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Von der Toilettenspülung zur Migräne (nicht umgekehrt)

02. April 2012, 10:04

Was hat die Toilette mit Migräne zu tun? Es geht um Erregung nicht um Erbrechen.

Das Thema Toilettenspülung kam zunächst in den Kommentaren zu "Kipp-Punkte im Gehirnklima" zur Sprache. Heute wird genau erklärt, was ich damit meinte und ich hab' dafür auch was neues: den Experten-Kasten für die, die es ganz genau wissen wollen. Zum Auftakt gleich zwei davon. Doch zunächst kommt der Kastenspüler.


Ein Kastenspüler (Wikipedia).

Migräne gilt so machner Tageszeitungsbeilage als Übererregung des Gehirns. Mit diesem Begriff habe ich meine Schwierigkeiten. Wenn nicht klar definiert ist, was Erregung einer Nervenzelle oder eines Nervenzellverbundes bedeutet, nutzt der Begriff wenig. Übererregung gleich des ganzen Gehirns ist wohl gar nicht sinnvoll zu definieren und wenn es auch als Metapher taugt, soll doch wohl eher ein wissenschaftlicher Anstrich suggeriert werden, den wir einfach in gewissen Medien nie vorfinden.  » weiter

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Otto Detlev Creutzfeldt

01. April 2012, 08:33

Otto Detlev Creutzfeldt wäre heute 85 Jahre alt geworden, er starb 1992 kurz vor seinem 65 Geburtstag.

Otto Creutzfeldt und sein Werk hatten tiefgreifenden Einfluss auf die neurowissenschaftliche Landschaft in Deutschland.* Allein an der ungewöhnlich großen Zahl seiner Schüler kann das abgelesen werden. Sie wurden Professoren an Universitäten, Max-Planck-Instituten und Leibniz-Instituten, mittlerweile sind die meisten selbst schon pensioniert.

Um ihn zu Ehren, den Hirnrindenforscher, wird seit seinem Tod 1992, zunächst jährlich später alle zwei Jahre, die "Otto-Creutzfeldt-Lecture" von hochkarätigen Wissenschaftlern während der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Neurowissenschaften an der Universität Göttingen gehalten. » weiter

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Retinotopie: Deformierte Netzhaut und Tensoren

27. März 2012, 09:46

Eine Netzhaut zieht sich logarithmisch in die Länge, auf Kreditkartengröße, und faltet sich an einer Seite ein.

Nein, keine exotische Krankheit, die die Netzhaut befällt, im Gehirn existieren Karten des Gesichtsfeldes, Retinotopie genannt, von Retina, die Netzhaut. Die Retinotopie sollte man sich als solch eine Deformation vorstellen. Warum das?  Immerhin ist das ja nun nicht, was wirklich geschieht. Es wird lediglich eine Abbildung von Netzhaut zum Cortex durch neuronale Verschaltungen erzeugt, ohne das Gewebe deformiert wird.

Meine Antwort lautet, weil uns der mathematische Apparat, der mit der Kontinuumsmechanik elastischer Medien voll ausgearbeitet zur Verfügung steht, die intuitive Beschreibung der Retinotopie liefert, insbesondere die Lagrange’sche Betrachtungsweise. » weiter

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Warum ist die Großhirnrinde krumm?

12. März 2012, 11:35

Eine mögliche Antwort in vier Abbildungen.

Warum ist die Großhirnrinde gekrümmt? Weil sie zu groß wurde und nicht mehr in den Schädel passte? Dieser Grund ist zumindest unzureichend. Denn dann hätte Mutter Natur sie ja auch einrollen können. Krümmung meine ich hier als intrinsische Eigenschaft einer Fläche; eine zylinderartig aufgerollte Hirnrinde ist in diesem Sinne nicht gekrümmt, denn auch ein flaches Blatt Papier kann sich so einrollen. Es bleibt intrinsisch flach. Warum ist die Großhirnrinde intrinsisch krumm, so dass sie, wenn man sie flach auslegt, aufreißt? » weiter

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Bernstein TV: Präzise, lähmend, faszinierend

02. März 2012, 11:29

Bernstein TV ist der Videokanal des Bernstein Netzwerks Computational Neuroscience, mit neuesten Erkenntnissen aus Hirnforschung und Neurotechnologie.

Ein deutsch- und englischsprachiger YouTube-Kanal zu meinen Fokus im Blog: Verbindungen zwischen Physik, Neurologie und Medizintechnik, ist mit dem ersten Video online. Diesen will ich hier kurz vorstellen. Es geht um lähmende Rhythmen bei Parkinson. Ein zusätzlicher Kurzfilm vom Bernstein Center Freiburg über die Präzision der Verschaltungen im Gehirn ist als Feed in diesem YouTube Kanal auch schon zu sehen. In beiden Fällen helfen mathematische Modelle für das Verständnis der komplexen Vorgänge im Gehirn. » weiter

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Neurovision: Filmwettbewerb der Neurowissenschaften

26. Februar 2012, 15:15

Kreativer Umgang mit dem Thema Neurowissenschaften.

Brain hat überwiegend absurde Welteroberungspläne — auch so kann mit Hilfe zweier sprechender Labormäuse das Gehirn erklärt werden. Ob nun mittels Satire oder lieber doch ein anderes Genre, jeder kann mitmachen beim Filmwettbewerb Neurovision 2012, der im Rahmen der Bernstein-Konferenz vom 12.-14. September in München stattfindet. Einsendeschluss ist einen Monat zuvor, der 15. August.  » weiter

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