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Die Moschee

21. September 2011, 13:05

In den letzten Jahren hat es um den Bau von Moscheen in Deutschland und anderen europäischen Ländern immer wieder Konflikte gegeben. Widerstand gab es erstmals in den neunziger Jahren in Mannheim, der jedoch durch einen konstruktiven Dialog gebrochen wurde. In Mannheim steht nun die Moschee gegenüber einer Kirche. Einen heftigen Konflikt gab es vor einigen Jahren auch in Köln, wo eine Bürgerbewegung Demonstrationen organisierte und einen Anti-Islamisierungs-Kongress plante. Dieser Kongress scheiterte an den Gegeninitiativen von vielen Kölner Bürgern. Es ist davon auszugehen, dass solche Moscheebaukonflikte sich in naher Zukunft wiederholen werden.

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Die Hidschra

06. Dezember 2010, 21:01

Die Auswanderung (arab. Hidschra) von Mekka nach Medina im Jahre 622 gilt als eines der wichtigsten Ereignisse im Leben Muhammads. 610 zum Propheten berufen, wirkte er zwölf Jahre lang in Mekka und hatte in der Führungsschicht Mekkas schon früh seinen Gegenspieler gefunden. Nur an einen einzigen statt an Hunderte von Göttern, die man selbst schaffen und verkaufen konnte, zu glauben, wurde vor allem von den reichen Mekkanern als eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedrohung ihrer eigenen Interessen empfunden. Muhammad wurde zum Staatsfeind erklärt und seine Anhänger, die bis dahin überwiegend aus ärmeren Verhältnissen oder seinem Bekanntenkreis kamen, wurden verfolgt, gefoltert und teilweise auch ermordet. » weiter

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Das Opferfest

11. November 2010, 23:15

Zurzeit befinden sich 2-3 Millionen Muslime aus aller Welt in Mekka, um die bevorstehende Pilgerfahrt zu vollziehen. Am nächsten Dienstag, dem 10. Dhu`l-Hiddscha (zwölfter Monat des Mondkalenders) beginnt mit dem Opferfest (arab. ´Id al-Adha; türk. Kurban Bayram) das höchste Fest des Islam. Gemeinsam mit dem Fest des Fastenbrechens, das zum Abschluss der Fastenzeit gefeiert wird, stellt es eines der beiden einzigen Feste dar, die der Islam seit Muhammads Zeiten kennt. » weiter

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Jesus im Islam

20. Dezember 2009, 13:50

Bald ist Weihnachten und die Christenheit feiert dann mit der Geburt Jesu eines ihrer höchsten Feste. Auch im Islam wird Jesus eine große Bedeutung beigemessen. Zu diesem Anlass möchte ich Jesus aus islamischer Sicht kurz vorstellen.

Jesus (arab. ´Isa) wird im Koran über 93 Verse verteilt, in 15 Suren namentlich erwähnt. Bei der Suche nach einer Jesusbiographie im Koran wird man aber nicht fündig, da das heilige Buch des Islam im Großen und Ganzen keinen biographischen Anspruch erhebt. Selbst über Muhammads Wirken liefern die koranischen Suren keine biographischen Ausführungen. Der Koran bietet demnach mal mehr, mal weniger ausführliche Fragmente, aus denen in späteren Zeiten Biographien erstellt wurden. » weiter

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Auf nach Mekka! Die Pilgerfahrt

25. November 2009, 10:04

Die Pilgerfahrt (arab. Hadsch) nach Mekka gehört zu den fünf Säulen des Islam. In Sure 3, Vers 97 heißt es:

„Und der Menschen Pflicht gegenüber Gott ist die Pilgerfahrt zum Hause (d.h. zur Kaaba in Mekka), wer immer dazu in der Lage ist.“

Demnach ist jede Muslima und jeder Muslim dazu angehalten, einmal im Leben zu der nach islamischer Auffassung von Abraham erbauten Kaaba in Mekka zu pilgern. Voraussetzung dafür ist, dass man sowohl gesundheitlich als auch finanziell dazu in der Lage ist. » weiter

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Die islamische Gottesvorstellung- eine kurze Einführung

18. November 2009, 13:50

Der Glaube an Gott ist das Zentrum des Islam. Sämtliche Regeln und Riten der Religion sind auf die uneingeschränkte Hingabe an Gott gerichtet.
Muslime glauben an einen einzigen Gott, Schöpfer und Erhalter der Welt. Er hat keine Partner neben sich und duldet auch keine.
Der erste Teil des islamischen Glaubensbekenntnisses drückt dies deutlich aus: Es gibt keinen Gott außer Gott» weiter

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Allah ist Gott

26. Oktober 2009, 12:18

Immer wieder mache ich die Erfahrung, dass Nichtmuslime gerne den Begriff Allah verwenden, wenn von Gott im islamischen Kontext gesprochen wird. Manchmal ist gar von Allah, der islamischen Gottheit die Rede. Es scheint, als hätten immer noch viele Menschen die Vorstellung, Allah sei lediglich der Gott der Muslime.

Ist dem aber wirklich so? » weiter

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Muhammads Berufung

29. September 2009, 16:58

In meinem Artikel „Der Ramadan- Das Fasten im Islam“ habe ich darauf hingewiesen, dass der Monat Ramadan als heilig gilt, weil Muhammad in einer Nacht im letzten Drittel dieses Monats im Jahre 610 durch den Erzengel Gabriel die erste göttliche Offenbarung empfangen haben soll. Der Koran äußert sich an einigen Stellen dazu, wie z.B. in Sure 2, Vers 185:

"Der Monat Ramadan ist es, in dem herabgesandt wurde der Koran als Rechtleitung und für die Menschen und als Beweis der rechten Führung und Rettung." » weiter

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Der Ramadan. Das Fasten im Islam

23. August 2009, 17:06

Das Fasten (arab. Saum/ siyam) im Ramadan ist eines der wichtigsten Gebote des islamischen Glaubens und gehört, wie das Glaubensbekenntnis, die fünf täglichen Gebete, die Almosensteuer und die Pilgerfahrt nach Mekka, zu den fünf Säulen des Islams.

Der Ramadan ist der neunte Monat des arabischen Mondkalenders.  » weiter

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Was bedeutet eigentlich „Islam“?

30. März 2009, 18:51

Noch vor nicht allzu langer Zeit kam es häufig vor, dass man Muslime auch als Mohammedaner bezeichnete. Ein Begriff, der bei den meisten Muslimen auf Ablehnung stößt, weil er den Eindruck erweckt, Muhammad würde eine göttliche Verehrung genießen, was mit der Lehre des Islam jedoch unvereinbar ist.

Was bedeutet aber eigentlich Islam?

Im West-öestlichen Divan ist Goethe in einem seiner Gedichte dieser Frage nachgegangen. So schreibt er:

Wenn Islam Gott ergeben heißt,
Im Islam leben und sterben wir alle

Es geht mir hier nicht darum, Goethes Aussage, ob wir alle im Islam leben und sterben zu hinterfragen. Vielmehr möchte ich aber eine Erklärung des Begriffes Islam vornehmen und davon ausgehend auf die wesentliche Grundlage des islamischen Glaubens eingehen. » weiter

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