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Neues Masterprogramm in Germanistik

21. März 2016 von Carsten Könneker

Am Institut für Germanistik des KIT, wo ich seit 2012 in Teilzeit eine Professur bekleide, rufen die Kollegen Maximilian Bergengruen, Andreas Böhn und Mathias Herweg zum Wintersemester 2016/17 einen neuen Master ins Leben. Das Programm ist stark interdisziplinär ausgelegt und schlägt manche Brücke über die „2 Kulturen“-Grenze hinweg. Auf meine Einladung hin stellen die drei das Konzept kurz in der Guten Stube vor:   Im Jahr 1959 konstatierte C.P. Snow die Existenz von „Two Cultures“ und mithin einen unüberwindlich scheinenden Graben... weiter

 

Holtzbrinck-Preis 2014: Laudatio auf Reto Schneider

17. November 2014 von Carsten Könneker

Am 14. Oktober wurden in Berlin die Preisträger des diesjährigen Georg von Holtzbrinck-Preises für Wissenschaftsjournalismus geehrt. Ich hatte das Vergnügen, die Laudatio auf den Kollegen Reto Schneider von "NZZ Folio" zu halten, den Sieger in der Kategorie "Print". Schneider hatte gleich drei exzellente Texte eingereicht, von denen "Die Rettung Angelinas" uns Juroren einhellig als der beste des gesamten Jahrgangs erschien. Nachgereicht sei an dieser Stelle die Laudatio: Lieber Herr Dr. von Holtzbrinck, sehr verehrte Gäste der heutigen Preisverleihung – und nicht zuletzt natürlich:... weiter

 

Wissenschaft, plakativ

22. August 2014 von Carsten Könneker

Im öffentlichen Raum stößt man immer wieder auf Plakate, die Wissenschaft oder Forschende zum Gegenstand erheben. Nein, ich rede nicht von Reklame für Science Festivals oder ähnliches, also von Wissenschafts-PR, sondern im Gegenteil: von Werbung, die sich auf Kosten von Wissenschaft als System bzw. ihrer Protagonisten als Personen aufschwingt, dieses oder jenes zu promoten. Wissenschaft erscheint dann als Chiffre für etwas Negatives, Fremdes, Hermetisches, bisweilen auch Subversives oder Aggressives. Das BASE-Plakat, das mir 2011 unterkam, ist meiner Meinung nach ein besonders dämliches Beispiel, weil das Produkt, das hier beworben wurde, ohne... weiter

 

KALQ-Tastatur: Schneller schreiben auf Tablets und Smartphones? Ein Artikel aus dem Studiengang “Wissenschaft – Medien – Kommunikation”

2. August 2013 von Carsten Könneker

Seit 2012 bin ich am KIT für den B.A.-Studiengang "Wissenschaft - Medien - Kommunikation" mit verantwortlich. Das ist ein Querschnittsstudiengang, der eine Brücke von den Geistes- in die Natur- und Technikwissenschaften schlägt und ab 2015 in ein direkt anschließendes M.A.-Studium münden soll, das in zwei voneinander getrennten Vertiefungsrichtungen WissenschaftsjournalistInnen bzw. ÖffentlichkeitsarbeiterInnen für wissenschaftliche Institutionen ausbildet. Meine Hoffnung ist, dass es sich hierbei sogar um zwei getrennte M.A.-Programme handeln wird, die genaue Konstruktion steht heute noch nicht fest. In meinem ersten... weiter

 

Cyber-Science im Radio

5. Mai 2013 von Carsten Könneker

Am 25. April ging es in „IQ – Wissenschaft und Forschung“ auf Bayern 2 um „Cyber-Science“. Die Sendung diskutierte die Frage, wie sich die interne und die externe Wissenschaftskommunikation von Forschern durch das Web 2.0 verändert, ein viel behandeltes Thema auch seit Jahren auf den SciLogs. Als Experten kamen Henning Lobin von der Uni Gießen, Blogger Marc Scheloske, Michael Nentwich vom Institut für Technikfolgen-Abschätzung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und ich zu Wort. BR-Redakteur Martin Schramm hat aus den einzelnen... weiter

 

Mehr Ethik, mehr Kommunikation

14. März 2013 von Carsten Könneker

Ein heute vorgestelltes Memorandum fordert Standards für gute Wissenschaft Plagiatsskandale, leere Versprechungen, Unübersichtlichkeit - Wissenschaft, die Hüterin der aufklärerischen Erleuchtung, hat auch ihre Schattenseiten. Vertrauen schwindet, Prozesse verkomplizieren sich, Abhängigkeiten mehren sich. Was ist gute Wissenschaft? Diese Frage kommt zur richtigen Zeit. Beantwortet haben sie 22 junge Forscherinnen und Forscher verschiedener Disziplinen sowie Nachwuchsjournalisten. Über fünf Monate nahmen sie speziell die Lebenswissenschaften ins Visier, einen Bereich der Forschung, der seit Jahren besonders vielen „Revolutionen“ unterworfen und zahlreichen Interessen ausgeliefert ist.... weiter

 

Launige Laureaten-Galerie

17. Dezember 2012 von Carsten Könneker

Weihnachtszeit, Reisezeit. Wer in den kommenden Wochen am Frankfurter Flughafen zu tun hat, dem sei ein Besuch einer ungewöhnlichen Wanderausstellung empfohlen, die dort noch bis zum 9. Januar im Abflugbereich des Terminals 1 Station macht. Zu sehen sind großformatige Fotografien von Nobelpreisträgerinnen und -trägern der Naturwissenschaften. Aber nicht nur! Denn alle Porträts enthalten noch ein Bild im Bild: Jeder Laureat hält ein selbst gestaltetes Poster in die Kamera. Laureaten-Galerie: Nobelpreiszeichner aus aller Welt auf Stippvisite auf dem Frankfurter Flughafen. Wer... weiter

 

Wie viel Zeit das Bloggen kostet (SciLogs-Studie, Teil 2)

16. September 2012 von Carsten Könneker

Ich bin gestern auf der Rückfahrt von einem Podium über Wissenschaftskommunikation auf der 127. Versammlung der GDNÄ noch einmal etwas tiefer in die Ergebnisse der kleinen SciLogs-Studie eingestiegen, die ich im letzten Post vorstellte. Eine wichtige Frage für jeden, der erwägt, ins (Wissenschafts-)Bloggen einzusteigen, lautet natürlich: Wie viel Zeit kostet mich das? Die 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der von Merja Mahrt, Cornelius Puschmann und mir organisierten Studie geben eine Antwort darauf. Die meisten SciLogger – rund jeder vierte –... weiter

 

SciLogs-Studie: Warum Wissenschaftler bloggen

11. September 2012 von Carsten Könneker

Was treibt Wissenschaftsbloggerinnen und -blogger an, woher nehmen sie ihre Themen, welche Erfahrungen sammeln sie mit den Kommentatoren? Eine Studie unter den Autorinnen und Autoren von SciLogs.de ergab: Bloggen ist für sie auch ein Stück Selbstfindung. Eine positive Wirkung für die eigene wissenschaftliche Karriere versprechen sich hingegen die wenigsten.   Wie jedes Jahr bin ich auch 2012 mit einem Bündel Hausaufgaben aus dem Deidesheimer Bloggerwochenende zu Spektrum der Wissenschaft zurückgekehrt. Gemeinsam mit unseren SciLogs-Preis-Laudatoren, Merja Mahrt von der Uni Düsseldorf... weiter

 

Vereinte Indianer: In Greifswald wurde gestern das Junge Kolleg eröffnet

19. Juni 2012 von Carsten Könneker

Karl May hatte Kommunikationsprobleme. Oder besser: Verständigungsschwierigkeiten; davon künden seine Romane. So begegnen die Leser auf ihren Entdeckungsreisen durch Mays Wilden Westen regelmäßig Rothäuten, die sich untereinander nicht grün sind. Die Komantschen reden nicht mit den Cheyenne, die Irokesen beargwöhnen die Apatschen, und die Sioux kommen kaum dazu, das Kriegsbeil auch mal wieder einzubuddeln. Oder so ähnlich. An den deutschen Hochschulen geht es nicht ganz so malerisch zu wie in den politically nicht immer ganz korrekten Werken des Herrn May... weiter