (http://www.kosmologs.de/...-co/page/1#comment-2939), fast ein gigantischer Fortschritt für die Sachlichkeit der Carolin Liefke, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Astronomin in vielerlei Hinsicht. :-))

    Jocelyne Lopez

  172. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Umdenken lernen

    @ Sabrina:

    “In der Physik kommt man mit "gesundem Menschenverstand" nicht besonders weit, da scheitert man schon an Newton. An der Relativitätstheorie erst recht.“

    Sorry, die klassische Physik ist möglicherweise in Teilbereichen verbesserungswürdig, da kann ich nicht mitreden, aber sie hat mir noch nie so eine Kröte schlucken lassen wollen, wie: Ein Rad kann sein Umlauf verkleinern bei gleich bleibendem Radius! Oder zwei zueinander bewegte Objekte können zwei verschiedene Relativgeschwindigkeiten zueinander haben! Wenn man das schluckt, dann kann man auch getrost die Wissenschaft und die Mathematik in die Tonne klopfen. Braucht man nicht mehr. Wenn man das schluckt, hat man nicht einmal die grundlegende Bedeutung einer Relation zwischen zwei Größen verstanden. Man ist auch dann reif für die Psychologen und man darf sich wieder in die Grundschule begehen und es neu lernen.

    Siehe zum Beispiel aus dem Buch „Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns“

    Paul Watzlawick: Wir müssen umdenken lernen
    http://www.jocelyne-lopez.de/...n-umdenken-lernen/

    Viele Grüße
    Jocelyne Lopez

  173. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    Scheuklappen

    Jocelyne,

    dummerweise ist der Unterschied zwischen deinem Unsinn und meinem Unsinn eben: Konsequentes Ignorieren von Gegenargumenten und Belegen durch Messungen entlarvt den deinen. Da hilft dann auch kein Worte im Mund umdrehen und neue wahnwitzige Behauptungen aufstellen wenn es zu offensichtlich wird, daß man eigentlich nichts zu sagen hat.

    Aus genau diesem Grund diskutiere ich mit dir nicht über Physik. Warum auch, du willst ja gar nicht wirklich über Physik diskutieren. Hab ich dir übrigens vor drei Jahren schon gesagt. Nur habe ich es nicht nötig, das gebetsmühlenartig zu wiederholen...

  174. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Glänzen durch Wissenschaftlichkeit

    @ Carolin Liefke:

    “Aus genau diesem Grund diskutiere ich mit dir nicht über Physik“

    Ich mir eigentlich ganz recht, Carolin Liefke, „wissenschaftliche Mitarbeiterin“ und „Astronomin in vielerlei Hinsicht“, ist mir ganz recht. Ich muß Sie nicht als "wissenschaftliche" Gesprächspartnerin haben. Und ich glaube, dass hier in dieser langen Diskussion keiner Ihre physikalischen Beiträge auch vermisst hat. Sie haben genug durch Ihre Wissenschaftlichkeit geglänzt. :-))

    Jocelyne Lopez

  175. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    *gähn*

    Na das paßt dann doch ganz hervorragend zur Abwesenheit jeglicher Wissenschaftlichkeit in deinen Beiträgen, Jocelyne ;-)

  176. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Wissenschaftlichkeit

    @ Carolin Liefke:

    Bevor Sie sich „wissenschaftliche Mitarbeiterin“ titulieren, sollten Sie vielleicht gründlich darüber nachdenken, was man unter Wissenschaftlichkeit versteht, zum Beispiel hier:

    Karl Popper: Die kritische Einstellung ist das Wesentliche in der Wissenschaft
    http://www.jocelyne-lopez.de/...-der-wissenschaft/

    "Wir können in der Wissenschaft nach Wahrheit streben, und wir tun das. Wahrheit ist der grundlegende Wert. Was wir nicht erreichen können, ist Sicherheit. Auf die Sicherheit müssen wir verzichten. Sicherheit, Gewißheit können wir niemals bekommen. Alles, was wir tun können, ist, daß wir unsere eigenen, von uns geschaffenen Theorien selbstkritisch überprüfen, daß wir selbst versuchen, unsere Theorien zu zerschlagen, zu widerlegen.
    Die kritische Einstellung ist das Wesentliche in der Wissenschaft. Zuerst also schaffen wir die Theorien, und dann kritisieren wir die Theorien. Da wir sehr menschlich zu unseren Theorien eingestellt sind und gewöhnlich unsere Theorien verteidigen, statt sie zu kritisieren - nämlich unsere eigenen Theorien - gibt es so etwas wie einen freundlich-feindlichen Wettbewerb zwischen den Wissenschaftlern. Wenn ich meiner Theorie nicht kritisch genug gegenüberstehe, gibt es hundert Leute, die meiner Theorie sehr kritisch gegenüberstehen. Und diese kritische Einstellung muß man begrüßen."

    oder hier:

    Karl Popper: Die Unmenschlichkeit der Unfehlbarkeit
    http://www.jocelyne-lopez.de/...der-unfehlbarkeit/

    […]
    10. Wir müssen uns klar werden, daß wir andere Menschen zur Entdeckung und Korrektur von Fehlern brauchen und sie uns. Insbesondere auch Menschen, die mit anderen Ideen in einer anderen Atmosphäre aufgewachsen sind. Auch das führt zu Toleranz."

    oder hier:

    Karl Popper: Wir Intellektuellen haben schauerliche Dinge gemacht, wir sind eine große Gefahr.
    http://www.jocelyne-lopez.de/...eine-grose-gefahr/

    Wir Intellektuellen haben schauerliche Dinge gemacht, wir sind eine große Gefahr. Wir bilden uns viel ein – wir wissen nicht, wie wenig wir wissen. Und wir Intellektuellen sind nicht nur anmaßend, sondern auch bestechlich.[…]

    Sie machen aus Theorien Ideologien. Selbst in der Physik und in der Biologie gibt es leider viele Ideologien. [...] Überall, auch in diesen Fachbereichen, gibt es einen Dogmatismus, gegen den es schwierig ist, sich durchzusetzen. [...] Die Intellektuellen sind unkritisch und gehen mit den Moden, und es gibt einen starken Druck. Das heißt: Wer nicht mit der Mode geht, der steht bald außerhalb des Kreises derer, die ernst genommen werden.“

    Jocelyne Lopez

  177. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    *schnarch*

    Gut daß ich es ebensowenig nötig habe mich als irgendetwas zu titulieren. Das mit der Berufsbezeichnung übernimmt schon mein Arbeitgeber für mich ;-)

    Zu dumm: Für ewig gestrige und geistig beschränkte Fanatiker und Aufmerksamkeits-Hascher scheint es noch immer in Mode zu sein, die Relativitätstheorie zu pauschal verdammen. Ob sie es wohl jemals merken, daß dieser Zug abgefahren ist?

  178. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Kein Nährboden für Einsteins Nachfolger?

    @ Carolin Liefke:

    “Zu dumm: Für ewig gestrige und geistig beschränkte Fanatiker und Aufmerksamkeits-Hascher scheint es noch immer in Mode zu sein, die Relativitätstheorie zu pauschal verdammen. Ob sie es wohl jemals merken, daß dieser Zug abgefahren ist?“

    Der Zug ist wohl für die Relativitätstheorie abgefahren, das ist nur eine Frage der Zeit, siehe z.B. hier:

    Hinter der Glanzpapier-Fassade liegt die Relativitätstheorie schon am Tropf
    http://www.jocelyne-lopez.de/...ie-schon-am-tropf/

    Es könnte sehr wohl sein, dass wir vor einem Paradigmawechsel in der theoretischen Physik stehen, wie von Thomas Samuel Kuhn in seinem Hauptwerk „The Structure of Scientific revolutions“ ( http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Samuel_Kuhn ) beschrieben wurde.

    Jocelyne Lopez

  179. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    Die echten Baustellen der Physik

    Ich würde vorschlagen, sich dort mit der Physik auseinanderzusetzen, wo sie wirklich spannend ist, wo noch vieles ungeklärt ist und so es wirklich neue und teilweise auch konkurrierende Theorien gibt, die vollständig ausformuliert und auf den Prüfstand gestellt werden wollen. Siehe zum Beispiel Stringtheorie und Quanten-Schleifengravitation. Dort sind tatsächlich die Paradigmenwechsel zu erwarten, wenn man dann nämlich feststellt, daß alles nur Teil eines viel größeren Ganzen sein kann und muß. Dazu gehört aber auch die Erkenntnis, daß vieles von diesem Ganzen für uns einfach nicht mehr greifbar ist. Daß es aber keinen Sinn macht, es etwas abzulehnen, bloß weil man es (noch) nicht verstanden hat.

  180. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Galoppierender Menschenverstand

    Liebe Jocelyne!

    "Sie können mir z.B. lange erzählen, was für Naturgesetze /.../ herrschen, ich muss sie nicht glauben."
    "Soll ich zum Beispiel auf meinen gesunden Menschenverstand verzichten"
    "Nein danke, auf die „Aufklärung“ der Relativisten über die Welt, /.../ darf ich getrost verzichten "
    Du lebst in einem freien Land, Jocelyne. Dir wird nichts aufgezwungen, verzichte auf was Du willst und glaube an das, was Dir gefällt. Es wäre so einfach. Du stiftest Deine Regalmeter physikalischer Lehrbücher und Fachaufsätze an eine Bibliothek, meidest in Zukunft naturwissenschaftliche Blogs und Foren. Flugs wird Dich kein einziger "relativistischer Virus" mehr infizieren. Im Gegenzug könnte dann Dein Verstand gesunden. Leider wird das nicht funktionieren, weil Du seit Jahren fremdgesteuert auf einem Kreuzzug überall Deine antiwissenschaftlichen Propagandapamphlete verspritzen musst.

    "Auch führt Harald Maurer ein Kritiker-Forum und diskutiert selbst sehr fair und gewissenhaft mit Teilnehmern"
    Vielleicht solange es in seine Weltanschauung passt. Sonst ist der feine Herr Maurer nur loyal gegenüber sich selbst. Einen Thread, in dem ihm Mogeleien zu seinem getürkten "Jupiter Experiment" nachgewiesen wurden, hat der "gewissenhafte" Herr Maurer stillschweigend gelöscht. In dieser "Disziplin" seid Ihr "Kritiker" wahre Meister!

    "Wahrscheinlich ein „Geschenk von oben“, wie der Mathematiker Hermann Minkowski für die Kausalität der Längenkontraktion sich ausgedacht hat."
    Deine sinnentstellenden Zitate sind als Mogeleien ebenfalls sagenhaft und richtige Webklassiker geworden! Wie der Herr Maurer löscht und sperrst Du reflexhaft alles, was Dir Deine Irrtümer korrigiert. Das ist Deine Vorstellung von Wissenschaftsfreiheit! Totalitär im Denken, extrem im Handeln!
    http://www.ekkehard-friebe.de/...d=12064#post12064

    Für Deinen Ruhestand hast Du Dir ein undankbares Thema ausgesucht. Die Freiheit von Forschung und Lehre wirst Du nicht abschaffen. Verstecke Dich lieber unter den radikalen Spinnern, die hinter Allem und Jedem eine Verschwörung vermuten ( http://www.politik-sind-wir.de/...hread.php?t=4449 ). Aus diesem Milieu ist auch nicht zu befürchten, dass Dich "jüdische Hyänen" "verfolgen und zerreißen" werden!
    http://www.ekkehard-friebe.de/...d=12464#post12464

    LG
    Cecilia

  181. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Probleme mit Bezugssystemen

    @ Tony L. Halm

    “Wie es um Frau Lopez gesunden Menschenverstand bestellt ist, sieht man sehr schön an ihrer ebenfalls langjährigen Beschäftigung mit dem Ziegenproblem:
    http://www.ekkehard-friebe.de/...db8fe7076e38228bd

    Das ganze Trara um dieses angebliche Paradoxon bzw. um diesen angeblichen Verstoß gegen den gesunden Menschenverstand beruht lediglich auf einem Denkfehler von manchen Mathematikern und Statistikern, der sich sehr gut mit folgendem Witz verdeutlichen lässt:

    Sagt ein Statistiker zu einem Mathematiker:
    „Jede Minute wird in Deutschland ein Fußgänger überfahren“
    Sagt der Mathematiker: “Der arme Kerl!“

    Also eine Frage des Bezugssystems. Und die Relativisten haben bekanntlich damit ganz große Schwierigkeiten. :-))))

    Jocelyne Lopez

  182. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Unglaubliche Missstände

    @ Cecilia Payne

    “Du lebst in einem freien Land, Jocelyne. Dir wird nichts aufgezwungen, verzichte auf was Du willst und glaube an das, was Dir gefällt. Es wäre so einfach. Du stiftest Deine Regalmeter physikalischer Lehrbücher und Fachaufsätze an eine Bibliothek, meidest in Zukunft naturwissenschaftliche Blogs und Foren. Flugs wird Dich kein einziger "relativistischer Virus" mehr infizieren. Im Gegenzug könnte dann Dein Verstand gesunden. Leider wird das nicht funktionieren, weil Du seit Jahren fremdgesteuert auf einem Kreuzzug überall Deine antiwissenschaftlichen Propagandapamphlete verspritzen musst.“

    Ich lasse mir von keinem „fremdsteuern“, es sei dem, Sie halten den gesunden Menschenverstand eines Menschen für eine „Fremdsteuerung“ (?????)

    “Sonst ist der feine Herr Maurer nur loyal gegenüber sich selbst. Einen Thread, in dem ihm Mogeleien zu seinem getürkten "Jupiter Experiment" nachgewiesen wurden, hat der "gewissenhafte" Herr Maurer stillschweigend gelöscht. In dieser "Disziplin" seid Ihr "Kritiker" wahre Meister!“

    Das Jupiter-Experiment von Harald Maurer ist noch nicht offiziell veröffentlicht. Harald Maurer hat lediglich in seinem Forum das Grundprinzip seines Experiments mit Beispieldaten vor der offiziellen Veröffentlichung erläutert und zur Diskussion gestellt, was jedoch Anlaß zu niederträchtigen Angriffen und zu Rechtsbrüchen von – anonymen - Teilnehmern aus dem Hetzforum „Alpha Centauri“ gegeben hat – wie üblich seit Jahren in der Forenlandschaft.

    Von einem „getürkten Experiment“ und von „Mogeleien“ kann also nicht die Rede sein, anonyme/anonymer „Cecilia Payne“. Warten Sie also gefällig, anonyme/anonymer “Cecilia Payne“ bis das Experiment und seine Ergebnisse veröffentlicht, sowie fachlich und sachlich untersucht wird, wie es sich in einer redlichen Wissenschaft gehört, bevor Sie von einem „getürkten Experiment“ und von „Mogeleien“ sprechen, anonyme/anoymer “Cecilia Payne“. Sonst handelt es sich um Verleumdungen, und es ist rechtswidrig.

    “Für Deinen Ruhestand hast Du Dir ein undankbares Thema ausgesucht. Die Freiheit von Forschung und Lehre wirst Du nicht abschaffen. Verstecke Dich lieber unter den radikalen Spinnern, die hinter Allem und Jedem eine Verschwörung vermuten ( http://www.politik-sind-wir.de/...hread.php?t=4449 ). Aus diesem Milieu ist auch nicht zu befürchten, dass Dich "jüdische Hyänen" "verfolgen und zerreißen" werden!
    http://www.ekkehard-friebe.de/...d=12464#post12464

    Was für Themen ich mir für meinen Ruhestand aussuche entscheide ich nun mal selbst und lasse mir das nicht von einem/einer anonymen „Cecilia Payne" vorschreiben, das wäre noch schöner. :-))))

    Und dass diese Themen (Unterdrückung der Kritik der Relativitätstheorie und Tierversuche) seit mehr als 3 Jahren ein Cyber-Mobbing von unglaublicher Brutalität und Niederträchtigkeit in der deutschsprachigen Forenlandschaft ausgelöst haben, habe ich in meiner Naivität vorher nicht einmal geahnt. Dieses Cyber-Mobbing ist nicht nur reichlich von mir dokumentiert und belegt worden, es wurde auch von Dritten bezeugt, siehe zum Beispiel hier:

    Das Hetz- und Stalkerforum Alpha Centauri ist ein Fall für die Staatsanwaltschaft
    http://www.jocelyne-lopez.de/...taatsanwaltschaft/

    Cherchez la femme
    http://www.jocelyne-lopez.de/...cherchez-la-femme/

    Forum Alpha Centauri: Übelster Stalking- und Mobbing Fall im Internet
    http://www.jocelyne-lopez.de/...-fall-im-internet/

    Ich habe gegen diese unglaublichen Missstände auch mehrere Strafanzeigen, Strafanträge und Beschwerden erstattet, siehe zum Beispiel hier mit weiterführenden Links:

    Der gute Herr Bernd Busemann, niedersächsische Justizminister, glaubt wohl, er lebe in einer Bananenrepublik
    http://www.jocelyne-lopez.de/...r-bananenrepublik/

    sowie dem Zentralrat der Juden um eine Stellungnahme über diese Missstände mehrmals gebeten, siehe zum Beispiel hier mit weiterführenden Links:

    Februar 2008: Jocelyne Lopez schreibt an Frau Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrates der Juden
    http://www.jocelyne-lopez.de/...ralrats-der-juden/

    Jocelyne Lopez

  183. Thilo Antworten | Permalink

    ???

    @ Jocelyne Lopez:

    Was bitte haben Frau Knobloch und der Zentralrat mit dieser ganzen Diskussion zu tun? Warum sollten sie eine Stellungnahme dazu abgeben??
    (Wir schreiben doch auch keine Briefe an den Vatikan mit Bitte um Stellungnahme, wenn uns die Ansichten von Prof. Thim oder OStR Rösch nicht gefallen.)

  184. Jocelyne Lopez Antworten | Permalink

    Großangelegtes Cyber-Mobbing

    @ Thilo

    Was bitte haben Frau Knobloch und der Zentralrat mit dieser ganzen Diskussion zu tun? Warum sollten sie eine Stellungnahme dazu abgeben??
    (Wir schreiben doch auch keine Briefe an den Vatikan mit Bitte um Stellungnahme, wenn uns die Ansichten von Prof. Thim oder OStR Rösch nicht gefallen.)“

    Weil es sich seit Jahren eindeutig herausgestellt hat, dass diese Bande von üblen Ganoven sich systematisch und auch ausdrücklich auf die Einstellungen des Zentralrates der Juden über dies und jenes beruft, um ihre niederträchtigen Hetzkampagnen durchzuziehen, und weil ihre „wissenschaftlichen Argumentierungen“ ausschließlich auf Verleumdungen im Zusammenhang mit Antisemitismus und Holocaust bestehen.

    Bis jetzt hat sich nämlich keine meiner Gesprächspartner im Internet auf irgendeiner anderen religiösen Interessegemeinschaft ausdrücklich berufen, auch nicht auf den Vatikan, um mir solche Anschuldigung persönlich anzulasten!! Wäre es der Fall gewesen, hätte ich auch an den Vatikan geschrieben. Ich bin übrigens selbst Atheistin und gehöre zu keiner gesellschaftlichen Interessengemeinschaft irgendwelcher Art.

    Ich wurde zum Beispiel mit Anzeigen und Verfolgung nach § 130 GG Volksverhetzung wegen angeblicher Holocaustleugnung und angeblicher Holocaustrelativierung von diesen – vorwiegend anonymen - Figuren seit Jahren nachhaltig und massiv gedroht.

    Mir wurden Absichten von Kapitalverbrechen öffentlich unterstellt (ich solle angeblich anstatt Tiere „Untermenschen“ als Versuchsobjekte fordern!!!!!!), siehe zum Beispiel:
    Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka
    http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2008/09/fur-die-tiere-ist-jeden-tag-treblinka/

    Mir wurde eine namentliche Liste von 21 Holocaustopfern an den Kopf geschlagen, mir persönlich zugeordnet und in Zusammenhang mit meinem Leben und meinem Lebenslauf gebracht, siehe zum Beispiel:
    Skandalöser Missbrauch der Holocaustopfer
    http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2008/12/skandaloser-missbrauch-der-holocaustopfer/

    Ich wurde aus der „menschlichen Wertegemeinschaft“ öffentlich ausgeschlossen, siehe zum Beispiel:
    Forum Alpha Centauri: Banalisierung des Extremismus?
    http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2009/05/forum-alpha-centauri-banalisierung-des-extremismus/

    Der Zentralrat der Juden hat mir auf meine Ansprachen mitgeteilt, dass er mit dieser Bande nichts zu tun hat, siehe:
    Februar 2008: Antwort des Zentralsrates der Juden auf meine drei Ansprachen
    http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2008/02/antwort-des-zentralsrates-der-juden-auf-meine-drei-ansprachen/

    Eine öffentliche Distanzierung des Zentralrats der Juden mit solchen gravierenden Missständen in Zusammenhang mit den Interessen der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland wäre meiner Meinung nach jedoch wünschenswert gewesen und hätte möglicherweise zu einer Deeskalation beigebracht.

    Anzeigen gegen solche Gruppierungen wurden auch von anderen Beschädigten erstattet, siehe zum Beispiel:
    Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die illegale Verleumdungswebseite ESOWATCH
    http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2009/02/die-staatsanwaltschaft-ermittelt-gegen-die-illegale-verleumdungswebseite-esowatch/

    Informationen und Empfehlungen für Cyber-Mobbing Geschädigte
    http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2009/03/informationen-und-empfehlungen-fur-cyber-mobbing-geschadigte/

    Die Verlumdungsseiten ESOWATCH, GWUP und Forum ALPHA Centauri
    http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2009/03/die-verleumdungs-seiten-esowatch-gwup-und-forum-alpha-centauri/

    Ich habe auch Anzeige wegen Missbrauch und Fälschung eines privaten Videos aus meinem Blog erstattet, die ganz offensichtlich aus denselben Kreisen stammt, siehe:
    http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2009/01/stalking-der-kritiker-der-relativitatstheorie-missbrauch-von-einem-video-bei-youtube/

    mfg
    Jocelyne Lopez

  185. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Ungesunde Abhängigkeit

    Liebe Jocelyne!

    "Ich lasse mir von keinem „fremdsteuern“, es sei dem, Sie halten den gesunden Menschenverstand eines Menschen für eine „Fremdsteuerung“ (?????)"

    Mit diesem Unsinn einer angeblichen Verschwörung der Physiker, die Dir diese Organisation "G. O. Mueller" eingetrichtert hat, belästigst Du seit Jahren Internetforen und Wissenschaftler. Das ist ein sagenhafter Fall von Fremdsteuerung, weil Du ja angeblich diesen G. O. Mueller nicht einmal kennst. Vergleichbares ist nur von religiösen Sekten bekannt. Der Besuch einer Beratungsstelle wäre der richtige Weg für Dich, um aus dieser Abhängigkeit herauszukommen.

    "Bevor Sie sich „wissenschaftliche Mitarbeiterin“ titulieren, sollten Sie vielleicht gründlich darüber nachdenken, was man unter Wissenschaftlichkeit versteht"
    Wie Du jetzt wieder gezeigt hast, steigerst Du Dich in Beleidigungen von Wissenschaftlern hinein, weil Dein Unsinn nicht widerspruchlos hingenommen wird. Mit Widerspruch kommst Du mit Deiner konditionierten Wahrnehmung nämlich nicht zurecht. Alle anderen sind schuld, weil sie Deinen Unsinn nicht annehmen und Du fantasierst dann von "Mobbing", "Unterdrückung" und dass Dich "jüdische Hyänen" "verfolgen und zerreißen" würden!

    http://www.ekkehard-friebe.de/...d=12464#post12464

    Von einem "gesunden Menschenverstand" ist hier nichts zu sehen. Viel mehr aber davon, wie weit es kommen kann, wenn man sich in die Abhängigkeit von durchgeknallten Einflüsterern begibt! Da hilft nur noch der Gang zu einer Beratungsstelle.

    LG
    Cecilia

  186. Ralf L. K. Antworten | Permalink

    Erwachen aus dem Heldentraum ?

    C. Payne: "Von einem "gesunden Menschenverstand" ist hier nichts zu sehen.
    Viel mehr aber davon, wie weit es kommen kann, wenn man sich in die Abhängigkeit von durchgeknallten Einflüsterern begibt!
    Da hilft nur noch der Gang zu einer Beratungsstelle."

    Jene Ideologie ist doch längst individuelles Lebenselexier geworden. Und Hassanfälle hat schon G.Orwell in '1984' als Bestandteil von diktatorischen Ideologien beschrieben.
    Anti-Einstein ist da nur eine Hülle für unerfüllte absolutistische Träume. Ob die Verbreiter überhaupt aber aus ihrem Heldentraum erwachen wollen ?

  187. Cecilia Payne Antworten | Permalink

    Hirn gewaschen

    Hallo Ralf!

    "Ob die Verbreiter überhaupt aber aus ihrem Heldentraum erwachen wollen ?"

    Nein, wollen sie nicht. Warum sollten sie das auch wollen? Einmal im Leben wollen sie Geltung erlangen und ihrer durchschnittlichen Existenz am Lebensabend entkommen. Es langt aber nicht, als "Mouse-Potato" dem lebenslang erarbeiteten Status des "Couch-Potatoe" ein Schnippchen schlagen zu wollen. Die Konkurrenz der Ruheständler schläft ja nicht. Da wird man schnell anfällig für eine Hirnwäsche, auch durch einen freien Radikalen wie diesen G. O. Mueller.

    LG
    Cecilia

  188. Tony L. Halm Antworten | Permalink

    Mouse-Potatoe

    Dabei ist es so einfach, im Ruhestand nicht zu verrosten, wenn man nochmal die geistige Herausforderung sucht, z.B. als Gasthörer an der Uni.

    Frau Lopez behauptet übrigens in ihrem Blog, ihr Beitrag von gestern wäre nicht freigeschaltet worden. Aber der steht doch da oben, nur etwas merkwürdig formatiert.

  189. Ralf L. K. Antworten | Permalink

    C. Payne:"Einmal im Leben wollen sie Geltung erlangen und ihrer durchschnittlichen Existenz am Lebensabend entkommen.
    ...
    Da wird man schnell anfällig für eine Hirnwäsche, auch durch einen freien Radikalen wie diesen G. O. Mueller."
    Wobei G.O.Mueller ja jeden Fan dadurch abschreckt das er hirachische Strukturen aufbaut. ER als Boss und dazu noch zwei Sprachrohre - mehr ist nicht vorgesehen.
    Nicht mal die Organisationsstruktur bietet Platz für weitere Mitstreiter, was ja so auch zu Tage tritt an fehlenden Mitstreitern.

    Aber es scheint (wie Philosoph = ein älterer Herr oben zeigt) nicht unüblich zu sein dass Privatphysik dieses Hobby dominiert. Und dann die Überraschung, dass Andere - incl. anderen Phrivatphysikern - den Krempel nicht registrieren.

  190. Horst Herz Antworten | Permalink

    NEWTON-Widerleger und Esoteriker

    Besonders nervend finde ich die NEWTON-Widerleger, die behaupten, dass die Zeit relativ sei, weil Uhren in der Höhe schneller gehen würden.
    Auf den Hinweis, dass die Atomuhren des weltweiten Uhrennetzes UTC (Universal Time Coordinated) eben nicht schneller gehen, weil sie im Sinne Newtons und Kants absolut synchronisieren werden, argumentieren die Crackpots, die Tatsache der Synchronisation würde ja bestätigen, daß Uhren auf Bergen schneller gehen.

    Kann man mit solchen Leuten vernünftig diskutieren?

    Liebe Grüße
    Horst Herz

  191. Thilo Antworten | Permalink

    Apropos Newton-Widerleger

    Falls Sie es noch nicht wußten: Die Einstein-Leugner von der GFWP lehnen nicht nur die Relativitätstheorie, sondern auch die Newtonsche Mechanik (und eigentlich die gesamte Physik und Mathematik) ab. Nachzulesen auf http://www.ekkehard-friebe.de/dogmen.html.

  192. Sören Schewe Antworten | Permalink

    Das waren die Amis

    Ehrlich gesagt habe ich mich jetzt nicht durch sämtliche Kommentare gearbeitet, aber mir sind die sogenannten "Die Amerikaner haben das eingefädelt"-Kommentare immer am liebsten. Da hat man was zu lachen.

  193. Ralf L.K. Antworten | Permalink

    Besser USA als antisemistisch

    "Die Amerikaner haben das eingefädelt"-Kommentare immer am liebsten. Da hat man was zu lachen.

    ---
    Das war aber zu Lebzeiten von A.Einstein in Deutschland noch anders. Da war der alte Antisemitismus noch lebendig und ein Jude konnte eben nichts vernünftiges entwickeln. Das war die Basis von Anti-Einstein die sich noch heute als Artefakt bei den Cranks wieder findet.
    Wobei die Cranks teils selbst nicht raffen dass sie voll antisemitisches Zeug recyclen.
    Da war der historische P.Lenard noch ehrlicher da er eigenen Antisemitismus und alte Physik gleichzeitig jonglierte.
    Aber im 21. Jahrhundert ist Anti-Einstein sinnfrei jeder Physik.

  194. Miki Antworten | Permalink

    Ignorieren

    Wieso springen Wissenschaftler eigentlich kategorisch auf so eine Art von Kritik an. Ignoriert Frau Lopez doch einfach. Sie nervt, zitiert fortwährend aus dem Zusammenhang gerissene Textpassagen, hat keine Ahnung von Mathe und Physik, lebt in einer Traumwelt von Verschwörung (die Mitleids/Minderheits-Tour läuft halt viel besser) und ist zu allem Überfluss auch noch Veganerin die mit Leidenschaft Tiere verspeisst.

    Aber ich kanns auch nicht lassen und deshalb ein kleiner dezenter Hinweis an Frau Lopez sich klar zu machen wie Bezugssysteme in der SRT in Bezug zueinander stehen.

    Fazit also: s. Betreff

  195. Tim Boson Antworten | Permalink

    Sehr geehrte Frau Liefke

    Niemand widerlegt Einstein. Er wird lediglich erweitert. Die Quantentheorie allerdings ist kosmologisch irrelevant.

  196. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    Gilt auch für Quantentheoriewiderleger

    Ach, Herr Boson, schön daß Sie sich nun auch hierher verirrt haben...[/ironie]

  197. Tim Boson Antworten | Permalink

    Frau Liefke,

    Ich habe auch die Quantentheorie nicht widerlegt, sondern ihr nur einen Platz als Spezialfall der Thermodynamik zugewiesen.

  198. Carolin Liefke Antworten | Permalink

    ...und Quantentheorieverdreher

    Eigentlich ist es ganz einfach. Ich werde weder Frau Lopez noch Ihnen an dieser Stelle eine Plattform zur Verfügung stellen.

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