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Frage zur Nacht

von Katja Schwab, 02. Mai 2009, 22:16

Stellen Sie sich auf der einen Seite all Ihre schmerzvollen Momente des Scheiterns, all Ihre Niederlagen vor und auf der anderen Seite all Ihre Erfolge. Welche Erinnerungen würden Sie lieber behalten, wenn Sie auf eine Seite vollständig verzichten müssten?



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Kommentare

  1. alexander reyss Motivation
    02.05.2009, 22:43

    Viele Niederlagen und das Scheitern von Dingen im Leben sind sehr wichtig, um leztlich auch Erfolg zu haben. Dennoch erfährt ein Mensch über den Erfolg positive Energie, Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Indem ein Mensch seine 16 Lebensmotive und seine stärksten Traits lebt, erfährt er Werteglück und Wohlfühlglück. Dies ist in Niederlagen nicht der Fall.

  2. Rolf Grießhammer Frage zur Nacht
    02.05.2009, 23:19

    Was für eine schwere Frage zu dieser spätnächtlichen Zeit, zunächst neig' ich zur schönen Seit', doch bald schon kommt die Plage... denn ohne das Scheitern im Schweisse meines Angesichts sind leider auch Erfolge nichts. Hätt' ich den Misserfolg entfernt, für das Gelingen nichts gelernt...

  3. Katja Schwab @ Rolf Grießhammer
    04.05.2009, 12:12

    Was für ein schönes kleines Gedicht,
    denn dichten kann ich nicht.

    ... und es ist wahr,
    danke für diesen Kommentar!

  4. Menachem kein Betreff
    04.05.2009, 22:45

    Der Mensch handelt irrational - deshalb nehm ich die Erfolge.

  5. Karl Bednarik Optimist, kein Masochist
    05.05.2009, 05:55

    Selbstverständlich behalte ich lieber alle positiven Dinge.

    Ich bin Optimist, und kein Masochist.

    Freude und Selbstvertrauen bringen einen Menschen weiter in eine bessere Zukunft.

  6. Susanne M Hoffmann Visite
    09.05.2009, 12:09

    ich bin auch keine Masochistin, sondern Optimistin, aber ich brauche (und wünsche es auch vielen anderen Menschen) meine Ausgeglichenheit.

    Leute, die n u r Erfolge haben (oder zu haben glauben), werden nach meiner Beobachtung oft arrogant. Leute, die n u r Misserfolge haben (oder zu haben glauben), werden depressiv. Beides ist unangenehm - vor allem für die anderen Menschen um sie herum, die schließlich nichts dafür können.

    Daher muss man m.E. lernen in Misserfolgsfällen, sich an kleinen Dingen zu freuen. Man darf aber auch nicht nur das Positive kommunizieren (wie ich es gerne tue), weil sonst "die Welt da draußen" denkt, es sei alles in Butter, wo es das nicht ist.

    Übrigens: Aus dem Scheitern lernen, kann man nur dann, wenn man den Grund für das Scheitern kennt und ihn beeinflussen kann (zwecks 'beim nächsten Mal besser machen'). Nicht immer ist das der Fall.

  7. tine Dittmann Kunst des Scheiterns
    29.06.2009, 12:46

    Den Schmerz möchte ich als Erinnerung nicht behalten, wohl aber was ich aus meinem Scheitern gelernt habe. Nach einer Trennung bin ich sehr krank geworden. Ich habe endlich Gefühle an mich herangelassen, die ich vorher nur unterdrückt habe. Jetzt achte ich mehr darauf authentisch zu leben und an diesen Lernprozess, der fast mehrere Jahre dauerte, möchte ich mich immer erinnern. Viele Krisen haben eben dennoch einen Sinn, auch wenn dieser erst im Nachinein klar wird

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