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Warum Religionen Gebote verkünden

26. November 2011, 23:31

Vor mehr als drei Jahren hatte ich zuletzt eine Analyse der Zehn Gebote aus evolutionärer Sicht veröffentlicht. Dank dem Team von Zwei_auf_eins Sven Oswald und Daniel Finger auf Radio RBBeins, die das Thema für das Interview morgen angefragt haben, gibt es einmal wieder ein Update. Wozu sind (oft zunächst sinnlos wirkende) religiöse Gebote da? Die Frage stellen sich nicht nur weltfremde Gelehrte, sondern auch - die Toten Hosen. Hier ihr von Schülern bebilderter Song zu den Zehn Geboten zur Einstimmung:

Gebote gibt es, weil erst durch sie Religion "funktioniert"

Bereits Charles Darwin - immerhin studierter Theologe - hatte in seiner "Abstammung des Menschen" von 1871 zu Recht vermutet, dass der Glaube an "geistige Wesenheiten" wie Ahnen oder Götter (heute auch vornehm: überempirische Akteure) Menschen zu erfolgreich kooperierenden Gemeinschaften verbinden kann. Wenn Sie und ich an die gleiche Gottheit glauben, die uns beobachtet und unser Verhalten beurteilt - dann steigt die Chance, dass wir zueinander Vertrauen fassen, nicht betrügen und also erfolgreich(er) zusammen arbeiten.

Nur: Woher können Sie eigentlich so genau wissen, ob ich den Glauben an die beobachtende Gottheit nicht nur als "reines Lippenbekenntnis" heuchele, um Sie dann über den Tisch zu ziehen? Einigermaßen sicher können Sie sich nur sein, wenn Sie es an meinem Verhalten ablesen können - wenn ich mich an Geboten orientierte, die beispielsweise meine Kleidung, mein Verhalten, meine Zeit (Gebete, Gottesdienste), mein Vermögen (Opfer) usw. betreffen.

Ich kann mich noch gut an den Thrill erinnern, als sich heraus stellte, dass sich die Zehn Gebote aus dieser evolutionären Perspektive heraus perfekt analysieren lassen! Der Artikel ist zwar schon über drei Jahre alt, aber wenn Sie gerne ein wenig schmökern:

Blume, M. (2008): Die Bio-Logik der 10 Gebote / Warum verbindlicher Glaube nützt
in: Gräb-Schmidt, E., Achtner, W.: Was ist Religion?, JLU Gießen 2008, S. 40 - 70

Und entsprechend gilt für alle religiösen Traditionen: Wenn sie erfolgreich - also zusammenhaltend und über Generationen hinweg kinderreich - sein wollen, benötigen sie Gebote, die zwischen Erlaubtem und Verbotenem unterscheiden und das Leben erfolgreich fördern. Entsprechend kennen alle Religionen die Metapher des "rechten Weges".

Auch ist es kein Wunder, dass sich ihre Gebote im Kern oft sehr gleichen (sich verpflichten, nicht lügen, nicht morden, nicht stehlen etc.) - allzu abweichende und im Ergebnis absurde Gebotssammlungen vermögen keine über Jahrhunderte erfolgreichen Gemeinschaften zu begründen. Erfolgreiche Varianten breiten sich dagegen aus - beispielsweise die mosaische Gebotssammlung vom Sinai, die Zehn Gebote, der Dekalog.

Die Zehn Gebote auf den zwei Tafeln des Judentums

Das Schöne an der Religionswissenschaft ist freilich, dass man ein Leben lang dazu lernt - und so war ich sehr fasziniert, in einem Artikel des orthodoxen Rabbiners Andrew Steiman (Frankfurt) zu erfahren, warum das Judentum seine Zählung der zehn Gebote auf zwei Tafeln zu je fünf Geboten anordnet.

Die erste Tafel mit den Geboten 1 bis 5 bestimme demnach den "Ort" bejn Adam la-Makom zwischen dem Menschen und der göttlichen und elterlichen Autorität zu. Die zweite Tafel behandele die zwischenmenschlichen Gebote bejn Adam le-Chawero.

So steht also Gebot 1 (alle zitiert nach Exodus 20, 2 - 17) ganz oben neben Gebot 6:

1. Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.

6. Du sollst nicht morden.

Denn hier gehe es, so Rabbi Steiman, um die Anerkennung der Existenzen: Gottes und der Mitmenschen. Beides bedinge einander.

In der zweiten Reihung (II zu VII) gehe es um die Bundes-Treue sowohl in der Beziehung zu Gott wie zum Ehepartner:

2. Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen. 

7. Du sollst nicht die Ehe brechen.

In der dritten Reihe gehe es um den Respekt vor dem Eigentum - den Gütern der Menschen und dem Namen (!) Gottes.

3. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.

8. Du sollst nicht stehlen.

Bei Reihe vier zuckte ich zusammen - denn die jüdische Tradition erkennt in der Paarung vom Schabbat-Gebot und dem Verbot der Falschaussage die Verbindung des Zeugnisses, also des glaubwürdigen Signals gegenüber Gott, beobachtbar für Mitmenschen. Ohne davon zu wissen, war ich damals in der evolutionären Analyse genau zu diesem Ergebnis gekommen und hatte geschrieben: "Der Sabbat hebt die Glaubenden aus den alltäglichen und auch wirtschaftlichen Verflechtungen der Umgebung heraus und verweist sie auf die je eigene Familie und Glaubensgemeinschaft. Neben und vielleicht noch vor den umfangreichen Speisegeboten dürfte das Sabbatgebot das familiäre wie gemeinschaftliche Überleben des Judentums als Minderheit gesichert haben."

4. Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig!

9. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.

Die fünfte Reihe verweise schließlich auf das Recht zur Respektierung von Identität: Die eigenen Eltern sind ebenso zu ehren wie alles, was dem Mitmenschen zugehöre. Steiman: "Gott teilt seine Autorität und vererbt sie für die Ewigkeit von Generation zu Generation." In der Tat: Evolutionärer Erfolg muss die Generationen überspannen.

5. Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.

10. Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.

Während sich die verschiedenen, christlichen Konfessionen nie auf eine gemeinsame Zählung der Zehn Gebote einigen konnten (manche zählen zum Beispiel des Bilderverbot als eigenes Gebot, andere nicht etc.) liegt hier seitens des Judentums doch eine gewachsene und überzeugende Gliederung vor.

In der Summe gibt das Ganze also den Sinai-Bund, der nach jüdischer Tradition eben den Juden gilt. Nicht nur die Toten Hosen finden diese Gebote jedoch für sich zu streng. Nun, da habe ich eine gute Nachricht.

Die sieben noachidischen Gebote für Nichtjuden

Nach jüdischem Glauben müssen sich Nichtjuden überhaupt nicht an die Zehn Gebote halten - und auch ein Übertritt zum Judentum ist unnötig. Vielmehr besteht die so oft als Arroganz mißverstandene Erwählung in der Verantwortung, diese (und weitere) Gebote zu halten - wogegen anderen Völkern und Gemeinschaften andere Verantwortungen zukäme. Die jüdische Tradition verweist auf die Sintflut-Geschichte und den Noah-Bund, der alle Menschen einschließt.

Im Talmud (Sanhedrin 56) wird die Noah-Überlieferung zu sieben Geboten ausgelegt, die Nichtjuden empfohlen werden sollte:

1. Verbot von Mord
2. Verbot von Diebstahl
3. Verbot von Götzenanbetung
4. Verbot von Unzucht
5. Verbot der Brutalität gegen Tiere
6. Verbot von Gotteslästerung
7. Einführung von Gerichten und Rechtsstaatlichkeit

Im Grundsatz stellen diese ethischen Gebote kein Problem für alle Weltreligionen und die meisten Weltanschauungen dar. Inwiefern sie sogar mit unseren moralischen Instinkten korrespondieren, werden zukünftige Forschungen zeigen. Interessant ist auf jeden Fall: Götzendienst und Gottes"lästerung" werden abgelehnt, aber nicht zwingend ein Glaube an Gott verlangt. Auch rechtschaffene Nichtglaubende können demnach die noachidischen Gebote durchaus erfüllen und ggf. "Anteil an der kommenden Welt" erlangen.

Fazit: Religionsgemeinschaften müssen zusammen halten, aber nicht intolerant oder gar heilsexklusiv sein

Wenn Sie sich also schon einmal gefragt haben, warum der Jude Jesus und seine frühen Anhänger gar keine Notwendigkeit sahen, Nichtjuden aktiv zu bekehren - mit den noachidischen Geboten haben Sie die Antwort. Die Idee, dass nur eine bestimmte Gemeinschaft gerettet und alle anderen verdammt würden (sog. Heilsexklusivismus) ist weder allgemeiner noch notwendiger Bestandteil erfolgreicher, religiöser Traditionen. Ein friedliches Miteinander der unterschiedlichen Religionen ist möglich - und während jede Gemeinschaft auch auf eigene Gebote und Identität angewiesen ist, gibt es gleichzeitig doch enorme Schätze an gemeinsamen, ethischen Werten zu entdecken.



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Vertikale und laterale Verbreitungen von Religionen - Ein Gastbeitrag von Eric Djebe

02. Oktober 2011, 06:36

Hinter dem aktiven Blog-Kommentator Eric Djebe verbirgt sich ein promovierter Logiker und Wissenschaftstheoretiker, der sich seit 40 Jahren mit Theologie beschäftigt und seine Ergebnisse demnächst in einem Blog und einem Buch veröffentlichen wird. Für "Natur des Glaubens" hat er einen Gastbeitrag inklusiver konkreter Vorschläge für Arbeitsdefinitionen verfasst, den ich gerne veröffentliche und zur Diskussion stelle.

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Evolutionäre Fitness und Religiosität

13. August 2011, 00:01

Immer mal wieder werde ich gefragt, warum ich nach der Dissertation zu Religion und Hirnforschung ausgerechnet die durchschnittlich höhere Kinderzahl religiös vergemeinschafteter Menschen zu meinem Forschungsschwerpunkt gemacht habe. Die Antwort ist: Weil genau dieser Faktor die biologischen und kulturellen Evolutionsprozesse verknüpft. Einerseits basieren alle kulturellen Fähigkeiten des Menschen auf biologischen Grundlagen, andererseits wirken die daraus entstehenden Kulturprodukte wieder auf den Reproduktionserfolg zurück - und so hat beispielsweise das Kochen Auswirkungen auf unsere Anatomie inklusive der Darm- und Gehirngröße genommen. Ebenso sind z.B. Musikalität, Sprache, Tanz oder das Tragen von Schmuck und Kleidung in der komplexen Wechselwirkung aus Natur und Kultur (genannt Gen-Kultur-Koevolution oder biokulturelle Evolution) erwachsen.

Biokulturelle Evolution oder Gen-Kultur-Koevolution (Schaubild, Blume 2009)

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Die Definition von Religion

22. Mai 2011, 07:56

Heute möchte ich eine Leserfrage aufgreifen, die über das Kontaktportal meiner Homepage einging. Die Frage lautete:

Sehr geehrter Herr Dr. Blume,
da ich bisher keinerlei Bezug zu irgendeiner Religion hatte, wollte ich mich dem Thema über Ihren Blog auf chronologs.de nähern. Im ersten Schritt jedoch suchte ich nach einer allg. gültigen Definition für den Begriff Religion. Auf Wikipedia heißt es: Es gibt keine wissenschaftlich allgemein anerkannte Definition des Begriffs Religion. Das Sie sich mit dem Thema wissenschaftlich beschäftigen, würde mich interessieren, warum ist das so und welche von den vielen Definitionen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Religionsdefinition ) bildet die Grundlage Ihrer Arbeit?

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Wie Religionswissenschaft (nicht) funktioniert

19. April 2011, 19:06

Religion gehört zu den Lebensbereichen des Menschen, zu denen jede(r) von uns so seine Meinungen hat. Wir haben persönliche Erfahrungen guter oder schlechter Art gemacht, in Familie, Schule und Fernsehen das eine oder andere erfahren, vielleicht sogar selbst religiöse oder spirituelle Erlebnisse gehabt, auch Artikel und Bücher gelesen sowie Diskussionen im Familien- und Freundeskreis geführt. Und natürlich halten wir uns (fast) alle für besonders klug und "fortschrittlich".

Für die Religionswissenschaft ist das Chance und Problem zugleich. Chance, weil diese vielfältige Haltung zur Religion ja ihr Forschungsgegenstand ist und sich viele Menschen interessieren und gerne einbringen. Aber auch Problem, weil viele ihre persönliche Meinung mit wissenschaftlicher Expertise verwechseln und sich dabei gerne überschätzen. Wie ich in den letzten Jahren - und immer wieder neu - erleben durfte, stärkt das Internet im Bereich der Religionswissenschaft sowohl die Chancen wie auch die Probleme. Deswegen möchte ich hier einmal freundlich zu Religionswissenschaft aufrufen, aber auch die Spielregeln darstellen und in Zukunft bei Bedarf einfach hierher verlinken.

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Josef Honerkamp - Die Entdeckung des Unvorstellbaren. Einblicke in die Physik und ihre Methoden

18. März 2011, 18:46

Wenn Sie in der Schule Glück wie ich hatten, erinnern Sie sich bestimmt an einen leider seltenen Typus eines Lehrers: Der von seinem Fach zutiefst begeistert und nicht zuletzt deswegen Lehrer geworden war. Der Unterricht bei solchen war nie leicht, weil ihnen in ihrer Begeisterung einfach schien, woran andere - und manchmal eben leider auch "wir", zumindest ich - (ver-)zweifelten. Den weniger und mittelmäßig Begabten des jeweiligen Faches galt freundliches Mitleid, aber für die wenigen Guten lohnte sich doch auch jede Anstrengung - denn nur so meinte jener Lehrer die Fackel des Wissens weitergeben zu können. Und ob je nach Eignung und Neigung im Guten oder Schlechten - der Unterricht bei solchen Lehrern hinterließ einen Eindruck und eine Ahnung von der Begeisterung, die (jede) Wissenschaft entfachen kann.

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Ist Religiosität eine Adaption?

09. Oktober 2010, 11:31

Blogleser Frank fragte: "Herr Blume, ich verfolge Ihren Blog durchaus mit Interesse, allerdings möchte ich Sie mal fragen, gerade heraus, ist Religiosität eine Adaption oder nicht? Sie scheinen da, verzeihen Sie, durchaus gespalten zu sein, je nach Diskussionspartner sind sich ziemlich sicher oder Sie relativieren diese These." Ich finde diese Frage nicht nur völlig berechtigt, sondern hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt, sie mal in einem eigenen Blogbeitrag aufzugreifen. Ein Dank an Frank für den Impuls, es einfach "jetzt" zu tun.

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Denkanstöße - Mario Bunge und Martin Mahner: Über die Natur der Dinge. Das Buch zur Wiederentdeckung des Materialismus

02. August 2010, 00:45

Wird jemand als "Materialist" bezeichnet, so hat dies in Deutschland noch immer einen schlechten Klang. Ein solcher Mensch, so das Klischee, sei nur an Besitz, "am Materiellen" orientiert, gleichgültig bis zynisch gegenüber allen Werten und wolle alles Lebendige und Schöne auf wenige, dürre und tote Naturgesetze reduzieren.

Anknüpfend an das aus dem 1. Jahrhundert vor Christus stammende Lehrgedicht des römischen Philosophen Lukrez "De Rerum Natura - Über die Natur der Dinge", traten der argentinische Physiker und Philosoph Mario Bunge sowie der deutsche Biologe und Philosoph Martin Mahner in 2004 an, um den Materialismus in Wissenschaft und Öffentlichkeit wieder aufzurichten.

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USA - Studie zu Religionen & Reproduktionserfolg

01. Juni 2010, 23:18

Heute möchte ich kurz eine Studie des Wiener Institutes für Demographie vorstellen, in der Vegard Skirbekk, Anne Goujon und Eric Kaufmann auf Basis der GSS (General Social Surveys) Fertilitätsraten verschiedener Konfessionsgruppen und Wechsel- bzw. Bleiberaten untersucht hatten.

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Neues Wissenschaftsbuch: The Nature of God - Evolution and Religion

15. April 2010, 14:55

Die interdisziplinäre Evolutionsforschung zu Religiosität und Religionen entfaltet sich weiter - und zunehmend (endlich!) werden auch deutsche und europäische Beiträge sichtbar. So gelang es dem Herausgeber (und Scilogger!) Ulrich Frey, für den neuen Band "The Nature of God - Evolution and Religion" sowohl international etablierte Forscher wie Gerhard Vollmer und Richard Sosis für Kapitel zu gewinnen, wie auch eine Anzahl jüngerer, deutscher und internationaler Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen.

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