Über das Blog
Das Ziel des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften ist die Erforschung der kognitiven Fähigkeiten und Gehirnprozesse des Menschen. Ein Hauptaugenmerk gilt dabei den höheren Hirnfunktionen wie Sprache, Emotion, Sozialverhalten, Musik und Handlung. Weitere Schwerpunkte sind das plastische Veränderungsvermögen des Gehirns sowie die Weiterentwicklung bildgebender Verfahren für die Neurowissenschaften.
Im Blog NeuroKognition geben Mitglieder des Instituts Einblick darin, was sie als Wissenschaftler beschäftigt. Das können etwa neue Ergebnisse, Ideen oder Projekte sein oder auch Kommentare zu aktuellen Debatten, Berichte von Konferenzen u. v. m.
Prinzipiell kann jedes Mitglied des Instituts Mitautor werden. Die regelmäßigen Autoren zum Start des Blogs sind Jonas Obleser, Daniel Margulies, Manuela Macedonia und Matthias Schroeter.
Autoren
Dr. Manuela Macedonia erforscht seit vielen Jahren neue Strategien, um das Erlernen von Fremdsprachen effizienter zu gestalten. Die gebürtige Italienerin studierte allgemeine Sprachwissenschaft, Germanistik und Kognitivpsychologie in Turin und an der Universität Salzburg, wo sie 2003 mit einer Arbeit über Fremdsprachenlernen und Gedächtnis promovierte. Derzeit untersucht sie in der Max-Planck-Forschungsgruppe "Neuronale Mechanismen zwischenmenschlicher Kommunikation" den Effekt, den multisensorische Anreicherung auf Gedächtnisprozesse bei jungen Erwachsenen während des Sprachenlernens hat. Im Jahr 2010 gründete sie "Neuroscience for you" ein Institut für Wissenstransfer aus den Neurowissenschaften.
http://www.das-gehirn.com/
Dr. Jonas Obleser ist Psychologe und leitet am MPI die Max Planck Research Group “Auditive Kognition”. Sein Forschungsschwerpunkt ist das Verstehen gesprochener Sprache: Wie erschließt unser Gehirn aus dem akustischen Signal den Sinn des Gesprochenen? Und wie trotzt es dabei alltäglichen Widrigkeiten wie Hintergrundlärm oder der einsetzenden Schwerhörigkeit im Alter? Darüber hinaus spielt er in der hauseigenen Max-Planck-Band und liest zur Entspannung gerne französische Poststrukturalisten, auch wenn er nicht alles versteht.
Matthias Schroeter studierte Medizin und Philosophie und promovierte in beiden Fächern. Er leitet am MPI die Forschungsgruppe "Kognitive Neuropsychiatrie" und arbeitet am Universitätsklinikum Leipzig als Oberarzt an der Tagesklinik für Kognitive Neurologie. Sein Hauptinteresse gilt dem Verständnis der Grundlagen von sozialer Kognition und exekutiven Funktionen insbesondere bei neuropsychiatrischen Erkrankungen. Ausserdem beschäftigt er sich mit den Grenzen heutiger neurowissenschaftlicher Ansätze ("Negative Phrenologie").




