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Der Nobelpreis für Medizin oder Physiologie und ein Ausblick in die Zukunft

8. Oktober 2012 von Sebastian Reusch

Und da ist es tatsächlich passiert: Shinya Yamanaka und John Gurdon erhalten den diesjährigen Nobelpreis für Medizin oder Physiologie aufgrund ihrer Entdeckung, dass reife Zellen in ein unreifes Stadium zurückprogrammiert werden können. Schon seit Jahren gelten beide Wissenschaftler als Anwärter auf die höchste wissenschaftliche Auszeichnung, die sich beide nun - völlig verdient - teilen dürfen. Die Forscherleistung die beide vollbracht haben ist in der Tat Gold wert, denn sie hat das Dogma der Biologie über den Haufen geworfen, dass sich... weiter

 

Gute Gründe, wieso Wissenschaftler mit dem Bloggen beginnen sollten

3. Mai 2012 von Sebastian Reusch

Was in den U.S.A. schon längst gang und gäbe ist, kommt in Deutschland nur spärlich in Fahrt: Wissenschaftler die nicht nur forschen, sondern auch über ihre Arbeit und neue Forschungsergebnisse bloggen. Wenn man es richtig anstellt, kann es nur gut für die Karriere sein - Keine Frage! Bloggen ist nicht nur Bloggen Bloggen ist ein typisches Phänomen des Web 2.0s und was früher noch von Journalisten belächelt wurde, macht den Printmedien mittlerweile gewaltig Feuer unterm Hintern. Heutzutage muss man nämlich... weiter

 

Genomweite Assoziationsstudien: Bewährtes Mittel oder Geldverschwendung?

21. Januar 2012 von Sebastian Reusch

Genomweite Assoziationsstudien (GWAS) sind heutzutage ein Mittel in der Wissenschaft, um Abschnitte auf der DNA mit einer Krankheit in Verbindung zu bringen. Das Prinzip dahinter ist recht simpel: Man nehme die Genomdaten von tausenden gesunden und kranken Menschen und vergleiche sie miteinander. Als Ergebnis erhält man Zahlenverhältnisse, die beschreiben ob eine spezifische Stelle im Genom öfter bei Kranken im Vergleich zu Gesunden verkommt oder nicht. Ist ersteres der Fall, so spielen diese Stellen in der DNA möglicherweise eine Rolle in... weiter

 

Der Naturwissenschaft ein Gesicht geben

18. Januar 2012 von Sebastian Reusch

Ich möchte hier mal eben auf ein Projekt aufmerksam machen, welches ich wirklich gut finde! Die beiden Blogger des Wissenschaftsblogs "Science meets Society" haben nämlich etwas echt cooles vor und zwar geben sie Naturwissenschaftlern die Chance, sich porträtieren zu lassen.  Zu diesem Zweck müssen sie unter dem Motto "A Scientist A Day" einen Fragenkatalog beantworten und den beiden zusätzlich ein Foto zukommen lassen. Auf diese Art und Weise sollen Informationen gesammelt werden, um mal mitzubekommen, wie ein Wissenschaftler so tickt... weiter

 

Bringt euch mit ein in der Diskussion “Die neue Heilkunst – Was bringt die sanfte Medizin?”

2. Dezember 2011 von Sebastian Reusch

Die Augustausgabe des GEO Magazins schlug im Sommer in der deutschen Blogosphäre hohe Wellen. Grund dafür war die Titelstory namens "Die neue Heilkunst" (hier als PDF verfügbar) in welcher Petra Thorbrietz dafür plädierte, dass Schul- und Alternativmedizin zum Wohle des Patienten voneinander lernen sollten. Dies sorgte für recht erhitzte Gemüter, da nach Meinung vieler ein einseitiger Artikel vorlag, der Studien falsch zitiere und somit eine völlig verdrehte Faktenlage darstelle -  Pro Alternativ- und contra Schulmedizin. Es ist ja grundsätzlich nichts... weiter

 

Open Source live in der Krebsforschung

29. Oktober 2011 von Sebastian Reusch

Es ist in Mode gekommen sich für Open Source auszusprechen und auch ich bin einer, der das Prinzip dahinter unterstützt: Forschungsergebnisse für Jedermann öffentlich zu machen. Wie sinnvoll das für die Gesellschaft sein kann, kann man im exzellenten Vortrag vom Krebsforscher Jay Bradner sehen. Er und seine Arbeitsgruppe haben ein Molekül entwickelt, welches sich nach ersten Untersuchungen als ziemlich erfolgsversprechend in der Behandlung von NUT-Mittellinien-Karzinomen erwies. Dabei handelt es sich um eine sehr seltene Kreberkrankung für die es im Moment... weiter

 

Der nächste Schritt zur Charakterisierung unserer DNA

26. Oktober 2011 von Sebastian Reusch

Ich lasse mal eben den imaginären Champagner-Korken knallen *plooooong*. Zu feiern gibt es nämlich den Start des sogenannten "Epigenom-Projekts" bei dem die chemischen Modifikationen der DNA untersucht und kartiert werden sollen, wie es damals ähnlich bei der Sequenzierung des Humangenoms der Fall war. Ich würde es daher als Nachfolgerprojekt beschreiben, da es der nächste sinnvolle Schritt ist unser Erbgut zu charakterisieren. Aber worum geht es genau? Jeder dürfte schon mal etwas vom Begriff der "Epigenetik" gehört haben, ergo, die Vererbung... weiter

 

Ein Jahr Enkapsis: Ein kleiner Rück- und Ausblick

21. September 2011 von Sebastian Reusch

Vor fast exakt 365 Tagen (blödes Schaltjahr) erschien hier auf den SciLogs mein erster Blogeintrag namens "Was man in der Biologie so macht" und ich hoffe, dass der eine oder andere Leser tatsächlich in der Zwischenzeit etwas an Informationen von hier mitgenommen hat. Insgesamt sind inklusive dieses Artikels 75 mal bessere und mal schlechtere Blogeinträge bis jetzt zustande gekommen mit insgesamt 596 Kommentaren für die ich euch wirklich danken möchte! Wir sollten versuchen, diesen Dialog aufrechtzuerhalten und vielleicht sogar auszubauen.... weiter

 

Der Ursprung des Lebens als Doku

19. September 2011 von Sebastian Reusch

Ich habe gerade eine Doku der BBC gesehen, die ich absolut genial fand und daher auf jeden Fall mit euch teilen möchte. Es geht primär um den Ursprung des Lebens und wie u.a. Stanley Miller im berühmten Miller-Urey-Experiment nachweisen konnte, dass aus bestimmten chemischen Komponenten Aminosäuren entstehen können - die Bausteine des Lebens. Zu einem lebenden Organismus gehört aber viel mehr als nur Aminosäuren. Es fehlt u.a. die Erbsubstanz in Form von DNA, aber auch Phospholipide, die die DNA in... weiter

 

Die Idee eines Open Science Clubs

18. September 2011 von Sebastian Reusch

Ich möchte mich hier an einem digitalen Journal Club versuchen. Wissenschaftler wissen schon, worum es geht. An Universitäten sind sie zahlreich zu finden und in manchen Fächern sogar Pflicht: die sogenannten Journal Clubs. Studenten und Lehrende finden sich zusammen, um aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse aus allerlei Studien und Publikationen genauer zu diskutieren, zu hinterfragen und weiterzuentwickeln. Natürlich findet dies auf einem hohen Niveau statt und spielt sich meistens innerhalb von Universitäten ab, da hier problemlos der wissenschaftliche Fachjargon, den man dabei... weiter