Riki Daskal: Frau Diamant starb nach Vorschrift
Nichts Akkurateres gibt es als eine verprügelte Floskel: » weiter
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Heutzutage werden wir mit allerlei Begriffen konfrontiert, die den "traditionellen", rein kognitiven Intelligenzbegriff erweitern, und zwar meistens zu Recht. So weiß z. B. die deutschsprachige Wikipedia von emotionaler, ästhetischer oder etwa praktischer Intelligenz zu erzählen.
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Ein weiteres Gedicht von Riki Daskal. Diesmal eines in drei Bildern, vielleicht drei Szenen auf der Bühne des Lebens, unseres kollektiven Lebens. Daskal war jahrelang Schauspielerin und bildet heute - neben ihrer Leidenschaft zur Dichtung - an wichtigen Einrichtungen in Israel angehende Schauspieler aus. Wie in ihren Gedicht arbeitet sie dabei oft mit der Geschichte, die sie mit künstlerischer Freiheit ver- und aufarbeitet.
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Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus: ein Gedicht der jüdischen Dichterin Riki Daskal, Jg. 1953, Preisträgerin des hebräischen Schriftstellerbundes 2001. In ihrem Werk setzt sie sich oft mit der Geschichte und dem Holocaust, Europa und dem europäischen Erbe aus.
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In einem alten Artikel, der sich mit einer österreichischen Sicht auf die deutsche Geschichtsschreibung befasste, stellte ich ein paar Zitate von Fritz Fellner vor. Diese haben mich damals in ihrer Klarheit und Genauigkeit so gerührt, dass ich das Ganze ziemlich übertrieben mit "historiographischer Poesie" betitelt habe. Nun kann ich mit einer wiederentdeckten Kundera-Stelle ein würdiges Pendant setzen.
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Aus gegebenem Anlass muss ich einige Umgangsformen, die eigentlich selbstverständlich sein müssten - und bei den allermeisten un/zugehörig-Besuchern zugegebenermaßen auch tatsächlich selbstverständlich sind -, hiermit ausdrücklich formulieren.
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Geschrieben in Allgemein | 5 Kommentare | 0 Trackbacks | Permalink
Seit kurzem weht in manch deutschen Medien ein frischer Wind, den man hier normalerweise kaum zu spüren bekommt. Angeregt durch den islamisch motivierten Anschlagversuch am zweiten Weihnachtstag und die neu entbrannte Nacktscannerdabatte wird nämlich das Thema Terrorismus aus beinahe realistischer Perspektive besprochen.
Geschrieben in Ethik | 56 Kommentare | 0 Trackbacks | Permalink
30 Grad, Tendenz steigend: derartige Verhältnisse sind in der Levante normal. Monatelang. Was im jüdischen Land um diese Jahreszeit am meisten produziert wird, ist weder Hi- noch Lowtech, weder Früchte noch Literatur, sondern kalte Luft. Überall nur kalte Luft: Ob in Taxis, Bussen, Nahverkehrszügen (für Fernverkehr ist das Land eh zu klein), sämtlichen Büroräumlichkeiten, Cafés, Museen: Alle wollen dem levantinischen Klima entkommen, sich von der Umgebung abschotten.
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Geschrieben in Israel | 0 Kommentare | 0 Trackbacks | Permalink
In einem früheren Text habe ich hier (euch auch, ja, aber vor allem mir selbst) erklärt, warum ich mir als Zusatzstudium eine Rabbinerausbildung ausgesucht habe, und zwar nicht an und für sich, sondern gerade in meinem sowohl geistigen als auch geographischen Spezialgebiet: Deutschland. Dann aber habe ich mich umbesonnen: (K)eine Weihnachtsgeschichte in acht Kapiteln.
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Geschrieben in Judentum im heutigen Deutschland | 13 Kommentare | 0 Trackbacks | Permalink