Zukunftsperspektiven im theologisch-naturwissenschaftlichen Dialog von Patrick Becker und Ursula Diewald
Als ich beim letzten Bloggertreffen in Deidesheim die Statistiken des letzten Jahres sah, konnte ich es zunächst nicht glauben: Obgleich andere Blogs durchaus mehr Beiträge aufwiesen, gab es in keinem Scilog so viele Kommentare wie auf Natur des Glaubens. Das Verhältnis von Religion(en) & Wissenschaft(en) bewegt viele kluge Menschen inhaltlich und erkennbar auch emotional - letzteres auch gerade dann, wenn sie sich selbst für völlig rational und wissenschaftlich halten.
Nun haben Patrick Becker und Ursula Diewald bei Vandenhoeck & Ruprecht einen Sammelband heraus gegeben, der einer prall gefüllten Schatzkiste gleicht: Teuer zu erwerben (über 100 EUR!), aber dafür voller Kostbarkeiten. Es ist ihnen gelungen, Natur- und Geisteswissenschaftlerinnen, Atheisten, Agnostiker und Theisten, erfahrene Profis und erfrischende Neulinge auf dem Gebiet der Religion-Wissenschafts-Debatten zusammen zu bringen, die je kurze, aber inhaltlich vollgepackte Textbeiträge geleistet haben. Auch von mir stammt ein (englischsprachiger) Beitrag über mein damaliges Promotionsthema, die Grenzen der so genannten "Neurotheologie" bzw. "Neurotheology".
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