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Zeit und Ewigkeit in den Weltreligionen

17. Mai 2010, 09:14

Im Zeitalter der Globalisierung ist Kommunikation unabdingbar geworden, um den "Clash of Cultures", von Samuel Huntigton vorausgesagt, zu verhindern. Diese Kommunikation gilt vor allem auch für den Bereich der Religionen, zumal es sich hier um einen besonders sensiblen und konfliktanfälligen Bereich handelt. Zugleich ist es absolut notwendig, dass sich alle Weltreligionen in einen konstruktiven Dialog mit den weltlichen Wissenschaften begeben, von dem beide auf kreative Weise nur profitieren können. Was nicht passieren darf, ist ein Abgleiten der Religionen in einen voraufklärerischen Fundamentalismus (ID, Kreationismus) und eine szientistische verengte, ideologieanfällige Wissenschaft. Die Wirklichkeit - zumal Gottes - ist weiter als das, was mit der Wissenschaft erfasst werden kann. Aber die Wahrheitsansprüche von Religionen und der Theologie müssen sich auch immer wieder dem Diskurs mit den Wissenschaften stellen. Es geht um konstruktiven Dialog und das Herausarbeiten von Gemeinsamkeiten. Und solche Gemeinsamkeiten gibt es auch zwischen verschiedenen Religionen. » weiter

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