Und ich frag mich …

16. Mai 2010 von Arvid Leyh in Hardware

Braincast 200

Neben Selbstbeweihräucherung, Dank und Gewinnerbekanntgabe geht es in der Jubiläumsepisode um das Ich der Neurone und Synapsen. Im Vergleich zum Nicht-Ich der Proteine und Zentriolen. Oder ist schon die Abgrenzung reine Überheblichkeit? Neben dieser Frage Steve Ayan in Bild und Ton zum Thema soziale Ansteckung.

 

Download File Dauer: 40:03

Der essenzielle Link: The Inner Life of a Cell.

Spannend haben wir es gemacht. Nur als technischer Hintergrund: mit Keynote die Präsentation zu machen, in Skype ein Interview als Video aufzunehmen, den Ton in GarageBand nachzuarbeiten und dat janze dann in Final Cut zusammenzurühren ... funktioniert nicht beim ersten Mal und auch nicht beim zweiten.

AND THE WINNERS ARE ...

Jahresabos von Gehirn&Geist:

  • Meike Schröder
  • Nathalie Marcinkowski
  • Falco Spiller
  • Sebastian Bauch
  • Stefan Kloppenburg
  • Christine Wolgarten
  • Sophia Nebel
  • André Schmidt
  • Manuela Scholten
  • Michael Nowak
  • Astrid Könneker
  • Heiko Keller
  • Oskar Sommerfeldt
  • Marc Frerix
  • Mathias Krüger
  • Moritz Wurm
  • Michael Reich
  • Sigrid Fischer
  • Clemens Thoelken
  • Tobias Schlosser

 

 

Chris Frith – Wie unser Gehirn die Welt erschafft:

  • Alexander Gutendorf

 

Eric Kandel und Co: Neurowissenschaftenvon:

  • David Berron

 

Teilnahme am Kongress Meditation und Wissenschaft 2010 am 26. und 27. November in Berlin:

  • Ellen Zobel

 

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7 Kommentare zu “Und ich frag mich …”

  1. Ralf Kleinbruck Antworten | Permalink

    Ohrenzucken

    Hi Arvid.
    Ihre Sendung mag ich sehr gerne, inhaltlich wie auch die Aufmachung, und ich hätte nie geglaubt, nach der Stimme eines Mannes nahezu süchtig werden zu können. Jetzt das Lieblingswort: Aber es dürfte etwas weniger oder etwas weniger aufdringliche Apple-Werbung sein, vielleicht so gemäßigt wie in den Anfängen. Ansonsten danke und gratuliere ich Ihnen wirklich von Herzen und bewundere Sie für Ihr Durchhaltevermögen in Sachen Qualität. Ralf Kleinbruck.

  2. Serge Grossner Antworten | Permalink

    Herzlichen Glückwunsch!

    Hallo Arvid,
    Danke für die Arbeit (aka Cortex-Massage).

    Ganz herzlichen Glückwunsch zur runden Zahl.

    Dann noch schnell zum unteren Ende des Materialismus: Ich empfehle, in den Zellen, so beeindruckend sie sind, nicht nach Bewusstsein zu suchen. (Das wäre so ähnlich, wie nach der Coolness des Apple in den Metallatomen des Chassis zu forschen - in der Ebene ist sie noch nicht :-)

    Herzliche Grüße, Serge

  3. Serge Grossner Antworten | Permalink

    Ne Frage noch

    Hallo Arvid,
    ich habe das von Dir zitierte Buch nicht gelesen: "Reichen" unter 100 Zellen, um die Oma zu erkennen, oder feuern am Ende des Prozesses unter hundert, also, wenn die Oma identifiziert ist? Das wäre ein gravierender Unterschied.

    Liebe Grüße, Serge

  4. Eric Seifert Antworten | Permalink

    Nachschlag

    Hallo Arvid
    Auch von mir nochmal alles Gute :-)

    @All
    Wer sich für die Abstraktionsebene der Neuronalen-Vernetzung der Zellgruppen interessiert dem sei "Dynamics of recurrent pulse-coupled networks in the brain" ... ein Vortrag des „Physikalischen Instituts der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg“ empfohlen.

    Das findet Ihr bei iTunes... ist kostenlos.

    LG
    Eric

  5. Patricia Antworten | Permalink

    Englisch

    So schade, dass es auf Englisch nicht so gut geklappt hat. Den Versuch hatte ich nicht mit bekommen!
    Bin froh, dass mein deutsch soweit reicht!

    Many Thanks for the wonderful presentations 6 wishing all the Best for the future

  6. Patrick Duksa Antworten | Permalink

    200 Folgen und immer noch so spannend!

    Danke für die spannenden Podcasts.
    Es ist immer wieder unterhaltsam Sie zu verfolgen, die Stimmung in Ihren Aufnahmen ist sehr angenehm.
    Das ist wahrscheinlich der Grund, dass Sie so viele Zuhörer haben.
    Hat etwas von einem Märchenerzähler, bitte nicht steinigen. *wegduck* Ihre naturalistische Einstellung sei Ihnen gegönnt. Jedoch macht die Neurologie den Glauben an Etwas, nicht "unsinniger". Genug eigene Meinung, ich wünsche ihnen noch viel Spass und Erfolg, beim erstellen der nächsten 200 Episoden.
    Danke und
    viele Grüße.

  7. Arvid Leyh Antworten | Permalink

    @ all

    Tut mir Leid, ich war tief vergraben in Arbeit. Hier ein rundum-Dank für die guten Wünsche. Und die Antworten:

    @ Ralf: Dieses eine Mal war das Jobs-Dropping tatsächlich selbstironisch gemeint. Ansonsten ist es (leider( keine Werbung, weil ignoriert und nicht bezahlt, sondern reiner Fanatismus.

    @ Serge: ich bin offen für Impulse: wo sitzt denn Du, also, als Bewusstsein?

    Koch jedenfalls macht diese theoretische Rechnung auf: 2 Neurone erkennen vier Gesichter in unterschiedlichen On/Off-Zuständen (um mal bei den rezeptiven Feldern zu wildern): Beide feuern, beide nicht, je eines und eines nicht. 10 Neurone sind 2 hoch 10 und damit 1.000 Gesichter.

    Und jetzt, Zitat: "Die Wirklichkeit ist komplexer als das, doch die Grundidee der kombinatorischen Codierung gilt dennoch ..." Also auch nichts zu sagen ist eine Antwort.

    Interessant ist, wie es weitergeht: "Angesichts der rund 100.000 Zellen unter einem Quadratzentimeter Cortex ist die potenzielle Repräsentationskapazität einer jeden Cortexregion enorm groß."

    @ Eric: Danke für den Tipp! Und die Schokolade!!

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