Chronologs Kommentar Feed http://www.scilogs.de/chrono/summary.php Geschichte Archäologie Kultur de-de @ Bednarik Sie haben insofern einen Punkt, als mir auch schon aufgefallen ist, dass man bei der "Predigt des Nihilismus" entweder Türen einrennt, die in den Köpfen bereits offen stehen, oder aber gegen platt-positivistische Wände rennt, die, selbst wenn man sie durchlöchert, sofort wieder aufgerichtet werden: "Es ist, wie es ist, und selbst wenn's Scheisse wäre, ist's halt so." Fatalismus. Aber meist ohne "Amor fati". Da kann man - meiner Diskussionserfahrung nach - nichts machen. Da helfen keine historischen Exkurse in die Kritik der Konversionsontologie ("Ens est bonum summum"), keine Verweise auf gescheiterte Theo- und Ontodizeen, kein Verweis auf Eigenleiderfahrung - diese Köpfe sind dicht. Es ist der späte Triumph des Parmenides ("Das Sein ist. Das Nicht nicht. Basta."). Selbst der Verweis auf das Nicht-Sein des Seins im Werden, seine beständige Selbst-Negation (Grüsse an Heraklit) fruchtet wenig. "Wieso - ist doch recht so! Sonst wär's ja langweilig!" Was in diesen Köpfen herrscht, ist ein prinzipieller Mangel an Empathie, an Mitleid, auch an Selbstmitleid. Ich will damit auf gar keinen Fall sagen, dass das schlechte oder dumme Köpfe seien - ganz im Gegenteil, das sind eher die Tatkraftsmenschen, die sich anschicken, die Welt zu retten. Oder aber ihr Qualen zuzufügen, wie sie noch keine sah, sollten sie DOCH böse Menschen sein. Genau damit TUN sie aber - in beiden Fällen - das Werk der Evolution. Der Nihilist ist im Vergleich dazu recht hilflos. Er muss zugeben, selbst ein Evolutionsprodukt zu sein, aber es fehlen ihm die Mittel, etwas rechtes dagegen zu unternehmen. Zwar kann er sich töten (mancher tat es: Philipp Mainländer), kann darauf verzichten, sich fortzupflanzen, oder kann sich in den Wahnsinn davonmachen, wie Nietzsche es tat. Der übrigens, als er noch klar war, den innigsten Wunsch des Nihilisten aussprach (sinngemäss): "Wenn der Philosoph das eine Wort fände, das, wenn ausgesprochen, die Welt vernichtete - meint ihr, er spräche es NICHT aus?" But the show goes on. Und das für den Nihilisten WIRKLICH Verstörende ist, dass sie es tut, wiewohl der Buddha angeblich erleuchtet worden ist. Nach meinem Verständnis der ganzen Chose müsste eigentlich mit EINER Erleuchtung ALLES verwehen - denn alles ist eines und eines ist alles. http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1175&blogId=12#comment-14794 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1175&blogId=12#comment-14794 Helmut Wicht 2012-02-23 08:40:59 Natur des Glaubens @ Dierk ..sorry, ich war gestern abend schreibfaul. Und etwas von der Sache verstehen tu' ich eh nicht. Deshalb noch eine Frage - ich hab' die restaurierte Langfassung vor längerer Zeit auch gesehen .. erinnnere ich es falsch, wenn ich erinnere, dass die köstliche Roboterin, die dem C3PO Vorbild wurde, im Film AUCH "Hel" genannt wurde, und dass "Maria" nur ihr alias war? http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1181&blogId=22#comment-14793 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1181&blogId=22#comment-14793 Helmut Wicht 2012-02-23 08:07:32 Con Text Hallo Helmut Wicht , noch ein Nachtrag: DNS-Möleküle klingt zwar lustig, aber es waren DNS-Moleküle gemeint. Natürlich stammen auch viele Wünsche aus der Erziehung und aus der Umwelt. Ich wurde im Jahre 1946 in Wien geboren, und danach atheistisch erzogen. Dadurch wurde ich von Anfang an an die objektive Sinnlosigkeit des Lebens gewöhnt, und auch daran, dass es kein Weiterleben nach dem Tode gibt. Meine erste Begenung mit der Unsterblichkeit war im Jahre 1957 mit dem Science-Fiction-Roman "Das Geheimnis der Copaner" (Terra Band 5) von Richard Varne (In a Misty light (1955)). Der Titel "Blutbad im Weltraum" hätte auch ganz gut dazu gepasst, aber die Idee des Unsterblichkeits-Serums und der damit verbundenen Kinderlosigkeit war genial. Viel positiver wurde die Unsterblichkeit in diesem Science-Fiction-Roman beschrieben: "Der Club der Unsterblichen" (Terra Band 299) von Rog Phillips (The involuntary immortals (1949)). Man kann positive Lebensziele auch aus Schund-Heft-Romanen erwerben, denn ohne die zahlreichen Science-Fiction-Romane meiner Jugend wäre ich nie Chemotechniker geworden. (Perry Rhodan wurde erst viel später (1961) unsterblich.) Viele Naturwissenschaftler schreiben selbst auch wieder gute Science-Fiction-Romane. http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1175&blogId=12#comment-14792 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1175&blogId=12#comment-14792 Karl Bednarik 2012-02-23 07:48:49 Natur des Glaubens Hallo Helmut Wicht , Nur jene Menschen, denen ihre DNS-Möleküle die Ablehnung der Absurdität und Nichtigkeit des Seins in ihr Gehirn eingebaut haben, empfinden die Absurdität und Nichtigkeit des Seins als störend. Auch die Informationsverarbeitung des Gehirns wird von Trieben, Instinkten oder Wünschen geleitet, wie zum Beispiel Neugier, Nachahmungstrieb, Mitteilungsdrang, Kreativität, Spieltrieb, Ästhetik, Ordnungsliebe, Sinnsuche, Langeweilevermeidung, usw.. Ich zum Beispiel, empfinde die Absurdität und Nichtigkeit des Seins überhaupt nicht als störend. Für mich ist der Sinn des Lebens angenehm zu leben, und eventuell, wenn es ganz leicht geht, anderen Menschen dabei zu helfen, ebenfalls angenehm zu leben. Ich empfinde die Konkurrenzkämpfe um den Besitz und die Vermehrung als zu anstrengend und als zu gefährlich. Ich habe beschlossen, keine Nachkommen zu haben, und wenn es der wissenschaftliche und biotechnologische Fortschritt zulässt, unbegrenzt lange am Leben zu bleiben. Ich bin also ein echter Aussteiger aus der biologischen Evolution, der aber als Individuum biotechnologisch evolvieren möchte. Ich möchte gewissermassen den Platz meiner nicht existierenden Nachkommen einnehmen, die darunter bestimmt nicht leiden werden, weil sie ja nicht existieren werden. http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1175&blogId=12#comment-14791 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1175&blogId=12#comment-14791 Karl Bednarik 2012-02-23 06:38:41 Natur des Glaubens Mal anfangen... @Blume @Kühnapfel Wow, da sind ja doch schnell einige und einige interessante Kommentare zusammengekommen. Da muss ich ja wohl klotzen, nicht kleckern - mich möglicherweise auch kürzer fassen als mir liegt. @Michael Blume. Ja, danke für den Dank. Ich wollte den "Tempel für Atheisten" nicht ins Zentrum stellen. Er weckt als bloßes Stichwort falsche Assoziationen. A.de Botton musste da auch schon mal nachkorrigieren. Siehe hier: http://richardwiseman.wordpress.com/...of-atheism/ Ich habe das oben bei den Literaturangaben nachgetragen. Irgendwo habe ich auch mal eine Interview-Äußerung de Bottons aufgegabelt, selbst Dawkins habe jetzt nichts mehr gegen den Tempel. Ja, @Michael Kühnapfel: Neu ist das alles nicht. Es kann allerdings der jetzt laufenden Diskussion eine neue Wendung geben. Als ich kurz bemerkte, dass dies auch schon kritisch in der Diskussion bemerkt wurde, meinte ich folgenden Artikel von John Gray, am 2.2. im Guardian: "Alain de Botton's atheist temple is a nice idea, but a defunct one". Andere haben süffisant auf die Anbetung der Göttin Vernunft in der französischen Revolution hingewiesen. Ich hätte gerne noch einen Exkurs eingefügt, war mir dann aber zu lang, dass auch Schmidt-Salomon kritisch vorträgt, dass kluge Gedanken der Aufklärung allein nicht reichen. Der "neue Humanismus" "muss praktisch werden". Siehe HIER . Noch was, um eine andere Ecke - ganz witzig. Da fand ich doch auch: "The Church of Jesus Christ Atheist" Und Dawkins hat sich ja scheints schon bei "Atheists for Jesus" beteiligt. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Sie sprechen vom "spirituellen Atheismus". Ich kann mir ungefähr denken, um was es geht. Wäre interessant, wie verbreitet er ist - organisatorisch oder durch Veröffentlichungen greifbar? Bei manchen Atheisten wird deutlich gesagt, man müsse ja laut bollern, um gehört zu werden. Dawkins betont manchmal, man dürfe nicht zu soft auftreten. Vielleicht ist das aber auch allgemein ein Problem heutzutage in einer bunten Medienlandschaft. Ja, und das mit der Lernbereitschaft ist es so eine Sache - auf allen Seiten. Jeder, der zugibt, dass er etwas lernt, gibt, damit ja auch zu, dass ihm (bis jetzt) etwas fehlt. Kommt dann drauf an, wem man das zugeben kann. Und dennoch lernen Leute. Selbst solche, die als Missionare irgendwo hingingen, kamen schon umgedreht zurück. Aber ich will ja gar nicht aufs Umdrehen von Leuten hinaus; sondern auf Offenheit. Und das gibt es natürlich im öffentlichen Schlagabtausch, wie er in den letzten Jahren geprägt wurde, etwas wenig - wenig sichtbar. Aber dort, wo es nicht unmittelbar um solche Konfrontationen wie Theismus/Atheismus geht, kommt (oft eingewickelt in andere Themen) dann doch manches in Bewegung. Und da kommt auch in Kirchengemeinden manches zur Sprache. Im Religionsunterricht (der Oberstufen) sowieso. Da gibt’s im Alltagsgeschäft der Pfarrer so viel Begegnung außerhalb der engen Zirkel - in denen nicht nur einseitig dogmatisiert werden kann. Jedenfalls Theologen können sich normalerweise gar nicht mit Bigotten hinter Kirchenmauern verschanzen, wie es @Stefan Taube vermutet. Ja, das war jetzt ein Vorgriff auf weitere Themen. Ich habe anscheinend noch einiges abzuarbeiten. Aber zuerst mal schlafen. Gute Nacht allerseits... http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1180&blogId=16#comment-14790 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1180&blogId=16#comment-14790 Hermann Aichele 2012-02-23 00:54:47 Hinter-Gründe Die Göttin der Totenwelt Na gut, wenn außer mir niemand mit mir diskutieren möchte ... Es stimmt, Helmut, es gibt in der nordischen Sagenwelt die Hel als Göttin der Totenwelt und wie ich oben ja schreibe, hat Thea von Harbou fröhlich alle möglichen Mythen durcheinander geworfen und nichts konsequent durchgehalten. Womöglich hat sie - das ist jetzt allerdings bloße Vermutung, ich bin kein Experte für von Harbou - James George Frazers sehr einflussreiches Werk The Golden Bough gelesen. Ich halte ihre Interpretation insoweit für zutreffend, als Hel im Film tot ist. Sie tritt nur in der Erinnerung auf, in Rotwangs Monument, in Johs Auftrag an Rotwang, den Roboter nach ihrem Bild zu schaffen, im Dialog der beiden in Rotwangs Hütte. Wie ich oben weiter ausführe, passt der Rest des skandinavischen Mythos allerdings überhaupt nicht auf Freders Mutter. Ich habe die vage Hoffnung, dass noch eine Expertin Zeit findet, sich zu äußern. http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1181&blogId=22#comment-14789 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1181&blogId=22#comment-14789 Dierk 2012-02-22 22:24:17 Con Text @ Dierk ...äh: Basics bei Wikipedia. Mich hat das einst, lange vor Wiki, interessiert, weil ich Hel-mut heisse. Blöderweise habe ich aber mir der "Hel" (der "Verborgenen") wohl nichts zu tun. Eher trivial etwas mit "hell", wie "frohgemut" und "licht". Und das mir altem Nihilisten. http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1181&blogId=22#comment-14788 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1181&blogId=22#comment-14788 Helmut Wicht 2012-02-22 21:53:05 Con Text Kommentar zu Die Herzmaschine Herr Wicht, bitte mehr dazu. http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1181&blogId=22#comment-14787 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1181&blogId=22#comment-14787 Dierk 2012-02-22 21:42:19 Con Text ? Die "Hel" ist doch eine alte Figur aus der nordischen Mythologie und durchaus mit "Hell" verwandt.. http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1181&blogId=22#comment-14786 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1181&blogId=22#comment-14786 Helmut Wicht 2012-02-22 21:40:45 Con Text @ Martin Holzherr Schriften wie die "Grenzen des Wachstums" waren selbstverständlich wichtige Aufrüttler der Umweltbewegung in den 70er Jahren. Dass durch sie bewusst gemacht wurde, dass es eng wird auf unserem Planeten, heißt aber nicht, dass man die Lösungsvorschläge von damals, inspiriert von interessanter, aber doch sehr abgehobener Science-Fiction und durchmischt mit dem Glauben an nahezu unbegrenzte Möglichkeiten durch technische Neuerungen wie Recycling etc. "eins zu eins" übernehmen kann, wenn es wirklich an irgendwie erreichbare politische Ziele gehen soll. Diesen Technikoptimismus scheinen Sie zu teilen: "Mit noch mehr Technik können wir unser Leben schon bald in Städten, die noch von einem Gürtel von Versorgunsgebieten umgeben sind, verbringen." Tatsächlich lebt bereits der Großteil der Menschheit in Städten, die von Gürteln aus Versorgungsgebieten umgeben sind. Es scheint nicht so einfach zu sein, diese Gürtel kleiner zu machen. Es sei denn, Sie finden, nachdem schon so viele Prediger daran gescheitert sind, doch noch den Schlüssel zur Einsicht der Vielen, dass wir so viel wie möglich Energie und Rohstoffe sparen sollten. Das Problem ist Ihnen allerdings auch in den Sinn gekommen - nicht umsonst schreiben Sie, jemand wird "das Gesamtinteresse der Menschheit durchsetzen müssen." Dass das nun wieder totalitär klingt, können Sie nicht leugnen. Dazu kommt: In so einer Stadt will ich jedenfalls nicht leben, mir würde die Natur fehlen. Ihnen nicht? Neben der totalitären Konsequenz verweigern Sie sich mit Ihrer Forderung, es wirklich so zu machen mit den "Stadtinseln" und nur "Wildnis" als schützenswerte Natur gelten zu lassen, übrigens auch den wirklich entscheidenden Diskussionen darüber, wie es weitergehen soll. Das nämlich sind Diskussionen, in denen es darum geht, wie wir mit der Natur, um sie auch etwas zu personifizieren koexistieren können. Und zwar nicht nur stofflich, sondern auch räumlich und ästhetisch. Zäune um Natur ziehen zu wollen ist, mit Verlaub, einfach. http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1178&blogId=23#comment-14785 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1178&blogId=23#comment-14785 Simon 2012-02-22 20:40:59 Landschaft & Oekologie @A.B. Ja, eckige Klammern werden in Blogs als Auftakt und Abschluss von Layoutbefehlen gelesen. Andere Satzzeichen wie " oder auch ' gehen aber. Nun bleibt zu hoffen, dass Sie Ihren Kommentar abgespeichert haben, ich hätte ihn gerne gelesen. http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1175&blogId=12#comment-14784 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1175&blogId=12#comment-14784 Michael Blume 2012-02-22 20:20:01 Natur des Glaubens @ Mein Name "Das meiste (bestimmt 90%), was ich bisher zum Thema Religion kenne, besteht aus Krieg und mehr Blut als nötig wäre, die Weltmeere damit zu füllen." Da war der Atheismus schon mal weiter. Ein typischer Marxist hätte gesagt: Die Ursachen dieser Kriege lagen nicht im Bewußtsein, sondern im Sein, nicht in den Gedanken, sondern im materiellen Leben, und die Leute haben das halt in religiöser Sprache formuliert, hätten sie eine andere gehabt, hätten sie es anders formuliert, das hätte an den Kriegen nichts geändert. Ist vielleicht nicht ganz richtig, aber dafür spricht immerhin, daß die Blutströme dort nicht kleiner geworden sind, wo die Religion keine Rolle mehr spielte. Mit dem Übrigen haben Sie m. E. im wesentlichen recht. Es handelt sich bei dem, was allgemein als Bewahrenswertes gesehen wird, um Moral, die sich selbstverständlich über die Jahrtausende im Rahmen religiösen Denkens entwickelt hat, aber nicht Religion ist. Das mit dem Splitter im Auge, das mit dem ersten Stein, "liebe deinen Nächsten wie ..." usw. sind vernünftige, für jeden, der Vernunft hat, nicht weniger einsehbare Sätze als es die Sätze der Mathematik sind. Man kann das Christentum dafür loben, daß sie in seinem Rahmen entstanden sind, aber sie hätten auch im heidnischen Griechenland oder unter Atheisten entstehen können - Vernunft gibt es ja auch da. Dennoch: damit ist die Religion nicht erledigt bzw. sie ist nicht überflüssig geworden, wenn einmal alles Gute an ihr in Moral überführt ist (also dem rationalen ethischen Diskurs überantwortet). Die Frage "was können wir hoffen" - die Frage nach dem Sinn der Welt - bleibt auf jeden Fall übrig. http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1180&blogId=16#comment-14783 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1180&blogId=16#comment-14783 Ludwig Trepl 2012-02-22 19:57:52 Hinter-Gründe A.B. offensichtlich kommt die Kommentarfunktion nicht mit spitzen Klammern zurecht? (damit hatte ich Ziate kenntlich gemacht) http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1175&blogId=12#comment-14782 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1175&blogId=12#comment-14782 A.B. 2012-02-22 19:37:14 Natur des Glaubens Wildnis um Städte Ich bin seit Jahrzehnten ein Anhänger der Idee grüner, möglichst wilder Ringe um Städte. Man könnte aber auch daran denken, in diesen Grüngürteil Möglichkeiten zu schaffen wo Städter Gärten betreuen können. Viel Wildnis (auch mit Beobachtungsmöglichkeiten) und dazwischen immer wieder Betätigungsmöglichkeiten für die Menschen: Wiesen zum Drachensteigen- lassen, auch Sportplätze etc. Naherholung (ohne großen Verkehr) im besten Sinne. http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1178&blogId=23#comment-14780 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1178&blogId=23#comment-14780 Dr. Michael Lohmann 2012-02-22 18:40:18 Landschaft & Oekologie Man kann den religiösen Ethos pflegen .. ... ohne auf die metaphysischen "Grundlagen" zurückzugreifen. Der Glaube an einen Gott ist überhaupt nicht notwendig, um an der religiösen Ethik etwas gut zu finden -- und diese zu praktizieren. http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1180&blogId=16#comment-14779 http://www.scilogs.de/chrono/index.php?op=ViewArticle&articleId=1180&blogId=16#comment-14779 Alexander Fürstenberg 2012-02-22 17:57:53 Hinter-Gründe