Seit einigen Jahren arbeite ich nun schon zur Evolution von Religiosität und Religionen und erlebe mit Freude und Faszination, wie sich die empirischen Befunde zu einer adaptiven Entwicklung des Glaubens ("Homo religiosus") immer weiter verfeinern und durchsetzen. Es vergeht keine Woche mehr, in dem nicht ein neues Buch, eine Vortrags- oder Artikelanfrage zum Thema hier eingeht. Evolution & Glauben sind in den Wilden Netzen des Web 2.0 längst ebenso Thema wie nächste Woche auf dem katholischen Kirchentag in Mannheim. Und doch bin ich seit einiger Zeit der Meinung, dass zum entstehenden Gesamtbild noch etwas Entscheidendes fehlt - die interdisziplinäre Erforschung des Unglaubens.
Die Zeitschrift Herder Korrespondenz (gegr. 1946) ist so etwas wie die katholische Edelfeder in Deutschland, deren (zunehmend ökumenischer und interreligiöser) Mix aus aktuellen Meldungen und Berichten, theologischen und wissenschaftlichen Texten im spartanisch weiß-roten Setting mich seit Jahren fasziniert. Sozusagen die Brezel unter den Religionszeitschriften: schlicht, und einfach nicht zu verbessern. Umso euphorischer war ich, als eines Abends eine Anfrage genau der HK-Redaktion für einen Artikel im Postfach lag - und zwar für einen Text zu Religion & Bloggen.
Der Glaube an spirituelle Wesenheiten (in älteren Übersetzungen auch: Kräfte) wird leicht in den Glauben an die Existenz eines Gottes oder mehrerer Götter übergehen; denn Wilde werden naturgemäss Geistern dieselben Leidenschaften, dieselbe Lust zur Rache oder die einfachste Form der Gerechtigkeit und dieselben Zuneigungen zuschreiben, welche sie selbst in sich erfahren.
Leider geriet sein Forschungsansatz über Jahrzehnte in Vergessenheit - obwohl der studierte Theologe wusste, wovon er schrieb. Interessanterweise aber ist er längst wieder hoch aktuell - obwohl die wenigsten Kolleginnen und Kollegen Darwins Vorarbeiten kennen.
Ein sehr guter Grund, zum jährlichen Scilogger-Treffen nach Deidesheim zu fahren, heißt Arvid Leyh und sprüht stets vor Ideen für die Wissenschaft(en). Wir haben nicht nur einen ähnlichen Bücher- und insbesondere Science-Fiction-Geschmack, sondern teilen auch die Begeisterung für interdisziplinäre Evolutionsforschung und die Liebe zum Familienleben: Wir sind Evo-Nerds. "Viva la Evolucion!" prangte also in diesem Jahr auf Arvids Shirt, das an sich geeignet wäre, orthodoxe Kommunisten, religiöse Fundamentalisten und Naturwissenschafts-Basher gleichermaßen auf die Palme zu bringen.
Wo Wissenschaft interdisziplinär und auch kontrovers diskutiert wird, zeigt sich immer wieder, wie unterschiedlich selbst die gleichen Begriffe verwendet werden. Dies gilt im besonderen und weitreichenden Maße schon für den Grundbegriff der "Evolution". Abgeleitet von lateinisch evolvere = ausrollen (einer Buchrolle) wurde es in Charles Darwins "Entstehung der Arten" (1859) nur kurz erwähnt, jedoch bald in all seinen Varianten zum dominierenden Begriff ganzer Forschungsrichtungen.
Mir begegnen Evolutionsbegriffe dabei immer wieder in ganz verschiedenen Reichweiten und weltanschaulichen Deutungen.
Der universale Evolutionsbegriff umschreibt die Annahme einer einzigen, alles Beobachtbare umfassenden Entwicklungsgeschichte. Vom (erst in den 1960er Jahren allgemeiner anerkannten) Urknall aus hätte sich Materie zunächst in physikalischen, dann in chemischen, schließlich biologischen, kulturellen, psychologischen (etc.) Emergenzebenen entfaltet, die wiederum miteinander wechselwirken. Diese eine Evolutionsgeschichte könne im Grundsatz empirisch-historisch und interdisziplinär als eine stetige Annäherung an das reale Geschehen erforscht und beschrieben werden.
Eine mittlere Reichweite weisen prozesshafte Evolutionsbegriffe auf, die von Evolution dann sprechen, wenn Sequenzen aus Vielfalt (Variation) und unterschiedlich erfolgreicher Tradition (Reproduktion) erfolgen. Neben der organischen Evolution können damit auch kulturelle Evolutionsprozesse sowie ihre Wechselwirkungen erforscht werden.
Sogar ein wenig älter als die biologische Evolutionsforschung ist beispielsweise die Evolutionsforschung zu Sprachen und Wörtern. In ihr wurden und werden Sprach-Stammbäume erstellt und nach Entwicklungsregeln von Wörtern, Lauten, Redewendungen etc. geforscht. Hier ein kurzer Nature-Bericht aus 2009 zur Evolutionsforschung an Sprachen.
Der engste, biologisch reduzierte Evolutionsbegriff versteht unter Evolution (nur) die Veränderung genetisch vererbbarer Merkmale. Dabei geht es also ausdrücklich weder um die Entstehung des ersten Lebens - die Abiogenesis bzw. chemische Evolution - noch um die Emergenz neuer Lebensbereiche wie die kulturelle Evolution. Selbstverständlich leugnen auch Vertreter dieses engen Evolutionsbegriffes meist nicht, dass der biologischen Evolution eine (Selbst-)Organisation von Materie vorausging und die spätere Entwicklung kultureller Fähigkeiten wie Werkzeuggebrauch, Kochen oder Sprache(n) wiederum erhebliche Rückwirkungen auf die biologische Evolution hatte.
Neben dieser unterschiedlichen Reichweite von Evolutionsbegriffen werden diese auch weltanschaulich eingefärbt. So lesen evolutionäre Theisten - wie Theodosius Dobzhansky, Teilhard de Chardin oder der oben erwähnte Michael Dowd - das gesamte Evolutionsgeschehen als Selbstoffenbarung Gottes. Andere - sowohl evolutionäre Atheisten wie kreationistische Religiöse - gehen dagegen davon aus, dass sich die Zustimmung zur Evolutionstheorie und der Glauben an eine wirkende Gottheit grundsätzlich ausschlössen. Evolutionäre Pessimisten glauben, dass der Evolutionsprozess letztlich sinn- und ziellos sei und sich am Ende mit dem Erlöschen des Universums unabwendbar wieder erledigen werde. Evolutionäre Optimisten meinen dagegen einen - wenn auch immer wieder gefährdeten und unterbrochenen - Fortschritt im Evolutionsprozess zu erkennen. Evolutionäre Agnostiker betonen schließlich, dass Evolutionsforschung immer nur empirisch und historisch sei - letztentscheidende Aussagen über die Zukunft, Gottes Existenz o.ä. seien daher überhaupt nicht möglich.
Das Angebot ist also groß - und mir dürfte es kaum gelungen sein, alle wesentlichen Varianten des einen Begriffes erfasst zu haben. Daher die offene Frage in die Runde: Was bedeutet Evolution für Sie?
Vor mehr als drei Jahren hatte ich zuletzt eine Analyse der Zehn Gebote aus evolutionärer Sicht veröffentlicht. Dank dem Team von Zwei_auf_eins Sven Oswald und Daniel Finger auf Radio RBBeins, die das Thema für das Interview morgen angefragt haben, gibt es einmal wieder ein Update. Wozu sind (oft zunächst sinnlos wirkende) religiöse Gebote da? Die Frage stellen sich nicht nur weltfremde Gelehrte, sondern auch - die Toten Hosen. Hier ihr von Schülern bebilderter Song zu den Zehn Geboten zur Einstimmung:
Gebote gibt es, weil erst durch sie Religion "funktioniert"
Bereits Charles Darwin - immerhin studierter Theologe - hatte in seiner "Abstammung des Menschen" von 1871 zu Recht vermutet, dass der Glaube an "geistige Wesenheiten" wie Ahnen oder Götter (heute auch vornehm: überempirische Akteure) Menschen zu erfolgreich kooperierenden Gemeinschaften verbinden kann. Wenn Sie und ich an die gleiche Gottheit glauben, die uns beobachtet und unser Verhalten beurteilt - dann steigt die Chance, dass wir zueinander Vertrauen fassen, nicht betrügen und also erfolgreich(er) zusammen arbeiten.
Nur: Woher können Sie eigentlich so genau wissen, ob ich den Glauben an die beobachtende Gottheit nicht nur als "reines Lippenbekenntnis" heuchele, um Sie dann über den Tisch zu ziehen? Einigermaßen sicher können Sie sich nur sein, wenn Sie es an meinem Verhalten ablesen können - wenn ich mich an Geboten orientierte, die beispielsweise meine Kleidung, mein Verhalten, meine Zeit (Gebete, Gottesdienste), mein Vermögen (Opfer) usw. betreffen.
Ich kann mich noch gut an den Thrill erinnern, als sich heraus stellte, dass sich die Zehn Gebote aus dieser evolutionären Perspektive heraus perfekt analysieren lassen! Der Artikel ist zwar schon über drei Jahre alt, aber wenn Sie gerne ein wenig schmökern:
Und entsprechend gilt für alle religiösen Traditionen: Wenn sie erfolgreich - also zusammenhaltend und über Generationen hinweg kinderreich - sein wollen, benötigen sie Gebote, die zwischen Erlaubtem und Verbotenem unterscheiden und das Leben erfolgreich fördern. Entsprechend kennen alle Religionen die Metapher des "rechten Weges".
Auch ist es kein Wunder, dass sich ihre Gebote im Kern oft sehr gleichen (sich verpflichten, nicht lügen, nicht morden, nicht stehlen etc.) - allzu abweichende und im Ergebnis absurde Gebotssammlungen vermögen keine über Jahrhunderte erfolgreichen Gemeinschaften zu begründen. Erfolgreiche Varianten breiten sich dagegen aus - beispielsweise die mosaische Gebotssammlung vom Sinai, die Zehn Gebote, der Dekalog.
Die Zehn Gebote auf den zwei Tafeln des Judentums
Das Schöne an der Religionswissenschaft ist freilich, dass man ein Leben lang dazu lernt - und so war ich sehr fasziniert, in einem Artikel des orthodoxen Rabbiners Andrew Steiman (Frankfurt) zu erfahren, warum das Judentum seine Zählung der zehn Gebote auf zwei Tafeln zu je fünf Geboten anordnet.
Die erste Tafel mit den Geboten 1 bis 5 bestimme demnach den "Ort" bejn Adam la-Makom zwischen dem Menschen und der göttlichen und elterlichen Autorität zu. Die zweite Tafel behandele die zwischenmenschlichen Gebote bejn Adam le-Chawero.
So steht also Gebot 1 (alle zitiert nach Exodus 20, 2 - 17) ganz oben neben Gebot 6:
1. Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.
6. Du sollst nicht morden.
Denn hier gehe es, so Rabbi Steiman, um die Anerkennung der Existenzen: Gottes und der Mitmenschen. Beides bedinge einander.
In der zweiten Reihung (II zu VII) gehe es um die Bundes-Treue sowohl in der Beziehung zu Gott wie zum Ehepartner:
2. Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du sollst dich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und dich nicht verpflichten, ihnen zu dienen.
7. Du sollst nicht die Ehe brechen.
In der dritten Reihe gehe es um den Respekt vor dem Eigentum - den Gütern der Menschen und dem Namen (!) Gottes.
3. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.
8. Du sollst nicht stehlen.
Bei Reihe vier zuckte ich zusammen - denn die jüdische Tradition erkennt in der Paarung vom Schabbat-Gebot und dem Verbot der Falschaussage die Verbindung des Zeugnisses, also des glaubwürdigen Signals gegenüber Gott, beobachtbar für Mitmenschen. Ohne davon zu wissen, war ich damals in der evolutionären Analyse genau zu diesem Ergebnis gekommen und hatte geschrieben: "Der Sabbat hebt die Glaubenden aus den alltäglichen und auch wirtschaftlichen Verflechtungen der Umgebung heraus und verweist sie auf die je eigene Familie und Glaubensgemeinschaft. Neben und vielleicht noch vor den umfangreichen Speisegeboten dürfte das Sabbatgebot das familiäre wie gemeinschaftliche Überleben des Judentums als Minderheit gesichert haben."
4. Gedenke des Sabbats: Halte ihn heilig!
9. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
Die fünfte Reihe verweise schließlich auf das Recht zur Respektierung von Identität: Die eigenen Eltern sind ebenso zu ehren wie alles, was dem Mitmenschen zugehöre. Steiman: "Gott teilt seine Autorität und vererbt sie für die Ewigkeit von Generation zu Generation." In der Tat: Evolutionärer Erfolg muss die Generationen überspannen.
5. Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.
10. Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen, nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin, seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.
Während sich die verschiedenen, christlichen Konfessionen nie auf eine gemeinsame Zählung der Zehn Gebote einigen konnten (manche zählen zum Beispiel des Bilderverbot als eigenes Gebot, andere nicht etc.) liegt hier seitens des Judentums doch eine gewachsene und überzeugende Gliederung vor.
In der Summe gibt das Ganze also den Sinai-Bund, der nach jüdischer Tradition eben den Juden gilt. Nicht nur die Toten Hosen finden diese Gebote jedoch für sich zu streng. Nun, da habe ich eine gute Nachricht.
Die sieben noachidischen Gebote für Nichtjuden
Nach jüdischem Glauben müssen sich Nichtjuden überhaupt nicht an die Zehn Gebote halten - und auch ein Übertritt zum Judentum ist unnötig. Vielmehr besteht die so oft als Arroganz mißverstandene Erwählung in der Verantwortung, diese (und weitere) Gebote zu halten - wogegen anderen Völkern und Gemeinschaften andere Verantwortungen zukäme. Die jüdische Tradition verweist auf die Sintflut-Geschichte und den Noah-Bund, der alle Menschen einschließt.
Im Talmud (Sanhedrin 56) wird die Noah-Überlieferung zu sieben Geboten ausgelegt, die Nichtjuden empfohlen werden sollte:
1. Verbot von Mord 2. Verbot von Diebstahl 3. Verbot von Götzenanbetung 4. Verbot von Unzucht 5. Verbot der Brutalität gegen Tiere 6. Verbot von Gotteslästerung 7. Einführung von Gerichten und Rechtsstaatlichkeit
Im Grundsatz stellen diese ethischen Gebote kein Problem für alle Weltreligionen und die meisten Weltanschauungen dar. Inwiefern sie sogar mit unseren moralischen Instinkten korrespondieren, werden zukünftige Forschungen zeigen. Interessant ist auf jeden Fall: Götzendienst und Gottes"lästerung" werden abgelehnt, aber nicht zwingend ein Glaube an Gott verlangt. Auch rechtschaffene Nichtglaubende können demnach die noachidischen Gebote durchaus erfüllen und ggf. "Anteil an der kommenden Welt" erlangen.
Fazit: Religionsgemeinschaften müssen zusammen halten, aber nicht intolerant oder gar heilsexklusiv sein
Wenn Sie sich also schon einmal gefragt haben, warum der Jude Jesus und seine frühen Anhänger gar keine Notwendigkeit sahen, Nichtjuden aktiv zu bekehren - mit den noachidischen Geboten haben Sie die Antwort. Die Idee, dass nur eine bestimmte Gemeinschaft gerettet und alle anderen verdammt würden (sog. Heilsexklusivismus) ist weder allgemeiner noch notwendiger Bestandteil erfolgreicher, religiöser Traditionen. Ein friedliches Miteinander der unterschiedlichen Religionen ist möglich - und während jede Gemeinschaft auch auf eigene Gebote und Identität angewiesen ist, gibt es gleichzeitig doch enorme Schätze an gemeinsamen, ethischen Werten zu entdecken.
Hinter dem aktiven Blog-Kommentator Eric Djebe verbirgt
sich ein promovierter Logiker und Wissenschaftstheoretiker, der sich
seit 40 Jahren mit Theologie beschäftigt und seine Ergebnisse demnächst
in einem Blog und einem Buch veröffentlichen wird. Für "Natur des Glaubens" hat er einen Gastbeitrag inklusiver konkreter Vorschläge für Arbeitsdefinitionen verfasst, den ich gerne veröffentliche und zur Diskussion stelle.
Heute möchte ich eine Leserfrage aufgreifen, die über das Kontaktportal meiner Homepage einging. Die Frage lautete:
Sehr geehrter Herr Dr. Blume,
da ich bisher keinerlei Bezug zu irgendeiner Religion hatte, wollte ich mich dem Thema über Ihren Blog auf chronologs.de nähern. Im ersten Schritt jedoch suchte ich nach einer allg. gültigen Definition für den Begriff Religion. Auf Wikipedia heißt es: Es gibt keine wissenschaftlich allgemein anerkannte Definition des Begriffs Religion. Das Sie sich mit dem Thema wissenschaftlich beschäftigen, würde mich interessieren, warum ist das so und welche von den vielen Definitionen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Religionsdefinition ) bildet die Grundlage Ihrer Arbeit?
Religion gehört zu den Lebensbereichen des Menschen, zu denen jede(r) von uns so seine Meinungen hat. Wir haben persönliche Erfahrungen guter oder schlechter Art gemacht, in Familie, Schule und Fernsehen das eine oder andere erfahren, vielleicht sogar selbst religiöse oder spirituelle Erlebnisse gehabt, auch Artikel und Bücher gelesen sowie Diskussionen im Familien- und Freundeskreis geführt. Und natürlich halten wir uns (fast) alle für besonders klug und "fortschrittlich".
Für die Religionswissenschaft ist das Chance und Problem zugleich. Chance, weil diese vielfältige Haltung zur Religion ja ihr Forschungsgegenstand ist und sich viele Menschen interessieren und gerne einbringen. Aber auch Problem, weil viele ihre persönliche Meinung mit wissenschaftlicher Expertise verwechseln und sich dabei gerne überschätzen. Wie ich in den letzten Jahren - und immer wieder neu - erleben durfte, stärkt das Internet im Bereich der Religionswissenschaft sowohl die Chancen wie auch die Probleme. Deswegen möchte ich hier einmal freundlich zu Religionswissenschaft aufrufen, aber auch die Spielregeln darstellen und in Zukunft bei Bedarf einfach hierher verlinken.