Radikaler Islam vs. Islam: Wo steckt die Gefahr?
Ist der sog. radikale Islam eine überraschende Fehlentwicklung, die nichts mit der ideologischen Grundlage des Islam zu tun hat? Oder eher eine nachvollziehbare, weil in den Grundschriften des Islam verankerte Entfaltung, die zumindest vom islamisch-ideologischen Blickpunkt aus durchaus legitim sein kann? Mit anderen Worten: Ist der Islam - zumindest für Abendländer - bereits an sich gefährlich?
Eines nehme ich vorweg: Ich bin kein Islamexperte. Nachdem ich aber im Blog meines Chronologs-Kollegen Hussein Hamdan keine ernste Diskussion anregen konnte, möchte ich das Thema hier aufgreifen und zur Diskussion stellen.
Weil das Thema so heikel ist und es so viele Menschen gibt, die sehr gerne missverstehen, worum es geht, erkläre ich am besten gleich, worum es nicht geht:
Es geht nicht um "die Muslime". Dafür ist der Islam sowieso zu heterogen. Diejenigen, die sich von islamisch motivierter Gewalt distanzieren, gehören hier sinngemäß nicht zur Sache und werden daher gar nicht problematisiert. Mich interessieren in diesem Zusammenhang eher jene Muslime, die sich etwa der Muslimbruderschaft (geschweige denn noch militanteren Bewegungen) nahe fühlen und deren Avantgarde uns aus ideologischen Gründen im Namen der islamischen Gottheit tödlich in London, New York, Jerusalem, Amsterdam, Madrid oder auf der Bahnstrecke von Köln nach Koblenz angreift.
Es geht nicht um quantitative Aspekte. Nur allzu oft werden Allahs Kämpfer als "Radikale" wegdifferenziert und verharmlost. Aber selbst wenn sie in der islamischen Welt nicht so populär wären, würden sie deswegen nicht aufhören zu existieren. Zudem würde sich bei 1,5 Milliarden Muslime selbst relativ geringe Unterstützung auf (etliche) Hundert Millionen belaufen, von denen sich freilich nicht viele, aber auch nicht wenige bei uns aufhalten. Quantitative Aspekte können uns bei diesem weit verbreiteten, ja globalen Problem nicht weiterhelfen.
Es geht nicht darum, der islamischen Zivilisation ihre früheren Errungenschaften - etwa in der Zeit, die wir das "Mittelalter" nennen - abzusprechen (obwohl es auch da schwarze Kapitel gibt) oder von vornherein die Möglichkeit auszuschließen, dass sie in Zukunft die Moderne annimmt. Es geht auch nicht um die heutige Problematik der islamischen Zivilisation: Wer sich dafür interessiert, kann sich Dan Diners "Versiegelte Zeit" anschauen. Vielmehr geht es hier um die islamische Religion und deren Grundtexte.
Es geht nicht um Theologie. Ob Allah und Jahwe, wenn man irgendwann überhaupt irgendetwas vom "wahren" Wesen Gottes wissen könnte, sich als ein und dieselbe Gottheit erweisen würden - diese Frage spielt hier keine Rolle. Wir haben hier mit Gottheiten im kulturwissenschaftlichen Sinne zu tun: Mit unterschiedlichen Vorstellungen und Paradigmen, die unsere Welt auch heutzutage weitestgehend mitgestalten. Wir können nicht wissen, ob es Götter gibt, wie viele und welche es sind. Aber wir wissen, dass Ideen wirklich wirken und Menschen mehr zu Taten bewegen als alles andere. Hier geht es daher um jene Ideen, die Allahs Kämpfer bewegen. Befinden sich manche dieser Ideen bereits im textuellen Kern des Islam? Oder kommen sie alle vom Rande nur hinzu?
Es geht nicht darum, unseren Dialog mit Muslimen zu erschweren. Ganz im Gegenteil: Man muss den problematischen Hintergrund kennen lernen, wenn man ein vernünftiges, weil wirksames Gespräch führen will, das nicht am Eigentlichen vorbeiredet (etwas schwieriger ist es allerdings bei denjenigen Muslimen, die eine kritische und distanzierte Haltung zu den Quellen ihrer Religion ablehnen, sich als gläubige Muslime bewusst damit identifizieren und daher höchstwahrscheinlich von vornherein kein Interesse daran haben, sich heraushelfen zu lassen).
Es geht nicht darum, das Vorhandensein von Positivem in der islamischen Religion und deren Grundtexten zu leugnen und den Islam auf das Gefährliche zu reduzieren. Aber das Positive kann das Gefährliche nicht relativieren. Das Problem des Gefährlichen bzw. Negativen muss als solches, d.h. an und für sich, betrachtet werden: Auch der Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze wurde nicht dadurch besser, dass das Gesundheitswesen für alle Bürger der DDR gleichermaßen zugänglich war.
Es geht nicht darum, das Problematische durch historische Kontextualisierung zu entkräften. Allahs Kämpfer - wie die meisten Muslime in den islamischen Ländern - lesen keine islamwissenschaftlichen Abhandlungen, sondern die Grundtexte des Islam, die für sie genau so in den heutigen Kontext gehören wie in den damaligen. Daher geht es auch nicht darum, euroislamische Ansätze zu prüfen. Wenn der Euroislam sich genauso gut von den Grundtexten des Islam ableitet wie die islamische Gewalt, darf er für Muslime einen wohl genauso plausiblen Weg darstellen. Überzeugen muss er aber nicht uns Abendländer, die sich sowieso nicht an den Grundtexten des Islam orientieren, sondern die Massen in den islamischen Ländern.
Und schließlich geht es hier nicht um Rasse, Nation o. Ä. Zum Milieu von Allahs Kämpfern gehören Araber, Perser bzw. Iraner, Pakistani bzw. Indoarier, Indonesier usw. usf. wie auch zum Islam übergetretene Abendländer. Was sie alle verbindet, ist einzig und allein das religiöse Moment.
Nach diesen allgemeinen Präliminarien darf ich nun das Thema konkretisieren:
Es stellt sich zunächst die grundsätzliche Frage: Missbrauchen Allahs Kämpfer den Islam? Oder setzen sie vielmehr Ideen in die Tat bzw. Untat um, die in den Grundtexten des Islam geschrieben stehen?
Allahs Kämpfer, die so genannten "Radikalen" (in wessen Augen und nach welchen Kriterien?), lassen sich alle von islamischen Grundtexten inspirieren und leiten ihre Verbrechen von diesen ab. Auch wir sind daher auf diese Schriften angewiesen, wenn wir ihre islamische Motivation verstehen wollen.
An dieser Stelle muss man allerdings vorsichtig sein: Es gibt im Abendland Leute, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die Öffentlichkeit auf Problematik des Islam aufmerksam zu machen, dabei aber auch zeitgenössische Denker, Prediger etc. zitieren. Diese Akteure des Islam erfreuen sich zwar immer größerer Popularität, aber es kann doch keiner behaupten, dass nur sie den Islam vertreten. Wir haben ja oben schon festgesellt, dass quantitative Aspekte hier keine Rolle spielen: Das, was es gibt, gibt es - und selbst wenn islamische Gewalt ein Randphänomen wäre, würden Allahs Kämpfer keinen Anstoß an diesem quantitativen Umstand nehmen. Jedoch funktioniert dieses Prinzip in beiden Richtungen. Denn auch für jene Muslime, die sich von islamisch motivierter Gewalt distanzieren, gilt das Prinzip: "Das, was es gibt, gibt es." Daher können die "Radikalen", auch wenn sie darauf Anspruch erheben, nicht den ganzen Islam vertreten, der ohnehin heterogen ist und sich spätestens seit der Abschaffung des osmanischen Kalifats nicht mehr amtlich vertreten lässt. Um die Problematik des Islam für das Abendland darzulegen, muss man sich daher auf Grundwerke beschränken. Wie weit die Äpfel der heutigen Denker und Prediger, mit denen wir konfrontiert werden, vom Stamm fallen, ergibt sich dann von selbst.
Wer sich für den Islam im Allgemeinen und dessen Problematik im Besonderen interessiert, weiß wohl schon um diese oder jene Stellen, etwa im Koran, die explizit zu Gewalt gegen Andersgläubige im Allgemeinen und Christen/Juden im Besonderen aufrufen. Wer sie nicht kennt, hat im Internet genug Möglichkeiten, sich schlau zu machen. Hier möchte ich zwei anscheinend zusammenhängende Koranstellen als Beispiel heranziehen, anhand deren sich die Problematik veranschaulichen lässt. Eine Vorbemerkung habe ich aber noch: Es ist überhaupt nicht leicht, eine gute Koranübersetzung zu finden, weil viele das Original beschönigen. Wo das eine Werk eine wortgetreue Übertragung wagt, mildert das andere - und umgekehrt. Im Folgenden habe ich daher eine eklektische Fassung zusammengestellt, wo ich für jeden Satz die jeweils weniger beschönigende Formulierung zitiert habe. Der erste Zusatz in den eckigen Klammern (wie auch andere Satzteile) stammt übrigens von der Übersetzung der Al-Azhar-Universität in Kairo:
Sure 4, v.30: "Wer aber auf Unrecht und Übertretung aus ist [und Gottes Rechtsbestimmungen missachtet], den werden wir ins Feuer werfen. Das ist Gott ein leichtes."
Sure 4, v.56: "Diejenigen, die unsere Zeichen verleugnen, werden wir ins Feuer werfen. Wenn ihre Haut verbrannt ist, ersetzen wir sie [=die Haut, d.h. durch eine frische], damit sie die Pein vollkommen auskosten. Gott ist allmächtig und allweise."
Nun ist es so, dass mancher diese Stelle auf die Hölle beziehen will, von der in anderen Versen die Rede ist. Wäre ich Muslime, so würde ich mich fragen, wie man hier Allah, der im Koran gewöhnlich mit "Er" angedeutet wird, als Agens (im Jenseits) hineininterpretieren kann, wo die Ungläubigen zwar mit Allahs ausdrücklicher Unterstützung, aber doch von einem eindeutig pluralen bzw. mehrfachen Agens ("wir") ins Feuer geworfen werden etc., und wie das mit dem extrem monotheistischen Charakter des Islam vereinbar ist. Aber die Frage, wie plausibel diese Interpretation erscheint, ist hier vollkommen irrelevant, weil sie - wenn überhaupt - nur sehr wenig mit Allahs Kämpfern zu tun hat, die von solch exegetischer Akrobatik, so beeindruckend sie auch ist, anscheinend nicht viel halten. Wichtig ist allein die Frage, die uns helfen kann, Allahs Kämpfer zu verstehen:
Wie plausibel ist es denn, die Verse so zu verstehen, wie sie wirklich geschrieben stehen?
Offensichtlich sehr plausibel. Von Missbrauch dieser Verse durch Allahs Kämpfer kann anscheinend keineswegs die Rede sein.
Neben der Koran sind im Islam auch die außerkoranischen Überlieferungen über Allahs Boten, die so genannten "Hadith". Eine der wichtigsten, kanonischen Hadith-Sammlungen heißt "Sahih al-Bukhari" (es empfiehlt sich, das alles nachzuschlagen). Genau so wie mit dem Koran, spielt es auch im Fall der Hadith-Sammlungen überhaupt keine Rolle, ob Allahs Bote wirklich alles gesagt hat, was ihm in den verschiedenen Sammlungen (übrigens erst nach sorgfältiger Auswahl) zugschrieben wird. Wichtig ist in diesem Zusammenhang allein die Tatsache, dass sie im Islam jeweils als authentisch gelten. Die Sammlung Sahih al-Bukhari gilt bei den Sunniten, die ca. 80% der Muslime weltweit ausmachen, als kanonisch:
Bd. 4, Buch 52, Stelle 176:
Allah's Apostle said, "You (i.e. Muslims) will fight with [hier: gegen] the Jews till some of them will hide behind stones. The stones will (betray them) saying, 'O 'Abdullah (i.e. slave of Allah)! There is a Jew hiding behind me; so kill him.' "
Bd. 4, Buch 52, Stelle 177:
Allah's Apostle said, "The Hour will not be established until you fight with [hier: gegen] the Jews, and the stone behind which a Jew will be hiding will say. 'O Muslim! There is a Jew hiding behind me, so kill him.' "
Die Zitate habe ich der Website des Center for Muslim-Jewish Engagement an der University of South Carolina entnommen, daher sind sie in englischer Sprache. Das Zitat wird in der Sammlung zweimal angeführt, weil es sich um eine jeweils andere Tradition, d.h. um zwei verschiedene Quellen handelt. Auf Deutsch heißt Nr. 177: "Die Stunde wird nicht bereitet sein (d.h. es wird nicht an der Zeit sein), bis ihr (Muslime) gegen die Juden kämpft, und der Stein, hinter dem sich ein Jude verstecken wird, wird sagen: 'Oh, Muslim! Hinter mir versteckt sich ein Jude, also bringe ihn um!' " Die besagte Zeit ist die Endzeit. Das bedeutet: Für 80% der gläubigen Muslime - das ist ja ungefähr der Anteil der Sunniten, wobei wir hier nicht von denjenigen reden, die sich von diesen Grundschriften distanzieren - müssen die Juden bekämpft und (mithilfe der Steine) gänzlich und ausnahmslos vernichtet werden, damit die islamische Heilsgeschichte vorankommt.
Ein ähnliches Zitat bringt eine andere, ebenfalls zentrale, kanonische und autoritative Sammlung, nämlich die "Sahih Muslim":
Buch 41, Stelle 6985:
The last hour would not come unless the Muslims will fight against the Jews and the Muslims would kill them until the Jews would hide themselves behind a stone or a tree and a stone or a tree would say: "Muslim, the servant of Allah, there is a Jew behind me; come and kill him!" But the tree Gharqad would not say, for it is the tree of the Jews.
Auf Deutsch heißt es:
Die letzte Stunde wird nicht kommen, es sei denn, die Muslime werden gegen die Juden kämpfen und die Muslime werden sie umbringen, bis die Juden sich hinter einem Stein oder einem Baum verstecken, da wird ein Stein oder ein Baum sagen: "Muslim, Knecht Allahs, es gibt hinter mir einen Juden, komm und bringe ihn um!" Aber der Gharqad-Baum wird es nicht sagen, weil das der Baum der Juden ist.
In manchen Ländern dieser Erde gehört das zum schulischen Lehrprogramm. Hier stellen sich also dieselben Fragen:
Wird die Gewalt von Allahs Kämpfern hineininterpretiert? Oder steckt die Gewalt schon im Text drin?
Müssen wir uns darüber wundern, dass Allahs Kämpfer keine wissenschaftlichen Abhandlungen lesen? Oder lassen sich diese Stellen auch ohne wissenschaftliche Kontextualisierung verstehen (sofern eine "Kontextualisierung" derart klarer Worte überhaupt möglich ist)?
Erscheint hier der Bezug zur Praxis nur vage? Oder ist es nachvollziehbar, warum Allahs Kämpfer diese Worte des Islam nicht nur lesen und verstehen, sondern auch umsetzen?
Und schließlich: Dürfen diejenigen, die sich nachweislich von solch klaren Worten inspirieren lassen, als "radikale" Muslime bezeichnet werden? Wird damit die Problematik nicht von den Grundschriften des Islam auf die "Radikalen" wegprojiziert?
(Desgleichen übrigens bei Achmadinedschad, der keineswegs als "Radikaler" oder "Verrückter" abgetan werden kann. Vielmehr ist er ein schiitisch-gläubiger und daher konsequent agierender Muslim, der im Einklang mit seiner Konfession die Welt auf die Wiederkunft des Mahdi, seines Messias, vorzubereiten sucht.)
Und das sind, wie gesagt, nur Beispiele...
Gewiss kann man nun einwenden: Aber auch in der Bibel gibt es doch schlimme Anweisungen! Etwa das mit dem "Auge um Auge" etc.!
Nun, das stimmt (s. Ex. 21:23-25, Lev. 24:19-20), obwohl man es auf gar keinen Fall mit den pauschalen, brutalen Aufrufen zu Mord und Vernichtung in den Grundwerken des Islam gleichsetzen kann. Hinzu kommt, dass es sowohl im Judentum als auch im Christentum aufgehoben worden ist. Für die Zusatzwerke der Hadith-Sammlungen gibt es nämlich ziemliche Äquivalente: Im Judentum es das die talmudische Literatur, im Christentum kommt das Neue Testament in Betracht. In der talmudischen Literatur wurde diese Anweisung in finanziellen Schadenersatz verwandelt und damit aufgehoben. Im Christentum wurde sie durch die Vorstellung vom Alten Testament, insb. aber anhand von Mat. 5:38-39 außer Kraft gesetzt.
Demgegenüber versucht die islamische Zusatzliteratur die Verhetzung gar nicht zu sublimieren. Ganz im Gegenteil: Sie drückt sich noch schärfer aus. Wenn hier eine Radikalisierung festzustellen ist, dann wohl nicht bei denjenigen, die diese Anweisungen des Islam umsetzen, sondern im Islam selbst.
Ich betone nochmals: Muslime, die sich - wie etwa die Euroislamisten und darunter, wenn ich mich nicht irre, mein Chronologskollege Hussein Hamdan - von diesen und ähnlichen Stellen distanzieren, werden hier gar nicht problematisiert. Aber diese (in globaler Hinsicht doch sehr wenigen) Muslime haben nur recht wenig oder gar nichts mit den vielen anderen, ja mit der überwältigenden Mehrheit zu tun, die sich davon eben nicht distanziert, sondern solche Anweisungen auf den Schulen lehren lässt.
Und was noch wichtiger ist: Diejenigen, die sich davon distanzieren, können den anderen diese Ablehnung der Grundschriften gar nicht aufzwingen. Und selbst wenn sie es könnten: Dürften sie es überhaupt? Man möchte schon sagen: Gläubige Muslime haben doch Anspruch auf die Grundschriften ihrer eigenen Religion. Und dieses Recht ist auch dann gültig, wenn das, was dort steht, den Euroislamisten oder uns Abendländern manchmal nicht so gut gefällt. Das Problem scheint daher nicht an den Menschen zu liegen, die sich nachvollziehbarerweise zu den Grundschriften ihrer Religion bekennen und diese manchmal sogar in die Tat umsetzen. Wenn schon, dann liegt das Problem an der Religion, zu der sie sich bekennen, und an den Grundschriften, die sie auch dann in die Tat umsetzen, wo die Euroislamisten es nicht machen würden.
Zum Schluss kehren wir zum Koran zurück, um uns zwei weitere Beispiele anzuschauen, die ebenfalls auf islamischen Schulen gelehrt werden und der islamischen Welt ermöglichen, von Christen und insbesondere von Juden zu sprechen, ohne die Wörter "Christen" und "Juden" in den Mund zu nehmen:
Sure 5, v.51:
"O ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind untereinander Freunde. Wer von euch sie zu Freunden nimmt, gehört zu ihnen. Gott leitet ungerechte Leute gewiß nicht recht."
Sure 5, v.59-69:
Sprich: "Oh, Leute der Schrift [=Christen und Juden]! Grollt ihr uns etwa, weil wir an Gott, die uns herabgesandte Offenbarung und die zuvor herabgesandten Offenbarungen glauben und weil die meisten von euch Frevler sind?" Sprich: "Soll ich euch sagen, wer sich die schlimmste Strafe Gottes zuzieht? Das sind die Menschen aus euren Reihen, die Allah verflucht hat und denen Er zürnt und aus denen Er Affen und Schweine gemacht hat und die dem Teufel dienen. Diese sind auf der tiefsten Stufe, sind sie doch am weitesten vom geraden Weg abgeirrt."
PS.
Ich freue mich auf eine ernste Diskussion, die im Auge behält, worum es hierbei geht - und worum es eben nicht geht und was gar nicht zum Thema gehört, wie anfangs erklärt. Bitten beachtet: Freche oder aggressive Kommentare werden nicht veröffentlicht. Bei bodenlosen Meinungsäußerungen (etwa ad hominem) oder nicht argumentierten Stellungnahmen kann es ggf. ebenfalls der Fall sein. Ansonsten könnt ihr mir, sofern ihr anderer Meinung seid als ich, sehr gerne erklären, warum ich die Situation falsch wahrnehme: Überzeugt mich!
Bis gleich
Yoav Sapir
Diplomaffe und renommierter Schwein
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