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Der Niedergang der Pfalz Tribur unter den Saliern

17. April 2010, 14:01

Der Niedergang der Pfalz Tribur wird hauptsächlich mit den Vorgängen des Fürstentages 1076  und dem Gang nach Canossa in Verbindung gebracht.
Dies mag so stimmen, muss aber relativiert betrachtet werden.
Der Fürstentag von 1076, in dem ihn die Fürsten zur Lösung vom päpstlichen Bann “in Jahr und Tag” auffordern, dürfte nur der Gipfel des Eisbergs schlechter Erlebnisse mit Tribur sein.

Es ist durchaus denkbar das Heinrich IV. einen Fluch über Tribur aussprach, so wie er es mit Ingelheim tat, nach dem ihm sein Sohn Heinrich V. dort festgesetzt hatte. Jedoch ist es wichtig einen Blick auf das Gesamtverhältnis Heinrich IV. zu Tribur zu werfen und nicht nur die Anzahl der Besuche positiv zu notieren und zu Buche schlagen zu lassen.

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Heinrich IV. und Tribur

19. Februar 2010, 22:45

Die wohl bekannteste Verbindung mit einem Herrscher und der Pfalz Tribur, stellt wohl die mit Heinrich IV. dar. Vor allem die Heimatforscher, aber auch andere, bewerten Heinrichs Erlebnisse in Trebur meist als positiv, lediglich getrübt durch den Fürstentag von 1076. Wahrscheinlich schwang hier der Heimatstolz mit und trübte so einen neutralen Blick auf die Vorgänge.

Der erste Aufenthalt Heinrichs IV. in Trebur ist für das Jahr 1053 verzeichnet. Sein Vater, Heinrich III. ließ seinen gerade einmal 3 jährigen Sohn in Trebur zum König wählen. Dieser, man mag denken freudige, Tag wurde durch einen Vorgang überschattet, der Heinrichs Leben prägen sollte. Die Fürsten des Reiches, die 1050 zum Weihnachtsfest in Pöhlde, noch ihre uneingeschränkte Treue  schwören, stimmen der Ernennung nur zu, wenn sich Heinrich IV. als gerechter Herrscher erweisen sollte. » weiter

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