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Kauderwelsch im Fernsehen: Schlaganfall der keiner war

21. Februar 2011, 10:57

Die US-Fernsehreporterin Serene Branson verfiel während ihrer Berichterstattung über die Grammy Awards für einige Sekunden in ein unverständliches Kauderwelsch. War es ein Schlaganfall, Epilepsie oder Migräne?

Als ich vergangenen Dienstag in der New York Times die Schlagzeile "Did a Reporter Have a Stroke on TV?" [Erlitt eine Reporterin einen Schlaganfall im TV?] las und dann den Filmausschnitt sah, hatte ich sofort einen Verdacht, den ich auch gleich mal twitterte: Das war ein Migräneanfall und kein Schlaganfall.*

Branson, die Fernsehreporterin, verfiel während ihrer Berichterstattung über die Musikpreise Grammy Awards in ein unverständliches Kauderwelsch, bevor ihre Reportage abgebrochen werden musste.

In der New York Times kam ein Neurologe zu Wort:   » weiter

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Migräne, Epilepsie und Schlaganfall im Google Ngram Viewer

30. Dezember 2010, 07:55

Eine erste Suche nach den Worthäufigkeiten von "Migräne", "Epilepsie" und "Schlaganfall" im Google Ngram Viewer und ein Vergleich mit Häufigkeit und Kosten dieser neurologischen Krankheiten.

Mit dem Google Ngram Viewer kann die Häufigkeit von Wörtern sowie Wortketten in einem Korpus (ein Auszug aus GoogleBooks) ermittelt werden. Der Häufigkeitsverlauf wird dann über die Jahre angezeigt, wobei der Zeitraum bis ins 16te Jahrhundert zurückreicht, wenn man denn soweit zurück suchen möchte. Die ermittelte Worthäufigkeit wird normiert indem durch die Gesamtwortzahl des entsprechenden Jahres geteilt wird.

Das erste Wort, das ich im Ngram Viewer eingab, war natürlich "Migräne".


Ein Klick in dieses und folgende Diagramme führt direkt zur entsprechenden Suchanfrage in größer Darstellung und mit vielen weitere Suchmöglichkeiten.  » weiter

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Kontrolle der La Ola im Hirn

17. November 2010, 13:54

Rund 7 Millionen Euro für 14 Teilprojekte in den kommenden vier Jahren – eine wichtige Weichenstellung für meinen Forschungsbereich ist nun gelegt. Im Fokus meines Teilprojektes stehen neue Therapieansätze für Migräne, Schlaganfall und andere Hirnverletzungen.

Gestern abend erhielten wir vorab die Nachricht, dass unser Sonderforschungsbereich 910 bewilligt wurde. Das Thema lautet „Kontrolle selbstorganisierender nichtlinearer Systeme: Theoretische Methoden und Anwendungskonzepte“. Dazu, insbesondere zu meinem Teilprojekt, gleich mehr.

Soeben erschien dann auch die Pressemitteilungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und die der TU Berlin. Ein Sonderforschungsbereich (SFB) war die Köngisklasse der Forschungsförderung zu Zeiten als wir noch nicht von Exzellenz sprachen. Und ein SFB definiert auch heute noch eine wichtige strategische Ausrichtung für eine Universität. Die Beteiligung u.a. aller sechs Professoren der theoretischen Physik der TU Berlin an diesem Sonderforschungsbereich hebt die zentrale Bedeutung des Themas „Nichtlineare Dynamik und Kontrolle“ hervor.


Sonderforschungsbereich 910 (SFB 910): "Control of self-organizing nonlinear systems: Theoretical methods and concepts of application" Prof. Dr. Eckehard Schöll, PhD (Sprecher), Prof. Dr. Sabine Klapp (stellv. Sprecherin) Dr. Philipp Hövel (Geschäftsführer). Darstellung auf der Tafel: Kontrolle durch eine Rückkopplungsschleife. © TU-Pressestelle/Dahl. » weiter

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Killerwellen vom Ozean ins Gehirn

12. November 2009, 06:14

Nach Tsunamis werden nun auch Wellen in Folge von Hirnblutungen als Killerwellen bezeichnet. Vom Standpunkt einer nüchternen mathematischen Beschreibung haben diese Wellen so viel gemeinsam wie Wasser und graue Substanz. Ein wissenschaftlicher Durchbruch sind diese Tsunamis im Gehirn trotzdem.

1997 brachte National Geographic den Film "Killer Wave: Power of the Tsunami" heraus. Doch erst in der Weihnachtszeit 2004 wurde ein Tsunami Vorlage für Filme, die den Begriff Killerwelle öffentlich geprägt haben. In Deutschland waren wir sogar Vorreiter. » weiter

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