Astronomietag 2008

4. September 2008 von Andreas Müller in Allgemein

Am Samstag, 6. September ist deutschlandweit der Astronomietag 2008. In vielen Sternwarten, Planetarien und Museen gibt es dazu ein buntes Programm für groß und klein. Bitte nutzen Sie die Chance, um aus erster Hand von Profi- und Hobbyastronomen mehr über den faszinierenden Kosmos zu erfahren. Auf der Website der Vereinigung der Sternfreunde e.V. und der Website zum Astronomietag erfahren Sie, was in Ihrer Nähe angeboten wird. Bitte beachten Sie auch die Ankündigung bei Jan Hattenbach.

Im Deutschen Museum in München gibt es von 10:00 bis 16:00 Uhr ein interessantes Veranstaltungsprogramm: Sonnenbeobachtungen, eine Live-Übertragung einer Teleskop-Beobachtung in Hawaii, Vorträge, eine Zeitreise zum Urknall, Vorführungen im Planetarium und und und. Die Programmbroschüre gibt es auf der Website von TUMlab und auf der Website des Exzellenzclusters Universe der TU München, der die Veranstaltung im Deutschen Museum mitorganisiert.

Im Deutschen Museum am Samstag, 6.9., 13:00 Uhr hält der Astrophysiker und neue ZDF-Anchorman von "Abenteuer Forschung" Harald Lesch den Vortrag "Sind wir allein im Universum?".

Mein persönlicher Beitrag zum Astronomietag ist der Vortrag "Vom Urknall zur Supernova", der am Freitag, 5.9., 19:30 Uhr bei der Astronomischen Gesellschaft Buchloe und am Samstag, 6.9., 14:45 Uhr im Deutschen Museum München stattfinden wird. Ich würde mich freuen, Sie zu treffen!

p.s.: Bei den Vorträgen im Deutschen Museum ist eine telefonische Anmeldung erforderlich: 089-2179-221, Do+Fr.+Sa, 10-12 Uhr! Sichern Sie sich frühzeitig Plätze...

 


3 Kommentare zu “Astronomietag 2008”

  1. Jan Hattenbach Antworten | Permalink

    Deutscher(?) Astrotag

    Hallo Andreas,

    die Münchner sind ja richtig gesegnet mit tollen Vorträge(r)n! Ich wäre gerne auch dabei, insbesondere bei deinem Vortrag, aber ich halte fast zeitgleich einen zum selben Thema in Aachen...

    Einen Kritikpunkt habe ich aber, und zwar zur Homepage eures Exzellenzclusters. Die ist nur auf Englisch erreichbar. Klar - das ist durchaus üblich in Forscherkreisen, die Spreche der Wissenschaft ist nunmal Englisch. Will man aber das "Volk auf der Straße" erreichen und das Publikum "dort abholen, wo es ist" (Harald Lesch), dann sollte man auch seine Sprache sprechen. Und das ist nun mal - in Deutschland und für den normalen Nicht-Forscher - nach wie vor deutsch.

    Ich ärgere mich schon ein bisschen, dass die Homepages mancher deutscher "Exzellenzhaufen" (klingt nicht gut, oder? :-)) und Forschungsinstitute mehr und mehr nur auf Englisch erreichbar sind. Nicht für mich - ich spreche Englisch recht gut. Aber für diejenigen, die sich als Laien mal informieren möchten, was die Forschergilde so treibt, kann das durchaus abschreckend wirken. Immerhin erfüllen Homepages wie der euren auch einen kommunikativen Auftrag: Die Öffentlichkeit über euer Tun zu informieren. Ich finde, ein deutsches Institut, finanziert auch von deutschen Steuerzahlern, sollte seine Homepage auch auf deutsch oder eben zweisprachig halten.

    Soweit meine Meinung, ich hoffe, sie wird nicht missverstanden. Ich wünsche euch in jedem Fall einen erfolgreichen astrotag und viele Besucher!

    Viele Grüße,

    Jan

  2. Andreas Antworten | Permalink

    @Jan - Kritik okay!

    Lieber Jan,

    finde ich toll, dass die KOSMOlogger gut beim Astronomietag vertreten sind.

    Dein Kritik ist absolut gerechtfertigt. Die Exzellenzcluster ringen auch um Lösungen und bieten u.a. zweisprachige Newsletter an. Grundproblem ist, dass die Cluster zwei Communities gerecht werden müssen: den internationalen Wissenschaftlern und der deutschen Öffentlichkeit.

    Wir arbeiten auch an einer Lösung in Bezug auf unsere Website. Vielleicht beruhigt Dich ein wenig, dass die verlinkten pdfs auf unserer Hauptseite für den Astronomietag und für unsere Lehrerfortbildung zum Thema Kosmologie am 18.9. auf deutsch sind.

    Beste Grüße,
    Andreas

  3. Jan Hattenbach Antworten | Permalink

    2 Sprachen - doppelte Arbeit

    Stimmt, das mit den pdfs habe ich auch gesehen. Ist auch eine Menge Arbeit, eine Homepage zweisprachig zu gestalten, das gebe ich zu. Schön, dass ihr dran seid!

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