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Showtime für Dragon und Falcon

27. April 2012, 21:54

Am US-Weltraumzentrum in Cape Canaveral, und bei den Raumfahrtfans weltweit, steigt langsam die Spannung. Am 19. Mai - oder nur wenig später - ist es so weit. Dann wird die privat konstruierte und gebaute "Dragon"-Raumkapsel des US-Unternehmens "SpaceX" auf einer ebenfalls unternehmenseigenen Falcon 9-Trägerrakete zur Internationalen Raumstation aufbrechen. Deren Crew ist bereits darauf vorbereitet, die erste private Orbitalkapsel der Welt in Empfang zu nehmen. » weiter

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Welchen Wert hat das Leben eines Astronauten?

06. März 2012, 13:44

Heute will ich mich einer wirtschaftlichen Frage widmen. Sie lautet: Welchen Wert hat das Leben eines Astronauten? Ganz profan in Cent und Euros, diesseits aller ideellen Werte. Ich will mich dabei nicht klären, ob wir vielleicht ganz auf bemannte Raumfahrt verzichten könnten, vielmehr gehe ich davon aus, dass es einen Konsens gibt, sie zu betreiben. Die ESA investiert dafür immerhin mehr als 400 Millionen Euro dafür pro Jahr, die NASA sogar mehr als das Siebenfache dieser Summe.

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Sorellina „Vega“ ist startklar

06. Februar 2012, 21:42

Was ist das für ein Ding? Ein amerikanischer Mittelständler braucht dafür dreieinhalb Jahre, 150 Millionen Dollar und etwa 250 Mitarbeiter. Die europäische Raumfahrt benötigt dafür 13 Jahre, eine Milliarde Euro und den Einsatz von mindestens 1.000 Menschen. » weiter

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Die „Top 10“ des Raumfahrtjahres 2012

04. Januar 2012, 11:47

Nach der Bilanz des Jahres 2011 richten wir den Blick nun nach vorn. Das Raumfahrtjahr 2012 wurde – und das sollte inzwischen niemanden mehr überraschen - von China eingeläutet. Der erste Orbitalflug des neuen Jahres begann in den frühen Morgenstunden des 9. Januar. Dabei brachte eine Trägerrakete des Typs Langer Marsch 4B den chinesischen Erdbeobachtungssatelliten Zi Yuan 3 und den von der indischen Raumfahrtbehörde gebauten Meeresüberwachungssatelliten Vesselsat 2 in eine polare, sonnensynchrone Umlaufbahn. » weiter

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Gemischte Bilanz

30. Dezember 2011, 20:52

Mit dem gelungenen Start von sechs Globalstar-Mobilfunksatelliten auf einer Sojus-Fregat, am 28. Dezember von Baikonur aus, endete das Raumfahrtjahr 2011. Trotz seines erfolgreichen Abschlusses war es ein Jahr recht gemischter Resultate. Einigen eindrucksvollen Erfolgen standen mindestens ebensoviele eindrucksvolle Fehlschläge gegenüber. Sehen wir uns die Bilanz der Raumfahrtnationen einmal im Detail an: » weiter

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Mastbruch

12. November 2011, 18:52

Die Hoffnung, dass noch ein Wunder geschieht, und Fobos-Grunt von sich aus Kontakt zur Bodenstation aufnimmt, schwindet. Und dies obwohl neueste optische Beobachtungen darauf hindeuten, dass sich die russische Marssonde in einer stabilen Raumlage befindet und zur Sonne hin ausgerichtet ist. Das Fahrzeug ist also nicht tot, doch es ignoriert alle Kontaktversuche. Schweigend umkreist es die Erde, als wartete es auf einen Marschbefehl, der niemals kommt...  » weiter

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Neubrandenburg ist eine Reise wert

10. November 2011, 14:32

Die „Tage der Raumfahrt" in Neubrandenburg sind eine Veranstaltung der besonderen Art. Es ist keiner der glattpolierten Kongresse, bei denen man in weit entfernten, sehr großen und immens teuren Städten ein wenig unsicher und schüchtern durch anonyme Hotelhallen mäandert, das Programmheft fest in der Hand (wenigstens etwas, an dem man sich festhalten kann) und Ausschau hält nach dem richtigen Vortragsraum, bekannten Gesichtern, einer Tasse Kaffee und dem Klo.

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Galileo: Und es bewegt sich doch…

21. Oktober 2011, 16:32

Das hätte man angesichts der äußeren Bedingungen bei einem westlichen Start nicht auf dem "Greenboard" eines Raumfahrt-Kontrollzentrums erwartet. "Weather: "go". Dabei hatte der Himmel alle Schleusen geöffnet und der Regen prasselte nur so auf die Startanlage nieder. Starts in Cap Canaveral, Vandenberg oder auch Kourou werden normalerweise grundsätzlich verschoben, wenn sich mehr als ein paar luftige Federwölkchen am Himmel zeigen. Hier aber demonstrierte das robuste Sojus-System bei seinem Ersteinsatz auf einem westlichen Startgelände was russische Transporttechnik bedeutet. Ob es nun in den Tropen schüttet, oder in der kasachischen Steppe der Wind am Startturm rüttelt, ob es bewölkt ist oder sonnig, ob man wegen Nebels nur fünf Meter weit sieht oder ein Schneesturm tobt, ob die Temperatur bei - 40 Grad liegt oder bei + 40 Grad: Für eine Sojus bedeuten diese Bedingungen "Weather: Go". » weiter

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Der Fluss des Gletschers

15. Oktober 2011, 20:37

Ein US-Raumfahrtjournalist lästerte einst, dass Chinas bemanntes Raumfahrtprogramm mit der Geschwindigkeit eines Gletschers vorankomme. Das mag stimmen, aber nur wenn man den Vergleich am stürmischen Entwicklungstempo von USA und UdSSR in den fünfziger und sechziger Jahren ansetzt. Für die Gegenwart gilt das sicher nicht. China ist derzeit die einzige Nation neben – allerdings auf einem um viele Größenordnungen niedrigeren Niveau - dem Iran, die eine stetige Zunahme ihrer Raumfahrt-Fertigkeiten erfährt. Alle anderen etablierten Raumfahrtnationen treten seit etwa drei Jahrzehnten auf der Stelle, oder haben sogar einen regressiven Trend zu verzeichnen. » weiter

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Die Kosmologs-Presseschau

04. Oktober 2011, 21:25

Liebe Kosmologs-Leser,

heute will ich Ihnen mal eine kleine Presseschau präsentieren. Eine Auswahl von Raumfahrtnachrichten, die ihnen den letzten Wochen - aus welchen Gründen auch immer - möglicherweise entgangen sind. Sollten Sie angesichts der zugegebenermaßen etwas launig ausgefallenen Überschriften und Bilder, womöglich an einen Scherz glauben: Alle Meldungen sind wahr und aktuell. » weiter

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