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Welchen Wert hat das Leben eines Astronauten?

06. März 2012, 13:44

Heute will ich mich einer wirtschaftlichen Frage widmen. Sie lautet: Welchen Wert hat das Leben eines Astronauten? Ganz profan in Cent und Euros, diesseits aller ideellen Werte. Ich will mich dabei nicht klären, ob wir vielleicht ganz auf bemannte Raumfahrt verzichten könnten, vielmehr gehe ich davon aus, dass es einen Konsens gibt, sie zu betreiben. Die ESA investiert dafür immerhin mehr als 400 Millionen Euro dafür pro Jahr, die NASA sogar mehr als das Siebenfache dieser Summe.

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Mastbruch

12. November 2011, 18:52

Die Hoffnung, dass noch ein Wunder geschieht, und Fobos-Grunt von sich aus Kontakt zur Bodenstation aufnimmt, schwindet. Und dies obwohl neueste optische Beobachtungen darauf hindeuten, dass sich die russische Marssonde in einer stabilen Raumlage befindet und zur Sonne hin ausgerichtet ist. Das Fahrzeug ist also nicht tot, doch es ignoriert alle Kontaktversuche. Schweigend umkreist es die Erde, als wartete es auf einen Marschbefehl, der niemals kommt...  » weiter

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Galileo: Und es bewegt sich doch…

21. Oktober 2011, 16:32

Das hätte man angesichts der äußeren Bedingungen bei einem westlichen Start nicht auf dem "Greenboard" eines Raumfahrt-Kontrollzentrums erwartet. "Weather: "go". Dabei hatte der Himmel alle Schleusen geöffnet und der Regen prasselte nur so auf die Startanlage nieder. Starts in Cap Canaveral, Vandenberg oder auch Kourou werden normalerweise grundsätzlich verschoben, wenn sich mehr als ein paar luftige Federwölkchen am Himmel zeigen. Hier aber demonstrierte das robuste Sojus-System bei seinem Ersteinsatz auf einem westlichen Startgelände was russische Transporttechnik bedeutet. Ob es nun in den Tropen schüttet, oder in der kasachischen Steppe der Wind am Startturm rüttelt, ob es bewölkt ist oder sonnig, ob man wegen Nebels nur fünf Meter weit sieht oder ein Schneesturm tobt, ob die Temperatur bei - 40 Grad liegt oder bei + 40 Grad: Für eine Sojus bedeuten diese Bedingungen "Weather: Go". » weiter

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Kein Progress im Weltraum

26. August 2011, 16:30

Ich will jetzt nicht in dem Dramolett mitwirken, in dem viele Boulevard-Blättchen nach dem Fehlstart von Progress M-12M derzeit den Untergang der Internationalen Raumstation heraufbeschwören. Gleich was Sie in diesen Postillen lesen: nach diesem Unfall ist die Situation der Crew an Bord der ISS keineswegs in irgendeiner Weise dramatisch. Die Besatzung ist so sicher wie man es in einer Raumstation eben sein kann und sie ist noch über Monate hinaus versorgt. Erst wenn die Probleme länger anhalten sollten müsste eine kreative Lösung gefunden werden. Für so einen Fall hält die russische Raumfahrt aber erprobte Ideen aus den Tagen von Mir und Saljut parat. » weiter

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Der letzte Countdown

05. Juli 2011, 19:50

Commander Chris Ferguson und seine Crew donnern in der Raumfähre Atlantis in den Himmel über Florida, und die Dinge laufen schlecht. Sehr schlecht sogar. In der Kabine hat sich ein Leck gebildet und die Luft entweicht, eines der redundanten  Stromnetze hat sich verabschiedet, in einem der drei Triebwerke lässt sich der Schub nicht mehr regeln und ein weiterer Motor ist eben ausgefallen. Der Kühlkreislauf hat seinen Geist aufgegeben und im rechten Triebwerk, das eben noch als einziges einwandfrei funktionierte, kommt es nun zu einem Heliumleck. Der Brennkammerdruck ist labil. Chris Ferguson und sein Pilot Jim Boe führen einen verbissenen Kampf gegen die sich anbahnende Katastrophe. Eines ist klar: Sie müssen die Mission abbrechen. Doch werden sie überleben? » weiter

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Speed von Lady Voldemort

03. März 2011, 15:47

Atomkraft tut not. Es gibt keine Alternative dafür. Wir brauchen sie unbedingt...  » weiter

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Arizona-Massaker trifft NASA

12. Januar 2011, 19:30

Vor wenigen Tagen hat ein 22jähriger Mann in einem Supermarkt in Tucson, Arizona sechs Menschen erschossen und zwölf weitere zum Teil schwer verletzt. Unter letzteren ist auch das primäre Opfer seines Anschlags, die US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords. Giffords ist eine der Hoffnungsträgerinnen der Demokratischen Partei. Sie hatte sich erst kürzlich bei den "Mid-Term Elections" für das Repräsentantenhaus gegen ihren republikanischen Kontrahenten durchgesetzt. Und das immerhin in einer Zeit, wo die Linien der Demokraten auf breiter Front einbrechen. » weiter

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(Nicht) gefeuert

02. Januar 2011, 13:16

Es gab im abgelaufenen Jahr 2010 insgesamt 74 Versuche einen Erdorbit oder den (geringfügig) tieferen Weltraum (Mond und Venus) zu erreichen. Viermal scheiterte das Unterfangen aufgrund eines Versagens der Trägerrakete, was zwar so halbwegs im langjährigen Mittel liegt aber trotzdem in jedem Einzelfall schmerzlich ist. Der blödeste Fehler des Jahres passierte dabei wohl den Technikern der Firma Chrunitschew, und dafür kam es jetzt, beim Wash-up des Raumfahrtjahres 2010, auch zu Konsequenzen. » weiter

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Sputnik Moment mit Brouère

13. Dezember 2010, 22:34

Elon Musk und SpaceX, Falcon 9 und Dragon geben der US-Raumfahrt neue Hoffnung. Die Kommentare in Print-Medien, in Kommunikationsportalen wie Facebook und Twitter und bei Pressekonferenzen sind überschwänglich. Die einhellige Meinung: Für die Private Raumfahrt war das, was sich an diesem Mittwoch, den 8. Dezember 2010 ereignet hat, ein "Sputnik Moment". Der Eintritt in eine neue Ära der Raumfahrt. » weiter

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Kick it like Einstein: Oh Eun Sun, Yi So-yeon und der Fall Ko-San

17. Mai 2010, 00:01

Ende April ging folgende Meldung durch die Presse: „Oh Eun Sun ist am Ziel ihrer Wünsche. Die südkoreanische Alpinistin hat als erste Frau auf den Gipfeln der 14 höchsten Berge der Erde gestanden. Bei ihrer Ankunft auf dem 8091 Meter hohen Anapurna im Himalaya übertrugen Live-Kameras Bilder des Triumphs. Die Expedition auf den gefürchteten Anapurna wurde zum zentralen Medienereignis in Südkorea. Täglich brachte der öffentliche Fernsehsender KBS einen Lagebericht live aus Ohs Höhenlagern. Als sie auf dem Gipfel stand, riss sie die Arme hoch und bedankte sich bei "allen, die mich unterstützt haben". Sie wolle die Ehre mit allen Koreanern teilen. Die Regierung in Nepal sah sich zunächst zu keiner Reaktion imstande. Man habe noch nicht unabhängig überprüft, ob Oh tatsächlich auf dem Gipfel gewesen ist, hieß es recht verhalten aus Katmandu“. » weiter

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