Publish and Perish

12. February 2015 von Dierk Haasis in Gesellschaft, Wissen

Erinnern Sie sich noch, vor einer ganzen Weile liess ich mich darüber aus, wie Peer Review funktioniert und warum das Geschäft der klassischen Wissenschaftsverlage veraltet, ja hinderlich ist. Der Linguist Geoffrey Pullum weist in einem kurzen Beitrag auf einen krassen Fall hin. Wie es seine Art ist, macht er dann noch sehr deutlich, wie das Geschäftsprinzip auf andere Lebensbereich zu übertragen ist.


Ein Kommentar zu “Publish and Perish”

  1. Physiker Reply | Permalink

    Das Beispiel ist ja noch harmlos. Ein hoch angesehenes Journal in der Physik nennt sich PRL, dort muss man als Autor 720$ zahlen um einen 4 Seiten Artikel zu publizieren (Farbabbildungen kosten nochmal extra):
    http://journals.aps.org/prl/authors/publication-charges-physical-review-letters
    D.h. die Autoren schreiben und formatieren den Artikel selbst, die Qualitätssicherung (Peer-Review) wird auch unentgeltlich von den Kollegen übernommen, und die Autoren müssen mindestens 720$ zahlen damit der Artikel überhaupt publiziert wird. Um den Artikel lesen zu können muss man dann nochmal 25$ hinblättern.

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