Kaum Frauen an der Spitze deutscher Unternehmen
Deutschlands Unternehmen werden fast ausschließlich von Männern geführt. Und an der weiblichen Unterrepräsentanz in den Vorständen scheint sich, im Gegensatz zu anderen gesellschaftlichen Führungspositionen, kaum etwas zu ändern. Das meldet heute das "Institut für Unternehmensführung" am "Karlsruhe Institute of Technology":
"In den 600 führenden deutschen Unternehmen waren im Jahr 2008 nur 42 der 1721 Vorstandsmitglieder Frauen - das ist ein Anteil von 2,4 Prozent. In den Aufsichtsräten sind Frauen mit 8,2 Prozent vertreten. Einen klaren Aufwärtstrend gab es in beiden Fällen in den vergangenen zehn Jahren nicht. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Instituts für Unternehmensführung am KIT. Sie hat die Präsenz von Frauen auf der obersten Managementebene der 600 wichtigsten, bösennotierten Unternehmen Deutschlands untersucht.
Der geringe Frauenanteil in deutschen Vorständen und Aufsichtsräten wird in der Öffentlichkeit häufig diskutiert. Eine zuverlässige Faktenbasis gab es bislang jedoch nicht. Das Institut für Unternehmensführung am KIT analysierte nun mit Unterstützung der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin die über 600 wichtigsten, börsennotierten Unternehmen in Deutschland (CDAX, der auch DAX30, MDAX, SDAX und TecDAX enthält). Im Fokus stand die Betrachtung des Frauenanteils in Vorständen und Aufsichtsräten deutscher Unternehmen und dessen Entwicklung in den Jahren 1998 bis 2008. Zentrales Ergebnis: Der Frauenanteil in deutschen Vorständen lag 2008 bei 2,4 Prozent verglichen mit 1,2 Prozent im Jahr 1998. Seit 2005 ist dieser Anteil sogar leicht rückläufig. Auch in den Aufsichträten sind wenige Frauen - insbesondere auf der Seite der Kapitalgeber: Im Jahr 2008 waren 307 der 3758 Aufsichtratmitglieder Frauen (8,2 Prozent). 63 Prozent davon sind jedoch Vertreterinnen der Arbeitnehmerseite. Auch bei den Aufsichtsratspositionen ist kein klarer Trend erkennbar.
Mit durchschnittlich 6300 untersuchten Positionen pro Jahr kommt die Studie auf insgesamt knapp 70.000 ausgewertete Vorstands- und Aufsichtsratsjahre - damit ist sie die größte ihrer Art in Deutschland. Sie berücksichtigt zudem größen-, index- und branchenspezifische Effekte. Aufgrund ihrer Ergebnisse regen die Autoren der Studie an, den Fokus der Diskussion auf die Frage nach den Ursachen zu verlagern. Das Institut für Unternehmensführung wird deshalb in seiner Forschungskooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales Kriterien und Einflussfaktoren für die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen identifizieren.
Über die Studie
Die Untersuchung ist Teil der Forschungsaktivitäten des Instituts für Unternehmensführung (IBU) im Bereich Corporate Governance, unterstützt durch Dr. Christine Watrinet. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin fördern das Projekt. Bei diesen Forschungsaktivitäten befasst sich das Team intensiv mit dem Thema Frauen in Führungspositionen.
Weitere Informationen zur Studie und den Autoren unter http://www.ibu.uni-karlsruhe.de"
Was ist nur los mit Deutschlands Frauen? Werden Sie tatsächlich von männerbündlerischen Top-Managern am Aufstieg gehindert, wie der Feminismus stets unterstellt? Hat die jahrzehntelange Gleichstellungspolitik deswegen so wenig Effekt in der ökonomischen Spitze? Oder steckt in diesen Zahlen vielleicht eine Wahrheit, die man nicht wahrhaben will? Sind Vorstandsposten in Unternehmen für Frauen möglicherweise nicht solch ein Traumziel wie für viele Männer?
In Wissenschaft und Politik ist das ganz anders, der Frauenanteil steigt. Bei den Kommunalwahlen hier in Düsseldorf schauten mehr Frauen als Männer von den Plakaten, in Brandenburg tritt die CDU mit drei Spitzenfrauen an. Kurz gefragt: Dürfen, können oder wollen Frauen nicht Top-Manager werden? Ist die Wirtschaft vielleicht einfach unattraktiv für ehrgeizige Frauen?
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Eine gute Nachricht folgt sogleich: Ab Morgen wird in Deutschland erstmals ein DAX-Unternehmen von einer Frau geführt. Henkel liegt dann in den Händen von Simone Bagel-Trah.
"Eine gute Nachricht folgt sogleich: Ab Morgen wird in Deutschland erstmals ein DAX-Unternehmen von einer Frau geführt."
Das kann so nicht stehen bleiben: Eine gute Nachricht wäre das, wenn die Dame für ihren Job ausreichend qualifiziert und hochgradig motiviert wäre. Denn Trends werden nicht gebrochen, indem man die Statistik ändert, sondern in dem man der Entstehung oder Begründung dieser Trends entgegenwirkt.
Daß ein Trend besteht, besagt an sich noch gar nichts: Es gibt z.B. auch einen Trend, Physiker zur Durchführung von Experimenten am DESY einzustellen, und kein Literaturwissenschaftler findet das problematisch oder leitet daraus irgendwelche politischen Forderungen ab. Insofern unterstütze ich die These von Herrn Knauß, daß Benachteiligungen von Frauen oder Männern nicht immer so einfach und ohne weiteres nachzuweisen sind. Außerdem nervt es total, immer wieder diese Plattitüden richtig stellen zu müssen.
Insofern bewundere ich Herrn Knauß für seine Geduld.
Wenn man sich die Statistik im Manager-Magazin anschaut, so scheinen erfolgreiche Männer häufiger jemanden zu haben, der ihnen den Rücken freihält und die Kinder versorgt.
http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,201803,00.html
Ich denke, dass ist tatsächlich ein ganz wichtiger Punkt. Allerdings ein Einwand: Die familiären Hinderungsgründe bestehen genauso für Frauen-Karrieren in Politik, in Behörden, in der Wissenschaft und im Kulturbetrieb. Aber dort steigt der Frauenteil in den oberen Etagen, in den Unternehmen dagegen offenbar nicht, oder kaum.
Bagel-Trah ist insofern ein nicht ganz überzeugendes Beispiel, da sie als Familien-Mitglied und Erbin einsteigt. Sie ist keine Managerin, die in den Vorstand vorstößt, sondern eine Erbin als Vorsitzende des Aufsichtsrates. Aber Sie haben schon recht, in der Studie wurden ja auch Aufsichtsräte mitgezählt. Außerdem leitet sie selbst noch ein kleines Forschungsunternehmen.
Als Unternehmerinnen im eigentlichen Sinne sind Frauen - so mein Verdacht - weniger selten, denn als angestellte Topmanagerinnen.
Die Financial Times Deutschland, mein früherer Arbeitgeber, hat mal eine Serie, beziehungsweise ein Buch, gemacht: "Die 101 Frauen der deutschen Wirtschaft" oder so ähnlich.
Der Einwand ist berechtigt! Ich könnte mir vorstellen, dass in Privatunternehmen noch stärker an einer herkömmlichen Rollenverteilung festgehalten wird, wie z.B. in Politik oder Wissenschaft. Außerdem untersteht letzterer Bereich oft dem sog. öffentlichen Dienst und hier gibt es für Frauen viel mehr Möglichkeiten sich für die Kinder eine Auszeit zu nehmen, was in der privaten Wirtschaft ja kaum möglich ist.
Vielen Dank für den interessanten link. Ich bin de, gefolgt und wenn wir den Zahlen glauben wollen, dann sprechen sie via Prozentrechnung eine eindeutige Sprache:
Laut Statistik haben 90% der Hausfrauen Paare mit Führungsposition Kinder und 63% der Hausmann-Paare. Daraus folgt für die Menge der Vollzeitdoppelverdiener, daß 34,49% der Männer ohne Führungsposition eine Doppelbelastung von Beruf und Familie auf die Reihe bekommen und 22,23% der Frauen ohne Führungsposition.
Desweiteren sind 45,99% Frauen der Frauen mit Führungsposition taff genug für eine Doppelbelastung von Beruf und Familie sowie 23,40% der Männer mit Führungsposition.
Also: Karrierebemühungen schlagen bei arbeitenden Männern mit einem Verlust von 11,08% Wahrscheinlichkeit, Kinder zu haben, zu Buche und bei arbeitenden Frauen mit einem Zuwachs von 23,76%.
Wenn ich im nächsten Leben mindestens genauso clever sein dürfte wie in diesem, dann möchte ich auf jeden Fall als Frau wiedergeboren werden.
Klar, was ich meine?
In vielen Parteien gibt es doch die Quotenregel, von daher ist ein Aufstieg auch viel leichter. Das führt sogar soweit, daß manche Frau sogar ins Amt gedrängt werden, damit die Quote erfüllt wird.
Ja, stimmt, aber Frauenförderungsmechanismen gibts auch in den meisten Unternehmen. Ganz an der Spitze (und darum gehts hier) gibt's aber keine Quoten mehr. natürlich tragen die Quoten aber dazu bei, dass mehr Frauen überhaupt aufs Sprungbrett für politische Chefposten kommen.
Außerdem ist die Politik, das ist wohl entscheidend, vermute ich, ein moralisches Geschäft. Auch die Vergabe von Positionen wird wie andere politische Entscheidungen sehr oft zumindest implizit moralisch legitimiert. Die Wählerinnen, so vermuten die Entscheider, erwarten Frauen in bestimmten Positionen. In Unternehmen gehts nicht um die Moral, sondern um die Rendite. Der Aktionär will Kohle statt Quote.
Danke für die kluge Rechnerei. Falls Sie im nächsten Leben als taffe Karrierefrau wiedergeboren werden, verdienen Sie bestimmt auch genug um sich ein Kindermädchen und eine Putzfrau leisten zu können. (Männer neigen wohl eher dazu, die Ehefrau für diese Dienste einzuspannen.)
Als Vorbild dient ja in dieser Hinsicht Familienministerin von der Leyen, die es trotz ihrer großen Kinderschar schafft, so viel zu arbeiten, und die allen normalverdienenden Frauen welche ihre Kinder selber aufziehen müssen stets ein Vorbild sein will. Ihrer Ansicht nach muss man als Mutter die Erziehungsarbeit erst an eine bezahlte Person delegieren, um selbst arbeiten gehen zu können.
"Danke für die kluge Rechnerei."
Mann hilft doch gerne aus. :-)
"Männer neigen wohl eher dazu, die Ehefrau für diese Dienste einzuspannen."
Aus Ihrer Statistik folgt übrigens noch etwas anderes, wenn wir die (de facto altersabhängige) Erwerbsquote bei Männern mit etwa 80% und die der Frauen mit etwa 70% als Wahrscheinlichkeit ansetzen wollen, eine Arbeit zu finden, wenn sie denn überhaupt arbeiten wollen:
Offenbar wollen 87,6% aller Männer auch dann arbeiten, wenn ihr Partner voll arbeitet. Dasselbe gilt jedoch nur für 44,2% der Frauen.
Folglich hoffe ich, Sie halten Ihrem die Männer statistisch repräsentierenden Partner in 43,4+(100-(87,6-44,2))/2=72,2% aller Fälle die Tür auf - nur der Gerechtigkeit halber.
Eine von normativen Ansichten freie Ergründung dieser Fragen ist für Herrn Knauß angesichts der vorherrschenden Überzeugungen wohl kaum möglich. Schade.
Nachtigall, ick hör dir trapsen.
"Als Vorbild dient ja in dieser Hinsicht Familienministerin von der Leyen"
Die Frau ist wirklich gräßlich. Und die macht auch nur Politik für Frauen, die besserverdienen und als Mutter arbeiten gehen wollen. Das ist sehr einseitig und ungerecht. Ich kenne genügend Frauen, die lieber bei den Kindern bleiben wollen, wenn sie klein werden, aber die bekommen kaum Unterstützung.
Sie wollen mich wohl mißverstehen. Natürlich habe auch ich meine persönlichen Ansichten, aber ich bin kein Forscher. Wissenschaft und Philosophie sollten, so meine altmodische und von postmoderner Dekonstruktion unbeeindruckte Meinung, möglichst vorurteilsfrei sein.
Die real existierende Geschlechterforschung, ob sozial- oder kulturwissenschaftlich ausgerichtet, betreibt aber Forschung auf der Basis eines im Vorhinein festgefügten Weltbildes und mit einem erklärten gesellschaftspolitischen Ziel. Sie kämpft um Diskurshoheit (an den Universitäten ziemlich siegreich) und weniger um Erkenntnis. Das ist die Crux. Sie ist vergleichbar mit dem wissenschaftlichen Sozialismus. Bei marxistischen Gelehrten war auch immer im Vorhinein klar, was bei Analysen herauskommen muss.
Dass Gender-Forschung dennoch bisweilen erleuchtende Erkenntnisse hervorbringt, will ich überhaupt nicht bestreiten. Auch marxistische Gesellschaftsanalysen waren ja nicht völlig wertlos.
Wie wär's?
Alle von der sexistischen, patriarchalen Weltverschwörung am Aufstieg gehinderten, führungsstarken Karrierefrauen, die in deutschen Unternehmen wütend vor sich hin grummeln, rennen zur Bank, nehmen sich einen Kredit und gründen ihr eigenes Unternehmen, froh, den Männern, den übelwollenden, diskriminierenden, frauenverachtenden, endlich zeigen zu können, wo der Hammer hängt.
Sie stellen anschließend in ihren Unternehmen ausschließlich Frauen ein, bezahlen denen aber nur 10% weniger als "Männerunternehmen" Männern für die gleiche Arbeit zahlen - wir wissen ja, dass die für's bloße Mann Sein sogar 23% mehr bezahlen, die dusseligen Patriarchen.
Unsere vorgestellten Pauer-Wummen leisten damit einen Beitrag zur Schließung der Lohnkluft und haben im Vergleich zu den Deppenun...äh, Männerunternehmen immer noch einen Lohnkostenvorteil, der es erlauben sollte, die männliche Konkurrenz binnen längstens 20 Jahren aus dem Markt zu fegen.
Sie könnten dann in diesen Frauenunternehmen auch von Anfang an jene frauenfreundlichen Strukturen und Arbeitszeitmodelle einführen, die die Männer ja nur deshalb nicht umsetzen, weil sie durch ihre Verweigerungshaltung damit Frauen so wunderbar behindern können.
Wir hätten also einen drastischen Lohnkostenvorteil, eine hochmotivierte Soft Skill satte Bessermenschinnenbelgeschaft auf der einen und patriarchale Frauendiskriminierer mit Dinosaurierdenke auf der anderen Seite.
Es dürfte doch wohl klar sein, dass wir angesichts solcher Konkurrenzverhältnisse in besagten 20 Jahren in einer matriarchalen Wirtschaft leben werden.
Dann müssen sich Männer in die von Frauen aufgebauten und beherrschten Pauer-Wummen-Strukturen positiv hineindiskriminieren lassen und um sexclusive Quotensänften für sich kämpfen, wollen sie auch nur einen Fuß auf den Boden der neuen Weltwirtschaftsordnung bekommen.
Nur, warum sieht man von alldem so gut wie nichts?
Gibt es die vielen aufstiegsdiskriminierten Pauer-Wummen vielleicht gar nicht, die an gläsernen Decken scheitern, weil es die behauptete flächendeckende Diskriminierung gar nicht gibt?
Gibt es vielleicht die gläsernen Decken nicht, weshalb sie auch "gläsern" genannt werden müssen?
Gibt es auch am Ende gar nicht 23% weniger Frauenlohn für die gleiche Arbeit?
Könnte all das feministische Propaganda sein, empirisch schwach auf der Brust, aber sehr effektiv zum medialen Dummenfang, zur Propagierung von Frauenförderung, Frauenförderung, Frauenförderung, die real ja immer nur Kaderfeministinnenförderung bedeutet, also "Selbstförderung".
Ich frag' ja bloß.
"Die real existierende Geschlechterforschung, ob sozial- oder kulturwissenschaftlich ausgerichtet, betreibt aber Forschung auf der Basis eines im Vorhinein festgefügten Weltbildes und mit einem erklärten gesellschaftspolitischen Ziel."
Eine Möglichkeit diesem festgefügten Weltbild entgegenzuwirken wäre Job-Sharing anbieten, wie es in Schweden üblich ist. Jobsharing eignet sich auch als Krisenmittel, da neue Arbeitsplätze entstehen und es in den Unternehmen zu einer Kostenreduktion führt. Außerdem hat Jobsharing viele soziale Facetten, man kann sich z.B. gegenseitig vertreten wenn es Krisen gibt oder die Kinder krank sind. Was wir brauchen ist so etwas wie "Work-Life-Balance".
Siehe hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Work-Life-Balance
@ Knauß
Nein, Sie wollen eher, dass ich Sie missverstehen will. Ihre real existierende Bloggerei betreibt Meinungsmache, oder auch Probaganda, auf der Basis eines im Vorhinein festgefügten Weltbildes und mit einem ziemlich offensichtlichen gesellschaftspolitischen Ziel, und das wissen Sie wahrscheinlich auch. Wenn Sie also keine wissenschaftliche oder philosophische Haltung einnehmen können, was ist es dann, was Sie hier betreiben?
Man kann natürlich auch die Frage stellen, was man rauchen muss, um solche Texte zu produzieren und ob der Rezipient vielleicht das Gleiche rauchen muss, um sie zu verstehen.
Was ich rauche?
Gender Studies Blend.
Bevorzugt in der Pfeife.
Ich bin hoffentlich nicht der einzige, Herr Knauß, dessen intellektuelle Fähigkeiten nicht ausreichen, um diesem Geschwurbel etwas Erhellendes abtrotzen zu können.
Nein, ich finde seine Grundidee sehr gut: Wenn es wahr wäre, daß Männer für Frauen so belastend, hemmend und beengend sind, dann wäre es doch interessant, wenn man ein soziales Experiment machen würde, in dem sich Weiblichkeit, unbehindert von Männlichkeit zur schönsten Blüte entfalten könnte. Das wäre bestimmt für alle sehr lehrlich.
Vielleicht könnte man für Frauen eine Art soziales Pflichtjahr einführen, wo sie nur unter Frauen leben müssen - analog zur Wehrdienstverpflichtung der Männer?
Genau, ich stimme Ihnen komplett in der Durchführung dieses Experimentes zu. Man könnte sogar so verrückt sein, das Experiment zu wagen, in bestehenden Strukturen für eine Erhöhung des Frauenanteils zu sorgen, und dann mal zu sehen, wie es sich entwickelt! Prima Idee von Ihnen.
Naja, und ansonsten ist es ein Leichtes, sich Windmühlenflügel aufzubauen, gegen die man dann tagein tagaus Sturm laufen kann. Das Niveau dieser Phantasiegebilde dürfte jeweils personengebunden sein, ebenso wie die persönlichen Auslassungen mancher Kommentarschreiber, die sich selber im Krieg sehen, angegriffen von den Milliarden von gefährlichen Frauen. Ich bin sicher, Ihnen würde es nicht schwerfallen, verschiedene dieser Gebilde selber zu konstruieren. Eine ziemlich abstruse Möglichkeit wäre z.B. gegen die gefährlichen Physiker anzugehen, eine Gruppe, von der man weiß, dass sie nur deshalb diese Studium gewählt haben, weil sie immer schlecht im Sportunterricht waren und keine Freundinnen hatten. Und jetzt sitzen sie alle neidisch und verbittert auf den Physiklehrstühlen, versuchen uns ihre Weltsicht aufzudrängen, weil sie eifersüchtig auf alle anderen Männer sind, die damals Freundinnen hatten.
Sie wollen uns sogar erzählen, die Erde sei rund, haben dafür viele Studien durchgeführt, die sie immer wieder veröffentlichen. Aber die ignorieren wir lieber, denn der biologische Unterschied zwischen einer Kugel und der Welt ist ja sonnenklar und für jeden ersichtlich. Diese Physiker sind empirisch schwach auf der Brust, haben aber eine mächtige Propagandamaschinerie im Hintergrund, die uns echte Männer total an den Rand drängt, weswegen wir immer mehr benachteiligt werden, jawohl. Und das ständige Klarstellen der Plattitüden dieser Physiker nervt total. Klar, was ich meine? ;-)
Anscheinend ist meine letzte Antwort vom Spamfilter geschluckt worden, deshalb hier nochmal:
Zitat von Herrn Ferdinand Knaus:
"Die real existierende Geschlechterforschung, ob sozial- oder kulturwissenschaftlich ausgerichtet, betreibt aber Forschung auf der Basis eines im Vorhinein festgefügten Weltbildes und mit einem erklärten gesellschaftspolitischen Ziel."
Antwort:
Eine Möglichkeit diesem festgefügten Weltbild entgegenzuwirken wäre z.B. Job-Sharing anbieten, wie es in Schweden üblich ist. Jobsharing eignet sich auch als Krisenmittel, da neue Arbeitsplätze entstehen und es in den Unternehmen zu einer Kostenreduktion führt. Außerdem hat Jobsharing viele soziale Facetten, man kann sich z.B. gegenseitig vertreten wenn es Krisen gibt oder die Kinder krank sind. Wir brauchen so etwas wie "Work-Life-Balance".
Siehe hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Work-Life-Balance
"so verrückt sein, das Experiment zu wagen, in bestehenden Strukturen für eine Erhöhung des Frauenanteils zu sorgen, und dann mal zu sehen, wie es sich entwickelt"
Ich denke nicht, daß man dieselben Resultate bekommen würde: So wie Männer sich in Gegenwart einer Frau anders verhalten, als sie es unter sich tun, gilt dasselbe auch für Frauen. Das kann man sich schon daran klarmachen, daß die Konkurrenz unter Frauen nicht wie es bei Männer oft der Fall ist, die Größe des Wagens oder das Gehalt abgewickelt wird, sondern über ihren (potentiellen) Erfolg bei Männern.
"von den Milliarden von gefährlichen Frauen."
Es ist nicht leicht, sich klarzumachen, wie das jeweils andere Geschlecht lebt. Meine beste Lösung zu diesem Thema bestand darin, im Netz die Identität einer Frau angenommen zu haben, um mich von Männern umwerben zu lassen. Das wesentliche Ergebnis bestand darin, daß ich mir als Frau eigentlich jede Unhöflichkeit, jede Unfreundlichkeit erlauben konnte. Die Männer aber wirklich alles geschluckt und wenn ich ihnen einen Korb gegeben habe, dann haben sie sich auch noch freundlich fürs Gespräch bedankt. Das ist sicher nicht immer so, aber beeindruckend wars schon. Umgekehrt konnte ich nie wissen, ob ich gerade was Witziges oder Kluges gesagt hatte oder ob ich einfach belogen wurde, weil die Männer so auf das Avatar-Foto abgefahren sind.
Sie sehen also, daß meine Erfahrung im Netz darauf hinausläuft, daß es als Frau im Netz nicht einfach ist, soziale Kompetenz zu erwerben, weil man keine ehrlichen Rückmeldungen bekommt. Ich hoffe, daß es IRL nicht genauso schlimm ist.
Mein Vorschlag wäre, daß Sie einmal Analoges versuchen. Ist bestimmt eine überraschende Erfahrung.
"gefährlichen Physiker anzugehen, eine Gruppe, von der man weiß, dass sie nur deshalb diese Studium gewählt haben, weil sie immer schlecht im Sportunterricht waren und keine Freundinnen hatten."
Das scheint mir etwas sinnlos zu sein. Was bezwecken Sie damit?
"aufzudrängen, weil sie eifersüchtig auf alle anderen Männer sind, die damals Freundinnen hatten."
Wenn ich meine alten Freunde aus dem Physikstudium als repräsentative Gruppe zugrunde lege, dann scheint sich das Blatt zu drehen, je älter man wird. Vielleicht haben Sie sich zu früh von Physikern losgesagt?
"Sie wollen uns sogar erzählen, die Erde sei rund"
Ich glaube, Archimedes hat bereits den Radius der Erdkrümmung bereits aus der Länge es Schattens eines Stabes errechnet.
"haben aber eine mächtige Propagandamaschinerie im Hintergrund, die uns echte Männer total an den Rand drängt, weswegen wir immer mehr benachteiligt werden, jawohl."
Tut mir leid: Den verborgenen Sinn dieser Rede verstehe ich nicht. Vielleicht möchten Sie ihn uns erklären?
Argh, und ich hatte so gehofft, dass ich dick genug aufgetragen hätte, dass die ironische Brechung deutlich wird.
Wobei ich Ihre Skepsis verstehen kann - ich habe mich auch lange Zeit gefragt, ob die Beiträge anderer, oft männlicher Kommentatoren in diesem Blog ernst gemeint sind. Aber gerade in Bezug auf den 2. Teil Ihrer Ausführung denke ich, dass Sie mich verstehen. Bringen Sie es jetzt noch mit den üblichen Tiraden von Roslin und Konsorten in Verbindung, und das Rätsel ist gelöst.
Ja, dick aufgetragen war es schon, aber die Diskussion hat davon nicht sehr profitiert. Es wäre schön, wenn Sie das noch nachholen würden.
Hoppla,
ich hatte bei Ihnen auf etwas weniger homorfreie Zone spekuliert, mein Fehler. Definieren Sie bitte Diskussion und stellen Sie Zielkriterien auf, wann und wovon diese profitiert, ja? Und was genau soll ich dann wie nachholen soll?
Die These von Herr Knauß bestand in der Vermutung, daß Spitzenpositionen in Unternehmen für Frauen - im Gegensatz zu Spitzenposition z.B. in der Politik - möglicherweise nicht attraktiv sind, daß diese lieber etwas anders in ihrem Leben machen wollen, und dies die Erklärung für den dokumentierten Trend sein könnte.
Die provokante Note lag darin, diese Vermutung mit einer Bedeutungserklärung von "unweiblich" zu koppeln.
Wir sind an jedem Beitrag interessiert, der ein zusätzliches Licht auf den gesamten Sachverhalt werfen könnte.
Und jetzt sind Sie dran.
Danke, ich kann durchaus selber lesen. Meine Frage an Sie bezug sich auf eine vermutete Dichotomie in Ihrer Wertung, was die Diskussion ist und was sie weiterbringt. Wenn Sie nachlesen, sehen Sie außerdem, worauf im Kommentarverlauf sich meine Beiträge beziehen.
Wen meinen Sie eigentlich alles, wenn Sie von "wir" sprechen?
"Das kann man sich schon daran klarmachen, daß die Konkurrenz unter Frauen nicht wie es bei Männer oft der Fall ist, die Größe des Wagens oder das Gehalt abgewickelt wird, sondern über ihren (potentiellen) Erfolg bei Männern." - Ist das so? Bei diesem Themenkomplex ist es eine Herausforderung, sich nicht in Plattitüden zu verfangen.
"Ist das so?"
Während Konkurrenz unter Männern unbestritten ist, werden solche Wünsche bei Frauen in der Regel geleugnet. Daher wäre ich schon froh, wenn z.B. zugegeben werden würde, daß es z.B. Frauen gibt, die sich "gegen" andere Frauen schminken. Der Schritt in Richtung Realismus ist an dieser Stelle bereits ein Gewinn.
"Bei diesem Themenkomplex ist es eine Herausforderung, sich nicht in Plattitüden zu verfangen."
Das ist wahr. Ich wollte aber auch provozieren und nehme das in dieser Pauschalität gerne zurück. :-)
Haben Sie noch eine andere Idee, wie wir dem Themenkomplex beikommen könnten?
Bei beiden Geschlechtern, so ihre Vertreter denn heerosexuell sind, läuft der Konkurrenzkampf mit den Geschlechtsgenossen um den bestmöglichen gegengeschlechtlichen Partner.
Das ist einer der wichtigsten Motivationsfaktoren für menschliches Verhalten überhaupt, das Balzverhalten, das dem anderen Geschlecht Gefallenwollen.
Nur die Mittel sind unterschiedlich.
Weil Männern im Schnitt anderes gefällt als Frauen.
Weil Männer bei Frauen vor allem Schönheit, Jugendlichkeit und Fürsorglichkeit honorieren, sind Frauen weniger als Männer motiviert, nach Status und Karriere zu streben, denn die interessieren Männer bei einer Frau im Schnitt weniger als dies umgekehrt der Fall ist.
Da Frauen Status bei einem Mann sehr viel attraktiver finden als Männer dies bei einer Frau tun, umgekehrt für Frauen das Aussehen eines Mannes weniger wichtig ist als das Aussehen der Frau einem Mann, werden Männer sehr viel stärker motiviert, nach Karriere und Status zu streben.
Denn, haben sie Erfolg, werden sie sehr viel stärker belohnt.
Nicht einfach nur mit Status und hohem Einkommen, sondern auch mit erhöhter erotischer Attraktivität für Frauen.
Frauen dagegen werden für Männer erotisch nicht attraktiver, machen sie Karriere.
Das hilft ihnen auf diesem Gebiet nicht sonderlich, eher im Gegenteil.
Sie werden einfach nur mit höherem Einkommen und höherem Status belohnt, was sich bei ihnen aber nicht umsetzen lässt in erhöhte erotische Anziehungskraft.
Es gibt ein etwas älteres, aber interessantes Buch ("Der dressierte Mann") zum Thema von einer Frauenrechtlerin, die versucht hat, die Lage von Männer nachzuerzählen. Das Buch schildert die Lage etwas extrem, ist aber vor allem für Männer geeignet, Zusammenahänge in ihrem Leben zu bemerken, die im Auge längst in der Unaufdringlichkeit des Selbstverständlichen entschwunden sind.
Esther Vilar ist Frauenrechtlerin und das Buch hat ihr innerhalb der Frauenbewegung sehr viel Ärger eingebracht. Aber das kann man mit Hilfe jeder Suchmaschine im Netz wiederfinden.
Ach! ich sehe schon, hier hat sich inzwischen eine Selbsterfahrungsgruppe für Männer etabliert. Leider entsprechen ihre Erkenntnisse nicht den neusten Forschungsergebnissen. Die Chemiker sind da schon einen Schritt weiter, sie haben den Themenkomplex Frau erfolgreich analysiert und in ihr Weltbild, äh, Periodensystem integriert. :-)
Siehe hier:
http://www.janko.at/Humor/Geschlechter/Element%20Frau.htm
"... ist aber vor allem für Männer geeignet, Zusammenahänge in ihrem Leben zu bemerken, die im Auge längst in der Unaufdringlichkeit des Selbstverständlichen entschwunden sind."
Zu dieser Frage in hohem Maße lesenswert auch ein Aufsatz von Gerhard Amendt auf der kürzlich hier empfohlenen Seite:
www.streitbar.eu/aufsatz_amendt.html
Zitat: "Aus der Sicht der Männer können sich die Beziehungen zwischen den Geschlechtern nur verändern, wenn sie in Zukunft sich von der verinnerlichten Selbstinstrumentalisierung für Frauen losmachen können."
Und das gilt für profeministische wie für traditionelle Selbstinstrumentalisierung gleichermaßen, die - wie von Amendt präzise dargelegt - ja lediglich zwei Manifestationen derselben Verhaltensdynamik sind.
Danke für den interessanten link. Ich werde mich gleich mal an den Artikel setzen.
Daß sich Interessengruppen in Foren finden, sich durch Austausch von Informationen helfen, sich organisieren und eine vertretbare Position innerhalb des Meinungsspektrums versuchen zu finden, um letztlich politisch Einfluß zu nehmen, ist im Grunde ganz normal: Ich hoffe, daß ihre Antipathie gegenüber Mitgliedern einer genetischen Untergruppe aller Gesellschaftsmitglieder in diesem Fall nicht ihr Demokratieverständnis überlagert.
Anscheinend wurde mein Scherz nicht verstanden. Ich wollte eine Anregung geben, auch einmal in eine andere Richtung zu denken. Wenn ich den verlinkten Aufsatz richtig verstehe, bringt uns der Kampf der Geschlechter keinen Schritt weiter.
Was auch meine Meinung ist!
"Anscheinend wurde mein Scherz nicht verstanden."
Tut mir leid, kann passieren. :-)
"bringt uns der Kampf der Geschlechter keinen Schritt weiter. Was auch meine Meinung ist!"
Nun ja, aber es ist nicht zu leugnen, daß zwischen den Geschlechtern ein massives Gerechtigkeitsproblem gibt. Bislang wurde er meist auf der Basis von Statistiken geführt. Die soziale Dimension hingegen ist kaum erschlossen. Was sollen wir Ihrer Ansicht nach tun? Sie sehen ja selbst, wie hier die ressentiments aufeinander prallen.
(Mit 'sozialer Dimension' ist etwas gemeint, was uns als fremdartig auffällt, wenn wir uns z.B. in Filmen vorstellen, daß die Männer sagen, was tatsächlich die Frauen erzählen und umgekehrt.)
Hier ein Interview mit der renommierten britischen Darwinistin und Soziologin Helena Cronin (London School of Economics).
http://www.nyman.org/Cronin.pdf
@Roslin
Sicher haben Sie teilweise recht, damit sich die Menschheit weiter fortpflanzt ist es geradezu notwendig, dass man das andere Geschlecht attraktiv findet. Nur gibt es im Leben aber auch noch andere Rollen als die des Geschlechtspartners. Ich bin auch die Tochter meines Vaters, die Schwester meiner Brüder, Mutter eines Sohnes und Arbeitskollegin von Männern. Hier wäre es recht unpassend sich als „Frauchen“ darzustellen. Ergo, bin ich im alltäglichen Leben zuallererst einmal ein Mensch.
@Elmar Diederichs
„Nun ja, aber es ist nicht zu leugnen, daß zwischen den Geschlechtern ein massives Gerechtigkeitsproblem gibt.“ Ist natürlich richtig. Nur ich denke es bringt nichts, wenn ich meinen Frust darüber an irgendwelchen Männern auslasse. Zuallererst einmal müssen Bedingungen geschaffen werden, die es beiden Geschlechtern erlauben ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Dabei möchte ich noch einmal auf meinen vorletzten Post vom 19.09.2009 um 19:32 hinweisen, welcher sich mit Verbesserungen in der Arbeitswelt befasst. Denn zum großen Teil rühren unsere Unsicherheiten ja daher, dass das alte Rollenbild passé ist, ein neues aber noch nicht gefunden scheint. Mit vernünftigen Arbeitszeitmodellen könnten wir den „neuen“ Alltag sicher besser bewältigen.
Das exakt ist meine Kritik an Amendt. Die von ihm beschriebene Konstanz des Geschlechter-Arrangements ist auch aus meiner Sicht gerade ein Indiz dafür, dass es sich dem kulturellen Zugriff offenbar zu gutem Teil entzieht.
Ich habe diesen Hinweis hier aber bewusst weggelassen, um den ja durchaus etwas anspruchsvollen Text nicht sogleich unnötig zu verkomplizieren.
Jenseits dessen bleiben jedoch die entwickelten Einsichten davon unberührt. Der aus Vergegenwärtigung eines Zusammenhangs entspringende Erkenntnisgewinn hängt ja primär nicht von der Möglichkeit eines Eingriffs in diesen Zusammenhang ab (auch wenn Amendt diese Möglichkeit natürlich zumindest impliziert).
"Der aus Vergegenwärtigung eines Zusammenhangs entspringende Erkenntnisgewinn hängt ja primär nicht von der Möglichkeit eines Eingriffs in diesen Zusammenhang ab (auch wenn Amendt diese Möglichkeit natürlich zumindest impliziert)."
Ich wollte mit meiner Anmerkung nicht den erhellenden Nutzeffekt des Amendttextes anzweifeln.
Es wäre sehr wichtig, gerade auch für "feministische" Männer und Frauenpolitiker, zu erkennen, wie sehr sie in der klassischen Männerrolle als Frauenbeschützer und - versorger aufgehen, wenn sie "Frauenpolitik" machen.
Das ist doch das Fatale an der gegenwärtigen Situation.
ALLE machen Frauenpolitik, ob Alpha-Männer oder Frauenpolitikerinnen.
Ob sich 4 mal mehr Männer als Frauen töten, ob alleine Männer Zwangsdienste leisten müssen, ob Männer 6 Jahre vor Frauen sterben, ob sie 96% der Berufsunfalltoten stellen, 2/3 der Gewaltopfer usw. usw. usw., all das kümmert Politik und Medien herzlich wenig, denn diese Opfer sind ja keine...Frauen.
Man stelle sich nur vor, was in der Politik dieses Landes los wäre, sähen diese Zahlen zulasten der Frauen so aus.
Wir könnten uns nicht retten vor Initiativanträgen, Arbeitsgruppen, Diskussionsrunden, die nur eine Frage umtriebe: "Was können wir tun, um den armen Frauen zu helfen?"
Das Fehlen von ein paar hundert Frauen in DAX-Vorständen erfährt mehr Aufmerksamkeit und "Mitleid" als die Selbsttötung von einigen tausend mehr Männern als Frauen oder 80% männliche Obdachlose oder 90% Jungen unter den Ritalinisierten usw., ein unbewusste kaltschnäuzige Gleichgültigkeit, die hier zu Tage tritt, handelt es sich "nur" Männer.
Männer sind evolutionär das zum Verbrauch bestimmte Geschlecht: "Frauen und Kinder zuerst".
Bei Männern als Opfer struktureller oder direkter Gewalt dagegen: eher GLEICHGÜLTIGKEIT als Reaktion.
Bei Frauen UND Männern übrigens gleichermaßen.
Ich kann mir das nur so erklären, dass Männer sich instinktiv für verpflichtet halten, Frauen zu helfen und zu schützen und Frauen instinktiv sich für berechtigt halten, diesen Schutz erwarten und einfordern zu dürfen, während Männer und Frauen genauso instinktiv davon ausgehen, dass es die Aufgabe der Männer selbst sei, zu sehen, wo sie bleiben, dass Männer nicht mit Fug und Recht Hilfe vom Staat oder gar Frauen erwarten können.
Selbst ist der Mann, oder er ist nichts wert.
Diese Wahrnehmung herrscht bei Männern und Frauen.
Ein Mann muss etwas leisten, muss etwas werden, um etwas zu sein, um wahr genommen zu werden.
Bei einer Frau genügt viel häufiger das Frausein alleine, um wahr genommen zu werden, zumindest als hilfsbedürftig und hilfeberechtigt wahr genommen zu werden.
Frauen müssen viel weniger beweisen, um etwas zu sein.
Das hat natürlich seinerseits nicht nur Vor- sondern auch Nachteile.
Aber wir sehen konsequent nur die Nachteile der Frauen, übersehen die der Männer.
Frauen leiden nicht mehr als Männer, sie jammern nur lauter, weil sie damit auch erfolgreicher sind, begünstigt von den instinktiven Dispositionen BEIDER Geschlechter.
Ihr Vergleich ist zwar rhetorisch gut aber völlig unsinnig. Wollen Sie wirklich behaupten, Gender-Studien hätten die gleiche Erkenntnis-Qualität wie Astrophysik?
Da bin ich mit Ihnen einig. Der Kampf der Geschlechter ist ein gesellschaftsvergiftendes Übel. Geführt wird dieser Kampf aber derzeit praktisch nur von einer Seite, die mit lautem Kampfgebrüll geöffnete Türen einrennt.
Ich meine, in diesem Forum (und nicht zuletzt in Ihren Beiträgen) Tendenzen auszumachen, die nicht auf Kampf, sondern auf Verstehen zielen.
"Geführt wird dieser Kampf aber derzeit praktisch nur von einer Seite, die mit lautem Kampfgebrüll geöffnete Türen einrennt."
Kein Geschlechterkrieg, sondern Kampf gegen eine Ideologie.
Der Feminismus ist nicht das weibliche Geschlecht, obwohl sich seine Vertreterinnen darin gefallen, für DIE FRAUEN zu sprechen.
Der Feminismus ist in meinen Augen in weiten Teilen eine männerverachtende, männerdiffamierende Ideologie, die Männern Frauen gegenüber prinzipielles Übelwollen unterstellt, Unterdrückungsabsicht, Verachtung, sich empirisch dabei auf relativ wenige dysfunktionale Männer als Belegbeispiele stützt und diese als "Spitze des Eisberges" deklariert, als jene, die ausleben, was eigentlich tendenziell in ALLEN Männern vorhanden ist, ob nun inhärent oder anerzogen, das allein unterscheidet differenzfeministische von gleichheitsfeministischer Misandrie.
Eine solche Ideologie sorgt für die Herrschaft des Verdachtes, sorgt sehr wirksam für die Zerstörung eines notwendigen Grundvertrauens zwischen den Geschlechtern.
Schlägt ein Mann Frau und Kind, wollen eigentlich alle Männer prügeln, vergewaltigt ein Mann eine Frau, wollen eigentlich alle Männer vergewaltigen usw.
Der Mann wurde darüber hinaus zum Sündenbock für alle Frustrationen, die im Leben einer Frau auftreten können, gemacht.
Meist der konkrete Mann im Leben der jeweiligen Frau, intellektuell etwas aufwändiger als Vertreter und "Einflußagent" des patriarchalen Systems, das jeder Mann auf geheimnisvolle Weise gegenüber jeder Frau verkörpert, das jede Frau zum OPFER eines jeden Mannes macht.
So kann man die Frau als unschuldiges Opfer des Patriarchates, DER MÄNNER, konstruieren, die für nichts verantwortlich ist, außer natürlich für das Gute, Wahre, Schöne in Vergangenheit und Gegenwart, sehr schonend für das eigene Selbstbewußtsein, diese Geschichts - u. Gegenwartsanalyse, die jede Geschichtsmächtigkeit von Frauen ableugnet, die Männern die Rolle der allein Mächtigen, Aktiven, Handelnden zuweist, jedenfalls immer dann und überall dort, wo es Negatives, Mißlungenes, Verbrecherisches gar zu verantworten gilt.
Unter Absehung des konkreten Mannes, der konkreten Frau, ihrer jeweiligen Individualität.
DER MANN wurde zum Feindbild dieser sexistischen Ideologie, zum Sündenbock. Natürlich, der Mann hat eine Möglichkeit, sich zu rehabilitieren.
Der feministische Ku-Klux-Clan erteilt all jenen Männern gnädig Absolution, die sich bereit finden, den Onkel Tom zu geben.
Ich für meinen Teil will für den feministischen Ku-Klux-Clan nicht den Onkel Tom spielen, will nicht beweisen, dass ich ein guter Nigger bin.
Meiner Meinung nach ist diese Tendenz weltweit verbreitet. Ich bin gar nicht erstaunt. Ob das gut ist oder nicht...weiß ich nicht...wird die Zeit zeigen.
Liebe Frau Vogt, ich war verreist, daher die verspätete Erwiderung.
Natürlich verstehe ich Ihre Empfindlichkeit. Mir gefällt der Vergleich, den "Roslin" gebraucht, überhaupt nicht. Sein Argument, das ich übrigens an sich für ernst zu nehmend halte, gewinnt dadurch auch nicht an Schärfe. Antisemitismus-Vergleiche sind fast immer unangebracht.
Ich bitte also alle Leser, auf solche mißverständlichen und geschmacklosen Vergleiche künftig zu verzichten. Ich habe diese Passagen mitlerweile gelöscht. Im eigenen Interesse.
Ich weise aber Ihr Verlangen, Frau Vogt, zurück, mich als Forumbetreiber für einen Kommentar eines anderen zu entschuldigen. Zumal, und das ist für mich entscheidend, Sie nicht eindeutig offenbaren, wer Sie sind. Sie haben keine E-Mail-Adresse angegeben, durch die ich direkt Kontakt mit Ihnen aufnehmen könnte.
Ich werde keinen öffentlichen Kotau vor einer anonymen Person machen. Wie bisher werde ich aber Passagen in den Kommentaren, die meinen Ruf schädigen könnten, und anonyme Angriffe "ad personam" löschen. Daher finden Sie auch Ihren Kommentar hier nicht mehr.
Sie, Frau Vogt, Herrn "Roslin" und alle anderen, die sich zu dieser Angelegenheit äußern wollen, bitte ich, mir direkt zu schreiben: f.knauss@vhb.de
"Ich bitte also alle Leser, auf solche mißverständlichen und geschmacklosen Vergleiche künftig zu verzichten. Ich werde solche Passagen löschen. Im eigenen Interesse."
Ich werde mich selbstverständlich nach Ihren Vorgaben richten, Herr Knauß, da es "Ihr" Forum ist.
Ich habe dazu nichts weiter zu sagen, außer an Sally Miller Gearhart und Mary Daly zu erinnern, die eine Reduzierung des Männeranteiles an der Weltbevölkerung auf 10% fordern bzw. begrüßen, weil dadurch Mutter Erde gerettet werden könnte, von Schmutz und Krankheiten befreit.
Und an das ähnlichen Geist atmende Kultbuch der Valerie Solanas, gerade in Schweden wieder ein feministischer Bestseller, das S.C.U.M.-Manifest.
Da Parallelen zu sehen zu anderen Sündenbockideologien, halte ich nicht für geschmacklos, sondern für zwingend.
"Sündenbockideologien" definieren schuldige Gruppen.
Stalinisten ernannten den Bourgeois, den Kulaken zum Sündenbock und vernichteten ihn.
Antisemiten ernannten den Juden zum Sündenbock und haben ihn vernichtet.
Für etliche FeministInnen ist der Mann der Sündenbock.
Mehr will ich dazu nicht mehr sagen, da es missverständlich und geschmacklos erscheint.
Natürlich ist es gut, wenn sich die Diskussion auf die Sache beschränkt und die Teilnehmer einander nicht persönlich angehen.
Im Fall von C. Vogt halte ich Ihre Vorsicht für übertrieben und unklug: Eine Gleichsetzung von Feminismus und Antisemitismus hat es im buchstäblichen Sinne nicht gegeben. (Leider wurde die Passage von Ihnen gelöscht.) Und darüberhinaus ist es wenig klug, es zu unterstützen, die Erinnerung an den Holocaust mit einer Respektlosigkeit zu instrumentalisieren, die C. Vogt an den Tag legt.
Ich halte Roslins Standpunkt für richtig und er hat meiner Ansicht nach auch adäquat auf C. Vogt reagiert.
Schade, daß wir hier keine politische Abteilung haben, in der man solche Fragen diskutieren könnte.
Es geht in solchen Fällen nicht allein um den "buchstäblichen" Sinn. Außerdem habe ich Vogts Verlangen ja auch nicht erfüllt. Ich will einfach diese Art von Diskussion "ad personam" hier nicht sehen. Die Vorwürfe von "Raucher" an Roslin waren auch grenzwertig verunglimpfend.
Unser Thema hier ist natürlich hoch emotional. Umso wichtiger ist mir, dass persönliche Angriffe unterbleiben und das wir nicht abdriften auf vermintes Gelände.
"Umso wichtiger ist mir, dass persönliche Angriffe unterbleiben und das wir nicht abdriften auf vermintes Gelände."
Ich fürchte, wir werden immer wieder auf vermintem Gelände landen.
Wenn wir nicht selbst hinein gehen, dann wird man ninein geführt von jenen, die systematisch versuchen, die feministische Ideologie gegen Kritik zu immunisieren, indem sie Kritiker als rechtsradikal abzustempeln versuchen.
Einer der Gründe, warum ich hier nicht unter Klarnamen poste.
Da Sie, Herr Knauß, mit Ihrem Namen für das Forum einstehen, verstehe ich Ihre Vorsicht sehr gut.
Aber ich müsste meine Vernunft vergewaltigen, müsste ich aus Gründen der politischen Korrektheit so tun, als sähe ich nicht, was ich nun einmal sehe.
Aus einem Vortrag von Prof. Walter Hollstein:
""So unnütz wie Unkraut wie Fliegen und Mücken
so lästig wie Kopfwehschmerz und Ziehen im Rücken
so störend wie Bauchweh und stets ein Tyrann,
das ist dieser Halbmensch sein Name ist Mann.
Er steht nur im Weg ´rum, zu nichts zu gebrauchen,
ist immer am meckern und ständig am fauchen,
er ist auf der Erden, ich sag´s ohne Hohn,
vom Herrgott die größte Fehlkonstruktion.""
Dieses Gedicht legte ihm eine Studentin auf den Tisch.
So was kommt meiner Ansicht nach von so was, wieder Zitat W. Hollstein:
"Das mag vordergründig noch lustig sein. Mit dem Spaß hört es auf, wenn wir in eine bestimmte feministische Literatur schauen. Ein populäres, weil auch weit verbreitetes Beispiel dafür ist die Bestseller-Autorin Marilyn French. In ihrem bekanntesten Werk „Frauen“ („The Women´s Room“) unterstellt French den Männern ausschließlich die drei Bedürfnisse des Vögelns, Tötens und Geldmachens. Ihre Definition von Männlichkeit ist eindeutig: „Was ist überhaupt ein Mann. Alles, was ich (...) um mich herum sehe, sagt mir, ein Mann ist einer, der fickt und tötet (..) und einer, der Geld verdient“.
Da aber nun die Männer, die die Autorin kennen gelernt hat, dem Töten wenig frönen konnten, „und keine großartigen Helden im Ficken sind und (in den meisten Fällen) nur in bescheidenem Maße Geld verdienten,“ so haben sie doch auch nichts anderes zu bieten. „Sie sind nur langweilig“. Wenn French in die Welt schaut, erblickt sie „verrottete Männer“ und „so großartige Frauen“.
So resümiert sie denn in ihrem Roman: „Meine Gefühle den Männern gegenüber sind das Ergebnis meiner Erfahrung. Ich empfinde wenig Sympathie für sie. Wie ein Jude, der gerade aus Dachau entlassen worden ist, sehe ich, wie der hübsche junge Nazisoldat sich windend, mit einer Kugel im Bauch, zu Boden fällt, und ich sehe nur kurz hin und gehe weiter. Ich brauche nicht einmal mit den Schultern zu zucken: Es berührt mich einfach nicht“.
Männer sind also generell Nazis, die als Unterdrücker und Widerlinge nichts anderes als den Tod verdienen. Das ist Männerhass pur. Dieser besonderen Hervorhebung bedarf es im übrigen nicht, weil French die Antwort in „Women’s Room’ selber liefert: „Du denkst jetzt, ich hasse die Männer. Ich glaube, das stimmt“.
Männerhass (Misandrie) ist per definitionem eine aggressiv feindselige und herabsetzende Haltung gegenüber Männern aufgrund ihres Geschlechts. Insofern ist Misandrie als Gegenpart zur Misogynie (Frauenhass) ebenso rassistisch und sexistisch wie dieser. In der Misandrie werden Männer als das angeblich von Natur aus böse Geschlecht diskriminiert und herabgesetzt."
Ende des Zitates aus dem Vortrag von Prof. W. Hollstein.
Quelle:
http://streitbar.eu/aufsatz_hollstein.html
Ich glaube, ich habe es schon einmal in Ihrem Blog geschrieben:
Das Gift, das bei Mary Daly und Sally Miller Gearhart in konzentrierter Form sichtbar wird, hat weite Teile der Massenmedien, der Populärkultur durchdrungen, tritt dort zu Tage in unterschiedlichen Verdünnungsgraden, prägt unsere Vorstellung vom Mannsein, von Männern, von Männlichkeit und ihre Darstellung in den Medien.
Diese Misandrie ist nicht zufällig da, ist nicht vom Himmel gefallen, sondern sie wird sehr aktiv verbreitet und das sehr erfolgreich.
Sie wird propagiert.
Soll ich das übersehen?
Soll ich übersehen, wie sehr diese Art von Männerdiffamierung derjenigen Diffamierung ähnelt in ihrer Methodik und Psychodynamik, die Antisemiten gegenüber Juden oder Stalinisten gegenüber Bürgerlichen anwandten?
Und wenn man das bemerkt, taucht unfehlbar jemand auf, der von einem verlangt, man solle sich für diesen Vergleich entschuldigen, auf dass man Vergleichbares nicht mehr vergleiche, auf dass man Bermerkbares nicht mehr bemerke, auf dass man sich schäme, nicht blind zu sein, auf dass die PropagandistInnen weiter unverdrossen und ungestört propagieren können, unwidersprochen.
Natürlich dürfen Sie jederzeit Ihren eigenen Blog re-zensieren, wenn das Ihre Idee der freien Meinungsäußerung ist.
Wenn Sie meine Aussagen Roslin gegenüber aber als "grenzwertig verunglimpfend" bezeichnen, möchte ich Sie am Rande darauf hinweisen, dass ich diese Ausspüche früheren Postings von Roslin selber entnommen habe, die eine völlig wörtlich, die andere fast wörtlich. Damals haben Sie das nicht als grenzwertig verunglimpfend bezweichnet.
Seltsam, oder?
"Wenn Sie meine Aussagen Roslin gegenüber aber als "grenzwertig verunglimpfend" bezeichnen, möchte ich Sie am Rande darauf hinweisen, dass ich diese Ausspüche früheren Postings von Roslin selber entnommen habe, die eine völlig wörtlich, die andere fast wörtlich."
Ich bestätige Ihnen gerne, dass ich mich durch Sie und Ihre Bemerkungen nicht verunglimpft fühlte.
"Ich bestätige Ihnen gerne, dass ich mich durch Sie und Ihre Bemerkungen nicht verunglimpft fühlte."
Wow .... und da sag' noch einer, Roslin sei nicht großherzig.
Meinen Respekt, Roslin.
Ja, ich bin rachsüchtig, kleinlich und nachtragend, das aber auf großherzige Weise:)
Schön, dass das endlich mal jemand anerkennt.
Es geschieht viel zu selten.
Dabei gebe ich mir doch wirklich alle Mühe.
PS:
Hat nicht in diesem oder einem der vorangehenden Stränge jemand (Herr Knauß?) einen Beitrag von Prof. Buchholz vermisst, der im Netz nicht mehr auffindbar wäre?
Hier ist er jetzt wieder greifbar:
http://streitbar.eu/aufsatz_buchholz1.html
Ich hab Ihren Spruch "Was hat Roslin geraucht" ja auch drin gelassen. Aber ein sinnvoller Beitrag war das eben nicht, weil Sie damit Roslin persönlich lächerlich zu machen versuchten. Eine gewisse Höflichkeit sollte auch unter Pseudonym-Kommentatoren beibehalten werden.
Das was Mona vielleicht vorwerfen will, ist die Folge unserer Vater- und Männerlosen Gesellschaft. Es fragt keiner..
Männer machen ihre Karriere nicht weil eine Frau ihnen allen Ballast wegnimmt und das Kind vom Hals hält..
Sondern WEIL ein Kind und eine Frau da sind. Aufgrund der Liebe und Zuneigung zu diesen Menschen haben Männer einen ziemlich starken Drang (und der ist Instinktiv!) etwas zu schaffen und der Familie eine wirtschaftliche Basis zu schaffen.
Weil da ein Kind ist, weil da eine geliebte Frau ist DARUM bemühen sich Männer so.
Es ist typisch für die Männerfeindliche Zeit wie Heute das die höchsten Gefühle und Ehrenhaftesten Absichten der Männer negativ umintepretiert werden. Geradezu peinlich ist das ganze!
/ajk