23. September 2009, 18:00
Swift ging fremd, erspähte (Stern-)Geburtsstätten, und deshalb sind wir nun um einige Erkenntnisse reicher, die unsere größte Nachbargalaxie betreffen, den Andromedanebel M 31. Normalerweise detektiert der im November 2004 gestartete Forschungssatellit der
NASA –
Swift –
Gammablitze im allerkürzesten Bereich des elektromagnetischen Spektrums. Nun wurde mit seinem Zweitgerät, dem UVOT (
Ultraviolet/Optical Telescope), das vor allem der genauen Lokalisierung jener hochenergetischen kosmischen Quellen dient, die bislang höchstaufgelöste und detaillierteste Aufnahme von M 31 im Ultravioletten gewonnen. Und auf diesem – aus insgesamt 330 einzelnen Aufnahmen zusammengesetzten – Gesamtbild sieht unser kosmischer Nachbar M 31 nicht nur völlig anders aus als im sichtbaren Licht, sondern lässt sehr genau Regionen der Sternentstehung erkennen.
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