12. Mai 2009, 22:06

Den Wissenschaftlern der ESA und den Raketeningenieuren von Astrium, der Raumfahrtsparte der EADS, ist in diesen Tagen eines gemeinsam: Ihnen ist etwas flau im Magen. Am 14. Mai sollen zwei der teuersten europäischen Nutzlasten, die jemals in den Weltraum flogen, gemeinsam auf einer einzelnen Trägerrakete des Typs Ariane 5 ECA ihren Weg ins All antreten. Scheitert der Start sind beide Raumsonden zerstört, und mit ihnen die Träume und Hoffnungen zahlreicher Wissenschaftler. Jetzt, unmittelbar vor dem Start, stellen sich viele von ihnen die Frage, die sie sich im Laufe des Projektes schon öfter gestellt haben: Sind die eingesparten Mittel den hohen Einsatz wert? Hätte man nicht doch besser das Risiko verteilen und zwei Einzelstarts durchführen sollen, auch wenn das dann um einiges teurer gewesen wäre?
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