Melancholia
Fein inszenierte Weltuntergänge locken stets Menschenmassen vor die Kinoleinwände, manchmal auch mich. "Melancholia", der jüngste Streich des dänischen Regisseurs Lars von Trier, ist nur einer von vielen ähnlichen Filmen der letzen Jahre, die es mal so richtig krachen lassen. Die arme Erde! Da zerschellt sie an einem viel größeren Planeten und zerspringt in 1000 Stücke. Ich mag einige Filme dieses Regisseurs (abgesehen vom "Antichrist"), zumal sie einen Tiefgang haben, der im Mainstream bewegter Bilder Seltenheitswert hat. Wie realistisch aber sollte ein Film bleiben? Inwieweit sind Kunstgriffe zugunsten der Handlung und der Dramatik, aber zuungunsten wissenschaftlicher Gegebenheiten akzeptabel? » weiter
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