21. Oktober 2011, 16:32
Das hätte man angesichts der äußeren Bedingungen bei einem westlichen Start nicht auf dem "Greenboard" eines Raumfahrt-Kontrollzentrums erwartet. "Weather: "go". Dabei hatte der Himmel alle Schleusen geöffnet und der Regen prasselte nur so auf die Startanlage nieder. Starts in Cap Canaveral, Vandenberg oder auch Kourou werden normalerweise grundsätzlich verschoben, wenn sich mehr als ein paar luftige Federwölkchen am Himmel zeigen. Hier aber demonstrierte das robuste Sojus-System bei seinem Ersteinsatz auf einem westlichen Startgelände was russische Transporttechnik bedeutet. Ob es nun in den Tropen schüttet, oder in der kasachischen Steppe der Wind am Startturm rüttelt, ob es bewölkt ist oder sonnig, ob man wegen Nebels nur fünf Meter weit sieht oder ein Schneesturm tobt, ob die Temperatur bei - 40 Grad liegt oder bei + 40 Grad: Für eine Sojus bedeuten diese Bedingungen "Weather: Go". » weiter
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