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Genial gemacht: The History of Thomas Edison

21. Februar 2012, 12:13

Wie genial man Geschichte in einem dreiminütigen Video verpacken kann, zeigt der Film von Jeremiah Warren über die Geschichte von Thomas Edison. Solche Videos bringen Geschichte näher und verbreiten sich durch die Nutzung von Social Media viral schnell. Eine sehr gute Anregung für Historiker, sich selbst an solchen Videos zu versuchen.

The History of Thomas Edison from Jeremiah Warren on Vimeo.

*in der Rubrik Randnotiz stelle ich interessante Links zu Videos, Podcasts, Blogs oder Webseiten rund um die Geschichtswissenschaft vor.



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Video über Bestandserhaltung im Hochschularchiv RWTH Aachen

07. Februar 2012, 18:13

Gerade habe ich über den Google+ Account des Hochschularchivs der RWTH Aachen das Auftaktvideo zu einer Videoreihe entdeckt, mit der das Archiv und seine Aufgaben vorgestellt wird. Die Konzeption und Umsetzung zur Videoreihe wurde der Praktikantin Hanna Kannengießer anvertraut. 

Im ersten Video zeigt sie, wie in einem Archiv Archivalien für die Aufnahme in eine Archivsammlung technisch vorbereitet bzw. wie Bestandserhaltung durchgeführt wird. Das Video steht unter CC-Lizenz, genauer CC-BY (2.0).

Dieses Projekt, das ich toll finde, da es Interessierten in die mannigfaltigen Aufgaben eines Archivs direkten Einblick gibt und somit die Öffentlichkeitsarbeit des Archivs unterstützt, überrascht mich keineswegs. Klaus Graf, Archivar und Historiker, der schon seit Jahren in der Blogosphäre unterwegs ist und für Open Access eintritt, ist Geschäftsführer des Archivs. Wohl war es nur eine Frage der Zeit, bis solch eine Videoreihe gestartet wurde. » weiter

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Randnotiz: Rezension zu Knut Görichs Biographie über Friedrich Barbarossa auf Deutschlandradio Kultur

30. Januar 2012, 11:36

Friedrich Barbarossa ist vor allem durch die nationale Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts mit bestimmten Mythen und Vorstellungen belegt. Es sei an dieser Stelle auf das Kyffhäuser Denkmal verwiesen und der Legende, die Friedrich Barbarossa als Retter des Deutschen Reiches gesehen hatte. Eine geschichtswissenschaftliche Annäherung an die Person Friedrich Barbarossas als mittelalterlicher Kaiser ist daher notwendig, um seine Person und Wirken losgelöst von der Mystifizierung fassen und in die Reihe der mittelalterlichen Kaiser einordnen zu können. 

Knut Görich hat nun eine neue Biographie über diesen Kaiser veröffentlicht, die bei Deutschlandradio Kultur ausführlich sowohl auf der Webseite als auch als Hörbeitrag nachzulesen bzw. nachzuhören ist. Insgesamt wird das Werk in seinem Aufbau und in den inhaltlichen Aussagen positiv besprochen, bemängelt werden hingegen die Länge der Monographie und in Teilen die Detailversessenheit. » weiter

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Großes Dankesfest der Vögel

25. Januar 2012, 10:39

Heute ist der 25. Januar, und (nicht nur) die Kinder in der Oberlausitz (Region zwischen Kamenz und Zittau) feiern Vogelhochzeit.

Dieser Brauch zeigt die enge Verbindung der Vögel im Garten mit den Menschen. Einen Abend vorher stellen die Kinder Teller auf die Fensterbank. Am 25. Januar legen die Vögel als Dank für ihre Fütterung während des Winters Süßigkeiten auf den Teller, den befüllt die Kinder beim Aufstehen freudig finden.

In diesem Zusammenhang ist auch das bekannte Kinderlied „Die Vogelhochzeit“ zu sehen, in dem eine Drossel und eine Amsel Hochzeit feiern (Biologen schlagen jetzt die Hände über den Kopf zusammen ;-)) und verschiedene Vogelarten die Hochzeitsgäste sehr charakteristisch darstellen.

Für alle, die nicht mehr so recht wissen, wie das Lied ging, können es sich hier anhören: 

In den Kindergärten und Grundschulen spielen die Kinder die Vogelhochzeit nach. Natürlich will fast jedes Mädchen die Braut sein ;-). Aufgeführt wird das Schauspiel dann gerne in der Gemeinde, z. B. im Altersheim.

Mehrere Aufführungen zur Vogelhochzeit bietet auch das Sorbische National-Ensemble in Bautzen an.

 



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Öffentlichkeitsarbeit als Pflicht für Wissenschaftler

04. Januar 2012, 12:39

Dieser Artikel wird kein geschichtswissenschaftlicher sein, aber es brennt mir unter den Fingern, auch wenn dieses Thema hier auf Scilogs Eulen nach Athen tragen bedeutet. In letzter Zeit bin ich vermehrt auf ein Thema gestoßen, daß mich schon lange beschäftigt: Öffentlichkeitsarbeit von Wissenschaftlern im Social Web. Sollten oder müssen sogar Wissenschaftler durch Nutzung des Social Web (Bloggen, Wiki, Twitter, Facebook) ihre Forschungen der Gesellschaft als Öffentlichkeit, die sie in nicht unerheblichen Maße finanziert, erklären? Ist Öffentlichkeitsarbeit eine Pflicht für Wissenschaftler? » weiter

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Das Glück des Bergmannes

20. Dezember 2011, 10:00

Am Samstag fand in Dresden die 4. Bergparade statt. Vom weltweit bekannten Fürstenzug aus zogen über 550 Bergmusikanten und Trachtenträger durch die Innenstadt über den 577. Striezelmarkt zum Vorplatz des Kulturpalastes. Diese Bergparade, die aller zwei Jahre zum Striezelmarkt in Dresden stattfindet, ist ein richtiges Großereignis in der Stadt. Die Straßen waren von mehreren tausend Zuschauern gesäumt. Bergknappschaften u. a. aus Altenberg, Bad Schlema, Berggießhübel, Freiberg, Glashütte, Freital oder Schneeberg präsentierten stolz ihre Zunft in originalgetreuen Uniformen. Zudem gastierten Knappschaften aus Thüringen und Tschechien (historisch gesehen Böhmen Wink). Unterstützt wurden die Trachtenträger von 5 Bergkapellen, die beeindruckend mit Bergmärschen den Umzug begleiteten. Für alle Daheimgebliebenen und Interessierten gibt es im Video den Aufzug noch einmal zum Anschauen. » weiter

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universitas magistrorum et scholarium oder auf der Suche nach der universitären Selbstverwaltung

15. Dezember 2011, 19:50

 

In zwar unregelmäßigen Abständen, dafür aber nicht allzu leise schlagen in Zeitungen und Medien Demonstrationen für die universitäre Selbstverwaltung hohe Wellen. Außenstehende werden diese Protestaktionen mit Schulterzucken betrachten und sich fragen, wieso für Universitätsangehörige diese Frage so wichtig ist. Wie so oft liegen die Wurzeln in der Vergangenheit. Begeben wir uns auf die Spurensuche, warum Universitäten auf die Selbstverwaltung bestehen. » weiter

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Über die Bändigung und Vielfalt der Geschichtswissenschaft

05. Dezember 2011, 14:25

Oft gerate ich als Historiker in Situationen wie folgende: Spaziergang zu einem mir unbekannten Adelssitz.

Bekannter: "Kannst Du mir was über darüber erzählen?"

Ich: "Über was?"

Bekannter: "Na, über das Schloß und die Geschichte und so!"

Ich: "Da muß ich Dich enttäuschen. Ich habe keine Ahnung. Ich kenne diese Adligen nicht weiter."

Bekannter: "Wieso? Du hast doch Geschichte studiert!"

Tja, was soll ich dann sagen. Ja, ich habe Geschichte studiert, genauer gesagt Mittlere und Neuere Geschichte, Themenschwerpunkt: Sächsische Geschichte, Reformationsgeschichte, Spezialgebiet: Universitätsgeschichte der Frühen Neuzeit (ich könnte noch spezieller werden, laß es aber lieber hier bleiben ;-)).

Wie dieser kurze Dialog zeigt, ist es für mich als Historiker schwierig, Bekannten und Fremden zu erklären, daß Geschichte so vielfältig und breit ist, daß kein Historiker Universalwissen in seinem Fachgebiet erlangen kann. Gleiches gilt natürlich auch für andere Wissenschaftsgebiete, bestimmt können die Kollegen über ähnliche Situationen (lustige) Anekdoten erzählen.

Was ist nun Geschichte und wie kann man sie "bändigen"?

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