AKTUELLE POSTS kosmologs

 
 

ESA sucht Arzt für Forschungsaufenthalt auf dem Mars

Sind Sie Arzt oder Ärztin? Bürger eines ESA-Mitgliedstaats? Interessiert an Forschung? Raumfahrtaffin? Haben Sie keine Angst vor widrigen Umweltbedingungen? Kein Problem damit, lange Zeit mit immer denselben Leuten auf engstem Raum zusammen zu leben? Dann hat die ESA vielleicht einen Job für Sie. OK. es geht nicht wirklich auf den Mars. Noch nicht. Aber zumindest an den Ort auf der Erde, der dem Mars am ähnlichsten ist: Die Concordia-Forschungsstation in der Antarktis. Und Sie wären auch nicht gleich drei Jahre ... weiter

 

Schlagen Sie ein Beobachtungsprogramm für Mars Express vor!

Ende Mai gibt es eine obere Konjunktion. Da verschwindet Mars, von der Erde aus gesehen, hinter der Sonne. Bis er wieder hervorkommt, ist die Kommunikation mit den Mars-Orbitern unmöglich. Man kann da nichts machen außer Aussitzen. Es findet auch kein Wissenschaftlicher Betrieb statt. Dieses Mal gibt es vor dem Beginn der Konjunktion ein Zeitfenster von drei Tagen, vom 25.-27. Mai 2015. In diesen Tagen ruht auch schon der Betrieb der eigentlichen Instrumente, aber die kleine VMC läuft noch. Wo sie ... weiter

 

Venus, Uranus und Mars am Abend des 5.3.

Eigentlich waren die Sichtbedingunen nicht dergestalt, dass sich der Versuch wirklich lohnte. Aber drei Planeten auf einen Streich - das versucht man dann doch. Die lästige, auch noch zunehmende Bewölkung störte aber enorm, wie man sieht. Ohne die Wolken wäre es ein wirklich tolles Foto geworden. Na, was soll's. Hier erst mit einem 90mm Tele - da kann man Uranus nur erahnen. Und dann mit einem kleinen Teleskop, da ist Mars nicht mit drauf. ... weiter

 

Uranus und Venus am Abend des 4.3.

Ich konnte gerade noch ein Wolkenloch kurz vor der heranziehenden Schneewolkenfront nutzen. Die Schleierbewölkung war mal dichter - da war Uranus weg, mal dünner, - da konnte man ihn wieder sehen, und manchmal sogar seine Färbung erahnen. Um nicht einmal 19:00 war natürlich auch der Himmel noch sehr hell, was die Farben unweigerlich verfälschte. Wenn man das alles bedenkt, ist das Bild doch gar nicht so schlecht, oder? Der bläuliche Uranus neben der strahlend hellen Venus. Diesmal  mit einem Teleskop ... weiter

 

Kleinsatelliten als Datenrelais fur NASA-Marslander

Wenn eine Landesonde in die Marsatmosphäre eintritt, dauert es noch 6-8 Minuten bis zum Aufsetzen. Dabei kann eine Menge schief gehen. Für das meiste davon gibt es keine realistische Möglichkeit zum Backup. Wenn also etwas in die Hose geht, bedeutet das meist auch gleich einen Fehlschlag der Gesamtmission. Wenn man wenigstens eine Funkverbindung zwischen zum Eintrittsmodul hat, kann man zwar ein sich anbahnendes Unglück auch nicht mehr aufhalten. Aber zumindest kann man Telemetrie und damit ein erhebliches Volumen an für ... weiter

 

Uranus, Venus und Mars am Abend des 2.3.

Heute Abend war die Szene am Westhimmel viel schöner zu beobachten als am 28. Februar. Häufige Regenschauer wuschen die Luft rein, und zwischendurch war der Himmel immer wieder weitgehend klar. Jedenfalls kann ich auf der heutigen Aufnahme Uranus problemlos sehen und sogar seine Farbe erahnen. Mars erscheint dagegen deutlich rot und δPsc gelb-rot. Man kann Uranus leicht anhand der Dreierkette auffinden, die von δPsc angeführt wird. Im Bild unten vom untersten Stern dieser Gruppe einen Strahl nach link und ein ... weiter

 

Uranus, Venus und Mars am Abend des 28.2.

Bald schon wird Uranus erst Venus, dann Mars in nächster (scheinbarer) Nähe passieren. Gestern Abend waren alle drei problemlos gemeinsam in einer Aufnahme einzufangen. Selbst 50 mm Brennweite, was bei einer DSLR mit APS-C-Chip bereits ein Teleobjektiv darstellt, lieferten eigentlich schon ein zu großes Sichtfeld. Hier sehen Sie die deutlich zurechtgestutzte, aber ansonsten nicht weiter nachbearbeitete Aufnahme bes betreffenden Bereichs in den Fischen. Zum Originalausschnitt geht es hier ohne und hier mit Beschriftungen. Es wäre wirklich schön, wenn es auch ... weiter

 

Uranus begegnet erst Venus, dann Mars

Der Syzygienkönig gibt bekannt: Der Planet Uranus wird am Abend des 4.3. den Abendstern Venus in nur etwa 5 Bogenminuten Winkelabstand passieren. Acht Tage später dann begegnet er dem Mars. Zwar in 16 Bogenminuten Abstand - das aber ist auch nur die Hälfte der scheinbaren Mondgröße. Mit bloßem Auge wird er nicht auszumachen sein, aber diese Begegnung ist natürlich ein dankbares Fernglas - oder Teleskopobjekt. ... weiter

 

Die größte Gefahr für einen Astronauten besteht darin, zu ertrinken

1. Brief                          Lieber Max, erinnerst Du Dich noch an Deine Frage letztes Jahr? Bei meiner Geburtstagsfeier in Bernau am Chiemsee? Ich meine jetzt nicht die, ob Badstuber oder Mertesacker der bessere Verteidiger ist. Auch nicht die, was mehr wiegt, ein Kilo Blei oder ein Kilo Wolle (haha, Scherzkeks). Und auch nicht die, ob sich Nutella gut als Pizzabelag eignet (An der Stelle waren wir getrennter Meinung, wenn ich ... weiter

 

DAWN: Heller Doppelfleck auf Ceres

DIE NASA-Asteroidensonde DAWN wird am 5. März vom Schwerefeld des Kleinplaneten 1/Ceres eingefangen werden, was allerdings bei einer Schwachschubmission wie damals beim Einfang durch 4/Vesta keine besonders dramatische Sache ist. Vorbedingung für einen weitgehend gravitativen Einfang ist die langsame Annäherungsgeschwindigkeit, sodass im Anflug viel Zeit für Bilder bleibt. Schon aus größerer Entfernung fiel ein heller sehr Fleck auf der Oberfläche auf, der sich bei höherer Auflösung als aus zwei Flecken zusammengesetztes Gebilde darstellt. Vielleicht handelt es sich um die Spuren ... weiter

 

Licht und Schatten im Jupitersystem

Gegenseitige Jupitermonderscheinungen, bei denen also ein Jupitermond einen zweiten bedeckt oder seinen Schatten auf ihn wirft, sind besonders reizvolle, wenn auch nicht einfach zu beobachtende Himmelsschauspiele. Sie finden etwa alle sechs Jahre statt, wenn sich Erde und Sonne nahe der Ebene der Jupitermondbahnen befinden. In diesem Jahr ist das der Fall. Am 12. Februar etwa bedeckte der innerste der vier Galileischen Monde, Io, den größten Mond des Gesamten Sonnensystems, Ganymed. Dabei kam es zuerst zu einer Bedeckung, bei der Io ... weiter

 

Enge Begegnung von Mond und Aldebaran am 26.2.

Der Syzygienkönig gibt bekannt: In der Nacht vom 25. auf den 26.2. wird der Mond durch die Hyaden und dabei sehr dicht an Aldebaran vorbei ziehen. Im äußersten Norden Deutschlands wird es sogar eine streifende Bedeckung geben, was mit so einem hellen Stern besonders reizvoll sein dürfte. Also, aufgepasst, liebe Leser in Schleswig-Holstein! Über allen anderen Teilen Deutschlands wird es zwar nur eine enge Begegnung geben, aber keine Bedeckung. Der Mond begegnet zwar recht oft Aldebaran, aber so dicht - ... weiter

 

Mars One und die harte Realität

Während aktuellere Neuigkeiten über den Rückzug des Medienpartners Endemol (Ja genau, die von "Big Brother") aus der Kooperation mit dem Mars One-Projekt (Ja genau, die, die in 9 Jahren Leute ohne Rückfahrkarte zum Mars schicken wollen) Wellen schlagen und der Nobelpreisträger Gerard 't Hooft, seines Zeichens "Botschafter" des Projekts mittlerweile kräftig zurück rudert und das Vorhaben als unrealistisch einschätzt, ist die wirklich aussagekräftige Nachricht gar nicht in ihrer ganzen Tragweite erfasst worden. Diese ist schon am 18.2.2015 auf Space News erschienen. ... weiter

 

Venus-Mars-Begegnung am 22.2.2015

Heute Abend fand bei schwierigen Beobachtungsbedingungen eine Begegnung von Venus und Mars im Abstand von weniger als einem halben Grad statt. Man musste schnell sein - mal ließen die Wolken nur einen der beiden Planeten sichtbar werden, mal keinen der zwei, dafür aber den Mond, ganz selten auch mal alle drei. Die erste der hier gezeigten vier Aufnahmen zeigt einen dieser seltenen Momente. Die schlechte fotografische Qualität gibt beredtes Zeugnis von der Herausforderung durch die Helligkeitskontraste und dem Problem, dieser ... weiter

 

Einige Impressionen vom Abend des 20.2.

Der Wetterbericht verhieß nichts Gutes, aber die aufziehende Wolkenfront ließ sich doch noch etwas mehr Zeit als prognostiziert. So kam ich dazu, den Mond in Konjunktion mit Venus und Mars zur einzigen Zeit in der Lunation zu fotografieren, in der dies ohne Trickserei problemlos klappt, und zwar kurz nach Neumond, wo die hauchfeine Mondsichel nicht alles um sich herum überstrahlt. Es waren zwar schon Lagen von hochliegender Bewölkung von Nordwesten her herangezogen, aber diese störten am Ende weniger als befürchtet. ... weiter