Petitions-Update: 10 000 Unterzeichner

16. November 2009 von Lars Fischer in Allgemein

In der letzten Woche ist meine ePetition zu Open Access bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen auf überwältigende Resonanz gestoßen. Mehr als 10 000 Unterstützer haben das Volksbegehren inzwischen unterzeichnet und es werden immer mehr. Unter anderem das Aktionsbündnis „Urheberrecht für Forschung und Bildung“, die Piratenpartei und mehrere Bibliotheken rufen dazu auf, die Petition zu unterstützen. Auf jeden Fall herzlichen Dank an alle Unterzeichner und natürlich ganz besonders die engagierten Unterstützer.

PetitionInzwischen haben wir zusätzlich die Möglichkeit, auch offline für die Petition zu werben: Diese Unterschriftenliste (pdf) könnt ihr Ausdrucken und Familie und Freunde unterschreiben lassen – die ausgefüllte Liste geht dann per Fax oder Brief zurück an den Petitionsausschuss. Jede Stimme zählt.

Ich habe letzte Woche zwei Interviews über die Petition gegeben. Das erste ist unter dem Titel „German petition takes Open Access movement by surprise“ im Blog „Open and Shut?“ des britischen Journalisten Richard Poynder, das zweite mit Meike Laaff ist heute morgen bei den Blogpiloten online gegangen. Außerdem können meine Leser im Raum Halle mich morgen früh um kurz nach acht bei Radio Corax hören. Falls euch das immer noch nicht reicht, habe ich eine Facebook-Seite für die Petition ins Leben gerufen. Dort findet ihr neben allen Neuigkeiten zur Petition in Zukunft auch weiterführendes Informationsmaterial zum Thema Open Access insgesamt.

Eigentlich wollte ich hier eine Liste aller unterstützenden Blogbeiträge zusammenstellen, aber ich habe den Überblick verloren. Ihr könnt in euren Blogs aber auch Stimmen werben, ohne extra etwas schreiben zu müssen. Markus Trapp von Text&Blog hat ein Banner in verschiedenen Größen gebastelt, das ihr auf euren Webseiten einbinden könnt.

Soweit die kurze Zusammenfassung von mir. Wenn ihr Links zu unterstützenden Seiten oder  Berichten über die Petition habt oder einfach nur eure Meinung sagen wollt, immer her damit! immer her damit!


8 Kommentare zu “Petitions-Update: 10 000 Unterzeichner”

  1. Martin Huhn Antworten | Permalink

    @ Köhn

    Warum hat die UB Stuttgart nicht direkt ein Link auf die ePetition gesetzt? So müssen sich die Unterzeichnungswilligen erst die richtige ePetition heraussuchen.

    Aber ich frage da eh den Falschen. ;-)

  2. Niggo Antworten | Permalink

    Facebook Seite

    Finde es super wie sich das mit der Petition entwickelt!

    Glaube die Facebook Seite würde noch etwas mehr helfen, wenn ein Link zur Petition irgendwo prominent platziert wäre z.B. in der Beschreibung und auf der Infoseite.

  3. Andrea kamphuis Antworten | Permalink

    Rabrittertum? Wissenschaft!

    Wie notwendig ein klares Bekenntnis zu Open Access ist, zeigt der triumphierende Kommentar, den Hendrik Werner heute in der "Welt" zu einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt abgibt. Das Gericht untersagt es den Universitätsbibliotheken, an ihren elektronischen Fachliteratur-Leseplätzen irgendeine Möglichkeit zum Ausdruck von Textstellen anzubieten.

    So "weist das Gericht neuerlich literarische Raubritter in ihre Schranken, die Bibliotheken als Download-Stationen instrumentalisieren."

    Wie bitte? Ich soll an einem elektronischen Leseplatz, von Steuermitteln finanziert, wieder handschriftliche Exzerpte anfertigen wie vor der Erfindung des Fotokopierers - und mich darüber auch noch freuen, weil das angeblich im Sinne der Urheber ist?

  4. Andrea Kamphuis Antworten | Permalink

    Rabrittertum? Wissenschaft!

    Wie notwendig ein klares Bekenntnis zu Open Access ist, zeigt der triumphierende Kommentar, den Hendrik Werner heute in der "Welt" zu einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt abgibt. Das Gericht untersagt es den Universitätsbibliotheken, an ihren elektronischen Fachliteratur-Leseplätzen irgendeine Möglichkeit zum Ausdruck von Textstellen anzubieten.

    So "weist das Gericht neuerlich literarische Raubritter in ihre Schranken, die Bibliotheken als Download-Stationen instrumentalisieren."

    Wie bitte? Ich soll an einem elektronischen Leseplatz, von Steuermitteln finanziert, wieder handschriftliche Exzerpte anfertigen wie vor der Erfindung des Fotokopierers - und mich darüber auch noch freuen, weil das angeblich im Sinne der Urheber ist?

Einen Kommentar schreiben


zwei × = 8