AKTUELLE POSTS kosmologs

 
 

Diese SoFi sollten Sie kennen

Der Syzygienkönig stellt seine Leser vor ein Rätsel: Hier sehen Sie eine per Planetariumssoftware simulierte totale Sonnenfinsternis, wie sie vor recht langer Zeit und an einem recht weit entfernten Ort beobachtet werden konnte. Ein Astronom, der bald darauf zu den größten seiner Zunft zählen sollte, machte sich auf, um sie zu beobachten. Die Daten, die seine Beobachtung dieser Sonnenfinsternis lieferte, stützten die Theorien eines anderen Wissenschaftlers, der damals bereits weltbekannt war. ... weiter

 

Kurz & Knapp: 31. ATT, Weltraumrecht, 10 Astronominnen & mehr

31. ATT, Europas größte Astronomie-Messe am Samstag, den 30. Mai 2015 in Essen, NRW: Der ATT ist eine Messe speziell für Amateurastronomen. Er ist die größte Veranstaltung dieser Art in Europa. Hier können Sie sowohl die neuesten Teleskope und jegliches Zubehör, als auch Gebraucht- und Selbstbauinstrumente bewundern sowie mit den Herstellern und erfahrenen Amateuren Erfahrungen austauschen. Der ATT bietet aber auch eine Plattform, auf welcher sich Volkssternwarten und Vereine der Öffentlichkeit präsentieren. http://att-essen.de/ Twitter-Hashtag: #ATT2015 ------------------------------------------------------------ Brauchen wir Denkmalschutz auf ... weiter

 

Eine schrecklich nette Familie: Stardust, Kometen – und Meteorite

Und mal wieder Zeit, was über Kometen zu schreiben. Wie schon öfters angemerkt, ist mein Hintergrund eher der eines Meteoritenforschers oder Mineralogens (von einem nicht näher zu benennenden Prof. auch als 'Steineklopfer' tituliert). Ein Vergleich zwischen Material kometarer oder meteoritischer Herkunft ist wie der Vergleich von Äpfel und Birnen oder besser, Äpfel und Eis am Stil (Magnum wäre ein prima Analog für Kometen, lechz). Meteorite sind zunächst mal Gestein mit etwas Wasser und Organik. Nicht zuletzt dank der laufenden Rosetta-Mission wissen ... weiter

 

Die astronomischste BUGA ever :-)

Blumenprachten, Idylle und ein Riesenteleskop - also auf zur BUGA nach Rathenow! Die Bundesgartenschau ist gewiss in erster Linie für ihre Pflanzenfülle und farbenprächtigen Gärten berühmt. Dieses Jahr findet sie in fünf Städten im Havelland statt - aber die Blumenpracht ist nicht nur romantisch, sondern auch die Technik- und Astronomiefreaks kommen auf ihre Kosten: Im Rathenower Optikpark steht schließlich das weltgrößte Brachymedialfernrohr! Brachymedial heißt "verkürztes Medial"fernrohr, denn trotz einer Brennweite von 20.6 m ist der Tubus nur 10.15 m lang ... weiter

 

Restaurierung eines Fraunhofer-Merz-Teleskops

Beeindruckende und spannende Mini-Doku: Romke Schievink war auf der Suche nach einem schönen, alten Teleskop. Eigentlich nur als Deko fürs Wohnzimmer... (Dank an Daniel Fischer für den Link auf Twitter.) ... weiter

 

Proton: Pfusch & Pannen

2. Juli 2013, 4.38 Uhr mitteleuropäischer Zeit. Von der Startanlage 81/24 in Baikonur hebt eine Rakete des Typs Proton M ab. Ihre Aufgabe: Drei Satelliten der Glonass-Konstellation in einen mittelhohen Erdorbit transportieren. Doch der Flug der von Chrunitschew gebauten Rakete dauert nur wenige Sekunden. Der Träger steigt wie betrunken schlingernd vom Starttisch, schlägt zwei scharfe Haken und dreht sich dann um 180 Grad. Mit bis zuletzt nach oben feuernden Triebwerken detoniert er 37 Sekunden nach dem Verlassen der Startrampe einen ... weiter

 

Moon Rock 15536

Da rechts erwähnte ich es ja schon: Der Hauptschuldige an meiner Weltraumbegeisterung ist mein Vater. Nicht nur, weil er mir eines Abends sein Fernglas vermacht hat, mit dem ich mir dann erstmal den Mond ansah, sondern weil er auch selbst ein Faible für alles hat, was mit dem All zusammenhängt. (Nebenbei ist er auch noch Hobbymeteorologe, und zwar ein verflixt guter.) Allerdings hat die Sache einen kleinen Haken: Mein Vater kam bereits mit einer Augenerkrankung zur Welt und erblindete mit ... weiter

 

Fotografieren auf Mir und ISS – damals und heute

Kurz zwischendurch, zum Start ins lange Wochenende: Wenn Alexander Gerst, Chris Hadfield oder Samantha Cristoforetti quasi in Echtzeit ihre Fotos und Videos auf Twitter mit uns Erdlingen teilen, gibt's allerseits staundende und sehnsüchtige Augen. Und viel Lob für die Öffentlichkeitsarbeit. Sind Herr Gerst und Frau Cristoforetti etwa kommunikativer und "volksnäher" als seinerzeit z. B. Thomas Reiter*? Nein. Da würden wir Herrn Reiter & Co. Unrecht tun: Reinhold Ewald erklärt, wie sich die technischen Möglichkeiten in den letzten 20 Jahren gewandelt ... weiter

 

Freitag 17:00: Letzter Hangout vor der VMC-Schulkampagne

Wie bereits im VMC-Blog und auch auf Go for Launch angekündigt: Vom 25. bis 27. Mai wird die VMC-Kamera auf der ESA-Sonde Mars Express ganz der Allgemeinheit gehören. Es wurden Beobachtungsvorschläge eingereicht und daraus eine Anzahl von Zielen auf der Oberfläche ausgewählt. Mars Express und die VMC sind bereit. Es kann losgehen. In einem letzten Hangout auf Google+ werden nun letzte Fragen zu dieser Aktion beantwortet. Mit dabei sind zwei Experten aus dem Team, das die Raumsonde steuert, sowie irgend ... weiter

 

Iridium-Flare durch Wolken

Wenn man den Bogen 'raus hat, wird es zur Routine. Und das Bilder-Zeigen ist wie das Witze-Erzählen, man muss aufpassen, dass man selbst nicht am Ende der Letzte ist, der sich noch dafür interessiert. Deshalb höre ich jetzt auch mit den Iridium-Flares auf. Ich weiß nun, wie es geht: ISO 800, Blende 2.8, Belichtungszeit 13 Sekunden (reicht, um die helle Phase des Flares einzufangen), die Position des Flares auf der Sternkarte bei heavens-above nachschauen und mit dem Fernauslöser in der ... weiter

 

Atombomben auf Spatzen

Sie wollen in eine Atombombe investieren? Dann unterstützen Sie das „Emergency Asteroid Defense Project“ (EADP) aus Dänemark, das sucht nämlich „Crowdfunder“, die bei der Rettung der Menschheit vor dem Untergang durch Asteroideneinschläge helfen. Kein Witz: schon ab einem Euro sind Sie dabei. ... weiter

 

Die größte Gefahr für einen Astronauten besteht darin, zu ertrinken – Siebter Brief

und wer's noch nicht gelesen hat: hier sind Brief 1, Brief 2, Brief 3, Brief 4, Brief 5 und Brief 6 Mannmannmann, das war jetzt doch eine ganz schön lange Pause mit den Briefen. Aber ich hab‘s echt nicht früher geschafft. Erst war ich in Wien, bei Yuris Night. War eine schöne Sache, wie jedes Jahr. 150 Leute im großen Kuppelsaal des Urania-Observatoriums. Die ist direkt an einem der belebtesten Plätze in Wien, dem Schwedenplatz. Kaum zu glauben, dass da ... weiter

 

Noch’n Flare! Beim Jupiter!

Ich bin beeindruckt, wie akkurat die Iridium-Flare-Vorhersage bei Heavens-Above ist. Nachdem mir die App auf dem Handy mitteilte, dass heute Abend wieder mit einem hellen Flare, diesmal direkt unterhalb vom Jupiter, zu rechnen sei, schaute ich mir die Details im Web an, baute die Kamera auf, experimentierte im Vorfeld etwas mit ISO-Wert und Belichtungszeit und drückte exakt 6 Sekunden vor dem vorhergesagten Maximum auf den Auflöser. ... weiter

 

Vom Staub vergangener Welten und Leinwänden aus Helium und Wasserstoff (Plus: Wilde Spekulationen)

Die analytische Planetologie (oder Kosmochemie oder Meteoritenforschung, wie auch immer) ist ein Forschungsgebiet, das irgendwo zwischen Geologie und Astrophysik liegt. Man untersucht extraterrestrische Materie, und versucht aus den Ergebnissen Hinweise auf die Vorgänge in unserem, aber auch anderen Sonnensystemen zu gewinnen. Genau darüber geht es in dem Paper Likely detection of water-rich asteroid debris in a metal-polluted white dwarf von Raddi et al. (hier gleich für lau auf ArXiv, wie die meisten Paper unten auch) Man will also die 'forensischen' ... weiter

 

Ein knackiger Siebener!

Iridium 70 zog von Süden kommend über Westen nach Norden knapp an Jupiter vorbei und legte dabei einen Flare hin, der auf heavens-above mit -7 mag angekündigt war. Das könnte, so mein visueller Eindruck, auch gepasst haben. Jupiter erreicht nicht ganz -2 mag, und der Flare war viel heller als der Planet, dazu noch lang andauernd. ... weiter