Trubel um Heilpflanzenverbot hört nicht auf

29. April 2011 von Martin Ballaschk in Medizinisches

Hurra, es gibt eine neue Petition zum nichtexistenten Heilpflanzenverbot! Ich habe bereits an den Zugriffszahlen hier im Blog bemerkt, dass da was im Busch ist. Diesmal wird eine großangelegte Aktion durch Avaaz.org organisiert, nach eigener Auskunft ein „weltweites Kampagnennetzwerk“, das Bürgerstimmen auf politischer Ebene hörbar machen soll, via Mail, Twitter, Facebook, was weiß ich. Schlecht kann ich das basisdemokratische Konzept der Plattform nicht finden, allerdings lässt der aktuelle Fall vermuten, dass bei solcher „Sofa-Demokratie“ die Hemmschwelle zum Mitmachen so niedrig ist, dass sich kaum jemand die Mühe macht, sich mit den Hintergründen des Anliegens vertraut zu machen. Ein Klick ist schnell gemacht, und man kann sich freuen, sich an einer guten Sache beteiligt zu haben.

Die Leute von Avaaz befürchten jedenfalls, dass pflanzliche Medizin verboten werden soll:

In 2 Tagen will die EU viele pflanzliche Arzneimittel verbieten, und mehr von uns dazu zwingen, pharmazeutische Arzneimitteln einzunehmen und die Profite der großen Pharma-Konzerne noch weiter zu mehren.

Reizworte sind hier natürlich „zwingen“, „Profite“ und „Pharma-Konzerne“ (oder in der englischen Version „Big Pharma“). Man erkennt daran schnell, an welches Weltbild hier appelliert wird: Mal wieder soll die böse Pharmaindustrie die sanften Alternativheiler kaputtmachen. *gähn*

Die EU-Richtlinie errichtet hohe Hürden für alle pflanzlichen Arzneimitteln, die nicht 30 Jahre lang auf dem Markt waren – einschließlich buchstäblich sämtliche traditionelle chinesische, ayurvedische und afrikanische Medizin. Es ist eine drakonische Maßnahme, die die Pharma-Konzerne weiter stärkt und Tausende Jahre medizinischen Wissens einfach ausklammert.

Missverständnis Nr. 1: „Die Hürde richtet sich gegen alle pflanzlichen Arzneimittel“

Nicht alle pflanzlichen Arzneimittel sind betroffen: Die Richtlinie 2004/24/EG schreibt lediglich den Herstellern von rezeptfreien Fertigarzneimitteln vor, dass sie Belege für die Wirksamkeit und Sicherheit ihrer Mittel vorlegen müssen. Als Beispiel sei hier „Hademar Melissengeist“ genannt, der industriell produziert wird und in einer hübschen Faltschachtel zu erstehen ist. Will man sich die Mittelchen vom Apotheker selbst zusammenmixen lassen (Rezepturarzneimittel), ist man von der EU-Richtlinie gar nicht betroffen. Man kann das alles aber gerne nochmal im Detail in dem alten Artikel von mir und insbesondere den ergänzenden Kommentaren dort von @pulegon, bei Florian Freistetter und Spiegel Online nachlesen.

Missverständnis Nr. 2: Der Traditionsbeleg und das vereinfachte Registrierverfahren

Ausgenommen von der neuen Regelung sind pflanzliche Fertigarzneimittel, die länger als 30 Jahre auf dem Markt sind (15 davon in der EU). Diese Präparate durchlaufen auf Antrag ein vereinfachtes Registrierverfahren. Dann reicht schon die lange Anwendungstradition, eine „plausible“ Wirksamkeit und eine durch entsprechende Literatur belegte Anwendungssicherheit als Beleg. Dafür müssen keine Studien durchgeführt werden, ein Gutachten mit Literaturüberblick reicht. Wie die nationale Umsetzung in Deutschland ablief, kann man in diesem Vortrag vom BfArM im Detail nachlesen.

Missverständnis Nr. 3: „Die Zeit ist knapp – ab 1. Mai werden pflanzliche Arzneimittel EU-weit verboten“

Die ZEit ist nicht knapp, vielmehr ist das alles Schnee von gestern. Der Petitionsausschuss des EU-Parlaments hatte sich schon 2006 mit dem Thema auseinandergesetzt. In Deutschland ist die EU-Richtlinie schon 2005 in nationales Recht umgesetzt worden, nämlich mit der 14. Novelle des Arzneimittelgesetzes. Und am 30. April läuft halt eine Frist zu dem oben beschriebenen vereinfachten Registrierverfahren ab:

Die Zulassung eines traditionellen pflanzlichen Arzneimittels, die nach § 105 in Verbindung mit § 109a AMG verlängert wurde, erlischt am 30.04.2011, es sei denn, dass vor dem 01.01.2009 ein Antrag auf Zulassung oder Registrierung nach § 39a AMG gestellt wurde. [Nationale Übergangsvorschrift von § 109a → § 39a AMG]

Missverständnis Nr. 4: „Durch ein Verbot wird die Macht der Pharmakonzerne gestärkt, jahrtausende altes Wissen wird ausgeklammert“

Wer stellt pflanzliche, rezeptfreie Fertigarzneimittel her? Der Schamane in Afrika, der Medizinmann in China? Eher nicht. Es ist die Pharmaindustrie! „Big Herba“ ist knallhart, und milliardenschwer, und investiert mehr in Werbung, als in Forschung – ganz wie „Big Pharma“. Das hat selbst Spiegel Online in ihrem Artikel zur deutschen Petition letzten Jahres erkannt. So gesehen ist die Richtlinie in der Tat ein Zugeständnis an die Hersteller dieser Präparate, denn diese müssen keine Studien durchführen, sondern nur die genannten Belege im vereinfachten Registrierverfahren vorlegen.

Missverständnis Nr. 5: „Die Überprüfung jahrtausende alten Wissens ist etwas Schlechtes“

Was ist schlecht daran, dass Medikamente geprüft und reguliert werden? 

Gibt es einen einzigen Grund, davon auszugehen, dass „traditionelle chinesische, ayurvedische und afrikanische Medizin“ wegen ihres „tausende Jahre“ alten Wissens der modernen Medizin in irgendeiner Hinsicht überlegen wäre? Haben nicht Aderlässe und Schluckbildchen eine ebenso lange Tradition gehabt, bis sich herausgestellt hat, dass sie auf Aberglauben basieren? Haben wir nicht durch kritische Prüfung unserer vielen traditionellen Heilverfahren inzwischen ein Medizinsystem, das größtenteils auf wissenschaftlichen Belegen zur Wirksamkeit und Sicherheit, und nicht dem Glauben daran basiert?

Hat uns der Contergan-Skandal in den sechziger Jahren nicht gelehrt, dass es gut ist, den Herstellern von Medikamenten ein paar Regeln aufzubürden? 

Missverständnis Nr. 6: „Alternative Medizin ist sanfte Medizin, Pharma-Medizin ist Chemie und damit schlecht“

Das schwingt so hintergründig in dem Text mit, vielleicht lese ich das auch rein, das ist aber auf jeden Fall völliger Bockmist.

Fazit

Ich weiß nicht, woran das liegt, aber anscheinend sind solche basisdemokratischen Netzaktionen, bei denen im Grunde nur ein Mausklick notwendig ist, um sich daran zu beteiligen, sehr erfolgreich, auch wenn das Anliegen der Aktion völliger Unsinn ist. Ich fühle mich da ein wenig an die Facebook-Page „Wir wollen Guttenberg als Minister zurück“ erinnert, bei der hunderttausende den großen Plagiator® als Minister zurückfoderten.

Immerhin bekommt Avaaz noch ein paar mehr Fakten auf die Reihe, als die letztjährige Petition, in der noch das Verbot von Kamillentees und Gartenkräutern befürchtet wurde. Sie appelliert aber genauso an niedere Beißreflexe gegen die EU, das Großkapital, die „Schulmedizin“ und bedient das falsche Klischee der sanften Naturmedizin. Sie verlinken die kritisierte Richtlinie nicht einmal, was es den Interessenten und Mitzeichnern besonders erschwert, sich zu den Hintergründen zu informieren, um sie selbstständig entscheiden zu lassen, ob die Petition sinnvoll ist. [Nachtrag: Avaaz-Mitglieder haben einen Link zur Richtlinie zugemailt bekommen.]

Allerdings stört das die derzeit mehr als 180.000 Mitzeichner offenbar nicht besonders, die innerhalb kürzester Zeit auf der Seite verzeichnet wurden. Immerhin scheint die Aktion noch keine 24 Stunden alt zu sein, und so schnell hatte ich mich nicht in die Hintergründe eingelesen ...

Nachtrag: Inge Koch hat in dieser Angelegenheit das getan, was ich versäumte: Sie hat direkt bei Avaaz.org nachgefragt und um eine Stellungnahme gebeten. Die Antwort hat Armadeo Sarma im GWUP-Blog unter dem Titel „Avaaz auf dem Holzweg“ abgelegt, was den Inhalt der Antwort eigentlich schon vorwegnimmt.

Avaaz ist sich nämlich keiner Schuld bewusst und ist der Meinung, dass traditionelle Arzneimittel keiner Prüfung bedürfen und meint – das ist der eigentliche Hammer – in dieser Angelegenheit die richtigen Experten gefragt zu haben. Und das sind nicht etwa Wissenschaftler:

Die Richtlinie erzeugt eine Situation, in der die Hersteller von pflanzlichen Heilmitteln mit enormen Kosten belastet werden und zeitaufwändige Langzeitstudien liefern müssen, um ihr Produkt am Markt anbieten zu dürfen. [...] Doch wir haben mit EU-Beamten, Politikern und Aktivisten gesprochen und sind überzeugt, die richtige Position eingenommen zu haben.

Bitte hier im GWUP-Blog weiterlesen.

Links

Dankeschön an @fatmike182, der mich auf die Aktion aufmerksam gemacht hat!

15 Kommentare zu “Trubel um Heilpflanzenverbot hört nicht auf”

  1. Achim Hecht Antworten | Permalink

    Schlichtes Deklarierungs- ("was is drin?") und Haftungs- ("ich habe jetzt plötzlich Pickel") Recht würde genügen. Warum sollte die BürEUcrazy BigHerba oder BigPharma kontrollieren (dürfen)? Sollten das nicht wir tun, als bewusste Konsument...genderdigsbums...en?

  2. Martin B. Antworten | Permalink

    @Achim Hecht

    Kannst du das noch etwas genauer ausführen? Gerade das mit dem Haftungsrecht verstehe ich nicht so ganz ...

    Grundsätzlich ist es ja immer gut, wenn man Regulierung abbauen kann, aber bei potentiell gefährlichen Dingen wie Medikamenten, Schadstoffgehalten im Essen oder Ähnlichem halte ich ein paar Vorschriften für angebracht.

  3. Harald Hendrichs Antworten | Permalink

    Trubel

    Hallo Herr Ballaschk,
    nur ganz kurz: wo sind die wissenschaftlichen Beweise für die Schulmedizin? Wo sind die wissenschaftlichen Beweise für Impfungen? Wo sind sie Beweise dafür, dass jeder Mensch mit ähnlichen Symptonen auch medikamentös gleich zu behandeln ist?
    Allein der Hygiene ist es zu verdanken, dass wir weniger an Infektionen sterben.
    Bis auf bestimmte chirurgische Eingriffe ist die Schulmedizin rein wirtschaftsorientiert, das bestätigen sogar mittlerweile viele Ärzte.
    Gut, dass es Netzwerke wie avaaz oder campact gibt, die zwar nicht immer alles hundertprozentig richtig darstellen, aber uns doch zu Gedanken anregen, die wesentlich sind.
    Wer weiterhin das Gesundheitssystem wirtschaftlichen Regeln unterwirft wie z.B. in Deutschland, der kann nicht das Wohl der Menschen als oberste Priorität im Sinn haben.
    Lieber einmal zuviel aufschreien als ständig bittere Pillen schlucken!!
    Und nebenbei: Hintergründe sollte man sich bei so einem Thema vorher aneignen, wenn man schon pro Krankheitslobby schreibt. Die sind nicht in 24 Std. anzueignen. Da sind manchmal eigene jahrzehntelange Erfahrungen nötig.

  4. Rooster C. Antworten | Permalink

    >"Bis auf bestimmte chirurgische Eingriffe ist die Schulmedizin rein wirtschaftsorientiert, das bestätigen sogar mittlerweile viele Ärzte."

    Was heißt 'wirtschaftsorientiert'? Wer sowas schreibt, hat keine Vorstellung davon wie sehr die Existenz vieler Krankenhäuser von der Fähigkeit wirtschaftlich zu arbeiten abhängt. Das betrifft vorallem auch Krankenhäuser die sich nicht in Ballungsräumen befinden und deren Existenz für die umfassende medizinische Versorgung der dortigen Bewohner sehr wichtig ist.

  5. Dierk Antworten | Permalink

    @Achim Hecht
    Ein Gegenbeispiel für die ideale Welt, die sie gerne hätten, steht im Text: Grünenberg. Wenn es nur darum ginge, dass etwas keine Wirkung hat oder dass Hersteller halt alle Kosten übernehmen, wenn das Kind in den Brunnnen, äh, ohne Arme geboren ist, dann hätten sie Recht. Ich hätte allerdings ganz gerne keine Verstümmelungen und keine Todesfälle, über die sich Versicherungen und Geschädigte jahrzehntelang vor Gericht streiten.

    @Harald Hendrichs
    Verraten Sie mir, was sie morgens einwerfen? Ich hätte auch gerne was von dem Stoff.

  6. Sebastian R. Antworten | Permalink

    @Harald Henrichs:

    Na klar haben verbesserte Hygienezustände ihren Teil am Fortschritt der Medizin, aber haben Sie schon mal davon gehört, dass es auch Krankheiten gibt, die nicht durch eine Infektion durch Mikroorganismen ausgelöst wird? Anscheinend nicht. Übrigens, dass wir jetzt immer so "sauber" leben, ist in manchen Fällen auch nicht so gut. Es gibt da nämlich etwas, dass sich Hygiene-Hypothese nennt. Machen Sie sich mal damit vertraut. Für Ihre Impfbeweise gehen Sie einfach mal auf pubmed.org und tippen in die Suchfunktion "vaccination", dann finden sie rund 97384 wissenschaftliche Publikationen, die sich mit dem Thema Impfen auseinandergesetzt haben. Ansonsten schauen Sie bei der Robert-Koch-Institut-Seite vorbei oder finden Sie, dass das auch so ein Pro-Big-Pharma-Laden ist?

    Nicht alle Krankheiten mit ähnlichen Symptomen werden übrigens medikamentös gleich behandelt, ich weiß echt nicht, wie Sie auf sowas kommen. Das dürfte bei bestimmten Infektionen vielleicht noch der Fall sein, da z.B. eine bestimmte Antiobitikakonzentration nötig ist, um die Zellwand der Bakterien aufzulösen oder um deren Zellzyklus zu beeinträchtigen. Ist doch klar, dass da eine Mindestkonzentration gebraucht wird. Bei Krebs aber wo z.B. Symptome so gut wie nie gleich sind, gibt es für jede Krebsart auch unterschiedliche Chemotherapien. Das gleiche Spiel findet man bei den Herz-Kreislauferkrankungen, die ja bekanntermaßen die Hauptodesursache #1 in Deutschland und die in ihrer Ausprägung und Verlauf immer sehr unterschiedlich sind. Falls Sie das immer noch nicht überzeugt, es gibt sogenannte komplexe Erkrankungen, wie z.B. multiple Sklerose, die durch mehrere genetisch und umweltbedingte Ursachen ausgelöst wird und die dafür sorgen, dass das Krankheitsbild sehr unterscheidlich ist. Hier gibt es keinensfalls eine Standardtherapie, so wie Sie ja meinen.

    Sie sollten sich also mal selber Hintegründe aneignen und hier nicht einen auf Schlaubi-Schlumpf tun, der keine handfesten Beweise hat. Sie ziehen hier nämlich gerade jeden, der der Schulmedizin sein Leben zu verdanken hat, durch den Dreck. Das scheint Ihnen aber wohl nicht bewusst zu sein.

  7. eva-maria maurer Antworten | Permalink

    An der "Hoax" ist was dran!

    Ja, die Fakten werden aufgebauscht, es wird aber sehr wohl den Wegfall einer großen Zahl von Pflanzen, unfaire Wettbewerbseinschränkungen v.a. gegenüber Ayurveda und Tr. Chin. Medizin, eine unlogische und unwissenschaftliche Regulierung,, eine für viele Hersteller von Arznei-MISCHUNGEN untragbare finanzielle Hürde und damit Förderung der Pharma-Monopole geben.

  8. Martin B. Antworten | Permalink


    Man muß sie natürlich erstmal lesen und verstehen ;) Hier finden Sie die neue EU-Richtlinie (THMPD)

    Also, 2004/24/EG habe ich oben im Text verlinkt. Wie gesagt, ist wohl das Hauptproblem, dass sich kaum jmd die Zeit nimmt, um sie zu lesen, und schnellschnell mitzeichnet.

  9. Martin Vogt Antworten | Permalink

    Ich wollte damit nur mitteilen, dass bereits gelistete 'Anwender' in der Avvaz-Mail den Link auf die Richtlinie hatten.
    Die hattest in Deinem Artikel geschrieben "Sie verlinken die kritisierte Richtlinie nicht einmal, ..."
    Sollte nur ein kleiner Hinweis sein - war meinerseits etwas blöd ausgedrückt. Sollte beiweitem keine Kritik sein.

    LG
    LG

  10. Martin B. Antworten | Permalink

    @ Martin Voigt

    Ok, danke für die Klarstellung. Ich hab das jetzt auch im Text erwähnt und herausgestellt, dass Avaaz-"Mitglieder" oder "Abonnenten" (?) einen Link zugeschickt bekommen haben.

    Ich hab kein Problem mit Kritik, jeder macht mal Fehler und wenn ich einen gemacht habe, dann bin ich froh, wenn ich darauf hingewiesen werde ...

  11. Verena Antworten | Permalink

    Hey Leute
    Ist euch eigentlich bewusst, dass bis jetzt die "Schulmedizin" einen Nachteil gegenüber alternativen Heilmethoden hatte? Denn anders als letztere musste die Schulmedizin schon lange beweisen, dass sie wirkt, welche Nebenwirkungen sie hat und vor Allem, dass sie besser ist gegen eine bestimmte Krankheit, als alle schon auf dem Mart befindlichen Alternativen. Ein Medikament, dass von der "Schulmedizin" auf den Markt gebracht wird, durchläuft vorher einen ca 10 Jahre langen Evaluierungsprozess. Zu dem Zeitpunkt ist die Hälfte der Patentzeit bereits abgelaufen. An vielen Medikamenten wird Jahrelang geforscht und viel Geld hineingesteckt, bevor sich herausstellt, dass es gar nicht funktioniert. TCM oder andere "Alternativmedizin" brauchen das alles nicht, trotzdem gibt es Leute die dieser mehr trauen. Ich kann das absolut nicht verstehen und bin echt froh, dass entlich was dagegen unternommen wird.

  12. Philipp Möller, gbs ))) Antworten | Permalink

    Danke...

    ...für die Infos. Hab den Braten zwar schon gerochen, aber hier kurz und bündig erfahren, was genau an der Avaaz-Kampagne falsch ist.

  13. Karina Balzberg Antworten | Permalink

    Bitte berücksichtigen

    Die lieben Heilkräuter-Verkäufer (inkl. Homöopathie) wollen überhaupt kein Geld verdienen. Nein! Ihnen geht es nur um eine gesunde Gesellschaft!
    Ja, man hat rausgefunden, dass Aderlass kontraproduktiv ist, weil eben nur gefährliches Halbwissen vorhanden war! Erst die Wissenschaft konnte dies nachweisen, Gott seis gedankt!
    Solange man mit Kräuter nicht Krebs, Aids oder auch niedere Gebrechen wie Grippe, Kopfweh, Halsschmerzen, Tollwut und Co heilen kann, bin ich gerne bereit, es damit nochmals zu versuchen. Ansonsten gehören solche Kräutertinkturen in den Tee und sonst nirgendwo hin! Und bevor ichs vergesse: Jegwelche Bestandteile von Tiger zu einem Pulver umgewandelt steigert NICHT die männliche Potenz. Wenn ihr das schon mal kapiert habt, seid ihr auf dem guten Weg der Bessereung.

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