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Abraham, Vater der Menschlichkeit - ZDF Dokumentarfilm

30. Mai 2009, 17:29

Peter van der VeenAm Pfingstmontag, den 1. Juni wird im ZDF um 19:30 Uhr ein Dokumentarfilm über Abraham ausgestrahlt, bei dem ich als Fachberater und Abraham-Forscher mitarbeiten durfte. Es war und ist eine wahrhaft spannende Geschichte. Ganz im Stil von "Auf den Spuren von ..." besuchten wir die Gegend um Haran in der Südost-Türkei, woher der Erzvater einst ausgezogen sein soll, um nach Kanaan zu gehen.  » weiter

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Doch nicht Hiskias Minister?

30. April 2009, 06:41

Peter van der VeenIn  der neuesten Nummer der amerikanischen Zeitschrift „Biblical Archaeology Review“ hat der israelische Epigraphiker Robert Deutsch eine neue Tonbulle veröffentlich, dessen Eigentümer er mit einem Minister König Hiskias gleichsetzen möchte. Bereits August 2008 hatte Deutsch seine Entdeckung auf einer internationalen Tagung in Lissabon vorgestellt, woran auch ich teilgenommen habe. Der Tonverschluss stammt nicht aus einer legalen Grabung, sondern aus dem Antikenhandel. Dennoch scheint es sich um ein echtes Stück zu handeln, was an sich nicht so selbstverständlich ist, denn in der Vergangenheit dürften einige gefälschte Stücke auf dem Markt vor allem an reiche Sammler verkauft worden sein. » weiter

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Schischak: Pharao Schoschenk I. oder Ramses III.?

18. März 2009, 10:00

Peter van der VeenIn einem im März 2009 erschienenen Aufsatz in der britischen Fachzeitschrift Palestine Exploration Quarterly heißt es, dass der ägyptische Pharao Schoschenk I. nicht um 950 sondern erst 100 Jahre später um 850 v. Chr. regiert haben soll. Der Autor Dr. Rupert Chapman, archäologischer Mitarbeiter des Britischen Museums, betont gegen Ende des Artikels, dass der Pharao somit wohl nicht mit dem in 1. Könige 14,25 genannten Pharao Schischak identisch sein kann, der nach der Überlieferung die Jerusalemer Tempel- und Palastschätze geraubt haben soll.  » weiter

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König Hiskia in einer neuen Inschrift aus Jerusalem?

06. März 2009, 12:04

Peter van der VeenEin neuer Artikel von Hershel Shanks in der amerikanischen Zeitschrift "Biblical Archaeology Review" berichtet von der Entdeckung einer neuen Lapidar-Inschrift (eine Inschrift in Stein gemeißelt) aus den Grabungen von Ronny Reich und Eli Shukron in der Davidstadt/Jerusalem ("A Tiny Piece of the Puzzle", BAR 35:2 (2009), S. 52-55. Sie wurde vor weniger Zeit in einer antiken Füllschicht unweit der Gihonquelle inmitten von Keramik aus dem späten 8. Jh. v. Chr. entdeckt (diese Keramik wurde auch noch im frühen 7. Jh. verwendet). » weiter

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Kult und Aberglaube

24. Februar 2009, 18:52

Israel wurde nicht weniger von anderen Kulturen und Religionen beeinflusst als dies bei anderen Staaten dieser Zeit der Fall war. Der Austausch von Religionen, Kulten und vielem mehr wurde vor allem durch die häufigen Kriege begünstigt und den damit wechselnden Oberherrschaften, die natürlich den unterworfenen Völkern und Regionen ihren Stempel mehr oder weniger stark aufdrücken wollten. » weiter

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Ein weiteres Siegel gefunden in Jerusalem

08. Dezember 2008, 15:09

Bei den Ausgrabungen in der Nähe der westlichen Wand des Tempelberges in Jerusalem wurde ein Siegel mit Abbildung und Text gefunden. Der Zeitpunkt des Fundes wird nicht mitgeteilt, der Fund selbst wurde von Israel Antiquities Authority am 30.10.2008 bekanntgegeben.

Das Siegel wurde innerhalb eines Gebäudes entdeckt, dessen Wände bis zu fünf Metern Höhe erhalten sind. Dies müsse ein bedeutender Bau gewesen sein, so die Grabungsleiterin Shlomit Wexler-Bdolah, denn vom Gebäude war der Ausblick über den Tempelberg möglich und im Gebäude wurden andere Siegel sowie Henkel von Vorratskrügen gefunden, die königliche Stempelung tragen. » weiter

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Jerusalem, politisches und religiöses Zentrum in Biblischer Zeit

03. Dezember 2008, 13:06

Davids PalastSeminar der Arbeits- gruppe für Biblische Archäologie bei Schwäbisch Gmünd vom 19.-21. Juni 2009.

Wer sich für die spannende Geschichte des Alten Testaments interessiert, kommt nicht an der Archäologie Jerusalems vorbei. Das Seminar wird sich u.a. der Zeit des frühen ersten Jahrtausends v. Chr. widmen, als Jerusalem die Hauptstadt des vereinten Reiches Israel und des Teilstaates Juda war. Für diese Epoche erhellen neue Funde, u.a. eine große Anzahl Siegelabdrucke, die geschichtliche Situation. War die Stadt, wie etliche Forscher mutmaßen, damals nicht viel mehr als ein unbedeutendes Dorf oder war sie die kosmopolitische Metropole der früheren Könige Israels (sogar bereits zurzeit Davids und Salomos?), von der die Königebücher des Alten Testaments berichten, dass sich ihr Einfluss weit über die Grenzen Judas hinaus erstreckte? Unser erster Hauptreferent, Professor Ronny Reich, ist der Leiter der derzeitigen Ausgrabungen in der Davidstadt südlich des Tempelbergs. Er wird buchstäblich aus erster Hand über die neuesten Entdeckungen in dem Areal und deren Relevanz für die alttestamentliche Forschung berichten. In einem weiteren Beitrag Professor Reichs geht es um neutestamentliche Funde ebenfalls in der Davidstadt, wo neben Straßen aus der Zeit der Apostel ein Teil des biblischen Siloah-Teichs, wo Jesus nach Johannes 9 einen Blinden heilte, freigelegt wurde. Unser zweiter Hauptreferent, Dr. Leen Ritmeyer, war ebenfalls als Archäologe und Architekt an mehreren Ausgrabungen in Jerusalem u.a. auf dem Ophel am Südrand des Tempelbergs beteiligt. Bekannt wurde er durch seine alternative Theorie über den Standort des salomonischen Tempels und des Allerheiligsten, wie auch durch seine Rekonstruktion des herodianischen Tempels aus der Zeit Jesu. Dr. Ritmeyer wird v.a. auf die religiöse Bedeutung Jerusalems in biblischer Zeit eingehen. In seinen reich illustrierten Vorträgen wird die Welt des antiken Jerusalems in ganz neuer Weise mit Leben erfüllt. » weiter

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"Du sollst das Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter bereiten"

01. Dezember 2008, 09:49

Erika Gitt Noch heute wird im Haushalt vieler gläubiger Juden ein großer Aufwand betrieben, um Fleisch- und Milchprodukte nicht in Verbindung zu bringen. Wenn es die Gläubigen ganz genau nehmen, werden sogar separate Geschirre verwendet, die in keinster Weise miteinander in Berührung kommen dürfen. Diese Trennung wird teilweise so streng durchgehalten, dass es getrennte Kühlschränke, Herde und sogar Geschirrspülmaschinen gibt. Man findet in koscheren Restaurants teilweise sogar getrennte Küchen. » weiter

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Eine Bulle mit dem Namen einer biblischen Person gefunden in Jerusalem

03. September 2008, 15:28

Die archäologischen Ausgrabungen in Jerusalem fördern immer neue Funde zutage. Wir haben im Januar 2008 auf dieser Seite über den Fund eines Siegels berichtet. Damals wurde bei der Grabung in der Davidstadt (südlich vom Tempelberg), die durch die israelische Archäologin Dr. Eilat Mazar geleit wird, ein Siegel mit dem Namen „Schelomit“ gefunden. Die Internetausgabe der israelischen Zeitung Jerusalem Post berichtete am 19. August 2008 über einen neuen Fund aus derselben Grabung, wobei der Zeitpunkt des Fundes nicht angegeben wurde. » weiter

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Kleidung in Israel

18. August 2008, 18:40

Erika GittBiblische Aussagen über Kleidung sind leider nur spärlich. Wesentlich aufschlussreicher sind da die assyrischen, ägyptischen und hethitischen Reliefe. Des Weiteren ist auch der Vergleich zur Kleidung der Beduinen und Fellachen recht nützlich.

Die wohl älteste Kleidung ist der Lendenschurz. Er erhielt sich auch in späteren Zeiten vor allem in kultischen Bereich und bei Trauerriten. » weiter

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szmtag