Das Ende ist nah
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Mein von mir sehr geschätzter Physik-Lehrer Bernd Dehm sagte einmal zu mir, er empfehle mir, Physik zu studieren und Astronomie als Hobby zu betreiben. Damit eigne man sich das physikalische Grundlagenwissen an, das man benötigt, um die aktuelle astronomische Forschung gut verfolgen zu können, riskiere aber nicht die fragliche Berufslaufbahn "Astronom" einzugehen. Die Karrierechancen junger Astronomen in Deutschland und der Welt will ich hier nicht auführlich diskutieren (vielleicht an anderer Stelle), aber fest steht: Einen klaren Karriereweg zum Berufsastronomen gibt es nicht. Oft sind viele immer wieder auf nur wenige Jahre befristete Stationen in mehreren Ländern notwendig, bis man genügend Experte ist, um sich auf eine feste Stelle bewerben zu können. In der ganzen Zeit verbringt man einen guten Teil seiner Zeit damit sich die nächste Stelle zu suchen, hat stets die Gewissheit, dass die Stelle nach ein paar Jahren auslaufen wird und wird dazu auch noch deutlich weniger bezahlt als in einem Industriejob (bei gleicher Qualifikation) und hat wenig bis keine soziale Absicherung (mit Stipendien zahlt man eben nicht ins Rentensystem) etc. pp.
Also wieso sollte man sich das alles an tun? » weiter
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Als weltweit größtes Teleskop ist das Very Large Telescope (VLT) der Europäischen Südsternwarte (ESO) sehr begehrt. Astronomen beantragen regelmäßig etwa vier Mal mehr Beobachtungszeit als verfügbar ist. Damit die zur Verfügung stehende Beobachtungszeit effizient an die besten Anträge verteilt werden kann, lädt die ESO zweimal im Jahr alle Astronomen der Welt dazu ein, Anträge für Beobachtungszeit am VLT zu stellen. Die letzte solche Antragsfrist ist vor knapp einer Woche zu Ende gegangen. Und diese habe ich besonders aktiv mitbekommen, da ich das erste Mal selbst ein Proposal eingereicht habe. Doch wie schreibt man so ein Proposal? Es gibt dazu eine ausführliche Anleitung von der ESO, ja es gibt sogar detaillierte Papers darüber, wie man Proposals schreibt. Hier will ich einen subjektiven Eindruck davon geben, wie man ein Proposal schreibt.
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Eine neue Regierung wird nach etwa 100 Tagen das erste Mal ernsthaft bewertet. So dachte ich mir, nun, nach gut 100 Tagen meiner Doktorarbeit, einen ersten Rückblick zu wagen...
Was ist bisher passiert?
Bewerbung
Im Dezember 2006 habe ich mich entschlossen, eine Bewerbung für die "International Max Planck Research School" (IMPRS) Heidelberg abzusenden. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt erst knapp Halbzeit von meiner Diplomarbeit in Würzburg. Ende Januar 2007 erfuhr ich, dass ich auf der "hotlist" sei und damit eine erste Hürde im Bewerbungsslalom genommen hatte. Anfang März wurde ich dann zu einem Vortrag nach Heidelberg eingeladen. Im Rahmen dieses Besuchs war ich das erste Mal am MPIA: Bei dichtem Nebel fuhr ich mit IMPRS-Koordinator Chrisitian Fendt und meinem jetzigen Chef Klaus Meisenheimer im Auto den Königstuhl hoch. Irgendwann erschienen rechts die Kuppeln der Landessternwarte und dann war auch schon das MPIA zu sehen, das mir – mitten im Wald und bei Nebel – märchenhaft erschien... » weiter
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Herzlich Willkommen in meinem Blog! Als Doktorand am
Max-Planck-Institut für Astronomie möchte ich Sie über mein
Doktorarbeitsthema (Interferometrie an Aktiven Galaxien) informieren.
Darüberhinaus werde ich Ihnen schildern, wie meine Promotion in der
Astrophysik abläuft... Auf der Profil-Seite können Sie außerdem ein
paar Zeilen über mich lesen.
Zum Einstieg möchte ich erklären,
wieso man Teleskope überhaupt "zusammenschaltet", also mehr als ein
Teleskop auf dieselbe Stelle am Himmel richtet und das Licht der beiden
Teleskope nicht einzeln betrachtet, sondern sich das ansieht, was
übrigbleibt, wenn man eben das Licht der beiden Teleskope überlagert.
Dazu sollten wir zunächst klären, wieso wir überhaupt ein Fernglas oder Teleskop nehmen, um an den Himmel zu schauen. » weiter
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