AKTUELLE POSTS RSS

 

Von Wortlängen und Wortfrequenzen

15. März 2011 von Bastian Greshake

Was mir, mangels tiefergehender Expertise, bislang unbekannt war: George Kingsley Zipf gilt als einer der Pioniere der quantitativen Linguistik. Also jenem Bereich mit dem wir uns hier schon ein paar Mal, unter anderem in Verbindung mit dem Feld der Culturomics, beschäftigt haben. Von ihm stammt neben dem echten und dem falschen Zipfschen Gesetz auch die Theorie, dass es einen Zusammenhang zwischen Worthäufigkeit und Wortlänge gibt. Je häufiger ein Wort verwendet wird, desto kürzer soll es sein. Am Rande eingeworfen: Gleichzeitig... weiter

 

Bunte Hunde und Schmerzempfinden

14. März 2011 von Bastian Greshake

Da ich mich momentan mitten im Umzug befinde (Der Inhalt meiner Schränke ist bereits in Wiesbaden, die Möbel stehen noch in Münster), fehlt mir momentan die Muße für ausufernde Blogartikel. Trotzdem möchte ich kurz auf 2 ganz spannende Veröffentlichungen, die bei mir hängen geblieben sind, hinweisen. Zum einen geht es mal wieder um fluoreszierende Hunde. Und zum anderen geht es darum wie die Selbstwahrnehmung unser Schmerzempfinden beeinflusst. Und vielleicht finde ich ja auch, während ich den Text schreibe, noch eine... weiter

 

HIV – Erfolg in Simbabwe

14. März 2011 von Philipp Bayer

 

Mehr Buchempfehlungen

11. März 2011 von Philipp Bayer

Wieder ein paar Bücher durch - Zeit also, die Dinger zu besprechen! Charles Darwin - Autobiographie Ein wenig verspätet zum Darwin-Jahr, aber trotzdem: wer sich in das Werk Darwins einlesen möchte, ist mit der Autobiographie zum Start gut beraten. Kurz und prägnant kann man sich an den doch etwas ältlicheren Stil gewöhnen. Mir persönlich stellenweise zu kurz und knapp, trotzdem interessant. Und kostenlos sowieso. Zumindest auf Englisch. Tim Wu - The Master Switch Die Geschichte jeder Informationstechnologie - Radio, TV,... weiter

 

Was lebt in einer Raucherlunge?

10. März 2011 von Philipp Bayer

 

Pseudonyme und Glaubwürdigkeit

4. März 2011 von Bastian Greshake

Den Spruch "On the internet nobody knows you're a dog" darf man vermutlich als fast so alt wie das Internet selbst bezeichnen. Das kann zu ganz spannenden Effekten führen, besonders bei der angeblichen Lieblingsbeschäftigung von etwas beleibteren, langhaarigen Nerds: Sich als junge Frauen auszugeben. Im Journal of Human-Computer-Studies wurde eine Studie veröffentlicht die sich mal angeschaut hat für wie glaubwürdig man Blogs hält. In Abhängigkeit davon ob dort Details über den Autor genannt wurden oder ob das Blog unter einem... weiter

 

Wieso Zitate auch ohne Geistiges Eigentum wichtig sind

24. Februar 2011 von Bastian Greshake

Da hat der Verteidigungsminister also einen guten Teil seiner Doktorarbeit einfach per Copy & Paste aus anderen Veröffentlichungen übernommen. Aus den Hausarbeiten von Erstsemestern, Zeitungsartikeln und wo man halt so fündig wird, wenn man eine Googlesuche bedient. Und er hat nicht angegeben, von wo er die Textstellen zusammengesucht hat. Und dementsprechend groß ist jetzt das Geschrei über den (Ex-)Doktor, zumindest bei manchen. Denn auf der einen Seite stehen jene, die ja überhaupt nichts dabei finden können. Immerhin hat ja jeder... weiter

 

Meme – Das Internet als Krankheitsvektor?

20. Februar 2011 von Bastian Greshake

Das Vorurteil, dass das Internet, dank Wikipedia und Co, zu mehr Hypochondern führt ist ja mittlerweile nicht so neu. Und aus Anekdoten oder dem Bekanntenkreis kennt wohl jeder jemanden, der sich in seiner Freizeit beim geringsten Anzeichen für eine Krankheit stundenlang durch die Wikipedia wühlt. Und sich am Ende dann mit der fatalsten Möglichkeit selbst-diagnostiziert: „Ich hab ein bisschen Bauweh. Oh Gott, ich habe Magenkrebs, in der Wikipedia stand, dass Magenkrebs immer mit Bauweh einhergeht!!” Ist natürlich Blödsinn, denn ein... weiter

 

Seegräser – Zurück ins Meer

17. Februar 2011 von Bastian Greshake

Nicht nur die Wale haben den Weg zurück ins Meer angetreten um dort eine ökologische Nische zu besetzen, auch die Seegräser haben sich vermutlich vom Land aus, über das Süßwasser zurück ins Meer gezogen. Dabei sind die Seegräser vermutlich eine polyphyletische Gruppe, sprich eine Gruppe die nicht zurück auf einen direkten gemeinsamen Vorfahren gehen. Stattdessen scheint es wohl so zu sein, dass ein solcher Schritt zurück ins Wasser mindestens 3 mal passiert ist. Und damit gibt es wohl eine parallele... weiter

 

Date-Rape – Mit welchem Trick Motten ihre Weibchen rumkriegen

16. Februar 2011 von Bastian Greshake

Sexuelle Selektion im Tierreich ist ein spannendes Feld und das bekannteste Beispiel, was schon Darwin ins Feld geführt hat, dürfte das Rad der männlichen Pfaue sein. Denn die Dinger erfüllen nur einen einzigen Zweck: Die Weibchen davon zu überzeugen, dass man sich ganz hervorragend dafür eignet Nachwuchs zu produzieren. Und auch unter den Singvögeln finden sich natürlich Beispiele, bei denen der Gesang dazu genutzt wird um die weiblichen Artgenossen von den eigenen Vorzügen zu überzeugen. Damit die entsprechenden Mechanismen funktionieren... weiter