Klimawette Teil 2


Letzte Woche haben wir eine Wette gegen die Vorhersage einer "Pause der globalen Erwärmung" von Keenlyside et al. in Nature angeboten. Bei der Gelegenheit versprachen wir, unsere wissenschaftlichen Argumente darzulegen – hier sind sie. Dass die Prognose von Keenlyside et al. zutreffend ist, bezweifeln wir aus folgenden Gründen:

1)    Die Abbildung 4 aus ihrer Arbeit (siehe unseren letzten Beitrag) zeigt, dass ein gängiges Klimaszenario vom IPCC-Typ etwas bessere Ergebnisse für die globalen Durchschnittstemperaturen liefert als ihre neue Methode unter Einbeziehung der beobachteten Oberflächentemperaturen der Ozeane (siehe auch die Zahlen der Korrelationen in der Legende).

 

Abbildung von Keenlyside et al. (2008). Die rote Linie zeigt Beobachtungsdaten (HadCRU3), die schwarze Linie ein standardisiertes IPCC-Szenario (bis 2000 angetrieben durch beobachtete Antriebe, danach mit dem A1B-Emmissionszenario) und die grünen Punkte die Prognose mit initialisierten Oberflächentemperaturen der Ozeane. Alle Werte sind Durchschnittswerte für je zehn Jahre.

Dass das klassische Erwärmungsszenario bessere Ergebnisse liefert ist sehr bemerkenswert, da es keine Beobachtungsdaten verwendet. Die grüne Kurve, die ein Satz einzelner Zehnjahresprognosen und keine Zeitreihe ist, startet jedes mal neu sehr nah am tatsächlich beobachteten Klima, weil sie mit tatsächlich gemessenen Meerestemperaturen initialisiert wird. Deswegen kann dieses Modell schon konstruktionsbedingt nicht sehr weit von den beobachteten Daten abweichen, im Gegensatz zur "frei" modellierten schwarzen Zeitreihe. Dass letztere dennoch bessere Ergebnisse liefert, zeigt, dass die Initialisierungs-Technik die Prognosen nicht verbessert.

2)    Ihre Abkühlungsvorhersagen haben keinen Test während der "hindcasting"-Periode bestanden. Die 10-Jahres-Mittel der globalen Temperaturen sind während der gesamten Zeit monoton gestiegen – siehe die rote Linie in ihrer Graphik). Das Verfahren hat allerdings offenbar zwei falsche Abkühlungsvorhersagen gemacht: für das Jahrzehnt um 1970 und das um 1999.

3)    Nicht nur erzeugt ihr Verfahren zu niedrige Temperaturen für den Zeitraum von 1994-2004, sondern praktisch sicher auch für 2000-2010. Damit ihre Vorhersage für den Zeitraum 2000-2010 korrekt ist, müssen alle verbleibenden Monate dieses Zeitraumes so kalt sein wie der Januar 2008 – der in diesem Jahrzehnt mit Abstand der kältelste Monat war. Es müsste also in den nächsten zweieinhalb Jahren eine extreme Abkühlung eintreten.

4)    Auch für die europäischen Temperaturen (Abb. 3c in der Veröffentlichung und nicht Gegenstand unserer Wette) ist die Vorhersagekraft des Verfahrens von Keenlyside et al. nicht besonders eindrucksvoll. Die Methode prognostizierte seit 1970 mehrmals Abkühlungen, die Temperatur stieg jedoch jedes Mal an. Man muss bedenken, dass alle ihre Vorhersagen nah an der roten Linie starten; praktisch jede Prognose erwies sich als kälter als das, was dann tatsächlich eintrat. Die Vorhersagen nach dieser Methode scheinen einen systematischen Fehler aufzuweisen.

5)    Eine der zentralen Aussagen des Papers ist, dass die Methode erlaubt, das Verhalten der MOC (meridional overturning circulation, meridionale Umwälzbewegung) im Atlantik vorherzusagen. Mangels Daten wissen wir nicht, wie sich die MOC verändert. Daher diagnostizieren die Autoren den Zustand der MOC aus den Oberflächentemperaturen – vereinfacht gesagt: Ein warmer nördlicher Atlantik deutet auf eine starke MOC hin, ein kühler auf eine schwache MOC (es ist in Wirklichkeit ein bisschen komplizierter). Ihr Verfahren passt die Meerestemperaturen des Modells der Wirklichkeit an, bevor die Vorhersage startet. Aber erzeugt man so eine korrekte Reaktion der MOC? Angenommen, der Atlantik im Modell ist zu kalt. Das Bedeutet in Keenlysides Ansatz, dass die MOC zu schwach ist. Die Oberflächentemperatur im Modell wird dann ein wenig erhöht. Aber dadurch verringert man die Dichte des Oberflächenwassers und erhöht seinen Auftrieb, was die MOC tendenziell abschwächt statt sie zu verstärken! Es erscheint uns daher unwahrscheinlich, dass man das Verhalten der MOC mit diesem Verfahren richtig hinbekommt. Es wäre schön, wenn dies in einem "perfekten Modell" Experiment untersucht würde, wo die Methode benutzt wird, um das Verhalten einer anderen Modellsimulation vorherzusagen statt der Realität (dann hat man viel mehr Daten zur Verfügung). Wenn die Methode in einer solchen Situation versagt, wird sie das auch in der realen Welt tun. 

6)    Wenn Modelle von einer Kopplung an beobachtete Meerestemperaturen auf eine eigene Berechnung dieser Oberflächentemperaturen umgestellt werden, erleiden sie einen so genannten Kopplungsschock. Das ist nur schwer, wahrscheinlich sogar unmöglich, zu vermeiden, wie Experimente mit "perfekten Modellen" gezeigt haben (z.B. Rahmstorf, Climate Dynamics 1995). Diese Schwierigkeit stellt eine erhebliche Herausforderung für den von Keenlyside et al. gewähltem Vorhersage-Typ dar, bei dem so ein Übergang zu frei kalkulierten Oberflächentemperaturen direkt zu Beginn der Prognose auftritt. Als Antwort auf diesen Kopplungsschock treten im Modell typischerweise einige Jahrzehnte lang MOC-Oszillationen auf, etwa in der Stärke, wie sie im Modell von Keenlyside et al. zu beobachten sind. Wir vermuten, dass dieser Kopplungsschock, der keine realistische Klimaschwankung, sondern ein Modellierungsartefakt ist, wesentliche Auswirkungen auf die Ergebnisse der Simulation hat. Ein möglicher Test wären wieder "perfektes Modell" Experimente wie oben erwähnt, oder eine Analyse der Strahlungsbilanz in "freien" Modellläufen und solchen mit Anpassung an beobachtete Meerestemperaturen - ein signifikanter Unterschied zwischen beiden könnte einiges erklären.

7)    Wie gut das Modell von Keenlyside et al. im Bezug auf die MOC arbeitet, können wir anhand der Karte der Vorhesagegüte in Abb. 1a sehen. Die Darstellung zeigt blaue Gebiete in der Labradorsee, im Europäischen Nordmeer sowie dem Golfstromgebiet. Diese blauen Bereiche kennzeichnen "negativen skill“, das heißt, das Verfahren der Datenassimilation verschlechtert die Vorhersage, statt sie zu verbessern. Diese Gebiete sind gerade die entscheidenden für die MOC, und das zeigt unserer Meinung nach, dass das Verfahren aus den unter den Punkten 5 und 6 genannten Gründen die variationen der MOC nicht korrekt beschreibt.

8)    Die vom IPCC verwendeten Klimamodelle, alle im CMIP3-Modellarchiv der Öffentlichkeit zugänglich, beinhalten bereits natürliche Schwankungen der MOC sowie die Variabilität im tropischen Pazifik oder die Nordatlantische Oszillation. Einige berücksichtigen auch Schätzungen über die Variabilität der Sonneneinstrahlung im Antrieb. Im Prinzip sollten daher in allen diesen Modellen Abkühlungsphasen vergleichbar dem Keenlyside-Modell auftreten – nur dass sie in diesen Modellen zu einem zufälligen Zeitpunkt erscheinen sollten und nicht zu einer spezifischen Zeit. Letzteres ist schließlich die Innovation, die die neue Studie versucht. Das Problem ist, dass in allen Standardmodellen der globalen Erwärmung eine Abkühlung eines ganzen Jahrzehnts im Vergleich zum vorherigen extrem unwahrscheinlich ist und praktisch nie auftritt (siehe auch diesen Beitrag). Das deutet darauf hin, dass die Prognose der globalen Abkühlung von Keenlyside et al außerhalb der natürlichen Schwankungsbreite von Klimamodellen (und wahrscheinlich des realen Klimasystems) liegt und daher vielleicht ein Artefakt des Initialisierungsverfahrens ist.

Natürlich könnten wir mit unserer Einschätzung daneben liegen. Den Kollegen stehen die kompletten Datensätze zur Verfügung, mit denen sie zudem Monate lang gearbeitet haben, während wir uns allein auf ihre Publikation verlassen müssen. Aber das Schöe an ihrer Vorhersage ist ja, dass wir in wenigen Jahren wissen werden, ob sie zutrifft – denn es handelt sich um nachprüfbare Kurzzeitvorhersagen, von den wir gerne künftig mehr sehen.

Warum haben wir eine Wette über diese Vorhersage vorgeschlagen? Hauptsächlich deshalb, weil wir über die weltweite Berichterstattung in den Medien besorgt sind. Die Medienberichte ließen die kommende Pause bei der globalen Erwärmung praktisch als Tatsache erscheinen, nicht als eine experimentelle Vorhersage. Sollten sich Keenlysides Prognosen als falsch erweisen, könnte dies zum Bumerang für die ganze Gemeinde der Klimaforscher werden. Selbst heute noch wird die Tatsache, dass einige Wissenschaftler in den 1970er Jahren eine globale Abkühlung voraussagten, dazu benutzt, die Glaubwürdigkeit der Klimaforschung zu untergraben – obwohl zu jener Zeit nur einige wenige Forscher diese Position vertraten und es ihnen niemals gelang, viele ihrer Kollegen davon zu überzeugen. Eine öffentliche Wette zwischen verschiedenen Forschergruppen signalisiert der breiten Öffentlichkeit, dass diese Vorhersage keinen breit unterstützten Konsens der Gemeinde der Klimaforscher darstellt, ganz im Gegensatz zu den Berichten des Weltklimarats IPCC (über die wir uns übrigens mit Keenlyside und Kollegen völlig einig sind). Einige Medienberichte behaupteten sogar, dass die Szenarien des IPCC durch diese "verbesserte" Vorhersage überholt seien.

Indem wir der Diskussion die Gestalt einer Wette geben, können wir auch klären, welche Vorhersage es denn nun genau ist, die getroffen wurde, und welche Daten diese Vorhersage falsifizieren würden. Die Publikation alleine lies uns das nicht völlig klar werden, sodass es einiger Nachfragen bei den Autoren bedurfte, um dies herauszufinden. Nicht zuletzt gibt es den Kollegen die Chance zu sagen: "Moment mal, ganz so war die Vorhersage nicht gemeint – aber wir würden über eine modifizierte Vorhersage wetten, wenn sie wie folgt lautet: ..."

Und natürlich können wir auch gerne noch einmal über den Wetteinsatz reden, ums Geld geht es uns schließlich nicht. Eine gute Sache wäre zum Beispiel eine Spende an ein Projekt zur Erhaltung des Regenwalds, oder wir kaufen aus dem europäischen Emissionshandel hundert Tonnen Kohlendioxid, um sie auf diese Weise vom Markt zu nehmen.

Wir hoffen nun, dass diese Diskussion Klarheit in die Angelegenheit bringen wird, und laden Keenlyside et al. herzlich ein, hier in der KlimaLounge (oder auf www.realclimate.org) in einem Gastbeitrag ihre Sicht der Dinge darzustellen.

Aktuell dazu:

Interview in der Frankfurter Rundschau 

Bericht bei Spiegel online 

Und Maxeiner und Miersch versuchen aus dem Thema eine Polemik zu machen – wie bei diesen Autoren schon gewohnt unter Verdrehung aller Tatsachen. Sie berichten falsch, wer die Wette angeboten hat („ein halbes Dutzend der einflussreichsten Forscher des Weltklimarates“). Sie berichten falsch, worum sie geht („die Vorhersagen des Weltklimarates“ – in Wahrheit geht es um eine Vorhersage von natürlichen Klimaschwankungen, wozu der Weltklimarat gar keine Prognosen abgibt). Und sie haben die Ausstiegsklausel nicht gelesen (sie implizieren, der Ausbruch des Vulkans Chaitén in Chile würde die Wette ungültig machen).

- Liebe Leser.
Da sich die Diskussion in den Kommentaren sinnlos im Kreise dreht und mit dem Thema nichts mehr zu tun hat, ist die Kommentarfunktion in diesem Beitrag geschlossen.
Die Redaktion -

 

 


407 Kommentare zu “Klimawette Teil 2”

  1. adenosine Antworten | Permalink

    Erstaunlich ist aber die Bandbreite der Prognosen, siehe auch die Prognose von Dough Smith, der erst im letzten August auch mit der zusätzlichen Berücksichtigung aktueller Messung Hitzerekorde in Serie prophezeite http://www.spiegel.de/...ur/0,1518,499157,00.html.
    Die Modelle scheinen wirklich je nach Einstellung alles möglich zu machen.

  2. Lars Fischer Antworten | Permalink

    Unterschiedliche Modelle

    Wie lange müssen wir eigentlich Modelle mit der Wirklichkeit abgleichen (ohne hindcasting, ich meine jetzt wirklich Zukunftsprognosen), dass wir sicher in der Lage sind, das Modell mit der höchsten Vorhersagegüte herauszupicken?

    Kommen wir irgendwann an einen Punkt, dass wir sagen können, ein bestimmtes Modell beschreibt die Reaktion des Systems auf Forcings zutreffend?

    [Antwort: Lieber Herr Fischer, zunächst kommt es darauf an, was Sie mit Vorhersagegüte meinen, da ja sehr viele Parameter vorhergesagt werden: nicht nur die globale Durchschnittstemperatur, sondern Niederschlagsmuster, Eisbedeckung der Arktis, Meeresströme usw. usw. Es gibt nicht "das beste" Modell schlechthin, sondern alle haben unterschiedliche Stärken und Schwächen. Der IPCC-Bericht widmet der Modellvalidierung ein ausführliches Kapitel.

    Zudem kann man in der Wissenschaft immer nur etwas falsifizieren. Wenn ein Modell mit den Daten sehr gut übereinstimmt, kann das ja auch einfach Zufall sein - es könnte aus den falschen Gründen übereinstimmen, nicht weil es das beste Modell ist. Durch Vergleich mit Daten kann ich also bestenfalls sehen, welche Modelle mit den Daten konsistent sind und welche nicht. Damit kann ich die Modelle aussondern, die schlecht sind (also durch die Daten falsifiziert werden).

    Wollte man das einfach für die Prognose der globalen Mitteltemperatur tun, müsste man ziemlich lange warten, denn dazu müsste der Erwärmungstrend im Modell (mit seiner Unsicherheitsmarge) inkonsistent sein mit dem Erwärmungstrend in den Daten (inklusive der Unsicherheitsmarge der Daten).

    Ich habe zu genau Ihrer Frage noch keine Analyse gesehen. Der IPCC-Bericht gibt für den 25-jährigen Trend in den Daten 0.18 +- 0.05 Grad pro Dekade an. Diese Unsicherheit in der Trendbestimmung kommt vom "Rauschen" im Klimasystem, also den Zufallschwankungen des Wetters. Siehe dazu auch diesen Beitrag von Gavin Schmidt. Ist die Unsicherheit im Modell etwa gleich groß, dann müsste ein Modelltrend über 25 Jahre schon etwa um 0.1 Grad/Dekade vom beobachteten Trend abweichen, also rund +- 50%, um als falsifiziert zu gelten. Kurzum - 25 Jahre sind sicher das mindeste, wenn Sie sich auf die Globaltemperatur als Metrik beschränken.

    Folgerung: es gibt wesentlich bessere Methoden, die Qualität der Modelle zu testen, als einfach abzuwarten, ob Projektionen zur globalen Erwärmung eintreffen. Wir simulieren z.B. mit unserem Modell vergangene Klimaveränderungen der Erdgeschichte, etwa die vergangenen Eiszeiten. Andere Gruppen simulieren die Reaktion ihrer Modelle auf Vulkanausbrüche wie Pinatubo. Und man schaut sich physikalisch wichtige Größen wie die Strahlungsbilanzen an, nicht die globale Durchschnittstemperatur. S.R.]

  3. Georg Hoffmann Antworten | Permalink

    Kopplungsschock

    Hallo Stefan
    ich hatte auch eher kritisches zu dem Keenlyside Paper geschrieben, was in die gleiche Richtung geht.
    http://primaklima.blogg.de/eintrag.php?id=25
    Kleine Frage zu folgendem:
    "Als Antwort auf diesen Kopplungsschock treten im Modell typischerweise einige Jahrzehnte lang MOC-Oszillationen auf, etwa in der Stärke, wie sie im Modell von Keenlyside et al. zu beobachten sind. Wir vermuten, dass dieser Kopplungsschock, der keine realistische Klimaschwankung, sondern ein Modellierungsartefakt ist, wesentliche Auswirkungen auf die Ergebnisse der Simulation hat."
    Zumindest scheint dieser Kopplungsschock nicht immer in die gleiche Richtung zu gehen. Sie haben die hindcast Laeufe ja viele Male aufgesetzt und nur einige (wenige) Male ging es Richtung Abkuehlung. Was auch immer das Modell macht im Moment in dem es frei loslaeuft, es scheint sehr sensitiv auf den jezeiligen Zustand zu reagieren (und macht eben nicht immer denselben "Fehler").
    Grusz Georg Hoffmann

    [Antwort: Hallo Georg, so ist es. In meinem Paper von 1995 zeige ich, dass die Reaktion der MOC auf den Kopplungs-Schock sensibel von den Anfangsbedingungen abhängt, also nicht immer die gleiche ist - siehe Abb. 13a dort! S.R.]

  4. Rainer Antworten | Permalink

    Aufhören!

    - Bitte keine unsachlichen Kommentare. Danke
    Die Redaktion -

    Keelysight schreibt in Nature, dass die Temperaturen in den nächsten 10 Jahren wohl eher fallen als steigen werden: „over the next decade, the current Atlantic meridional overturning circulation will weaken to its long-term mean; moreover, North Atlantic SST and European and North American surface temperatures will cool slightly“

    Richard Wood prognostiziert im gleichen Heft
    sogar für die nächsten 20 Jahre keine globale Erwärmung: „...and the Intergovernmental Panel on Climate Change recently projected that, even in the next 20 years, the global climate will warm by around 0.“

    Die Modelle decken sich auf jeden Fall mit der Erfahrung, dass die Globaltemperaturen schon in den letzten 10 Jahren nicht angestiegen sind und zur Zeit einen eher rückläufigen Trend zeigen. Welche IPCC Projektion hat diese Entwicklung denn schon vorausgesagt?

    Sollte dieser Trend anhalten, könnte sich eine ihrer Prognosen in leicht abgeänderter Form durchaus als realistisch erweisen:

    Warum haben wir eine Wette über diese Vorhersage vorgeschlagen? Hauptsächlich deshalb, weil wir über die weltweite Berichterstattung in den Medien besorgt sind. Die Medienberichte ließen die kommende durch den Menschen verursachte globale Erwärmung praktisch als Tatsache erscheinen, nicht als eine experimentelle Vorhersage. Sollten sich die IPCC Prognosen als falsch erweisen, könnte dies zum Bumerang für die ganze Gemeinde der Klimaforscher werden...

  5. Prof. Dr. Matthias Mändl Antworten | Permalink

    Wetten schließt man üblicherweise über Dinge ab, die in hohem Maße unsicher sind, wovon aber wenigstens eine der Möglichkeiten mit Sicherheit eintritt Was will uns Hr. Rahmsdorf also mit seiner Wette signalisieren: Daß Klimavorhersagen in hohem Maße unsicher sind? Ich finde es schlicht unseriös auf wissenschaftliche Ergebnisse zu wetten. Insbesondere wenn - wie in dem vorliegenden Fall - mit hoher Wahrscheinlichkeit beide Wettergebnisse nicht eintreten werden. Beide Modelle sind offensichtlich lausig, liegen mitsamt ihren Fehlerbalken über lange Zeiträume der Vergangenheit außerhalb der Messungen und spielen verrückt sobald sie freier variabel werden. Das ist wie wenn man auf 7 Augen beim Würfeln wettet. Es ist tragisch, wenn gerade die Protagonisten der Klimaforschung mit derlei Aktionen ihre eigene Forschung lächerlich machen.

  6. Georg Hoffmann Antworten | Permalink

    @Maendl

    Ich weiss ja nicht in wie weit bei Ihnen an der Fachhochschule das Fach Logik vertreten ist, aber
    "Insbesondere wenn - wie in dem vorliegenden Fall - mit hoher Wahrscheinlichkeit beide Wettergebnisse nicht eintreten werden."
    ist entweder Unsinn oder der Beleg, dass Sie die Wette nicht gelesen haben. Das Zeitintervall A ist entweder waermer oder kaelter als das Zeitintervall B und darum geht die Wette. "mit hoher Wahrscheinlichkeit" MUSS eines von beiden eintreten. Tertium non datur.

  7. Jörg Haas Antworten | Permalink

    Glückwunsch!

    Sehr, sehr interessant. Selten habe ich aktuelle klimawissenschaftliche Fragen so gut aufbereitet gesehen. Das ist wirklich extrem hilfreich!

  8. Schmidt Antworten | Permalink

    Sehr geehrter Herr Rahmstorf!

    Warum hat die "Gegenpartei" Ihr Wettangebot noch nicht angenommen?

    Herr Latif hat laut Spiegel gesagt: Er möchte das nicht kommentieren.

  9. Martin Huhn Antworten | Permalink

    @ Schmidt

    Diese Frage wird Herr Rahmstorf wohl kaum beantworten können oder meinen Sie, er verfügt über übernatürliche Fähigkeiten? ;-) Da müßten Sie schon die "Gegenpartei" befragen.

  10. Rupert Sonne Antworten | Permalink

    Niveau der Diskussion

    Vielen Dank für einen sehr informativen Beitrag! Für mich als Nachwuchswissenschaftler (allerdings nicht im Klimabereich) ist es toll, hier einmal aus erster Hand die Denkweise von Spitzenforschern kennen lernen zu können. Wo hat man sonst schon die Chance dazu.

    Ich habe auch den gleich lautenden englischen Beitrag bei http://www.realclimate.org/...2/langswitch_lang/in
    angeschaut - dort gibt es eine wirklich interessante, sachliche Leserdiskussion dazu. Hier muss man dagegen die wenigen vernünftigen Kommentare zwischen lauter Unsinn suchen - es gibt hier zu viele Leute, die weder etwas zu sagen haben, noch etwas lernen wollen, sondern offenbar nur ihre dummen Ressentiments und Verschwörungstheorien über Klimaforscher loswerden wollen. Kann die Spektrum-Redaktion hier nicht etwas stärker moderieren? Ansonsten lohnt es sich nicht, hier die Diskussion zu verfolgen. Danke.

    - Wir bemühen uns, hier einen freien Austausch von Ideen zuzulassen und zu fördern, und haben deswegen nur sehr zurückhaltend moderiert. Das scheint allerdings nicht zu funktionieren.
    Die Redaktion -

  11. climatepatrol Antworten | Permalink

    hat die April-Temperaturen im netz Gisstemp was umgerechnet auf HadCRUT3 etwa eine Anomalie von +0,24C° ergibt. Selbst unter diesen. Gemäss Wette müsste die Durchschnittsanomalie der Globaltemperatur bis Oktober 2010 bei +0,17C° liegen. So unrealistisch scheint es gar nicht zu sein. Kommt ganz auf das Wetter an. http://climatepatrol.net/?p=59 mit Links zu Realclimate und Antwort von Latif.

  12. Ohne Worte Antworten | Permalink

    @Rupert Sonne Fantasiename?

    „Kann die Spektrum-Redaktion hier nicht etwas stärker moderieren?“

    Der Ruf wird von Leuten (Biologen...) hier immer wieder laut. Ich denke die Spektrum-Redaktion macht das schon richtig.

    Ich denke solche eine Wette, per Pistole auf die Brust, schadet allen Klimawissenschaftlern.

    “Ich möchte das nicht kommentieren”, sagte Mojib Latif auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE.

    - Wir sehen nicht, was Ihre erneute Berufung auf Miller zum Thema beiträgt. Danke für Ihr Verständnis.
    Die Redaktion -

  13. Krishnag Antworten | Permalink

    Wettannahme

    @Martin Huhn
    # Da müßten Sie schon die "Gegenpartei" befragen.
    #
    Das war eine Umschreibung für eine Frage nache der Meinung von Herrn Rahmstorf zu dem Latif-Satetment.
    Eigenwillig formuliert, aber "legitim"

  14. Anhalter Antworten | Permalink

    Medien-Schelte

    Guten Tag, Herr Rahmstorf!

    Als jemand der, zugegebenermaßen sehr gekonnt, die Medien für seine Zwecke einzusetzen versteht, sollten Sie vielleicht etwas charmanter mit den armen Redakteuren umgehen.

    "Die Medienberichte ließen die kommende Pause bei der globalen Erwärmung praktisch als Tatsache erscheinen, nicht als eine experimentelle Vorhersage."

    Als die Medien eine stetig zunehmende globale Erwärmung praktisch als "Tatsache" verkauften, war es doch wohl auch in Ihrem Interesse, oder nicht? Wobei es sich dabei nicht einmal um Vorhersagen/Prognosen handelte, sondern lediglich um Szenarien. Sie kennen den Unterschied.

    Für einen interessierten Außenstehenden wie mich sind folgende Fragen das Einzige, was ich dieser albernen Wette an Informativem abringen kann:

    Was hat Sie ehrlich bewogen, einen wissenschaftlichen (oder besser: Glaubens-) Disput mit einem Fachkollegen über die Medien auszutragen?

    Zumal ich Sie und Herrn Latif eigentlich der gleichen AGW-Fraktion zugeordnet habe. Schließlich waren Sie beide gemeinsam fachlicher Berater des unsagbar dramatisierenden und fast apokalytisch anmutenden ZDF-Zweiteilers "Die Rückkehr der Sintflut".

    Btw: Hatten Sie selbst nicht immer vor Überdramatisierung gewarnt?

    Oder sind Sie einfach nur sauer darüber, dass Herr Latif Sie an Bildschirm-Präsenz locker in den Schatten gestellt hat?

    Grüße

  15. Rainer Antworten | Permalink

    @ Anhalter

    Was hat Sie ehrlich bewogen, einen wissenschaftlichen (oder besser: Glaubens-) Disput mit einem Fachkollegen über die Medien auszutragen?

    Ich denke, Sie haben recht. Es handelt sich hier um einen Glaubensdisput. Die Szenarien (mehr sind es ja nicht) des IPCC und der daran beteiligten Forscher entziehen sich per Definition einer Verifizierbarkeit oder Falsifizierbarkeit. Heißt: Wir können nicht sagen ob sie richtig oder falsch sind (in 100 Jahren wissen wir vielleicht mehr...).

    Wenn man also GLAUBT, dass alles ganz schlimm kommt, darf man das sicher machen (und findet wissenschaftliche fundierte Argumente). Man darf auch (auch wissenschaftlich fundiert) glauben, dass alles ganz anders sein wird.

    Wenn allerdings aufgrund von unbelegbaren und unwiderlegbaren wissenschaftlichen Spekulationen (und mehr bietet das IPCC ja nicht) politische Weichenstellungen vorgenommen werden, ist das höchst unseriös.

    Bei der vorliegenden Wette finde ich vor allem den Wetteinsatz interessant: 2500 €! Bei wissenschaftlichen Aussagen, die das Mobilmachen (?) von Milliardenbeträgen erzeugt wirklich "Peanuts". Vielleicht kann man daraus ja schließen, wie sehr Herr Rahmstorf seinen eigenen Szenarien vertraut.

  16. Redaktion Antworten | Permalink

    Anonyme Kommentare

    Liebe Leser,

    wegen des allgemeinen Niveaus der Diskussion sehen wir uns gezwungen, die Kommentare in diesem Blog in Zukunft sehr viel restriktiver zu moderieren als es bisher der Fall war.

    Insbesondere werden wir in Zukunft nur noch Kommentare akzeptieren, die mit dem vollständigen Namen* unterzeichnet sind.

    Danke für Ihr Verständnis. Für Rückfragen können Sie uns unter redaktion@scilogs.de erreichen.

    Die Redaktion

    * Bei mehreren Vornamen gilt der Rufname.

  17. Alex Schmidt Antworten | Permalink

    Die Redaktion

    "mit dem vollständigen Namen* unterzeichnet"

    Was Sie von den Anderen verlangen sollten Sie auch selbst tun, dass gebietet der Anstand.

    Alex Schmidt

    - Schauen Sie doch einfach ins Impressum.
    Die Redaktion -

  18. Alex Schmidt Antworten | Permalink

    Die Redaktion

    "Schauen Sie doch einfach ins Impressum"
    Sie haben von den Blog-Teilnehmern eine Personalisierung mit vollständigem Namen verlangt und verstecken sich selbst hinter ihrem Anonymus? Nur keine falsche Scham. Eine Meinung zu haben und diese zu vertreten ist doch kein Makel, solange der Anstand gewahrt bleibt.
    Beste Grüße
    Alex Schmidt (Gleichstellungsbeauftragter)

  19. Rainer Hohn Antworten | Permalink

    Warum die Zensur?

    Sehr geehrte Redaktion,

    können Sie mir bitte erklären, warum dieser Bereich ab jetzt zensiert wird? Bisher hatte ich mich sehr darüber gefreut, dass hier eine fachliche, sachliche und ausgewogene Diskussion stattfinden konnte.

    Dass in Diskussionen auch Meinungen vertreten werden, die nicht unbedingt mit der eigenen konform sind, sollte doch gerade unter Wissenschaftlern als Bereicherung angesehen werden.

    Diese, für mich selbstverständliche Gesprächskultur, scheint hier nicht mehr gepflegt zu werden.

    Und, liebe Redaktion, erklären Sie mir bitte warum meine folgende Aussage als "unsachlich" zensiert wurde:

    Dass die wissenschaftliche Wahrheitsfindung mit Hilfe einer wie auch immer gearteten Wette bereichert (?) werden soll grenzt schon an eine Farce.

    Was wollen Sie mit dieser Wette eigentlich erreichen? Soll demonstriert werden, dass trotz des viel beschworenen Konsens noch eine „Diskussion“ stattfindet? Oder fürchten Sie gerade, dass durch diese abweichlerischen Meinungen ebendieses Bild der allgemein akzeptierten Wahrheit (Mensch verursacht globale Erwärmung) in der öffentlichen Wahrnehmung wanken könnte?

    Vielleicht wollten Keelysight et. al und auch Wood durch die "Anpassung" ihrer Modelle Zeit gewinnen, wo doch die globale Erwärmung momentan eine „Pause“ eingelegt zu haben scheint?

    Mit freundlichen Grüßen,

    Rainer Hohn

  20. Rainer Hohn Antworten | Permalink

    Zensur 2

    Und, liebe Redaktion, erklären Sie mir bitte warum meine folgende Aussage als "unsachlich" zensiert wurde: [...]

    Was sind denn bei Ihnen die Kriterien, nach denen entschieden wird, was "zum Thema Beiträgt"?

    Punkt 1: Auch eine als Frage formulierte Unterstellung bleibt eine Unterstellung. Zumal Herr Rahmstorf die "Frage" im Beitrag ausführlich beantwortet hat.
    Punkt 2: Die Kriterien, nach denen Beiträge moderiert werden, legt die Redaktion fest.
    Die Redaktion

    Mit dieser sehr pauschalen Aussage lassen sich etwa 90% der Beiträge hier zensieren. Eine sicherlich von allen (?) gewollte, lebhafte Diskussion wird so jedenfalls nicht zustande kommen.

    Mit freundlchen Grüßen,

    Rainer Hohn

    Auf die bisherige Form der "lebhaften Diskussion", wie Sie es nennen, können wir sehr gut verzichten.
    Die Redaktion

  21. Werner Silie Antworten | Permalink

    Redaktion

    Ich gehe davon aus, dass Ihnen klar ist, welch brisantes Thema die sog. Klimaschutzpolitik, an deren Zustandekommen der Autor des Eingangsartikels maßgeblichen Anteil hat, mittlerweile geworden ist.

    Brisant deshalb, weil die sich daraus ableitenden Maßnahmen und Folgen jeder einzelne Mensch immer drastischer zu spüren bekommt. Folglich werden immer mehr Menschen das Verlangen haben, manche Dinge kritisch zu hinterfragen.

    Darüber, dass nun hier in einer vermeintlich offenen Diskussion durchaus streitbar argumentiert wird, sollte allen Beteiligten von Beginn an klar gewesen sein.

    Ich hatte in keinem Beitrag bisher Hinweise auf Volksverhetzung, Kriegs- und Gewaltverherrlichung oder persönlich beleidigende bzw. diffamierende Äußerungen gegen irgend jemanden erkennen können.

    Über Ihre Entscheidung, rigoros zu zensieren, da einzelne Beiträge Ihrem offenbar elitären Geschmack nicht entsprechen, kann ich nur noch den Kopf schütteln und Ihnen empfehlen, den Laden hier dicht zu machen.

    Es grüßt

    Werner Silie (Bruder von Peter und vor Kurzem noch per Anhalter unterwegs)

  22. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Logik

    Klar, ein konformer planck, aka Georg Hoffmann darf seine anmaßenden Beiträge hier unzensiert stehen lassen:
    #Ich weiss ja nicht in wie weit bei Ihnen an der Fachhochschule das Fach Logik vertreten ist, aber#
    als Antwort auf Prof. Dr. Matthias Mändl
    14.05.2008 15:02

    Repliken darauf sind, logischerweise, verpönt.

  23. Alex Schmidt Antworten | Permalink

    Redaktion

    Noch immer bedeckt sich die Redaktion schamvoll hinter ihrem Feigenblatt-Anonymus. Ich wüßte gern, ob es sich um eine Person handelt, oder sich verschiedene Personen abwechseln. So geheimnisvoll diese "Redaktion" auch sein mag, ein Mensch, der zu seinen Aussagen und Entscheidungen steht und von anderen einen Namen verlangt, sollte sich nicht verkriechen. Ich finde derartiges Verhalten unaufrichtig und erhoffe Besserung.
    Beste Grüße,
    Alex Schmidt

    - Nein, die Redaktion von Spektrum der Wissenschaft besteht nicht nur aus einer Person. Wer letztendlich verantwortlich ist, steht im Impressum.
    Die Redaktion -

  24. Raimund Leistenschneider Antworten | Permalink

    Unlautere Wette(n)

    Sehr geehrtes Redaktionsteam,

    wie ich nach lesen der Blog-Beiträge mit Bedauern feststellen musste, betätigt sich das Redaktions-Team sehr stark als Zensor und dies offensichtlich nicht immer mit dem Gebot der Neutralität (z.B. Rainer Hohn, 16.05.2008, 16,58 Uhr). Auch habe ich (leider) bei kritischen Leserbriefen zu Berichten von namhaften Autoren in S.d.W. mehrmals erfahren, dass diese Leserbriefe von der Redaktion zwar meistens veröffentlicht werden, eine direkte Kritik an S.d.W. aber herausgenommen wird. Insofern passt Ihre (wie ich meine) unpassende Antwort an Herrn Alex Schmidt vom 16.05.08, 11,33 Uhr in dieses Bild. Abgesehen, dass diese Antwort, Sie verzeihen mir, arrogant ist, ist sie alles andere als fair und schon gar nicht „mit gleichem Maßstab“ gemessen. Generell gilt, was ich von anderen erwarte, muss ich bereit sein, selbst zu erbringen. Dies wird allgemein mit Vorbildfunktion bezeichnet, die jeder für sich in einem Redaktionsteam vorweisen muss!

    Da man bei sich selbst geneigt ist, nicht neutral zu sein, verstehe ich von meinem subjektiven Standpunkt auch nicht, warum mein Beitrag vom 09.05.08 nachträglich von Ihnen aus dem Blog entfernt wurde:

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Rahmstorf:
    meine Blog-Kollegen haben Ihnen bereits einiges mitgeteilt, inwieweit eine Wette zu einem Wissenschaftler und einer ernsten wissenschaftlichen Thematik, dem Klima passt. Wen wollen sie mit einer solchen Wette eigentlich bluffen oder beeindrucken – in diesem Blog doch wohl niemand. Wer am Ende seiner wissenschaftlichen Argumentation angelangt ist, dem helfen Wetten oder Ausflüge in die Astrologie auch nicht weiter. Die Wissenschaft lebt (neben der Neugier) von zwei grundsätzlichen Dingen, dem Dialog und der Bereitschaft, neue Erkenntnisse in seine Denkweise einfließen zu lassen und bisherig (falsches) zu korrigieren. Wie mir scheint, ist diese Bereitschaft nicht überall in der Wissenschaftlergemeinde ausgeprägt. Wer gibt uns eigentlich eine Ausstiegsklausel für Unwissenschaftliches?

    Ich möchte diese Statments gerne präzisieren, wenn sie in der Kürze als „polemisch“ empfunden werden und dadurch von Ihnen gelöscht wurden. Lassen Sie mich mit dem letzten Satz beginnen.

    Wie z.B. Herr Prof. Dr. Matthias Mändl in seinem Beitrag vom 14.05.08 aufzeigt, haben Wetten in der wissenschaftlichen Debatte keinen Raum, sind also unwissenschaftlich. Wetten (das Wort sagt es) basieren nicht auf Wissen, oder wissenschaftlichen Herleitungen, sondern auf rein spekulativen Grundlagen. Wer sich Wissenschaftler nennt und Fachargumente für seine Thesen vorweisen kann, der Bedarf keiner „Wetten“ für die Unterstreichung seiner Thesen – dies tun seine Argumente dann hinreichend. Wer sich in der Wissenschaft für die Untermauerung seiner Thesen der Wette bedient, setzt sich demzufolge dem Licht aus, keine hinreichenden Argumente für seine Thesen vorweisen zu können.

    Herr Prof. Dr. Rahmstorf, Ihre Wette ist, wie ich Ihnen aufzeigen werde, weder fair, noch sachlich, sie ist vergleichbar, wenn jemand wetten will, dass es am anderen Tag wieder hell wird (und ich verkneife mir jetzt Ausstiegsklauseln vorzuhalten, wie, wenn die Sonne nicht durch eine Supernovae vorher explodiert). Ihre Wette lautet: „Sollte die Durchschnittstemperatur in den Jahren 2000 bis 2010 (ihre erste Voraussage) tatsächlich niedriger oder gleich der Durchschnittstemperatur in den Jahren von 1994 bis 2004 (*) sein, zahlen wir ihnen 2500 Euro. Ist sie höher, zahlen sie uns 2500 Euro. Wer diesen Teil der Wette gewinnt, wird sich Ende 2010 erweisen.“ Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Rahmstorf, in dem Betrachtungszeitraum 2000 bis 2010 treten zwei Sonnenmaxima auf, im Betrachtungszeitraum 1994-2004 jedoch lediglich eines (http://science.nasa.gov/..._longrange.htm?list3134) Es ist Ihnen sicherlich bekannt, dass der Sonnenforscher David Hathaway vom Marshall Space Flight Center zu dem 24. Sonnezyklus, der 2010 sein Maximum erreichen wird, im Dezember 2006 auf dem Treffen der American Geophysical Union in San Francisco folgendes sagte: "Sieht aus, als ob es einer der intensivsten Zyklen seit Beginn der Aufzeichnungen vor 400 Jahren wird." (http://www.astrolabium.net/...2006/22-12-2006.html oder in Englisch: http://science.nasa.gov/...y2006/21dec_cycle24.htm) Es ist also leicht, eine Wette anzubieten, mit zwei Sonnenmaxima „im Rücken“ während die Gegenpartei lediglich auf ein Sonnenmaximum (den 23. Zyklus) zurückgreifen kann, das außerdem merklich niedriger ausfiel, als der berechnete 24. Sonnenzyklus, der, als einer der stärksten in den letzten 400 Jahren prognostiziert wird. Wissenschaftler, die sich in der Thematik auskennen, wissen dies und gehen folglich nicht auf eine solch unlautere Wette ein (der Zeitraum, den Sie sich aussuchten, beginnt und endet mit einem Sonnenmaximum, der Zeitraum, den sie Ihren Gegenpartnern zubilligen, beginnt und endet hingegen mit einem Sonnenminimum, in der zweiten Wette liegt in dem von Ihnen beanspruchten Zeitraum der leistungsintensivere 24. Zyklus im Vergleich zum 23. Sonnenzyklus), zumal Wissenschaftler, wie bereits geschildert, derartiger Wetten nicht bedürfen. Viele Grüße RL.

    - Bei dem Namen "Rainer Hohn" handelte es sich offensichtlich um einen falschen Namen. Wir haben trotz des Regelverstoßes immerhin den Kern der Kritik stehen lassen.
    Eigentlich haben wir auch wirklich besseres zu tun als hier zu moderieren, aber da Sie und einige andere Leute nicht in der Lage sind, ohne Moderation eine auch nur halbwegs sachliche Diskussion zu führen, von Beiträgen zum eigentlichen Thema ganz zu schweigen, bleibt uns nichts anderes übrig.

    Die Redaktion* -

    - Und da Sie ja einen Namen haben wollen: Ich bin Lars Fischer, Chemiker, Autor des Fischblog und von "Abgefischt" hier auf den Wissenslogs. Die üblichen Drohungen und Beleidigungen bitte an Godwael@aol.com -

  25. Karl Mistelberger Antworten | Permalink

    Sonnenzyklus

    Lieber Raimund Leistenschneider,

    Sie postulieren, dass die von Stefan Rahmstorf und seinen Kollegen angebotene Wette unfair sei, da wegen des Einflusses der Sonnenzyklen auf die globale Temperatur kein anderer Ausgang zu erwarten sei ("vergleichbar, wenn jemand wetten will, dass es am anderen Tag wieder hell wird").

    Anscheinend haben Sie übersehen, dass sich zwar viele bemüht haben, eine Verbindung zwischen Sonnezyklus und globaler Temperatur nachzuweisen, andererseits der Effekt so gering ist, dass noch keiner so richtig fündig geworden ist: Stalking the Elusive Solar-cycle/Temperature Connection

  26. Alex Schmidt Antworten | Permalink

    Redaktion

    Danke, Lars Fischer, weiter so.
    War doch gar nicht so schwer. Oder?
    Beste Grüße,
    Alex Schmidt

    - Toll, was? Jetzt sind Sie dran: Bitte einen sachlichen und fundierten Beitrag zum Thema. Sonst könnte man ja den Eindruck bekommen, Sie seien nur zum Nörgeln vorbeigekommen...
    Die Redaktion -

  27. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Sonnenzyklus

    @Karl Mistelberger
    Natürlich gibt es Korrelationen zwischen Sonne und Temperatur / AGW - er wird nur ungern zur Kenntnis genommen.
    Nachulesen ist das u. a. bei EIKE, hier die Arbeit von Dr. Horst Borchert.

    Klimawandel und Sonnenaktivität (Word Datei)
    Undzwar geht das einher mit dem auch auf den PIK Seiten nachprüfbaren Anstieg der Globalstrahlung ( Sekular - Station)

  28. Alex Schmidt Antworten | Permalink

    Redaktion 19.05.2008 | 14:41

    Lieber Lars Fischer
    Schon wieder verstecken Sie sich hinter Ihrem Anonymus, oder hat die zuständige Redaktion gewechselt und dieses unsägliche Theater beginnt von vorn?
    Solange Sie von den Blog-Teilnehmern erwarten mit Ihrem Namen aufzutreten, statt sich hinter einem Synonym zu verstecken, nehme ich auch Sie in die Pflicht.
    Als aufmerksamer Leser dieses Blogs sehe ich mich aufgefordert Sie auf Unzulänglichkeiten Ihrerseits hinzuweisen. Darüber hinaus werde ich wohl eher Fragen stellen, als sie zu beantworten, da ich als Nicht-Chemiker kaum über die überragende Kompetenz verfüge physikalische Zusammenhänge für den Laien verständlich zu kommunizieren.
    Für mich ist das Internet eher eine Informationsquelle als eine Selbstdarstellungsplattform. Doch auch in der relativen Anonymität des Internet bedarf es eines fairen und anständigen Umgangs miteinander. Insofern akzeptiere und befürworte Ihre redaktionellen Eingriffe bei verbalen Entgleisungen, aber die Zensur von unbequemen Meinungen hat auf einem Wissens-Blog nichts zu suchen. Ich hoffe Sie stimmen mir da zu.

    Da Sie mich allerdings um meine persönliche Meinung zu dieser Klimawette gebeten haben, möchte ich Sie nicht enttäuschen.
    Aus meiner Sicht ist diese Wette in höchstem Maße unseriös und für einen führenden Wissenschaftler in gleich welcher Branche unwürdig. Solche Auswüchse haben ihren Platz am Stammtisch, aber nicht in einer öffentlichen Debatte, bei der nebenbei Entscheidungen über die gesellschaftliche Entwicklung in der Gegenwart und der Zukunft gefällt werden. Ich würde es begrüßen, wenn Herr Rahmstorf und seine Mitspieler diesen Fehler bekennen würden und sich entschuldigen. Dabei ist es ohne belang ob sie von der Richtigkeit Ihrer Prognose überzeugt sind.
    In einem Umfeld gegenseitiger Achtung werden Erkenntnisgewinn und Gedankenaustausch wohl am besten gefördert.
    Beste Grüße,
    Alex Schmidt

    - Vielen Dank für Ihre Meinung und das aufmerksame Verfolgen dieser Blogs. Mit unbequemen Meinungen haben wir absolut kein Problem, so lange sie in angemessener Weise vertreten werden. In Kürze werden wir eine Liste mit verbindlichen Kommentarregeln ins Netz stellen, an denen sich Leser und Redaktion orientieren können. (Die Redaktion wird allerdings auch weiterhin mit "Redaktion" unterzeichnen.)
    Die Redaktion -

  29. Raimund Leistenschneider Antworten | Permalink

    Karl Mistelberger Sonnenzyklus 19.05.

    Sehr geehrter Herr Mistelberger,

    selbst Prof. Dr. Stefan Rahmstorf stellt nicht in Abrede, dass die Sonne der Hauptenergielieferant der Erde ist. 98,98 der Energie, die die Erde erhält, stammen von der Sonne. Der Unterschied der Solarkonstanten zwischen Sonnenminimum und Maximum im Schwabezyklus liegt zwischen 1 und 2 W/m2. Dass dies Auswirkungen auf die Temperatur und somit auf eine Temperaturwette hat, liegt auf der Hand. Kontrovers ist lediglich, ob der mit Thermometern gemessene Temperaturanstieg der letzten 20-30 Jahre auf die Sonne, oder noch anderen Faktoren, wie z.B. CO2 zurückzuführen ist. Viele Grüße RL.

  30. Raimund Leistenschneider Antworten | Permalink

    Antwort von Lars Fischer, Unlautere Wett

    „Die üblichen Drohungen und Beleidigungen bitte an Godwael@aol.com“

    Sehr geehrter Herr Lars Fischer,

    da ich gleichen Jahrgangs wie Herr Prof Dr. Rahmstorf bin, habe ich evtl. etwas Probleme, mit, ich bezeichne es als „schnöde Art“ der Jugend etwas anzufangen. Dass Sie Autor des Fischblogs sind, dafür kann ich nichts. Als Wissenschaftler diskreditieren Sie solche Äußerungen, wie die o.g., da ich mich nicht erinnern kann, irgendwann Ihnen oder einem Ihrer Kollegen auch nur ansatzweise gedroht zu haben.

    - Dafür bin ich Ihnen in der Tat sehr verbunden. Andere Leute sind da allerdings weniger zurückhaltend. Meine Vorhersage hat sich durchaus bewahrheitet. L.F. -

    Offensichtlich haben Sie es nicht gelernt, oder sind es nicht gewohnt, mit konstruktiver Kritik umzugehen. Was aus Ihrer Sicht eine halbwegs sachliche Diskussion ist, haben Sie mit dieser Äußerung ebenfalls unterstrichen. Allerdings stehen Sie, wenn wir uns von einem „Stammtischniveau“ abheben wollen, damit ziemlich allein. P.S.: Bei dem Namen „Rainer Hohn“ handelt es sich um den Namen, der in dem entsprechenden Blog angeführt ist – er ist somit auch nicht falsch. Viele Grüße RL.

  31. Heinz Bohinc Antworten | Permalink

    Eine neue Wette!

    - Gelöscht wegen Unsachlichkeit.
    Die Redaktion -

  32. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Sonnenzyklen - Krishna Gans

    Lieber Krishna Gans,

    auch Ihnen sollte klar sein, dass es sich bei EIKE kaum um eine Ernst zu nehmende Veranstaltung handelt.

    Ein Blick auf die Link-Liste verrät, aus welcher Ecke sie kommen. Sie verlinken ausschließlich zu zweit- und drittklassigen Seiten der so gennanten "Klimaskeptiker".

    Gärtner, Fischer, Schmnack und der ominöse Herr Beck, der sich hinter dem Wasserplaneten verbirgt, wen wollen Sie denn mit solchen "beeindruckenden" Namen überzeugen?

    - Absatz gelöscht. Bitte keine sachfremden Unterstellungen.
    Die Redaktion -

  33. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Sonnenzyklus

    @Martin Kaßmann
    Sie bringen da was durcheinander.
    Ich habe zu einem Dokument bei EIKE verlinkt.
    Der das Dokument verfaßt hat, Dr. Horst Borchert, hat in RLP das Zimen Umwelt-Meßnetz unter Klaus Töpfer aufgebaut und betrieben und er weiß sehr wohl wovon er spricht. Diese Arbeit und die gewonnen Daten haben zu Recht zu seiner klimaskepischen (ohne alberne "") Ansicht geführt, wobei skeptisch heißt, er glaubt nicht an das anthropogene GW
    Als Skeptiker der anthropogenen Erwärmung verlinke ich zu ebensolchen Seiten, Sie könnten ja mal statt zu nörgeln sachlich was zum Thema beitragen.

  34. Karl Mistelberger Antworten | Permalink

    Sonnenzyklus

    Lieber Raimund Leistenschneider, Sie schrieben: "Der Unterschied der Solarkonstanten zwischen Sonnenminimum und Maximum im Schwabezyklus liegt zwischen 1 und 2 W/m2. Dass dies Auswirkungen auf die Temperatur und somit auf eine Temperaturwette hat, liegt auf der Hand."

    Für den "ahnungslosen Leser" übersetze ich das in Klartext:

    "Da ich keine Untersuchungen zitieren kann, die einen Einfluss des Sonnenzyklus auf die globale Temperatur aufzeigen, behaupte ich ganz einfach es ist so."

  35. Alex Schmidt Antworten | Permalink

    Redaktion 20.05.2008 10:48

    "Mit unbequemen Meinungen haben wir absolut kein Problem"

    Ich freue mich über diese Ihre Aussage, wüsste allerdings zur Beurteilung dieser, ob das Ihre Individualmeinung, Ihr Wunschdenken für die Redaktions-Gesamtheit ?? oder ein abgestimmtes Bekenntnis ist.

    "Die Redaktion wird allerdings auch weiterhin mit "Redaktion" unterzeichnen."

    Da Sie nach eigenen Angaben nicht der einzige Redakteur sind, der in diesen Blog eingreift, schlage ich vor, dass Sie Ihren Namen, oder Ihr Kurzzeichen, hinter das zwingend erforderliche "Die Redaktion" setzen. So kann der geneigte Leser erkennen, wer redaktionelle Eingriffe für erforderlich erachtete und Sie erhalten weiterhin die gebührende Anerkennung als "Die Redaktion".

    Im Übrigen ist mir unverständlich, warum bei Ihnen (Der Redaktion) eine derartige Ablehnung gegen Ihre selbstaufgestellten Regeln zu diesem langatmigen Schriftwechsel führt. Da mir der faire Umgang miteinander am Herzen liegt bleib ich am Ball.
    Beste Grüße,
    Alex Schmidt (Demaskierungskoordinator)

  36. Raimund Leistenschneider Antworten | Permalink

    Karl Mistelberger Sonnenzyklus 21.05.200

    Sehr geehrter Herr Mistelberger,

    zuerst möchte ich etwas berichtigen, da sich in meiner gestrigen Antwort der Fehlerteufel eingeschlichen hat. Nicht 98,98% der Energie stammen von der Sonne, sondern 99,98%. Der geringe Rest stammt überwiegend aus geothermalen Wärmequellen.

    Zu den Belegen. Die IPCC gehet bei Ihren Modellen, die für die bekannten Erwärmungen zugrunde gelegt werden, von einem Strahlungsantrieb von 2,3 ± W/m2 aus, der anthropogene Anteil liegt bei 1,6 ± 0,8 W/m2 (http://www.wilhelmpichler.at/...reibhauseffekt.pdf). Demnach machen aus rein logischen Gründen, die Schwankungen in der Solarkonstante zumindest ebenfalls eine Erwärmung aus. I.ü. ist es nicht richtig, dass die Sonnenaktivität nicht in Einklang mit der Erwärmung der letzten beiden Jahrzehnte ist. Ich habe dies ausgiebig in den Blogs „Ist die Erderwärmung vorbei?“ und „Hansen-Faktor“ dargelegt. Hier ein paar Links, die die Kongruenz untermauern: http://www.mps.mpg.de/...pressenotiz_20041027.html oder http://solar-center.stanford.edu/...glob-warm.html oder http://www.worldclimatereport.com/...neptune-news/ (ein Ausflug zu anderen Planeten des Sonnensystems) oder zum Bundesamt für Meteorologie Schweiz http://www.meteoschweiz.admin.ch/...aaenderer.html oder in Verbindung der Meerestemperatur von der NOAA: http://www.oar.noaa.gov/...ve/spot_sunclimate.html etc.

    Anmerkung: Bei der Wette geht es um zwei für sich betrachtete Zeiträume. Wenn nun in einem Zeitraum der Energieeintrag auf die Erde, aufgrund der Sonne höher ist, als im anderen Zeitraum, so sind die Gewinnchancen ungleich verteilt. Viele Grüße RL.

  37. Kai Möller Antworten | Permalink

    Leistenschneider - SOnne

    Sehr geehrter Herr Leistenschneider,

    dass unsere Energie von der Sonne kommt ist nun auch dem PIK bekannt. Alles Bier kommt aus dem Zapfhahn – und trotzdem hat auch meine Trinkgeschwindigkeit einen Einfluss auf die Füllhöhe meines Kruges.
    Aber ihre Belege, in denen sich ein Zusammenhang von Sonnenaktivität und Klima seit 1980 zeigen soll haben mich sehr neugierig gemacht. Ich habe mir daher die Mühe gemacht, mir alle ihre links anzuschauen. Leider konnte ich dort nichts finden, was für eine Korrelation von Sonnenaktivität und Klima der letzten 20 Jahre spricht – was durchaus an mir liegen mag. Wie ich das sehe, steht da nichts, was nicht auch etwa vom PIK gesagt würde. Ich habe zu jedem links (außer dem zum Neptun) die meiner Meinung nach zum Thema relevante Aussage kopiert. Vielleicht können sie mir ja noch einmal verdeutlichen, wo in denen von ihnen verlinkten Quellen ihr Standpunkt gestützt wird.

    Ihr link:
    http://www.mps.mpg.de/...pressenotiz_20041027.html

    Zitat: Die Forscher um Sami K. Solanki weisen jedoch darauf hin, dass die Sonnenaktivität seit etwa 1980 im auf ungefähr konstantem Niveau verharrt - abgesehen von Schwankungen mit dem 11-jährigen Aktivitätszyklus der Sonne -, während die Temperatur auf der Erde in diesem Zeitraum einen starken Anstieg erfahren hat.

    Ihr link:
    http://solar-center.stanford.edu/...arth/FAQ2.html

    Zitat: However, according to Drew Shindell, a climate researcher from NASA's Goddard Institute for Space Studies in New York, NY, the most recent studies have confirmed that changing levels of energy from the Sun are not significant enough to be a major cause of global warming: "...the solar increases do not have the ability to cause large global temperature increases...greenhouse gases are indeed playing the dominant role..."

    Ihr link: http://www.meteoschweiz.admin.ch/...aaenderer.html

    Zitat: Ganz neuen Untersuchungen zufolge ist allerdings in den letzten 20 Jahren keine wesentliche langfristige Veränderung der Sonnenaktivität zu beobachten. Die globale Temperaturzunahme in dieser Zeit muss demnach primär andere Ursachen haben (PMOD/WRC 1997: Annual Report. World Radiation Centre, Davos).

    Ihr link:
    http://www.oar.noaa.gov/...ve/spot_sunclimate.html

    Zitat: So, while it is becoming clear that human activity is changing the climate today, solar activity may also be contributing to climate change and probably changed the climate in the past.

    Besten Dank schon mal für Ihre Antwort

  38. Raphael Gerk Antworten | Permalink

    Kai Möller

    Danke für den erhellenden Kommentar. Ihre Kommentare lese ich immer wieder gerne, schon bei Readers Edition haben Sie den Skeptikern vergeblich die Tatsachen vorgehalten. Auch Herr Rahmstorfs Versuche die Tatsachen offen zu legen scheinen für Skeptiker vergeblich zu sein. Leider!!!

  39. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Sonne - Global Strahlung

    @Kai Möller
    Dann wüßte ich gern eine Ursache für die Zunahme der Globalstrahlung ab den 80igern, darüber hinaus eine Begründung für Rückgänge von Bedeckungsgraden im gleichen Zeitrahmen. Das beides zusammen zu Erwärmung führt ist logisch.

    @Raphael Gerk, Beifallkulisse ?
    Wo bleibt der sachliche Beitrag ?

  40. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Sonnenzyklus

    "Der das Dokument verfaßt hat, Dr. Horst Borchert, hat in RLP das Zimen Umwelt-Meßnetz unter Klaus Töpfer aufgebaut und betrieben und er weiß sehr wohl wovon er spricht."

    Die Einrichtung eines Messnetzes mit 20 Stationen in Rheinlad-Pfalz macht Borchert also zum Klimaexperten, der eine bessere Einsicht in die Zusammenhänge hat, als ein Gremium hoch qualifizierter Wissenschaftler, deren Spezialgebiet die Klimaforschung ist? Interessante Hypothese.

    Ich weiß nicht, was Borchert und seine Spezis umtreibt, aber allein die Tatsache, dass EIKE ausschließlich zu dubiosen Seiten verlinkt, disqualifiziert sie für jede weitere sachbezogene Diskussion.

  41. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Sonne

    @Kai Möller

    # Erste Analysen weisen darauf hin, dass bezüglich der direkten Strahlungsänderung die tropischen Ozeane eine zentrale Verstärkerrolle spielen könnten. Weiter ist vermutlich das Magnetfeld der Sonne von Bedeutung, wie an einem Workshop internationaler Spezialisten in Bern jüngst diskutiert wurde. Während Phasen hoher Sonnenaktivität ist das Magnetfeld der Sonne stärker ausgeprägt, wodurch die Erde besser gegen die kosmische Strahlung abgeschirmt wird #
    http://www.meteoschweiz.admin.ch/...aaenderer.html

    Ich habe den Eindruck, Kai Möller, Sie haben nur bis dahin gelesen, wo Sie "bestätigt" wurden. Mein Zitat stammt aus den Schlußsätzen und gibt ein ganz anderes Bild dieses Artikels, als Sie zu implizieren versuchen.

  42. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Sonnenzyklus

    @Martin Kaßmann
    Sie verstehen miss.
    Klimawissenschaft ist bitte was ?
    U.a. Auswerten und Analysieren von Messwerten, Klima-, Wetter- Umweltmeßwerten. Was anderes hat Borchert auch nicht gemacht, und macht es weiterhin, nicht nur mit den Daten der 20 Stationen. Schon mal von UMAD gehört ?
    EIKE ist das PIK der dem "A"GW negativ Gegenüberstehenden, so wie das PIK parteiisch ist, ist es EIKE auch, na und ?
    Klima wird als Unterfach der Geographie an der Uni gelehrt, u.a. doziert Dr. Borchert an der Uni, aber egal.
    Ansonsten arbeiten in der s.g. Klimaforschung ein Sammelsurium an Wissenschaftlern der unterschiedlichsten Fachrichtungen, was an sich ja positiv zu bewerten ist.
    Nebebei ist PIK für mich auch dubios.

  43. Kai Möller Antworten | Permalink

    Sonne, Textverständnis

    @ Krishna Gans
    nun - ich habe schon den ganzen link gelesen und den meiner Ansicht nach für die aktuelle Fragestellung relevanten teil kopiert. Ich gehe natürlich selbstverständlich davon aus, dass ich mich durch einer vorgefasste Meinung irren kann - ich glaube aber, hier das richtige Textverständnis zu haben.
    Wo bitte findet sich denn hier ihrer Meinung nach ein Hinweis auf eine Korrelation seit 1980? Ich meine wohlgemerkt nicht, dass die Sonne nicht wichtig für das Klima ist - das ist eine Selbstverständlichkeit, über die wir hier nicht streiten müssen. Es geht hier nur um die Korrelation seit 1980. Die Meinung der Autoren hierzu bildet mein ausgewähltes Zitat denke ich sehr gut ab. Zitat: "Ganz neuen Untersuchungen zufolge ist allerdings in den letzten 20 Jahren keine wesentliche langfristige Veränderung der Sonnenaktivität zu beobachten. Die globale Temperaturzunahme in dieser Zeit muss demnach primär andere Ursachen haben (PMOD/WRC 1997: Annual Report. World Radiation Centre, Davos)."
    Ich hoffe, dass uns Herr Leistenschneider mit seiner Sicht auf diesen Text weiterhelfen kann.

  44. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Sonne

    "Ganz neuen Untersuchungen zufolge ist allerdings in den letzten 20 Jahren keine wesentliche langfristige Veränderung der Sonnenaktivität zu beobachten. Die globale Temperaturzunahme in dieser Zeit muss demnach primär andere Ursachen haben"

    Kann es sein, Krishna Gans, dass Sie nur das lesen, was in Ihre vorgefasste Meinung passt? Die Botschaft der Sonne dürfte für die letzten 20 Jahre doch wohl eindeutig sein.

  45. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Sonne, Textverständnis

    @Kai Möller

    Das heiß ganz einfach, daß noch das Wissen fehlt um diese Einflüsse abschätzen zu können - sie sind da, aber sie werden nicht ausrteichend verstanden.
    Hat man es verstanden, ändert sich der andere Text dahingehend, das daraus die fehlende Korrelation ab 1980 verschwunden ist.
    Bzw. sie sind verstanden, aber noch nicht "akzeptiert" - wg fehlenden Konsens'
    Das es, trotz weniger Sonnenfleckenaktivität mehrer schwere Stürme von der Sonne gegeben hat ist überall nachzulesen, Borchert, NASA, wo auch immer.

  46. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Sonne

    @Martin Kaßmann
    Kann es sein daß wir uns da beide nicht viel nehmen ?
    Offensichtlich gibt es unterschiedliche Aktivitäten der Sonne, von denen sich eine durch Sonnenflecke bemwerkbar macht, die andere durch Änderungen des Magnetfeldes, der Sonnenstürme die wir in eineigen der letzten Jahre verzeichnen konnten und die durchaus auch von der NASA registriert und beschrieben wurden.
    Nochmal der Hinweis auf die Ergöhung der Globalstrahlung und der Reduzierung des Bedekungsgrades. Mehr Sonne - mehr Wärme.
    Hatte ich hier alles schon als Link eingestellt, muß man nur lesen, so man denn will.

  47. Thomas Sasse Antworten | Permalink

    Sonne

    - Gelöscht wegen persönlichen Angriffs.
    Die Redaktion -

  48. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Sonne

    @Thomas Sasse

    Ich bin gegen eine Sperrung.

    - Bitte keine persönlichen Angriffe. Danke.
    Die Redaktion -

    Manch einem, der vielleicht die Klimaskeptiker noch nicht durchschaut hat, entgeht sonst die Chance, fundierte Meinungen mit den schwachen Thesen der Klimaskeptiker zu vergleichen.

  49. Thorsten Lauter Antworten | Permalink

    @Martin Kaßmann

    Überall gibt es Skeptiker, die mit “wissenschaftlichen” Studien und viel Akribie dem öffentlichen und wissenschaftlich vielfach überprüften Konsens widersprechen und allen Ernstes behaupten, es gäbe keine Evolution, der Anschlag vom 11. September sei von G. Bush und dem CIA geplant gewesen und Lady Diana sei eines geplanten Mordes zum Opfer gefallen.

    Ähnliches findet man bei der Diskussion um FCKW, Ozonloch, Artensterben…

    Die selben Muster und Strukturen der Skeptiker finden sich immer wieder.

  50. Karl Mistelberger Antworten | Permalink

    Kochkurs bei Realclimate

    Die Diskusssion hier ist etwas langweilig. Manchmal habe ich den Verdacht, da sind keine Leute aus Fleisch und Blut am Werk sondern so was ähnliches wie ELIZA.

    Unterhaltsamer ist dieser Beitrag: http://www.realclimate.org/...n-three-easy-lessons

    Trotz einer Karriere in der Modellierung komplexer Vorgänge ist mir solch echtes HARDCORE-Material bisher nicht untergekommen.

    Zu Pielke Sr hatte ich mir bisher noch keine Meinung gebildet. Dass er Roy Spencer und seinen ausgeflippten Beitrag auf seiner Website beherbergt erleichtert und beschleunigt die Meinungsbildung erheblich.

  51. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Sonne

    @Martin Kaßmann
    #Ganz neuen Untersuchungen zufolge ist allerdings in den letzten 20 Jahren keine wesentliche langfristige Veränderung der Sonnenaktivität zu beobachten.#
    Dazu gib es den folgenden schönen Text, der unter anderem auch Herrn Rahmstorf's schöne These von stagnierender Sonnenaktivität seit den 50 widerlegt.
    Den Text sollte er eigentlich kennen, denn er stammt aus der Antwort auf die "heimliche" Rahmstorf Replik auf einen Vortrag von Alvesleben´. 1)
    #A Doubling of the coronal magnetic field during the past 100 years”, und ein paar Zeilen weiter:

    “Here we show that measurements of the near-Earth interplanetary magnetic field reveal that the total magnetic flux leaving the sun has risen by a factor of 1.4 since 1964. Surrogate measurements of the interplanetary magnetic field indicate that the increase since 1901 has been by a factor of 2.3”.#
    aus:
    ] A Doubling of the Sun’s coronal magnetic field during the past 100 years, by M. Lockwood, R. Stamper & M. N. Wild, Nature Vol 399, 3.June 1999, 437 - 439

    1)
    http://www.schulphysik.de/...a/alvens/antwort.html

    Also ich wäre von der Stagnation der Sonnenaktivität als "Tatsche", womöglich sogar im "Konsens" eine unumstößliche, nicht so absolut überzeugt.
    Aber daß muß jeder mit sich ausmachen, was Tatsachen sind und was Glaskugellesen.

    Ich hoffe Thorsten mosert nicht wieder über zuviele Wortmeldungen von mir, die aber im Gegensatz zu seinen zur Sache gehören.

  52. Kai Möller Antworten | Permalink

    Sonne, Leistenschneider

    Manche mögen der Ansicht sein, dass noch nicht hinreichen erkannte oder akzeptierte Faktoren den Zusammenhang von Sonne und Klimaveränderung der letzten 20 Jahre erklären können. Das ist aber nicht der Tenor des von Herrn Leistenschneider verlinkten Artikels und somit auch nicht das Thema meines Beitrags. Der Tenor der von Herr Leistenschneider verlinkten Artikel ist für mich eindeutig. Wenn er so etwas als Begründung für seine Thesen einstellt, sollte es diese Thesen auch wirklich begründen. Aber wie gesagt – ich lasse mir das gerne von ihm erklären!

    Herr Gans bringt jetzt einen anderen Artikel – und zwar von Herrn Alvensleben. Der Originalartikel – den er zitiert – wäre dieser:

    A Doubling of the Sun's Coronal Magnetic Field during the Last 100 Years
    (http://www.wdc.rl.ac.uk/wdcc1/papers/nature.html)

    Man kann im Netz allerdings auch so etwas finden:
    NO DOUBLING OF THE SUN’S CORONAL MAGNETIC FIELD DURING THE LAST 100 YEARS (http://www.cosis.net/...03/07616/EAE03-J-07616.pdf)

    Keine Diskussion, in der Laien so einfach mitreden könnten.

    Insgesamt spielt das auf die Hypothese des Einflusses kosmischer Strahlung auf die Wolkenbildung an. Das wurde ausgiebig immer wieder diskutiert.
    Leicht verständlich äußert sich hier das Umweltbundesamt (http://www.umweltbundesamt.de/...gen/faq/sonne.htm)

    Viel spannender ist es allerdings hier beschrieben:
    http://planeten.blogg.de/eintrag.php?id=49
    http://planeten.blogg.de/eintrag.php?id=51
    http://planeten.blogg.de/eintrag.php?id=50

    Draus:
    „Kund Lassen übrigens, der damals einer der beiden Autoren war, der das Ganze ins Rollen brachte, zog im Jahr 2000 seine alten Daten zurück und veröffentlichte eine neue Datenreihe [7].

    Diesmal kam er zum Schluß, dass sich anhand der vorliegenden Datenlage im Zusammenhang mit kosmischer Strahlung die Erde in den letzten 25 Jahren nicht hätte erwärmen dürfen. Da sie es denoch tut, deutet das auf einen menschlichen Einfluss hin.“

    Ich fände es übrigens nach wie vor schön, wenn mir Herr Leistenschneider noch einmal erklären könnte, wo in den von Ihm verlinkten Artikeln eine Korrelation von Sonne und Klimaerwärmung seit 1980 gezeigt wird.

  53. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Trolle?

    @ Krishna Gans
    Klar, dass für manche Leute, so auch Krishna Gans, alle diejenigen Trolle sind, die es wagen, seine Aussagen zu kritisieren.

    Herr Gans muss sich allerdings die Frage gefallen lasse, wie es kommt, dass er zur Stützung seiner Behauptungen immer wieder zu Seiten verlinkt, deren Inhalte entweder uralt sind und damit nicht (mehr) dem neuesten Stand wissenschaftlicher Forschung genügen oder aber zu Seiten, deren Seriosität in höchstem Maße zu bezweifeln ist (EIKE lässt grüßen). Auch "schulphysik.de" fällt in diese Kategorie. Denn auf wen wird hier zum Thema Klima überwiegend verwiesen? Richtig! Fred Singer, John Daly, E. G. Beck und dann dieser merkwürdige Herr von Alvesleben, dessen krude Verdrehungen der Wahrheit sattsam bekannt sind.

    Mit anderen Worten: Herrn Gans und seiner Clique der so genannten Klimaskeptiker schwimmen immer mehr die Felle weg. Deshalb werden ihre Reaktionen auch stetig heftiger.

  54. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Trolle ?

    @Martin Kaßman
    #Klar, dass für manche Leute, so auch Krishna Gans, alle diejenigen Trolle sind, die es wagen, seine Aussagen zu kritisieren.#
    Mit Sicherheit nicht, aber Lauters und Sasses Posting ja, und Ihr eines etwa auch.
    Argumente und Gegenargumente sind doch OK und gut, das zeigt, das "sceince not settlet" ist wie von einigen Klimawissenschaftlern hinlänglich bekannter Organistaionen oder Institute gern immer wieder ins Spiel gebracht wird.

  55. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Trolle?

    Krishna Gans schreibt:

    "Argumente und Gegenargumente sind doch OK und gut, das zeigt, das "sceince not settlet" ist wie von einigen Klimawissenschaftlern hinlänglich bekannter Organistaionen oder Institute gern immer wieder ins Spiel gebracht wird."

    Gegenargumente sollten aber einem gewissen Qualitätasstandard genügen, die von Herrn Beck et al. tun es nicht. Die CO2-Konzentrationsthesen von Herrn Beck sind völlig absurd und damit auch alle Folgerungen, die er und seine Mitläufer daraus ziehen.

    Mit welchem Mechanismus z. B. will Herr Beck denn das plötzliche Auftauchen und Verschwinden von vielen Gigatonnen CO2 innerhalb von wenigen Jahren erklären, das sich zwangsläufig aus seinen Kurven ergibt?
    Er kann es nicht!

    Da diese Behauptung von ihm aber ein zentraler Punkt seiner Klimahypothese ist, bricht damit sein gesamtes Gedankengebäude und das aller seiner Anhänger zusammen. In diesem Punkt ist "the science settled": Beck ist ein Troll, was Klimafragen anbetrifft, alle, die zu ihm verlinken um wiederum ihre Thesen zu stützen, nicht minder!

  56. Harry G. Olson Antworten | Permalink

    @Martin Kaßmann Trolle?
    Hier schreiben Leute, die offensichtlich keine Ahnung haben. Beck hat keine Thesen aufgestellt sondern zunächst Messungen präsentiert und bewertet und die sind unwiderlegt und zu akzeptieren.
    Die CO2 Peaks der Vergangenheit sind also Fakt. Die Herkunft sind eine andere Sache. Viele Wissenschaftler wie z.B. gerade Dr. Borchert haben nachgewiesen, daß das CO2 aus den Meeren ausgast und die Daten von Beck (wenn man seine Seite genau liest und sich mal Zeit läßt, nicht nur labert )zeigen das. Zum Beispiel wurden im Atlantik zwischen 1925 und 26 präzise CO2 Messungen von angesehenen Leuten gemacht (Wattenberg, Buch) die bis 400 ppm auf dem Wasser gemessen haben. Wo kommen die wohl her?

  57. Dr. Hans-Joachim Zielins Antworten | Permalink

    Diskussion

    Es ist erschreckend, wie wenig wissenschaftlich die Diskussion um das Klima (Wetter im Durchschnitt) geführt wird. Da geht es um Glauben, aber nicht um Wissen. Was auch gar nicht anders möglich ist, weil schlicht niemand weiß, wie es kommt! Und es geht um Milliarden. Die Diskutanten sollten nicht vergessen: Die den "climate change" in Horrorszenarien packen, partizipieren persönlich an einem Markt der Milliarden Euro! Wer würde sonst von ihnen, die nicht einmal das Wetter der nächsten 3 Tage vorhersagen können, auch nur näherungsweise Notiz nehmen, wenn sie sich nicht durch Angstmache interessant machten!

  58. Burghard Schmanck Antworten | Permalink

    Modell und models

    Klimamodelle und models haben eins gemeinsam; sie wechseln je nach Bedarf und Gusto. Eine reife Leistung der globalen Polit-Propaganda war es schon, dem "fast nichts-Anteil" von CO2 an der irdischen Atmosphäre durch Verdoppelung auf 2mal fast nichts eine katastrophale Klimaerwärmung anzudichten. Dabei weiß doch jedes Kind, daß jeder Luftzug kühlt. Meßdaten sind gemessene Daten, und wenn sie global kühler aufallen, dann frieren die models im Bikini und die Klimamodelle werden neu programmiert. Und was sagt die deutsch-deutsche wendige Wende-Kanzlerin dazu? Im Prinzip dasselbe: Atomkraftwerke sind immer gut, sowohl gegen CO2 als auch gegen global cooling. Und wie hoch steigt noch der Ölpreis? Bis zur Höhe des Preises für Solarstrom, also mal 10. Da lachen die Ölscheichs oder? Nun ja, mit Atomstrom kann man auch autofahren und bahnfahren sowieso.

  59. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Trolle?

    "Hier schreiben Leute, die offensichtlich keine Ahnung haben."

    In der Tat!

    "Beck hat keine Thesen aufgestellt sondern zunächst Messungen präsentiert und bewertet und die sind unwiderlegt und zu akzeptieren."

    Beck überträgt lokale Messwerte auf die Atmosphäre insgesamt, das ist sein Kardinalfehler.

    Ein einziges ppm mehr oder weniger CO2 in der Atmosphäre bedeutet immerhin rund 2 Milliarden Tonnen Kohlenstoff, bzw. 7,3 Milliarden Tonnen CO2.

    Beck behauptet Schwankungen von rund 100 ppm innerhalb von 10 Jahren. Wo bitte kommt so viel zusätzliches CO2 her und wohin verschwindet es dann wieder innerhalb von kurzer Zeit? Und warum finden Becks Schwankungen ausnahmslos vor 1957 statt, während er nach dieser Zeit mit der CO2-Kurve von Keeling konform geht?
    Was machen eigentlich seine Mondphasen seitdem? Behauptet Beck nicht einen Zusammenhang zwischen CO2-Gehalt der Atmosphäre und den Mondphasen (These!)?

    Kann es vielleicht sein, dass Beck ein esoterischer Spinner ist? So wie alle, die seine abstrusen Thesen auch noch verteidigen?

    Beck ist und bleibt ein Außenseiter, der nur noch von Leuten Ernst genommen wird, die selber keine Ahnung haben!

    Interessant ist noch zu vermerken, dass Beck offensichtlich in politisch anrüchigen Kreisen verkehrt. Im "Klimamanifest von Heiligenroth", zu dessen Initiatoren Beck gehört, findet sich auch der Name des Verlegers Helmut Böttiger, dessen Verlag ein Sprachrohr rechtslastiger Organisationen, zum Beispiel um Lyndon LaRouche ist.

    - Bitte nicht allen Klimaskeptikern gleich pauschal rechtes Gedankengut unterstellen. Danke.
    Die Redaktion -

  60. Thorsten S. Antworten | Permalink

    Beiträge unter Pseudonymen anderer...

    - Kommentare bitte mit vollem Namen unterzeichnen. Danke.
    Die Redaktion -

  61. Raimund Leistenschneider Antworten | Permalink

    Kai Möller, Leistenschneider - Sonne 21.

    Sehr geehrter Herr Kai Möller,

    ich möchte Ihnen gerne erklären, warum die von mir angegebenen Links hinreichend Belege für die Kausalität Sonne und Erderwärmung auch in den letzten 20 Jahren liefern:

    1. + 2.
    http://www.mps.mpg.de/...pressenotiz_20041027.html
    http://solar-center.stanford.edu/...arth/FAQ2.html

    Der Text der Max Planck Gesellschaft ist eindeutig: „…muss man über 8.000 Jahre in der Erdgeschichte zurückgehen, bis man einen Zeitraum findet, in dem die Sonne im Mittel ebenso aktiv war wie in den vergangenen 60 Jahren (nature, 28. Oktober 2004).“ Dies heißt, dass die Energieabgabe der Sonne, die u.a. im 11 jährigen Schwabe-Zyklus messbar ist, von 1944 bis 2004! (gemittelt) größer als in den 8.000 Jahren davor war.

    Es wird nun von Ihnen angeführt, dass Solanki aussagt, seit 1980 wäre die Aktivität der Sonne auf nahezu unverändertem Niveau. Abgesehen, dass diese Aussage wissenschaftlich falsch ist, wie die Sonnenzyklen in dem Link: http://solar-center.stanford.edu/...arth/FAQ2.html zeigen - deutlich zu sehen, dass 1960 der energiereichste Zyklus war, um 1980 und 1991 zwei gleich große Zyklen auf sehr hohem Niveau (2- und 3 größte Zyklus im Betrachtungszeitraum) auftraten und der darauf folgende (um 2001) schwächer war, aber im Vergleichzeitraum immer noch der 6. stärkste, widerspricht sie weder der Aussage der Max-Planck Gesellschaft („Sonne seit über 8.000 Jahren nicht mehr so aktiv wie heute.“), noch der Aussage, dass die Sonne für die Erwärmung der letzten 20. Jahre verantwortlich ist.

    Um 1980 und 1990 traten zwei ungewöhnlich starke Sonnenzyklen auf, durch die die Erdtemperatur „keine Gelegenheit“ hatte, wieder in ihren vorherigen Zustand zurückzugehen (ich werde im folgenden Abschnitt erklären, warum) und auf vergleichsweise hohem Niveau blieb. Der 22. Zyklus, der sein Maximum im Jahr 2000/2001 hatte, trieb die Erdtemperaturen wieder an (siehe Punkt 4) , erreichte jedoch nicht den hohen Level der beiden vorherigen Zyklen, so dass die Temperatur unter ihr Maximum vom ausgehenden 20. Jahrhundert viel. In diesem Zusammenhang werden auch die Hadley-Temperaturdaten verständlich, die gegenwärtig einen signifikanten Rückgang der globalen Temperatur (siehe Temperaturdaten der UEA: http://home.arcor.de/meino/klimanews/index.html ), trotz CO2-Anstiegs zeigen – der Energielieferant Sonne hat ihre beiden vorherigen Schübe, die den globalen Temperaturanstieg des ausgehenden 20. Jahrhunderts (zumindest bei bodennahen Thermometermessungen) auslösten, nicht aufrechterhalten können.

    Es wird nun sicherlich angeführt, dass im Vergleich zu 1960 die Sonnenaktivität zurückging und gegen Ende des 20.Jahrhunderts die Temperatur stieg, was nicht zusammenpassen würde. Folgender Link zeigt die Trägheit, mit der das Klimasystem Erde auf Energieschwankungen der Sonne reagiert: (Global Warming Science and Public Policy)
    Die Abbildung zeigt, dass das Klimasystem Erde mit einer 2-3 jährigen Trägheit auf die Energieerhöhung der Sonne reagiert und bei Erreichen ihres Maximums die Temperatur nur langsam wieder abfällt und nach 6-7 Jahren immer noch um 50% höher liegt als zu Beginn der Energiezufuhr, d.h. nichts anderes, dass das Klimasystem Erde, welches mit dem 20. Sonnenzyklus um 1970 eine unterdurchschnittlich, schwache Energiezufuhr erhielt (nicht umsonst kursierte in den 1970-Jahre das „Gespenst“ einer drohenden Eiszeit), wodurch die globale Temperatur in den 1970-Jahren auf niedrigen Niveau lag, mit dem 21. Zyklus (1980) eine sehr hohe Energiezufuhr erhielt, durch diese Zufuhr die globale Temperatur zunahm, durch die erwähnte Klimasystemträgheit die Temperatur nicht wieder auf den vorherigen Wert zurückpendeln konnte, weil mit dem 22. Zyklus erneut eine sehr hohe Energiezufuhr durch die Sonne stattfand, wodurch die Temperatur bis zur Jahrtausendwende erneut an Fahrt zunahm. Der 22. Zyklus verstärkte dies noch einmal, konnte das Klimasystem aber nicht auf seinem (durch den 21. – und 22. Zyklus) hohen Niveau halten, wodurch die Temperatur gegenwärtig, zumal in einem Sonnenminimum, deutlich zurückgeht, wie gesagt, trotz weltweitem weiteren CO2-Anstiegs.

    3. Die Sonne als Klimaänderer

    Die beim Bundesamt für Meteorologie Schweiz abgebildete geglättete Sonnenaktivitätskurve zeigt bis zum Jahr 2000 einen kontinuierlichen Anstieg der Sonnenaktivität und ist kongruent mit den bekannten Temperaturkurven, die ebenfalls bis zum Jahr 2000 einen Temperaturanstieg zeigen: (http://www.inqua.tcd.ie/about.html), sowie der von Herrn Prof. Dr. Rahmstorf gezeigten Temperaturkurve in dem Blog „Ist die Erderwärmung vorbei?“

    4.
    The Sun-Climate Connection

    Zitate, gleich aus welchem Lager, sind grundsätzlich vor dem Hintergrund zu betrachten, welcher Richtung derjenige oder das Institut angehören, d.h. wer sind die Auftraggeber, bzw. von woher stammt die Programmförderung, sprich, wem sind diejenigen verpflichtet. Ungeachtet dessen, gab, gibt und wird es immer wieder Menschen geben, die sich einer vorherrschenden Meinung widersetzen und dies auch belegen, so spricht die in diesem Link (ungeachtet jeglicher Zitate) zu sehende Abbildung für sich und zeigt in bestechender Eindeutigkeit, den Zusammenhang der globalen Meerestemperatur zur Sonnenaktivität. Da das Chart 1980 endet, habe ich Ihnen eine aktuelle Untersuchung angeführt, welche 2005 in Geophysical Research Letters veröffentlicht wurde: Correction to “Recent Cooling 1 of the Upper Ocean” (pdf) (Abbildung auf Seite 10). Vergleichen wir nun diese Kurve mit der Sonnenaktivitätskurve der NASA : (The Resurgent Sun) so stellen wir fest, dass zu dem Zeitpunkt, als die Sonne ihr Aktivitätsminimum verlässt, die Temperatur langsam zu steigen beginnt, bis zum Maximum 2001 und die Meeresoberflächentemperatur ab 2004 wieder fällt, abgesehen der zeitlichen Verzögerung, ist die Form der beiden Kurven (Sonnenaktivitätskurve, Meeresoberflächentemperatur) deckungsgleich!

    PS.: Der von Ihnen nicht angeführte Link (World Climate Report) zeigt übrigens in beeindruckender Weise, dass mit dem Temperaturen auf der Erde, auch die Temperaturen auf den anderen Planeten des Sonnensystems synchron steigen, was nur auf die Sonne zurückzuführen ist.

    I.ü. mag Ihr Vergleich mit dem Zapfhahn eines Bieres am Stammtisch seine Wirkung nicht verfehlen, in einem Wissenschaftsblog ist er deplatziert, zumal er vollkommen daneben ist, da die „Trinkgeschwindigkeit“ (im vorliegenden Fall die Periodizität der Sonnenzyklen, konstant ist). Viele Grüße RL.

  62. Thorsten S. Antworten | Permalink

    Wortspiele

    - Kommentare bitte mit vollem Namen unterzeichnen. Danke.
    Die Redaktion -

  63. Harry G. Olson Antworten | Permalink

    - Gelöscht wegen Unsachlichkeit & Nazivergleich.
    Die Redaktion -

  64. Wolf Krab sen. Antworten | Permalink

    Agent-Provocoteur

    Es ist schon erstaunlich. Immer wenn der Name E.G. Beck in einer Debatte auftaucht, gleichgültig in welchem Zusammenhang, betreten 2 oder 3 „Diskutanten“ die Bühne um nach allen Regeln der Rabulistik und AgitProp die Person zu diffamieren und zu diskreditieren.
    Für gewisse „Kommentatoren“ ist Beck das „Feindbild“ schlecht hin.

    Da geht es nicht um die Sache oder das Thema. Ziel dieser Anti-Beck-Diskutanten ist es das jeweils ausgespähte Blog oder Forum zum Tribunal gegen E.G. Beck umzufunktionieren. Da wird provoziert nach allen Regeln berufsmäßiger Provokateure.

    Ich möchte mich hier nicht auf das niedere Niveau dieser Klientel begeben. Aber es sei mir gestattet darauf hinzuweisen, dass diese Art zu diskutieren eines wissenschaftlichen Blog’s
    unwürdig ist. Es gibt einfach Dinge, die nicht unwidersprochen hingenommen werden dürfen.

    Wenn von der Redaktion Widersprüche gegen die Anti-Beck-Provokateure wegen Unsachlichkeit gelöscht, aber die auslösenden Kommentare der Provokateure stehen bleiben, oder, wenn überhaupt, nur aus formalen Gründen gelöscht werden, ohne den ehrverletzenden Inhalt zu rügen, so zeugt das nicht gerade von der gebotenen Neutralität der Redaktion.

    Zum Schluss noch eine Bemerkung an Martin Kaßmann: „Wo verortet sich der eigene Standort, wenn man einem ausgemachten Trotzkisten wie Lyndon LaRouche rechtes Gedankengut unterstellt.

    Werte Redaktion:
    Da ich selber kein Studium der Naturwissenschaften absolviert habe, kann ich zu den einschlägigen Themen kaum etwas Kenntnisreiches beitragen. Das bedeutet aber nicht, dass ich die Diskussion nicht aufmerksam verfolge und es mir vorbehalte hie und da meine Meinung zu allgemeinen Punkten zu äußern.

    MfG
    Wolf Krab

  65. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Beck

    1.) Beck teilt selber "rabulistisch" aus und bezichtigt die gesamte Klimawissenschaft des Betruges.

    2.) Soweit ich lesen kann wurde hier im Forum weitgehend sachlich auf die Inhalte von Becks Vortrag eingegangen (Datenverwendung (lokal/global), Schwankungen in seiner CO2-Kurve etc.).

    Eine Antwort hierauf gab es nicht.

    3.) Beck wird bis heute von nahezu allen Klimaskeptikern hofiert. Seine falschen Grafiken tauchen fast in allen klimaskeptischen Publikationen auf. Bei so viel Faktenresistenz ist es doch wohl logisch, dass diese Fehler immer wieder thematisiert werden.

  66. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    La Rouche

    @ Wolf Krab:

    "Wo verortet sich der eigene Standort, wenn man einem ausgemachten Trotzkisten wie Lyndon LaRouche rechtes Gedankengut unterstellt."

    Auf folgender Intersetseite finden Sie zahlreiche rechte Zitate von Lyndon LaRouche und seiner Frau Zepp- la Rouche:

    http://venceremos.antifa.net/...ersumpf/bueso.html

    La Rouche ist als Antisemit hinlänglich bekannt.

    Insofern hat Herr Klaßmann recht wenn er feststellt, dass einzelne Mitglieder des Manifestes von Heiligenroth Nähe zu rechtem Gedankengut aufweisen. Dies gilt natürlich nicht für alle Teilnehmer von Heiligenroth. Aber auch diese sollten sich überlegen, ob man sich mit solchen Leuten umgeben möchte.

  67. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Beck

    @Thorsten Seifert
    ah, geht doch ;.)
    Zu Beck:
    zu allererst hat er historiche Messungen von CO2 gesucht, gefunden, analysiert und in Form (Kurven)gebracht - peer reviewed übrigens.
    Was da gefälscht ist, ist die große Frage.
    Weder hat er gemessen, nicht falsch dargestellt, nichts desto Trotz wird ihm Fälschung vorgeworfen, er kann für die Daten nichts - sie sind wier sie sind.

    btw - wo bleibt die Entschuldigung für den falschen Vorwurf des Namensmißbrauchs ?!?

  68. Kai Möller Antworten | Permalink

    Leistenschneider - Sonner

    Sehr geehrter Herr Leistenschneider,

    Zunächst einmal vielen Dank für ihre Antwort, zu der ich hier noch etwas sagen möchte. Zunächst einmal zur Frage einer gesteigerten

    1 Aktivität der Sonne seit 1980

    Zunächst einmal gehe ich davon aus, dass folgendes geklärt ist. Sie gehen NICHT zwingend davon aus, dass die von ihnen zuvor verlinkten Seiten eine verstärkte Sonnenativität seit 1980 zeigen. Das war der wesentliche Punkt meiner Frage an Sie.

    Gemäß ihren Ausführungen ist allerdings hier (http://www.meteoschweiz.admin.ch/...aaenderer.html) ein kontinuierlicher Anstieg bis 2000 gezeigt (Ihr Punkt 3).
    In der Tat ist in den verlinkten Text eine entsprechende Grafik aus dem Jahr 1995 zu finden, die im Text auch diskutiert wird. Hierzu wird im Text folgendes gesagt:

    „Ab 1970 lässt sich noch etwa ein Drittel der Erwärmung mit dem Sonneneinfluss begründen (J. Lean et al. 1995: Reconstruction of solar irradiance since 1610: Implications for climate change. Geophysical Research Letters, Vol. 22, No. 23: 3195-3198)“

    Für mich ist allerdings wesentlich, was hierzu einen Absatz weiter ebenfalls in dem Text steht:

    „Ganz neuen Untersuchungen zufolge ist allerdings in den letzten 20 Jahren keine wesentliche langfristige Veränderung der Sonnenaktivität zu beobachten. Die globale Temperaturzunahme in dieser Zeit muss demnach primär andere Ursachen haben (PMOD/WRC 1997: Annual Report. World Radiation Centre, Davos).“

    Im Gegensatz zu Ihren Ausführungen halte ich es immer für wesentlich, was die Autoren eines Textes sagen und unterstelle auch nicht erst einmal, dass Ergebnisse im Text zurechtgebogen werden. Einzelne Grafiken machen oft ohne den dazugehörigen Textzusammenhang keinen Sinn.

    Der von ihnen ebenfalls herangezogene Text der NOAA (http://www.oar.noaa.gov/...ve/spot_sunclimate.html) gibt – wie sie richtig erkannt haben - keine Aussagen für die Zeit nach 1980 und macht folgende zentrale Aussage:
    „So, while it is becoming clear that human activity is changing the climate today, solar activity may also be contributing to climate change and probably changed the climate in the past.”
    Wie gesagt ist es für mich wichtig, was der Verfasser eines Artikels schreibt.

    Besonders anschaulich finde ich folgenden Artikel aus einer seriösen Quelle (EAWAG) der zeigt, dass sich für die Zeit nach 1980 kein Parameter in der Sonnenaktivität finden lässt, der ansteigt:
    http://www.eawag.ch/...onen/2006_solar_variability

    Ihr zweiter Punkt ist ein Zusammenhang zwischen

    2 Sonnenaktivität und Temperatur der oberen Ozeanschichten.

    Als Beleg dazu führen Sie an, dass 2 Kurven aus unterschiedlichen Artikeln eine ähnliche Form – und zwar versetzt - haben. Sie werden mir sicher Recht geben, dass das ein bisschen wenig ist. Auf diese Art kann ich natürlich einen Zusammenhang zwischen Allem und Jedem herstellen. Ich nehme an, Sie kennen eine veröffentlichte Arbeit, in der das explizit untersucht wird.

    3……..Erwärmung ohne Korrelation

    Wie ich das sehe, ist ein Anstieg der Sonnenaktivität seit 1980 für Sie nicht der zentrale Punkt. Wenn ich Sie richtig verstehe, sagen sie eigentlich folgendes:
    Die Sonnenaktivität ist die letzten Jahrzehnte DAUERHAFT (unter Berücksichtigung von zyklischen Schwankungen) überdurchschnittlich hoch. Sie KORRELIERT NICHT direkt mit der Temperatur. Aber das lässt sich gemäß Ihrer Annahme folgendermaßen erklären:
    Es gibt Verzögerungsmechanismen, und MIT DIESEN VERZÖGERUNGSMECHANISMEN – und einigen anderen Annahmen - kann man einen Zusammenhang zwischen Entwicklung der Sonneaktivität und Temperatur herstellen (bitte berichtigen Sie mich, wenn ich mich irre).

    Für die Existenz eines solchen Mechanismus führen Sie leider nur folgenden link an:
    (http://scienceandpublicpolicy.org/...ceedings.html)

    Bitte verstehen Sie, dass ein Institut, welches kein eigenes Forschungsprogramm hat und nach eigener Aussage dazu dient, eine Plattform für klimaskeptische Positionen zu sein, mir nicht als seriöse Quelle erscheint. Hier wäre ich sehr dankbar für eine Arbeit, die ein Peer Review überstanden hat.

    Zum Abschluss noch ein Wort zu meinem Zapfhahnvergleich:
    Ich finde ihn nach wie vor gut – er spielt intellektuell auf der gleichen Ebene wie ihr Hinweis auf die Selbstverständlichkeit, dass fast all unsere Energie von der Sonne kommt. Sie haben ihn außerdem falsch verstanden – die Sonne ist selbstverständlich der Zapfhahn!

  69. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Krishnag

    Mann Krishnag, verlangst Du jetzt wirklich, dass ich Dir die Beck'schen Kurvenmanipulationen und Fehler noch einmal erkläre. Nicht ernsthaft, oder?!

    Darüber ist doch nun schon wirklich genug detailliert berichtet worden.

    Es geht nicht um die Daten, die er verwendet es geht darum, wie er sie zusammensetzt. Dann verwendet er lokale Quellendaten aus Mittelengland aus dem Jahr 1950, macht daraus globale Daten, beschriftet die Geraden falsch, zitiert Quellen falsch u.v.m.

    Wer derartiges Verhalten immer noch verteidigt und schönredet, kann nicht erwarten, ernst genommen zu werden.

  70. Steve Horn Antworten | Permalink

    Zu "The Sun-Climate Connection" eine Anmerkung. Die dort dargestellte Abbildung 3 von Friss-Christensen (1991) ist falsch. Dies haben die beiden Autoren aber auch schon vor mehreren Jahren eingestanden und korregiert. Man sollte sich daher bei seiner Argumentation nicht auf diese bekannt falschen Daten stützen.

    Gruß
    Steve

  71. Wolf Krab sen. Antworten | Permalink

    Agent-Provocateur

    @Thorsten Seifert

    Ihre letzten Beiträge, sowie der eine oder andere auch, zeigen doch wie richtig ich mit meinem Zwischenruf liege. Die Namen ändern sich. Der Akteure bleibt der Gleiche.

    Die von Ihnen verlinkte Site zeigt doch überdeutlich den Standort aus dem sogar ein LaRouche schon als „Rechts“ wahrgenommen wird. Wenn Sie schon die Antisemitismuskeule schwingen wollen/ müssen, so sollten Sie schon in Ansehung des eigenen Standorts bedenken, dass der Antisemitismus in ALLEN extremen Lagern beheimatet ist und mitunter als Antizionismus sein Unwesen treibt.

    Ich möchte diese Diskussion mit Ihnen oder gleichartigen Akteuren nicht fortsetzen, dazu ist mir die erkannte Zielrichtung zu schlüpfrig.

    Dieser Blog hat es nicht verdient von gewissen Elementen zu einer politischen Gesinnungsfarce umfunktioniert zu werden. In diesem Sinne möchte ich die Redaktion bitten in ihrer Moderation darauf ein Augenmerk zu richten. Kritischer und auch harter Austausch von Argumenten, ja. Aber dem Schwingen politischer Keulen sollte auch im Ansatz entgegengewirkt werden.

    MfG
    Wolf Krab

  72. Krishna Gans Antworten | Permalink

    CO2

    #Eine sehr selektive Wahrnehmung von Forschungsergebnissen kann den Verfechtern der CO2 - Hypothese ebenso attestiert werden wie jenen Wissenschaftlern, welche diese Hypothese ablehnen. Die Mehrzahl der publizierten Analyseergebnisse zur Dynamik des CO2 - Gehaltes deutet jedoch darauf hin, dass die örtliche und zeitliche Variabilität weit höher ist als von den Verfechtern der CO2 - Hypothese zugegeben wird. Die häufig angegebenen Durchschnittswerte sind vermutlich wertlos. Ökologisch sind sie irrelevant. Generell ist davon auszugehen, dass in polaren Regionen CO2 - Gehalte wesentlich unter denen der tropischen Gebiete liegen. Aber auch in der Antarktis wurden extrem hohe Schwankungen der CO2 - Gehalte (gewonnen mit der Haldane-Methode) bei stark verminderten Sauerstoffgehalten gemessen.

    Im Waldesinneren derTropischen Regenwäldern sind die CO2 - Gehalte extrem hoch. "Dort kann sich (...) das reichlich freigesetzte Kohlendioxid erheblich anreichern. Dies führt tagsüber zu CO2 - Konzentrationen von über 400 und nachts sogar von über 450 ppm. Im Kronenraum sinkt der CO2 - Gehalt dagegen tagsüber bis auf Werte nahe 300 ppm."
    #
    http://www2.tu-berlin.de/...k/02-intro-3-twk-c.htm
    Die ganze CO2 Debatte ist eigentlich obsolet, denn eine Klimawirksamkeit ist nicht nachgewiesen sondern unterstellt. Insbesondere ist die Mauna Loa Konzentration nicht für das Klima andernorts Zuständig. Viele CO2 Quellen natürlicher Art sind in detailierten Mengen darüber hinaus unbekannt, so das auch aus dieser Sicht der "A" Anteil am GW minimal sein dürfte.
    Die Frage ist sowieso, wie weit global CO2 und Global Temperatur zusammenhängen.
    In der Wüste, trocken, keine LF, wird es nachts schnell recht kalt, trotz "globalem" CO2, bei höherer LF und "globalem" CO2 bleibt es wärmer, unter Wolken bleibt es nachts auch wärmer als unter klarem Himmel, bei gleichem "globalen" CO2.
    Oder sollte es doch relevante, lokale CO2
    Konzentrationen geben ??

  73. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Wolf Krab sen.

    Herr Krab,

    es wäre schön, wenn Sie die Sachlichkeit, die Sie von anderen Forumsteilnehmern einfordern auch selber beherzigen würden. Weder bin ich ein "gewisses Element", noch "schwinge ich politische Keulen". Ich habe auch nicht vor, dieses Forum zu einer "politischen Gesinnungsfarce" umzuformen.

    1.) Ich habe das Thema Beck nicht begonnen.

    2.) Ich habe nur sachliche Fehler bei Beck beanstandet, die leider weite Verbreitung finden. Es wäre schön, Sie würden sich zu diesen sachlichen Fehlern äussern. Leider Fehlanzeige.

    3.) Ich habe nur wörtliche Zitate von La Rouche vorgetragen, die für sich sprechen. Sollten diese falsch sein, korrigieren Sie mich bitte.

    Ich selbst sehe mich nicht einem "extremen Lager" angehörig und verbitte es mir, mit Antisemitismus in Verbindung gebracht zu werden.

    @ Krishnag

    "Im Waldesinneren derTropischen Regenwäldern sind die CO2 - Gehalte extrem hoch. "Dort kann sich (...) das reichlich freigesetzte Kohlendioxid erheblich anreichern."

    Na und? Die Organismen dieser lokalen Bereiche haben sich hierauf in Jahrmillionen eingestellt. Was für Teilbereiche des tropischen Regenwaldes gilt, gilt nicht für boreale Nadelwälder. Nur weil in den Salzwiesen des Wattenmeeres angepasste Pflanzen gut existieren können, wollen Sie es doch wohl nicht für gut heissen, wenn in ganz Deutschland Salz gestreut würde, oder?

    Lokal höhere CO2-Konzentrationen haben zudem wohl kaum Auswirkung auf das Weltklima.

  74. Krishna Gans Antworten | Permalink

    @Thorsten Seifert
    #Lokal höhere CO2-Konzentrationen haben zudem wohl kaum Auswirkung auf das Weltklima.#

    Was ist "Weltklima", wie kommt es statistisch zustande.
    Ein rieseiges Urwaldgebiet voll mit erhöhten CO2 Konzentrationen - natürlichen Ursprungs, aber die paar menschlichen ppm die feuern das "Weltklima" an und sorgen dafür daß Fieberwahn ausbricht.

  75. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    CO2

    @Krishna Gans

    Interessant, was Sie immer für Seiten finden. TU-Berlin klingt seriös, doch handelt es sich hier offensichtlich um die privaten Seiten eines minder qualifizierten Vielschreibers, der zufällig an der TU eingeschrieben ist.

    Gleich auf der ersten Seite habe ich nach diesem Satz zu lesen aufgehört und dann nur noch durchgescrollt:

    "Es ist 1.5x schwerer als Luft und sammelt sich daher in vertieften Stellen (z.B. Keller, Senken, Höhlen etc.)."

    Wer so wenig Ahnung von der kinetischen Gastheorie hat, kann wohl kaum etwas Relevantes zu einer Diskussion beitragen, bei dem das Verhalten von Gasen eine wichtige Rolle spielt.

    Mitnichten "sammelt" ich CO2 in vertieften Stellen, es verteilt sich nur langsamer, wenn es an solchen Stellen austritt und ausschließlich deshalb kann es sich dort aufkonzentrieren. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Würde sich CO2 wegen seiner höheren Molekülmasse an tiefer gelegenen Stellen "sammeln", so wären wir alle längst erstickt, denn was liegt tiefer als die Erdoberfläche. Außerdem müsste es dann einen nie gemessenen Konzentrationsgradienten mit konstant abnehmender Konzentration zur höheren Luftschichten hin geben.

    Allein diese verunglückte Formulierung weist den Schreiber als Laien aus, der vom Thema nur wenig versteht. Den Rest seiner Ausführungen kann man sich getrost schenken. Der Schreiber versucht lediglich, seine vorgefasste, falsche These hinter einem Wust von Text und Links zu verbergen.

    Bezeichnend ist jedoch, dass die Links überwiegend auf die zur Genüge bekannten drittklasssigen Klimaskeptiker (Beck, Jarorowski, Gerlich, usw.) verweisen. Mit einem Wort: Viel Lärm um rein gar nichts.

    Also die herzliche Bitte: Nicht mehr zu solchen und anderen Nonsense-Seiten verlinken! Ist für alle reine Zeitverschwendung.

  76. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Co2

    @Martin Kaßmann
    Vielleicht sollten Sie da doch mal etwas mehr lesen und ins Detail gehen und vielleicht mal prüfen, um wen es sich da handelt und insbesondere was ertatsächlich zu sagen hat, da er im Verlauf sehr differenziert ans Theam rangeht - im Gegensatz zu Ihnen, der aus einem aus dem Zusammenhang gerissenen Satz, mißverstanden, auf den Rest schließt.
    Klar übrigens, daß er nicht auf das PIK verweist, auch wenn er dahin auch verlinkt.

  77. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Krishnag

    "Ein rieseiges Urwaldgebiet voll mit erhöhten CO2 Konzentrationen - natürlichen Ursprungs, aber die paar menschlichen ppm die feuern das "Weltklima" an und sorgen dafür daß Fieberwahn ausbricht."

    Die natürlichen CO2-Konzentrationen der Atmophäre befinden sich seit Jahrmillionen in einem natürlichen Gleichgewicht, so dass sich diese nur über große Zeiträume verändern. Der Mensch fügt hierzu nun bislang im Boden gebundenes CO2 HINZU. Dieser anthropogene Input hat die CO2-Konzentration der Atmosphäre binnen kurzer Zeit von 280 ppm auf nunmehr 380 ppm anschnellen lassen (Tendenz weiter steigend). Eine vergleichbar hohe Konzentration hat es seit mindestens 800 000 Jahren in der Atmosphäre nicht mehr gegeben.

    Wenn die "paar menschlichen ppm" in der Lage sind, die CO2-Konzentration der Atmosphäre in wenigen Jahrzehnten um über 35 % ansteigen zu lassen, sollte man das nicht abtun!

  78. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Krishna schrieb:

    "Vielleicht sollten Sie da doch mal etwas mehr lesen und ins Detail gehen und vielleicht mal prüfen, um wen es sich da handelt und insbesondere was er tatsächlich zu sagen hat, da er im Verlauf sehr differenziert ans Theam rangeht ..."

    Haben Sie sich die Mühe gemacht, selbst nachzulesen, um wen es sich da handelt?

    In seinem Lebenslauf (www.agnos-online.de/kehl_cv-d.htm) findet sich jedenfalls nichts, was ihn besonders dazu qualifiziert, sich zu Klimathemen zu äußern.

    Noch einmal im Klartext: Wer sich auf so zwielichtige Gestalten wie Beck, Jarorowski und Gerlich zur Stützung seiner Thesen beruft, hat für mich jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Dann halte ich es für reine Zeitverschwendung, sich noch weiter mit Inhalten auseinander zu setzen.

    Wer einen Beck nicht durchschaut, dem nun wirklich Manipulationen, Fälschungen und verschrobene Thesen zuhauf für alle nachprüfbar nachgewiesen wurden, hat ihn entweder nicht gelesen, nicht verstanden oder verfolgt unabhängig vom Wahrheitsgehalt eine spezielle Agenda.

    Durchaus vorstellbar, das gewisse Kreise ein Interesse daran haben, wenn auch Hochschuldozenten eine bestimmte Lesart der Klimadiskussion im wahrsten Sinne des Wortes verkaufen, ohne dass ich Herrn Kehl damit etwas unterstellen will. Vielleicht ist er ja wirklich nur unqualifiziert auf diesem Gebiet.

  79. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Kehl

    @Martin Kaßmann
    wann wird der letzt eigenlich verstehen, daß es in Deutschland kein Klimastudium gab, oder auch nicht gibt ?
    Untergebracht im Fach Geographie !
    In der s.g. "Klimaforschung" tummeln sich Geologen, Biologen, Ökologen, Physiker, Ökonomen etc etc, was ja auch ok ist, Klima ist eben Systemübergreifend.
    Wenn ich mir dann seine Vorträge, Veröffenlicheungen etc so ansehe, dann fällt Her Kehl voll da rein - Zusammenhäänge mit Klima sind ausddrücklich gegeben.
    Als ruhig mal alles Lesen und in einen Zusammenhang bringen.
    Mag ja sein das es nicht gefällt, daß er andere Ansichten hat.
    Also ihn als unteren Mitarbeiter etc zu bezeichnen ist mehr als lachhaft und zeigt wieder eins:
    wer lesen kann ist im Vorteil.
    Wer nicht lesen will.....

  80. Krishna Gans Antworten | Permalink

    CO2

    @Thorsten Seifert

    die natürlchen CO2 Quellen sind nicht alle quantifiziert und sind in der "ppm Zunahme" enthalten.

  81. Werner Silie Antworten | Permalink

    Agent-Provocoteur

    @Wolf Krab sen.

    Sehr treffend analysiert.

    Die Diskutanten (Was ist eigentlich der Unterschied zu "Diskutierenden"?) Kaßmann, Lauter, Möller, Sasse und Seifert haben bislang nichts, aber auch garnichts zum Thema dieses Threads, der ominösen Wettgeschichte, beigetragen.

    Mit Ausnahme des Herrn Kaßmann, der sich bemüht, gelegentlich den Anschein einer sachbezogenen Diskussion zu wahren, kommen von den letztgenannten Herren lediglich die hinlänglich bekannten Worthülsen und Phrasen. Zur Krönung des ganzen Theaters die unsägliche ad hominem geführte Angriffe gegen Dr. Kehl.

    Ansich ist es amüsant zu sehen, dass der Name Beck fast schon wie der Auslöser eines Pawlowschen Reflexes wirkt. Nur hier werden kein Speichelfluss, sondern verbale Beißattacken ausgelöst. (Wäre wohl für Psychologen von Interesse?)

    Aber Sie haben absolut Recht, dass solche Ergüsse in diesem Blog nichts verloren haben.

    Grüße!

    @ Thorsten Lauter

    Einen Beitrag von Ihnen fand ich aus semantischer Sicht hoch interessant.

    http://www.wissenslogs.de/...2/page/3#comment-3791

    Sie beschreiben dort, dass Skeptiker dem

    "öffentlichen und wissenschaftlich vielfach überprüften Konsens"

    zu widersprechen versuchen.

    Lassen Sie sich bitte den ganzen Satz aus Ihrem Comment noch mal durch den Kopf gehen und erklären mir, warum ich vor Lachen fast vom Stuhl gekippt bin.

    Vielen Dank.

    Werner Silie (Bruder von Peter und vor Kurzem noch per Anhalter unterwegs)

  82. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    CO2

    @ Krishnag

    "die natürlchen CO2 Quellen sind nicht alle quantifiziert und sind in der "ppm Zunahme" enthalten."

    Die natürlichen und anthropogenen CO2-Quellen sind sehr wohl quantifiziert, wenn auch noch mit Unsicherheiten.

    http://www.wsl.ch/...wald_co2/hintergrund/index_DE

    Natürlich sind in der aktuellen ppm-Zunahme auch die natürlichen CO2-Quellen enthalten. Diese sind aber kein Grund für den derzeitigen ppm-Anstieg, da die globalen Ökosysteme sogar mehr CO2 aufnehmen, als sie freisetzen.

    Die anthropogenen Emissionen hingegen stören dieses Gleichgewicht und führen zu dem beobachteten deutlichen Anstieg. Diese Tatsache ist wissenschaftlich unstrittig.

    Ich kann nicht verstehen, dass Sie diese Tatsache immer noch zu leugnen versuchen. Was soll denn Ihrer Meinung nach sonst Ursache für den plötzlichen Anstieg der CO2-Konzentration sein?

  83. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Agent-Provocoteur

    @ Werner Silie

    Ohne auf den "Inhalt" Ihres überaus "sachlichen" Beitrages näher eingehen zu wollen weise ich darauf hin, dass der Beitrag eines "Thorsten Lauter" in diesem Forum hier offenbar fingiert wurde.

    Der Text entstammt folgendem Beitrag von mir in einem anderen Forum:

    http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/...ments

    Offenbar wurden etliche Beiträge in diesem Forum hier absichtlich unter fremden Namen gepostet. Ich habe mit dem von Ihnen zitierten Beitrag hier im Forum nichts zu tun!

  84. Krishna Gans Antworten | Permalink

    CO2

    @Thorsten Seifert
    #Die natürlichen und anthropogenen CO2-Quellen sind sehr wohl quantifiziert, wenn auch noch mit Unsicherheiten.#
    Das hätte ich dann doch gern einmal etwas detaillierter.
    Ich hätte gern eine Quelle, aus der hervorgeht, wieviel CO2 wo aus welchen natürlichen Quellen hervorgeht, einschließlich der Unsicherheiten.
    Danke.

  85. Krishna Gans Antworten | Permalink

    CO2

    @Thorsten Seifert
    #Die anthropogenen Emissionen hingegen stören dieses Gleichgewicht und führen zu dem beobachteten deutlichen Anstieg. Diese Tatsache ist wissenschaftlich unstrittig.#

    Je detaillierter man sich damit beschäftigt, umso strittiger wird es, und dann steht ja nicht einmal fest, ob das CO2 an der sich beendenden Erwärmung überhaupt beteligt ist. Stagnation der Temperatur trotz szeigendem CO2 - alles so Ungereimtheiten....

  86. Ernst Heupel Antworten | Permalink

    Thorsten Seifert

    #Offenbar wurden etliche Beiträge in diesem Forum hier absichtlich unter fremden Namen gepostet. Ich habe mit dem von Ihnen zitierten Beitrag hier im Forum nichts zu tun!#

    Sehe ich auch so.

    Gruß

    Ernst Heupel

  87. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Agent -Provocateur

    Der Link zu Globaleumweltpolitik ist sehr interessant:

    http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/...ments

    Es ist in der Tat verblüffend, wie sich die Bilder gleichen. Völlig egal, ob 9/11-Verschwöungstheoretiker, Evolutions- oder eben Klimaleugner, es unterscheiden sich eigentlich nur die Themen, die Vorgehensweisen sind immer die gleichen.

    Die seriöse Wissenschaft wird bestenfalls für korrupt, schlimmstenfalls für schwachsinnig erklärt, nur man selbst ist im Besitz der Wahrheit.

    Dort wo Fakten die eigene These gefährden können, wird fleißig daran herumgebastelt, bis es dann passt. Es geht ja schließlich darum, alle unzureichend Informierten oder Unbedarften auf die eigene Seite zu ziehen. Und da scheint dann eben jedes Mittel recht zu sein, "Not"-Lügen erscheinen da legitim, Fakten stören nur.

    Genau wie die Kreationisten "eindeutige Beweise" gegen die Richtigkeit der Evolutionstheorie haben, warten die Klimaskeptiker mit solchen "Beweisen" gegen den anthropogenen Klimawandel auf.

    Und genau wie die Kreationisten zerfallen auch die Klimaskeptiker in viele verschiedene Lager, die mit einer Vielzahl von - einander widersprechender - Thesen krampfhaft versuchen, im Lager der noch unentschiedenen Gehör zu finden.

    Die Mondlandung hat nie statt gefunden? Es gibt viele Internetseiten, die genau das belegen.

    Elvis lebt? Auch hierfür gibt es zahlreiche hieb- und stichfeste "Beweise".

    Klimawandel? Alles Quatsch, wir beweisen euch, dass die Wissenschaftler lügen!

    Klimaforschung? Gibt es doch gar nicht! Hat Krishna Gans doch wohl überzeugend belegt.

    Komisch nur, dass dann Scharlatane wie Fred Singer, Tim Ball, Chris Stott auf diversen Webseiten und in ominösen Fernsehsendungen als Klimaforscher bezeichnet werden, um ihnen eine gewisse Autorität zu verleihen, die die Leichtgläubigen von ihren absurden Thesen überzeugen soll.

    @"Werner Silie"

    "Ansich ist es amüsant zu sehen, dass der Name Beck fast schon wie der Auslöser eines Pawlowschen Reflexes wirkt. Nur hier werden kein Speichelfluss, sondern verbale Beißattacken ausgelöst. (Wäre wohl für Psychologen von Interesse?)"

    Wie soll man denn sonst reagieren, wenn ein der Lüge und Fälschung überführten immer wieder von den gleichen Leuten als Kronzeuge für den Unsinn, den sie verbreiten wollen aufgeführt wird?

    Wer Beck zur Stützung seiner Thesen benutzt, hat nun wirklich nichts zum Thema beizutragen.

  88. Wolf Krab sen. Antworten | Permalink

    Agent-Provocateur

    Werner Silie

    Es bedarf keiner besonderen analytischen Fähigkeiten um zu erkennen welches Spiel die von Ihnen Genannten hier abziehen. Einer liefert das Stichwort und der Rest inszeniert wie abgesprochen das vielfach schon anderweitig geübte Baching. Wobei ich mir nicht einmal sicher bin, ob es sich tatsächlich um mehrere Einzelpersonen handelt, oder vielleicht doch nur um 1 oder 2 Akteure mit verschiedenen „Auftritten“. Sie tauchen in fast allen deutschsprachigen Blogs oder Foren auf, die irgendwie den Klimawandel zum Thema haben.

    Diese „Gruppe“ tritt immer dann in Erscheinung, wenn das Thema eines Thread’s nicht ihren Vorstellungen entspricht, oder die Diskussion in eine ihnen nicht genehme Richtung führt. Sie versuchen dann die Diskussion zu kippen und ihr eine ihnen geläufige Richtung zu geben.
    Durch kleine Einsprenkel nichtsagender Statements zum Ursprungsthema wollen sie eine Pseudosachlichkeit vorspiegeln, um dann von den andern Teilnehmern Sachlichkeit einzufordern für Repliken auf ihre eigenen teilweise kruden Postings.

    Die Art, in der Personen, die nicht in ihr Denkschema passen oder dieses anzweifeln, mit persönlicher Diskreditierung und Diskriminierung angegangen werden, ist nicht nur im höchsten Grade verwerflich, sondern zeugt auch von einer eigenen niederen Gesinnung.
    Was da abläuft ist eine perfekte AgitProp Aktion alter Schule.

    Für mich stellt sich die Frage, wie lange die Redaktion diesem Treiben noch zusehen will.
    Als ich hier anfing (seit Anbeginn) zu lesen glaubte ich eine seriöse Quelle für Information und auch Diskussion vorzufinden. Damit, dass die hinlänglich bekannte Störtruppe auch hier auftaucht habe ich nicht gerechnet. Das war ein Irrtum. Ich bin überzeugt, das es vielen wie mir ergeht. Schade, es hätte was werden können.

    MfG
    Wolf Krab

  89. Wolfgang Potratz Antworten | Permalink

    Agent-Provocateur

    Ob Rahmstorfs oder Manns Einschätzungen korrekturbedürftig sind, darüber lässt sich sicher lange streiten.

    Unstrittig ist aber, dass sich mit vorstehender Aufzählung von Herrn Kaßmann die Liste prominenter “Klimaskeptiker” bereits in großen Teilen erschöpft hat, während die Liste der Klimaforscher von Rang sehr lang ist.
    Nun ist Quantität nicht unbedingt ein Beleg für Qualität. Wer Recht hat, wird letzten Endes die Zeit erweisen. Doch da haben die seriösen Klimaforscher die Punkte auf ihrer Seite - leider muss man sagen!

    Denn es sind die unwiderlegbaren Fakten des tatsächlich stattfindenden Klimawandels, die auch die verstocktesten Leugner nicht wegdiskutieren können!!!
    Singer musste ja bereits zurückstecken, weil er anfangs - und andere mit ihm - den Klimawandel durchweg geleugnet hat, nun führt er ihn - ohne allerdings dafür Belege zu haben - auf natürliche Ursachen zurück, da leugnen nicht mehr möglich ist, ohne sich vollends lächerlich zu machen.

    Spätestens 2009, wenn in den USA wieder normale Verhältnisse einkehren, wird die Riege der “Klimaskeptiker” sowieso in sich zusammen brechen. Doch auch bis dahin werden sie noch manchen Rückzieher in ihrer Argumentation machen müssen.

    Verschwörungstheorien sind leicht und schnell formuliert, aber die Belege dafür bleiben in der Regel aus. So auch hier.

    Das Kartenhaus der “Klimaskeptiker” wird immer wackeliger. Bald fällt es von selbst zusammen.

  90. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Klimaforschung / Provokationen

    @Martin Kaßmann
    Sie bringen da wieder mal was durcheinander, gewollt oder magels Verständnis:
    In den USA gibt es wohl ein Studienfach "Climatology" - in Deutschland nicht, ob das jetzt in Ihr Weltbild paßt oder nicht.
    In Deutschland, zumindest an der Uni Mainz, ist "Klima" ein Unterfach der Geographie, wo es auch ursprünglich hingehört.

    @Wolfgang Potratz ;.) - altrer Schwede, auch mal wieder aktiv ?

    #Denn es sind die unwiderlegbaren Fakten des tatsächlich stattfindenden Klimawandels, die auch die verstocktesten Leugner nicht wegdiskutieren können!!!#
    Meines Wissens wird der anthropogene Anteil am GW, so es denn noch stattfindet, bestitten und skeptisch betrachtet.
    Leugnen ist sowieso absoluter Quatsch, denn wer sagt denn nur "nein, gibt es nicht" ?

    @Martin Kaßmmann "Agent Provocateur"
    Na, endlich die Kurve gekriegt und wieder alles auf eine Stufe gestellt, herrlich.
    Herr Krab sen. hat mit seiner Analyse vollkomen recht, denn sämtliche Namen die hier in den letzten Tagen geäußert haben sind unter Pseudo oder Realnamen sowohl hier als auch in sämtlichen Klimabloggs scon als Störer aufgefallen.
    Man könnte meinen, da läuft eine Suchmaschine, die bei dem Namen "Beck" & "Klima" sämtliche Alrmglocken schrillen läßt und sämtliche Aktivisten finden sich ein. Reicht einer nicht, kommen die anderen nach.

  91. Rainer Hohn Antworten | Permalink

    @ Wolfgang Potratz

    Sie schreiben:

    "Unstrittig ist aber, dass sich mit vorstehender Aufzählung von Herrn Kaßmann die Liste prominenter “Klimaskeptiker” bereits in großen Teilen erschöpft hat, während die Liste der Klimaforscher von Rang sehr lang ist."

    Die Realität sieht anders aus. Die Liste derer, die den Menschengemachten Anteil an der globalen Erwärmung ernsthaft in Zweifel ziehen wird jeden Tag länger. Prominents Beispiel in Deutschland ist das Klimamanifest von Heiligenroth. Des weiteren gibt es den "Heidelberger Appell" mit über 4.000 Unterzeichnern (darunter 72 Nobelpreisträger) und die "Leipzig Declaration on Global Climate Change"

    Der wohl bekannteste Aufruf gegen die Klimahysterie ist zur Zeit die Petition vom Oregon Institute of Science and Medicine. Die Grundaussage lautet:

    "There is no convincing scientific evidence that human release of carbon dioxide, methane, or other greenhouse gasses is causing or will, in the foreseeable future, cause catastrophic heating of the Earth's atmosphere and disruption of the Earth's climate."

    Unterzeichnet ist diese Petition von mehr als 31.000 amerikanischen Wissenschaftlerrn, darunter mehr als 70 Nobelpreisträger.

    Die Wissenschaftliche Grundlage für die Petition kann man hier nachlesen: Click here to see this peer reviewed research paper.

    Sie sehen also, die von Ihnen so bezeichneten "seriösen Klimaforscher" (was immer Sie damit meinen) haben hier mitnichten "einen Punkt auf ihrer Seite".

    Weiter schreiben Sie:
    "Spätestens 2009, wenn in den USA wieder normale Verhältnisse einkehren, wird die Riege der “Klimaskeptiker” sowieso in sich zusammen brechen. Doch auch bis dahin werden sie noch manchen Rückzieher in ihrer Argumentation machen müssen."

    Das bezweifle ich ernsthaft. Momentan geht der Trend wohl eher in die entgegengesetzte Richtung. England hat gerade erst die Labour Partei für Ihre Klimapolitik abgestraft:
    -Disaster for Gordon Brown after Tory landslide in Crewe
    -Zeichen der Zeit: Englische Studenten wechseln zu den Tories und Liberalen

    Die Wähler haben wohl erkannt, dass die "Klimarettung" nur als Vorwandt für Steuererhöhungen diente.

    Ich bin gespannt wann die Deutschen merken, welche Abzocke hierzulande berieben wird (Ökosteuer, Subventionierung von uneffizienter Energieproduktion über den Strompreis, CO2 Zertifikate deren Kosten auf den Verbraucher umgelegt werden...) Erste Anzeichen für einen Gesinnungswandel sind auch hier zu erkennen:

    -Die Irrtümer der Grünen (Stern)
    -Klima-Abschwung (FAZ)

    Und noch etwas grundsätzliches. Keiner der so genannten "Klimaskeptiker" stellt den Klimawandel an sich in Zweifel. Der Klimawandel ist eine Tatsache und wird hier von niemandem angezweifelt. Klimawandel ist keine Katastrophe sondern völlig normal. Über die Entwicklung des historischen Klimas kann man sich hier informieren:

    Josef H. Reichholf: Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends

    Wolfgang Behringer: Kulturgeschichte des Klimas

    Ulrich Berner, Hansjörg Streif: Klimafakten

    Quintessenz aus der Lektüre dieser Bücher: Beim Klima ist nichts so konstant wie der Wandel. Auch die aktuelle Erwärmung ist offensichtlich nichts ungewöhnliches. Nebenbei lernt man noch, dass ein wärmeres Klima z.B. für Afrika durchaus von Vorteil sein kann. So war es in der Zeit von 6000-2000 v.Chr. global 1-2 °C wärmer als heute. In dieser Zeit war die Sahara keine Wüste sondern eine grüne Savanne!

    Übrigens: Seit 10 Jahren ist von einer Erwärmung nichts mehr zu sehen. Es sieht eher nach einer leichten Abkühlung aus. Und das bei steigendem CO2 Gehalt!
    Ein Bild davon kann sich jeder auf der Seite "Wood for Trees" machen. Hier sieht man die Entwicklung von Temperatur und CO2 gehalt in der Atmosphäre der letzten 10 Jahre.

    Einen hervorragenden Artikel über die in Deutschland grassierende Klimahysterie habe ich beim Deutschlandfunk gefunden: Warmzeit, Eiszeit, Endzeit . Man kann den Beitrag auch als MP3 anhören. Sehr empfehlenswert!

    Einzig einen Aspekt der aktuellen Klimadiskussion würde ich als einmalig in der bisherigen Menschheitsgeschichte betrachten:

    Wir sind wohl heute weltweit und historisch ersten, die eine Erwärmung als Katastrophe sehen.

    Schon zu Zeiten der Völkerwanderung zog es die Menschen vor allem in die klimatisch günstigeren, wärmeren Regionen. Ein Trend, der bei den Urlaubsreisen bis heute angehalten hat.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Rainer Hohn

  92. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Zynik

    @ Rainer Hohn
    @ Krishna Gans

    Es ist wohl müssig, auf die fortlaufenden Provokationen einiger Klimaskeptiker hier im Blog weiter einzugehen.

    Auch die benannten Klinaskeptiker Reichholf, Berner und Berhinger sind hinlänglich bekannt. Niemand dieser Herren ist in der Klimaforschung tätig. Deren Thesen sind zudem längst widerlegt worden.

    Daher nur zwei Dinge:

    Bezüglich der angeblichen Abkühlung der letzten 10 Jahre verweise ich auf folgenden Link:

    http://primaklima.blogg.de/eintrag.php?id=20

    Das letzte Jahrzehnt war das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. 2007 und 2005 (und 1998 El Nino) waren die wärmsten je gemessenen Jahre.

    Was die Wirkung von CO2 und die hier gepriesenen Aussichten auf wärmere Jahre angeht, so verweise ich auf eine neue Studie des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums:

    http://www.readers-edition.de/...hung-fuer-die-usa

    Angesichts der sich klimabedingt verschärfenden Probleme in der Welt (Wüstenbildung, Naturkatastrophen, Klimaflüchtlinge, etc.) kann der Hinweis von Rainer Hohn, wir seien "heute weltweit und historisch die ersten, die eine Erwärmung als Katastrophe sehen" nur noch als zynische Augenwischerei bewertet werden. Sagen Sie das mal den Menschen in Afrika, im Mittelmeerraum, in Bangladesh, in Indonesien und Australien...

  93. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Rainer Hohn

    Selten wurde ein Pseudonym treffender gewählt!

    Fazit von Hohns Ergüssen: Die Erde ist eine Scheibe, basta!

    Zitat Hohn: "Die Realität sieht anders aus. Die Liste derer, die den Menschengemachten Anteil an der globalen Erwärmung ernsthaft in Zweifel ziehen wird jeden Tag länger. Prominents Beispiel in Deutschland ist das Klimamanifest von Heiligenroth. Des weiteren gibt es den "Heidelberger Appell" mit über 4.000 Unterzeichnern (darunter 72 Nobelpreisträger) und die "Leipzig Declaration on Global Climate Change""

    "Klimamanifest von Heiligenroth"? Das ist doch nun wirklich lächerlich, dieses unausgegorene Pamphlet als Beleg für was auch immer heranzuziehen.

    Heidelberg Appeal????

    Das Wort Klimawandel oder irgendein wie auch immer gearteter Bezug zum Thema Klima ist in dem ganzen Schriftstück überhaupt nicht enthalten. Bestenfalls wendet er sich gegen die so genannten Klimaskeptiker selbst:

    "We do, however, forewarn the authorities in charge of our planet's destiny against decisions which are supported by
    pseudoscientific arguments or false and nonrelevant data."

    Pseudowissenschaft ist doch genau das, was die Klimaskeptiker betreiben.

    "Leipzig Declaration" und "Oregon Petition" sind unter äußerst merkwürdigen Umständen zustande gekommene Schriftstücke, wobei - genau wie beim Manifest von Heiligenroth - die meisten der Unterzeichner keinerlei Qualifikation besitzen, das, was sie da unterschrieben haben, zu beurteilen.

    Zitat Hohn: "Wir sind wohl heute weltweit und historisch ersten, die eine Erwärmung als Katastrophe sehen."

    Allein dieser Satz zeigt schon, dass Hohn bar jeder Ahnung ist. Er scheint nicht den geringsten Schimmer davon zu haben, welche Folgen eine ungebremste Erwärmung hätte.

    Es ist hier nicht meine Aufgabe, seine Ignoranz zu beseitigen, doch will ich nur ein Beispiel nennen, das seine naiven Thesen ad absurdum führt.

    Eine weitere Erwärmung führt unausweichlich zum Abschmelzen eines großen Teils des Festlandeises, was zu einem Anstieg des Meeresspiegels um mehrere Meter führen würde.

    Da rund die Hälfte der Menschheit aber in tiefer gelegenen Gebieten direkt am oder in der Nähe des Meeres lebt, würde das den Verlust dieses Lebensraumes bedeuten.
    Wohin bitte sollen mehrere Milliarden Menschen sich vor einem Anstieg des Meeresspiegels zurückziehen?

    Eine eindrucksvolle Grafik zu dieser Problematik findet sich hier:

    http://www.spiegel.de/flash/0,5532,16873,00.html
    So steigt der Meeresspiegel anklicken.

    Besonders amüsant fand ich Hohns Links zu Spiegel und FAZ.
    Herr Jörgens mag Durchaus seine Verdienste haben und bei anderen Themen ein kompetenter Gesprächspartner, bei Energiethemen fehlt ihm eine gehörige Portion Durchblick. Ich wollte schon aufhören zu lesen, als er Solarmodul und Sonnenkollektor miteinander verwechselte, habe mir den Rest dann aber doch noch angetan. Ich war dann wenig überrascht, als er dann meinte, die Lösung für die Probleme "Energiemangel, Hunger und Klimakatastrophe" in der Atomkraft sehen zu müssen. Auch für Herrn Jörgens sollte gelten: Vor Inbetriebnahme des Mundwerks/der Conmputertastatur Gehirn einschalten!

    Die FAZ braucht man in der Klimadiskussion nicht wirklich nicht mehr zu bemühen. Seit sie ehemalige Motorsportjournalisten zu "Klimaexperten" ernannt haben, haben sie sich als Ernst zu nehmender Diskussionspartner disqualifiziert.

    Deutschlandfunk hört sich seriös an (ist es auch meistens), doch wenn über einem Artikel dann als Name des Autors Maxeiner steht, ist der Eindruck von Seriosität dahin. Seine Artikel haben zwar einen gewissen Unterhaltzungswert, zur Wahrheitsfindung sind sie denkbar ungeeignet.

    Zum krönenden Abschluss:

    Zitat Hohn: "Übrigens: Seit 10 Jahren ist von einer Erwärmung nichts mehr zu sehen. Es sieht eher nach einer leichten Abkühlung aus. Und das bei steigendem CO2 Gehalt!"

    Wie sagt doch Churchill? "Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!"

    Sieht man sich den Temperaturverlauf der letzten 20, 30 oder mehr Jahre an, ergibt sich eindeutig das Bild einer Erwärmung.

    Sein Hinweis darauf, dass es "trotz" weiter steigendem CO2-Gehalt der Atmosphäre angeblich nicht wärmer geworden sei, entlarvt ihn wiederum als Scheuklappenvisionär, der völlig einseitig und in totaler Unkenntnis komplexer Zusammenhänge, willkürlich Ausschnitte der Wirklichkeit aus dem Zusammenhang reißt um seine haarsträubenden Thesen damit zu stützen.

    Wie sagte doch Wolfgang Flamme (ebenfalls Klimaskeptiker)? "Bei solchen Freunden braucht man keine Feinde mehr!"

    In diesem Sinne, Herr "Rainer Hohn" (ürbigens, den Vornamen "Rainer" gibt es auch in der Schreibung mit "e" vor dem "i"), vielen Dank für ihren entlarvenden Beitrag. Deutlicher hätten Sie sich selbst und die Argumentationsschwäche ihrer Gesinnungsgenossen nicht bloß stellen können!

  94. Michael Krüger Antworten | Permalink

    Thorsten Seifert , Martin Kaßmann

    Die Abkühlung der letzten 10 Jahre wird sehr schön in diesem Video erklärt. Ebenfalls wird sehr schon und wissenschaftlich dargelegt, dass die Arktis schon öfters eisfrei und für Holzschiffe passierbar war. Diese Fakten sind nicht von der Hand zu weisen. Ebenso wie die Abkühlung und Eiszunahme auf der SH. Ich verstehe ihrer beider Aufregung nicht.

    http://video.google.de/...i=LpZCSKvXHITw2QL0w8STCQ

    Auch Herr Latif geht von einer zeitweisen Abkühlung in den nächsten Jahren aus. Das Video nimmt auch dazu Bezug. Genau diese Abkühlung beobachten wir derzeit.

  95. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Warum schon wieder Beck...

    @ Michael Krüger

    "Die Abkühlung der letzten 10 Jahre wird sehr schön in diesem Video erklärt."

    Ja, von Herrn Beck höchstpersönlich mit seinen hinlänglich bekannten gefälschten Kurven...

    Haben Sie schon mal etwas von interannual/interdekadische Variabilität gehört? Diese existiert und wird auch mit AGW weiter existieren. Jedes sinnvolle gleitende Mittel zeigt einen durchgehenden Temperaturanstieg, einen Link hierfür habe ich benannt. Ihr Argument ist in der Tat ein bisschen dumm. Genauso könnte ich vom global wärmsten März (2008) seit Beginn der Aufzeichnungen direkt ein Anschnellen des AGW ableiten...

    Bitte meine Herren, dürfen es auch ein wenig seriösere Argumente sein?

    Als "Beleg" fügen Sie ein Video vom Klimamanifest in Heiligenroth bei, in dem Herr Beck (schon wieder der...) einen Vortrag hält. Sind Ihnen die seriösen wissenschaftlichen Quellen ausgegangen, dass Sie immer wieder diesen Herrn Beck bemühen müssen?

    Ihr Hinweis auf Herrn Latif verwundert etwas. Denn Herr Latif spricht nur von einer kurzen Verschnaufpause des AGW, im Gegensatz zu Ihnen aber keinesfalls von einem Ende des AGW! Diese These von Herrn Latif bleibt auch nicht unwidersprochen (s. Klimawette). Am AGW lässt Herr Latif keinen Zweifel aufkommen!

    "...dass die Arktis schon öfters eisfrei und für Holzschiffe passierbar war. Diese Fakten sind nicht von der Hand zu weisen."

    Dann legen Sie diese angeblichen Fakten doch endlich vor!

    "Ebenso wie die Abkühlung und Eiszunahme auf der SH."

    Na ja, diese muss man doch bitte etwas differenzierter betrachten.

    http://www.stern.de/wissenschaft/natur/?id=531926

    http://www.netzeitung.de/...limawandel/389948.html

    http://science.orf.at/science/news/140680

  96. Thomas Freund Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    Das Thema kommt mir bekannt vor. Wurde z.B. hier schon einmal diskutiert.

    http://www.oekologismus.de/?p=624#comment-14076

    Wie ist Ihre Meinung zu der Kurve von Latif? Der Trend (Abkühlung) stimmt doch gut mit den derzeitigen Messungen der Globaltemperatur überein.

  97. Michael Krüger Antworten | Permalink

    Thorsten Seifert - Klimavariabilität

    >>Haben Sie schon mal etwas von interannual/interdekadische Variabilität gehört?

  98. Michael Krüger Antworten | Permalink

    Thorsten Seifert - Klimavariabilität(2)

    Das Posting wurde leider abgebrochen.

    Haben Sie schon mal etwas von interannual/interdekadische Variabilität gehört?

    Ja. Hier habe ich z.B. davon gelesen.

    http://www.readers-edition.de/...en#comment-130943

    Sind Herrn Becks Aussagen zu dem Modell von Latif und dem des IPCC denn falsch? Sinkt die Globaltemperatur derzeit nicht?

  99. Rainer Hohn Antworten | Permalink

    @ Kaßmann Die Erde ist keine Scheibe!

    Sehr geehrter Herr Kaßmann,

    danke für Ihre Antwort, sie enthält sehr viel erhellendes.

    Zunächst beschränken Sie sich in Ihrer Antwort auf das Diffamieren der von mir zitierten Personengruppen. Das ist aus menschlicher Sicht verständlich. Schließlich müssen Sie ja nicht Jeden mögen, vor allem wenn dieser Ihre Meinung nicht teilt. Allerdings hat eine solche Vorgehensweise in einer sachlichen Diskussion nichts verloren. So erwecken Sie lediglich den Eindruck, dass es Ihnen schlicht an Argumenten mangelt.

    Es wäre daher schön, wenn Sie sich auch einmal FACHLICH (oder zumindest sachlich) mit den Thesen der von Ihnen Gescholtenen auseinander setzen könnten.

    Die von mir zitierte Peer-Reviewte Veröffentlichung der Oregon-Petition würde sich für eine Diskussion anbieten. Wenn Sie einmal statt zu polemisieren, auch die Inhalte lesen könnten, würde ich mit Ihnen gerne über die Aussagen dieses Papers diskutieren.

    Die bislang einzig fachliche Aussage, die ich in Ihrem Text finden konnte, ist auch noch falsch:

    "Eine weitere Erwärmung führt unausweichlich zum Abschmelzen eines großen Teils des Festlandeises, was zu einem Anstieg des Meeresspiegels um mehrere Meter führen würde."

    Woher haben Sie diese Zahlen? Das IPCC geht für die nächsten 100 Jahre von 19-59 cm Anstieg aus. Das ist in etwa der gleiche Anstieg, den wir seit 1850 beobachten können (30 cm). Dieser Anstieg war für die Menschheit keinesfalls katastrophal. In diesem Zeitraum haben die Niederlande, die zu 35% unterhalb des Meeresspiegels liegen, deutlich an Land dazugewonnen.

    Des weiteren führt eine Erwärmung nicht unweigerlich zu einem Abschmelzen des Festlandeises. In der Antarktis und auch in Grönland beobachtet man eine deutliche Zunahme der Dicke der Eismassen durch vermehrte Niederschläge (Bei Durchschnittstemperaturen von -50 °C in der Zentral-Antarktis und -15 °C in den Randbereichen brächte es auch für ein Abschmelzen eine sehr deutliche Erwärmung. Da reichen ein paar Grad nicht aus. Und selbst bei einer dauerhaften Erwärmung von deutlich über 3°C würde es über Jahrtausende hinweg dauern, bis der grönländische Eisschild vollständig abgeschmolzen wäre).

    Auch bei den Berechnungen des IPCC zum Meeresspiegelanstieg spielt vor allem die Ausdehnung des Meerwassers durch Erwärmung einen Rolle.

    Ihre Angabe von mehreren Metern Meeresspiegelanstieg ist wissenschaftlich in keiner Weise gedeckt und somit bloßer Alarmismus.

    Weiter schreiben Sie:
    Zitat Hohn: "Übrigens: Seit 10 Jahren ist von einer Erwärmung nichts mehr zu sehen. Es sieht eher nach einer leichten Abkühlung aus. Und das bei steigendem CO2 Gehalt!"
    Wie sagt doch Churchill? "Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast!"

    Der letzte Satz hat meine vollste Unterstützung! Eben aus diesem Grund habe ich auch auf keine Statistik, sondern auf Temperaturmessungen verwiesen (Ist Ihnen das nicht aufgefallen?). Im übrigen benutze ich die gleichen Daten, welche auch das IPCC verwendet.

    Hier noch einmal die Temperaturverläufe der letzten 10 Jahre, angegeben von folgenden offiziellen Quellen:

    Messungen von Meßstationen:
    HADCRUT 3 (Climatic Research Unit, University of East Anglia)
    GISS (NASA Goddard Institute for Space Studies)

    Satellitenmessungen:
    UAH (National Space Science and Technology Center)
    RSS MSU (Remote Sensing Systems)

    Und der Vollständigkeit halber, die Entwicklung des Atmosphären CO2 (Manua Loa, Hawaii)

    Bei allen Quellen ist seit 1998 KEINE TEMPERATURERHÖHUNG feststellbar. Eher eine Abkühlung. Und das, obwohl der CO2 Gehalt in der Atmosphäre in der gleichen Zeit von 365 auf 385 ppm gestiegen ist.

    Wie kann das Ihrer Meinung nach sein?

    Ich freue mich bereits auf Ihre Antwort!

    Mit freundlichen Grüßen,

    Rainer Hohn

    P.S.: Ich wäre Ihnen auch dankbar, wenn Sie diesmal von persönlichen Beleidigungen absehen könnten. Und: ich weiß selbst am besten, wie mein Name geschrieben wird. Belehrungen Ihrerseits diesbezüglich gehören meiner Meinung nach nicht in eine sachliche Diskussion.

  100. getürkte Postings Antworten | Permalink

    @ Thorsten Seifert

    Sie schreiben:

    "Der Text entstammt folgendem Beitrag von m i r in einem anderen Forum:

    http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/...ments

    Offenbar wurden etliche Beiträge in diesem Forum hier absichtlich unter fremden Namen gepostet. Ich habe mit dem von Ihnen zitierten Beitrag hier im Forum nichts zu tun!"

    Aha. Da hat also jemand sich als Plagiator an Ihrem geistigen Eigentum vergriffen. Aus welcher Motivation heraus sollte dies jemand tun und was will dieser jemand damit erreichen?

    Wären dann Sie als wahrer Urheber dieses Textbausteins so freundlich und können mir erklären, auf welchem Wege der von Ihnen zitierte Konsens "öffentlich und wissenschaftlich vielfach überprüft" wurde?

    Werner Silie

  101. Krishna Gans Antworten | Permalink

    SH

    @Thoresten Seifert
    #"Ebenso wie die Abkühlung und Eiszunahme auf der SH."

    Na ja, diese muss man doch bitte etwas differenzierter betrachten.
    http://www.stern.de/wissenschaft/natur/?id=531926
    http://www.netzeitung.de/...limawandel/389948.html
    http://science.orf.at/science/news/140680#

    Stimmt, sollte man, in dem man nicht zu Artikeln aus 2004, 2005 und 2006 verlinkt, wenn es aktuelle gibt, die die Abkühlung belegen:
    http://www.welt.de/...r_antarktischen_Tiefsee.html
    http://www.wissenschaft.de/...enschaft/news/290994

    Ich betrachte daher diese uralten Links als unseriös, was nicht neu ist.

  102. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Temperaturverläufe

    @ Rainer Hohn

    "Hier noch einmal die Temperaturverläufe der letzten 10 Jahre, angegeben von folgenden offiziellen Quellen:"

    Warum gehen Sie bei Ihren Quellen immer von 1998 aus? Ihnen müsste bekannt sein, dass wir 1998 das El Nino-Jahr hatten, dieses also nur sehr bedingt auszuwerten ist.

    Siehe hierzu:

    http://www.hamburger-bildungsserver.de/...ina.html

    Wer dies verschweigt argumentiert unseriös.

    Gehen Sie z.B. von 1999 aus, können Sie in all Ihren Kurven einen Temperaturanstieg feststellen. Gleiches stellen Sie fest, wenn Sie das Intervall von 1989 - 2008 wählen.

    Ich verweise hierzu noch einmal auf meinen Link:

    http://primaklima.blogg.de/eintrag.php?id=20

    Darüber hinaus ist es völlig unerheblich, wenn der AGW von einigen Jahren kühlerer Temperaturen unterbrochen wird. Das tat er auch zwischen 1960 und 1980. Hätten Sie 1970 eine Abkühlung oder gar neue Eiszeit vorausgesagt (wie es heute versucht wird), Sie hätten voll daneben gelegen.

    Offenbar haben auch Sie noch nichts von interannualer/interdekadischer Variabilität gehört.

    Ich bin mal neugierig, wie Sie argumentieren werden, wenn die globalen Temperaturen wieder deutlicher ansteigen.

    Die ganze Diskussion hier wird mir doch zu unsachlich. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass viele Beiträge hier fingiert sind und wir es in diesem Forum mit nur 1-3 hinlänglich bekannten klimaskeptischen Schreibern zu tun haben, die die Diskussion stören möchten.

  103. Rainer Hohn Antworten | Permalink

    @ Thorsten Seifert Zynik

    Sie Schreiben:
    Es ist wohl müßig, auf die fortlaufenden Provokationen einiger Klimaskeptiker hier im Blog weiter einzugehen.

    Empfinden Sie es als Provokation, wenn jemand eine andere Meinung vertritt als Sie? Wenn das so ist, haben Sie mit Ihrer Aussage sicher Recht. Wenn Ihnen aber an einer sachlichen Diskussion gelegen ist, wäre es sicherlich ziel führender, wenn Sie sich mit den Argumenten Ihrer Gegner oder der von Ihnen Diffamierten auseinander setzten würden..

    Aber Polemisieren gehört wohl zu Ihrem Standardrepertoire:

    Auch die benannten Klinaskeptiker Reichholf, Berner und Berhinger sind hinlänglich bekannt. Niemand dieser Herren ist in der Klimaforschung tätig.

    Josef H. Reichholf ist Professor für Zoologie und lehrt an beiden Münchener Universitäten. Seine Fachgebiete sind Evolutionsbiologie und Ökologie. Beide Fachrichtungen beschäftigen sich traditionell auch mit der Klimageschichte.

    Wolfgang Behringer ist Professor für Geschichte, Lehrstuhl frühe Neuzeit an der Universität des Saarlandes. Er ist Jahrgang 1956 und hatte wohl das “Pech”, dass es in den 70er Jahren noch nirgends das Studienfach “Klimageschichte” gab.

    Der Klimawissenschaftler Dr. Ulrich Berner arbeitet für die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover. Auswertung und Beurteilung von Klimadaten aus der Vergangenheit gehören zur ausdrücklichen Kernkompetenz der BGR.

    Der einzige Makel dieser Herren scheint zu sein, dass sie eine andere Meinung vertreten als Sie und viele andere Klimaalarmisten.

    Eine Frage am Rande: Welchen direkten Bezug zur Klimawissenschaft hat eigentlich Ihrer Meinung nach eine Arbeit zur allgemeinen Relativitätstheorie?

    Weiter schreiben Sie:
    Deren Thesen sind zudem längst widerlegt worden.

    Es wäre nett, wenn sie dieses Pauschalurteil schlüssig belegen könnten.

    Und:
    angeblichen Abkühlung der letzten 10 Jahre:
    Wood for Trees

    Alle vier (offiziellen) Messreihen zeigen einfach keine Erwärmung in den letzten 10 Jahren, sondern eine Abkühlung.

    Sie schreiben allerdings:
    Das letzte Jahrzehnt war das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. 2007 und 2005 (und 1998 El Nino) waren die wärmsten je gemessenen Jahre.

    Diese Aussage ist sicher richtig. Aber was hat das damit zu tun, dass es die letzten 10 Jahre eben nicht wärmer geworden ist?

    Gänzlich unbelegt stellen Sie noch folgende Aussage in den Raum:

    Angesichts der sich klimabedingt verschärfenden Probleme in der Welt (Wüstenbildung, Naturkatastrophen, Klimaflüchtlinge, etc.)

    Wüstenbildung:
    Zur Zeit beobachten wir einen Rückgang der Sahara, sie wird grün! Im Jahr 2007 hat es in den südlichen Gefilden der Sahara Rekordniederschläge gegeben, in den letzten 25 Jahren ist die Sahara um 300.000 km² geschrumpft, weil insgesamt die Vegetation zunimmt. (Link)

    Naturkatastrophen:
    Die Zahl der Naturkatastrophen, wie Hurrikans und und Taifune hat im Zuge der globalen Erwärmung bislang nicht zugenommen. Eine gute Zusammenfassung der bisherigen Forschung finden Sie bei Climatereview. Der Spiegel hat jüngst auf eine Studie hingewiesen, die im Falle einer weiteren Erwärmung weniger Hurrikans prophezeit. (Link)

    Klimaflüchtlinge:
    Bisher hat noch niemand etwas von real existierenden Klimaflüchtlingen gehört. Der Ausdruck gehört aber mittlerweile zum Standard alarmistischer Prophezeiungen. Das es sich hierbei um spekulative was-wäre-wenn Aussagen handelt, wird hingegen nicht gesagt.

    Damit Sie mich richtig verstehen. Die Erde hat ganz sicher viele ernsthafte Probleme durch und mit dem Menschen. Und auch für den Menschen selbst ergeben sich dadurch immense Herausforderungen für die Zukunft. Dazu zählen die Überfischung der Meere, Wasserversorgung in den Entwicklungsländern, Bekämpfung von Krankheiten wie AIDS oder Malaria, Eingrenzung der Abholzung der Regenwälder, Bekämpfung des Hungers...

    Ein willkürlich gewähltes „Idealklima“ durch sinnlose (weil wirkungslose) und zudem extrem teure „Klimaschutzmaßnahmen“ erhalten zu wollen, gehört aber nicht dazu. Meines Erachtens nach wird durch diese unsinnige Fokussierung nur von den weitaus dringenderen Problemen abgelenkt.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Rainer Hohn

  104. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Antarktis

    @ Krishnag

    Och, ich habe zum Thema Antarktis auch neuere Quellen:

    http://www.heise.de/tp/blogs/2/105524

    http://www.wwf.at/de/menu27/artikel539/

    http://www.welt.de/...s_unter_den_Fuessen_weg.html

    Das AWI resümiert in seinem Jahresbericht 2007:

    "Die Eisschilde auf Grönland und der Antarktis verlieren gegenwärtig Masse durch Schmelzen und Gletscherabbrüche und tragen 0.4 mm pro Jahr zum Meeresspiegelanstieg bei."

    http://www.awi.de/...bericht_2007/zusammenfassung/

    Wie ich schon sagte: Die Situation in der Antarktis ist recht diffizil. Hier gibt es deutliche Unterschiede zwischen Ost- und Westantarktis. Und man muss berücksichtigen, dass die Südhalbkugel sich langsamer erwärmt als die Nordhalbkugel. Dies liegt v.a. an dem größeren Anteil der Meeresfläche. Deshalb sollte man sich nicht lokale Phänomene herauspicken sondern die globale Entwicklung betrachten.

  105. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Klimawissenschaftler

    @ Rainer Hohn

    Also stellen wir klar:

    Josef H. Reichholf ist Professor für Zoologie und lehrt an beiden Münchener Universitäten, ist also kein Klimaforscher.

    Wolfgang Behringer ist Professor für Geschichte, Lehrstuhl frühe Neuzeit an der Universität des Saarlandes, ist also auch kein klimaforscher.

    Der Klimawissenschaftler Dr. Ulrich Berner arbeitet für die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover.

    Der offizielle Klimaberater der Bundesregierung Hans Joachim Schellnhuber: "Die Meinung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe ist randständig, und die Behörde spielt keine Rolle in der internationalen Klimadiskussion" Die BGR spielt einfach fachlich keine Rolle, weil sie ihre Thesen in der Fachwelt nicht ordentlich zur Diskussion stellt.
    "Wenn die BGR publizieren würde, dass es in den letzten 10.000 Jahren schon einmal global wärmer war, dann wäre das prima", meint ein renommierter Klimaforscher, "man könnte fachlich darüber diskutieren, und das würde auch im IPCC-Bericht besprochen. Aber nicht publizieren und dann hinterher unbelegte Behauptungen in die Welt setzen, das gilt nicht."

  106. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Thorsten Seifert

    >>Die ganze Diskussion hier wird mir doch zu unsachlich. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass viele Beiträge hier fingiert sind und wir es in diesem Forum mit nur 1-3 hinlänglich bekannten klimaskeptischen Schreibern zu tun haben, die die Diskussion stören möchten.

  107. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Klimaforscher

    @Thorsten Seirfert

    H.Schellnhuber:
    Studium der Physik und Mathematik
    Ph.D. in theoretical physics

    H. Rahmnstorf
    Studium der Physik
    physikalische Ozeanographie
    Promotion: Ozeanographie

    Sehe ich da irgendwo Klimaforschung ?

    Ich hab's dem H. Kaßmann schon geschrieben, steht alles auf Seite 5 - wer lesen kann ist immer im Vorteil.

    http://www.wissenslogs.de/...2/page/5#comment-4074
    http://www.wissenslogs.de/...2/page/5#comment-4092

    Nebenbei warte ich immer noch auf die Quellen zum quantifizierten natürlichen CO2 !

    Und die SH Quellen na ja, 2007, IPCC Bericht 2007
    Und auf dem abgebrochenen Schelfeis suche ich vergeblich Schmelzwasse, das auf Erwärmung hindeuten könnte.
    #
    An irgendeinem Tag, wenn der Wind starkt bläst, die Sonne von oben das Eis abgeschmolzen hat und vielleicht noch ein starkes Wellenfeld sich auf das Eisschelf zubewegt, reicht der interne Halt nicht mehr aus und große Stücke der Eisschelfs lösen sich auf und „zerbröseln“. Wann genau das passiert und die genaue Physik des Vorganges sind aber (noch?) nicht gut verstanden.
    [..]
    Ob also schon in wenigen Jahrzehnten das Ende der Eisschelfe zu erwarten wäre, lässt sich folglich genauso wenig sicher vorhersagen. Zur Zeit ist die Dynamik von Gletschern und Schelfeis eines der hochaktuellen Forschungsgebiete, auf dem alle Klimaforscher auf schnelle Fortschritte und gesichertere Modelle hoffen.#
    http://www.wissenslogs.de/...-ende-des-schelfeises

    Es ist also müßig darüber zu spekulieren, oder, fest steht, das Meer wir dort kälter.

  108. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Meeresspiegelanstieg

    @ Rainer Hohn

    "Woher haben Sie diese Zahlen? Das IPCC geht für die nächsten 100 Jahre von 19-59 cm Anstieg aus. Das ist in etwa der gleiche Anstieg, den wir seit 1850 beobachten können (30 cm). Dieser Anstieg war für die Menschheit keinesfalls katastrophal."

    Erzählen Sie letzteres man einem Bangladeshi! Jeder Zentimeter Anstieg verschärft dort das Problem.

    Dass ein Abschmelzen zum Anstieg führt, ist eine Banalität. Irgendwo muss das Wasser ja hin. Da die Eismasse relativ genau bekannt ist, genau so, wie die Meeresoberfläche, ist es eine relativ einfache Rechnung, den Zusammenhang zwischen Verlust an Eisvolumen und Anstieg in Millimetern zu berechnen.

    Der komplette Verlust der gränländischen Eismassen brächte etwa 7 Meter Anstieg, würde das Eis komplett abschmelzen, wären es 60 bis 70 Meter. Über den Zeitraum, in dem das passieren würde, habe ich mich bewusst nicht geäußert, das ist derzeit noch Gegenstand der Diskussion, bzw. abhängig von unserem künftigen Verhalten hinsichtlich CO2-Freisetzung.

    Was soll der ständige Verweis auf 1998? Das ist doch ein ganz durchsichtiges Manöver, die höchste Temperatur der jüngeren Vergangenheit herauszusuchen und dann stumpf zu behaupten, seitdem wäre es kühler geworden.

    Gibt es 2009 oder 2010 wieder einen Ausreißer nach oben, werden die Klimaskeptiker drei bis vier Jahre später wieder die These von einer angeblichen Abkühlung aus der Schublade holen.

    Zitat Hohn: "Bei allen Quellen ist seit 1998 KEINE TEMPERATURERHÖHUNG feststellbar. Eher eine Abkühlung. Und das, obwohl der CO2 Gehalt in der Atmosphäre in der gleichen Zeit von 365 auf 385 ppm gestiegen ist.

    Wie kann das Ihrer Meinung nach sein?"

    Die Naivität liegt schon in der Frage. Wer behauptet denn einen linearen Zusammenhang zwischen CO2 und Temperatur? CO2-Gehalt ist nur EIN Parameter im Klimageschehen. Wären alle anderen konstant, so wäre eine positive Korrelation mit der Temperatur (aber nicht notwendigerweise linear) gegeben.

    Sie benutzen ein typisches Strohmann-Argument, ich fürchte jedoch, nicht bewusst, sondern aus Unkenntnis der Zusammenhänge. Ihre sonstige schwache Argumentation lässt das stark vermuten.

    Was das angebliche Diffamieren bestimmter Personen anbetrifft, so sehe ich das etwas anders. Ich halte es für zwingend notwendig, auf die fragwürdigen Methoden bestimmter Zeitgenossen hinzuweisen, so lange die verfälschenden und falschen Aussagen dieser Personen von anderen für bare Münze genommen und als "Argumentationshilfe" herangezogen werden.

    Wie oft muss hier noch klar gestellt werden, dass Ernst Georg Beck ein Fälscher und Dirk Maxeiner ein ebenfalls zur Unwahrheit neigender Polemiker ist?

    Die Antwort lautet: So lange wie naive Poster auf diese Typen hereinfallen.

  109. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Reichholf / Klima an Unis

    @Thorsten Seifert
    #
    Josef Reichholf studierte an der Universität München Biologie, Chemie, Geographie und Tropenmedizin. 1970: Forschungsjahr in Brasilien. 1971 - 1973 ökologische Grundlagenforschung an Stauseen als Forschungsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seit 1974 Wissenschaftler an der Zoologischen Staatssammlung in München, Sektion Ornithologie. Derzeit Leiter der Wirbeltierabteilung. Forschungsschwerpunkte: Evolutionsbiologie und Ökologie. Lehrtätigkeit an der TU München: Naturschutz und Gewässerökologie sowie an der LMU München: Allgemeine und Terrestrische Zoogeographie und Ornithologie - Evolutionsbiologie der Vögel. Er ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften; darunter Fellow der Linnean Society of London und Scientific Fellow der Zoological Society of London. Langjährige Tätigkeit im Naturschutz, speziell im "World Wide Fund for Nature" (WWF-Deutschland) im Präsidium. Forschungsreisen nach Südamerika, Afrika, Australien und zu den Inseln im Indischen Ozean.#
    http://www.akademie3000.de/...t/referenten/141.htm

    #Er gilt als einer der vielseitigsten Naturwissenschaftler Deutschlands. 2007 wurde er mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa ausgezeichnet.#
    http://www.fischerverlage.de/...ef_Reichholf/18773
    So sieht das z.B. in Zürich aus:
    #Atmosphäre und Klima im Geographiestudium der UniZH#
    http://www.iac.ethz.ch/...benfach_geographie_unizh

    In Hanburg gibt es im 3 Semester was über
    Klimaphysik zu hören.

    #Klimatologie ist kein einheitliches Studienfach#
    http://www.faz.net/...9~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Da steht, wie man Klimaforscher werden kann, Reichholf hat beste Voraussetzungen :-)

  110. Rainer Hohn Antworten | Permalink

    @ Thorsten Seifert Klimawissenschaftler

    Wie Herr Gans bereits schrieb, sind die beiden emsigsten Verfechter der Menschengemachten Klimakatastrophe auch keine "Klimawissenschaftler" in Ihrem engeren Sinne. Tatsächlich ist die Klimawissenschaft keine eigenständige Forschungsrichtung oder gar ein Studienfach. Klimaforschung ist immer multidisziplinär und beinhaltet unter anderem folgende Fachgebiete:
    -Meteorologie
    -Geologie
    -Physik
    -Chemie
    -Mathematik
    -Biologie
    -Ökologie
    -...

    Es ist eigentlich ganz einfach. Wer übers Klima forscht nennt sich Klimawissenschaftler.

    Nur scheinen Sie (und auch die Herren Schellnhuber und Rahmstorf) zwischen "guter" und "schlechter" Klimaforschung zu unterscheiden.

    Gut ist demnach alles, was die These vom menschengemachten Weltuntergang stützt. Alle Studien, welche den Klimawandel als etwas natürliches darstellen und womöglich sogar Vorteile einer wärmeren Welt aufzeigen, sind demnach schlecht.

    Das erspart Ihnen wohl, sich sachlich mit den Argumenten dieser Forscher auseinander zusetzen.

    Dieses Vorgehen erscheint plausibel vor dem Hintergrund, dass es längst nicht mehr um wahr oder falsch geht. Es geht um viel Geld, unter anderem für neue Großrechner, Institute und Planstellen.

    Die wissenschaftliche Wahrheitsfindung bleibt dabei allerdings auf der Strecke.

    Hätten wir diese "Basta - Ende der Diskussion"-Einstellung schon vor 500 Jahren konsequent durchgeführt, wäre die Erde noch heute (durch wissenschaftlichen Konsens) eine flache Scheibe.

    Mein Appell an Sie ist daher: Lassen Sie uns sachlich über die Argumente der von Ihnen diffamierten Forscher diskutieren. Ich bin sicher, von solch einer Ergebnisoffenen Diskussion können alle mehr profitieren als von ständigen Anfeindungen.

    Zu Ihrem Beitrag "Temperaturverläufe"

    Sie schreiben:
    Warum gehen Sie bei Ihren Quellen immer von 1998 aus? Ihnen müsste bekannt sein, dass wir 1998 das El Nino-Jahr hatten, dieses also nur sehr bedingt auszuwerten ist.

    Warum ich von 1998 ausgehe? Weil es seitdem nicht mehr wärmer wird.

    Sie haben ja recht, 1998 war wegen des starken "El-Nino" eine Ausnahme. Daher hier noch einmal die Temperaturverläufe ab 1999. Auch da ist keine Erwärmung zu erkennen. Hinter welchem Effekt versteckt sich denn nun Ihre "Klimakatastrophe"?

    Seit Jahren wird uns nun gepredigt, die aktuelle Erwärmung (die seit Anfang der 80er bis zum Ende der 90er stattgefunden hat) sei so stark, dass natürliche Ursachen ausgeschlossen wären.
    Wenn diese These stimmen würde, was ist dann jetzt mit dem Wetter los? Warum will es einfach nicht theoriegerecht wärmer werden? Haben Sie dafür eine Erklärung?

    Mit freundlichen Grüßen,

    Rainer Hohn

  111. Werner Silie Antworten | Permalink

    getürkte Postings

    @ Thorsten Seifert

    Da mein Comment von 17.15 Uhr
    http://www.wissenslogs.de/...2/page/6#comment-4110
    nicht ganz korrekt war, wiederhole ich ihn hier und hätte gern eine Antwort.

    Sie schreiben:

    "Der Text entstammt folgendem Beitrag von m i r in einem anderen Forum:

    http://globaleumweltpolitik.wordpress.com/...ments

    Offenbar wurden etliche Beiträge in diesem Forum hier absichtlich unter fremden Namen gepostet. Ich habe mit dem von Ihnen zitierten Beitrag hier im Forum nichts zu tun!"

    Aha. Da hat also jemand sich als Plagiator an Ihrem geistigen Eigentum vergriffen. Aus welcher Motivation heraus sollte dies jemand tun und was will dieser jemand damit erreichen?

    Wären dann Sie als wahrer Urheber dieses Textbausteins so freundlich und können mir erklären, auf welchem Wege der von Ihnen zitierte Konsens "öffentlich und wissenschaftlich vielfach überprüft" wurde?

    Werner Silie

  112. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Wetter ist nicht gleich Klima

    @ Krishnag, Hohn

    Ein Klimaforscher ist für mich jemand, der über eine fundierte naturwissenschaftliche akademische Ausbildung verfügt, über viele Jahre aktiv an einem renommierten Fachinstitut Klimaforschung betrieben hat und betreibt und sich durch zahlreiche wissenschaftliche Publikationen auf diesem Fachgebiet (international) einen Namen gemacht hat.

    Für Schellnhuber und Rahmstorf trifft dies zu, für Reichholf und Beck nicht! So einfach ist das. Da kann Reichholf noch so viele zoologische Forschungsreisen gemacht haben. Deshalb mag er ein guter Zoologe sein, aber eben kein Klimaforscher!

    "Daher hier noch einmal die Temperaturverläufe ab 1999. Auch da ist keine Erwärmung zu erkennen."

    Doch natürlich, die Temperaturen liegen 1999 auch nach Ihrer Grafik 1999 bei durchschnittlich +0,2°C, im Jahr 2008 bei über 0,3°C ! Das macht über 0,1 °C je Dekade, also auch hier ein -wenn auch abgeschwächter- Temperaturanstieg. Anders wäre es doch gar nicht möglich, dass 2005 und 2007 die wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen waren.

    Ich empfehle Ihnen eine Änderung der Grafikskalierung, dann erkennen Sie den Temperaturanstieg besser.

    Aber selbst wenn die Temperaturen global seit 1999 zurückgehen würden (wie es z.B. nach 1960 der Fall war!), wäre das noch kein Hinweis für ein Ende des AGW. Was zählt ist der langfristige globale Trend. Dieser wird derzeit u.a noch durch La Nina beeinflusst.

    "Wenn diese These stimmen würde, was ist dann jetzt mit dem Wetter los? Warum will es einfach nicht theoriegerecht wärmer werden? Haben Sie dafür eine Erklärung?"

    Sie scheinen immer noch nicht den Unterschied zwischen Wetter und Klima verstanden zu haben.

    Daher wiederhole ich nochmals:

    2005 und 2007 waren global die wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen, die letzte Dekade ebenfalls die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Der März 2008 war global der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen (GISS). Und Sie fragen hier, warum das Wetter nicht mitspielt und reden von Abkühlung, unglaublich!

    Ich lege Ihnen ein Zitat von Prof. Dr. Klaus Töpfer ans Herz:

    "Wer jetzt noch nicht wach ist, muss sich fragen, was denn eigentlich passieren muss, damit man den Ernst der Lage erkennt"

  113. Rainer Hohn Antworten | Permalink

    @ Kaßmann Polemik

    So so, sie diffamieren um auf fragwürdige Methoden hinzuweisen.

    Was das angebliche Diffamieren bestimmter Personen anbetrifft, so sehe ich das etwas anders. Ich halte es für zwingend notwendig, auf die fragwürdigen Methoden bestimmter Zeitgenossen hinzuweisen.

    Ist Diffamieren und Beleidigen für Sie keine fragwürdige Methode? Oder ungerechtfertigte Panikmache?

    Sie kommen daher und behaupten alle Küsten würden absaufen, weil der Meeresspiegel um einige Meter ansteigen wird. Diese Aussage ist wissenschaftlich absolut nicht haltbar. Nicht mal die größten Alarmisten aus dem IPCC würden so ein Statement unterstützen.

    Ein Teil Ihrere Aussagen ist Korrekt:

    Der komplette Verlust der grönländischen Eismassen brächte etwa 7 Meter Anstieg, würde das Eis komplett abschmelzen, wären es 60 bis 70 Meter.

    Nur das das passieren wird glaubt inzwischen nicht mal mehr Franz Alt! Die Eismassen der Antarktis und von Grönland haben in den letzten Jahren zugenommen.

    Vor diesem Hintergrund dienen Ihre Aussagen doch nur einem Zweck: Panikmache.

    Sie bezeichnen mich als "naiven Poster". Das verleiht Ihne aus Ihrer Sicht das Recht, erst gar nicht auf meine Sachargumente einzugehen. Ich formuliere einer meine Fragen an Sie trotzdem noch einmal.

    Warum wird es aus Ihrer Sicht momentan (seit 10 Jahren, 9 Jahren oder 8 Jahren...) nicht mehr wärmer. Hinter welchem Effekt "versteckt" sich die Erwärmung?

    MFG

    Rainer Hohn

    P.S.: Da Sie sich so sehr für Bangladesh interessieren. Den Menschen dort kann durch Deichbau und Landgewinnungsprojekte wesentlich besser geholfen werden, als durch (wirkungslose) CO2 Einsparung. Siehe hier , hier oder hier.

  114. Krishna Gans Antworten | Permalink

    @Thorsten Seifert
    #Aber selbst wenn die Temperaturen global seit 1999 zurückgehen würden (wie es z.B. nach 1960 der Fall war!), wäre das noch kein Hinweis für ein Ende des AGW. Was zählt ist der langfristige globale Trend. Dieser wird derzeit u.a noch durch La Nina beeinflusst.#
    Und durch die reduzierte Sonnenaktivität, sagt Herr Rahmstorf hier im Blogg :-)

  115. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Klimaforscher

    @Thorsten Seifert
    #Nur eines verbindet all diese Spezialisten für die Erdsystemanalyse gewiss nicht: einen speziellen Lehrstuhl oder ein einheitliches Studienfach Klimatologie mit einer geordneten und eigenständigen Prüfungsordnung. Den Königsweg zur Klimatologie gibt es nicht. Als Klimaforscher arbeitet man bestenfalls oder nennt sich so#

    http://www.faz.net/...9~ATpl~Ecommon~Scontent.html

  116. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @all

    Bitte nicht aufregen und kühlen Kopf bewahren. Bei Readers Edition und Ökologismus ist ähnliches Spiel abgelaufen. Die Person, welche sich hinter diversen Pseudonymen verbirgt und in den genannten Blogs gesperrt wurde treibt jetzt hier ihr Spiel. Ich denke die Redaktion wird das am Montag auch merken.

    Sorry für den Kommentar, welcher nicht zum Thema gehört. Aber da vergeht einem wieder das Schreiben.

  117. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    @ Krishnag

    Ich verstehe Ihre Beiträge nicht. Habe ich etwas anderes gesagt?

  118. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Relationen

    @Thorsten Seifert
    #2005 und 2007 waren global die wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen, die letzte Dekade ebenfalls die wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen.#

    Wie lange zeichnen wir auf ?
    Wie lange gibt es die Erde ?
    Was "wissen" wir, was normal ist ?
    Wir, unsere Zeit ist ein Fliegendreck auf der Skala der Erde, aber können per Edikt festlegen, das Klima ist gut, 0,2° oder 0,5° wärmer sind schlecht.
    Welch Arroganz !

    Man, dieses Jahr habe ich seit Beginn meiner Aufzeichnungen das höchste Alter erreicht !!
    Das wird sicher noch überschritten, wenn...

    Der Herr Töpfer sollte sich mal mit einem seiner ehemaligen Kollegen und Angestellten unterhalten, da würde er aber was zu hören kriegen :-)

  119. Krishna Gans Antworten | Permalink

    ??

    @Thorsten Seifert
    #Ich verstehe Ihre Beiträge nicht. Habe ich etwas anderes gesagt?#

    Was ist unverständlich ? Ich empfehle wortgenaue Lektüre, und, falls es nicht angekommen sein sollte, mit #...#
    schließe ich Zitate ein.

  120. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Atomktraft

    @Martin Kaßmann
    # die Lösung für die Probleme "Energiemangel, Hunger und Klimakatastrophe" in der Atomkraft sehen zu müssen.#
    Frag mal Herrn Schellnhuber, wie es dazu steht, da gibt es so ein "Zeit" Interview, und Atomkraft wird von ihm nicht vehement ausgeschlossen !!

  121. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Relationen

    @ Krishnag

    "Wir, unsere Zeit ist ein Fliegendreck auf der Skala der Erde, aber können per Edikt festlegen, das Klima ist gut, 0,2° oder 0,5° wärmer sind schlecht.
    Welch Arroganz !"

    Wieder verdrehen Sie die Sachlage. Die aktuelle Situation sieht doch etwas anders aus. Nach all dem was wir wissen:

    - ist es v.a. der Mensch, der den CO2-Gehalt in der Atmosphäre rasant ansteigen lässt.

    - führt dies zu einem Temperaturanstieg, wie wir ihn in dieser Geschwindigkeit aus der jüngeren Erdgeschichte nicht kennen.

    - findet dieser Temperaturanstieg innerhalb einer Warmzeit statt. Auch dies ist neu.

    - findert dieser Temperaturanstieg zu einem Zeitpunkt statt, zu dem über 6 Mrd. Menschen auf und von der Erde leben.

    - nach der letzten Eiszeit erwärmte sich das Klima um ca. 5°C innerhalb von 5000 Jahren. Jetzt erwärmt es sich um 2-6 °C innerhalb von 100 Jahren. Dieses Tempo ist neu!

    - Diese Entwicklung bringt massive Probleme mit sich!

    All dies hat es vorher nicht gegeben.

    Welch Arroganz, dies zu ignorieren!

    @ Michael Krüger

    "Die Person, welche sich hinter diversen Pseudonymen verbirgt"

    Wen meinen Sie damit? Können Sie bitte konkret werden oder Ihre Unterstellungen unterlasesn? Danke!

    @ Krishnag

    "Was ist unverständlich ?"

    Natürlich ist AUCH die Sonnenaktivität für die Temperaturentwicklung mitverantwortlich, wenn auch nachgeordnet. Habe ich das irgendwo bestritten?

    "einen speziellen Lehrstuhl oder ein einheitliches Studienfach Klimatologie mit einer geordneten und eigenständigen Prüfungsordnung."

    Habe ich diesen Lerhrstuhl irgendwo verlangt? Bitte lesen Sie meine Beiträge zum Thema richtig, danke!

  122. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Relationen

    @Thorsten Seifert

    #- findet dieser Temperaturanstieg innerhalb einer Warmzeit statt. Auch dies ist neu.#
    Am Ende einer Eiszeit.....

    #- ist es v.a. der Mensch, der den CO2-Gehalt in der Atmosphäre rasant ansteigen lässt.#
    ich vermisse die Antwort auf natürliches CO2 und dessen Quantifizierung !

  123. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert

    *"Die Person, welche sich hinter diversen Pseudonymen verbirgt"

    Wen meinen Sie damit? Können Sie bitte konkret werden oder Ihre Unterstellungen unterlasesn? Danke!*

    Sehen Sie einfach meine Links.

    Meine Frage haben Sie leider nicht benatwortet. Können wir jetzt wieder zum Thema kommen? Thema ist die Kurve von Latif und eine Abkühlung.

  124. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Relationen

    @ Krishnag

    Wenn Sie meine Beiträge incl. Links aufmerksam gelesen hätten, hätten Sie festgestellt, dass ich Ihnen die CO2-Quantifizierung längst übermittelt habe.

    @ Krüger

    Mit Ihren Links zum Thema "Pseudonyme" kann ich leider nichts anfangen. Sagen Sie doch einfach was Sie meinen und reden Sie Klartext!

    Was die Rückkehr zum Thema anbetrifft so weise ich darauf hin, dass Sie dieses Thema verlassen haben.

    Ich habe mich ausführlich zum Temperaturanstieg der letzten 10 Jahre geäussert.

  125. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Natürliches CO2

    @Thorsten Seifert

    #Aus der Bilanz der 'bekannten' globalen C-Flüsse - CO2-Emissionen#
    Der Link, wo das drinsteht ?
    http://www.wsl.ch/...wald_co2/hintergrund/index_DE

    Bekannt in Hochkomma heißt, es gibt jede Menge 'unbekannte', dem kann ich mich nur anschließen, also bitte wo ist die Quantifizierung der natürlichen CO2 Quellen ?
    Sehe ich da was von Vulkanen ?

  126. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert

    Schön wir kommen also zum Thema zurück. Hier noch einmal die fallende Temperatur der letzten 10 Jahre (Messungen: Bodenstationen CRUT3v, Satelliten MSU) und der steigende CO2-Gehalt.

    http://www.dimagb.de/...CO2vsTemps9808smoothed.jpg

    Latif geht davon aus, dass die Temperatur die nächsten Jahre erst einmal weiter fallen wird. Streiten Sie in etwa beides ab?

    Im Übrigen tun Sie Herrn Rahmstorf keinen Gefallen mit Ihrer destruktiven Diskussionsweise, eher den Skeptikern, da den Autoren pro Klimawandel das Schreiben vergeht und die Blogs letztendlich gesperrt werden. So geschehen bei RE.

  127. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert - Antarktis

    Anbei zur "Schmelze" in der Antarktis die aktuellen Temperaturen dort.

    http://wetter.spiegel.de/...agemaps/antarktis0.jpg

    Insbesondere die Antarktis zeigt in den letzten Jahren eine Abkühlung, die man auch im Bodenwasser sieht und verfolgen kann. Auch das passt zur derzeitigen globalen Abkühlung und der Kurve von Latif.

  128. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Wo ist die Abkühlung?

    @ Michael Krüger

    Schade, dass Sie offenbar Ihre eigenen verlinkten Grafiken nicht lesen können. Ich sehe in Ihrer Grafik einen gemittelten Temperaturanstieg zwischen 1999 und 2007 um ca. 0,15 °C. Das Jahr 1998 müssen Sie herausnehmen, denn dieses Jahr war von El Nino stark beeinflusst.

    Von "Abkühlung" in Ihrer Grafik keine Spur. Zu gleichem Schluss kommen die Autoren folgender Beiträge.

    http://www.wissenslogs.de/...-erderwaermung-vorbei

    http://primaklima.blogg.de/eintrag.php?id=20

    Herr Krüger, bitte zeigen Sie mir eine einzige gemittelte Temperaturkurve aus den Jahren 1999 bis 2008, die einen Temperaturabfall zeigt.

    Die aktuelle Studie von Latif ist umstritten und wird aktuell diskutiert. Aber auch Latif lässt keinen Zweifel am AGW. Selbst in seiner Kurve kann ich keine nennenswerte "Abkühlung" erkennen, schon gar keine längerfristige.

  129. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert - El Nino

    *Das Jahr 1998 müssen Sie herausnehmen, denn dieses Jahr war von El Nino stark beeinflusst...Von "Abkühlung" in Ihrer Grafik keine Spur.*

    Nun, einen EL Nino hatten wir auch 2007 (pos. ENSO-Index), dass sagt auch Herr Rahmstorf.

    http://data.giss.nasa.gov/...dius=1200&pol=reg

    Von 2002-2006 war der ENSO-Index ebenfalls positiv.

    Warum soll ich das Jahr 1998 also herausnehmen?

    Ihr Startjahr 1999 hatte einen negativen ENSO-Index. Zufall, dass Sie dieses Jahr wählen?

    Sie verweisen auf einen Herrn Hoffmann. Dieser ist kein Klimatologe, sondern Eisforscher. Keine seriöse Quelle (primaklima).

  130. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Quantifizierung der CO2 Quellen

    @ Krishna Gans,

    Falls Sie den unstreitig gemessenen Anstieg des CO2 auf natürliche Quellen zurückführen wollen, haben Sie ein großes quantitatives Problem.

    Da relativ genau bekannt ist, wie viel Kohle, Öl und Gas sowie nicht nachwachsendes Holz wir verbrennen, lässt sich auch recht einfach berechnen, wie viel CO2 anthropogen emittiert wird (umgerechnet auf reinen Kohlenstoff sind es zwischen 6 und 8 Gigatonnen).

    Daraus lässt sich ebenfalls einfach berechnen, wie viel CO2-Anstieg daraus resultieren müsste. Da die Atmosphäre rund 800 Gt C enthält, was knapp 400 ppm CO2 entspricht, könnte der CO2-Gehalt bei obiger Emission jährlich um 3 bis 4 ppm zunehmen. Gemessen wird aber ein geringerer Anstieg.

    Wir stehen also vor der Frage (die aber weitgehend beantwortet ist), welche natürlichen Senken für CO2 es gibt (hauptsächlich sind dies die Meere).

    Obige Rechnung zeigt übrigens auch, wie absurd die Fantastereien von Beck sind, der mal eben innerhalb von wenigen Jahren rund 200 Gigatonnen Kohlenstoff in die Atmosphäre gibt oder wieder entnimmt (entsprechend +/- 100 ppm), ohne auch nur mit einer einzigen Silbe darauf einzugehen, woher denn diese gewaltigen Mengen kommen könnten, bzw. wohin sie wieder verschwinden.

    Wenn die hier mitpostenden Klimaskeptiker mal ein bisschen selber rechnen würden, müssten sie Beck fallen lassen, wie eine heiße Kartoffel. So lange sie es nicht tun, obiges Problem aber auch nicht lösen können, sind ihre "Argumente" auf Sand gebaut.

    Beck ist und bleibt ein Fantast und seine Unfähigkeit, quantitative Zusammenhänge zu erkennen, lässt sogar starke Zweifel an seiner Eignung zum Lehrberuf aufkommen. Seine Anhänger und Schüler müssen durch die Bank Schwachmathiker sein.

    Ich fordere hiermit alle, die meinen, Beck immer noch hofieren zu müssen, auf mir und allen anderen plausibel zu erklären, mit welchen Einflüssen die gewaltigen Schwankungen im CO2-Gehalt der Atmosphäre zu erklären sein sollen.

    Ich bin gespannt!

  131. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann - Beck/ Lehrer

    *...seine Unfähigkeit, quantitative Zusammenhänge zu erkennen, lässt sogar starke Zweifel an seiner Eignung zum Lehrberuf aufkommen. Seine Anhänger und Schüler müssen durch die Bank Schwachmathiker sein.*

    Könnte auch auf diese Lehrer zutreffen.

    http://www.umweltbildungszentrum.osnabrueck.de/...

    Was sagen Sie denn zu der Arbeit von Latif und der fallenden Globaltemperatur?

  132. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Wo ist die Abkühlung?

    @ Michael Krüger

    Könnten Sie bitte einmal konkret auf die Fragen antworten, anstatt immer auf Vortäge dieses Herrn Beck zu verweisen:

    Wie erklären Sie die gewaltigen CO2-Schwankungen in den Grafiken von Herrn Beck?

    Welche Grafik zeigt bei sinnvoll gemittelter Temperaturkurve eine globale Abkühlung (1999-2007 oder gern auch 1978-2007). Auch in den letzten 10 Jahren sehe ich einen globalen Temperaturanstieg um ca. 0,15 °C.

    "Könnte auch auf diese Lehrer zutreffen."

    Was soll diese Anmerkung?

    "Dieser ist kein Klimatologe, sondern Eisforscher. Keine seriöse Quelle (primaklima)."

    Herr Hoffmann ist sehr wohl beim PIK in der Klimaforschung tätig. Die Eisforschung ist ein wichtiger Bestandteil der Klimaforschung. Die Quelle mag nicht seriös sein, der Artikel ist es schon. Sind Ihre Quellen (Eike und google) seriöser?

  133. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert=Kaßmann

    *Könnten Sie bitte einmal konkret auf die Fragen antworten, anstatt immer auf Vortäge dieses Herrn Beck zu verweisen:

    Wie erklären Sie die gewaltigen CO2-Schwankungen in den Grafiken von Herrn Beck?*

    Herr Kaßmann fragt und Sie Herr Seifert möchten eine Antwort auf seine Frage?

    *Herr Hoffmann ist sehr wohl beim PIK in der Klimaforschung tätig. Die Eisforschung ist ein wichtiger Bestandteil der Klimaforschung.*

    Also kein Klimatologe. Zudem war er nie am PIK tätig.

    Ich berufe mich auf keine Glättung der Globaltemperatur, sondern auf die monatlichen Messwerte der letzten 10 Jahre.

  134. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Latif und anderes

    Michael Krüger schrieb:

    "Könnte auch auf diese Lehrer zutreffen.

    http://www.umweltbildungszentrum.osnabrueck.de/...

    ????
    Ganz interessant der Link aber wo ist die Beziehung zu meinem Posting?

    Michael Krüger schrieb:

    "Was sagen Sie denn zu der Arbeit von Latif und der fallenden Globaltemperatur?"

    Zunächst gar nichts! Denn wenn ich Latif und seine Kollegen richtig verstanden habe, sprechen die nicht von fallenden globalen Temperaturen, sondern von einer Pause im Anstieg, was wohl ein beträchtlicher Unterschied ist. Aber ein Klimaskeptiker ignoriert natürlich solche Kleinigkeiten.

    Ob Latif nun Recht haben wird oder diejenigen Wissenschaftler, die inhaltlich dagegen halten, werden wir in wenigen Jahren wissen.

    Da ich mich nicht speziell mit diesem Bereich der Klimathematik beschäftige, erlaube ich mir auch den Luxus, keine Meinung dazu zu haben.

    Ich sehe das als Wettstreit konkurrierender Hypothesen, wie er oft in den Wissenschaften stattfindet. Letzten Endes entscheidet die Faktenlage. Latif hängt sich relativ weit aus dem Fenster, indem er regional begrenzte Voraussagen wagt. Haben er und seine Kollegen ein verfeinertes Modell entwickelt, das solche Prognosen erlaubt, sind wir in der Klimaforschung wieder einen Schritt weiter. Ob das der Fall ist, wird die tatsächliche Entwicklung des Klimas zeigen. Warten wir es also ab.

    Aber zum Schluss noch einmal für alle, die die Fakten nur wieder halb zur Kenntnis nehmen, weil mehr nicht in ihr Weltbild passt: Latif behauptet keine globale Abkühlung, er spricht lediglich von einer Verlangsamung der Erwärmung, sagt aber gleichzeitig, dass nach dieser Pause der Anstieg umso stärker ausfallen wird, wenn nämlich die natürlich auftretende Schwankung in die andere Richtung umschlägt.

    Das übersimplifizierte Weltbild der Klimaskeptiker verlangt natürlich einen stetigen Anstieg der globalen Temperaturen. Bleibt dieser aus oder gibt es sogar einmal einen ganz leichten Rückgang der Globaltemperatur, so ist für sie sofort die Theorie vom anthropogenen Klimawandel widerlegt. Mit anderen Worten: Unter den Klimaskeptikern feiert die Einfalt fröhliche Urstände.

    Beleg: Ich bin hier wiederholt gefragt worden, wie ich mir denn eine Abkühlung bei ständig steigendem CO2 erklären könne. Erklärt habe ich es schon (CO2 ist ein Klimaparameter), nur die Klimaskeptiker haben es schon wieder nicht verstanden.

  135. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Seifert = Kaßmann?

    @Michael Krüger,

    auch in diesem Punkt haben Sie Unrecht: Wer immer sich hinter Seifert verbirgt, ich bin es nicht.

    Dass unsere Fragen häufigfer den Finger in die selbe Wunde (Beck) legen, ist bei dieser Diskussion wohl unausweichlich, jedenfalls so lange, bis auch der letzte Klimaskeptiker diesen notorischen Quellenfälscher durchschaut hat.

    Im Übrigen warte ich immer noch auf die Erklärung für Becks absurde Kurven.

  136. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    Die Kurve von Latif zeigt eindeutig nach unten. Auch Herr Rahmstorf spricht von einer "Abkühlungsvorhersage".

    Beck hat in den von mir verlinkten Videobeiträgen und Internetbeiträgen selbst eine Erklärung gegeben. Hier ein weiterer schöner Beitrag zum Klimawandel.

    http://www.youtube.com/watch?v=rU7jYEwHIJc

    Ich frage mich warum Herr Seifert Ihre Frage als seine ausgibt und eine Antwort verlangt?

  137. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Schöner Beitrag??? - Schöner Unfug!!!

    Michael Krüger:

    "Hier ein weiterer schöner Beitrag zum Klimawandel.

    http://www.youtube.com/watch?v=rU7jYEwHIJc"

    Kriegen Sie dafür 'ne Werbeprämie?

    Was sollen ständig diese absolut unglaubwürdigen Beiträge irgendwelcher Spinner? Wisnewski firmiert als Enthüllungs- und Verschwörungstheoretiker, der sich nicht entblödet, auch mit weiteren Spinnern, z. B. dem "bekannte[n] Zeitrechnungsexperte[n] Heribert Illig ("Das erfundene Mittelalter")" zusammen zu arbeiten.

    Illig soll einmal seine Thesen anhand von Eisbohrkernen überprüfen, dann wird er ganz schnell feststellen, dass er nur Müll redet. Der historisch belegte Ausbruch des Vesuvs aus dem Jahr 79 passt genau zu den Ablagerungen von Vulkanstaub, die man in der entsprechend alten Schicht im Eis findet. Von wegen "erfundenes Mittelalter"! Solche Typen haben Null Ahnung!

    "Ich frage mich warum Herr Seifert Ihre Frage als seine ausgibt und eine Antwort verlangt?"

    Das fragen Sie bitte Herrn Seifert, ich kann das nicht beantworten.

    "Beck hat in den von mir verlinkten Videobeiträgen und Internetbeiträgen selbst eine Erklärung gegeben."

    Nämlich? Die möchte ich doch gerne von Ihnen referiert haben. Ich werde nicht den Zeitaufwand treiben, in irgendeinem drittklassigen Laienvideo nach irgendeiner Stelle zu suchen, die angeblich eine Erklärung gibt.

    Also jetzt mal Butter bei die Fische und flugs erklärt. Ich bin immer noch gespannt, aber jetzt schon erheblich weniger, weil bisher nur Ausflüchte kamen.

  138. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    *Nämlich? Die möchte ich doch gerne von Ihnen referiert haben. Ich werde nicht den Zeitaufwand treiben, in irgendeinem drittklassigen Laienvideo nach irgendeiner Stelle zu suchen, die angeblich eine Erklärung gibt.*

    Da müssen Sie schon durch.

    Wisnewski hat als Experten den theoretischen Physiker Gerhard Gerlich vorzuweisen. Herr Rahmstorf und Schellnhuber sind ebenfalls theoretische Physiker.

    http://www.muslim-markt.de/...iew/2007/gerlich.htm

  139. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    @Michael Krüger

    "Da müssen Sie schon durch."

    Tut mir leid, das tue ich mir nicht an. Kompromissvorschlag, Sie sagen mir genau (Link auch noch einmal angeben, ab welcher Minute Becks "Erklärung" beginnt. Den ganzen Beitrag in der miserablen Qualität mit all dem dummen Geschwätz ertrage ich nicht. (Nicht, dass ich die Hoffnung hätte, dass das, was Beck vorzutragen hat, weniger dummes Geschwätz ist.)

    "Wisnewski hat als Experten den theoretischen Physiker Gerhard Gerlich vorzuweisen. Herr Rahmstorf und Schellnhuber sind ebenfalls theoretische Physiker."

    Sie haben vergessen, bei Gerlich den "Experten" in Anführungszeichen zu setzen. Das Thema Gerlich sollte doch wohl eigentlich ausdiskutiert sein. Wer außerhalb der Klimaskeptikerszene nimmt den denn noch Ernst? Und nicht einmal bei den Klimaskeptikern wird er durchweg akzeptiert. Die meisten sind doch froh, wenn der Name überhaupt nicht erwähnt wird, weil sie sich wiederum auch nicht trauen, sich von dessen Unsinn öffentlich zu distanzieren.

  140. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Hoffman

    @Thorsten Seifert

    #Herr Hoffmann ist sehr wohl beim PIK in der Klimaforschung tätig. #
    Ist das PIK in Potsdamm oder in Frankreich ?
    Hoffmann ist jedenfalls nicht in Potsdamm

    Woher nei Beck die CO2 Mengen kommen ?
    Woher kommen sie dem im Amazonas Regenwald ? ( Hatten wir gerade hier im Gespräch)

  141. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Latif und anderes

    @Martin Kaßmann
    #"Könnte auch auf diese Lehrer zutreffen.
    http://www.umweltbildungszentrum.osnabrueck.de/...
    Wer lesen kann ist im Vorteil:
    Wer über Beck als Lehrer herzieht, und sieht wer hier postet und wer in obigen Link zu finden ist.....

    btw Beck ist Biochemiker, Diplombiologe und Lehrer, in der Reihnefolge.
    Also so ganz ahnungslos wie ihn hier jeder gern hinstellt ist er nicht.
    Insofern weiß er auch was CO2 Messungne sind, wie sie vorgenommen wurden und diese Arbeit über 180 CO2 Messung wurde im peer review Verfahren veröffentlicht.
    Ist aber Für die hier anwesenden Diplom-Diffamierer egal.

  142. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert

    *"Ich frage mich warum Herr Seifert Ihre Frage als seine ausgibt und eine Antwort verlangt?"

    Das fragen Sie bitte Herrn Seifert, ich kann das nicht beantworten.*

    Herr Seifert, was haben Sie sich dabei gedacht?

  143. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Latif und anderes

    @Martin Kaßmann
    #(CO2 ist ein Klimaparameter),#
    Laut "Konsens" der "braven=guten" Klimaforscher aber der Hauptfaktor, alles andere ist mehr oder weniger vernachlässigbar, weswegen wir ja munter mit CO2 Ablaßbriefen handeln.

  144. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    CO2-Mengen?

    Krischna Gans schrieb:

    "Woher nei Beck die CO2 Mengen kommen ?
    Woher kommen sie dem im Amazonas Regenwald? (Hatten wir gerade hier im Gespräch)"

    Toll, wenn eine Frage mit einer Gegenfrage beantwortet wird, das hilft ungemein weiter!

    Trotzdem würde ich sagen, dass sich auch der Amazonas-Regenwald schwer täte, innerhalb von wenigen Jahren zunächst einmal 200 Milliarden Tonnen CO2 abzugeben (was vielleicht noch ganz entfernt durch übermäßiges Abholzen erklärt werden könnte) und sie danach ebenso innerhalb von wenigen Jahren wieder aufnimmt (dahinter steht dann wohl ein Aufforstungsprogramm von titanischen Ausmaßen!).

    Nee, bitte konkret: Woher? Wohin?

    Bis jetzt kam von Euch Klimaskeptikern gar nichts dazu. Gebt doch endlich zu, dass Beck ein heilloser Dummschwätzer ist und die meisten Klimaskeptiker das nicht merken, weil sie selbst keine Ahnung haben.

    Ich habe konkrete Zahlen genannt: 100 ppm zusätzlich in zehn Jahren = 200 Milliarden Tonnen Kohlenstoff mehr in der Atmosphäre, also locker das dreifache dessen, was heute anthropogen emittiert wird, wo kommen die her, wo gehen sie wieder hin?

    Entweder die Frage beantworten oder sich von Beck distanzieren, sonst ist die ohnehin schon geringe Glaubwürdigkeit vollends dahin.

  145. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    *Ich habe konkrete Zahlen genannt: 100 ppm zusätzlich in zehn Jahren = 200 Milliarden Tonnen Kohlenstoff mehr in der Atmosphäre, also locker das dreifache dessen, was heute anthropogen emittiert wird, wo kommen die her, wo gehen sie wieder hin?*

    Liegt vielleicht daran, dass Sie nicht gewillt sind Becks Videos und Beiträge zu sichten. Schade.

  146. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Beck

    @Martin Kaßmann

    btw - Beck hat das nicht gemessen, ist das schon mal wenigstens verstanden worden ?

  147. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Peer review bei Beck???

    "btw Beck ist Biochemiker, Diplombiologe und Lehrer, in der Reihnefolge.
    Also so ganz ahnungslos wie ihn hier jeder gern hinstellt ist er nicht.
    Insofern weiß er auch was CO2 Messungne sind, wie sie vorgenommen wurden und diese Arbeit über 180 CO2 Messung wurde im peer review Verfahren veröffentlicht."

    Peer review? Etwa im pseudo-Wissenschafts-Magazin von Sonja A. Boehmer-Christiansen, Mitunterzeichnerin des "Klimamanifests von Heiligenroth"?

    Unter peer review verstehe ich eigentlich etwas anderes.

    Wenn Beck angeblich weiß, was CO2-Messungen sind, wie kommt dann sein Unsinn über den CO2-Gehalt zustande?

    Wo bleibt die Antwort darauf? Seine Thesen sind im höchsten Maße absurd und bestenfalls von einem wissenschaftlichen Laien zu erwarten. Die Fälschungen und Manipulationen, die Beck nachweislich vorgenommen hat, disqualifizieren ihn endgültig als jemanden, dessen wissenschaftliche Aussagen Ernst genommen werden müssten. Sich irren ist OK, Grafiken zu verfälschen unentschuldbar!

    Beleg:http://www.realclimate.org/...weirdest-millennium/

    und

    http://www.realclimate.org/...nipulation-lesson-2/

    sowie

    http://www.realclimate.org/.../beck-to-the-future/

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

  148. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Wo ist die Abkühlung, Herr Krüger?

    @ Michael Krüger

    Georg Hoffmann "ist also kein Klimatologe"

    Georg Hoffmann ist seit gut 15 Jahren in der Klimaforschung tätig. Er hat an der Ruhruniversiät Bochum Physik studiert und am Max-Planck Institut für Meteorologie promoviert mit einem Thema aus der Paleoklimamodellierung. Momentan ist er am Laboratoire des Sciences du Climat et de l'Environnement (LSCE) in Gif sur Yvette bei Paris tätig.

    Nach meiner Kenntnis hat er auch am PIK gearbeitet.

    Noch Fragen?

    "Ich frage mich warum Herr Seifert Ihre Frage als seine ausgibt und eine Antwort verlangt?
    Herr Seifert, was haben Sie sich dabei gedacht?"

    Weil ich die selbe Frage vor 14 Tagen auch schon gestellt habe und wie Herr Kaßmann hierauf bis heute keine Antwort erhalten habe.

    "Woher nei Beck die CO2 Mengen kommen ?
    Woher kommen sie dem im Amazonas Regenwald ?"

    Das hat Herr Kaßmann Ihnen schon erklärt.
    Sie können gerne auch in der Rauchfahne eines Vulkanes CO2-Messungen nehmen und diese dann als globale CO2-Konzentration verkaufen. Ähnlich hat es Beck bei seiner tollen Grafik gemacht.

    "Insofern weiß er (Beck) auch was CO2 Messungne sind, wie sie vorgenommen wurden und diese Arbeit über 180 CO2 Messung wurde im peer review Verfahren veröffentlicht."

    Über diese Aussage kann ich nur laut lachen! Herr Beck würfelt irgentwelchen lokalen Meßergebnisse willkürlich zusammen und macht daraus eine globale Grafik. Dies zeigt, dass er eben nicht weiss, wie derartige Messungen zustande kommen. Wer so mit Messergebnissen umgeht, hat sich selbst disqualifiziert!

  149. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Wo ist die Abkühlung, Herr Krüger?

    @ Michael Krüger

    "Ich berufe mich auf keine Glättung der Globaltemperatur, sondern auf die monatlichen Messwerte der letzten 10 Jahre."

    Von den monatlichen Messwerten allein lässt sich nicht immer direkt ein Trend erkennen, wie Sie in Ihrem Fall sehen können. Erst eine rechnerische Glättung aus all diesen Daten macht einen Trend deutlich. Alle mir bekannten Trends für die letzten Jahre und Jahrzehnte zeigen einen Temperaturanstieg. Also von "Abkühlung" keine Spur.

    Daher nochmal meine Bitte: Zeigen Sie mir einen Trend, der eine globale Abkühlung zeigt. Da Sie hierzu offenbar nicht in der Lage sind gehe ich davon aus, dass Sie Ihre Behauptungen nicht belegen können!

    Die Vorgehensweise der sog. Skeptiker ist immer die selbe: Man sucht sich ein besonders heisses Jahr heraus und definiert etwas kühlere Folgejahre direkt als globale Abkühlung! Daher meine Bitte: Schauen Sie sich die globale Temperaturentwicklung der letzten Jahrzehnte an und nehmen Sie nicht immer das El Nino Jahr 1998 als Ausgangspunkt! Dies ist hochgradig unseriös!

  150. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann, Seifert

    @Kaßmann

    Wie ich sehe haben Sie leider die Beiträge von Herrn Beck nicht gesichtet. Auch zu Herrn Fahrbachs Aussagen fällt Ihnen nichts ein? Schade.

    @Seifert

    Nehmen Sie als Startpunkt z.B. 2002 und verschiedene Trends. Was sehen wir? Leicht fallende Temperaturen.

    http://klimakatastrophe.files.wordpress.com/...843

    Selbes zeigt der Trend des MET OFFICE, deren Daten auch das IPCC verwendet.

    http://hadobs.metoffice.com/...stics/global/nh+sh/

    Fazit: Der CO2-Gehalt steigt und die Temperatur fällt. Also kein Zusammenhang. Das wissen Sie und versuchen deshalb das Thema immer auf Herrn Beck zu lenken, der hier keine Antwort geben kann. Seine Kommentare wurden hier gelöscht. Zudem ist Herr Beck nicht das Thema, sondern die sinkende Globaltemp. (Abkühlungsphase) bei steigendem CO2.

  151. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Beck und 3sat

    @ Michael Krüger

    "Liegt vielleicht daran, dass Sie nicht gewillt sind Becks Videos und Beiträge zu sichten. Schade."

    Ich bin nur nicht gewillt, mir stundenlang irgendwelche nichtssagenden Sendungen anzusehen, um eine bestimmte Stelle, von der ich ohnehin annehmen muss, dass sie nur Unsinn enthält, herauszupicken.

    Aber den Kompromissvorschlag habe ich ja schon gemacht: Sagen Sie mir, ab welcher Minute die Ihrer Meinung nach relevanten Äußerungen von Beck beginnen und ich schaue mir das an.

    Zudem könnten Sie immer noch in ein oder zwei Sätzen sagen, wie Beck seine CO2-Achterbahn begründet. Dass Sie es trotz mehrfacher Aufforderung nicht tun, zeigt m. E. deutlich, auf wie schwachen Füßen Ihre Argumentation aufgebaut ist.

    "Hier Herr Beck mit Experten bei 3SAT.
    http://www.youtube.com/watch?v=6FkBf5xIUEc
    Herr Kaßmann, sind Sie bereit dafür?"

    Experten kann ich in diesem Beitrag nicht entdecken. Außerdem war Beck nicht bei 3sat, sondern der Sender hat bewusst einen provokativ gestalteten Beitrag in eine andere Sendung eingebettet:
    http://www.youtube.com/watch?v=b4-bHRiGX0g

    Es spricht Bände über die Verlogenheit der Klimaskeptiker, dass der Beck-Beitrag fein säuberlich aus dem Zusammenhang herausgeschnitten wurde und nun quasi als 3sat-Dokumentation verkauft wird.

    In dem von mir verlinkten Beitrag werden Beck und Kumpanen jedenfalls ziemlich demontiert.

    Doch allein das kritische Betrachten der Äußerungen reicht schon aus, um die Herren als Scharlatane zu entlarven. Wenn Beck zum Beispiel sinngemäß sagt:

    "Fahren Sie doch so viel Auto wie sie wollen, wir Menschen tragen sowieso weniger als 1% zu den CO2-Emissionen bei."

    Dieser Mensch hat offensichtlich überhaupt keine Ahnung oder noch schlimmer, er redet wider besseres Wissen!

    Erstens stimmt diese Zahl überhaupt nicht (es sind schon deutlich mehr als 5%).

    Zweitens ist die Zahl von nachgeordneter Bedeutung, weil es darauf ankommt, um wie viel wir Menschen den CO2-Gehalt der Atmosphäre durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe schon erhöht haben und das sind bereits über 35% mit weiter steigender Tendenz.

    In einem Wort: Beck lügt mal wieder!

  152. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert - Hoffmann

    Herr Hofmann ist Eisforscher und war nie am PIK tätig. Hier seine Seite:

    http://www.ipsl.jussieu.fr/...nn/hoffmannengl.html

    Paleoklima (Isotope die man im Eis abließt) ist das Klima der Vergangenheit. Wir sprechen aber vom Klima der Zukunft. Modelle für das Klima der Zukunft erstellt Herr Hoffmann nicht. Also kein Experte.

    Herr Kaßmann gibt als Quelle realclimate an. Ebenfalls keine seriöse Quelle. Wo ist dort das per review und die wiss. Publikation?

  153. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann - Beck

    Ihr Thema ist offensichtlich Herr Beck.

    Nun gut.

    Dann können Sie sich seinen Vortrag am 17.07. in der UNI Bayreuth anhören. Dort nimmt er zu Ihrer Frage Stellung.

    "Evidence of variability of atmospheric CO2 concentration during the 20th century ".

    http://www.geo.uni-bayreuth.de/kolloq/

    Außerdem hat er ein weiteres Manuskript für einen Artikel verfaßt, dass er gerade zur Begutachtung eingereicht hat: "50 Years of Continuous Measurement of CO2 on Mauna Loa". Dieser wird auch, wenn die Gutachter nicht von der anderen Seite sind auf Deutsch erscheinen: "50 Jahre kontinuierliche CO2-Messung auf Mauna Loa".

    Dass sollte Ihre Fragen beantworten. Im Übrigen ist die Doku mit Herrn Beck so bei 3SAT gelaufen und wird nicht als solche verkauft.

    http://www.biokurs.de/treibhaus/180CO2_supp.htm

  154. Raimund Leistenschneider Antworten | Permalink

    Kai Möller Leistenschneider - Sonner 28.

    Sehr geehrter Herr Kai Möller,

    vielen Dank für die bereitgestellten Links und ihre Äußerungen.

    Punkt 1

    Es wäre schön, wenn die Wissenschaft von äußeren, nicht wissenschaftlichen Einflüssen, unberührt wäre und nur dem Ziel, der wissenschaftlichen Wahrheitsfindung, verbunden wäre. Da dies nicht so ist (ich erinnere hier z.B. an die sehr deutlichen Worte des damaligen Vorsitzenden der Max Planck Gesellschaft auf der EXPO 2000: "Es ist nicht zu bestreiten dass es auch in der Wissenschaft - häufiger als uns Wissenschaftlern lieb ist - Lug und Trug gibt, nicht nur fahrlässige Schlamperei, sondern wirklich absichtsvollen Betrug." und Prof. Dr. Gerald Haug, der dies im Spiegel 25/2007, S. 166, diplomatischer ausgedrückte: “Die Programmförderung führt dazu, dass Forscher zu stark kontrolliert und eingeengt sind“.), ist es angebracht, Forschungsarbeiten entsprechend auch den (nicht wissenschaftlichen) Rahmenbedingungen zu betrachten. Abgesehen davon, hat Misstrauen in der Wissenschaft noch nie geschadet, sondern ist vielmehr Garant für eine wahrheitsfindende Wissenschaft. Auch Sie weisen darauf hin, dass Arbeiten, die von der „Gegenseite“, also den Klimaskeptikern kommen, unseriös sein können.

    Ein schönes Beispiel, wie Arbeiten, nach Ihrer Formulierung „zurechtgebogen“ werden (zurechtbiegen heißt in diesem Fall, dass sie nicht falsch sind, aber in eine bestimmte Richtung interpretiert werden sollen), ist in Spektrum der Wissenschaft 05/08 auf der linken Temperaturkurve auf S. 72 zu betrachten. Dort ist die historische Temperaturkurve des Holozäns zu sehen. Die Abbildung stimmt mit einschlägigen Untersuchungen hierzu überein (http://www.hamburger-bildungsserver.de/...te3.html oder http://www.joergresag.privat.t-online.de/...mp.jpg), bis auf den Abschnitt, der die Temperaturkurve der Neuzeit zeigt. Hier geht der Graph in eine steil ansteigende Kurve über, deren Wert (sowohl die durchgezogene, als auch die punktierte Linie) auf, bzw. über dem des Holozänmaximums liegt, was physikalisch definitiv falsch ist, durch entsprechende math. Bearbeitung aber beeinflusst wird. Ein weiteres Beispiel, wie Daten „zurechtgebogen“ werden ist beim DWD zu betrachten (siehe meine Antwort vom 30.04.08 im Blog „Der Hansen-Faktor) – gleiches gilt auch z.B. für das Hadley-Center, oder dem AWI. Alle benutzen Temperaturreihen, die auf unterschiedlicher Datenqualität beruhen, stellen diese aber unkommentiert in ein und derselben Kurve dar (Anlage 4 in: http://home.arcor.de/meino/klimanews/index.html).

    Wie Sie auf die Feststellung kommen, dass von mir behauptet wurde, die Sonnenaktivität hätte seit 1980 zugenommen, ist mir ein Rätsel. Bereits Herrn Prof. Dr. Rahmstorf habe ich im Blog „Der Hansen-Faktor“ am 24.04.08 mitgeteilt, dass die Sonne ihr Allzeithoch im 20. Jahrhundert 1960 hatte und nicht wie von ihm beschrieben, die Sonnenaktivität seit 1940 nicht mehr zugenommen hätte. Seit 1980 ist die Sonnenaktivität zwar nicht mehr auf diesem Allzeithoch, aber (im Betrachtungszeitraum der letzten 150 Jahre, 2- und 3.-größte Zyklen) auf sehr hohem Niveau, was auch die Max Planck Gesellschaft mit ihrer Aussage „Sonne seit über 8.000 Jahren nicht mehr so aktiv wie heute“ bestätigt. Ihre Beschreibung: „Sie gehen NICHT zwingend davon aus, dass die von ihnen zuvor verlinkten Seiten eine verstärkte Sonnenativität seit 1980 zeigen. Das war der wesentliche Punkt meiner Frage an Sie“ beruht demnach auf einer Fehlinterpretation Ihrerseits.

    Die Verlinkung zu Meteo-Schweiz, die eine weiter steigende Sonnenaktivitätskurve bis über das Jahr 2000 hinaus zeigt, ist sehr leicht zu begründen, weil es sich hier, im Gegensatz zur Abbildung auf der Internetseite des Standfort-Solar-Centers nicht um eine Pentade-Glättung, sondern um eine Dekaden-Glättung der Sonnenaktivitätskurve handelt. An diesem Beispiel wird deutlich, wie sehr für den „Normalbürger“, zum einen scheinbar widersprüchliche Aussagen entstehen und zum anderen auch „manipuliert“ werden kann, da, je größer der Glättungszeitraum, desto abgekoppelter die Kurve von der Realität ist. So ist auch verständlich, dass die z.B. von Herrn Prof. Dr. Rahmstorf erstellten Temperaturkurven (z.B. im Blog „Ist die Erderwärmung vorbei?“) eine weiter steigende Temperatur angeben, obwohl diese seit 5 Jahren fällt.

    „Ganz neuen Untersuchungen zufolge ist allerdings in den letzten 20 Jahren keine wesentliche langfristige Veränderung der Sonnenaktivität zu beobachten. Die globale Temperaturzunahme in dieser Zeit muss demnach primär andere Ursachen haben (PMOD/WRC 1997: Annual Report. World Radiation Centre, Davos).“ Neben der bereits geschilderten Sonnenaktivität findet sich die Antwort in den Untersuchungen des “Earthshine Project“ (Prof. Goode, Direktor des Big Bear Solar Observatoriums und Prof. Koonin vom California Institute of Technology, unterstützt von der NASA) über die Veränderungen der Erdalbedo: http://www.friendsofscience.org/...ge_Science.html und die dortige Verlinkung.

    Punkt 2

    Sie können nicht erwarten, dass ich Ihnen auf Ihre vorweggenommene Antwort „Sie werden mir sicher Recht geben,…“ beipflichte. Die Kurve zeigt eindeutig die gleiche Charakteristik (Anstiegszeit, Erreichen des Maximum, Halten und Abfallen) wie der 23. Sonnenzyklus. Die zeitliche Verschiebung der beiden Kurven geht aus der Abbildung „Climate Smoothing“ im Link http://scienceandpublicpolicy.org/...ceedings.html (es handelt sich um renommierte Wissenschaftler, die sich nicht einer vorherrschenden Meinung anschließen - siehe auch Global Warming Petition, die von fast 20.000 Wissenschaftlern unterschrieben wurde, darunter etliche Nobelpreisträger - und nicht wie von Ihnen dargestellt, um eine unseriöse Quelle!) hervor und dem Wissen über die Trägheit des Klimasystems Erde und insbesondere der zeitlichen Pufferung von Wasser.

    Punkt 3

    Wie jedem wissenschaftlich Interessierten klar ist, gibt es keinen physikalischen Wertwechsel ohne Korrelation (actio = reactio). Insofern kann ich Ihre Zusammenfassung nicht nachvollziehen. Sie gibt auch nicht dass wider, was von mir dargelegt wurde – die Aussage „Sonne seit über 8.000 Jahren nicht mehr so aktiv wie heute“, also über das Jahr 1980 hinaus bis zu diesem Jahrtausend, stammt nicht von mir, sondern von der wissenschaftlich renommierten Max Planck Gesellschaft.

    Das komplexe Klimasystem Erde besteht aus Komponenten, die in zeitlicher Nähe zu einer Energiezufuhr (durch die Sonne) stehen. Zu diesen zählen z.B. die Atmosphärengase (Anmerkung: Der Wassergehalt in der Atmosphäre wirkt indes auch zeitlich verzögert) und die Oberflächentemperatur Land, als auch aus Komponenten, die in zeitlicher Verzögerung zu einer Energiezufuhr stehen. Dies sind u.a. die großen (ca. 70%) Meeresflächen. Jeder weiß aus Erfahrung, das eine Menge Wasser nicht unmittelbar zum kochen gebracht werden kann und erwärmtes Wasser seine Energie nicht schlagartig wieder abgibt. Daher dient Wasser in Heizungsanlagen als Wärmespeicher. Insofern kann es für Klimatendenzen niemals einen rein zeitnahen Zusammenhang, sondern immer einen kombinierten zeitnahen und zeitverschobenen Zusammenhang geben.

    PS.:

    Wenn Sie in ihrem Vergleich mit dem „Zapfhahn“ die Sonne als solchen gemeint haben, dann sind wir uns doch einig, dass der alleinige „Verursacher“ von Wärmeenergie, also Erwärmung für die Erde, die Sonne und nichts als die Sonne ist. Viele Grüße R.L.

  155. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann - Video

    "In dem von mir verlinkten Beitrag werden Beck und Kumpanen jedenfalls ziemlich demontiert."

    Das sehe ich anders. Der Herr auf dem Stuhl wird demontiert. Der Moderator ist ein bekannter Klimakritiker. Den Film hat im Übrigen "solarkritik" eingestellt, ein Mitstreiter von Herrn Beck.

  156. Dr.-Ing. Adalbert Rabich Antworten | Permalink

    Seriösität Klimaforschung

    R. Leistenschneider - 03.06.12.15 unter Pkt. 1 - führt das Zurechtbiegen von aus Fakten eliminierten Formeln als unseriös an. Auch das Verwenden von Meßdaten ohne Angabe des Verfahrens und "genormter" Methodik ist nicht vertrauenerweckend. Zudem kann man fast durchweg feststellen, dass die Repräsentativiität der Probenahme-Daten nicht geprüft und dargestellt ist. Manchmal gewichtet man Meßdaten mit einer Qualität, die ihnen nicht zukommt. Hier ist bedauerlicherweise eine Wissens- und Wissenschaftslücke vorhanden. Es wird Zeit, dass diese geschlossen wird, damit man wirklich vergleichbares miteinander vergleichen kann.
    Es ist auch ermüdend, im wesentlichen dieselben Diskutanten vorzufinden, wo bei einigen die Bereitschaft zur wissenschaftlichen Argumentation kaum vorhanden zu sein scheint.

  157. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Michael Krüger - Beck

    "Außerdem hat er ein weiteres Manuskript für einen Artikel verfaßt, dass er gerade zur Begutachtung eingereicht hat: "50 Years of Continuous Measurement of CO2 on Mauna Loa". Dieser wird auch, wenn die Gutachter nicht von der anderen Seite sind auf Deutsch erscheinen: "50 Jahre kontinuierliche CO2-Messung auf Mauna Loa".

    Dass sollte Ihre Fragen beantworten."

    Tut es keineswegs. Ein Koolqium im Juli nützt mir ebensowenig, wie Papers, die noch veröffentlicht werden sollen. Wenn sie dazu noch die Qualität der bisher von Beck herausgegebenen Papiere haben, taugen sie nur für die Tonne.

    Sie weichen mir alos immer noch aus. Es sollte doch ein Leichtes sein, eben mit zwei drei Sätzen zu sagen, wie Beck seine behaupteten gigantischen Schwankungen begründet.

    "Im Übrigen ist die Doku mit Herrn Beck so bei 3SAT gelaufen und wird nicht als solche verkauft."

    Das ist eindeutig falsch! Wer sich die beiden YouTube-Beiträge ansieht,
    (1)
    http://www.youtube.com/watch?v=6FkBf5xIUEc
    (2)
    http://www.youtube.com/watch?v=b4-bHRiGX0g

    erkennt unschwer, dass sie aus ein und derselben Sendung, nämlich der Rundschau, zusammengeschnitten sind. Da der YouTube-Auftritt von einem Klimaskeptiker stammt, wahrscheinlich in manipulativer Absicht. Das ist ganz klar zu beweisen:

    In (1) taucht bei 7:11 min der Glaciologe Bösch auf. Exakt derselbe Ausschnitt findet sich auch in (2), nämlich ab 1:18. Hier "leider" etwas schlampig geschnitten, denn die ersten paar Frames der Sequenz (1:18), die beim normalen Betrachten gar nicht wahrgenommen werden, zeigen den Medienforscher Hans Mathias Kepplinger, der in (1) genau diesem Beitrag vorausgeht. Dieser Teil von (1) entstammt also (2) und ist in diesem gekürzt worden, während in (1) alle kritischen Kommentare fehlen.

    Außerdem sagt Stöcker in Bezug auf Becks 1%-Lüge: "Ich weiß nicht, wie der Herr rechnet, der das im Beitrag sagt." (4:08)

    Später heißt es noch einmal: "Jetzt sagt der Forscher Mangini im Film, ..." (5:27)
    Mangini taucht aber nur in (1) ab 5:03 auf.

    Worauf bitte soll sich "im Film" beziehen, wenn nicht auf den entsprechenden Teil von (1)?

    Wollen Sie das tatsächlich nicht bemerkt haben oder lügen Sie hier bewusst?

    Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie ein wenig mehr Nähe zur Wahrheit fänden und uns in Zukunft mit Ihren ach so tollen Verweisen auf filmischen Schund bei YouTube und GoogleVideo verschonen würden.

    Beck ist für Klimaskeptiker ein absolut untauglicher Partner, da er durch seine Lügen und Fälschungen jeden Rest von Glaubwürdigkeit zerstört und schadet Ihren verzweifelten Rechtfertigungsversuchen eher als dass er Ihnen etwas nützen könnte.

  158. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    1. Sie haben leider wieder meine Links nicht angeschaut. Zu Herrn Becks Vortrag am 17.07. in Bayreuth hätten Sie sonst das gefunden.

    http://www.geo.uni-bayreuth.de/...08_ss&id2=13

    Ihre Frage wurde somit beantwortet.

    2. Der Beitrag wurde von 3SAT gesendet. Danke für die Bestätigung.

    Sie sagten erst: "...der Sender hat bewusst einen provokativ gestalteten Beitrag in eine andere Sendung eingebettet...In dem von mir verlinkten Beitrag werden Beck und Kumpanen jedenfalls ziemlich demontiert."

    Und jetzt war es angeblich ganz anders, ein Klimaskeptiker ist der Übeltäter und Sie stimmen dem von Ihnen verlinkten Teil 2 nicht mehr zu?

    Sie sind ein sehr wankelmütiger Mensch und scheinen von Vorurteilen geprägt zu sein und zum Selbstschutz sich mit Beck und Kritikern nicht auseinander zu setzen. Schade.

  159. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Michael Krüger - Beck

    "1. Sie haben leider wieder meine Links nicht angeschaut. Zu Herrn Becks Vortrag am 17.07. in Bayreuth hätten Sie sonst das gefunden.

    http://www.geo.uni-bayreuth.de/...08_ss&id2=13

    Ihre Frage wurde somit beantwortet."

    Mitnichten. Beck faselt dort etwas von "arctic warming since 1918 to 1939 ... with a subsequent decrease of CO2 absorption in distinct absorption hotspots (e.g. near Spitsbergen)".

    Hotspots? You must be joking!

    Beck behauptet einen Anstieg von rund 100 ppm CO2 in den Jahren 1935 bis 1942. Das sind 200 Milliarden Tonnen CO2! Da reicht ein "subsequent decrease of CO2 absorption in distinct absorption hotspots" Wischi-Waschi-Gelabere nicht aus. Hier müssten konkrete Zahlen her. Außerdem bleibt die Frage, welcher Mechanismus (Abkühlung?) dann bis 1957 diesen Wert auf ziemlich genau das Niveau abgesenkt hat, der dann auf Mauna Loa gemessen wurde und warum seitdem Becks Achterbahn-Kurve in ein "sanftes" Ansteigen völlig ohne die starken Schwankungen der Vorzeit zu verzeichnen ist? Diese Fragen bleiben weiterhin völlig offen!

    "2. Der Beitrag wurde von 3SAT gesendet. Danke für die Bestätigung."

    ???? Habe ich nie anders behauptet.

    "Sie sagten erst: "...der Sender hat bewusst einen provokativ gestalteten Beitrag in eine andere Sendung eingebettet...In dem von mir verlinkten Beitrag werden Beck und Kumpanen jedenfalls ziemlich demontiert."

    Und jetzt war es angeblich ganz anders, ein Klimaskeptiker ist der Übeltäter und Sie stimmen dem von Ihnen verlinkten Teil 2 nicht mehr zu?"

    ????????????????????? Häh?
    Sie haben behauptet, (1) wäre in dieser Form auf 3sat gesendet worden, ich habe Ihnen bewiesen, dass (1) nur ein Teil eines Rundschau-Beitrages ist, der in ebenfalls geschnittener Form, nämlich ohne wesentliche Teile von (1) auf YouTube veröffentlicht wurde.

    Die Aussagen Stöcker shabe ich in keiner Weise kritisiert und stimme auch jetzt weitgehend mit ihnen überein.

    Stöcker geht hart mit Beck ins Gericht: "Ich weiß nicht, wie der Herr [gemeint ist eindeutig Beck] rechnet.

    Das weiß allerdings weder Stöcker, noch sonst irgendjemand, der der Prozentrechnung mächtig ist und auch nur etwas Kenntnis des CO2-Kreislaufs besitzt. Becks Art zu "rechnen" ist entweder schwachsinnig oder verlogen, wobei ich eher auf Letzteres tippe.

    "Sie sind ein sehr wankelmütiger Mensch und scheinen von Vorurteilen geprägt zu sein und zum Selbstschutz sich mit Beck und Kritikern nicht auseinander zu setzen. Schade."

    Ich denke, dass ich mich sehr wohl mit Beck auseinandersetze und seinen geballten Unfug mit konkreten Zahlenbeispielen ad absurdum führe. Auch mit den absurden Thesen anderer Klimaskeptiker habe ich mich schon wiederholt auseinandergesetzt.

    Das Problem ist nur: kommt man mit konkreten Zahlen, antwortet die Gegenseite nur mit heißer Luft, bestes Beispiel dafür sind Sie selbst. Wenn Sie den Streifen, in dem Beck angeblich eine Erklärung für obige Frage gibt, so gut kennen, hätten Sie inzwischen längst die Stelle benennen können, so dass ich mit wenig Aufwand mir das ansehen und dazu Stellung nehmen könnte. Ich she mir jedenfalls nicht freiwillig 40 oder mehr Minuten Unsinn an, um die drei Minuten zu finden, in denen noch größerer Unsinn verbreitet wird, was zweifelsohne der Fall ist, wenn Beck auftritt.

    Ähnliches gilt für Ihren Link zur Glenn Beck Show. Die Sendung ist ganz ihm Stile von Durkins "Global Warming Swindle" gestaltet: eine Falschaussage reiht sich an die nächste. Nicht von ungefähr treten zum Teil die gleichen verlogenen Typen (Moore, Michaels) auf. Selbstverständlich bestätigen diese "Experten" E. G. Beck. Sie kommen aus der gleichen Rosstäuschergarde. Doch das spricht eben nicht für Beck, sondern vielmehr auch gegen diese Leute, inklusive Glenn Beck.

  160. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Korrektur

    Sorry,

    100 ppm sind nicht 200 Milliarden Tonnen CO2, sondern 200 Milliarden Tonnen Kohlenstoff, was allerdings die Thesen von Beck noch abwegiger macht.

    (Habe ich erst beim Durchlesen nach dem Absenden gemerkt).

  161. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann - ich bin sehr enttäuscht

    Bitte nicht aufregen. Sie als Gymnasiallehrer haben doch solche Beleidigungen nicht notwendig. Ich bin sehr von Ihnen enttäuscht. Ich habe Sie neulich in diesem Video als Zuschauer gesehen.

    http://video.google.de/...562959789817528822&q

    18:45 – 18:57

    Ich kenne Sie von der Schule her noch als Lehrer, der im Klimaschutz aufgeht. Mann sollte es aber nicht übertreiben und seine Lebenseinstellung zum Lebenszweck machen.

  162. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Michael Krüger - Beck

    "Ich habe Sie neulich in diesem Video als Zuschauer gesehen."

    Und schon wieder liegt er daneben. Ich war mitnichten auf dieser Veranstaltung. Ich wüsst auch nicht, wieso ich dazu eingeladen werden sollte. Auf dem Bild kann ich auch niemanden entdecken, der mir ähnlich sieht.

    Und auch in Ihren sonstigen Spekulationen gehen Sie fehl. Wie ist das eigentlich, wenn man immer nur daneben haut? Könnte mit vorstellen, dass das ein ziemlich blödes Gefühl ist!

  163. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    Also Volltreffer. Der Herr mit Bart ;)

    Um zum Thema zurück zu kommen, Ihr Thema war schließlich Herr Beck. Zu dem eingestellten Beitrag von Herrn Fahrbach haben Sie noch nichts gesagt (Abkühlung auch in der Antarktis). Ist Prof. Fahrbach auch ein verlogener Typ?

  164. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Kaßmann et al

    @Micael Krüger

    Es gibt Leute, deren Beruf(ung) ist es, wenn der Name Beck auftaucht, aus allen Teilen des Netzes aufzutauchen und Unflat auszubreiten. Singer zu erwähnen ist ähnlich gefährlich.
    Wären die beiden die Nobodies zu denen sie gemacht werden sollen, warum dann die viele Mühe ? Was macht diese Herren so "gefährlich" ?
    Wie dicht sind sie an der Wahrheit ?
    Wenn es, wie ja immer behauptet wird solche Kasper sind, warum sich mit ihnen abgeben ?
    Sollen die Herren, Seifert, "Carbon-Neutral", MfdW, Laie, wie auch immer sie sich nannten als sie aus anderen Blogs rausgeflogen sind doch ruhig weiter gegen Beck, Singer & Co aufplustern, je mehr sie es tun, umso mehr freue ich mich :-)))

    btw - Singer ist dieser Tage auf Tour in Deutschland - Düsseldorf, Frankfurt, Berlin etc
    Werden jetzt wieder Mauern gebaut ?
    :-))

  165. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Video

    @Martin Kaßmann

    #Wenn Sie den Streifen, in dem Beck angeblich eine Erklärung für obige Frage gibt, so gut kennen, hätten Sie inzwischen längst die Stelle benennen können, so dass ich mit wenig Aufwand mir das ansehen und dazu Stellung nehmen könnte.#
    Warum sich nicht mit Gegenargumenten auseinandersetzen, ich schau mir ja auch jeden Schwachfug der von Eurer Seite teilweise verlinkt wird an. Also, nicht so faul im Sessel hocken, Aufforderungen verteilen und Sklavengehoppse erwarten.
    Niemand ist hier zu nichts verpflichtet, am allerwenigsten einem M. Kaßmann Folge zu leisten.

  166. Krishna Gans Antworten | Permalink

    @Martin Kaßmann
    #Könnte mit vorstellen, dass das ein ziemlich blödes Gefühl ist!#

    Wenn ja gerade so schön polemisiert wird würde ich mal unterstellen, da spricht wohl jemand mit reichlich Erfahrung auf diesem Gebiet ?

  167. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Gans

    "Es gibt Leute, deren Beruf(ung) ist es, wenn der Name Beck auftaucht, aus allen Teilen des Netzes aufzutauchen und Unflat auszubreiten. Singer zu erwähnen ist ähnlich gefährlich."

    Und erst Gerlich. Da drehen die Freunde richtig auf. Singer hat auch schöne Vorträge gebracht.

    http://video.google.de/...813812535169142352&q

    Herr Kaßmann, was sagen Sie dazu?

  168. Raimund Leistenschneider Antworten | Permalink

    CO2-Pegel aus Eisbohrkernen

    Es ist bereits öfters im Blog angeführt worden, dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre in vorindustrieller Zeit (und weiter zurück) konstante Pegel um 280 ppm aufweist und in unserer Zeit auf über 380 ppm angestiegen ist. Die Pegel aus vorindustrieller Zeit werden aus Eisbohrkernen gewonnen und zwar üblicherweise durch die sog. Eisbläschen-Methode, bei der das Eis gemahlen oder geschabt wird, wobei die in den Blasen eingeschlossene Luft entweicht und für Analysezwecke gesammelt wird.

    Auf die Gefahr hin, in ein „Wespennest zu stoßen“ und einen ganzen Wissenschaftszweig und dessen Anhänger gegen sich aufzubringen, aber sowohl die Methode, als auch die gewonnenen Werte sind ungeeignet, den CO2-Gehalt in der Vergangenheit richtig zu bestimmen, bzw. die dadurch ermittelten Kurven sind unplausibel und falsch.

    Begründung:

    Wie physikalisch bekannt und nicht abzustreiten, ist der größte CO2-(Zwischen-)Speicher das Meer. Dort sind nach Angaben diverser Institute (auch des IPCC) etwa 38.100 GT Kohlenstoff gespeichert. Weiter ist die Bindung von CO2 in Wasser stark temperaturabhängig und druckabhängig. Mit zunehmender Erwärmung gast es aus – z.B. bei einer Erwärmung von 8°C auf 10°C gasen ca. 0,17g CO2 aus 1 kg Wasser aus. Wie ebenfalls unbestreitbar, hat es in den letzten 10.000 Jahren mehrere deutliche und länger anhaltende Klimasprünge von mehreren °C gegeben. Die folgende Abbildung zeigt z.B. die Temperaturvariabilität der Sargasso-See (http://www.oism.org/pproject/s33p36.htm). Deutlich erkennbar ist, dass die Temperaturvariabilität von ca. 21,8°C bis 25,2 °C reicht. Es kann nun die gewaltige Menge CO2 ausrechnet werden, die aus dem Meer ausgaste und zuerst in die Atmosphäre gelangte und dort den CO2-Pegel hochtrieb. In allen CO2-Kurven, die aus Eisbohrkernen mit der beschriebenen Methode gewonnen wurden, ist hierzu kein Hinweis zu entnehmen – es gibt keinen „Fingerabdruck“. Des Weiteren ist bekannt, dass durch vulkanische Aktivität große Mengen von CO2 in die Atmosphäre freigesetzt werden. So gab es in den letzten 10.000 Jahren auf der Erde mehrere gewaltige Vulkanausbrüche mit dem VEI-Index 7 (Volcanic Explosivity Index). Auch dieser „Fingerabdruck“ fehlt.

    Es gibt eine weitere Methode, den geschichtlichen CO2-Gehalt in der Atmosphäre zu ermitteln, über den sog. „Stomata-Index“, also über die Atmungsöffnungen der Pflanzenblätter – je mehr Stomata, desto niedriger ist der CO2-Gehalt der Atmosphäre, weil die Pflanzen den Mangel über mehr Atmungsöffnungen auszugleichen suchen. Exakt wird das Verhältnis der Dichte der Stomata gegenüber den Oberflächenzellen betrachtet. Die Messmethode wurde 18. Juni 1999 in Science veröffentlicht (Vol. 284. no. 5422, S. 1971 – 1973) und der National Academy of Science (http://www.pubmedcentral.nih.gov/...i?artid=129389) vorgestellt. Die dort zu sehende Fig 2. gibt den historischen CO2-Gehalt wesentlich plausibler, also nachvollziehbarer an, weil hier die oben beschriebenen „Fingerabdrücke“ vorhanden sind. Unter (http://www.kennislink.nl/web/show?id=78443) ist die Abbildung zu sehen, die den Übergang von der Eiszeit zur Warmzeit zeigt und ebenfalls im Vergleich dazu die (unplausible, weil diese den Übergang zur Warmzeit, die mit vermehrter CO2-Ausgasung aus dem Meer und vermehrter Pflanzenaktivität einhergeht, nicht darstellt) CO2-Kurve aus einem Eisbohrkern. In Spektrum der Wissenschaft wurde über die Methode (in einem anderen Zusammenhang, basierend auf dem gleichen Prinzip) in 02/05 S. 9 berichtet.

    Des Weiteren haben bereits die Prof. Alexander Wilson und Austin Long von der University of Arizona in Geophys. Res., 1997, 102(C12), 26601 berichtet und dargelegt, dass sich andere und zwar höhere CO2-Konzentrationen ergeben, wenn man das Kohlendioxid durch Verdunstung und nicht über die Eisbläschen-Methode aus dem Eis abtrennt. Am deutlichsten waren die Unterschiede bei Eis aus größeren Tiefen, also aus älterem Eis des Bohrkerns, der aus vergleichsweise warmen Perioden stammte. Die Erklärung hierfür ist, dass CO2 aus den Luftbläschen in das feste Eis übergetreten ist, von wo es nur durch Verdunstung wieder gewonnen werden kann. "Kohlendioxid ist in Eis löslich", sagte Wilson. "Je tiefer man in den Eiskern eindringt, nehmen Zeit und Druck zu, und dies führt zu einem deutlichen Übertritt von Kohlendioxid ins Eis." Sie fanden heraus, dass die vorindustriellen Werte nur unwesentlich unter den heutigen CO2-Werten lagen. Siehe auch unter Scientific American (http://www.sciamdigital.com/...46-86AF-845A0BA8A41).

    Es ist also festzuhalten, dass die aus Eisbohrkernen gewonnenen CO2-Kurven falsche und zwar zu niedrige CO2-Werte angeben! Viele Grüße RL.

  169. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Michael Krüger

    "Der Herr mit Bart"????

    Was soll dieser Quatsch? Für wen auch immer Sie mich halten, ich bin jedenfalls nicht auf dieser Veranstaltung gewesen, hätte andererseits aber auch keinen Grund, das zu leugnen, denn die Teilnehmer waren sicher handverlesen und es wird wohl lecker Essen gegeben haben.

    Wollen Sie mit Singer ein neues Fass aufmachen?

    Ich schlage vor, wir erledigen erst einmal Beck und können uns dann den anderen Scharlatanen der Klimaszene zuwenden.

    Also noch einmal:

    1. Sie nennen mir die Stelle auf dem Video, an der Beck seine CO2-Achterbahn rechtfertigt.

    oder

    2. Sie referieren in ein paar eigenen Sätze die Kernpunkte seiner These. Aber bitte nicht so lapidar, wie Beck selbst mit seinen "Hotspots".

    Es geht um 200 Milliarden Tonnen Kohlenstoff, die innerhalb von 10 Jahren auftauchen oder verschwinden? Woher? Wohin?

    So lange kein Klimaskeptiker dafür eine plausible Erklärung bieten kann, bleiben Beck und alle, die ihn zu rechtfertigen versuchen Fantasten mit Null Ahnung von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen.

    Man kann doch nicht behaupten, dass der Mond aus grünem Käse gemacht sei, sich aber permanent weigern, eine Erklärung dafür zu geben, wie dann trotzdem eine Dichte von 3,3g/cm3 zustande kommt.

    Im übertragenen Sinne tut Beck aber genau das. Er kann nicht einfach eine bestimmte Änderung des CO2-Gehaltes behaupten und dann den Nachweis der damit verbundenen Stoffströme schuldig bleiben.

    Die Atmosphäre enthält rund 800 Gt Kohlenstoff, entsprechend knapp 400 ppm, also entspricht 1 ppm 2 Gt, Becks 100 ppm-Schwankung 200 Gt. Das ist und bleibt der Knackpunkt. Jede Erklärung, die er dafür liefert, muss wiederum wissenschaftlich nachvollziehbaren Kriterien genügen. Tun sie das?

    Es kann doch eigentlich nicht so schwer sein, eine solche Frage zu beantworten. Es sei denn, man ist Klimaskeptiker und hat sich mit seinen eigenen unhaltbaren Behauptungen in eine Sackgasse maneuvriert, aus der man nun nicht mehr herauskommt. Hilf, Guru Beck, hilf!

  170. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    CO2 im Meerwasser

    @ Raimund Leistenschneider

    Ich fürchte, Sie haben in Ihrer Argumentation einen wichtigen Punkt übersehen: Sie gehen davon aus, dass das Meerwasser ein besserer Sprudel ist, nämlich völlig mit CO2 gesättigt, so dass es bei Erwärmung sofort ausgasen würde, wie eine Brauseflasche, die man in die Sonne legt.

    Das Volumen des Meerewassers beträgt ca. 1,4 Gkm3 = 1,4 *10E18 Tonnen. Ihre 38100 Gt C entsprechen zufällig rund 1,4 *10E14 t CO2, so dass bei angenommener gleichmäßiger Verteilung des CO2 auf das Meerwasser pro m3 100g CO2 gelöst sein müssten, mithin im Durchschnit 0,1g/l. Die Löslichkeit von CO2 liegt jedoch zwischen 3,3g/l (0 °C) und 1,4 g/l (25 °C). Meerwasser ist also weit von seiner Sättigungsgrenze entfernt und würde auch bei Erwärmung nur relativ wenig CO2 ausgasen.

    Ihre These: "Deutlich erkennbar ist, dass die Temperaturvariabilität von ca. 21,8°C bis 25,2 °C reicht. Es kann nun die gewaltige Menge CO2 ausrechnet werden, die aus dem Meer ausgaste und zuerst in die Atmosphäre gelangte und dort den CO2-Pegel hochtrieb."

    bricht also bereits unter einer einfachen Überprüfung zusammen.

    "Des Weiteren ist bekannt, dass durch vulkanische Aktivität große Mengen von CO2 in die Atmosphäre freigesetzt werden."

    Auch das ist nachgewiesnermaßen falsch! Die großen Vulkanausbrüche der jüngeren Vergangenheit haben keinen besoderen Anstieg in der CO2-Konzentration zur Folge gehabt, wobei große Mengen natürlich ein sehr vager Ausdruck ist. Sie brauchen 2 Gt CO2 um die CO2-Konzentration um 1 ppm anzuheben. Durch welchen Vulkanausbruch ist so etwas jemals erfolgt?

    Ein bisschen lächerlich ist Ihre Quelle von 1993. Wie sehen Wilsons Kollegen seine These heute, 15 Jahre später? Wird sie noch ernsthaft diskutiert oder ist sie längst als kühne aber falsche Hypothese zu den Akten gelegt worden?

  171. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann - hoch genommen

    Haben Sie es immer noch nicht gemerkt. Ich habe Sie mit Beck hoch genommen. Sie gehen ja ab wie eine Rakete wenn man nur Beck erwähnt ;)

    Selbes Spiel mit seinen "Kumpanen" und den "verlogenen Typen", wie Sie sie nennen. Auf Singer springen Sie auch gleich wie tollwütig an :)

    Auf das Thema "Abkühlungsphase" wollten Sie ja nicht eingehen. Zu Herrn Fahrbachs Aussagen (Abkühlung auch in der Antarktis) kommt nichts von Ihnen. Auch zum derzeitigen Abkühlungstrend kommt nichts. Nur zur Info, hier die UAH Werte für Mai 2008.

    http://klimakatastrophe.files.wordpress.com/...414
    http://www.oekologismus.de/...oads/uah_2008-05.PNG

    Sieht derzeit alles nach "Latifs Abkühlungsphase" aus. Wenn wir im Dez. keinen El Nino bekommen, dann bleiben die Temperaturen vermutlich weiter im Keller.

  172. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Meeres CO2

    Martin Kaßmann
    #Meerwasser ist also weit von seiner Sättigungsgrenze entfernt und würde auch bei Erwärmung nur relativ wenig CO2 ausgasen.#

    dagegen die ETH Zürich in "nature:
    #Die neusten Forschungsergebnisse zeigen, dass das Meer heute deutlich mehr CO2 in die Atmosphäre ausgasen als während der letzten Eiszeit. Ozeane können zudem im Allgemeinen mehr CO2 binden, wenn sie kalt sind. Ozeane, die sich durch die Klimaveränderung erwärmen, geben mehr CO2 in die Atmosphäre ab.#
    http://fm-eth.ethz.ch/...p;pr_id=2007-87&-find
    Dann gibt es auch noch diese Studie zum Thema :
    http://www.sciencemag.org/...nt/abstract/1143791v1
    Jede Menge CO2 aus dem Meer nach Erwärmung....

    Mal 'ne ganz blöde Frage:
    #1. Sie nennen mir die Stelle auf dem Video, an der Beck seine CO2-Achterbahn rechtfertigt.#
    Wo sind wir hier und wer gibt Ihnen das Recht mit diesem Kasernenton hier rumzupöbeln ?

  173. Krishna Gans Antworten | Permalink

    "Natürliches" CO2

    Brennende Köhle-Flöze, teils natürlich, teils vom Menschen entfacht:
    http://www.sueddeutsche.de/.../artikel/326/152937/

    #"Die Zahlen sind aber sehr unsicher", sagt Stefan Voigt vom DLR, "wie viel CO2 entsteht, lässt sich nur schwer ermitteln."#

    #Ziel der Fahrt ist der tiefe Bereich des Ostchinesischen Meeres zwischen Japan und Taiwan, der so genannte Okinawa-Trog. Hier tritt in drei Gebieten zwischen 1200 bis 1600 m Wassertiefe flüssiges Kohlendioxid aus - ein weltweit einzigartiges Vorkommen.#
    http://www.io-warnemuende.de/...sonne196-2008.html
    Über Mengen wird dort nichts gesagt...

    #Gefährlich wird es, wenn große Mengen CO2 schlagartig frei gesetzt werden. Obwohl sich das Gas normalerweise nach dem Austritt schnell verteilt, kann es sich in landschaftlichen Senken oder in abgeschlossenen Gebäuden anreichern, da Kohlendioxid schwerer ist als Luft. Langsamer und unbemerkter Austritt in Wohngebieten, beispielsweise in Kellern von Häusern, ist daher gleichfalls sehr gefährlich. Die Gefahren solcher Austritte sind bekannt von natürlichen vulkanischen CO2-Entgasungen. Ausgasungen am Kratersee Lake Nyos, im afrikanischen Kamerun, töteten 1986 mehr als 1.700 Menschen. In der Region von Lazio in Italien starben in den letzten zwanzig Jahren mindestens zehn Menschen durch CO2-Freisatz aus natürlichen CO2-Quellen vulkanischen Ursprungs.#
    http://www.klimawandel.com/...der_klimawandel.html

    #Natural CO2 springs in Italy: a resource for examining long-term response of vegetation to rising atmospheric CO2 concentrations#
    http://www.blackwell-synergy.com/...ournalCode=pce
    Das soll mal für's erste so reichen.

  174. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Gans

    *Wo sind wir hier und wer gibt Ihnen das Recht mit diesem Kasernenton hier rumzupöbeln ?*

    Oberlehrerton würde ich sagen ;)

  175. Michael Krüger Antworten | Permalink

    CO2

    Wenn wir schon beim Thema CO2 sind, dann soll Herr Kaßmann erst einmal die Diff.-Gleichung nennen, mit welcher die Kohlenstoffkreislaufmodelle rechnen.

    Ohne das sind seine Rechnungen und Zahlen nur Seifenblasen.

  176. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    CO2

    "Das Thema kommt mir bekannt vor."

    Dann einen Link zu einem Posting in Readers Edition gesetzt? Fangen wir jetzt an, auf anderen Blogs nach ähnlichen Themen zu suchen, um dann darauf hinzuweisen, dass auch woanders dazu diskutiert wird????

    "

    *1. Sie nennen mir die Stelle auf dem Video, an der Beck seine CO2-Achterbahn rechtfertigt.*

    http://video.google.de/...163942523633957962&q

    Ab 21:50 anschauen."
    ?????????????????????????
    Genau das, was ich geahnt habe: Beck äußert sich mit keiner Silbe zu den CO2-Werten. Es geht in seinen Ausführungen ausschließlich um die Temperaturen der jüngsten Vergangenheit, völlig ohne Bezug zu CO2.

    Ich habe jedoch eine sehr aufschlussreiche Stelle gefunden: 23:50
    und ich kann dazu nur sagen: Becks Frau hat voll ins Schwarze getroffen!

    @Krishna Gans

    Langsam komme ich ins Grübeln: Tun die Skeptiker wirklich nur blöd oder ...?

    Zitate aus dem Kontext zu reißen um darauf sein eigenes Süppchen zu kochen, funktioniert wohl innerhalb der Gruppe der Klimaskeptiker, bei kritisch denkenden Menschen fällt man damit immer auf die Nase und demontiert auf diese Weise seine Glaubwürdigkeit immer weiter.

    Nebenbei offenbart es auch immer wieder die völlige Unkenntnise der Zusammenhänge, die mir beinahe typisch für ALLE Klimaskeptiker zu sein scheint.

    "dagegen die ETH Zürich"???
    Es gibt nicht den geringsten Gegensatz zwischen dem, was ich gesagt habe und den Aussagen der ETH Zürich.

    Sie zitieren Banalitäten und tun so, als wären es bahnbrechende neue Erkenntisse:

    "Ozeane können zudem im Allgemeinen mehr CO2 binden, wenn sie kalt sind. Ozeane, die sich durch die Klimaveränderung erwärmen, geben mehr CO2 in die Atmosphäre ab."

    Was für Sie neu ist, Herr Gans, muss es für besser Informierte keineswegs sein.

    In dem von Ihnen angeführten Artikel steht eine weitere Information, die Sie geflissentlich übersehen haben:

    "In den Meeren ist die CO2-Konzentration sechzigmal höher als in der Atmosphäre. Im globalen Kohlenstoff-Kreislauf bindet das Meer einen Teil des atmosphärischen CO2, gibt aber auch wieder CO2 in die Atmosphäre ab."

    Es ist schon lange bekannt, aber Ihrer Aufmerksamkeit wohl entgangen, dass die Meere insgesamt eine Senke für CO2 sind. Würden die Meere nicht beinahe die Hälfte des anthropogenen CO2s aufnehmen und behalten, wäre die atmosphärische Konzentration schon viel weiter angestiegen.

    Unsere jährlichen Emissionen entsprechen beinahe 4 ppm!

    Da Meere und Atmosphäre über die Meeresoberfläche in ständigem Kontakt stehen, gibt es natürlich - falls Sie wissen, was das ist - ein Fließgleichgewicht zwischen beiden Medien: die Luft gibt ständig CO2 an das Wasser ab und umgekehrt. Bleiben Temperatur, und CO2-Konzentration sowie einige andere, weniger wichtige Parameter konstant, so ändert sich die Lage des Gleichgewichtes nicht. Erhöht sich dagegen die Konzentration in der Luft (Dank unserer industriellen Tätigkeit ist das der Fall), dann nimmt das Meer netto mehr CO2 auf, als es umgekehrt an die Luft abgibt.

    Steigt dagegen die Wassertemperatur, so wird mehr CO2 im Gegenzug an die Luft abgegeben, was sich netto darin äußert, dass die Meere insgesamt weniger CO2 aufnehmen. Das kann noch eine ganze Weile so gehen und erst im Extremfall - glücklicherweise! - kann es dazu kommen, dass auch über das Meer der CO2-Gehalt der Atmosphäre erhöht wird. Tritt dieser Fall ein, dann haben wir ein sehr ernstes Problem, das im englischen als runaway climate change bezeichnet wird.

  177. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Meeres CO2

    @Martin Kaßmann
    wer das hier absondert:
    #Meerwasser ist also weit von seiner Sättigungsgrenze entfernt und würde auch bei Erwärmung nur relativ wenig CO2 ausgasen.#
    der bekommt halt albekanntes vorgesetzt.

    Hier noch ein "kleiner Aufreger" für Hysteriker:
    http://www.heise.de/tp/blogs/2/108939
    #Klimaerwärmung: Die Sonne ist es#
    Da dann auch die Original Quelle / der Original Artikel

    ;.)

  178. Krishna Gans Antworten | Permalink

    @Martin Kaßman
    #Ein bisschen lächerlich ist Ihre Quelle von 1993. Wie sehen Wilsons Kollegen seine These heute, 15 Jahre später? Wird sie noch ernsthaft diskutiert oder ist sie längst als kühne aber falsche Hypothese zu den Akten gelegt worden?#

    Treffen an der Theke:
    "Na, wie geht es Deiner These von vor x Jahren ?"
    oder wie ?
    Gibt es einen Widerspruch ?
    Hast Du Quellen oder ist das bloß die übliche Dumpfbackerei ?

  179. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    *Ab 21:50 anschauen."
    ?????????????????????????
    Genau das, was ich geahnt habe: Beck äußert sich mit keiner Silbe zu den CO2-Werten.*

    Oder, Sie sind mir wieder auf dem Leim gegangen ;)

    Um zum Thema zurück zu kommen habe ich diesen Ausschitt gewählt. Man reicht Ihnen den Hammer, Sie hauen sich auf dem Daumen und beschweren sich noch ;)

    Was sagen Sie zu der "Abkühlungsphase" und Herrn Fahrbachs Aussagen? Sie wollen sich doch nicht drücken?

    Zum CO2. Ich hätte gerne von Ihnen die Diff.-Gleichung mit denen die Kohlenstoffkreislaufmodelle rechnen. Ihre Berechnungen sollten darauf aufbauen, ansonsten kann man Ihre Berechnungen nicht erst nehmen. Nicht nur das Meer ist eine Senke. Es gibt diverse Quellen und Senken im Kohlenstoffkreislauf. Eine Beck-Aussage im Video zu CO2-Quellen bekommen Sie im Gegenzug zur Diff.-Gleichung.

  180. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    CO2

    "

    Wenn wir schon beim Thema CO2 sind, dann soll Herr Kaßmann erst einmal die Diff.-Gleichung nennen, mit welcher die Kohlenstoffkreislaufmodelle rechnen.

    Ohne das sind seine Rechnungen und Zahlen nur Seifenblasen."

    Schon wieder nichts als Ausflüchte!

    Wenn Sie die Rechnung für Seifenblasen halten, dann stechen Sie doch rein und bringen Sie sie zum Platzen.

    Zeigen Sei mir auch nur eine Stelle, an der ich einen Zusammenhang unrichtig dargestellt habe.

    Es ist schon sonderbar: Wenn einer von Ihren Kumpanen den größten Unsinn schwätzt (Beck, Leistenschneider), dann sehen Sie ganz großzügig darüber hinweg, widerlegt man diese Leute mit konkreten Zahlen, dann verlangen Sie, dass man sie bis auf die siebte Stelle hinter dem Komma genau angibt. Reiner Akt der Verzweiflung!

    Gutes Beispiel für die Dummschwätzerei der Klimaskeptiker auch wieder bei Herrn Gans. Seine Aussage kulminiert in der "Erkenntnis":

    "Die Zahlen sind aber sehr unsicher", sagt Stefan Voigt vom DLR, "wie viel CO2 entsteht, lässt sich nur schwer ermitteln."

    Die Größenordnung ist aber sehr wohl bekannt: Untere Grenze 200 Millionen Tonnen C = rund 730 Millionen Tonnen CO2. Obere Grenze: 3% des anthropogenen CO2 = 900 Millonen Tonnen, also irgendwo in der Nähe von 0,5 ppm absolut und 0,25 pmm effektiv wegen der Absorption der Meere.

    Ist zwar durchaus eine "gewaltige" Menge, aber relativ zu anderen Quellen nicht allzu groß.

    Wie wäre es zur Abwechslung einmal mit konkreten Zahlen und nicht immer nur Wischi-Waschi? Oder ist letzteres das Markenzeichen der Klimaskeptiker, in Sinne von: Ich habe zwar von all dem keine Ahnung aber das überspiele ich locker durch jede Menge nichtssagender Links?

  181. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    CO2-Differentialgleichungen:

    "Ich hätte gerne von Ihnen die Diff.-Gleichung mit denen die Kohlenstoffkreislaufmodelle rechnen."

    Aber bitte. Überhaupt kein Problem. Ich fürchte nur, Sie können aber auch rein gar nichts damit anfangen (Gestern wusst ich noch nicht einmal, wie man "Inschenör" schreibt, heute bin ich selber einen.):

    dC(a)/dt = f(C(a), C(0), F, ....)

    dC(0)/dt = f(C(0), C(a), F, ....)

    Und wo bleibt jetzt der Beck. Wetten, dass Sie wieder irgendeine Ausflucht finden, die (in Wirklichkeit gar nicht vorhandene) "Erklärung" dieses elenden Dummschwätzers präsentieren zu müssen.

    Da haben S'e mich aber wieder mal so richtig hoch genommen: :-))))))

    (Ist doch wirklich köstlich, wie sich die Klimaskeptiker hier vorführen lassen!)

  182. Krishna Gans Antworten | Permalink

    @Martin Kaßmann
    #Die Größenordnung ist aber sehr wohl bekannt: Untere Grenze 200 Millionen Tonnen C = rund 730 Millionen Tonnen CO2. Obere Grenze: 3% des anthropogenen CO2 = 900 Millonen Tonnen, also irgendwo in der Nähe von 0,5 ppm absolut und 0,25 pmm effektiv wegen der Absorption der Meere.#

    Quelle ?
    In Nordhessen brennt auch laufend Kohle.
    Mir geht es um nicht quantifizierte, nicht gemessene natürliche CO2 Quellen.
    Daß Du zurückrechnen willst ist mir klar,
    interessiert aber nicht.

  183. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann - DGL

    *Aber bitte. Überhaupt kein Problem. Ich fürchte nur, Sie können aber auch rein gar nichts damit anfangen (Gestern wusst ich noch nicht einmal, wie man "Inschenör" schreibt, heute bin ich selber einen.):

    dC(a)/dt = f(C(a), C(0), F, ....)

    dC(0)/dt = f(C(0), C(a), F, ....)*

    Ableitung von C nach der Zeit t ist Fkt. von C und F ...??? Leider Falsch.

    Ich will ein Beispiel für eine DGL nennen. Die Wärmeflussgleichung (1-dimensional) in einfacher Form lautet z.B.

    dT/dt = k * d2T/dz2

    und nicht

    dT/dt = f(...)

    Also 2. Change für Sie. Legen Sie los, ich warte auf die richtige Gleichung.

    Zu der "Abkühlungsphase" und Herrn Fahrbach haben Sie auch noch nichts gesagt. Schade.

  184. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Michael Krüger

    War klar, Ausflüchte, nichts als Ausflüchte, genau wie ich vorher gesagt habe.

    Dass Krishna Gans in diesem Zusammenhang sich wieder auf Beck beruft, ist auch schon fast vorhersagbar. Er ist wohl der Einzige, der einen solchen Unsinn verbreitet.

  185. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    CO2-Sprünge ? Kommt da noch was ?

    @ Krishnag

    Ich warte noch immer auf eine Erklärung zu den Beck'schen CO2-Sprüngen. Kommt da noch was?

    Aus den Videos kann ich auch nichts Erhellendes gewinnen...

  186. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    CO2-Sprünge ? Kommt da noch was ?

    @ Thorsten Seifert

    Ich fürchte, da werden Sie/wir ewig warten müssen. Offensichtlich ist nicht einmal Beck selbst in der Lage, eine Erklärung dafür zu bringen. Er beruft sich halt darauf, dass die Messwerte von zuverlässigen Wissenschaftlern stammen, die mit adäquaten Methoden gemessen haben. Damit sind die Werte richtig, basta!

    Man muss die Werte als solche auch nicht einmal anzweifeln. Es stellt sich lediglich die Frage, ob die gemessenen Werte lokale Konzentrationen angeben oder einen repräsentativen Durschnitt der Atmosphäre. Letzteres ist eindeutig zu verneinen. Nicht ohne Grund ist dann schließlich auch Keeling vom US-amerikanischen Festland mit seinen Messungen nach Hawaii gegangen, weil in dr Nähe von industriellen Ballunsgebieten keine vernüfntigen Werte erfasst werden können.

    Das müssten egentlich auch Beck und seine Anhänger wissen. Weiß der Geier, warum sie trotzdem diesen Unsinn verbreiten.

  187. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann, Seifert - kommt da noch was ?

    Ich warte immer noch auf die Diff.-Gleichung (DGL), mit welcher die Kohlenstoffkreislaufmodelle rechnen.

    Die Kennen Sie nicht Herr Kaßmann???
    Oder vielleicht kann Herr Seifert helfen???

    Tja, dann spielen Sie sich hier auch nicht als CO2- und Beck-Experten auf. Ihre Seifenblase ist geplatzt.

    Auch zur "Abkühlungsphase" und zu Herrn Fahrbach kommt keine Aussage. Sie beide leugnen jegliche Abkühlung, obwohl, oder weil die Globaltemperatur im Mai noch weiter in den Keller gesunken ist.

    Ich warte auf die DGL. Herr Kaßmann, Sie legen doch angeblich harte Zahlen vor. Und wie rechnen Sie die ohne die richtige Gleichung aus?

  188. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Wo ist die Abkühlung, Herr Krüger?

    @ Michael Krüger

    Entschuldigen Sie wenn ich nicht früher geantwortet habe aber ich war zwei Tage auf Dienstreise unterwegs.

    Zum Thema "Abkühlungsphase" haben Sie mir am 03.06. einige Grafiken des Met Office Hadley Centre vorgelegt.

    Aus keiner dieser Grafiken geht hervor, über wieviele Jahre die Trendlinie gemittelt wurde. Aus der Trendlinie ergibt sich, dass die Mittelung über sehr kurze Zeitabschnitte erfolgt. Nur so lässt sich überhaupt eine "Abkühlung" von einem heissen Ausgangsjahr heraus ableiten. Vergleichbare "Abkühlungen" gab es nach diesen Ihren Grafiken schon Unzählige in den letzten Jahrzehnten.

    Anbei übersende ich Ihnen eine Temperaturgrafik ebenfalls von HadCRUT3, gemittelt über 8 Jahre. Hier erkennen Sie keinerlei Abkühlung! Es handelt sich um das selbe Datenmaterial wie von Ihnen verwendet:

    http://www.realclimate.org/images/hadcru-8yr.jpg

    Die selbe Auswertung der GISS-Temperaturdaten (über 7 Jahre gemitelt) ergibt ebenfalls keine aktuelle "Abkühlung":

    http://www.realclimate.org/images/giss-7yr.jpg

    Offenbar können Sie Ihre "Abkühlung" nur dann darstellen, wenn Sie den Trendzeitraum sehr kurz halten. Dann aber handelt es sich nicht mehr um eine Klimaentwicklung sondern um Wetterrauschen. Man sollte schon in der Lage sein, beides voneinander zu unterscheiden.

    "Sie beide leugnen jegliche Abkühlung, obwohl, oder weil die Globaltemperatur im Mai noch weiter in den Keller gesunken ist."

    Und nochmals Herr Krüger: Wetter ist nicht gleich Klima!
    Laut Analyse der NOAA war noch der März 2008 über Land der wärmste März seit Beginn der Aufzeichnungen:

    http://www.ncdc.noaa.gov/...ch/2008/mar/mar08.html

    "Tja, dann spielen Sie sich hier auch nicht als CO2- und Beck-Experten auf."

    Ich denke Herr Beck ist es, der sich als "CO2-Experte" aufspielt und für sich den Anspruch nimmt, seine CO2-Kurve sei wissenschaftlich korrekt, während die der internationalen Klimaforschung alle falsch seien. Dann sollte er, bzw. seine Anhänger wenigstens in der Lage sein, die merkwürdigen CO2-Konzentrationssprünge zu erklären. Auf diese Erklärung warte ich -und viele andere auch- bis heute vergeblich!

    Herr Krüger, nicht Herrn Beck nachplappern und unbelegte Behauptungen in die Welt setzen, sondern hier plausible Erklärungen auf den Tisch legen, über die man dann auch diskutieren kann.

  189. Raimund Leistenschneider Antworten | Permalink

    Martin Kaßmann CO2 im Meerwasser, 04.06

    Sehr geehrter Herr Martin Kaßmann,

    es war ja zu erwarten, dass der Beitrag bei den Anhängern des anthropogenen Klimawandels heftige Kritik auslösen wird und die Antworten auch polemische Züge beinhalten, wie „größten Unsinn schwätzt (Beck, Leistenschneider), Kaßmann 04.06.2008 | 21:49“, (solche Personen, die in einem Wissenschaftsblog „Stammtischniveau“ verbreiten, outen sich durch diese Äußerungen selbst). Selbstverständlich ist das Meerwasser kein „besserer Sprudel“. Abgesehen davon, dass Sprudel sein gelöstes CO2 nicht vorrangig durch Erwärmung verliert. Selbstverständlich ist das Meerwasser nicht mit CO2 gesättigt, sonst könnte das Meer in diversen Klimaabhandlungen, allen voran die des IPCC, nicht als CO2-Senke dienen.

    Anmerkung: Ich habe Ihnen hierzu einen Link beigefügt, aus dem hervorgeht, wie sich der CO2-Pegel in der Atmosphäre geändert hätte, wenn es diese CO2-Senken nicht gäbe (http://www.angewandte-geologie.geol.uni-erlange...). Insofern ist Ihre Angabe: „Sie brauchen 2 Gt CO2 um die CO2-Konzentration um 1 ppm anzuheben.“ falsch. Sie basiert auf der Annahme, dass bei einem Betrachtungssystem, eine Eingangsgröße (anthropogener CO2-Ausstoß) linear durch das System geht und eine Ausgangsgröße (CO2-Anstieg in der Atmosphäre) verursacht. Solch radikale Vereinfachungen, wie sie auch das IPCC (auf Grund unzureichender Rechenmodelle) vornimmt, sind aber bei dynamisch-komplexen Systemen, wie dem des Klimas, nicht zulässig. Spektrum der Wissenschaft schreibt hierzu in 04/06, S. 98 “...sie (Anmerkung: das IPCC) untersuchen eine Auswirkung, wenn alles Übrige gleich bleibt“.

    In Ihrem Engagement scheinen Sie auch übersehen zu haben, dass bei den Temperaturangaben 8°C und 10°C „z.B.“ davor stand. Auch scheinen Sie übersehen zu haben, dass die Temperaturangaben 21,8 °C und 25,2°C nicht zu den vg. Temperaturangaben passen und da die Beziehung der CO2-Löslichkeit in Wasser nicht linear zur Temperatur ist, sondern der Graph kontinuierlich ändernde Steigungen aufweist (der im Beispiel genannte Wert von 0,17g demnach nicht zum rechnen der CO2-Ausgasungen bei der Temperaturschwankung von 21,8°C auf 25,2°C herangezogen werden kann). Dies und die bekannte Tatsache, dass Meerwasser nicht in CO2 gesättigt vorliegt, ändert nichts an der Tatsache, dass „nun die gewaltige Menge CO2 ausgerechnet werden kann, die aus dem Meer ausgaste“ und einen „Fingerabdruck“ hinterlassen muss, der übrigens in den Stomata-Temperatur-Kurven vorhanden ist. Im angeführten Beispiel der Sargasso See kann 21,8°C warmes Wasser ca. 10% mehr CO2 binden, als 25,2°C warmes Wasser und dieser relative Betrag, der aufgrund der gewaltigen Wassermassen enorm ist, gast bei Erwärmung aus!

    Sie schreiben weiter, „Die großen Vulkanausbrüche der jüngeren Vergangenheit haben keinen besoderen Anstieg in der CO2-Konzentration zur Folge gehabt,…“ In dem obigen Link der Angewandten Geologie der Uni Erlangen können Sie nachlesen, wo der überwiegende Teil des CO2 in der Atmosphäre herkommt. Dort ist zu lesen: „Insgesamt stammt der Hauptteil des CO2 in der Erdatmosphäre aus dem Erdinneren, kommt aber nicht nur aus den Vulkanen,…“ Es ist also eindeutig, wer hier falsch liegt.

    Auch stimmt es nicht, dass es in jüngerer Vergangenheit keine Vulkanausbrüche gab, die keinen „Fingerabdruck“ in der CO2-Konzentration der Atmosphäre hinterlassen haben. Einer war der Ausbruch des Tambora, wie dies in der folgenden Abbildung zu sehen ist: (http://ncwatch.typepad.com/...higher-levels-o.html). Die Daten stammen von CO2-Messungen, in ihrer Zeit angesehenen Wissenschaftlern (und nicht von Herrn Beck) und die Abbildung wurde in “Energy & Environment“ Volume 18 No. 2, 2007 veröffentlicht ("Energy and Environment is an interdisciplinary journal aimed at natural scientists, technologists and the international social science and policy communities covering the direct and indirect environmental impacts of energy acquisition, transport, production and use."). Auch ist in der Fig 2. (National Academy of Science) der Vulkanausbruch in der Korilensee (ebenfalls mit der Stärke VEI 7, wie der Tambora) in der Stomata-Temperaturkurve abgebildet.

    Um es zu wiederholen, alle diese „Fingerabdrücke“, sowohl der Erwärmungsphasen, extreme Vulkanausbrüche, Übergang von der Eiszeit zur Warmzeit, fehlen in den Auswertungen aus Eisbohrkernen (oder werden nur unzulänglich abgebildet, siehe unter Anmerkung), sind aber in den Stomata-Kurven (beim Tambora in den chemischen Messungen) vorhanden.

    Anmerkung: Auch in Temperaturkurven aus Eisbohrkernen sind „Fingerabdrücke“ von Vulkanausbrüchen zu sehen, aber nur von extrem starken (VEI 8) und dann auch nur stark gedämpft, was durch die Arbeiten von Alexander Wilson und Austin Long erklärt wird. Betrachten wir die Temperaturkurve aus dem Eisbohrkern Vostock (Anlage 7 in: http://home.arcor.de/meino/klimanews/index.html), so erkennen wir sowohl vor 75.000 Jahren, als auch bei 22.500 Jahren einen CO2-Peak. Beide fallen zusammen mit den verheerenden Vulkanausbrüchen in der Tobasee (Auswurfmaterial: 2.800 km3, gegenüber 160 km3 des Tambora) und der Tauposee (Auswurfmaterial: 1.170 km3). Sowohl vor ca. 75.000 Jahren, als auch vor ca. 22.000 Jahren lag maximaler Eisvorstoß vor und Nord- wie Südhalbkugel waren fest im Griff der Eiszeit, so dass eine Klimaerwärmung für die Peaks auszuschließen ist.

    Ihre Aussage: „Ein bisschen lächerlich ist Ihre Quelle von 1993.“

    Da sich die CO2-Konzentration seither nicht grundlegend änderte (Steigerung von ca. 6%) und es sich bei den beschriebenen Prozessen, um physikalische Grundprozesse handelt (das CO2 verhält sich in 100 Jahren in Eis noch genauso wie von Wilson und Long beschrieben), gelten die dort gemachten Aussagen nach wie vor. In diesem Zusammenhang ist es schon äußerst befremdend, eine Quelle wie Scientific American (direkt oder indirekt) als „lächerlich“ zu bezeichnen. Aber hier schließt sich der Kreis, der von mir eingangs als Reaktion der Befürworter des anthropogenen Klimawandel angestellt wurde.

    Newsweek titelte am 13. August 2007 provokativ: „Global warming is a hoax“. Anhand der erdrückenden Fakten, sowie den Links, die in den Beiträgen zu den Blogs im KlimaLongue eingestellt wurden, ist diesem Statement nichts hinzuzufügen. Viele Grüße RL.

  190. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert - Abkühlung

    *Offenbar können Sie Ihre "Abkühlung" nur dann darstellen, wenn Sie den Trendzeitraum sehr kurz halten. Dann aber handelt es sich nicht mehr um eine Klimaentwicklung sondern um Wetterrauschen.*

    Interessantes Wetterrauschen, dass über 10 Jahre geht.

    http://www.oekologismus.de/?p=993
    http://klimakatastrophe.wordpress.com/...ice-baby/

    Halten wir also fest: es wird seit 10 Jahren einfach nicht wärmer. Selbst im El Nino Jahr 2007 sieht man keine weitere Erwärmung.

    http://data.giss.nasa.gov/...dius=1200&pol=reg

    Derzeit haben wir den kältesten Monat seit 2000. Im Jan. 2008 wurde noch der La Nina für den Temperatureinbruch verantwortlich gemacht (auch von Herrn Rahmstorf). La Nina ist, wie Sie sehen können vorbei.

    http://www.cpc.ncep.noaa.gov/...s/nino34SSTMon.gif

    Trotzdem dieser weitere und noch stärkere Temperatureinbruch im Mai. Natürlich Wetter :). Wenn es nicht La Nina war, was war es dann? Da lagen die „Experten“ mit La Nina offensichtlich fälsch.

    *Laut Analyse der NOAA war noch der März 2008 über Land der wärmste März seit Beginn der Aufzeichnungen*

    Ein schwacher Trost, denn 2/3 der Erdoberfläche sind Ozeane und die werden kälter. Im Übrigen ist der März bekannt für Temperatursprünge über Asien (Wetterphänomen). Siehe März 2008 und März 2002

    http://data.giss.nasa.gov/...dius=1200&pol=reg

    http://data.giss.nasa.gov/...dius=1200&pol=reg

    Den März 2008 (eindeutig Wetter) führen Sie pro Klimaerwärmung an. Die letzten 10 Jahre sowie El Nino und La Nina sind für Sie aber Wetter. Nun, wir haben derzeit keinen La Nina und El Nino und es wird trotzdem kälter. Welches Wetterphänomen ist dafür verantwortlich?

    Sind es doch die Ozeane, wie es Latif sagt. Offensichtlich ja. Die Sonnenaktivität verharrt seit 1980 auf nahezu konstant hohen Niveau. Die Ozeane weisen eine gewisse Trägheit auf. Die Erwärmung dauert länger als bei den Landmassen. Die Erwärmung der Ozeane ist offensichtlich vorbei und hat sich in eine Abkühlung umgekehrt. Ich erwarte im Dez. keinen El Nino. Somit wird die Globaltemperatur die nächsten Monate sehr wahrscheinlich im Keller bleiben.

    P.S.: Die von Ihnen gezeigten linearen Trendlinien über 7 bzw. 8 Jahre starten im Temperaturminimum von 1999. Mit 1999 wurde das kälteste Jahr der letzten 10 Jahre als Startpunkt gewählt, um einen linearen Temperaturanstieg zu suggerieren. Derart billige Taschenspielertricks sollten selbst Sie erkennen. Hätten Sie auf einen gleitenden Trend zurück gegriffen, so würden Sie sehen, dass die Temperatur in den letzten 10 Jahren nicht gestiegen ist.

  191. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Wo ist die Abkühlung, Herr Krüger?

    @ Michael Krüger

    "Interessantes Wetterrauschen, dass über 10 Jahre geht. Halten wir also fest: es wird seit 10 Jahren einfach nicht wärmer."

    Wenn es tatsächlich über 10 Jahre nicht wärmer würde, müssten beide von mir vorgelegten Grafiken einen Abkühlungstrend zeigen, tun sie aber NICHT! Der Trend beläuft sich auf 8, bzw. 7- Jahres-Intervalle, also kürzer als 10 Jahre!

    "Derzeit haben wir den kältesten Monat seit 2000."

    Ist ja enorm! Stellen Sie sich vor: Der März war der wärmste März (Land) seit Beginn der Wetteraufzeichnungen! Und Sie finden es schon bemerkenswert, dass wir derzeit (angeblih)den kältesten Monat seit sage und schreibe 7 Jahren haben. Wo steht geschrieben, dass es mit AGW keine kühleren Monate mehr geben darf?

    Mit des Giss-Anomaliekarten können Sie nun wirklich nicht belegen, dass die Meerestemperaturen kälter werden. Das Gegenteil ist doch der Fall. Auch die Meere erwärmen sich, wenn auch langsamer als die Landflächen.

    http://data.giss.nasa.gov/...dius=1200&pol=reg

    http://www.g-o.de/...ild-5634-2006-11-14-8004.html

    Dass die globale Erwärmung auch vor den Ozeanen nicht Halt macht ist Konsens unter den Klimaforschern - die Meerestemperaturen sind im Mittel um ein halbes Grad gestiegen, in den Tropen ebenso wie im globalen Durchschnitt. Sie sind derzeit auf dem höchsten Niveau seit Beginn der Messungen

    Emanuel, K., "Increasing
    Destructiveness of Tropical
    Cyclones Over the Past 30 Years",
    Nature, 2005

    "Die von Ihnen gezeigten linearen Trendlinien über 7 bzw. 8 Jahre starten im Temperaturminimum von 1999."

    Unsinn, jedes Jahr startet eine neue Trendlinie, also nur eine einzige in 1999. Keine einzige der Trendlinien nach 1995 hat einen abwärtsgerichteten Verlauf!

  192. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Wo ist die Abkühlung, Herr Krüger?

    @ Michael Krüger

    "Derzeit haben wir den kältesten Monat seit 2000. La Nina ist, wie Sie sehen können vorbei."

    Beides kann ich Ihrem Link nicht entnehmen.

    "Selbst im El Nino Jahr 2007 sieht man keine weitere Erwärmung."

    El Nino war 1998, 2007 hatten wir La Nina. Letztere bremst den Temperaturanstieg! Offenbar werfen Sie hier einiges durcheinander!

  193. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann - Nachhilfe C/CO2-Kreislauf

    Henry-Gesetz :
    „Die Konzentration eines Gases in einer Flüssigkeit ist proportional dem Partialdruck des Gases über der Flüssigkeit.“

    cw = K * p

    (cw = Konzentration des Gases in der Flüssigkeit
    K = Löslichkeitskoeffizient (dieser ist T-abhängig !!)
    p = Partialdruck des Gases über der Flüssigkeit)

    Reaktionsketten im Wasser
    CO2 + H2O H2CO3
    H2CO3 H+ + HCO3-
    H+ + HCO3- 2 H+ + CO32-

    Diese Reaktionen folgen dem Massenwirkungsgesetz, mit jeweils einer Gleichgewichtskonstanten K für jede dieser Reaktionen:

    wenn : aA + bB dD + eE
    dann gilt : K = cd(D) * ce(E) / ca(A) * cb(B)

    Außerdem hängt die Umsetzung der Stoffe noch von dem pH-Wert des Wassers ab

    Verwitterung
    d.h. Reaktionen mit Regenwasser:
    CO2 + H2O + CaCO3 Ca2+ + 2 HCO3-
    oder
    2 CO2 + H2O + CaSiO3 Ca2+ + 2 HCO3- + SiO2

    Manche Meeresorganismen bauen Kalkskelette auf
    Ca 2+ + 2 HCO3- ---> CaCO3 + CO2 + H2O

    Oxidation, Verbrennung:
    vollständig: C + O2 ---> CO2 + Energie
    unvollständig: 2 C + O2 ---> 2 CO + Energie

  194. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert – Abkühlung

    *Das Gegenteil ist doch der Fall. Auch die Meere erwärmen sich, wenn auch langsamer als die Landflächen.*

    Sie Wählen als Bezugszeitraum 1951-1980, also wieder ein Minimum. Bezugszeitraum sind die letzten 10 Jahre.

    http://data.giss.nasa.gov/...dius=1200&pol=reg

    *Unsinn, jedes Jahr startet eine neue Trendlinie, also nur eine einzige in 1999. Keine einzige der Trendlinien nach 1995 hat einen abwärtsgerichteten Verlauf!*

    Die von Ihnen gezeigten Trendlinie über 7 bzw. 8 Jahre starten zuletzt im Jahr 1999, 2000 bzw. 2001, d.h. in einem Minimum der letzten 10 Jahre. Zudem wurden die Intervalle so gewählt, dass kein negativer Trend für die letzten 10 Jahre heraus kommen kann. Machen Sie eine Trendlinie von 2002-heute, dann kommt ein negativer Trend raus.

    Schon ziemlich peinlich, was Sie da machen. Statistische Taschenspielertricks. Sie Beschei.. sich selbst ;)

  195. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Newsweek: Global warming is a hoax*

    @ Leistenschneider

    Wieder ein typisches Beispiel von "quote mining, das Klimaskeptiker mit anderen Verschwörungstheoretikern als Lieblingsmethode der Verschleierung gemeinsam haben.

    Entweder haben Sie die Titelseite der betreffenden Ausgabe von Newsweek niemals gesehen oder Sie lügen bewusst!

    Es fällt nämlich sofort ins Auge, dass - anders als in Ihrem Zitat! - die Schlagzeile mit einem Sternchen endet. Unten links auf der Seite findet sich dieses Sternchen wieder mit folgendem Text dahinter:

    *Or so claim well-funded naysayers who still reject the overwhelming evidence of climate change: Inside the denial machine.

    Und tatsächlich ist der Titel eine vernichtende Kritik an der Gang der Klimaleugner, die von "big Oil" und der Kohlelobby finanziert werden.

    Ihre Verdrehungen auf unterstem Blödzeitungs-Niveau sollten Sie in Zukunft besser unterlassen.

    Die weiteren Ausführungen in Ihrem Posting sind allerdings auch nicht viel besser, denn schon wieder verweisen Sie zur Stützung Ihrer absurden Behauptungen auf Beck. Der Artikel unter www.ncwatch enthält gleich zu Beginn die berüchtigte CO2-Achterbahn von Beck, ihn zu lesen, wäre also reine Zeitverschwendung, da kaum anzunehmen ist, dass Sie als Klimaskeptiker zu einem Artikel verlinken würden, der die Wahrheit über Beck enthält.

    Auch die Positionen von Herrn Müller (Ihr "arcor"-Link) als Klimaskeptiker sind sattsam bekannt. Ernst nehmen kann man den nun wirklich nicht.

    Außer heißer Luft haben Sie wieder nichts produziert außer der Tatsache, dass Sie sich als "Quote-Miner", also intellektueller Blindgänger geoutet haben. Leute, die wie Sie Zitate dazu verwenden, sie durch selektives Kürzen sinngemäß in das Gegenteil dessen zu verkehren, was deren Autor tatsächlich damit ausdrücken wollte, verachte ich zutiefst, weil sie intellektuell unredlich handeln.

  196. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert - Mir fehlen die Worte

    *"Derzeit haben wir den kältesten Monat seit 2000. La Nina ist, wie Sie sehen können vorbei."

    Beides kann ich Ihrem Link nicht entnehmen.*

    1. Beleg (Mai 2008 kältester Monat seit 2000 nach UAH Daten)

    http://vortex.nsstc.uah.edu/...msu/t2lt/uahncdc.lt

    2. Beleg (Noch mal der Index für den La Nina, El Nino (Quelle NOAA))

    http://www.cpc.ncep.noaa.gov/...s/nino34SSTMon.gif

    Seit Feb. 2008 ist der La Nina stark im Rückgang und geht genen Null.

  197. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Chemie-Müll

    @ Michael Krüger

    "CO2 + H2O + CaCO3 Ca2+ + 2 HCO3-
    oder
    2 CO2 + H2O + CaSiO3 Ca2+ + 2 HCO3- + SiO2"

    Sollen das etwa Reaktionsgleichugnen sein??? Ohne Sinn und Verstand irgendwo herauskopiert und dann hier gepostet ohne etwas wirklich verstanden zu haben.

    Soso, der Löslichkeitskoeffizient ist temperaturabhängig? Vor allem ist er erst einmal stoffspezifisch. Die Löslichkeit verschiedener Gase liegt meilenweit auseinander, vergleichen Sie mal Wasserstoff mit Chlorwasserstoff. Erst, wenn Sie ein konkretes System betrachten, spielt die Temperatur für die Lage des Lösungsgleichgewichtes eine größere Rolle.

    Bleibt bei all dem die Frage, was der Inhalt Ihres Postings mit Becks CO2-Achterbahn zu tun hat?

    Ich habe mir inzwischen dann doch das Mockumentary mit Beck angesehen (Mockumentary = Scheindokumentation, wo unter dem Mantel der Sachbezogenheit totaler Blödsinn als der Wahrheit letzter Schluss vermittelt wird.). Es ist genau, wie Herr Seifert schon sagte: auf eine Auflösung des Beckschen Paradoxons wartet man vergeblich. Die Skeptiker haben außer hohlen Phrasen und Ablenkungsmanövern mal wieder absolut nichts vorzuweisen.

  198. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Wo ist die Abkühlung, Herr Krüger?

    @ Michael Krüger

    "Selbst im El Nino Jahr 2007 sieht man keine weitere Erwärmung."

    Na ja, 2007 war eines der wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen.

    Und immer noch keine Antwort auf die CO2-Kurve von Beck. Kann ich da noch mit einer Antwort rechnen oder verweigern Sie sich dieser?

  199. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann, Seifert

    Ich frage mich, was ich Ihnen beiden noch alles beantworten soll. Sie verstehen es eh nicht.

    Herr Seifert kann einen El Nino nicht von einem La Nina unterscheiden. Er sieht nicht, dass die UAH-Daten für Mai 2008 die kälteste Temperatur seit dem Jahr 2000 anzeigen. Er sieht nicht, das La Nina seit Feb. 2008 rückläufig ist. Er sieht nicht, dass man für die Globaltemp. 1998-heute bzw. 2002-heute eine negative Ausgleichgrade erhält.

    Und Herr Kaßmann spielt sich als CO2-Experte auf, kann aber nicht mal die Diff.-Gleichung (DGL) der Kohlenstoffkreislaufmodelle nennen und rechnet nach dem Motto, dass geht rein und das geht raus, ohne die Physik und Chemie des Kohlenstoffkreisslaufs zu kennen. Herr Kaßmann haben Sie immer noch nicht die DGL gefunden? Schade.

  200. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    CO2-Sprünge ? Kommt da noch was ?

    @ Michael Krüger

    Ich habe Sie nicht diffamiert, bitte diffamieren Sie auch nicht andere Forumsteilnehmer. Danke

    1.) Derzeit befinden wir und in einer La Nina Phase. Diese bremst die Klimaerwärmung. Dass sie sich aktuell abschwächt ist unstrittig. Deshalb rechne ich auch mit einem weiteren Temperaturanstieg in den nächsten Jahren.

    2. ) Ich habe nie bestritten, dass der Mai 2008 global der kälterste Monat seit 2000 sein könnte. Diese Tatsache ist aber auch unerheblich. Als wir den wärmsten März seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hatten, hat das keinen Klimaskeptiker interessiert. Ich sage es daher nochmals. Einzelne Temperaturausreisser sind bedeutungsloses Wetterrauschen. Wann verstehen Sie das endlich?

    3.) Die Globaltemp. von 1998 - heute bzw. 2002 - heute enthält keine sinnvoll gemittelte negative Ausgleichgrade. Dies habe ich Ihnen belegt.

    4.) Anbei übersende ich Ihnen die aktuelle Ölpreisentwicklung. Diese verläuft sehr ähnlich der globalen Temperaturkurve. Am Ende sehen Sie einen kleinen Abwärtsschlenker:

    http://www.vox-terrae.de/heizoelpreis.php

    Schauen Sie mal auf die Preisgrafik der letzten 3 Jahre. Würden Sie den letzten Schlenker als Richtungswechsel betrachten oder sehen auch Sie ein weiter steigendes Ölpreisniveau?

  201. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert - Ölpreis???

    *Anbei übersende ich Ihnen die aktuelle Ölpreisentwicklung. Diese verläuft sehr ähnlich der globalen Temperaturkurve. Am Ende sehen Sie einen kleinen Abwärtsschlenker*

    Jetzt bin ich von der Klimaerwärmung, die sich hinterm Ölpreis versteckt überzeugt ;)

    Wusste ich doch, dass ich da was übersehen habe.

  202. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Michael Krüger

    "Ich frage mich, was ich Ihnen beiden noch alles beantworten soll."

    Es würde schon völlig ausreichen, wenn Sie eine sinnvolle Begründung für Becks absurden Behauptungen bringen könnten.

    MAn muss schon ziemlich vernagelt sein um nicht zu erkennen, dass dieser Mensch ein Scharlatan ist. Bis zu Keelings Messungen 1958 fährt sein CO2-Gehalt Achterbahn, danach wird er plötzlich ziemlich ruhig und steigt dann nur noch langsam aber stetig an, wobei Beck natürlich nicht in der Lage ist, auch nur annähernd eine Erklärung für dieses doch recht merkwürdige Verhalten des CO2 zu geben.

    Es gibt nur eine plausible Erklärung dafür: alle Werte, die Beck veröffentlich hat, sind falsch und er ist unfähig, das zu erkennen. Die Psychologen haben sicherlich ein Wort dafür.

  203. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Mittelalterliche Ölzeit...

    @ Michael Krüger

    "Jetzt bin ich von der Klimaerwärmung, die sich hinterm Ölpreis versteckt überzeugt"

    Es wundert mich nicht, dass Sie sofort auf derartige Parallelen anspringen. Leider heisse ich aber nicht Beck...sonst würde ich hierzu direkt eine neue Grafik erfinden. Nur eine "mittelalterliche Ölzeit" habe ich noch nicht entdeckt...

    Ich persönlich fände es doch sehr bedenklich, wenn der Ölpreis mit der globalen Temperaturentwicklung korrelieren würde. Der Ölpreis hat sich binnen kurzer Zeit vervierfacht und dieser Trend wird sich fortsetzen.

    Dennoch gibt es derzeit zwischen beiden Kurven verblüffende Gemeinsamkeiten.

  204. Krishna Gans Antworten | Permalink

    CO2

    @Martin Kaßmann
    @Thorsten Seifert
    #
    Charles Keeling , der Pionier der CO2-Luftgasanalyse der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts übernahm die prinzipielle Sichtweise Callendars. Er untersuchte nur 18 von mehr als 390 Quellen der Fachliteratur und nur aus dem 19. Jahrhundert in eier einzigen Arbeit. Er bezeichnete mehrfach die Messungen im 20. Jahrhundert als irrtümlich und viel zu hoch und schlechter als die im 19. Jahrhundert. Aus 18 Quellen schloß er letzlich auf eine einzige genaue Messung die typisch für Westeuropa und England damals 1870-1880 war: 292ppm, der Mittelwert der Messungen des französischenChemikers Reiset. Dieser Wert lag genau auf der Linie der Eisbohrkernrekonstruktionen. Tatsächlich ist dieser Wert um nachweislich mind. 20 ppm zu niedrig, denn der Chemiker Keeling hatten wie Callendar keine Methoden untersucht und ihm war entgangen, daß Reiset wie nahezu alle französischen Forscher trockene Luft untersucht hatten, und diese durch H2SO4 geleitet hatten. Dabei wurde ein großer Teil desCO2 absorbiert (Bunsenabsorptionskoeffizient großer als bei Wasser). Dies war seit 1848 bekannt, 1883 wurde dies vom belgischen Chemiker Walthere Spring genau untersucht und quantifiziert mit 20-30 ppm Absorption je nach Konzentration der Schwefelsäure. Damit ist die Feststellung einer typischen vorindustriellen Konzentration von ca. 290 ppm ( Callendar folgerte) widerlegt, sie war deutlich über 300 ppm.
    Bei Keeling entstand aus der These Callendars von der freien Luft ein global konstanter CO2 Background, den er aus ca. 50 Messungen in den Wäldern und an den Küsten Kaliforniens folgerte und auf globales Vorhandensein schloß. Eine Messung dauerte 3,5 Std. Er verwendet nur die niedrigsten Werte, die nachmittags ab 16.00 auftraten als repräsentativ. Diese sollten durch Kompensation der Photosynthese und Atmung entstehen. Eine damals im Olympic National Parc in Califiornien 1955 zeit dies. Tatsächlich wurden andere Quellen und Senken nicht untersucht: Absorption in Wasserflächen, geologische und vulkanische Bodenausgasungen und der Auswachungseffekt durch Niederschläge besonders bei kleiner Partikelgröße.
    #

  205. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann - DGL

    Ich sehe schon mit der DGL wird das nichts mehr.

    Hier die Gleichung für ein einfaches Kohlenstoffkreislaufmodell (Atmosphäre, Land, See, Fossile Quellen) und die atmosphärische Konzentration.

    dMatm / dt = Fsee->atm + Fland->atm – Fatm->see – Fatm->land + Ffossil

    M = Masse, oder Mole
    F = CO2-Flüsse (Masse, oder Mole pro Zeiteinheit)

    Wenn Sie eine Erklärung für Herrn Becks Theorie haben wollen, was fragen Sie dann mich? Sie fordern von mir ja auch keine Erklärung für die Theorie des IPCC. Die Kohlenstoffkreislaufmodelle sind unausgereifter Blödsinn. Ich persönlich würde da keine Berechnungen und Prognosen anstellen.

  206. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann - DGL

    Ich sehe schon mit der DGL wird das nichts mehr.

    Hier die Gleichung für ein einfaches Kohlenstoffkreislaufmodell (Atmosphäre, Land, See, Fossile Quellen) und die atmosphärische Konzentration.

    dMatm / dt = Fsee->atm + Fland->atm – Fatm->see – Fatm->land + Ffossil

    M = Masse, oder Mole
    F = CO2-Flüsse (Masse, oder Mole pro Zeiteinheit)

    Wenn Sie eine Erklärung für Herrn Becks Theorie haben wollen, was fragen Sie dann mich? Sie fordern von mir ja auch keine Erklärung für die Theorie des IPCC. Die Kohlenstoffkreislaufmodelle sind unausgereifter Blödsinn. Ich persönlich würde da keine Berechnungen und Prognosen anstellen.

  207. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Schon wieder Beck

    @ Krishnag

    Schon wieder schreiben Sie wortwörtlich von Beck ab...

    Ich wusste gar nicht, dass Beck Vorträge an der UNI-Saarland hält und dort seine CO2-Grafiken vorstellt.

    http://www.uni-saarland.de/...7H_01Beck/menuee.htm

    Es wäre schön Krishnag, wenn Sie Ihre Quellen angeben würden, danke!

  208. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Fall für den Psychologen

    @Martin Kaßmann
    #Es gibt nur eine plausible Erklärung dafür: alle Werte, die Beck veröffentlich hat, sind falsch und er ist unfähig, das zu erkennen. Die Psychologen haben sicherlich ein Wort dafür.#
    Das werden Sie beweisen müssen.
    Die Messwerte stammen nicht von Beck, immer nocjz nicht kapiert ?
    CO2 blockiert offensichtlich nicht nur IR Strahlung, sondern muß, wenn man dran glaubt doch schädliche Auswirkungen haben.

  209. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Beck

    @Thorsten Seifert
    #Ich wusste gar nicht, dass Beck Vorträge an der UNI-Saarland hält und dort seine CO2-Grafiken vorstellt.#
    Du weißt vieles nicht, ich merks immer wieder.

    Du weißt offensichtlich nichts über die Tastaturbedienung Deiner Software.
    Daß Du das alles abgeschrieben hättest glaube ich Dir aufs Wort :-)

    Beck ist bei normaldenkenden Menschen recht anerkannt :-)

  210. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    gute wissenschaftliche Praxis

    @ Krishna Gans

    Sorry, ich dachte der erste Beitrag wäre nicht angekommen...

    "Das werden Sie beweisen müssen."

    Nein, Herr Beck muss als Urheber dieser seiner Grafiken darlegen, dass die darin verwendeten Daten zutreffend und nach den allgemein gültigen Grundsätzen guter wissenschaftlicher Praxis miteinander in Verbindung gebracht wurden.

    Schon in der Vergangenheit hat Herr Beck diese Grundsätze grob missachtet, falsch zitiert, Quellen falsch wiedergeben bzw. verfälscht.

  211. Krishna Gans Antworten | Permalink

    wissenschaftliche praxis

    @Thorsten Seifert
    #Schon in der Vergangenheit hat Herr Beck diese Grundsätze grob missachtet, falsch zitiert, Quellen falsch wiedergeben bzw. verfälscht#

    Warum ich ein "Fan" des IPCC bin und vin all denen die ihn verteidigen ?

    Weil Mann den Hockeystick so seriös herausgearbeitet hat.

  212. Krishna Gans Antworten | Permalink

    180 CO2 Messung

    @Thorsten Seifert

    peer review & im Artikel ist vieles dargelegt, erklärt, beschrieben.
    Der Artikel ist recht lang.

    Bloß wer gegen Beck hetzt wird sich daß kaum durchlesen, könnte ja Vorurteiel beseitigen, das wollern wir ja auf keinen Fall, nicht wahr ?

  213. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Hintergrund CO2

    Ich sag's offen und ehrlich, ich halte vom "globalen CO2" Gerede überhaupt nichts.
    Kann mir jemand sinnvoll darlegen, warum das niedrige, lokale, offensichtlich in höheren Konzentartionen vorhandene CO2 keine, das wenige, in Höhen vorhandene aber Teufelswerk sein soll ?
    Was auch immer an IR Starhlung nach oben will, muß ja erst mal da durch, durch diesen "Brei", was offensichtlich problemlos geht.
    Wo Beck gemessen hat, war sicher die in Höhen vorhandene Durchmischung nicht vorhanden - aber ist sie notwendig ?
    Ich glaub's nicht.

  214. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Gans - Andere Sicht

    Gleich kommen sie wieder. Pat und Patachon.

    Da kommt noch was ;)

  215. Guenter Hess Antworten | Permalink

    Klimawette Teil 2

    Liebe Kollegen,

    mein 2. ter Versuch zu schicken.
    Ich würde mir mehr Dialog wünschen, um die offenen wissenschaftlichen Fragen bzgl. des Mechanismus des Treibhauseffekts zu verstehen.
    Zumindestens meine Fragen, anderen mag das ja klar sein.
    Das die Erde zur Zeit wärmer wird ist ja ausreichend gemessen.
    Vielleicht kann mir ja jemand helfen. Ich habe bisher verstanden, die Daten des IPCC zeigen das, dass sich die Erde erwärmt. Weiter nimmt man an, dass die Strahlungsbilanz der Erde zunächst ohne zusätzliches CO2 ausgeglichen ist, das heißt Ausstrahlung = Einstrahlung. Eine Erhöhung der CO2 Konzentration in der Atmosphäre und damit des Absorptionskoeffizienten der Atmosphäre für langwelliges Licht führt dann zu einer höheren Absorption der Atmosphäre für langwelliges Licht aus Richtung Erde und damit einer höheren Emission von CO2 in Richtung Erde. Dieser Effekt heißt Gegenstrahlung und schirmt die Erde ab, was zu einer Erwärmung der Erdoberfläche führt.

    Dabei verstehe ich 2 Dinge nicht:

    1. Warum man erhöhte Absorption und aus dem eingestrahlten Sonnenlicht vernachlässigt und damit Erwärmung der Atmosphäre durch diesen Mechanismus.

    und
    2. Warum dieser Mechanismus der gegenstrahlung nicht den 2. Hauptsatz der Thermodynamik verletzt.

    Aus den bisherigen Veröffentlichungen dazu habe ich das nicht verstanden.

    ich würde mich freuen, wenn dieses Forum mir das erklären könnte.

    Danke im voraus und mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  216. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Gans am Ende

    Jetzt kupfert Krishna Gans schon ohne Quellenangabe bei Beck ab. Mit anderen Worten, er ist total am Ende seiner "Weisheit" angelangt.

    #Es gibt nur eine plausible Erklärung dafür: alle Werte, die Beck veröffentlich hat, sind falsch und er ist unfähig, das zu erkennen. Die Psychologen haben sicherlich ein Wort dafür.#

    "Das werden Sie beweisen müssen."

    Nein, Beck müsste zumindest plausibel machen, warum lokal gemessene Konzentrationen (ich zweifle ja gar nicht an, dass die Wissenschaftler seinerzeit sorgfältig gearbeitet und durchaus korrekte Werte ermittelt haben) ohne jede weitere Begründung und mit absurden Konsequenzen plötzlich auf die gesamte Atmosphäre übertragen werden.

    Analoges Beispiel: Ich messe die Temperatur im Kühlschrank und folgere daraus, dass es in meiner Wohnung zu kalt ist.

    Oder: Ich messe die Temperatur an der Spitze des Tannenbaums und behaupte dann, wir hätten einen extrem milden Winter.

    Diese Vergleiche sind nicht blödsinniger als das, was Beck zu bieten hat.

    Bisher haben weder Beck noch irgendein anderer Klimaskeptiker erklären können, wie die absurd hohen Kohlenstofffluktuationen der Atmosphäre zustande kommen können. Aber alle diese Leute glauben sie. Das ist fürwahr ein starker Glaube, der zuvor die komplette Abschaltung des Denkapparates erfordert. Ist an den Postings von Gans und Krüger deutlich zu erkennen.

  217. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    @Günter Heß

    "Dabei verstehe ich 2 Dinge nicht:

    1. Warum man erhöhte Absorption und aus dem eingestrahlten Sonnenlicht vernachlässigt und damit Erwärmung der Atmosphäre durch diesen Mechanismus.

    und
    2. Warum dieser Mechanismus der gegenstrahlung nicht den 2. Hauptsatz der Thermodynamik verletzt."

    Sorry, ich verstehe Ihre Formulierung aus 1 nicht. Was meinen Sie damit?

    Oder sind Sie dem Märchen aufgesessen, dass die Erwärmung der letzten Jahrzehnte durch eine angeblich verstärkte Sonnenstrahlung ausgelöst wurde?

    zu 2. Wenn Sie den Argumenten der Klimaskeptiker in diesem Punkte folgen, dann funktioniert nicht einmal mehr die Dynamik eines Gases oder einer Flüssigkeit. Die bringen da einfach makroskopische und mikroskopische Systemeigenschaften durcheinander.

  218. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Beck selbst

    Originalton Beck zum CO2-Gehalt:

    "Dieser lag tatsächlich im 19.Jh. bei 312 ppm."

    http://www.spektrum.de/artikel/937614

    Herr Beck nimmt bereits im nächsten Satz diese Aussage zurück:

    "Außerdem ergab sich eine seit 1812 auf der Nordhemisphäre schwankende CO2-Kurve mit Maxima um 1825, 1857 und 1942."

    Also, was denn nun? Lag der CO2-Wert im 19. Jhdt. bei 312 ppm oder schwankte er stark?

    Wobei zu bemerken ist, dass die Angabe eines Wertes für ein ganzes Jahrhundert, in dem die Werte tatsächlich ständig anstiegen, völlig unsinnig ist. Aber offensichtlich ist das Becks Art zu denken.

    Der Guru der Klimaskeptikerszene hangelt sich von einem Fettnäpfchen zum nächsten.

  219. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Heß

    @Martin Kaßmann

    was ist an diesem Satz so schwer, Probleme mit der Grammatik ?
    Ist logisch und sinnvoll aufgebaut.

    Ein Leserbrief ist mitnichten eine Wisenschaftlich Arbeit die zu zerlegen gilt, da er hier nur Anhalktspunkte liefert. Aber egal, Hauptsache ad hominem., gell?
    Aber mit einem simplen Deutschen Satz nicht klar kommen - das haben wir gerne.

  220. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    @ Krishna Gans

    "Nicht uninteressant das mal so zu lesen
    http://www.faz.net/...ATpl~Ecommon~Scontent.html"

    Da hat der Motorjournalist mit seinem überragenden Wissen um die Klimazusammenhänge es den Forschern aber mal so richtig gezeigt!

    Die Leute von IPCC hätten Bartsch zu ihrem Vorsitzenden ernennen sollen, dann wären ihre Berichte hundert Mal besser ausgefallen.

    Im Ernst: Bartsch hat in seinen Artikeln zum Thema Klima wohl hinreichend bewiesen, dass er nicht mehr kann, als Unsinn, den er irgendwo aufschnappt (meist von Beck), einfach nach zu plappern.

    Zum Beispiel sein nahezu nobelpreisverdächtiger Vergleich des CO2-Ausstoßs der Menschen mit dem der Autos.

    Sein Fazit: Menschen belasten die Atmosphäre viel stärker mit CO2! Wirklich genial, dieser Mensch!

    Originalton Bartsch: "Da heute 6,7 Milliarden Menschen auf der Erde leben, beträgt ihr Anteil an der CO2-Emission im Jahr 2,45 Milliarden Tonnen. Und jetzt kommt das Auto ins Spiel: Alle Autos dieser Welt emittieren in einem Jahr rund 2,1 Milliarden."

    Quelle: FAZ: "Mehr Licht im Dunkel des Klimawandels"

    Da vergleicht einer Äpfel mit Glühlampen. Kein Wunder, dass der sich auf Beck als Quelle verlässt.

    Bezeichnend, dass Krishna Gans diesen Unsinn für "nicht uninteressant" hält. Ein Ertrinkender klammert sich halt an jeden Strohhalm.

  221. Werner Silie Antworten | Permalink

    @Kaßmann und Kollegen

    "Bisher haben weder Beck noch irgendein anderer Klimaskeptiker erklären können, wie die absurd hohen Kohlenstofffluktuationen der Atmosphäre zustande kommen können. Aber alle diese Leute glauben sie. Das ist fürwahr ein starker Glaube, der zuvor die komplette Abschaltung des Denkapparates erfordert. Ist an den Postings von Gans und Krüger deutlich zu erkennen."

    Verzeihen Sie bitte diese Frage:

    Woher nehmen Sie eigentlich Ihre unendliche Weisheit über den nach wie vor nicht entgültig erforschten Kohlenstoffkreislauf?

    Und, mit Verlaub, woraus leiten Sie ab, dass der Kohlenstoffkreislauf mit seinem Detail Kohlendioxid irgendetwas Relevantes mit dem klimatischen Geschehen auf der Erde zu tun hat? Gibt es mittlerweile irgendeinen wissenschaftlichen BEWEIS für diese computergestützte Theorie?

    Sollten Sie geneigt sein, zu antworten, so vermeiden Sie bitte die Namen Beck und Singer - danach habe ich nicht gefragt.

    Es grüßt

    Werner Silie

  222. Günter Heß Antworten | Permalink

    @Martin Kaßmann

    Hallo Herr Kaßmann,
    Danke für die Antwort.
    Eigentlich hatte ich ja nur 2 Fragen gestellt und wollte gerne etwas lernen.
    Sorry, dass ich mich unklar ausgedrückt habe. Ich versuche es nochmal.
    Zu 1.
    Wenn man Meteorologie-Literatur zum Treibhauseffekt oder Strahlungshaushalt liest wird die Absorption der Atmosphäre im langwelligen Bereich vernachlässigt für das eingestrahlte Sonnenlicht, obwohl ja CO2 gerade da absorbiert. Das würde ich gerne verstehen, weil mein Vordiplomwissen über Schwarze Strahler etwas andreres sagt. Nämlich, dass für jede Wellenlänge der Körper höherer Temperatur eine größere Intensität ausstrahlt. Trotzdem steht z.b. bei Malberg Meterologie und Klimatologie, dass sich die beiden Spektren nur wenig überdecken. Eigentlich überdecken sie sich doch komplett, oder nicht?
    Zu 2.
    Auch da besagt mein Vordiplomwissen, dass der 2.te Hauptsatz auch lokal gilt und gerade das Prinzip der mikroskopischen Reversibilität begründet.
    Bei Prigogine/Kondepudi (Modern Thermodynamics S. 336) z.b. steht:
    The second law does not require the system to be isolated. It is valid for all systems regardless of boundary conditions.
    Ich zumindestens muss dann länger darüber nachdenken, wenn ein Mechanismus vorschlägt den 2. Hauptsatz zu verletzen. Da möchte ich verstehen, welche Bedingungen die Verletzung erlauben.
    Deshalb verstehe ich nicht, dass man in den Foren immer gleich in eine Ecke gestellt wird, wenn man mit seinem Wissen an Grenzen stößt.
    Von Fachleuten erwartete ich stattdessen eine fundierte Antwort.
    Mit freundliche Grüßen
    Günter Heß

  223. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    CO2-Kreislauf

    "Woher nehmen Sie eigentlich Ihre unendliche Weisheit über den nach wie vor nicht entgültig erforschten Kohlenstoffkreislauf?"

    Brecht lässt in seinem gleichnamigen Theaterstück den Galilei sinngemäß sagen: "Aufgabe der Wissenschaft ist es nicht, eine Tür zu öffnen der unendlichen Weisheit sondern eine Grenze zu setzen der unendlichen Dummheit."

    Es ergibt sich also zunhächst die Gegenfrage: "Woher nehmen die Klimaskeptiker eigentlich ihre unendliche Dummheit, mit der sie ihre absurden Thesen aufstellen?"

    C + O2 --> CO2
    12 g 44g bzw. 22,3 l (0°C, 1013 hPa)

    Wenn man eine bestimmte Menge Kohlenstoff verbrennt, entsteht eine davon abhängige Menge an CO2. Da zumindest von der Größenordnung her bekannt ist, wie viel Kohlenstoff aus Kohle, Erdöl, Erdgas und sonsitgen Quellen wir verbrennen, lässt sich relativ gut berechnen, wie viel CO2 daraus entsteht. Auch das Volumen der Atmosphäre lässt sich erfassen.

    Andererseits können wir den CO2-Gehalt der Atmosphäre messen.

    Interessanterweise ergibt sich daraus eine Diskrepanz dergestalt, dass weniger CO2 in der Atmosphäre verbleibt (ca. 50%) als wir emittieren. Folgerung daraus: Es gibt Mechanismen, die das CO2 aus der Luft herausfiltern und speichern. Mit verstärktem Pflanzenwachstum (Lieblingsargument der Klimaskeptiker) ist das nur zum Teil zu erklären, da die Biomasse der Erde nur in begrenztem Umfang zunimmt, eher wird sie durch unser Zutun kleiner. Eine wichtige Senke für CO2 ist allerdings das Meer, das entgegen anderslautenden Annahmen (Leistenschneider) nicht mit CO2 gesättigt ist und deshalb bei steigendem CO2-Gehalt der Luft einen Teil des Zuwachses über Gleichgewichtsprozesse aufnimmt.

    Diese Mechanismen sind lange bekannt und relativ gut erforscht.

    Ein Komplex, der noch wenig verstanden aber von großer Bedeutung ist: Wie ändert sich der pH-Wert des Meerwassers, wenn immer größere Mengen CO2 im Wasser gelöst werden und wie reagieren die Lebewesen im Meer, besonders die Kalkskelett bildenden Lebewesen? Wir riskieren dabei die Vernichtung ganzer Ökosysteme.

    "Gibt es mittlerweile irgendeinen wissenschaftlichen BEWEIS für diese computergestützte Theorie?"

    Gibt es einen BEWEIS für die Evolutionstheorie? Die Kreationisten sagen nein, genau wie die Klimaskeptiker die Klimawirksamkeit vn CO2 leugnen.

    Selbstverständlich ist das Absorptionsverhalten von CO2 im Infrarotbereich problemlos experimentell zugänglich und genau wie die Evolutionstheorie dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik widerspricht, ist das für die Theorie vom Treibhauseffekt der Fall. Die Wissenschaftler sind nur zu blöd, das zu merken, deshalb müssen die Motorjournalisten Bartsch und Maxeiner es ihnen immer wieder ohne Erfolg erklären (Sarkasmus aus).

  224. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Krishnag empfielt Klimaexperten Bartsch

    @ Kaßmann

    Zu dem von Krishnag empfohlenen "Experten" Bartsch hat sich auch schon Rahmstorf geäussert:

    "Origineller war da schon ein Beitrag von Christian Bartsch in der FAZ (27. März), wonach der Mensch täglich 10 kg CO2 ausatme - dadurch werde mehr CO2 frei als durch alle Autos der Welt. Ein guter Tipp zum Abnehmen: einfach einen Tag lang nichts essen und 10 kg CO2 ausatmen! Aber im Ernst: selbst wenn die Zahl gestimmt hätte (in Wahrheit ist es nur 1 kg – die FAZ hat die Zahl inzwischen in der online-Ausgabe korrigiert), sie ist natürlich irrelevant. Mensch und Tiere atmen nur das CO2 aus, das zuvor durch Photosynthese aus der Atmosphäre entnommen wurde und das ohnehin in sie zurückgekehrt wäre – ob wir die Pflanzen essen oder einfach verrotten lassen ist egal. Der biologische Kohlenstoffkreislauf ist geschlossen."

    http://www.pik-potsdam.de/...an/klimahysterie.html

    Liebe Skeptiker, es wäre nett, wenn Sie nicht permanent versuchen würden, alle AGW'ler in eine Ecke zu drängen:

    "Gleich kommen sie wieder. Pat und Patachon."; "Kaßmann und Kollegen "; etc.

    Auch wenn ich immer noch annehme, dass hier von einer Person unter verschiedenen Namen gepostet wird, so stelle ich Krishnag, Krüger, Silie, Müller, Energie-Ossi und wie sie alle heissen auch nicht in eine Ecke!

    @ Krishnag

    "Warum ich ein "Fan" des IPCC bin und vin all denen die ihn verteidigen ?
    Weil Mann den Hockeystick so seriös herausgearbeitet hat."

    Da gibt es aber einen Unterschied: Das IPCC hat sich intensivst mit den Fehlern der Mann-Klimakurve auseinandergesetzt.

    Es gab mehrere Folgestudien, die sich speziell hiermit befasst haben.

    Beck hingegen beharrt auf seinen Fehler und mit ihm alle seine Anhänger!

  225. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann - CO2-Kreislauf - Strahlung

    *Diese Mechanismen sind lange bekannt und relativ gut erforscht.

    Ein Komplex, der noch wenig verstanden aber von großer Bedeutung ist: Wie ändert sich der pH-Wert des Meerwassers,*

    Sie widersprechen sich unmittelbar. Die Umsetzung der Stoffe hängt u.a. vom pH-Wert des Wassers ab.

    *Selbstverständlich ist das Absorptionsverhalten von CO2 im Infrarotbereich problemlos experimentell zugänglich*

    Das ist richtig. Wir sprechen aber von der Rückstrahlung des CO2. Die wurde weder im Labor, noch in der Natur direkt gemessen. Man kann atmosphärische Strahlung mit sog. Pyrgeometern oder Interferrometern messen, aber nicht direkt. Die Hintergrundstrahlung (Gerät, Boden) wird per WMO-Formel dazu aus der ins Gerät einfallenden Stahlung heraus gerechnet. Zudem übrschneiden sich die Spektren u.a. von Wasserdampf und CO2, so dass man den CO2-Anteil nicht auflösen kann.

  226. Krishna Gans Antworten | Permalink

    @Carbo-Neutral
    Wer meint, er muß alles und jeden der nicht seiner Meinung ist, mit Kreationisten in einen Topf schmeißen der ist nur noch peinlich.
    Wer zudem andernorts deswegen in anderen Foren schon gesperrt wurde, zurecht (!), der sollte mit solchen diskriminierenden Äußerungen etwas zurückhaltender sein, nicht wahr ?
    Das gleiche gilt für Schreiber, die Fragen mit Brecht beantworten.
    Menschlich disqualifiziert würde ich sagen.

  227. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Beck vs IPC

    @Thorsten Seifert
    #Da gibt es aber einen Unterschied: Das IPCC hat sich intensivst mit den Fehlern der Mann-Klimakurve auseinandergesetzt.
    Es gab mehrere Folgestudien, die sich speziell hiermit befasst haben.
    Beck hingegen beharrt auf seinen Fehler und mit ihm alle seine Anhänger
    #
    Ich vergleiche nur mal die Anzahl der Personen, die beteiligt sind:
    Beck 1 / IPCC ??
    Abgesehen davon ist unklar, unwahrscheinlich, das Becks Zahlen falsch sind, sie sind, zum x-ten Mal nicht von ihm gemessen.
    Unabhängig davon geht Herr Beck noch hauptberuflich einem ordentlichen Beruf nach.

  228. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Kreationisten und Klimaleugner

    @Krishna Gans

    "Carbo-Neutral" ?????

    "Wer meint, er muß alles und jeden der nicht seiner Meinung ist, mit Kreationisten in einen Topf schmeißen der ist nur noch peinlich."

    Vergleiche zwischen Kreationisten und Klimaleugnern sind nicht rein zufällig sondern unvermeidlich, dazu sind die Gemeinsamkeiten viel zu groß:

    1. Beide Gruppen diffemieren die etablierte Wissenschaft als verschworene Bande von Lügnern und Betrügern, die aus niederen Motiven die Wahrheit (Kreationsmus, Klima nicht CO2-abhängig) unterdrücken.

    2. Beide führen immer wieder längst widerlegte Behauptungen als immer noch gültig an (Es gibt keine Übergangsformen, im Mittelalter war es wärmer als heute).

    3. Beide benutzen intensiv das "Quote-Mining", das heißt, das Verfälschen von Zitaten durch gezielt unvollständiges Zitieren oder sogar Erfinden von Zitaten (Darwin hat auf dem Totenbett widerrufen, Newsweek hält Global Warming für einen Schwindel).

    4. Beide unterstellen der Gegenseite quasi-religiöse Ereiferung, einen Glauben an etwas trotz gegenteiliger Faktenlage.

    usw.

    Die Liste der Gemeinsamkeiten ließe sich noch fortsetzen. Es gibt sicherlich noch andere Gruppen von Verschwörungstheoretikern, die auch diese Merkmale teilen, doch die Kreationisten und Klimaleugner sind die gefährlichsten, weil sie Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen wollen und beim uninformierten Teil der Bevölkerung zum Teil Gehör finden.

    Zumindest in den USA sind beide Gruppen weitgehend deckungsgleich, denn die Mehrheit der Kreationisten, weil politisch rechts stehend, sind massiv gegen eine wirksame Klimapolitik und leugnen deshalb den globalen Klimawandel.

  229. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Leugner

    @Martin Kaßmann
    #weil sie Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen wollen #
    Ein Glück, daß die Klimahysteriker keinen politischen Einfluß nehemn, auf unsere Kosten
    Ansonsten ist das ein riesen Haufen Müll, den Du da abläßt !

  230. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    *die Kreationisten und Klimaleugner sind die gefährlichsten, weil sie Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen wollen und beim uninformierten Teil der Bevölkerung zum Teil Gehör finden.*

    Welche Klimaleugner sitzen denn in der Regierung und sprechen den "uniformierten Teil der Bevölkerung" an??? Ich kenne keine.

    Aber ich kenne da einige Wissenschaftler und Klimaschützer, die direken Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen.

    Dr. Rainer Grießhammer: WBGU-BEIRATSMITGLIED

    http://www.youtube.com/watch?v=mSidiMVRytE

    Prof. Margareta Kulessa: WBGU-BEIRATSMITGLIED

    http://video.google.de/...cid=-2191003426639916504

    Hier der WBGU-BEIRAT

    http://www.wbgu.de/wbgu_beiratsmitglieder.html

  231. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    CO2-Sprünge ? Kommt da noch was ?

    @ Krishnag

    "Wer zudem andernorts deswegen in anderen Foren schon gesperrt wurde,"

    Ich bin AUSSCHLIESSLICH im Skeptikerforum "Oekologismus" gesperrt worden und zwar deshalb, weil ich die dortigen permanenten Vergleiche zwischen Klimaschützern und Nationalsozialisten nicht wortlos hingenommen habe! Krishnag muss selber wissen, ob Oekologismus auf derartige Zensur stolz sein kann. Bei Oekologismus wurden schon eine Reihe kritischer Stimmen wegzensiert. Entgegen Ihrer Behauptung wurde ich in keinem anderen Forum gesperrt. Hierfür gibt es auch keinen Grund. In anderen Foren sorgt die Moderation, dass rechte Vergleiche unterbunden werden, bei "Oekologismus" findet man diese in Ordnung.

    "Ich vergleiche nur mal die Anzahl der Personen, die beteiligt sind:
    Beck 1 / IPCC ??
    Abgesehen davon ist unklar, unwahrscheinlich, das Becks Zahlen falsch sind, sie sind, zum x-ten Mal nicht von ihm gemessen.
    Unabhängig davon geht Herr Beck noch hauptberuflich einem ordentlichen Beruf nach."

    Was spielt denn das für eine Rolle. Wenn Beck vor lauter Beruf nicht in der Lage ist, seibne Zahlen gründlich zu recherchieren, zu überprüfen und zu publizieren, dann soll er seine Ergebnisse nicht so hoch hängen, wie er es tut! Eine derartige Überheblichkeit würde ich für mich nicht in Anspruch nehmen!

  232. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    WBGU

    @ Michael Krüger

    "Welche Klimaleugner sitzen denn in der Regierung und sprechen den "uniformierten Teil der Bevölkerung" an??? Ich kenne keine."

    In Teilen Amerikas sitzen Klimaleugner auch in der Regierung, bei uns in Deutschland nur ansatzweise. Klimaleugmer ziehen ihre Fäden ganz massiv im Internet und in der Lehre an Schulen und Hochschulen. Teile der Presse sind von Klimaskeptikern durchsetzt. Dies ist nicht schlimm (Pressefreiheit ist ein hohes Gut!) wenn die Argumente redlich vorgebracht werden. Die Qualitätskontrolle der Medien versagt jedoch leider zu oft.

    "Aber ich kenne da einige Wissenschaftler und Klimaschützer, die direken Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen."

    Wer soll denn sonst in der WBGU sitzen, wenn nicht Wissenschaftler anerkannter öffentlicher Fachinstitute???

    Etwa die Verteter von Exxon, RWE, Vattenfall, Audi, BMW oder gar die Herren Singer und Beck höchstpersönlich...??? Warum nicht gleich La Rouche?

    "Klimaschützer" kenne ich keine in der WBGU, höchstens Wissenschaftler, die aufgrund ihrer Erkenntnisse den Klimaschutz für wichtig betrachten.

  233. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert

    *Ich bin AUSSCHLIESSLICH im Skeptikerforum "Oekologismus" gesperrt worden*

    Das wage ich zu bezweifeln. Ich habe auch bei Readers Edition mit gelesen;)

    *und zwar deshalb, weil ich die dortigen permanenten Vergleiche zwischen Klimaschützern und Nationalsozialisten nicht wortlos hingenommen habe!*

    Die "Uniformierten" und Nationalsozialisten werden also wieder in die Diskussion eingeworfen, weil in Sachen Klimawandel nicht gepunktet werden kann??? Schade. Haben Sie Herr Seifert und Sie Herr Kaßmann das wirklich notwendig???

  234. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert(2)

    *In Teilen Amerikas sitzen Klimaleugner auch in der Regierung, bei uns in Deutschland nur ansatzweise.*

    Wer? Können Sie Namen nennen? Presse, Internet etc. sind nicht die Regierung.

    Im WBGU sitzen ausschließlich Lobbyisten. Aus Ökoinstituten, Klimawissenschaften, Solarindustrie, ...

    Dr. Rainer Grießhammer ist ein Vater von
    http://www.utopia.de/
    siehe Videobeitrag.

    Prof. Margareta Kulessa geht auf Klimademos, siehe Videobeitrag.

    Herrn Rahmstorf und Herrn Schellnhuber arbeiten in den Klimawissenschaften...

  235. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Michael Krüger

    @ Michael Krüger

    "Das wage ich zu bezweifeln. Ich habe auch bei Readers Edition mit gelesen"

    Bitte Belege! Ich habe in letzter Zeit zwar nicht bei RE gepostet, könnte es aber jederzeit, weil ich dort weder gesperrt bin noch jemals gesperrt war. Was soll dieser Unsinn von Ihnen?

    "Die "Uniformierten" und Nationalsozialisten werden also wieder in die Diskussion eingeworfen, weil in Sachen Klimawandel nicht gepunktet werden kann??? Schade. Haben Sie Herr Seifert und Sie Herr Kaßmann das wirklich notwendig???"

    Ich habe die "Nationalsozialisten" nicht in die Diskussion gebracht ich habe lediglich sachlich erklärt, warum ich bei Ökologismus gesperrt wurde. Da Sie dieses hier wiederholt vorgetragen und ausgeschlachtet haben, werde ich wohl die Gründe hierfür sachlich nennen dürfen.

    Aber bitte unterlassen Sie zukünftig Ihre fortlaufenden Versuche, mich und andere Forumsteilnehmer mit Un- und Halbwahrheiten zu diffamieren! Bleiben Sie bitte beim Sachthema! Aussagen, wer wo ggf. gesperrt ist, tut nun wirklich nicht's zur Sache!

  236. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert

    Bitte nicht aufregen.

    Ich frage mich nur:

    Warum verfassen Sie eigentlich Ihre Kommentare ständig in den Worten von Herrn Rahmstorf?

    Können Sie nicht für sich selbst sprechen? Sie sind doch eine eigenständige Person, die für sich in eigenen Worten sprechen können sollte.

    Zudem kommen, wenn Ihnen die Argumente ausgehen, immer wieder die selben Klagelieder.

    Also. Sein Sie sie selbst, dann kann man Sie auch ernst nehmen.

  237. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Vokabular Sperre

    @Thorsten Seifert

    #Teile der Presse sind von Klimaskeptikern durchsetzt. #

    Der Satz sagt doch alles über Deine Geisteshaltung aus.

    @Thorsten Seifert
    #"Wer zudem andernorts deswegen in anderen Foren schon gesperrt wurde,"#

    Ich habe Dich garnicht angesprochen, was soll also Deine Verteidigung ?!
    ;-)

  238. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Beck

    @Thorsten Seifert
    #Was spielt denn das für eine Rolle. Wenn Beck vor lauter Beruf nicht in der Lage ist, seibne Zahlen gründlich zu recherchieren, zu überprüfen und zu publizieren, dann soll er seine Ergebnisse nicht so hoch hängen, wie er es tut! Eine derartige Überheblichkeit würde ich für mich nicht in Anspruch nehmen!#
    Ich glaub Du bist der Letzte der es wagen kann, sich über die Arbeit von Beck zu äußern, sie gar zu bewerten.

  239. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Beck bewerten

    "Ich glaub Du bist der Letzte der es wagen kann, sich über die Arbeit von Beck zu äußern, sie gar zu bewerten."

    Jeder, der in der Schule irgendwann einmal gelernt hat, was eine grafische Darstellung ist, kann Beck bewerten, nämlich dahingehend, dass der Mann zusammengeschusterten und gefälschten Unsinn verbreitet und es eine Reihe von Leuten gibt, die ihm seinen Quatsch auch noch abkaufen.

    Es ist schon erstaunlich, auf was für plumpe Tricks manche Leute hereinfallen und die auch noch verteidigen, nur weil sie an eine bestimmte Verschwörungstheorie glauben.

  240. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    CO2-Sprünge ? Kommt da noch was ?

    @ Miachel Krüger
    @ Krishnag

    "Warum verfassen Sie eigentlich Ihre Kommentare ständig in den Worten von Herrn Rahmstorf?"

    Tue ich das? Natürlich zitiere ich AUCH Herrn Rahmstorf, aber auch viele andere wissenscahftlich anerkannte Quellen.

    "#Teile der Presse sind von Klimaskeptikern durchsetzt. #

    Der Satz sagt doch alles über Deine Geisteshaltung aus."

    Schauen Sie sich doch die Herren Bartsch, Ederer, Horx, Lotter und Maxeiner an. Lesen Sie doch ihren unseligen Hetzartikel in FAZ-net, im dem sie Rahmstorf Absichten zum "Dschihad" und "Endsieg" vorwerfen. Der ganze Artikel ist vollgespickt von Polemik und Unwahrheiten.

    http://www.faz.net/...7~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Dieser Artikel hat weit über die Klimadiskussion hinaus Ablehnung in den Medien erfahren:

    http://www.welt.de/...rieg_der_Klimaskeptiker.html

    http://taz.de/...klimahysterie-dschihad-in-der-faz

    Was hat es mit schlechter "Geisteshaltung" zu tun, wenn ich dies scharf kritisiere? Aber diese Autoren diskreditieren sich nur selbst. Es lebe die Pressefreiheit!

    Aber dieses Thema führt jetzt zu weit.

    Daher noch einmal die Frage? Kommt noch etwas zu den CO2-Konzentrationen?

    Was ist mit Ihren Behauptungen zu RE?

    Nagelt man Sie auf Ihre Behauptungen fest und stellt Sie zur Rede, schweigen Sie, weichen aus und kommen mit neuen Behauptungen um die Ecke. Diese Erfahrungen mache ich immer wieder und es nervt, so mit Ihnen zu diekutieren.

    Bringen Sie erst Ihre alten Baustellen zu Ende, bevor Sie neue anfangen!

  241. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann, Seifert

    Ich kann mich grade von Lachen nicht mehr halten.

    Sie sind mir zwei Komiker ;)

    Wenn Sie sich beide gefangen haben, dann sagen Sie Bescheid.

    Auch die RSS-Werte sind für Mai im Keller.

    http://www.remss.com/...s_Land_and_Ocean_v03_1.txt

    Kältester Monat seit dem Jahr 2000.

  242. Wolf Krab sen. Antworten | Permalink

    Frage

    Martin Kaßmann
    Thorsten Seifert

    Da sieh ja Herrn E. G. Beck in ihrer unnachahmlichen Art die Qualifikation absprechen und ihn der Fälschung, des Betrugs, der Lüge, Inkompetenz, Rechtslastigkeit usw. bezichtigen, stellt sich für mich die Frage, ob Sie die gleichen Vorwürfe auch gegen einen Dr. Wolfgang Thüne ins Feld führen. Selbiger ist immerhin Dipl. Meteorologe und hat an der Uni Köln
    Meteorologie, Geophysik, Physik, Mathematik und Geographie studiert und zum Thema „AGW“ einige Artikel geschrieben und Vorträge gehalten.
    Z. B. Dieser Artikel: http://www.konrad-fischer-info.de/7thu40.htm
    oder hier: http://www.konservativ.de/zf/co2.htm

    Ihren bisherigen Ausführungen glaube ich entnehmen zu können, dass Sie Beide hochqualifizierte „Klimaforscher“ sind und auch Ihre Darlegungen entsprechend unter Beweis stellen können.

    MfG
    Wolf Krab

  243. Wolf Krab sen. Antworten | Permalink

    Eine Frage

    Martin Kaßmann
    Thorsten Seifert

    Da sieh ja Herrn E. G. Beck in ihrer unnachahmlichen Art die Qualifikation absprechen und ihn der Fälschung, des Betrugs, der Lüge, Inkompetenz, Rechtslastigkeit usw. bezichtigen, stellt sich für mich die Frage, ob Sie die gleichen Vorwürfe auch gegen einen Dr. Wolfgang Thüne ins Feld führen. Selbiger ist immerhin Dipl. Meteorologe und hat an der Uni Köln
    Meteorologie, Geophysik, Physik, Mathematik und Geographie studiert und zum Thema „AGW“ einige Artikel geschrieben und Vorträge gehalten.
    Z. B. Dieser Artikel: http://www.konrad-fischer-info.de/7thu40.htm
    oder hier: http://www.konservativ.de/zf/co2.htm

    Ihren bisherigen Ausführungen glaube ich entnehmen zu können, dass Sie Beide hochqualifizierte „Klimaforscher“ sind und auch Ihre Darlegungen entsprechend unter Beweis stellen können.

    mfG
    Wolf Krab

  244. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Michael Krüger

    Sie schreiben:
    "Ich kann mich grade von Lachen nicht mehr halten."

    Das kann dann nur ein hysterisches Lachen sien, weil Ihnen die Felle endgültig davon schwimmen.

    In Ihren Postings ist bisher nicht ein einziges tragfähiges Argument aufgetaucht.

    Auch das weitere Beharren auf der angeblichen Abkühlung ist nur ein zusätzliches Indiz für die Schwäche Ihrer Position.

    Es ist absolut lächerlich Argumenten" wie "kältester Monat seit 2000" zu kommen, während andererseits die Wärmerekorde als Vergleichsmarke den Beginn der Wetteraufzeichnungen setzen.

    Außerdem fällt es auf, dass die Klimaskeptiker durchweg mit ein paar ungewöhnlich kühlen Perioden der jüngeren Vergangenheit arbeiten, während die kompetenten Vertreter der Gegenseite nicht gleich jeden neuen Wärmerekord als Beweis für AGW herbeizitieren.

    Sie klammern sich verzweifelt an ein paar dünne Themen, die großen Schwächen in ihrer Gesamtposition übergehen sie stur.

    Ich habe gegenüber Herrn Seifert ja auch die Prognose "gewagt", dass wir niemals eine plausible Erklärung von Ihrer Seite für Becks CO2-Achterbahn-These bekommen werden, bisher hatte ich Recht und ich erwarte ich nicht, dass sich das ändern wird.

    Dürfte allerdings auch schwer bis unmöglich sein, weil es für so eine absurde Behauptung keine wissenschaftlich stichhaltige Begründung geben kann. Das weiß Beck, das wissen Sie ebenso, deshalb Ihr Schweigen und das alberne "Ich habe Sie hochgenommen"als sie einen angeblichen Erklärungsversuch Becks ankündigten.

    Ich finde es ausgesprochen gut, wie sich die Klimaskeptiker hier vorführen lassen. Jeder Besucher dieses Blogs kann sich dadurch ein Bild von der Argumentationsschwäche der Klimaleugner machen.

    Und ich halte es auch für notwendig, den Scharlatan Beck immer wieder zu entlarven, da er zumindest in der deutschsprachigen Diskussion häufig als Kronzeuge für die angeblichen Fehler bei der seriösen Klimaforschung herangezogen wird.

    Nur einen nachvollziehbaren Beleg für seine überaus kühnen Behauptungen kann weder dieser Guru der Klimaskeptiker noch einer seiner tiefgäubigen Anhänger bringen. Dafür vielen Dank!

  245. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Michael Krüger & Wolf Krab

    Einen wirklich ehrlich gemeinten Dank für diesen tollen Link, Herr Krüger, der über einen weiterführenden Link nun wirklich jedem klar macht, von welcher "Qualität" Äußerungen Thünes sind:

    http://www.sebbi.de/archives/2007/06/11/der-klimaschwindel/#comment-61462

    Was der Poster da schreibt, ist zwar reichlich polemisch formuliert, aber scheint in der Sache durchaus angemessen.

    Zur "Leipziger Erklärung" habe ich eine ähnliche Einstellung.

    Ob Konrad Fischer das tatsächlich gesagt, was der Poster behauptet, habe ich noch nicht überprüft, aber ich habe ähnlichen Unsinn über "schwere" Gase (gemeint ist natürlich die Dichte oder auch die Molekülmasse, aber wenn diese Leute das wüssten, kämen sie nicht auf so einen Schwachsinn) schopn von vielen anderen Leuten gehört. Bei den sonstigen "Thesen" , die Fischer - der ja in der Klimaskeptiker-Szene kein unbekannter ist, erscheint es allerdings durchaus möglich, dass das Zitat authentisch ist.

    Geredazu unbezahlbar, wenn man sich kurz und gründlich über die "Qualitäten" des Herrn Dr. phil. Thüne informieren will ist dieses Link, das so ziemlich am Ende des Postings steht:

    http://www.udo-leuschner.de/rezensionen/re9808thuene.htm

    Herr Leuschner scheint durchaus die Kompetenz zu besitzen, Leute wie Thüne zu beurteilen, weil er als Journalist sicherlich weiß, wo man zuverlässige Informationen über die fachliche Qualität der Rezensierten bekommt.

    Außerdem ist es äußerst unwahrscheinlich, dass diese Seite nicht längst aufgrund einer Verleumdungsklage aus dem Internet verschwunden wäre, wenn die dort aufgestellten Behauptungen nicht Wort für Wort durch überprübare und überprüfte Tatsachen gedeckt wären.

    Besonders gut gefällt mir der Vergleich von Thüne als "Geisterfahrer der Wissenschaft". Damit ist eigentlich alles gesagt, was von ihm zu halten ist.

    Mir war gar nicht bewusst, dass eine solch vernichtende und vor allem sauber belegte Kritik an Thüne im Netz existiert.

    Also Herr Krab, lesen Sie bitte Herrn Leuschners Rezension durch und wenn Sie dann immer noch der Meinung sind, dass ein Typ wie Thüne in einer ernsthaft geführten Diskussion über Klimafragen noch Erwähnung finden sollte, dann suchen Sie sich besser eine andere Spielwiese, weil Sie dann selbst absolut informationsresistent sind, sich also auch nicht durch belastbare Fakten von einer einmal gefassten Meiung abbringen lassen. Mein Tipp dazu: oekologismus.de, wo sich fast ausschließlich diese Art von Leuten tummelt, Krishna Gans ziemlich vorne an. Zu Michael Krüger kann ich nichts sagen, ist aber durchaus möglich, da er sich hier wahrscheinlich hinter einem Pseudonym verbirgt und auf oekologismus ein anderes verwendet, falls er dort auch postet.

    Wenn Sie die Thüne-Rezension von Leuschner lesen, sollten sie auch dem Link zu Hug folgen. Meines Erachtens wird er dort als Verschwörungstheoretiker entlarvt, der durch eine Vielzahl von radikalen, kaum duch Fakten gestützte Positionen brilliert, wie Leuschner treffend bemerkt, mit "Säbel, Spieß und Rammbock".

    http://www.udo-leuschner.de/rezensionen/ri9706hug.htm

    Lediglich den Maxeiner von heute erkenne ich in der Renzension seiner Buches aus dem Jahre 1996 nicht wieder. Damals hat er offensichtlich noch Fakten interpretiert - wenn auch manchmal eigenwillig - heute findet man in seinen Ausführungen in diversen Artikeln "on and off the net" häufiger völlige Verdrehungen der Wahrheit.

    Der Vollständigkeit halber aber auch dieser Link:

    http://www.udo-leuschner.de/rezensionen/ri9706maxeiner.htm

  246. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    Was sind wir wieder einmal sauer ;)

    Herr Kaßmann, was sagen Sie denn zu Herrn Thüne. Herr Krab hatte Sie gefragt.

    Ist Herr Thüne auch ein verlogener Typ?

  247. Günter Heß Antworten | Permalink

    Argumente @Kaßmann

    Hallo Herr Kaßmann,
    Dass die Erde zurzeit wärmer wird ist meiner Meinung nach ausreichend gemessen und die Daten des IPCC zeigen auch, dass die CO2 Konzentration damit korreliert.

    Deshalb finde ich es auch gut, dass die Politik auf dieser Grundlage eine Entscheidung trifft und handelt, wenn auch langsam.

    Trotzdem habe ich eine Frage zu dem Modell der Gegenstrahlung, welches die Erwärmung erklärt. Ich möchte einfach die Randbedingungen und den Gültigkeitsbereich dieses Modells besser verstehen.

    Meine Frage war: Warum der Mechanismus der Gegenstrahlung nicht den 2. Hauptsatz der Thermodynamik verletzt?

    Ich hatte sie Ihnen schon gestellt, aber keine Argumente von Ihnen gehört, außer dass ich möglicherweise den Argumenten der Klimaskeptiker aufgesessen bin und dass mikroskopisch auch bei der Dynamik von Flüssigkeiten und Gasen der 2. Hauptsatz verletzt wird, obwohl er makroskopisch gilt.

    Reicht dieses Argument denn aus?

    Argumentiert nicht gerade das Modell der Gegenstrahlung makroskopisch und berechnet mit Hilfe seiner Bilanzgleichungen eine makroskopische Temperatur.

    Ich würde das gerne verstehen, auch auf die Gefahr hin, dass ich mich in ihren Augen durch diese Frage bis auf die Knochen blamiere.
    Bitte beachten sie, ich wollte damit weder die Erderwärmung noch den Einfluss des CO2 in Frage stellen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  248. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    CO2-Sprünge ? Kommt da noch was ?

    @ Michael Krüger
    @ Krishnag
    @ Wolf Krab

    Wie gesagt: Ihre bisherigen Fehler und Widersprüche klären Sie nicht auf, statt dessen machen Sie neue Baustellen auf und fragen nach Thüne und Fischer.

    "Ist Herr Thüne auch ein verlogener Typ?"

    Ich mache es kurz. Herr Thüne ist nicht verlogen, denn er fälscht nicht so dreist, wie Herr Beck dies tut. Herr Thüne wird einfach nicht mehr für voll genommen. Er hat zwar Meteorologie studiert hat, aber in Soziologie promoviert. Seinen Thesen hat die Deutsche Meteorologische Gesellschaft (DMG) schon vor Jahren nachdrücklich widersprochen (Pressemitteilung, abgedruckt in den DMG-Mitteilungen Heft 1/1996; vgl. auch Heft 2/1999). Seitdem hat er nichts mehr dazugelernt. Solche Klimaskeptiker nimmt man einfach nicht mehr ernst.

    Konrad Fischer ist ein Klimalaie, der auf seinen Internetseiten übelste Vergleiche zwischen Klimaschutz und dem Holocaust zieht ("CO2-Gaskammern..., Öko-Gestapo", etc...). Wer sich mit solchen Leuten umgibt, muss das schon selber wissen.

    "Kältester Monat seit dem Jahr 2000."

    Ist so kalt in Takatukaland.... Auch Sie kann ich mit solchen "Argumenten" nicht mehr ernst nehmen.

    Auf diesem Niveau bringt die Diskussion nichts mehr! Bitte eröffnen Sie keine neuen Baustellen mehr sondern bleiben Sie beim Thema. Danke!

    Klären Sie uns erst einmal die Beck'schen CO2-Grafiken.

  249. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert

    *Herr Thüne wird einfach nicht mehr für voll genommen. Er hat zwar Meteorologie studiert hat, aber in Soziologie promoviert….Konrad Fischer ist ein Klimalaie, der auf seinen Internetseiten übelste Vergleiche zwischen Klimaschutz und dem Holocaust zieht*

    Sag ich doch. Gleich kommen sie wieder ;)

    http://www.sebbi.de/...imaschwindel/#comment-61462

    Da wird wieder die braune Keule geschwungen und aus einem Meteorologen ein Soziologe gemacht ;)

    Herr Seifert und Herr Kaßmann, haben Sie das nötig??? Offensichtlich schon. Schade.

  250. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert(2)

    Die Sache mit Konrad Fischer hatten wir auch schon.

    http://www.readers-edition.de/...er#comment-152748

    Die "Baustellen" Beck, Klimaskeptiker, Uniformierte, rechte Verbindungen, etc. machen Sie im jedem Blog zum Thema, wenn Sie in Sachen Klimawandel nicht mehr punkten können. Anschließend kommt immer der Vorwurf man hätte Ihnen das Thema aufgezwungen, oder damit angefangen. Schade, dass Sie beide das nötig haben.

    Mittlerweile ein erheiterndes Schauspiel ;)

  251. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    CO2-Sprünge ? Kommt da noch was ?

    @ Michael Krüger

    Kommt von Ihnen noch etwas zum Thema?

    "Da wird wieder die braune Keule geschwungen und aus einem Meteorologen ein Soziologe gemacht"

    Nicht derjenige schwingt die braune Keule der rechte Zitate kritisiert sondern derjenige, der sie für seine Argumentation benutzt. Schade, dass Sie zwischen Beidem nicht unterscheiden können.

    Hat Herr Thüne nun in Soziologie promoviert oder nicht?

    Titel seiner Arbeit: “Die Heimat als soziologische und geopolitische Kategorie und als Identitätsimpuls in der Dynamik der modernen Industriegesellschaft”

    Was hat dieses Thema mit Meteorologie zu tun?

    Wo hat Herr Thüne in Meteorologie geforscht, welche wissenschaftlich publizierten und peer reviewten Arbeiten liegen von ihm vor?

    Mit Ihren merkwürdigen Links kann ich nur wenig anfangen.

  252. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert - Thüne

    Von 1962 bis 1967 studierte Thüne die Fächer Meteorologie, Geophysik, Physik, Mathematik und Geographie an der Universität zu Köln und der FU Berlin. Im Anschluss arbeitete er zunächst beim Wetteramt Frankfurt und war ab 1968 Referendar des Deutschen Wetterdienstes (DWD). In 1969 folgte das zweite Staatsexamen zum Wetterdienstassessor. Danach war er Meteorologe in der Analysen- und Vorhersagezentrale des DWD. Nebenbei war er 1971 bis 1986 Fernseh-Meteorologe beim ZDF. Seit 1974 ist er beim Landesamt für Umweltschutz Rheinland-Pfalz. 1982 bis 1986 absolvierte er ein Zweitstudium an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit den Fächern Soziologie, Politische Wissenschaften und Geographie.

  253. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert - Thüne Interview

    *Nehmen wir ... die Behauptung der "Klimaexperten", dass sich die Erde durch die Zunahme der "Treibhausgase" infolge erhöhter "Gegenstrahlung" erwärme. Dies ist physikalisch unsinnig, unlogisch und - im Prinzip - ganz leicht zu widerlegen. ..., so kann sich kein Körper, der gemäß seiner Temperatur immerwährend Strahlung abgibt, und das völlig unabhängig von den ihn umgebenden Körpern, mit der von ihm emittierten Energie erwärmen. So wie jeder Körper auf Erden mit Energieaufwand erwärmt werden muss, so geht es auch der Erde selbst... Alles Leben wäre in Gefahr, wenn es ihn (den Treibhauseffekt) gäbe. Stellen sie sich ein System vor, in das ständig Energie hineingestrahlt wird, das aber keine Abwärme entweichen lässt? Das System wäre rasch durch Überhitzung geschlossen. Mit anderen Worten: Das Treibhaus wäre die Hölle! Das System würde rasch durch Überhitzung zur Hölle! Das bedeutet: Das "Treibhaus" ist die Hölle.*

    http://muslim-markt.de/interview/2007/thuene.htm

  254. Wolf Krab sen. Antworten | Permalink

    Neue Baustelle?

    Thorsten Seifert

    --machen Sie neue Baustellen auf und fragen nach Thüne –

    Seit wann ist eine Frage eine „neue Baustelle“? Sind Sie ausreichend legitimiert Ihnen genehme Themen durchzudrücken und andere Meinungsträger mit Dreck zu bewerfen?

    --denn er fälscht nicht so dreist, wie Herr Beck dies tut—

    Das heißt im Klartext also: Dr. W. Thüne ist auch ein Fälscher, wenn auch nicht ein soooo
    schlimmer. Es dürfte aber ohne jeden Zweifel feststehen, dass er von der Problematik (Klima=Wetterstatistik) weitaus mehr versteht als Sie.
    Wenn Sie glauben über ein höheres Wissen zu verfügen, dann bleibt es ihnen unbenommen dieses preiszugeben und mit eigenen Worten die Ansichten Dr. Thüne’s zu widerlegen.

    Dass die DGM gegen Dr. Thüne Front macht ist nicht unbedingt ein Makel. Es zeigt aber, dass Dr. Thüne nicht gewillt ist dem Klimadiktat zu folgen. Ob er nun in allen Einzelpunkten unbedingt richtig liegt, darüber lässt sich trefflich streiten. Sie können doch Dipl.-Ing. Peter Dietze zum Zeugen aufrufen. Aber der ist in Ihren Augen ja auch obsolet. Zudem müssten Sie sicherlich hierzu erst die Erlaubnis Ihres Auftraggebers einholen.

    --Auf diesem Niveau bringt die Diskussion nichts mehr!—
    Es ist gut, dass Sie endlich einsehen, dass das von Ihnen geprägte Niveau dieser Diskussion abträglich ist.

    --Bitte eröffnen Sie keine neuen Baustellen mehr sondern bleiben Sie beim Thema. Danke!—
    Da Sie offensichtlich die Baustellen hier einrichten, sollten Sie auch ein Thema benennen, dem sie dann auch folgen können.
    Wenn ich mich recht entsinne, war das Urthema hier die sog. Klimawette. Was sagen Sie dazu? Ist das nun noch Wissenschaft oder schon Klamauk?

    mfG
    Wolf Krab

  255. Günter Heß Antworten | Permalink

    @Krüger

    Hallo Herr Krüger,
    bitte bedenken sie, dass eine Erhöhung der CO2-Konzentration in den unteren Atmosphäreschichten, den Absorptionskoeffizienten in den unteren Atmosphäreschichten für langwellige Strahlung erhöht.
    Dadurch würde durch verstärkte Absorption aus der einfallenden Solarstrahlung die Temperatur der unteren Atmosphäreschichten steigen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  256. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Günter Heß

    Das ist richtig. Ich habe Herrn Thüne zitiert.

    Meine Meinung: Absorption ist nicht gleich Strahlung (Emission). Neben spontaner Emission gibt es auch Stöße zwischen den Luftmolekülen (elastische, inelastische -> Druck/Stroßverbreitung des Absorptions/Emissionsspektrums und löschende Stöße -> Umwandlung in Translationsenergie oder Thermalisierung, d.h. Erwärmung der Luft).

    Die mittleren Stoßzeiten sind kürzer, als die Lebensdauern der angeregten Zustände. D.h. spontane Emission (Rückstrahlung) unterwiegt und Thermalisierung durch Stöße überwiegt. Das vor allem in der unteren Atmosphäre mit hoher Luftdichte.

    Von CO2-Molekülen spontan emittierte Photonen werden zudem sehr gut wieder von CO2-Molekülen absorbiert (Emissionsspektrum=Absorptionsspektrum). Eine Rückstrahlung kann also nur aus geringer Höhe stammen.

    Zudem ist die Absorption weitgehend gesättigt, so dass sich nur die Absorptionslänge verkürzt, d.h. anstatt auf x Metern wird schon auf x-y Metern ein Großteil der IR-Erdabstrahlung in der unteren Atmosphäre absorbiert.

  257. Günter Heß Antworten | Permalink

    @ Krüger

    Hallo Herr Krüger,
    Danke für die Information.
    Können sie mir dann vielleicht auch erklären, warum der Treibhauseffekt mit Gegenstrahlung erklärt wird, wenn die die Erwärmung der unteren Atmosphärenschichten durch stärkere Absorption eigentlich ausreichen würde. Im Sinne Occam’s wäre das ja dann eigentlich doch die bessere Erklärung, weil eine Annahme die nicht gemesen werden kann wegfällt?
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  258. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Heß

    Warum der Treibhauseffekt mit Gegenstrahlung erklärt wird?

    Wird er neuerdings auch nicht mehr. Es wird davon ausgegangen, dass mit der Treibhausgaskonzentration die mittlere Ausstrahlungshöhe in den Weltraum ansteigt. Mit der Höhe sinkt bekanntlich die Temperatur. Steigt die Ausstrahlungshöhe an, so nimmt die Strahlungstemperatur der Luft und damit die Ausstrahlung Richtung Weltraum ab. Letztendlich steigt die globale Mitteltemperatur der Erdatmosphäre so lange an, bis ein neues Strahlungsgleichgewicht mit der Sonneneinstrahlung erreicht wird. So die neuste Theorie.

  259. Günter Heß Antworten | Permalink

    @Krüger

    Hallo Herr Krüger,
    wenn ich das richtig verstehe mit der Ausstrahlungshöhe heißt das verklausuliert, dass die optische Dichte der Atmosphäre durch höhere CO2 Konzentration steigt. Oder ist da noch ein anderer Mechanismus versteckt? Können sie mir Literatur dazu empfehlen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  260. Rainer Hohn Antworten | Permalink

    Mai sehr kühl

    Die Satellitenmessungen für die Temperatur im Mai sind jetzt verfügbar.
    RSS MSU

    UAH NSS

    Bei RSS fällt sie mit mit -0,083 °C und bei UAH mit -0,18 °C so niedrig aus wie seit 2000 nicht mehr.

    Anders betrachtet kann man auch sagen: Dies war der global kälteste Mai seit 1993.

    Ich weiß, das ist alles erstmal nur Wetter. Die Definition für Klima ist mir bekannt.

    Aber eine interessante Meldung ist es trotztdem. Ich wette, dass man in den meisten Medien davon nichts hören wird.

    Rainer Hohn

  261. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Günter Heß

    "Ich hatte sie Ihnen schon gestellt, aber keine Argumente von Ihnen gehört, außer dass ich möglicherweise den Argumenten der Klimaskeptiker aufgesessen bin und dass mikroskopisch auch bei der Dynamik von Flüssigkeiten und Gasen der 2. Hauptsatz verletzt wird, obwohl er makroskopisch gilt."

    Habe ich das missverständlich formuliert?

    Natürlich wird der 2. Hauptsatz durch kein natürlich vorkommendes System verletzt, denn dann wäre er ja widerlegt!

    Die Klimaskeptiker benutzen die umgekehrte Logik indem sie behaupten, das Konzept der Gegenstrahlung widerspräche dem 2. Hauptsatz, was selbstverständlich die Gegenstrahlung ad absurdum führen würde. Doch diese Behauptung ist falsch.

    Ein Molekül im angeregten Zustand wird nach kurzer Zeit Energie emittieren, wobei das entsprechende Photon keine bevorzeugte Raumrichtung kennt. Diese Binsenweisheit reicht völlig aus, um das Prinzip der Gegenstrahlung nachvollziehbar zu erklären.

    Das gibt sogar herr Krüger zu:

    "Von CO2-Molekülen spontan emittierte Photonen werden zudem sehr gut wieder von CO2-Molekülen absorbiert (Emissionsspektrum=Absorptionsspektrum). Eine Rückstrahlung kann also nur aus geringer Höhe stammen."

    Nur jubelt er wieder eine Schlussfolgerung unter, die sich logisch nicht aus den Vorbedingungen ergbit (non sequitur). Eine typische Methode der Klimaskeptiker.

    Interessant ist auch , was Herr Krüger in diesem Zusammenhang für eine "neue Theorie" hält:

    "Letztendlich steigt die globale Mitteltemperatur der Erdatmosphäre so lange an, bis ein neues Strahlungsgleichgewicht mit der Sonneneinstrahlung erreicht wird. So die neuste Theorie."

    Was er hier schildert, ist eine völlig banale Erkenntnis. Die Erdatmosphäre muss zwangsläufig eine Gleichgewichtstemperatur erreichen, denn je wärmer sie wird, desto mehr Energie strahlt sie wieder in den Weltraum ab. Nur eben auf einem höheren Gleichgewichtsniveau. Wer das als neue Erkenntnis verkauft, hat irgendwo grundlegende Zusammenhänge nicht wirklich verstanden.

    Damit ist er bei Thüne, den er ja zitiert, in bester Gesellschaft. Es ist gemeinsames Kennziechen aller Klimaskeptiker, das sie grundlegende Erkenntnisse der Physik nicht begriffen haben und ihre abstrusen Hypothesen auf Missverständnissen oder Faktennegierung aufbauen.

  262. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Günter Heß

    Mach ich morgen.

    *Ein Molekül im angeregten Zustand wird nach kurzer Zeit Energie emittieren, wobei das entsprechende Photon keine bevorzeugte Raumrichtung kennt. Diese Binsenweisheit reicht völlig aus, um das Prinzip der Gegenstrahlung nachvollziehbar zu erklären.*

    Klar doch ;)

    Wenn da nicht mehr kommt. Das die mittleren Stoßzeiten zwischen Luftmolekülen kürzer sind als die Zeiten für spontane Emission spielt natürlich keine Rolle ;)

  263. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    kalter Mai

    Es ist wirklich reiner Hohn, was Rainer Hohn da präsentiert.

    Ein Monat fällt also um 0,18 kühler aus als der selbe Monat vor 9 Jahren und schon ist das ein Beleg für eine Trendwende beim Klima? Oder wie soll man seine "Argumentation" verstehen?

    Allmählich habe ich den Eindruck, dass kein Nonsense abweggig genug ist, um nicht von den Klimaskeptikern zur Stützung ihrer kühnen Behauptungen herangezogen werden zu können. Beispiele finden sich hier jedenfalls genug dafür.

  264. Günter Heß Antworten | Permalink

    @Kaßmann Gegenstrahlung

    Hallo Herr Kaßmann,
    Danke da bin ich beruhigt. Denn dass der 2. Hauptsatz nicht gelten sollte hätte mich erschüttert.
    Dass ein angeregtes Molekül in alle Richtungen strahlt ist mir klar. Dass also Photonen in Richtung Erde von CO2 Molekülen abgestrahlt werden ist mir auch klar.
    Allerdings, wenn man sich die Strahlungsbilanzgleichungen anschaut, die in der Meterologie veröffentlicht werden, stellt man fest, dass die Gegenstrahlung so dargestellt wird, dass Netto oder makroskopisch eine Wärmemenge von der kälteren Atmosphäre auf die wärmere Erde übertragen wird. Das verletzt aber dann doch wieder den 2. Hauptsatz oder nicht?
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  265. Wolf Krab sen. Antworten | Permalink

    Martin Kaßmann 07.06.2008 | 13:45

    Martin Kaßmann

    ---http://www.sebbi.de/...imaschwindel/#comment-61462
    Was der Poster da schreibt, ist zwar reichlich polemisch formuliert, aber scheint in der Sache durchaus angemessen.---

    Dass Ihnen der Link von Herrn Krüger gefällt glaube ich Ihnen gern. Den Herrn kennen Sie sicher auch. Als ich den Text las hatte ich zuerst geglaubt, dass Sie der Poster seien. Aber als ich dann den Namen Wolfgang Potratz sah, bemerkte ich meinen Irrtum. Obwohl....

  266. Krishna Gans Antworten | Permalink

    CO2

    @Martin Kaßmann
    @Thorsten Seifert
    werden als CO2 SPezialisten diese Sätze mit Sicherheit widerlegen und klarmachn, daß es nichts einfacheres gibt, als den CO2 Kreislauf in Detail zu erklären:

    #Regelmäßige Freilanduntersuchungen des Kohlenstoffumsatzes im Boden bringen zusätzlich Aufschlüsse über wichtige biologische Prozesse bei der Zersetzung von organischer Substanz, dem bislang am wenigsten verstandenen Teil des Kohlenstoffkreislaufs. Proben von Böden, Streu, Blättern oder Holz werden für Laboranalysen gesammelt, um Abbauprozesse zu verfolgen.#
    http://www.mpg.de/...mentation/pressemitteilungen/2003/pressemitteilung200305211/index.html

  267. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Thüne

    Sehr geehrter Herr Krab,

    Sie sind mit meiner Beurteilung von Herrn Thüne offensichtlich nicht einverstanden und bitten um eine sachliche Stellungnahme. Das ist durchaus in Ordnung. Sie sollten aber auch Verständnis dafür haben, dass ich nach längerer Prüfung und nachdem ich Herrn Thüne mehrmals bei Auftritten in Fernsehen erlebt habe, sowie etliche seiner Beiträge gründlich studiert habe, einen relativ kurzen Geduldsfadebn habe, was diesen Schwindler anbetrifft.

    Jeder, der möchte kann die Aussagen Thünes, die im Internet zu finden sind, jederzeit einer objektiven Prüfung unterziehen.

    Vergleichen Sie einfach diese Aussage Thünes (gefunden bei Konrad Fischer) mit der Wahrhheit:

    "Wäre der „Deutsche Wetterdienst“ als bundesstaatliche Oberbehörde befragt worden, er hätte als Institution, die nicht an der Panikmache verdient, Ihnen die Situation objektiv beschreiben können. Sie lautet: Es gibt nicht den geringsten statistisch signifikanten Anhaltspunkt, dass abgesehen von den „normalen“ Fluktuationen Zahl und Stärke extremer Wettersituationen zunehmen. Diese Sorgfaltspflicht hat die Präsidialverwaltung grob fahrlässig missachtet."
    http://www.konrad-fischer-info.de/7thu40.htm

    "Katastrophen, die durch den Klimawandel verursacht werden, können künftig den Zusammenbruch der gesamten Wirtschaft eines Landes zur Folge haben. Deshalb kommt es entscheidend darauf an, weltweit alle Kräfte zu bündeln. Sowohl die Anpassung an die Klimaveränderung als auch die Vorsorge sollte international abgestimmt angepackt werden."
    Autor: Wolfgang Kusch, Präsident des Deutschen Wetterdienstes, DWD, Offenbach
    http://www.bundesregierung.de/...leben-lernen.html

    Auf dieser Seite (eines Klimaskeptikers!) setzt sich der ebenfalls klimaskeptisch eingestellte Peter Dietze mit Thünes physikalischen Thesen auseinander:

    http://krahmer.freepage.de/...thuene/kritik01.html

    Die Thesen Thünes zum Treibhauseffekt, der ihm zufolge eine physikalische Unmöglichkeit ist, sind nun wirklich lachhaft und halten keiner Überprüfung stand.

    Eine relativ knappe aber trotzdem gute, weil verständlich geschriebene Einführung zum Thema Treibhauseffekt finden Sie hier:

    http://www.ing-buero-ebel.de/Treib/Treibhaus.htm

    Thüne ist und bleibt ein Scharlatan vermag für kurze Zeit Leute zu blenden, die sich gerade erst in das Thema einarbeiten. Es lässt tief blicken, wenn Leute wie Konrad Fischer, Burkhard Schmanck und andere sich intensiv mit Thüne beschäftigen, ihn seitenweise zitieren und trotzdem nicht merken, wem sie da aufgesessen sind.

    Fazit: Es gibt in der Klimadiskussion ein paar wissenschaftliche Geisterfahrer (Thüne, Beck, Singer, u. a.) und eine Menge Trittbrettfahrer, die ihnen blind folgen, ohne wirklich begriffen zu haben, was da mit ihnen geschieht. Doch jeder denkende Mensch, der irgendwann auf den falschen Zug aufgesprungen ist, kann jederzeit wieder absteigen, das ist sein gutes Recht.

    Hut ab vor Martin Schulze, dem Blogger von treibhausluege.de, der sein Blog nach wneingen Monaten wieder eingestellt hat, weil er falschen Darstellungen (ich scheue mich hier das Wort "Informationen" zu benutzen) aufgesessen ist und damit seine Grundthesen in sich zusammen gebrochen sind.

  268. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    CO2

    Wieder ein Eigentor von Krishna Gans! Denn was schreibt das Max-Planck-Institut in dem von ihm verlinkten Text:

    "Durch die Verbrennung fossiler Energieträger, durch industrielle Produktion, intensive Landwirtschaft und den Verkehr beeinflusst der Mensch das Klima nachhaltig: Viele Anzeichen weisen darauf hin, dass sich das Klima der Erde ändert und dabei die globale Temperatur ansteigt. Mit großer Wahrscheinlichkeit lässt sich die Erwärmung auf die beobachtete Zunahme der Treibhausgase in der Atmosphäre zurückführen - man spricht vom Treibhauseffekt. Das Kohlendioxid (CO2) spielt dabei eine besondere Rolle. Im Gegensatz zu anderen Treibhausgasen, z.B. Methan (CH4) oder Kohlenmonoxid (CO), wird es in der Atmosphäre nicht abgebaut. Die Ozeane nehmen zwar einen Teil der vom Menschen verursachten CO2-Emissionen auf, dieser Prozess ist jedoch sehr langsam. Auch die Landvegetation kann Kohlenstoff speichern - welche Faktoren diese "Senken"-Funktion beeinflussen, wird am Max-Planck-Institut für Biogeochemie untersucht. Selbst wenn die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Öl, Kohle und Gas schon heute aufhören sollte, würden noch Jahrhunderte vergehen, bevor die Kohlendioxid-Konzentration wieder den vor-industriellen Stand annähernd erreichen könnte."
    http://www.mpg.de/...itteilung200305211/index.html

    Ihr Klimaskeptiker solltet Euch allmählich entscheiden, was Ihr eigentlich wollt:

    1. Es gibt gar keine Erwärmung.
    2. Erwärmung hat ausschließlich natürliche Ursachen.
    3. Erwärmung hat nichts mit CO2 zu tun.
    4. Erwärmung hat mehr positive als negative Folgen.

    Für jede dieser unhaltbaren Positionen finden sich in der Klimaskeptiker-Szene Anhänger. Und sie suchen dann selektiv aus allen möglichen Quellen Bruchstücke heraus, die ihre Thesen scheinbar stützen. Siehe Krishna Gans!

    Ich habe an keiner Stelle behauptet, dass der Kohlenstoffkreislauf vollständig verstanden sei. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass sich mit einfachen Berechnungen schon zeigen lässt, dass wir Menschen die Atmosphäre mit CO2 anreichern (was ja von etlichen Klimaskeptikern, die ohne jeden Durchblick sind, bestritten wird) und dass wir sogar mehr CO2 emittieren als letzten Endes in der Atmosphäre verbleibt, es also Senken geben muss, die die Differenz aufnehmen. Eine solche Senke sind die Weltmeere. Die Vegetation an Land ist noch nicht so weit untersucht und verstanden, dass wir in jedem Fall sagen können, ob ein bestimmtes Biotop netto CO2 aufnimmt oder abgibt. Das ist Gegenstand wissenschaftlicher Forschung.

    Was die Kkimaskeptiker in diesem Blog jetzt aus der Fragestellung machen, ist absolut erbärmlich und abermnals der Beweis für die Schwäche ihrer Position.

    @Michael Krüger

    ""http://video.google.de/...cid=-4962470301935900464

    Was sagen Sie zu denen?"

    Wie wäre es mit einer differenzierten Frage? Ich kenne die ganze Sendung nicht. Da es sich um einen Ausschnitt handelt, der offensichtlich von einem Klimaskeptiker online gestellt wurde, muss ich davon ausgehen, dass der Beitrag um die nicht genehmen Teile gekürzt wurde. Ansonsten fällt natürlich auf, dass hier absolute Minderheitenpositionen einseitig dargestellt werden ohne die Gegenseite zu Wort kommen zu lassen.

    Auf diese Weise kann ich auch "beweisen", dass es die Mondlandungen nie gegeben hat und alle Aufnahmen dazu in der Wüste von Nevada und in Hollywood entstanden sind. (Diese Sendung gibt es tatsächlich und sie wirkt für den Laien recht überzeugend, so lange er die Gegenargumente nicht gehört hat.)

    Also was soll das?

    @Günter Heß

    Hallo Herr Heß,

    ich denke, Ihre Fragen lassen sich gut über diese Webseite beantworten:

    http://www.ing-buero-ebel.de/Treib/Treibhaus.htm

    Die Zusammenhänge sind doch so komplex, dass sie sich nicht in ein paar kurzen Postings dem Thema angemessen darstellen lassen.

    Test:
    Treibhaus

  269. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Tipps

    Zwei kurze Tipps, einen zur Sache, den anderen zur Technik:

    1. Krishna Gans sollte inemal bei der MPG (http://www.mpg.de) zum Stichwort Klimawandel recherchieren: 862 Treffer!

    Und er soll mal die herausfiltern, die seine klimaskeptische Position vertreten: wahrscheinlich NULL

    Dann müsste er eigentlich merken, dass die MPG nicht als Kronzeuge für seine verschrobenen Ansichten herhalten kann.

    2. Ich habe es gerade ausprobiert, es funktioniert:

    Links zu anderen Seiten kann man in HTML einbetten:

    Spitze Klammer links A HREF="(URL der zu verlinkenden Webseite)",spitze Klammer rechts,Stichwort für Link (siehe oben MPG),spitze Klammer links, /A, spitze Klammer rechts.

    Auf diese Weise kann man die Darstellung der Links optisch verbessern, bzw. die Links ohne Zeilenumbruch direkt in den Text einbauen

  270. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann - Treibhauseffekt, Video

    Ich bin schon sehr verwundert, dass in Sachen Treibhauseffekt auf Herrn Ebel verweisen, Leiter eines Ing.-Büros.

    Herr Ebel hat im Übrigen ein Preisgeld zur Widerlegung des Treibhauseffektes gewonnen. Siehe hier:

    http://gerhard.stehlik-online.de/
    http://gerhard.stehlik-online.de/...Auszahlung.htm

    Haben Sie offensichtlich nicht gewusst ;)

    Zum Videobeitrag. Ich hätte von Ihnen wenigstens erwartet, dass Sie etwas zu den Herren Prof. Augusto Mangini, Prof. John Christy, Prof. Josef Reichholf und Prof. Hans von Storch sagen können.

    Ich vermute die Stalaktitendaten von Herrn Mangini werden Sie aufs lokale reduzieren und von einem Mikroklima in Höhlen sprechen (siehe Rahmstorf, Stocker). Chisty werden Sie als christlichen Fundamentalisten hinstellen, wie z.B. hier:

    http://globalklima.blogspot.com/...ristlicher.html

    Reichholf werden Sie als unqualifiziert hinstellen (siehe Rahmstorf). Bleibt nur noch Herr von Storch. Dort wird es Ihnen schwerer fallen etwas zu finden, aber ich bin mir sicher, dass Sie irgendeinen Makel ausgraben werden und diesen ausschlachten werden.

  271. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann - Treibhauseffekt/Ebel

    Ich finde es zudem interessant, dass Sie grade auf Herrn Ebel als Experten verweisen, da man auch über ihn im Internet nicht grade Gutes lesen kann.

    http://clausmeier.tripod.com/u-wert.htm

    Das will ich aber nicht weiter bewerten, ich bin kein Bauphysiker. Ich erhalte aber ab und zu Rundmails von Herrn Ebel mit immer wieder neuen Theorien zum Treibhauseffekt. Da kräusen sich mir die Haare. Zudem sollten Sie wissen, dass er mal für die PRO Seite und mal für die KONTRA Seite schreibt. Das möchte ich aber auch nicht weiter bewerten.

  272. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Michael Krüger

    Was Ebels Preis anbetrifft, sollten Sie die Links, die Sie aufführen, auch erst einmal lesen. Stehlik begründet seine Preisvergabe nämlich folgendermaßen:

    "Ihrer Darstellung steht eine Arbeit über rund 100 Seiten der Herren Prof. Dr. Gerlich und Dr. Tscheuschner entgegen, die damit zeigen wollen, dass es einen solchen Effekt nicht gibt.

    Ich kann weder auf Basis Ihrer Arbeit noch auf Basis der Arbeit von Gerlich und Tscheuschner beurteilen, welche „Physik“ richtig und welche falsch ist.

    Da ich trotzdem eine Entscheidung treffen muss, beziehe ich mich auf drei Aussagen, die ich beurteilen kann.

    1.) Das Bild von vereistem Gras und die Beschreibung über das Zustandekommen der Eisbildung.

    2.) Die Darstellung, dass Radiowellen von einem „kalten Sender“ auch eine „warme Antenne“ erreichen als Analogbeweis für „Gegenstrahlung“ als Kernelement der Treibhauseffekthypothese.

    3.) Der Literaturhinweis auf die Emissivität von Wasser von 0,67,"

    quelle: Stehlik

    "Zum Videobeitrag. Ich hätte von Ihnen wenigstens erwartet, dass ..."

    Warum sollte ich zu jedem Unfug Stellung nehmen, auf den Sie zu verlinken belieben? Außerdem haben Sie selbst schon einen Großteil der Erklärungen gegeben. Schön, dass Sie die Sache ähnlich sehen wie ich.

    Aber wo wir gerade bei Stellungnahmen sind: Wie wäre es, wenn Sie sich endlich zu den CO2-Achterbahn-Thesen von Beck äußern. Da Sie ja angeblich so viel Ahnung haben und ich keine, müsste es Ihnen doch ein Leichtes sein, meine Kritik an Beck in der Luft zu zerpflücken. Bisher aber Fehlanzeige!

    Damit nicht alle, die hier mitlesen, mühsam nachschlagen müssen, worum es geht, noch einmal die Frage, die Beck sich beharrlich weigert zu beantworten:

    Beck behauptet, dass in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts der CO2-Gehalt der Atmosphäre von ca. 310 auf rund 470 ppm zuerst angestiegen und dann wieder auf etwa 320 ppm abgesunken sei (Becksche Fantasien), also in der jüngeren Vergangenheit schon wesentlich höher gelegen habe als heute.

    Eine Änderung von 160 ppm bedeutet aber einen Nettoeintrag von über 300 Milliarden Tonnen Kohlenstoff (ca. 1,1 Billionen Tonnen CO2!) in die Atmosphäre. Zum Vergleich: Heute emittieren wir ca. 7-8 Milliarden Tonnen Kohlenstoff (26 -29 Gt CO2) pro Jahr, wovon ca. die Hälfte in der Atmosphäre verbleibt.

    Wo also kamen diese gewaltigen Mengen her und wohin sind sie wieder verschwunden?

    Allein die Zahlen oben, von denen die Klimaskeptiker nichts wissen wollen, zeigen wie abgrundtief absurd Becks Thesen sind und wie einfältig und bar jeder naturwissenschaftlichen Kenntnisse alle sein müssen, die diesen Schund auch noch glauben.

    Mit der Unfähigkeit der Klimaskeptiker auf diese krtische Nachfrage zu reagieren, treten sie unmittelbar den Beweis an, dass ihre Thesen auf Unsinn fußen. Krüger, Gans und Leistenschneider sowie ein paar andere beweisen das mit fast jedem neuen Posting.

  273. Konya Ova Antworten | Permalink

    Hallo,
    als Naturwissenschaftlerin, die sich hauptsächlich mit Paläoböden und Klimarekonstruktionen befasst, bin ich eher zufällig auf diese Seiten gestoßen, habe aber nun einen halben Arbeitstag "verschwendet", um mit Interesse alle 15 Seiten zu lesen. Aus dieser Zeitraffer-Perspektive bemerkt man klar die Emotionalität, die in die Diskussion zunehmend hineingekommen ist.
    Ich habe mir beim Lesen und auf Basis meiner Vorkenntnisse und eigenen Arbeiten auch eine Meinung zur Sache gebildet (ich habe kein einziges mich überzeugendes Argument gegen den anthropogenen Anteil am Klimawandel entdecken können).

    Darüber will ich aber hier (vorerst?) nicht schreiben. Viel wichtiger ist mir, dass die ganze Diskussion eigentlich überflüssig ist. Denn selbst gesetzt den Fall die sog. "Klimaskeptiker" hätten recht, würde kein wesentlicher Schaden entstehen. Ich war vor wenigen Wochen auf dem "European Sustainability Summit". Die - neben Politik und Wissenschaft - massiv vertretenen Vertreter der Wirtschaft waren sich in einem einig: Die Reduktion der Treibhausgase kann ein äußerst lukratives Geschäft sein. Es würde also höchstens eine Umverteilung der Umsätze auf andere Branchen oder innovativere Unternehmen aber keine wesentlichen Folgen für die Gesamtwirtschaft geben.

    Viel wichtiger ist aber folgendes Argument: Die globalen Energiereserven sind begrenzt, bzw. die Förderung wird in Zukunft überproportional teuer ("Gesetz vom Grenzertragsnutzen"). Es muss also auch im Interesse der "Klimagegner" liegen, dass Einsparung der Energie forciert wird, selbst wenn sie glauben, dass dies aus den falschen Gründen geschieht.

    Ursprünglich ging es in der Diskussion ja um die "Klimawette". Mit Wissenschaft hat das natürlich nichts zu tun! Weder durch Wetten noch durch Mehrheiten (darf ich daran erinnern, dass auch die geballte Kompetenz des IPCC die Adaption der Mann-Kurve nicht verhindert hat?) wird ein naturwissenschaftlicher Ideenstreit gelöst, übrigens auch nicht durch Beweise, wie in den Beiträgen auf beiden Seiten immer wieder zu lesen, sondern nur und ausschließlich durch Falsifikation (Popper).

    Die Wette halte ich dennoch für eine gute Idee, da sie den Streit öffentlichkeitswirksam und damit öffentlichkeitsbewusst macht. Zwar mögen Wissenschaftlerkollegen zu Recht den Kopf schütteln - "draußen" zieht diese Vorgehensweise vielleicht und verhindert, dass eine Meinung, bevor sie validiert oder die Gegenpositionen falsifiziert ist, die Stammtische beherrscht.

  274. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann - Ebel

    *3.) Der Literaturhinweis auf die Emissivität von Wasser von 0,67 ...quelle: Stehlik...*

    Aber es geht noch weiter im Text lieber Herr Kaßmann:

    http://gerhard.stehlik-online.de/...Auszahlung.htm

    *Nach ... hat Wasser um die 0,67.

    Die Grundaussage der Anhänger der Treibhausgashypothese wird durch diesen einzigen Zahlenwert völlig unplausibel.

    Die Berechnung der –18°C Globaltemperatur erfolgt mit dem Wert 1 für die Emissivität der Erdoberfläche. Betrachtet man die Erdoberfläche als Wasserfläche mit der Emissivität von 0,67 liefert die gleiche Rechnung eine Globaltemperatur von +8°C. Die Kontinente sind wärmer als die Ozeane. Offenbar ist die Emissivität der Kontinente noch kleiner als die des Wassers.

    Eine thermische Emissivität der Erde aus Ozeanen („Wasser“) und Kontinenten von 0,62 ergäbe exakt die heutige Globaltemperatur von 14°C, ohne dass ein „Treibhauseffekt“ oder eine „Schwarze Folie“ benötigt werden.*

    Damit stimmen Sie zu das es keinen Treibhauseffekt gibt. Danke Herr Kaßmann ;)

    Sie sind mir wieder auf dem Leim gegangen und erkennen noch nicht einmal, dass Herr Stehlik mit Herrn Ebels Emissivität von Wasser um 0,6 den Treibhauseffekt widerlegt hat.

    Ihr Beck-Geplänkel deckt erneut Ihr Problem mit Kritikern auf, das sich in Herrn Beck zu manifestieren scheint. Ich hoffe es regt Sie nicht noch weiter auf, wenn ich sage, dass Herr Beck sich wiss. Auskünfte bei mir eingeholt hat.

  275. Enrico Dimontalban Antworten | Permalink

    Chaos statt Backofen

    Meiner Meinung nach wird eine Erhöhung der Treibhausgase keineswegs dazu führen, dass die Erde immer wärmer wird. Die Sonne führt eine genau begrenzte Wärmemenge zu und ihre Gravitation über den Erdkern ebenfalls. Das kalte Weltall führt eine bestimmte Menge ab. Und das geht schon Jahrmilliarden so. Wenn es so etwas wie eine globale Erwärmung gäbe, wäre das Leben längt gebraten worden. Was wir in Wirklichkeit durch den sinnlosen Ausstoß tun, ist ein relativ stabiles Klimasystem zu destabilisieren. Das ist weitaus schlimmer als eine konstante Erwärmung, die es nie gegeben hat und auch nie geben wird, bis die Sonne uns wegpustet.

  276. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann -Mein Link, den Sie toll finden

    *Dieser Link sollte auf keinen Fall verloren gehen, deshalb poste ich ihn hier auch noch einmal:
    Globales Klima*

    Wissen Sie, wer den Blog betreibt und warum ich Ihnen diese Vorlage gegeben habe?

    Der Betreiber war einst beim Deutschem Wetterdiest DWD für die Modelle zur Vorhersage von Ozonwetterlagen (Sommersmog) zuständig. Das ging leider schief. Jetzt ist er nicht mehr beim DWD und im Qualitätsmanagement gelandet.

  277. Günter Heß Antworten | Permalink

    Hallo Herr Kaßmann und Herr Krüger,

    Danke für die Zitate.
    Der Artikel von Herrn Ebel und die Veröffentlichungen der
    DMG haben mir weitergeholfen:
    http://www.umweltbundesamt.de/...q/skeptiker.htm#4

    *Ein Auszug aus der veröffentlichung der DMG:
    Es gibt Leute, die behaupten, der Treibhauseffekt könne gar nicht funktionieren, da (nach dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik) keine Strahlungsenergie von kälteren Körpern (der Atmosphäre) zu wärmeren Körpern (der Oberfläche) übertragen werden könne. Doch der 2. Hauptsatz ist durch den Treibhauseffekt nicht verletzt, da er die Summe des Energieflusses betrifft und bei dem Strahlungsaustausch in beide Richtungen netto Energie von der Erde in die Atmosphäre, also von warm nach kalt fließt (die Ausstrahlung der Erde ist größer als die Rückstrahlung der Atmosphäre). *

    Nochmal vielen Dank
    Günter Heß

  278. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Emissivität der Erde

    @Michael Krüger

    "Sie sind mir wieder auf dem Leim gegangen und erkennen noch nicht einmal, dass Herr Stehlik mit Herrn Ebels Emissivität von Wasser um 0,6 den Treibhauseffekt widerlegt hat."

    Keine Ursache, denn schon wieder haben Sie ein Super-Eigentor hingelegt.

    Sie sind mir ein Schlingel, fragen andere nach Differentialgleichungen und sind selbst total im statischen Denken verfallen.

    Wie ist das denn mit der Emissivität von weißen Flächen? Schon mal was von Eiszeiten gehört? Wenn Sie die Temperatur der Erde ausschließlich über die Emissivität erklären wollen, dann verraten Sie uns doch einmal, wie die Erde es schaffen kann, sich wieder von einem Eispanzer zu befreien, denn die Emissivität von Eis liegt nahe bei 1, es wird also praktisch keine Sonneneinstrahlung in Wärme umgewandelt.

    Wie entstehen denn überhaupt Eiszeiten? Denn wenn Sie allein über die Emissivität die Atmosphärentemperatur erklären wollen, dann kann es wohl kaum jemals zu einer Ausbreitung des Eises kommen. Und umgekehrt, eine einmal vereiste Erde würde dann wohl ewig in diesem Zustand bleiben müssen. Schon mal was von der Snowball-Earth Theorie gehört, derzufolge die Erde bis vor rund 630 Millionen Jahre für ungefähr 160 Millionen Jahre total von Eis bedeckt war.

    Ich fürchte, wir haben hier ein zweites Fass aufgemacht, wo Sie sich schon wieder in unauflösbare Widersprüche verwickelt haben.

    "Ihr Beck-Geplänkel deckt erneut Ihr Problem mit Kritikern auf, das sich in Herrn Beck zu manifestieren scheint."

    Mit gerechtfertigter Kritik habe ich überhaupt kein Problem. Nur wenn Leute dumm daherreden und sich konstant weigern, Widersprüche in ihrer Argumentation aufzulösen, reagiere ich unwirsch, zumal dann, wenn diese Leute einen gewissen Einfluss ausüben, der ehrlich nach Information Suchende in die Irre führt.

    Beck ist da besonders skrupellos, da er über seine Webseite bei ZUM auch Schüler in den Dunstkreis seiner absurden Thesen zieht.

    "Ich hoffe es regt Sie nicht noch weiter auf, wenn ich sage, dass Herr Beck sich wiss. Auskünfte bei mir eingeholt hat."

    Das regt mich überhaupt nicht auf, warum sollte es, aber es macht manches klar: der Klimalaie Beck holt sich bei anderem anderen Klimalaien Rat, heraus kommt dann der potenzierte Unsinn, dem wir allerorten auf den Seiten der Klimaskeptiker und in ihren Postings in diversen Blogs begegnen. Herzlichen Dank für die Aufklärung!

    Oder wollen Sie damit verklausuliert ausrücken, dass Beck Ihnen nicht das Wasser reichen kann, weil er Sie um Rat fragen muss? Auch dazu gehört nicht allzu viel. Wie schlimm muss es um das Niveau von Beck bestellt sein, wenn er ausgerechnet Ihren Beistand braucht. Empfehlen Sie ihm dann auch Ihre drittklassigen Internet-Videos?

    "Der Betreiber war einst beim Deutschem Wetterdiest DWD für die Modelle zur Vorhersage von Ozonwetterlagen (Sommersmog) zuständig. Das ging leider schief."

    Schon wieder ein non sequitur, einmal unterstellt, dass Ihre Informationen diesmal ausnahmweise stimmen. Was hat die Fähigkeit oder Unfähigkeit eines Wissenschaftlers, den Sommersmog richtig zu prognostizieren mit seiner Kompetenz ein Blog zu Klimafragen zu betreiben zu tun?

    Sicherlich ist er aufgrund seiner Zugehörigkeit zum DWD hervorragend in der Lage, an relevante und vor allem aktuelle Daten heranzukommen. Und sicherlich werden seine Kollegen ihn auch dabei unterstützen, einen sachlich richtigen Blog zu begtreiebn, weil eine mangelhafte Qualität mit fehlerhaften Informationen dann doch irgendwann auf den DWD zurück fiele.

    Komisch, immer wenn Sie auftrumpfen, dass Sie mich nun wieder hereingelegt haben, geht der Schuss regelmäßig nach hinten los. Um das argumentative Niveau der Klimaskeptiker ist es offensichtlich nicht sehr gut bestellt.

  279. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    @Günter Heß

    Es freut mich, dass ich weiter helfen konnte!

    Ich fürchte nur, Herrn Krüger wird es gar nicht freuen, dass durch ein Link von ihm aus einem nach Information Suchenden jemand geworden ist, der den Klimaskeptikern skeptisch gegenüber steht.

    Schönen Abend noch!

    Herzliche Grüße

    Martin Kaßmann

  280. Günter Heß Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    Hallo Herr Kaßmann,
    Auch Ihnen einen schönen Abend:
    Aber eine Frage muss ich unbedingt loswerden.
    Ich habe mich jetzt das erste Mal in diesem Wissenslogs bewegt.
    Welchen Sinn machen denn eigentlich diese Kategorien über Klimaskeptiker und Nicht-Klimaskeptiker, die in diesem Blog eigentlich fruchtbare Diskussionen von Laien wie mir oder auch Fachleuten irgendwie verstellen?
    Irgendwie widerspricht diese Art der Klimadiskussion meinem naturwissenschaftlichen Selbstverständnis und meiner Ausbildung.
    Allerdings habe ich trotzdem Spaß an der Diskussion.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  281. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    *die Emissivität von Eis liegt nahe bei 1*

    Das stimmt. Ich habe Herrn Stehlik und Herrn Ebel zitiert. Merken Sie das nicht? Auch Wasser liegt nahe bei 1, aber eben nicht bei genau 1. Damit haben wir keinen schwarzen Strahler und keinen natürlichen Treibhauseffekt von 33°C ;). Gut das Sie das bemerken.

    Mit Beck liegen Sie wieder falsch. Ein wiss. Austausch ist kein Besserwissen ;)

    @Heß

    Das UBA ist nicht die DMG. Herr Rahmstorf dürfte die Quelle Ihres Zitats sein ;)

    Wer suchet, der findet.

  282. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    @Günter Heß

    Hallo Herr Heß,

    ja, das ist tatsächlich ein Problem, dass die Klimaskeptiker mit ihrem Störfeuer dauernd dazwischen funken und eine konstruktive Diskussuion erschweren.

    Ich habe übrigens gerade einen interessanten Link entdeckt, der die Lieblings-"Theorie" (in Wahrheit schon immer ein Unsinn gewesen) der Klimaskeptiker in feinkrümelige Scherben zerbröckeln lässt:

    Es gibt keinen nachweisbaren Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung und Wolkenbildung (für uns nicht weiter überraschend, für die Klimaskeptiker ein weiterer Realitätsschock).

    More doubt on cosmic climate link

    Die BBC-Seite ist übringes sehr ergiebig, was die Klima-Diskussion anbetrifft und macht dem Sender alle Ehre. Am besten, man fängt hier an, weil dort die chaotischen Positionen der Klimaskeptiker am deutlichsten dargestellt werden:

    Unravelling the sceptics

    Folgt man dann den Links auf dieser Seite, bekommt man einen guten Überblick über die gesamte Thematik auf akutellem Niveau, etwas, das viele Webseiten, die u. U. Jahre alt sind, nicht mehr leisten können.

    Eine weitere Webseite, die man zum Thema studieren könnte, ist zweifelsohne diese hier:

    http://royalsociety.org/page.asp?id=6229

    Auf dieser Seite werden die Thesen der Klimaskeptiker (allerdings auf die feine englische Art als "misleading arguments" = understatement umschrieben) widerlegt.

    "The Royal Society" ist wohl der traditionsreichste und und respektabelste Zusammenschluss von Wissenschaftlern weltweit, nahezu seit 350 Jahren aktiv.

    Wer diese Institution angreift - was natürlich durchaus zulässig ist, denn das Grundprinzip der Naturwissenschaft ist nun einmal der Skeptizismus - muss schon sehr gute Argumente vorweisen können, die so genannten Klimaskeptiker können es eindeutig nicht!

  283. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    @Michael Kürger

    *die Emissivität von Eis liegt nahe bei 1*

    "Das stimmt. Ich habe Herrn Stehlik und Herrn Ebel zitiert. Merken Sie das nicht?"

    Aua, da haben Sie mich aber wieder so richtig reingelegt. :-)))
    Sowas aber auch.

    "Auch Wasser liegt nahe bei 1, aber eben nicht bei genau 1. Damit haben wir keinen schwarzen Strahler und keinen natürlichen Treibhauseffekt von 33°C ;). Gut das Sie das bemerken."

    Interessant: 0,67 ist beinahe 1. Man braucht schon viel Fantasie oder eben die überragenden mathematischen Fähigkeiten eines Michael Krüger, um das nachvollziehen zu können. :-))))

    "Mit Beck liegen Sie wieder falsch. Ein wiss. Austausch ist kein Besserwissen ;)"

    "dass Herr Beck sich wiss. Auskünfte bei mir eingeholt hat."

    Liege ich völlig falsch, wenn ich zwischen "Auskünfte einholen" und "wissenschaftlichem Austausch" einen gewissen Unterschied sehe? Oder haben Sie mich jetzt schon wieder "hereingelegt"?

    Könnte es nicht auch sein, dass zwischen wissenschaftlichen Laien so etwas wie ein "wissenschaftlicher Austausch" gar nicht stattfinden kann?

    Aber wenn Sie Beck schon beraten, kann es dann auch vieleicht sein, dass die kühne "Hypothese" mit der CO2-Achterbahn sogar von Ihnen selbst stammt?

    Wären Sie dann so gütig und erläutern Sie den zugrunde liegenden Mechanismus?

    Oder hat Beck sich das ohne Ihre "wissenschaftliche Auskunft" ganz allein ausgedacht?

    P.S.: Weiß Herr Beck eigentlich, dass Sie ihn "beraten" haben. Komisch, dass der Name Krüger in Becks Quellenangaben nirgendwo auftaucht. Sollte Beck letzten Endes ein Plagiator sein, der die "Arbeit" = Fanatisie [sic!] anderer ausnutzt um seinen Stiefel zu reiten?

    Ist schon irgendwie interessant! :-)))))

  284. Günter Heß Antworten | Permalink

    @Kaßmann und andere Kollegen

    Hallo Herr Kaßmann,
    ich finde trotzdem, dass es wünschenswert ist 2 Dinge zu trennen.
    1. Das politische Handeln aufgrund von Empfehlungen des IPCC und der Messdaten, sowie der Simulationsdaten des IPCC und des Befundes, dass die Temperaturerhöhung stark mit dem Anstieg der CO2 Konzentration korreliert.

    2. Die Suche nach dem nach den grundlegenden Mechanismen, die die Temperaturerhöhung bewirken.

    Mit dem 2. Punkt können wir uns als Laien oder Fachleute in diesem Blog ohne Konsequenz befassen. Ich warne eigentlich immer davor Einwände oberflächlich und arrogant wegzudrücken, da falls der erst unwahrscheinlich erscheinende Mechanismus dann doch der richtige ist, die Laien den Fachleuten nicht mehr glauben und das ist politisch meistens eine Katastrophe.
    An dieser Stelle möchte ich gerne zum Ausgangspunkt unserer Diskussion zurückkehren, der Klimawette von Rahmstorf et al.
    Für den Laien wie mich, ist es schon sehr schwer nachvollziehbar, dass die grüne Kurve schlechter sein soll als die Schwarze.
    Insbesondere als ich von früher her selbst Erfahrung mit Simulationen habe. Dabei habe ich gelernt, wie schön die Kurven fitten, wenn man einen unbewiesenen hypothetischen, sogar plausiblen Parameter dazu nimmt. Dann passt es sofort besser, beweisen tut das aber leider nichts. Die Empfehlung meiner Lehrer damals war immer Occam’s Razor anzuwenden, d.h. mit möglichst wenig Parametern auszukommen, die am besten alle durch Messungen abgesichert werden müssen.
    Mir ist klar, dass es beim Klima schwer ist zu eindeutig zu messen, da die Einflussfaktoren enorm sind.
    Trotzdem vermisse ich ein bisschen, dass man vorab veröffentlicht, welche Messungen man machen will, um die Modelle zu beweisen.
    Vielleicht kann das ja von allen anderen auch kommentiert werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  285. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    @Güntrer Heß

    "Ich warne eigentlich immer davor Einwände oberflächlich und arrogant wegzudrücken, da falls der erst unwahrscheinlich erscheinende Mechanismus dann doch der richtige ist, die Laien den Fachleuten nicht mehr glauben und das ist politisch meistens eine Katastrophe."

    Dem stimme ich grundsätzlich zu. Doch dürfen wir nicht vergessen, dass es sich hier um eine Diskussion unter Laien handelt. Sie bezeichnen sich als Laien und auch ich würde diesen Titel für mich in Anspruch nehmen, auch wenn ich mich seit vielen Jahren interessiert mit dem Thema beschäftige.

    Es ergibt sich dann die Frage, warum Leute wie Singer, Ball, Michaels, et al., die sich als Wissenschaftler in Klimafragen bezeichnen, sich nicht dem normalen Prozess der wissenschaftlichen Diskussion stellen, sondern viel lieber in Talk-Shows und zweifelhaften Dokumentarfilmen ihre Thesen unter das weniger informierte Volk zu bringen versuchen?

    Könnte es sein, dass sie befürchten, von einem qualifizierten Publikum zerrisen zu werden?

    Die Behauptung mit der angeblichen Unterdrückung nicht genehmer Meinungen in wissenschaftlichen Kreisen ist nun wirklich albern. Jeder Wissenschaftler, der halbwegs fundierte Ansichten vertritt, ist bisher auch gegen den Mainstream veröffentlicht worden, wie hätte sich sonst zum Beispiel Alfred Wegener letzendlich durchsetzen können. Er wurde zwar hart angegriffen, aber man hat seine Theorie diskutiert und schließlich akzeptiert.

    Wäre an den Klimaskepsis-Thesen auch nur ein Jota ernsthafter Substanz, gäbe es längst eine relativ große Anzahl von Fachleuten, die zumindest eine Diskussionb der Thesen fordern würden. Die Tatsache, dass sie es nicht tun, spricht Bände.

    Unter den Biologen gibt es auch keine Forderung, die Thesen der Kreationisten ernsthaft zu diskutieren, obwohl diese Gruppe sich in der Öffentlichkeit lauthals Gehör verschafft und Umfragen zufolge, mehr als die Hälfte der amerinkanischen Bevölkerung auf ihrer Sei te haben soll. Doch das verrät in Wirklichkeit mehr über die (nicht vorhandene) wissenschaftliche Aufgeklärtheit der amerikanischen Bevölkerung als über den Wahrheitsgehalt der kreationistenschen Fantasien.

    Wie es der Zufall will, bin ichg gerade vor der Lektüre Ihres Postings (das stimmt wirklich!) auf zwei Webseiten gestoßen, die gründlich mit den Behauptungen der Klimaskeptiker aufräumen:

    http://news.bbc.co.uk/...depth/629/629/7074601.stm

    http://environment.newscientist.com/...rth/dn11462

    Jeder, der an der Wahrheit interessiert ist, kann diese Seiten durcharbeiten und sich dann ein eigenes Bild machen.

    Ergibt es wirlich einen Sinn, dass renommierte Einrichtungen wie der BBC, die Royal Society, praktisch alle wissenschaftlichen Zeitschriften und die überwältigende Mehrheit aller Naturwissenschaftler zu Idioten und Lügnern gestempelt werden, die an einer Weltverschwörung teilnehmen, nur um ein paar Forschungsgelder abzuzocken?

    Das ist doch die Kernthese der Klimaskeptiker: alle haben sich verschworen, um den Leuten Sand in die Augen zu streuen, damit sie sie besser schröpfen können. Das Wissenschaft auch etwas mit reiner Neugierde, Erkenntnisdrang und Freude am Entdecken zu tun hat, ist dieser Gruppe, die von ihren eigenen niederen Instinkten auf andere schließt, völlig uneinsichtig.

  286. Krishna Gans Antworten | Permalink

    @Thorsten Seifert
    auch wenn's nicht persönlich betrifft, aber wer immer wieder die Kreationisten anführt disqualifiziert sich.

    Übrigens, es fehlen noch ein paar Antrworten :.)
    Wo bleiben die ?

  287. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    CO2-Sprünge ? Kommt da noch was ?

    @ Krishnag

    Wo haben Sie sich zur Beck'schen CO2-Kurve geäussert, in der der ppm-Gehalt binnen 10 Jahren Sprünge von 160 ppm macht? Habe ich da Äusserungen von Ihnen überlesen?

  288. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    CO2-Sprünge ? Kommt da noch was ?

    @ Aaron Schwarz

    http://www.wissenslogs.de/...i/page/5#comment-1811

    Es wäre schön, Sie würden sich zur Sache äussern.

    Aber vielleicht haben Sie ja eine Erklärung dafür, wie es zu globalen CO2-Sprüngen um 160 ppm innerhalb 10 Jahren kommen kann.

  289. Alon Rosenfeld Antworten | Permalink

    Zum Thema

    Während Latif noch im September 2007 verkündete, die Modelle der Treibhausverfechter seien zuverlässig, an der kommenden Erwärmung sei nicht zu zweifeln, behauptet er nun Infolge der sinkenden Globaltemperatur, die Modelle, besser: neue Modelle, würden eine 10 Jahre lange Abkühlung erwarten lassen, bevor natürlich die Erwärmung durch CO2 wieder die Oberhand gewinnen und die Klimakatastrophe nach dieser kleinen Verschnaufpause wieder loslegen werde. Man kann sich kaum ein durchsichtigeres Rückzugsmanöver vorstellen: Die angeblich so zuverlässigen Klimamodelle vom letzten Jahr (IPCC) haben komplett versagt, die aktuellen Meßdaten beweisen eine Abkühlung, jetzt hat das natürlich Herr Latif alles schon immer gewußt und berechnet! Und in 10 Jahren kommt dann ganz bestimmt die oft herbeigeredete, aber immer wieder ausgefallene „Klimakatastrophe”. Und Herr Rahmstorf verteidigt weiter die globale Erwärmung und Vorstellungen des IPCC aus dem letztem Jahr.

  290. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    CO2-Sprünge ? Kommt da noch was ?

    @ Alon Rosenfeld

    Wenn Sie alle 17 Seiten hier im Forum aufmerksam gelesen haben wie Sie schreiben, hätten Sie feststellen müssen, dass von einer derzeitigen "globalen Abkühlung" keine Rede sein kann.

    Was die von Laitf und anderen vorausgesagte "Pause der globalen Erwärmung" angeht (nicht Abkühlung), so fällt es mir für meine Person sehr schwer, dies fachlich zu beurteilen. Ich finde es aber auch absolut unerheblich, ob die Klimaerwärmung für einige Jahre eine Pause einlegt und dann stärker ansteigt, oder ob sie durchgehend ansteigt. Am AGW als solchem können aus meiner Sicht keine ernsthaften Zweifel mehr bestehen.

    Ich finde es schon sehr anmaßend von Ihnen, dass Sie die unterschiedlichen fachlichen Beurteilungen von komplizierten Detailfragen als "durchsichtige Rückzugsmanöver" diskreditieren. Es wäre schon, man würde sich von klimaskeptischer Seite genauso kritisch und kontrovers mit den eigenen Positionen auseinandersetzen.

  291. Raimund Leistenschneider Antworten | Permalink

    Martin Kaßmann Newsweek, 05.06.

    Sehr geehrter Herr Martin Kaßmann,

    Selbstverständlich habe ich den Beitrag in Newsweek gelesen und auch die Fußnote mit Sternchen gesehen. Nicht umsonst habe ich das Attribut „provokativ“ dazugesetzt und das Ganze auf die Titelseite und nicht auf den Inhalt bezogen, ansonsten hätte ich „provokativ“ weggelassen, weil es ohne das Sternchen eine Aussage ist, die nicht eingeschränkt zu werden braucht.

    Dass die von Ihnen angestellte Berechnung nicht nur fehlgeleitet, sondern auch wieder falsch verstanden wurde, habe ich Ihnen bereits am 05.06. mitgeteilt. Sie stimmt bereits in Ihrem Ansatz nicht. Sie schreiben: „Ihre 38100 Gt C entsprechen…“ Es sind jedoch nicht meine 38.100Gt C, sondern diese Angaben stammen von der NASA (http://earthobservatory.nasa.gov/...on_cycle4.html). Damit Ihnen nicht immer solche gravierenden Fahler unterlaufen und Sie in einem Wissenschaftsblog auf Argumente zurückgreifen können und nicht auf Polemik - es gibt zum Verständnis der komplexen Klimathematik und der damit verbundenen physikalischen Grundprinzipien, diverse Publikationen, wie Spektrum der Wissenschaft, Science, geographical research letters, Internetseiten von Forschungseinrichtungen-, Universitäten u.v.m. Sie können dann feststellen, dass es sich nicht, wie Sie mir vorhalten, um „Behauptungen“, sondern um wissenschaftlich abgesicherte Untersuchungen handelt, die Links dazu habe ich angegeben.

    Mit diesem Wissen ist man dann auch in der Lage, in einem Wissenschaftsblog mit Argumenten zu bestehen und sich ein eigenes Bild über die vielseitigen Äußerungen zu der Thematik zu erstellen und ist nicht darauf angewiesen, Vorgaben „nachzubeten“, zumal sie noch aus der Politik kommen, also mit Wissenschaft nichts zu tun haben. Ohne dieses erworbene und angewandte Wissen ist man gewissermaßen „blind“.

  292. Krishna Gans Antworten | Permalink

    BBC

    @Martin Kaßmann
    #Ergibt es wirlich einen Sinn, dass renommierte Einrichtungen wie der BBC, die Royal Society#
    Wer sich auf Rundfunk-/ Fernsehsender beruft und die mit der Royal Society gleichsetzt.....

  293. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    CO2-Sprünge ? Kommt da noch was ?

    @ Alon Rosenfeld

    Als Naturwissenschaftler kann ich sehr wohl einfache Datenreihen mit Klimadaten interpretieren.
    Daher steht für mich fest: 1.) "Es gibt derzeit keine globale Abkühlung. Auch innerhalb des AGW gab und gibt es selbstverständlich auch Temperaturschwankungen." 2.) "Globale CO2-Sprünge von 160 ppm innerhalb von 10 Jahren sind absoluter Unsinn."

    Wenn Sie zu anderen Ergebnissen kommen, dann ist das Ihr Problem!

    @ Raimund Leistenschneider

    "dass dort (Anm: In den USA) die Skeptiker unter den Wissenschaftlern zum anthropogenen Klimawandels ist der großen Mehrheit sind"

    Das mag vor 15 Jahren in den USA so gewesen sein, unter nachweislich massivem Druck von Wirtschaft und Politik. Heute erkennen alle großen meteorologischen Fachinstitute der USA und die große Mehrheit der dortigen Wissenschaftler den AGW an. Beide Präsidentschaftskandidaten der USA, Barack Obama und John McCain haben massive Klimaschutzbemühungen eingefordert und angekündigt.

    Mc Cain wörtlich: "Wir müssen handeln und ich stimme der Mehrheit der Experten zu, dass wir ab einem bestimmten Punkt unser Klima nicht mehr retten können"

    http://www.co2-handel.de/article187_8866.html

    Wenn mag er wohl mit der "Mehrheit der Experten" gemeint haben, die es in den USA angeblich nicht gibt?

  294. michael adeno Antworten | Permalink

    Hier geht’s ja lustig her. Beide Seiten können nichts beweisen. Die Befürworter der CO2-Relevanz haben wenigstens eine plausible qualitative Hypothese, sind aber dummerweise nicht in der Lage einen einen theoretischen oder empirischen Beweis für die quantitativen Auswirkungen ihrer Hypothesen zu führen. Ihre quantitative Prognose beruht auf numerische Strahlungstransportmodellen, wo noch ungewiss ist, in wie weit alle relevanten Einflüssen im Modell berücksichtigt sind. Ein messtechnischer Beweis ist wohl erst möglich, wenn gezeigt werden kann, die die Abstrahlung in den Weltraum in den CO2-Bändern signifikant deutlich gegenüber der unbedämpften Frequenzen absinkt. Da muss noch wohl eine Menge CO2 produziert werden, bevor das im Rauschen der Wasserdampfeffekte sichtbar wird.
    Deswegen prügeln sie auch lieber auf die Becks, Thümes und Gerlichs, die natürlich ein dankbares Opfers sind, da ihre Aussagen günstigstenfalls irrelevant sind.

  295. Günter Heß Antworten | Permalink

    @Adeno

    Hallo Herr Adeno,
    ja lustig ist das schon, aber dafür lernt man immer wieder neue Dinge und findet interessante links., für die Weiterbildung. Meines Erachtens könnte man die Kollegen Dr. Beck, Dr. Thüne und Prof. Dr. Gerlach dann überzeugen, wenn in den Veröffentlichungen zum Treibhauseffekts die Annahmen und Randbedingungen der benutzten Modelle genauer beschrieben würden. Da vermisse ich immer die ein oder andere Fußnote.
    Eine Frage muss ich Ihnen aber stellen: ich war bisher immer der Meinung, dass man die CO2-Banden im atmosphärische Strahlungsfenster messen kann. Zu mindestens habe ich schon entsprechende Abbildungen gesehen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  296. Günter Heß Antworten | Permalink

    @Leistenschneider

    Hallo Herr Leistenschneider,
    lassen sie sich bitte nicht entmutigen.
    Ich fand ihren Link zur Nasa-Homepage und dem Carbon-Cycle sehr interessant. Danke schön.
    Bei den Grafiken, fände ich es interessant zu wissen, wie groß die Fehlerbalken sind, wissen sie das zufällig?
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  297. Werner Silie Antworten | Permalink

    Kaßmann und Kollegen

    Die meisten der hier schreibenden "Skeptiker" bestreiten einen (nicht: den) Klimawandel nicht.

    Was vornehmlich kritisch (oder auch: skeptisch) gesehen wird, ist die Ansicht, das unter den vielen Faktoren, die die unterschiedlichen Klimate beeinflussen (können), ausgerechnet der anthropogene Anteil des CO2 die entscheidende Stellschraube am Thermostat einer globalen Mitteltemperatur (wie auch immer man die misst) sein soll und deshalb die Quelle allen Übels ist, das der Menschheit drohe (so in Computern modelliert).

    Noch kritischer wird es, wenn dann auf diesem m. E. sehr dünnen Fundament so weit reichende politische, wirtschaftliche und soziokulturelle Veränderungen gefordert werden, die jeden einzelnen von uns bis ins Mark treffen. Es hat doch den Anschein, dass komplette Wertesysteme quasi auf den Kopf gestellt werden sollen.

    Auch wenn es Sie wahrscheinlich nicht interessieren wird, erzähle ich Ihnen, wie ich zum Skeptiker wurde:

    Weil ich nach all den Jahren es nicht mehr geschafft habe, die Panik am kochen zu halten:

    Neben der herbei gerechneten Klimakatastrophe gibt es ja noch das Baumsterben, Ozon-Loch, BSE, Schweinepest, Vogelgrippe, SARS, Asbest, Gentechnik, Kernkraftwerke, Handy-Strahlen, Bienensterben, Artensterben, Feinstaub etc. etc. pp. und immer gleich werden Katastrophenszenarien entwickelt, die ständig auf einen hernieder prasseln.

    Und wenn mit etwas nüchterner Betrachtung sich fast immer alles als reine Panikmache und Luftnummer erweist, muss man zwangläufig zum Skeptiker werden.

    Wie wäre es denn, wenn Sie mal eine Bestandsaufnahme machen würden und mir erklären, wie durch all diesen Katastrophismus unsere Gesellschaft besser geworden ist und das Leben allgemein lebenswerter geworden ist.

    Keine Grüße.

    Werner Silie

  298. Krishna Gans Antworten | Permalink

    außer Kontrolle

    @Wolf Krab sen.
    Als Carbon-Neutral hat er sich wegen exakt dieser jauch eine Sperre einhgehandelt. Das wird hier, wo er auf der "guten" Seite steht mit Sicherheit nicht passieren.
    So wird er wohl Monologe halten müssen, "seiner " Sache erweist er keinen Dienst, im Gegenteil, man kann so die AGW Protagonisten richtig einschätzen, insbesondere die, vor denen sich die Menschen fürchten müssen - Ökofanatiker der aller übelsten demagogischen Sorte.
    Seifert outet sich mit seinem Vokabular auch so langsam aber sicher.

  299. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Heß

    *Hallo Herr Leistenschneider,
    lassen sie sich bitte nicht entmutigen.*

    Da wird Herr Kaßmann gar nicht gut drauf zu sprechen sein. Aber egal.

    Spannend finde ich, dass Sie von der Seite des UBA zitiert haben. Die Quelle (Herr Rahmstorf) denke ich ist Ihnen auch bekannt.

    Dazu eine weitere spannende Seite.

    Unter "Treibhausanhänger versuchen zu manipulieren" findet sich einiges hier:

    http://klimaskeptiker.info/

    Oder das hier:

    http://www.konrad-fischer-info.de/7thu29.htm

    Duck und weg.

  300. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    @Wolf Krab

    Sehr geehrter Herr Krab,

    wie wäre es, wenn Sie sich erst einmal von den entsprechenden Leuten der eigenen Seite distanzieren. Da spricht ein Herr Beck "vom größten Betrug der Wissenschaftsgeschichte" und zieht damit Tausende von ernsthaft arbeitenden Wissenschaftlern in den Dreck.

    Thüne und Gerlich schließen sich ihm an. Konrad Fischer betreibt eine Webseite, auf der es nur so von unflätigen Ausdrücken wimmelt und zu der wird dann von Ihrer Seite aus verlinkt.

    Ist denn nicht schon seit langem über jeden Zweifel nachgewiesen, dass eine Reihe amerikanischer Klimaskeptiker von der Öl- und Kohle-Lobby ausgehalten wird? Da sie damit dem eigenen Vorteil zugute die Interessen der gesamten Menschheit mit Füßen treten, halte ich den Ausdruck "Bande" für mehr als angemessen.

    Trotzdem mfG

  301. Günter Heß Antworten | Permalink

    @Krüger

    Hallo Herr Krüger,

    wie ich schon früher formuliert habe finde ich es wünschenswert zwei Dinge zu trennen:

    1. Das politische Handeln aufgrund von Empfehlungen des IPCC und der Messdaten, sowie der Simulationsdaten des IPCC und des Befundes, dass die Temperaturerhöhung stark mit dem Anstieg der CO2 Konzentration korreliert.

    2. Parallel dazu die Suche nach dem nach den grundlegenden Mechanismen, die die Temperaturerhöhung bewirken.

    Mit dem 2. Punkt können wir uns als Skeptiker und Nicht-Skeptiker befassen. Ich selbst habe in meiner naturwissenschaftlichen Ausbildung gelernt, lang ist es her, dass eine kontroverse wissenschaftliche Debatte durchaus den Erkenntnisgewinn fördert. Sind nicht Naturwissenschaftler von Haus aus Skeptiker und stehen nicht die Nichtskeptiker den Skeptikern skeptisch gegenüber.
    Da müsste man doch wieder zusammenfinden. Deshalb wünsche ich mir seit einiger Zeit, dass dieser Blog zu einem Informationsaustausch zurückfindet. Die Klimawette finde ich deshalb gut, weil man jetzt die beiden Modelle in Hinblick auf die Messwerte vergleichen wird.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  302. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Heß

    *2. Parallel dazu die Suche nach dem nach den grundlegenden Mechanismen, die die Temperaturerhöhung bewirken.*

    Nun, dass wird glaube ich aber nicht gewünscht. Die Debatte ist doch beendet. Oder doch nicht? Wie Herr Kaßmann sagt reicht es doch völlig aus zu wissen, dass CO2-Moleküle unter Umständen in alle Richtungen strahlen können. Was die sonst noch tun spielt doch keine Rolle.

    Duck und weg.

  303. Wolf Krab sen. Antworten | Permalink

    außer Kontrolle

    Martin Kaßmann

    ----wie wäre es, wenn Sie sich erst einmal von den entsprechenden Leuten der eigenen Seite distanzieren----

    Ich habe keine Leute auf meiner Seite, von denen ich mich distanzieren müsste.

    Wolf Krab

  304. michael adeno Antworten | Permalink

    @Hess

    Natürlich kann man eine Absenkung in den CO2-Bändern sehen und das beweist ja auch, dass es grundsätzlich den Treibhauseffekt durch CO2 gibt. Es ist noch nicht möglich, die Absenkung durch die neuere Erhöhung des CO2 zu messen. Zuverlässige Satellitenmessungen gibt es ja noch nicht so lange, die betreffenden Absenkungen würden im Bereich weniger % liegen und werden durch Wasserdampf und Wetter überlagert.
    Für die Abschätzung der quantitativen Auswirkung einer CO2-Verdopplung bleiben zur Zeit also allein die Spekulationen der numerischen Modelle.

  305. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    CO2-Sprünge ? Kommt da noch was ?

    @ Wolf Krab sen.

    "Ich habe keine Leute auf meiner Seite, von denen ich mich distanzieren müsste, da ich mit Leuten Ihres Schlages keinen Umgang pflege."

    Wirklich nicht?
    Was sagen Sie zum Klimaskeptiker Konrad Fischer, der wiederholt hier im Forum verlinkt und empfohlen wurde?

    Ich zitiere Herrn Konrad Fischer (kleiner Ausschnitt):

    "Die Ökogeheimdienste der Regierungen - in England schon Realität - planen den Öko-Volkssturm. Auf zum letzten Gefecht, Kinder an die Front! Verratet Eure ökosündigen Eltern der Klimaschutzpolizei, dem Klimaschutzmann, der Klimaschutzgestapo und der Klimaschutzstaffel K-SS, bevor es der Klimaschutz-Blockwart macht. Die schicken Euch dann die Klimaschutz-Sturmabteilung K-SA und buchten die klimakriminellen Mamis und Papis ein, zur foltergestützten Klimaschutz-Zwangsarbeit im Klimaschutz-KZ, das bewährte Erziehungsmodell seit dem letzten Öko-Autarkie-Aberglauben-Scheiß. Endlösung: Die CO2-Vergasung. Die Gasöfen stehen ja noch (derzeit) ungenutzt überall herum, oder?"

  306. Günter Heß Antworten | Permalink

    @ Michael Adeno

    Hallo Herr Adeno,
    Danke für die Information.
    Daraufhin habe ich etwas gegoogelt:

    http://www.dlr.de/...-1/gallery_read-Image.1.3491/

    aber bisher nur aufbereitete Daten gefunden. Das im Artikel oben gezeigte Bild schlägt vor, dass die relative Genauigkeit bei mindestens +/- 5 ppm liegt. Können sie mir näheres dazu sagen.
    Wie wird kalibriert, relativ und absolut? Bzw. einen Originalartikel zitieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  307. michael adeno Antworten | Permalink

    @Hess

    Das SCIAMACHY-Projekt dient der Messung der atmosphärischen Spurengaskonzentrationen. Ich habe nichts über eine Absicht gefunden, diese Messtechnik zur Verifikation der Änderungen des quantitativen Ausmaß des Treibhauseffekts einzusetzen. Über die erzielbaren Genauigkeiten weiß ich auch nicht mehr.

  308. Werner Silie Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    http://www.wissenslogs.de/.../page/18#comment-4502

    Habe ich doch leider vergessen, Sie gestern abend zu fragen: Sind vielleicht alle Ihre Vergleiche so zutreffend wie dieser?

    "... oder anti-kenianisch, wenn man Mugabe als Diktator bezeichnet?"

    Was wird wohl Herr Kibaki dazu sagen, wenn, sicherlich berechtigte Kritik am Präsidenten von Simbabwe als anti-kenianisch bezeichnet wird?

  309. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    @Werner Silie

    In Sachfragen kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein, wenn man aber wissentlich einer Gruppe eine andere Sichtweise unterstellt, als sie tatsächlich einnimmt (z. B. so tut als wäre die Max-Planck-Gesellschaft auf Seiten der Klimaskeptiker, oder die lediliche Newsweek-Falschmeldung), denn ist m. E. eine scharfe Reaktion durchaus angemessen.

    Herr Seifert hat ja auch genügend Beispiele für Verfehlungen der Klimaskeptiker geliefert. Den Fall Konrad Fischer sehe ich genau so wie er. Und ein Klimaskeptiker, der kritiklos zu ihm verlinkt, stellt sich Fischer auf die selbe niedrige Stufe der Streitkultur und muss dann eben auch aushalten können, dass man ihn entsprechend zurecht weist.

    Die KLimaskeptiker müssen sich auch mit diesem Vorwurf auseinadersetzen, der meinen Recherchen zufolge, sachlich richtig ist:

    "Und Maxeiner und Miersch versuchen aus dem Thema eine Polemik zu machen – wie bei diesen Autoren schon gewohnt unter Verdrehung aller Tatsachen. Sie berichten falsch, wer die Wette angeboten hat („ein halbes Dutzend der einflussreichsten Forscher des Weltklimarates“). Sie berichten falsch, worum sie geht („die Vorhersagen des Weltklimarates“ – in Wahrheit geht es um eine Vorhersage von natürlichen Klimaschwankungen, wozu der Weltklimarat gar keine Prognosen abgibt). "

    Wenn die Klimaskeptiker also mehr Ehrlichkeit an den Tag legen würden, kann man auch wieder zu ruhigeren Formulierungen zurück kehren.

    Irrtümer sind immer möglich und können korrigiert werden, Lügen und bewusste Verdrehungen sind inakzeptabel und verdienen eine scharfe Reaktion, wobei ich hoffe, dass ich bisher zwischen beiden unterscheiden konnte und mir dies auch in Zukunft gelingt.

  310. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Globaltemperatur NASA GISS

    @ Michael Krüger

    Meinen Sie das jetzt wirklich ernst, dass Sie mit dem Temperaturverlauf der drei letzten Monate die globale Erwärmung widerlegen wollen?

    Ich emfehle Ihnen den Temperaturverlauf der Monate Januar, Februar, März (GISS) zu wählen...

    Januar + 0,13 °C
    Februar + 0,24 °C
    März + 0,58 °C

    Welch eine globale Erwärmung (0,45°C) in nur 3 Monaten, unglaublich! Rechnet man das hoch, entspricht das einer globalen Erwärmung von 1,8 °C in nur einem Jahr und 75,6 °C bis zum Jahr 2050! Eine absolut tödliche Entwicklung!

    Derartige "Trends" sind doch absoluter Unsinn, da Wetterrauschen! Wollen Sie das nicht verstehen?

    Der jetzige Frühling liegt ziemlich genau auf der Linie des globalen Erwärmungstrends...

    http://data.giss.nasa.gov/...dius=1200&pol=reg

    .. und deutlich (0,43°C) über dem Referenzwert (1959-1981):

    http://data.giss.nasa.gov/...dius=1200&pol=reg

    Alle derzeitigen Temperaturschwankungen liegen im Rauschen des globalen Erwärmungstrends. Von einem globalen Abkühlungstrend keine Spur!

  311. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert

    *Januar + 0,13 °C
    Februar + 0,24 °C
    März + 0,58 °C

    Der jetzige Frühling liegt ziemlich genau auf der Linie des globalen Erwärmungstrends...
    .. und deutlich (0,43°C) über dem Referenzwert (1959-1981):*

    Ahmmm?

    Und wo steht da was von +0,7 bis +0,8°C die wir nach Aussage von Rahmstorf, Latif und co. schon haben? In jeder Talkshow nennen die +0,7 bis +0,8°C!

    Danke, endlich geben Sie zu, dass wir schon seit Monaten unter den +0,7 bis +0,8°C liegen und der Trend der letzten 10 Jahre auch.

  312. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert(3)

    Gegenüber März/April/Mai 1881 haben wir in diesem Frühjahr sogar nur eine Erwärmung von +0,39°C zu verzeichnen.

    http://data.giss.nasa.gov/...dius=1200&pol=reg

    Wo sind also derzeit die +0,7 bis +0,8°C Erwärmung, die von den Klimawissenschaftlern und von der Presse groß verkündet werden?

  313. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Mathematik VHS, heute: Mittelwerte

    @ Michael Krüger

    Ich kann Sie mit dieser Argumentation nun wirklich nicht mehr ernst nehmen.

    Sie picken sich ein beliebiges Jahr in der Vergangenheit heraus und vergleichen dies mit drei beliebigen Monaten der Jetztzeit. Streiten Sie tatsächlich und allen Ernstes ab, dass die langjährige globale Durchschnittstemperatur seit Beginn des 20. Jahrhunderts um ca. 0,7 °C angestiegen ist?

    Erkennen Sie diese Durchschnitswerte nicht an?

    http://de.wikipedia.org/...mperature_1880-2007.png

    Es ist ein Merkmal von Durchschnittswerten, dass sie aus zahlreichen voneinander abweichenden Einzelwerten gebildet werden. Das Klima bzw. die globale Durchschnittstemperatur entwickelt sich nicht linear sondern als stark divergierende Punktewolke. Die globale Erwärmung schließt kalte Monate und Jahre ebenso wenig aus wie extreme Hitzephasen. Letztere werden zunehmend häufiger. Alle 10 global wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen gab es nach 1995.

    Darüber hinaus sollte man schon in der Lage sein, Temperaturdaten richtig abzulesen und auszuwerten.

    Sie haben nämlich nicht März bis Mai 1880 mit März bis Mai 2008 miteinander verglichen wie Sie angeben sondern März bis Mai 1880 mit Januar bis Mai 2008. Sie vergleichen folglich Birnen mit Äpfeln.

    Richtig ist: Im Frühjahr 1880 (MAM) lag die Durchschnittstemperatur bei -0,26°C zum Referenzzeitraum. Im Frühjahr 2008 (MAM) lag die Durchschnittstemperatur bei +0,45 °C zum Referenzzeitraum. Das macht einen Temperaturanstieg von exakt 0,71 °C, entspricht somit genau den Angaben des IPCC.
    http://data.giss.nasa.gov/...edata/GLB.Ts+dSST.txt

    Dies ist natürlich nur ein momentaner Zufallswert, andere Monatsvergleiche ergeben höhere oder niedrigere Differenzen. Aber man sollte wenigstens Daten richtig lesen können und man sollte verstehen, worum es sich bei einem langjährigen Mittelwert handelt.

    "Selbst wenn ich März/April/Mai 1880, den Beginn der GISS-Aufzeichnungen als Referenz nehme, liegt die Temperatur in diesem Frühjahr nur +0,56°C höher als 1880 und nicht um +0,7 bis +0,8°C!"

    Die Temperaturdifferenz lag nicht bei + 0,56 °C sondern exakt bei 0,71 °C! Ihre Einwände sind somit absolut unbegründet.

  314. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Mathematik VHS, heute: Referenzzeiträume

    @ Michael Krüger

    "und deutlich (0,43°C) über dem Referenzwert (1959-1981):*

    Ahmmm?

    Und wo steht da was von +0,7 bis +0,8°C die wir nach Aussage von Rahmstorf, Latif und co. schon haben? In jeder Talkshow nennen die +0,7 bis +0,8°C!"

    Die 0,43 °C beziehen sich auf den Referenzzeitraum 1951-1980, die 0,7°C, die Rahmstorf in den "Talkshows" nennt, beziehen sich auf den Zeitraum von 1900 bis heute.

  315. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Mathematik VHS, heute: Mittelwerte

    @ Michael Krüger

    "Gegenüber März/April/Mai 1881 haben wir in diesem Frühjahr sogar nur eine Erwärmung von +0,39°C zu verzeichnen."

    Gegenüber Dezember-Januar 1893 und Dezember-Januar 2007 haben wir sogar eine globale Erwärmung von 1,35°C zu verzeichnen.

    Gegenüber Dezember-Januar 1926 und Dezember-Januar 1994 haben wir sogar eine globale ABKÜHLUNG um -8°C zu verzeichnen.

    Kann man so argumentieren, Herr Krüger?

  316. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert, da nehmen besser Ihre Brille

    *Darüber hinaus sollte man schon in der Lage sein, Temperaturdaten richtig auszuwerten.

    Sie haben nämlich nicht März bis Mai 1880 mit März bis Mai 2008 miteinander verglichen... sondern März bis Mai 1880 mit Januar bis Mai 2008.*

    Den Ball spiele ich zurück. Sie haben falsch geschaut.

    http://data.giss.nasa.gov/...dius=1200&pol=reg

    Mar-Apr-May 2008 Anomaly vs. 1880 MAM ist 0.56°C

    Schön zu wissen, dass "Ihre" Tabellenwerte davon abweichen.

    Die 0,7 bis 0,8°C beziehen sich zudem auf 1880 und nicht auf 1900. Für 1900 MAM lese ich zum MAM 2008 nur 0,44°C ab!

    http://data.giss.nasa.gov/...dius=1200&pol=reg

  317. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert - Nachhilfe

    *Gegenüber Dezember-Januar 1893 und Dezember-Januar 2007 haben wir sogar eine globale Erwärmung von 1,35°C zu verzeichnen.*

    Da liegen Sie nahezu richtig:

    http://data.giss.nasa.gov/...dius=1200&pol=reg

    *Gegenüber Dezember-Januar 1926 und Dezember-Januar 1994 haben wir sogar eine globale ABKÜHLUNG um -8°C zu verzeichnen.*

    -8°C wirklich?

    http://data.giss.nasa.gov/...dius=1200&pol=reg

    *Kann man so argumentieren, Herr Krüger?*

    Sie haben doch MAM 2008 hier für Ihren Trend verwendet (Ihr Kommentar von 14:09 Uhr)! Also spiele ich den Ball auch hier zurück.

  318. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert -8°C Abkühlung?????????????????

    *Gegenüber Dezember-Januar 1926 und Dezember-Januar 1994 haben wir sogar eine globale ABKÜHLUNG um -8°C zu verzeichnen.*

    Global?
    Lokal?
    Einbildung?

  319. Michael Krüger Antworten | Permalink

    Globale Erwärmung +0,7 bis +0,8°C

    Selbst wenn ich den Bezugsraum MAM 1880-1900 nehme war der MAM 2008 nur 0,62°C zu war und nicht +0,7 bis +0,8°C!

    http://data.giss.nasa.gov/...dius=1200&pol=reg

    Weiter sieht man, dass die Erwärmung vor allem auf der NH statt gefunden hat. Das sehe ich nicht nur bei den Frühjahresanomalien, sondern auch bei den Jahresanomalien! Die NH hat sich demnach seit 1880-1900 um einige °C erwärmt und die SH nur um einige 1/10 °C. Faktor 10 Unterscheid!! Ein schöner Treibhauseffekt ist das, wo sich nur die NH zu erwärmen scheint (dabei weniger die Ozeane und mehr das Land)!

  320. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Mittelwerte

    @Thorsten Seifert
    #Aber man sollte wenigstens Daten richtig lesen können und man sollte verstehen, worum es sich bei einem langjährigen Mittelwert handelt.#
    So, und wie geht das ?
    Jedes Institut hat seine eigenen Mittelwerte, alle Instiute errechnen die Werte die sie dann zu Mittelwerten zusammenschustern in dem sie sie "normalisieren", auf 0m Meeresspiegel umrechnen, den UHI "Korrektur" - rechnen .
    Tu nicht so, als sei es das simpelste auf der Welt, die globale "Mitteltemperatutr" zu errechnen, die alles andere als eben daß ist.
    Das ist sowieso Humbug und in der Form absolut hirnrissig.

  321. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Mathematik VHS, heute: Mittelwerte

    @ Michael Krüger

    Sehen Sie in die von mir verlinkten GISS-Originaldaten und lesen Sie selbst nach. Sie reiten auf Rundungsdifferenzen im 100-stel Gradbereich herum.

    Das mit den Mittelwerten haben Sie noch nicht verstanden. Die ganze Monatsvergleicherei -mit der Sie zu argumentieren begonnen haben- ist doch absoluter Blödsinn. Nicht mehr wollte ich Ihnen erklären. Entweder Sie wollen oder können das nicht verstehen.

    Jetzt fangen Sie mit 1900 an:

    "Für 1900 MAM lese ich zum MAM 2008 nur 0,44°C ab!"

    Ich gebe es auf, Ihnen den Begriff Mittelwert zu erklären.

    @ Krishnag

    "Jedes Institut hat seine eigenen Mittelwerte, alle Instiute errechnen die Werte die sie dann zu Mittelwerten zusammenschustern"

    Wollen Sie damit ernsthaft behaupten, es gäbe seit 1900 keine globale Erwärmung um ca. 0,7°C???

    Die Werte aller Institute liegen aber sehr eng beieinander. Bezüglich der globalen Erwärmung seit 1880 gibt es keine Zweifel mehr. Wir brauchen uns hier nicht um 1/10 Grad zu streiten.

    Mir scheint, das hier einige Forumsteilnehmer schon mit den einfachsten fachlichen Grundtatsachen in Konflikt stehen.

    Eine weitere Diskussion ist auf dieser Grundlage unmöglich.

  322. Wolf Krab sen. Antworten | Permalink

    Thorsten Seifert Erwärmung

    Thorsten Seifert

    Im ausgehenden 19. Jhrhdt. war es kalt. Seit dem ist es im Laufe von über 100 Jhr. wärmer geworden. Na und hätte es noch kälter werden sollen? Wo ist da die Katastrophe?
    Wenn man der Ansicht von Prof. Dr. S. Fred Singer folgt ist das eine ganz normale Angelegenheit. Eine Katastrophe wäre es, wenn es wieder kälter würde.
    Im Übrigen, was sind schon 0,7°C in > 100 Jahren? Sie Reden von globaler Durchschnittstemperatur und von plus oder minus zu einem ominösen Richtwert. Wer legt denn diesen Richtwert fest? Wer bestimmt denn, welche Temperatur wo die richtige ist?

    mfg
    Wolf Krab

  323. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Mittelwert

    @Thorsten Seifert

    #Die Werte aller Institute liegen aber sehr eng beieinander. Bezüglich der globalen Erwärmung seit 1880 gibt es keine Zweifel mehr. Wir brauchen uns hier nicht um 1/10 Grad zu streiten#

    Das ist sowas von wurscht - Du tust, als stritte ich die beendete Erwärmung hab. Das hat aber, lern es endlich, nix mit "A" zu tu, nur mit "GW"

  324. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Erwärmung

    @ Wolf Krab,

    ich fürchte, dass ist eine etwas vereinfachte Sicht der Dinge. Zunächst muss man die Frage stellen, warum es wärmer geworden ist?

    Etwas weniger als die Hälfte der gemessenen Erwärmung, insbesondere in der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts lässt sich noch durch natürliche Ursachen erklären, zum Beispiel eine stärkere Sonneneinstrahlung.

    Doch diese Erklärung greift nun nicht mehr. Kein Wissenschaftler kann die in den letzten Jahrzehnten gemessene Erwärmung auf natürliche Ursachen zurückführen. Sehr wohl liegt aber eine Erklärung in der gestiegenen Konzentration der Treibhausgase, auch wenn dies von den Klimaskeptikern bestritten wird.

    Wenn es aber den Zuammenhang gibt, dann befinden wir uns in einer gefährlichen Situation, denn die Emissionen, insbesondere von CO2, steigen rasant weiter an. Dies wird auch eine weitere Erwärmung mit sich bringen.

    Die einfache Gleichung: warm = gut geht leider nicht auf. Dazu gibt es zu viele Mechanismen, die sich extrem nachteilig auf die Zivilisation auswirken. In erster Linie sind stark veränderte Niederschlagsmuster zu nennen, sowie der zu erwartende Anstieg des Meeresspiegels.

    Einige Gebiete der Erde werden zunehmend unter Dürre leider, zum Beispiel der Mittelmeerraum, andere erleben verstärkt sintflutartige Regenfälle.

    Bereits ein Meter Anstieg des Meeresspiegels hätte weit reichende Konsequenzen für die menschliche Besiedelung: zahlreiche Gebiete, die nicht hoch genug über dem Meeresspiegel liegen, müssten aufgegeben werden. Die Landwirtschaft muss eingeschränkt werden, weil immer größere Flächen von Brackwasser beeinträchtigt werden.

    Bei Singer ist ein interessanter Meinungswechsel zu beobachten. In der Angfangszeit hat er schlicht bestritten, dass es eine Erwärmung gibt, jetzt, da diese Behauptung aufgrund der Datenlage nicht mehr zu halten ist, schwenkt er auf die These um, dass die Erwärmung überwiegend Vorteile bringen würde. Man darf gespannt sei, welchje anders lautende Parole er ausgeben wird, wenn die gravierenden Nachteile der Erwärmung Bestandteil der Alltagserfahrung vieler Menschen werden. Ich bin mir jedoch sicher, dass ihm bei seiner blühenden Fantasie auch dann wieder eine neue Ausrede einfallen wird.

  325. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    Herr Seifert hat sich leider ausgeklinkt. Sagen Sie mir bitte doch, warum die SH sich kaum erwärt hat, aber die NH um das vielfache. Zudem bitte ich um eine Antwort, warum wir derzeit nicht mehr bei +0,7 bis +0,8°C Anomalie zu 1880 bzw. 1900 liegen, sondern deutlich darunter??? El Nino ist auch vorbei.

  326. Michael Krüger Antworten | Permalink

    Sorry meinte natürlich La Nina

    .

  327. Wolf Krab sen. Antworten | Permalink

    Martin Kaßmann 10.06.2008 | 23:05

    Martin Kaßmann

    Die Frage war eigentlich an Thorsten Seifert gerichtet. Aber sei’s drum.
    Aber statt meine Frage dann auch zu beantworten, definieren Sie selbst eine Frage und beantworten sie dann in der Ihnen eigenen Art und dreschen zu guter letzt auch noch auf Prof. Dr. Fred Singer ein, der von der Thematik sicherlich um einiges mehr versteht als Sie.

    Dass es in den vergangenen ~ 140 Jahren wärmer geworden ist, bestreitet niemand, Es bestreitet auch niemand, dass wir uns evtl. in einer Zeit des Klimawandels befinden. Der beständige Wandel mal schneller mal langsamer mal in der NH, mal in der SH, mal in beiden Hälften gleichzeitig oder zeitlich versetzt, mal in einer Gegend wärmer, mal in einer anderen kälter, das ist die natürlichste Eigenschaft des Klimas. Jetzt will man das plötzlich als einmalig und als Katastrophe verkaufen. Da wird schlichtweg geleugnet, dass es vor 1000 oder 2000 Jahren usw. schon mal gleich warm oder sogar wärmer war. Die mittelalterliche und römische Wärmeperiode sind aber Fakt auch da schlug das Wetter hin und wieder Kapriolen.

    Dass die Menschheit durch die Nutzung fossiler Brennstoffe CO2 freisetzt, ist auch unbestritten. Aber dass dieses CO2 ein globales Klima anheizen soll mit all den Schreckensszenarien die da geweissagt werden, ist doch heftig umstritten. Was ist eigentlich ein „globales Klima“?
    Es gibt nicht einen einzigen Beweis für einen derartigen Mechanismus. Es verstärkt sich aber immer mehr der Verdacht, dass es sich hier nicht um Wissenschaft im reinen Sinne, sondern um knüppelharte Politik und Interessen bestimmter Gruppen, die hier nicht besonders benannt werden sollen. Wie schon in der Vergangenheit zeitweise recht erfolgreich praktiziert wird mal wieder die Wissenschaft vor den Karren gespannt, leider wieder recht erfolgreich wie man sieht.

    So, jetzt wieder auf den Kern meiner Frage zurück:
    Im Übrigen, was sind schon 0,7°C in > 100 Jahren? Sie reden von globaler Durchschnittstemperatur und von plus oder minus zu einem ominösen Richtwert. Wer legt denn diesen Richtwert fest? Wer bestimmt denn, welche Temperatur wo die richtige ist?

    Vielleicht können Sie diese Frage ja beantworten wie sie gestellt ist.

    mfG
    Wolf Krab

  328. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Mathematik VHS, heute: Mittelwerte

    @ Michael Krüger

    Ich habe mich nicht ausgeklinkt, ich werde mich aber nicht mehr auf Ihren Unsinn mit willkürlichen Monatsvergleichen mehr einlassen.

    "Zudem bitte ich um eine Antwort, warum wir derzeit nicht mehr bei +0,7 bis +0,8°C Anomalie zu 1880 bzw. 1900 liegen, sondern deutlich darunter???"

    Wir liegen nicht deutlich darunter, aber genau das erkläre ich Ihnen jetzt nicht mehr. Das ist eben die Sache mit den Mittelwerten, die Sie nicht verstehen wollen.

    "Bis 2,2°C Erwärmung auf der NH und nur 0,5°C Erwärmung auf der SH!!!!!!

    Was soll das für ein Treibhauseffekt sein????"

    Schon mal was davon gehört, dass sich auf der Nordhalbkugel deutlich mehr Landfläche befindet als auf der Südhalbkugel und sich diese nun einmal deutlich schneller erwärmt als Meeresoberflächen, die zudem starken Umwälzungen unterliegen? Hätten wir eine globale Abkühlung, würde sich dieser Effekt umkehren.

    "Wo sind Ihre -8°C??????????????"

    In den Ihnen vorgelegten original GISS-Daten ist abzulesen:

    1926 DJF + 0,16°C
    1994 DJF + 0,08°C

    Differenz: -0,08 °C

    Sorry, mir war das Komma verrutscht. Das ändert aber nichts an der Aussage als solche, dass hier offenbar eine globale Abkühlung vorliegt, wenn ich wie Sie die Mittelwerte ignorieren würde.

    @ Wolf Krab

    "Jetzt will man das plötzlich als einmalig und als Katastrophe verkaufen. Da wird schlichtweg geleugnet, dass es vor 1000 oder 2000 Jahren usw. schon mal gleich warm oder sogar wärmer war. Die mittelalterliche und römische Wärmeperiode sind aber Fakt auch da schlug das Wetter hin und wieder Kapriolen."

    1.) Dass die heutige globale Durchschnittstemperatur einmalig ist behauptet niemand. Zumindest dürfte sie aber nach heutigem Kenntnisstand im Holozän einmalig sein.

    2.) Vor 1000 oder 2000 Jahren war es global nicht wärmer als heute.

    3.) Problematisch ist auch nicht die Erwärmung als solche, problematisch ist das Tempo, in dem diese stattfindet und problematisch ist die Tatsache, dass diese Erwärmung in diesem Tempo aller Voraussicht nach noch weiter ansteigen wird.

    Sie werfen hier Einiges durcheinander.

    "Im Übrigen, was sind schon 0,7°C in > 100 Jahren"

    Wenn es dabei bleiben würde, wäre dies noch kein größeres Problem für uns auf der Nordhalbkugel. Aber auch die 0,7°C Temperaturanstieg in nur 100 Jahren sind schon ein aussergewöhnliches Tempo. Das Problem ist, dass es dabei nicht bleiben wird.

    "Aber dass dieses CO2 ein globales Klima anheizen soll ... ist doch heftig umstritten."

    NEIN! Das ist hinreichend belegt!

  329. Redaktion Antworten | Permalink

    - Diese Diskussion dreht sich im Kreise. bitte führen Sie derartige Grundsatzdebatten anderswo. Danke
    Die Redaktion -

  330. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Klimaabkühlung, arktische Eisschmelze

    Während wir hier uns hier im Forum über eine Trendwende bei der globalen Erwärmung "streiten" und die globalen Temperaturen angeblich zurückfallen, berichtet das amerikanische National Snow and Ice Data Center (NSIDC) am 03. Juni über die aktuelle "extreme Eisschmelze in der Artis".

    http://nsidc.org/arcticseaicenews/

    Noch vor wenigen Monaten wurde in allen Kanälen der sog. Klimaskeptiker über eine Rekordeisausdehnung in der Arktis berichtet, von Eisrückgang könne keine Rede mehr sein, hiess es allerorten:

    http://boeblingen.wordpress.com/...gte-panikmache/

    http://www.oekologismus.de/?p=877

    http://klimakatastrophe.wordpress.com/...ergleich/

    Dabei wurde jedoch übersehen, dass es sich hierbei um dünnes einjähriges Eis handelte.

    "Das dortige Meereis scheint auf dem besten Wege, ähnlich weit wie im letzten Jahr zu schrumpfen - oder gar noch weiter. ... Schon Ende Mai sah das Eis auf dem nördlichen Ozean wie ein Schweizer Käse aus. Zahlreiche eisfreie Flächen, zum Teil an sehr ungewohnten Orten, lassen nichts Gutes ahnen.

    Die Eisausdehnung ist derzeit zwar noch geringfügig größer ist als im letzten Jahr, doch mit durchschnittlich -8000 Quadratkilometern pro Tag zog sich das Eis im Mai schneller zurück, als ein Jahr zuvor, wie das Nationale Datenzentrum für Schnee und Eis (NSIDC) der USA berichtet."

    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/28/28104/1.html

    Mir scheint, dass die Vorwürfe, eine dramatische Eisschmelze in der Arktis gäbe es gar nicht und all das sei nur "ungerechtfertigte Panikmache", schneller widerlegt sind als ich erwartet hätte.

    Wie gesagt. AGW bedeutet nicht, dass es keine Kältephasen mehr gibt.

  331. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Wette

    So wies es, momentan zumindest, ausieht könnte man annehmen,daß diese s. g. Kurzzeitprognosen wohl nicht so verkehrt liegen. Unterstützt durch den absoluten Mangel an Sonnenaktivität sieht das für die Wetter schlecht aus.
    Aber noch ist nicht aller Winter Ende.

  332. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Eis

    @Thorsten Seifert
    Sollte es an Dir vorbeigegangen sein, daß seit über 150 Jahren schon das arktische -Eis gewissermaßen in Bewegung war und zurück ging, daß die s.g. Nordwestpassage schon mehrmals befahrbar war und jede nur klitzekleine Möglichkeit herausgekrümelt wird um Menschen wie Dich in Panik zu versetzen und die Klimawandeldiskussion anzzuheizen ? Was hat das mit "A" zu tun - vergiss es.

  333. Raimund Leistenschneider Antworten | Permalink

    Thorsten Seifert , 09.06.2008 | 13:45

    Mc Cain wörtlich: "Wir müssen handeln und ich stimme der Mehrheit der Experten zu, dass wir ab einem bestimmten Punkt unser Klima nicht mehr retten können"

    Sehr geehrter Herr Seifert,

    politische Statements und wissenschaftliche Realität sind nun einmal nicht zwangsläufig deckungsgleich. Insofern ist meiner Aussage, dass in den USA (wie auch bei uns) die Kritiker unter den Wissenschaftlern zum anthropogenen Klimawandel in der Mehrzahl sind, nichts hinzuzufügen. Als Beleg führe ich nochmals den Link zur http://www.oism.org/pproject/ (Aktualisierung 2008, siehe dort auch die Verlinkung zu Frederick Seitz, ehemaliger Präsident der National Academy of Sciences) an.
    Es ist demnach nicht so, dass vor 15 Jahren die Mehrzahl der dortigen Wissenschaftler eine kritische Haltung zum anthropogenen Klimawandels vertrat und heute nicht mehr. Aus dem Link wird ersichtlich, dass dem auch heute noch so ist. Diese Petition wurde zwischenzeitlich von über 31.000 Wissenschaftlern unterschrieben, vor 1 Jahr waren es noch ca. 19.000.

    Günter Heß @Leistenschneider 09.06.2008, 21:35

    Hallo Herr Heß,

    in der bei der NASA abgebildeten Graphik sind keine Fehlerbalken vorhanden. Damit wir nicht von verschiedenen Graphiken ausgehen, welche Fehlerbalken meinten Sie konkret?

  334. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert, wieder ein Fehlgriff

    *Noch vor wenigen Monaten wurde in allen Kanälen der sog. Klimaskeptiker über eine Rekordeisausdehnung in der Arktis berichtet, von Eisrückgang könne keine Rede mehr sein, hiess es allerorten:

    http://boeblingen.wordpress.com/...gte-panikmache/

    http://www.oekologismus.de/?p=877

    http://klimakatastrophe.wordpress.com/...rgleich/*

    Schon blöd, wenn man nicht mal Arktis und Antarktis auseinander halten kann ;)

    http://www.oekologismus.de/?p=877
    http://klimakatastrophe.wordpress.com/...ergleich/

  335. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert - Kommafehler

    *"Wo sind Ihre -8°C??????????????"

    In den Ihnen vorgelegten original GISS-Daten ist abzulesen:

    1926 DJF + 0,16°C
    1994 DJF + 0,08°C

    Differenz: -0,08 °C

    Sorry, mir war das Komma verrutscht.*

    Und jetzt verrutscht Ihnen die Arktis in die Antarktis (siehe Ihre Links zu Ökologismus und klimakatastrophe).

    La Nina 2008 und EL Nino 2007 sind Ihnen ja auch schon verrutscht ;)

  336. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert - Erwärmung auf der SH

    *"Bis 2,2°C Erwärmung auf der NH und nur 0,5°C Erwärmung auf der SH!!!!!!

    Was soll das für ein Treibhauseffekt sein????"

    Schon mal was davon gehört, dass sich auf der Nordhalbkugel deutlich mehr Landfläche befindet als auf der Südhalbkugel und sich diese nun einmal deutlich schneller erwärmt als Meeresoberflächen, die zudem starken Umwälzungen unterliegen?*

    Wie schön, dass sich auch das umgewätzte Bodenwasser in der Antarktis durch das "erwärmte" Oberflächenwasser ABKÜHLT ;)

  337. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Arktisches Eis

    @ Michael Krüger

    "Und jetzt verrutscht Ihnen die Arktis in die Antarktis (siehe Ihre Links zu Ökologismus und klimakatastrophe)."

    In beiden Diskussionen geht es sowohl um die Arktis als auch aum die Antarktis. Bitte die Links vollständig lesen, danke!
    Für BEIDE polaren Bereiche wird auf eine deutliche Eiszunahme verwiesen. Wollen Sie dies bestreiten?

    "Da muss noch viel schmelzen."

    Das wird es, zumal es sich nur um dünnes einjähriges Eis handelt. Wie gesagt. Wir liegen derzeit im Schmelztrend des letzten Rekordjahres.

    "La Nina 2008 und EL Nino 2007 sind Ihnen ja auch schon verrutscht"

    Erstens stimmt das so nicht (ich sprach von El Nino 1998), weitens wie sieht es mit Ihnen aus:

    "Sorry meinte natürlich La Nina"

    @ Raimund Leistenschneider

    "politische Statements und wissenschaftliche Realität sind nun einmal nicht zwangsläufig deckungsgleich. Insofern ist meiner Aussage, dass in den USA (wie auch bei uns) die Kritiker unter den Wissenschaftlern zum anthropogenen Klimawandel in der Mehrzahl sind, nichts hinzuzufügen."

    Und bei Präsident Bush waren politische Statements und wissenschaftliche Realität im Einklang, als er als Vertreter der Ölindustrie die Klimawissenschaftler massivem Druck aussetzte, so dass Wissenschaftler aus ganz Amerifa (auch fachfremde) gegen diese Einmischung protestiereten?

    "Diese Petition wurde zwischenzeitlich von über 31.000 Wissenschaftlern unterschrieben, vor 1 Jahr waren es noch ca. 19.000."

    Einen können Sie schon mal abziehen, denn auch ich habe mich unter fremdem Namen als Dipomphysiker testweise eingetragen. War kein Problem! Wie viele dieser Unterzeichner haben falsch angegeben, sind nicht das wofür sie sich ausgeben und sind keine Klimaforscher?

    Auch mein Bruder ist Diplomphysiker, hat sich aber nie mit Klimawissenschaft befasst. Viele Unterzeichnende sind nicht einmal Naturwissenschaftler sondern absolute fachliche Laien.

    Merkwürdig, dass bei dieser angeblichen Mehrheitsmeinung von Fachleuten nahezu alle klimawissenschaftlichen Fachinstitute in Amerika eine andere Meinung vertreten. Werden all diese Wissenschaftler gezwungen, gegen ihr Gewissen zu arbeiten und Fakten zu verdrehen???

    Wo sind denn die zahlreichen wissenschaftlichen Fachpublikationen, wenn es hier angeblich Meinungsmehrheiten in der Wissenschaft gibt? Warum gibt es kaum wissenschaftliche Pubklikationen dieser angeblich 31000 "Fachleute", die den AGW bestreiten? Werden die alle wegzensiert?

  338. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert

    *In beiden Diskussionen geht es sowohl um die Arktis als auch aum die Antarktis. Bitte die Links vollständig lesen, danke!*

    Wo sehe ich in Ihrem Link hier was von der Arktis???

    http://klimakatastrophe.wordpress.com/...ergleich/

    Zitat Seifert zum El Nino 2007:

    *El Nino war 1998, 2007 hatten wir La Nina.*

    Klar, 2007 hatten wir nach Ihnen also keinen El Nino, sondern einen La Nina ;) Laut Aussage von Rahmstorf hatten wir im Jan 2007 einen El Nino und im Jan 2008 einen La Nina.

    *"Da muss noch viel schmelzen."

    Das wird es, zumal es sich nur um dünnes einjähriges Eis handelt. Wie gesagt. Wir liegen derzeit im Schmelztrend des letzten Rekordjahres.*

    Wollen wir wetten???

  339. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert ist ja lustig

    *Einen können Sie schon mal abziehen, denn auch ich habe mich unter fremdem Namen als Dipomphysiker testweise eingetragen. War kein Problem!*

    Aha. Wenn das nicht neu ist ;)

    *Auch mein Bruder ist Diplomphysiker, hat sich aber nie mit Klimawissenschaft befasst.*

    Viele Leute haben Physiker zum Bruder, aber doch keine Ahnung. Siehe hier

    http://www.readers-edition.de/...rn#comment-204568

  340. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Arktisches Eis

    @ Michael Krüger

    "Wo sehe ich in Ihrem Link hier was von der Arktis???"

    Brauchen Sie eine Brille?

    Direkt ganz oben: s. Kommentar Nr. 2 und folgende. Da finden Sie auch viele weitere Links, die meine Aussage bestätigen. Der Link selber ist nur ein Foto ganz ohne Text.

    "El Nino war 1998, 2007 hatten wir La Nina"

    Es ging hier um wetterdominierende Ereignisse. 1998 dominierte El Nino das Wettergeschehen, 2007 La Nina. Sie lesen auch nur das was Sie wollen, oder?

    "Viele Leute haben Physiker zum Bruder"

    Soll es geben. Die meisten Physiker haben Geschwister, nur eine Minderheit sind Einzelkinder!

    "Aha. Wenn das nicht neu ist"

    Was soll das denn jetzt schon wieder? Ich habe die Verfasser der Unterschriftensammlung schon im April auf den Fehleintrag hingewiesen, er wurde aber bis heute nicht gelöscht...

    Mich hat nur interessiert, wie viel man auf diese Unterschriften geben kann. Rein gar nichts!

  341. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Arktisches Eis

    @ Michael Krüger

    "Wollen wir wetten???"

    Ich wette nicht auf Wetter. Das wäre ebenso Unsinn wie Ihre willkürlichen Temperaturvergleiche. Jedoch steht schon heute fest, dass sich die noch vor wenigen Wochen von Skeptikern verkündete arktische Vereisung in Luft bzw. in Wasser aufgelöst hat und wir derzeit schon wieder im Schmelztrend des letzten Rekordjahres liegen. Allein diese Tatsache zeigt schon, wie unsinig o.g. Publikationen waren.

  342. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    La Nina

    @ Michael Krüger

    Herr Krüger Sie sind zu verbissen und es geht Ihnen nicht mehr um die Sache, sondern darum, mir Fehler nachzuweisen.

    Das La Nina Ereignis begann schon im Juni 2007 und reichte bis zum Frühjahr 2008:

    "The most recent occurrence of El Niño started in September 2006[2] and lasted until early 2007.[3]. From June 2007 on, data indicated a weak La Niña event, strengthening in early 2008."

    http://en.wikipedia.org/wiki/El_Ni%C3%B1o

    Das wird auch Prof. Rahmstorf nicht viel anders sehen. Im Gegensatz zu El Nino 1998 war El Nino 2006/2007 vergleichsweise schwach.

    Konzentrieren Sie sich bitte auf wichtige Klimafragen und reiten Sie nicht weiter auf unwichtigen Details herum, danke!

  343. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert

    *Ich wette nicht auf Wetter.*

    Schon klar. Das hat sich vorher aber anders angehört ;)

    *"Da muss noch viel schmelzen."

    Das wird es, zumal es sich nur um dünnes einjähriges Eis handelt.*

    Kleiner Tipp: Aus einjährigem Eis kann auch zweijähriges Eis werden. Sonst gäbe es kein mehrjähriges Eis.

    Sie kommen hier immer mit tollen Themen und Trends an und dann kommt immer der Rückzieher. MAM 2008 lag bei Ihnen erst voll im Erwärmungstrend. Jetzt ist es Wetter. Erst sagen Sie das einjährige Eis soll komplett wieder weg schmelzen und jetzt je nach Wetterlage. Was denn nun?

  344. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Petition-Projekt

    @ Raimund Leistenschneider

    Ich habe mir die Unterzeichnerliste Ihrer angeblich über 30.000 Wissenschaftler einmal angesehen. Darunter finden sich in den Namenslisten unzählige offensichtliche Fakes wie z.B. Michael J. Fox und Geri Halliwell.

    Bei der überwiegenden Mehrzahl der Unterzeichner ist kein akademischer Titel angegeben, aber angeblich sind alles Wissenschaftler. Ein Drittel der Unterzeichner sind angeblich Ingenieure (Nuclear, Metall, Elektro, etc.). Lobbyisten lassen grüßen.

    Die reine Angabe eines akademischen Titels reicht, um als Wissenschaftler in die Oregon-Petition aufgenommen zu werden. Überprüfungen finden offensichtlich nicht statt. Ob jemand tatsächlich in der Forschung oder gar Klimaforschung tätig ist, wird nicht überprüft, ebensowenig, ob er Lobbyverbänden angehört.

    Inzwischen befasst sich auch eine Internetseite bei Wikipedia mit dieser Petition. Hier finden Sie eine ganze Auflistung von Fehlern bei der Namenerfassung und Formulierung.

    Ich erspare mir eine Aufzählung der zahlreichen Fehler. Lesen Sie selbst:

    http://tinyurl.com/39s3dh Meine

    Haben Sie denn überhaupt einmal den Petitionstext gefunden und sich diesen durchgelesen?

    Was genau wird denn dort ausgesagt? Finden Sie dort irgendwo den Begriff "global warming"? Dort steht nur "catastrophic heating" und "disruption of the Earths climate"?

    Eine saubere Umfrage sieht da wirklich anders aus!

  345. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Arktisches Eis

    @ Michael Krüger

    "Das hat sich vorher aber anders angehört"

    Ich bleibe dabei: Das arktische Eis wird weiter abschmelzen, der Trend wird sich in den kommenden Jahren und Jahrzehnten fortsetzten. Hiervon bin ich überzeugt und hierauf würde ich auch eine Wette eingehen, wenn Sie dies unbedingt wollen.

    Was in diesem Jahr das Eis macht ist Spekulation. Die verstärkte Vereisung des letzten Winters ist jedoch bereits jetzt verschwunden. Zum jetzigen Zeitpunkt deutet alles darauf hin, dass sich auch in diesem Jahr der Abschmelzvorgang fortsetzt.

    "Aus einjährigem Eis kann auch zweijähriges Eis werden"

    Ja, deshalb verzeichnen wir ja auch einen ungeheuren Eiszuwachs in der Arktis in den letzten Jahrzehnten...(hmmm)

    "Erst sagen Sie das einjährige Eis soll komplett wieder weg schmelzen und jetzt je nach Wetterlage. Was denn nun?"

    Ich sage es nun letztmalig für Sie: Auch in Zeiten des AGW kann es einzelne kalte Jahre geben. Dies ändert aber nichts am Trend!

  346. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Global warming petition projekt

    @ Raimund Leistenschneider

    Das amerikanische Magazin Scientific American hat 30 Namen angeblicher Klimawissenschftler des Petition-Projektes willkürlich überprüft. Ergebnis:

    Nur 26 konnten identifiziert werden, von denn 11 die der Petition noch zustimmten. Unter den 30 Stichproben befand sich nur ein aktiver Klimaforscher, nur zwei weitere hatten eine klimarelervante akademische Ausbildung. Acht gaben an, sie hätten nur eine informelle Bewertung abgegeben. Sechs distanzierten sich von der Petition, drei wussten nichts von einer Unterschrift, einer war verstorben. Von fünf weiteren kam keine Antwort.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Scientific_American

    5. Mai 2005

    http://en.wikipedia.org/...on_petition#Signatories

    Soweit zur Qualität der Unterschriften.

  347. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert - Wikipedia

    Eine Ihrer Hauptquellen scheint WIKIPEDIA zu sein. Bringen Sie immer wieder zum Beleg Ihrer Aussagen. Hoch seriös.

    Was sagt eingentlich Ihr Bruder, der Physiker zum AGW?

  348. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Arktisches Eis

    @ Michael Krüger

    Bitte machen Sie nicht wieder neue Baustellen auf bevor Sie die alten abgearbeitet haben. Ich äussere mich gerne auch zur Antarktis, wenn Sie/wir soweit mit der Arktis fertig sind.

    Also: Welchen Wert haben die ganzen Berichte der sog. Klimaskeptiker, die noch im Januar behaupteten, es gäbe keinen Eisrückgang in der Arktis und die Eisbedeckung sei die wie vor 30 Jahren?

    Ich bediene mich aus allen mir halbwegs seriös erscheinenden Quellen. Dazu zählt AUCH Wikipedia. Wenn Sie genauer hinsehen würden, sind in dem Link alle Aussagen mit Quellenbelegen nachgewiesen. Zudem habe ich auf die Original-Webseite von Scientific American verlinkt.

    Mir scheint Sie suchen wieder kleine Fehlerchen. Haben Sie das nötig? Zu meinen Hauptaussagen hüllen Sie sich wieder in Schweigen.

    "Global liegen wir bei einer Meereisanomalie von NULL."

    Wieder so eine Momentaufnahme von Ihnen.
    Das muss man wohl etwas differenzierter betrachten. Legen Sie in Ihre Meereisgrafik mal eine Trendlinie hinein und straffen Sie etwas die Jahre. Ich wette mit Ihnen: Der Trend verläuft abwärts!

  349. Krishna Gans Antworten | Permalink

    @Thorsten Seifert
    #Konzentrieren Sie sich bitte auf wichtige Klimafragen und reiten Sie nicht weiter auf unwichtigen Details herum, danke!#
    Was ist denn bitte wichtig ?
    #Herr Krüger Sie sind zu verbissen und es geht Ihnen nicht mehr um die Sache, sondern darum, mir Fehler nachzuweisen.#
    Fällt ja nicht schwer, siehe oben erstes Zitat, es gibt da nichts unwichtiges, nur weil es Dir nicht paßt.

  350. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Arktisches Eis

    @ Krishnag Gans

    "Was ist denn bitte wichtig ?"

    Wichtige Fragestellungen waren hier:

    Kann man mit einzelnen oder lokalen Monatstemperaturwerten einen einen Klimatrend widerlegen?

    Waren die zahlreichen Januar/Februarpublikationen der sog. Klimaskeptiker berechtigt, die anhand der Wintereisbedeckung der Arktis eine arktischen Eisrückgang widerlegen wollten?

    Wie aussagekräftig ist die Oregon-Petition, die Herr Leistenschneider anführte?

    Wie ist die wissenschaftliche Pubplikation von Prof. Latif zu werten, der eine Unterbrechung der Erderwärmung beschreibt?

    Um diese Fragen ging es hier. Antworten weichen Sie aus und eröffnen stattdessen neue Baustellen.

    Ich verliere wirklich die Lust, weiter mit Ihnen zu diskutieren, wenn Sie nicht in der Lage sind, sachlich beim Thema zu bleiben.

    Es geht nicht darum, ob mir ein Thema passt oder nicht. Ich bin für jedes Thema offen, wenn es dann fair und sachlich erörtert wird.

  351. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Wichtigkeit ?

    @Thorsten Seifert
    daß Du hier Sachlichkeit einforderst ist wirklich der Obelacher, sorry.
    Und daß Du damit vorgibst der Papst der Sachleichkeit zu sein ist ist der Treppenwitz der Klimadiskussion.

    Wo bitte sind Deine sachlichen Kommentare zur Raahmstorf Wette ? Sehe ich von Dir was zu Latif ?
    Du bist nur am Suchen wo steht was über "...seit Beginn der Aufzeichnungen" oder andere Horrormeldungen. Das ist Deine Sachlichkeit alles andere zählt für Dich nicht.
    Ansonsten unterstellst Du Lügen, falsche Identitäten.....
    Es ist bekannt und aufgefallen, wer hier durch "Sachlichkeit" geglänzt hat und gelöscht wurde.
    Halte Dich also Bitte mit Deinem Gejammere zurück, wir kenne das "hinlänglich" genug.

  352. Krishna Gans Antworten | Permalink

    Mittelwerte

    @Thorsten Seifert
    #Kann man mit einzelnen oder lokalen Monatstemperaturwerten einen einen Klimatrend widerlegen?#

    Wenn man Seifert heißt versucht man mit eben diesen Werten Erwärmung zu suggerieren, was natürlich dann kein "Rauschen" ist, gerauscht wird, selbstverständlich, nur im Minus-Bereich.
    Latif ist jetzt ja nicht mehr glaubwürdig, hat ed doch tatsächlich eine vom Mainstream abweichende Meinung.
    Ich kann da nur mit dem Kopf schütteln.

  353. Wolf Krab sen. Antworten | Permalink

    Thorsten Seifert Die Oregon Petition

    Ich zitiere:

    ----Am 19. Mai veröffentlichte das Oregon Institute of Science and Medicine (OISM) darüber hinaus eine Petition, die von 31.000 Wissenschaftlern unterschrieben wurde. In der Erklärung ist zu lesen, dass es keine bewiesene Verbindung zwischen CO2 und der globalen Erwärmung gibt.
    Das bestätigt auch der Vize-Präsident des IPCC (der Behörde, die einen Bericht herausbrachte, auf den sich ein Großteil von Al Gores Film stützt). Yuri Izrael sagte in einem Interview, dass es keinen geprüften Beweis gibt zwischen CO2 und globaler Erwärmung. Es herrscht also wirklich kein Konsens zwischen allen Wissenschaftlern dieser Erde.----

    Ja was nun? Alles Fälscher? Alles Lügner? Alles Kumpane von Beck?

    MfG
    Wolf Krab

  354. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Rückziehe rund Petitionen

    @ Michael Krüger

    "Sie kommen hier immer mit tollen Themen und Trends an und dann kommt immer der Rückzieher."

    Ich kenne noch einen, der einen gewaltigen Rückzieher gemacht hat, nämlich bei Beck. Ich warte immer noch auf einen Hinweis, wo entweder der Meister selbst oder einer seiner "zahlreichen" Anhänger eine plausible Erklärung für Becks CO2-Achterbahn bringt.

    Andererseits bin ich mir absolut sicher, dass es eine solche Erklärung nicht geben kann und dass das auch der Grund ist, warum bei diesem Thema unter den Klimaskeptikern völlige Funkstille herrscht. Der schwarze Peter liegt hier aber eindeutig bei Herrn Kürger, der großspurig eine Erklärung angekündigt hat, bis heute aber seine Zusage nicht einhält. Wahrscheinlich wird er auch diesmal stillschweigend über dieses Posintg hinweggehen oder wieder mit irgendeiner Gegenforderung kommen, nur um nicht zugeben zu müssen, dass er es auch nicht kann.

    Deswegen fordere ich alle anderen Beck-Jünger auf, dieses rätselhafte Phänomen der CO2-Achterbahn hier halbwegs plausibel darzulegen. Oder endlich zur Wahhrheit zurück zu kehren, nämlich endlich auch einmal öffentlich zuzugeben, dass Beck ein Scharlatan ist, der nur dummes Zeug redet.

    Sogar auf der Klimaskeptiker-Fan-Seite Oekologismus.de habe ich vor einiger Zeit von Tomislaw Rus eine deutliche Distanzierung von Beck gelesen. Warum hat denn hier niemand den Mut dazu? Wäre wenigstens einmal eine ehrliche Reaktion.

    @Raimund Leistenschneider

    Von Ihnen hätte ich gerne noch eine kurze Erläuterung, was der Heidelberg Appeal mit Klima zu tun haben soll. Sie haben den Appeal ja vor ein paar Tagen als Beweis dafür angeführt, dass die Mehrzahl der amerikanischen Wissenschaftler Klimaskeptiker seien. Steht nur nichts drin von Klima, wie ich anhand des Originals gezeigt habe. Auch dazu nur Schweigen von Ihnen.

    Wenn ich einen Fehler mache, gebe ich es wenigstens zu (z. B. Mugabe - Kenia), Sie dagegen schweigen sich aus.

    Die so genannte Oregon Petition habe ich auch vor einiger Zeit unter die Lupe genommen. Was sich Seitz in diesem Zusammenhang geleistet hat, ist schon ein starkes Stück und zeigt allzu deutlich, auf wie schwachen Füßen solche Initiativen stehen.

    Das deutsche Gegenstück zur Oregon Petition dürfte das überaus einfältige "Klimamanifest von Heiligenroth" darstellen. Inzwischen findet man auf Web-Seiten der amerikanischen Klimaskeptiker die ebenso kühne wie wahrheitswidrige Behauptung, dass dieses Pamphlet von "300 prominent scientists" unterzeichnet worden wäre. Was für die amerikanischen Klimaskeptiker "scientists" sind, sind in Wirklichkeit überwiegend Rentner, Hausfrauen und sonstige Nicht-Akademiker, ohne dass ich jetzt diesen Teil der Bevölkerung damit herabmindern möchte, doch sie können sich in aller Regel zu Klimafragen ebenso wenig kompetent äußern wie ein medizinischer Laie zu den Details einer Herzverpflanzung.

    Überhaupt scheint eine solche Methode, nämlich scheinbare Autoritäten zur Stützung der eigenen schwachen Position zu bemühen, symptomatisch für Klimaskeptiker überhaupt zu sein. Ob dahinter eine gewisse Autoritätsgläubigkeit zu vermuten ist, denn es sit ja viel bequemer, andere denken zu lassen und sich dann nur deren Meinung anzuschließen und sei sie noch so unsinnig?

    Ein weiteres Beispiel hierfür ist der ultra-rechte amerikanische Senator Inhofe, der eine Liste mit angeblich 400 Klimawissenschaftlern veröffentlich hat, die sich gegen den AGW wenden, wie er selber. Doch eine Überprüfung, die von mehreren Seiten durchgeführt wurde, zeigte wieder einmal, dass ein Großteil der Unterzeichner alles andere als qualifizierte Wissenschaftler waren.

    Ergo: Oregon Petition, Heiligenroth-Pamphlet, Inhofes Liste, alles der selbe Hoax. Viel Propaganda-Getöse mit fast keiner Substanz. Aber mehr hatten und haben die Klimaskeptiker ja sowieso nicht zu bieten, wie unsere speziellen Freunde hier mit fast jedem Posting unter Beweis stellen.

  355. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Seifert

    *Ich verliere wirklich die Lust, weiter mit Ihnen zu diskutieren, wenn Sie nicht in der Lage sind, sachlich beim Thema zu bleiben.*

    Ahmmm???

    Wer macht hier ein Faß nach dem anderen auf und bleibt nicht beim Thema? Genau ;)

    *Welchen Wert haben die ganzen Berichte der sog. Klimaskeptiker, die noch im Januar behaupteten, es gäbe keinen Eisrückgang in der Arktis und die Eisbedeckung sei die wie vor 30 Jahren?*

    Wo steht das in Ihren Links zu Ökologismus und klimakatastrophe (Müller)? Na??

    Welchen Wert hat denn Ihr warmer März 2008 nach GISS über Land?? Ist das kein Wetter??

  356. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    Hab ich Ihnen doch beantwortet. Ich persönlich würde keine Aussagen zum CO2-Kreislauf machen, da die IPCC-Modelle unausgereifter Blödsinn sind. Wohin was geht und woher was kommt überlasse ich Ihrer Phantasie. Darin sind Sie unübertroffen, eben Carbon-Neutral. Na, Seifert MfdW kann vielleicht weiter helfen?

  357. Wolf Krab sen. Antworten | Permalink

    Link zu 11.06.2008 | 21:41

    sorry hier ist der Link
    http://www.readers-edition.de/...h-selbst-gemacht/

    @ Martin Kaßmann 11.06.2008 | 22:23

    Na, endlich wieder geschafft und bei Beck gelandet? Alles andere hätte mich auch gewundert.

    Wenn ich Ihren Ausführungen folge, so haben alle den Mund zu halten, die a) keine Akademiker sind und b) alle Akademiker die Sie nicht als Klimaforscher legitimieren.

    Da stellt sich doch die Frage, warum ausgerechnet Sie als blutiger Laie hier den großen Lehrmeister spielen wollen?
    Mit der „rechten Keule“ dreschen Sie auch wieder in Richtung Amerika.
    Ist das Ihre Art zu diskutieren?

    Wolf Krab

  358. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Rückzieher und Oregon Petition

    @Michael Krüger
    "Hab ich Ihnen doch beantwortet. Ich persönlich würde keine Aussagen zum CO2-Kreislauf machen, da die IPCC-Modelle unausgereifter Blödsinn sind. Wohin was geht und woher was kommt überlasse ich Ihrer Phantasie."

    Genau wie ich es vorausgesagt habe. Wieder ein fadenscheiniger Rückzieher.

    "Darin sind Sie unübertroffen, eben Carbon-Neutral." ????

    @Wolf Krab

    "Ich zitiere:"

    Wäre schön, wenn Sie auch eine Quelle angeben würden. Allerdings glaube ich nicht, dass Artikel in Reader's Edition irgendweine Beweiskraft haben, zumal dann nicht, wenn sie von einem völlig unbekannten Autor stammen.

    Würden Sie es denn akzeptieren, wenn ich jetzt von Reader's Edition den Artikel zitieren würde, in dem der Becksche Unsinn entlarvt wird?

    Na, sehen Sie, aber Sie erwarten von uns, dass uns Ihr Zitat überzeugt.

    Der Artikel gräbt im übrigen all den Unsinn wieder aus, den man eigentlich schon für längst zu Grabe getragen geglaubt hat (alle Planeten werden wärmer, was für ein Blödsinn!), da sind sogar Becks Mondphasen als CO2-Regulativ noch glaubwürdiger.

    Kostprobe: "...dass Pflanzen durch die wärmeren Temperaturen mehr CO2 abgeben."
    http://www.readers-edition.de/...h-selbst-gemacht/

    Revolutionäre Erkenntnis, bisher haben wir doch alle geglaubt, dass Pflanzen bei Wärme besser wachsen und dann mehr Biomasse aus dem CO2 der Atmosphäre bilden. Tja, man lernt nie aus. :-)))

    Was die Oregon-Petition anbetrifft, rufen Sie einfach mal einen beliebigen Buchstaben der Unterzeichnerliste auf und zählen dann nach, welcher Prozentsatz der Leute überhaupt einen akademischen Titel haben. Die meisten scheinen wenigstens so ehrlich gewesen zu sein, nicht einen Titel anzugeben, den sie gar nicht haben. Wie viele der tatsächlich verzeichneten PhDs echt sind, kann ich nicht beurteilen, aber alle werden es auf keinen Fall sein. Aber angeblich sind die Unterzeichern ALLE Wissenschaftler! Diese dreiste Lüge ist schon seit Jahren widerlegt. Herr Seifert hat das bereits angeführt, der Nachweis ist im Internet mit Leichtigkeit zu führen.

    Dieser Satz steht auf der Webseite des Oregon Institutes:

    "This petition has been signed by over 31,000 American scientists."

    Sie fragen: "Ja was nun? Alles Fälscher? Alles Lügner? Alles Kumpane von Beck?"

    Meine Antwort: Fälscher und Lügner ganz offensichtlich, das letzte möchte ich verneinen, so viele irregleitete Anhänger hat Beck wohl kaum.

    Ein kurzer Ausriss aus der englischen Wikipedia belegt, dass die Oregon Petition schon von vornherein auf Täuschung der akademischen Öffentlichkeit angelegt war:

    "The article that accompanied the petition was written in the style and format of a contribution to Proceedings of the National Academy of Sciences, a scientific journal.[5] Raymond Pierrehumbert, an atmospheric scientist at the University of Chicago, said that it was "designed to be deceptive by giving people the impression that the article...is a reprint and has passed peer review." Pierrehumbert also said the article was full of "half-truths".[12] F. Sherwood Rowland, who was at the time foreign secretary of the National Academy of Sciences, said that the Academy received numerous inquiries from researchers who "are wondering if someone is trying to hoodwink them."[12]

    After the petition appeared, the National Academy of Sciences said in news release that "The NAS Council would like to make it clear that this petition has nothing to do with the National Academy of Sciences and that the manuscript was not published in the Proceedings of the National Academy of Sciences or in any other peer-reviewed journal."[13] It also said "The petition does not reflect the conclusions of expert reports of the Academy." The NAS further noted that its own prior published study had shown that "even given the considerable uncertainties in our knowledge of the relevant phenomena, greenhouse warming poses a potential threat sufficient to merit prompt responses. Investment in mitigation measures acts as insurance protection against the great uncertainties and the possibility of dramatic surprises."[14]"
    http://en.wikipedia.org/...er_and_attached_article
    (Hervorhebungen von mir.)

    Krüger wird jetzt wahrscheinlich Kritik an Wikipedia üben, aber das zeigt nur seine penetrante Ignoranz. Der Artikel ist durch zahlreiche Link-Verweise sauber belegt, z. B.:

    http://www8.nationalacademies.org/...dID=s04201998

    Wo die National Academy sich eindeutig kritisch zur Petition äußert und die fragwürdigen und betrügerischen Methoden von Seitz anprangert, allerdings in einer akademisch vornehm zurückhaltenden Sprache, in der Sache aber überaus erhellend.

    Damit ist nicht mehr zu leugnen, dass die Oregon Petition in der Tat ein Machwerk von Fälschern und Lügnern ist. Aber was sollen die Klimaskeptiker denn machen? Entsprechende Papiere von anständigen Leuten, die sich skeptisch zum Klimawandel äußern, gibt es nun einmal nicht.

  359. MArtin Kaßmann Antworten | Permalink

    @ Wolf Krab

    "Na, endlich wieder geschafft und bei Beck gelandet? Alles andere hätte mich auch gewundert."

    So lange niemand von den Klimaskeptikern sich entweder deutlich von Beck distanziert oder eben eine plausible Erklärung für seine CO2-Achterbahn liefert, bleibt das Thema aktuell.

    "Wenn ich Ihren Ausführungen folge, so haben alle den Mund zu halten, die a) keine Akademiker sind und b) alle Akademiker die Sie nicht als Klimaforscher legitimieren."

    Das ist Ihre etwas eigenwillige Interpretation. Ich bin allerdings der Meinung, dass man Hausfrauen, Rentner und Handwerker nicht als Wissenschaftler ausgeben sollte. Die Behauptung des Oregon Institutes auf seiner Webseite, dass mehr als 31.000 "Wissenschaftler" die Petition unterzeichnet hätte, ist eine platte und dreiste Lüge!

    Und selbst wenn es tatsächlich "Wissenschaftler" wären, muss ein Metallurge notwendigerweise mehr vom Thema Klima verstehen, als ein naturwissenschaftlich gebildeter Laie, der sich jahrelang hobbymäßig mit dem Thema beschäftigt.

    Die Behauptung, das soundso viele "Wissenschaftler" irgendein Papier unterzeichnet haben, ist in diesem Zusammenhang doch nur Rosstäuscherei, um eine naive Klientel einzuwickeln. Und man sieht ja nicht zuletzt an dem von Ihnen angeführten Artikel, welche Simpel meinen, mit schwachsinnigen und längst widerlegten Parolen der seriösen Wissenschaft vor den Karren fahren zu müssen.

    Und dann gibt es noch die Simpel, die sich davon überzeugen lassen und meinen, sie müssten den Schund auch noch weiter verbreiten. Ein "Skeptiker" sollte doch eigentlich in der Lage sein, einen Blödsinn auch als solchen zu erkennen und nicht einfach jeden Mist ungeprüft glauben, nur weil der seine Vorurteile bedient.

    Ich entschuldige mich trotzdem für diese harten Worte, aber nachdem Herr Seifert bereits deutlich die Kläglichkeit der Oregon Petition bewiesen hat, finde ich es ziemlich dreist, das Ganze noch einmal aufs Tapet zu bringen.

  360. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann

    *So lange niemand von den Klimaskeptikern sich entweder deutlich von Beck distanziert oder eben eine plausible Erklärung für seine CO2-Achterbahn liefert, bleibt das Thema aktuell.*

    Herr Beck hat die CO2-Achterbahn nicht gemessen, sondern nur alte Messwerte zusammen getragen und publiziert. Das ist alles. Es liegt an den Klimawissenschaftlern diese Messwerte zu begründen. Merkwürdig, dass sich keiner dazu berufen fühlt. Herr Haßmann, warum richten Sie Ihre Frage also nicht z.B. an Herrn Rahmstorf? Warum sollte man sich von Messwerten distanzieren? Herr Beck hat doch mit den Messwerten nichts zu tun.

  361. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann(2)

    Soweit ich sehen kann trägt Herr Beck Wissen zusammen und erfindet nichts Neues. Soll man sich also von dem zusammen getragenen Wissen distanzieren?

  362. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann , Seifert - Wikipedia

    http://de.wikipedia.org/wiki/Franz-Josef-Gletscher

    Franz-Josef Gletscher
    Zur Zeit wächst der Gletscher wieder und verlängert seine Zunge um etwa 80 m pro Jahr (Stand 2007). Das zeigt, dass die lokalen Auswirkungen des Klimawandels doch sehr unterschiedlich sind und Gletscher als "globale" Indikatoren eher ungeeignet erscheinen.

    Da hatten Simon/IqRS noch nicht ihre Finger im Spiel. Wikipedia ist sonst unterwandert. Deshalb habe ich die Seite mal schnell gespeichert ;)

  363. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Bitte lesen Sie meine Beiträge richtig

    @ Krishnag Gans

    "Wo bitte sind Deine sachlichen Kommentare zur Raahmstorf Wette ? Sehe ich von Dir was zu Latif ?"

    Ich habe mich hierzu klar geäussert:

    http://www.wissenslogs.de/.../page/16#comment-4488

    "Es ist bekannt und aufgefallen, wer hier durch "Sachlichkeit" geglänzt hat und gelöscht wurde."

    Wo denn ? Bleiben Sie bitte beim Sachthema!

    "Wenn man Seifert heißt versucht man mit eben diesen Werten Erwärmung zu suggerieren"

    Habe ich nie getan! Für mich zählen nur langfristige Trends. Das habe ich immer wieder klargestellt!

    @ Michael Krüger

    "Wo steht das in Ihren Links zu Ökologismus und klimakatastrophe (Müller)? Na??"

    Habe ich klar und deutlich gesagt:

    http://www.wissenslogs.de/.../page/19#comment-4585

    "Welchen Wert hat denn Ihr warmer März 2008 nach GISS über Land?? Ist das kein Wetter??"

    Dieser März hat keinen Wert und ist natürlich auch nur Wetterrauschen. Das habe ich immer betont! Ich habe diesen März nur benannt, um Ihnen zu zeigen, wie unsinnig es ist, aus einzelnen Monatswerten einen Abwärtstrend der Temperatur abzuleiten. Aber das haben Sie anscheinend immer noch nicht verstanden.

    "Soweit ich sehen kann trägt Herr Beck Wissen zusammen..."

    Er trägt lokale Daten aus aller Welt zusammen. Das ist soweit in Ordnung. Dann aber würfelt er sie wahllos durcheinander, verändert eigenächtig die Skalierung, macht aus lokal global, verändert die Zeiten, zitiert falsch, unterbricht wahllos die Achsenbeschriftung, etc...

    Für Sie noch einmal die wesentlichen Kritikpunkte:

    http://www.readers-edition.de/...rafikmanipulation

    "Herr Beck hat die CO2-Achterbahn nicht gemessen, sondern nur alte Messwerte zusammen getragen und publiziert."

    Er hat nicht nur zusammengetragen und publiziert, er hat alle alten Werte in eine gemeinsame Grafik eingetragen und das als globale CO2-Kurve verkauft. Hierbei hat er nicht berücksichtigt, wie und wo diese Daten erfasst wurden.

  364. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    Gletscher

    @ Michael Krüger

    "Zur Zeit wächst der Gletscher wieder und verlängert seine Zunge um etwa 80 m pro Jahr (Stand 2007). Das zeigt, dass die lokalen Auswirkungen des Klimawandels doch sehr unterschiedlich sind und Gletscher als "globale" Indikatoren eher ungeeignet erscheinen."

    Eine absolut richtige Aussage. Beck würde nun diese Gletschermessung in eine Grafik packen und als globale Gletscherzunahme deklarieren.

    Lokale momentane Messergebnisse spiegeln jedoch keinen globalen Trend wieder und haben nur eine sehr begrenzte Aussagekraft. Das ist bei Temperaturen nicht anders als bei Gletscherlängen. Entscheidend ist der globale Trend aller Gletscher. Und der ist wohl eindeutig auf Rückzug eingestellt. Daran ändert auch die momentane Zunahme einzelner Gletscher wenig.

  365. Thorsten Seifert Antworten | Permalink

    lokal - global

    @ Michael Krüger

    "Das zeigt, dass die lokalen Auswirkungen des Klimawandels doch sehr unterschiedlich sind und Gletscher als "globale" Indikatoren eher ungeeignet erscheinen."

    Es wäre schön, wenn Sie diese Aussage auch bei der Beurteilung der mittelalterlichen Warmzeit (MWP) heranziehen würden. Bei der MWP aber wird von lokalen Wärmephasen auf eine globale Wärmephase geschlossen.

    Sind hier die lokalen Auswirkungen des Klimawandels nicht auch sehr unterschiedlich?

    Siehe hierzu auch:

    http://www.readers-edition.de/...eplik-von-eg-beck

  366. Martin Kaßmann Antworten | Permalink

    Becks Messwerte

    @Michael Krüger

    "Herr Beck hat doch mit den Messwerten nichts zu tun."

    Er hat eine ganze Menge damit zu tun, indem er nämlich behauptet, dass die lokal ermittelten Messwerte (ich zweifle ja nicht ienmal an, dass die Werte tatsächliche Konzentrationen wiedergeben!) ohne nachvollziehbare Begründung auf die Gesamtatmosphäre überträgt.

    Keeling ist doch gerade deshalb weit aufs Meer gegangen, weil auf dem Festland Siedlungen und Industriebetriebe durch ihre CO2-Emissionen sämtliche Messungen mit Bezug auf die Atmosphärenkonzentration sinnlos machen.

    Also müsste Beck schon begründen, wieso er die Werte verallgemeinert. Das auffäligste an seiner Darstellung ist wohl der Umstand, dass er ab 1958 einfach die Werte von Keeling übernimmt und seine bis dahin wilde CO2-Achterbahn in eine langsam ansteigende Kurve übergeht. Welche Begründung liefert er dafür? Keine, die mir bekannt wäre.

    Einem Studenten im Anfangssemester würde man einen solchen Unsinn um die Ohren hauen! Beck kommt damit aber offensichtlich bei allen Klimaskeptikern durch. Weil sie alle keine Ahnung haben oder weil sie einfach das glauben, was ihre Vorurteile bestätigt?

  367. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Siefert - MWP

    Mittelalterliche Warmzeit. OK.
    Halten wir es fest, Sie haben das Thema auf gemacht. Sie würden sagen es wurde wieder eine neue Baustelle eröffnet und man soll beim Thema bleiben ;)

    Mal sehen, ob wieder ein Rückzieher kommt?
    Wie Sie festgestellet haben erwärmt sich die NH deutlich mehr als die SH. Dabei gibt es lokale Unterschiede und mal kältere Monate und mal wärmere. Viele Gletscher auf der NH schmelzen, welche auf der SH wachsen. Das Meereis auf der NH geht zurück auf der SH wächst es. Das haben wir uns erarbeitet. Wie war das denn in der MWP? Genau das Selbe. Danke für das Eigentor.

  368. Michael Krüger Antworten | Permalink

    @Kaßmann , Seifert - Beck

    Dann kann man sich allenfalls von der gemittelten CO2-Kurve distanzieren, wenn Sie Herr Kaßmann, oder Sie Herr Seifert diese dann widerlegen können?

    Zur Temperaturkurve von Beck. Das der Hockeystick das Klima der Vergangenheit nicht richtig abbildet, darüber sind wir uns glaube ich einig? Er wurde mehrfach nachgebessert und es kamen deutlich größere Schwankungen für die Vergangenheit heraus. Die Schwankungen werden weiter nach oben korrigiert. Das habe ich sogar im Film. Seien es der kritisch betrachtete Mangini oder sog. "seriöse" Meeresforscher vom MARUM, IOW etc.

    http://video.google.de/...cid=-9015065972897981778

    Fazit: Da lag Herr Beck doch gar nicht so falsch mit seiner Lehrskitzze in Anlehnung an Lamb (IPCC 1990). Die natürlichen Klimasprünge der Vergangenheit sind weitaus größer als bisher angenommen. Das wusse auch schon Lamb. Sollte man sich da nicht von M. Mann distanzieren?

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