AKTUELLE POSTS kosmologs

 
 

ROSETTA: NavCam-Bild vom 28.7.

Hier nun das NavCam-Bild von gestern, das heute publiziert wurde. Die Auflösung ist immer noch sehr niedrig. Wir schauen hier so ziemlich genau aus Richtung der Zehen den Fuß entlang, der Stiefelschaft zeigt nach oben. Der große Zeh ist rechts unten. Irgendwas helles ist da am äußeren Knöchel, also im Bild links - schwer zu erkennen, was es ist. ... weiter

 

ROSETTA: Update des Kometenkernmodells

Auf Basis neuen Bildmaterials hat das Team der Wissenschaftler, die für die OSIRIS-Wissenschaftskamera zuständig sind, ein Update des Modells der Form des Nukleus herausgebracht. Dieses liegt auch als anaglyphe Version vor, die mit rot/blauen bzw. rot/grünen 3D-Brillen betrachtet werden kann. Das Ding ist wirklich ein Stiefel oder eine Socke, und zwar eine rechte. Ferse, Sohle, Zehen, Spann, Schaft mit Knöchel und Wade, alles da. Das Modell zeigt in der Tat einen flachen Krater über dem Fußrücken in Höhe des dritten ... weiter

 

ROSETTA: NavCam-Bilder vom 25-27.7.

Auf dem Rosetta-Blog der ESA sind die Bilder der Rosetta-NavCam vom Freitag bis zum Sonntag hinterlegt worden. Heute (Montag, 28.7.) ist der Abstand vom Kern auf nur noch rund 2000 km geschrumpft. Im Folgenden meine Versuche der Nachbearbeitung. Bin ich eigentlich der Einzige, der sich an sowas versucht? ... weiter

 

50 Jahre IAYC – aktuelles Camp in .at

Das International Astronomical Youth Camp (IAYC) wird dieses Jahr ein halbes Jahrhundert alt. Die 50ste Sommerschule dieser Art ist gerade seit einer Woche im Gange. Drei Wochen lang jeden Sommer, irgendwo in Europa ... da treffen sich Jugendliche aus aller Welt (und das meine ich ganz buchstäblich, nicht übertrieben) und bestaunen den Sternhimmel nachts, während tags die Köpfe rauchen, wenn man versucht, den Geheimnissen des Universums mit modernen wissenschaftlichen Methoden auf die Spur zu kommen: da wird gerechnet, gezeichnet, Tafeln ... weiter

 

Das heutige APOD für die Freundinnen von Pony-Postern

Das heutige APOD zeigt den Pferdekopfnebel, eine 1500 Lichtjahre entfernte Dunkelwolke, die einen Teil des rötlich leuchtenden Emissionsnebels IC 434 verdeckt. Weshalb der Pferdekopfnebel so heißt, ist ziemlich offensichtlich. IC 434 findet man am linken der drei Sterne, die den auffälligen Gürtel von Orion bilden. Das APOD-Bild ist eine Kompositaufnahme einer Infrarotaufnahme aus dem Hubble-Space-Telescope-Archiv und Aufnahmen mit Blau-, Rot-, Grün und H-Alpha-Filter des Observatorio Astronómico de Córdoba in Argentinien. Nach meinem Dafürhalten ist die Bearbeitung vielleicht ein klein wenig ... weiter

 

ROSETTA: NavCam-Bild vom 24.7.2014

Auf dem Rosetta-Blog ist ein neues NavCam-Bild erschienen, das gestern (24.7.) aufgenommen wurde. Es hat sich auch bereits jemand an der Nachbearbeitung versucht. Das Ergebnis ist im selben Artikel zu sehen. Ich habe die Full-Frame-Aufnahme auf meinen Computer heruntergeladen und mich selbst an der Nachbearbeitung versucht. Naja ... okay. Hier ist mein Ergebnis. Die Beurteilung überlasse ich dem Leser. Notabene: Man meint in den Bildern schnell Details auszumachen, muss dabei aber sehr vorsichtig sein. Der Nukleus passt in der Full-Frame-Aufnahme ... weiter

 

ROSETTA: Erste Details auf Kometenkern erkennbar

Heute wurden auf dem Rosetta-Blog der ESA neue Bilder der Teleskopkamera des OSIRIS-Kamerasystems gezeigt, Die drei Bilder wurden am 20. juli im Abstand von jeweils zwei Stunden aufgenommen. Ferner wurde aus dem bis jetzt vorhandenen Bildmaterial ein Computermodell der Oberfläche generiert. Dieses wird als kurzer Videoclip gezeigt. Für mich sieht das jetzt weniger klar nach einem "Contact Binary" aus, als es die ersten Bilder vermuten ließen. Für diese Form lassen sich sicher unterschiedliche Erklärungen finden. Es sind auch einige mögliche ... weiter

 

Hilfsmittel für Sterngucker: Zielkreis-Schablonen 2014

Was wünscht sich der Amateurastronom? Dunklen Himmel, dunklen Himmel, dunklen Himmel. Den kann ich leider nicht bieten. Dafür aber kleine Helferlein, welche die Himmelsbeobachtung einfacher gestalten. In der kleinen Reihe "Hilfsmittel für Sterngucker" biete ich heute ein Update meiner Sammlung von Zielkreis-Schablonen an. In zwei Blogposts aus den Jahren 2008 und 2013 finden sich ältere Sammlungen von Zielkreis-Schablonen. Wozu Zielkreis-Schablonen dem Himmelsbeobachter bei seiner Arbeit mit Sternkarten am Teleskop dienen, beschreibe ich ausführlich im Blogpost von 2013 "Zielkreisschablonen 2013". Hier ... weiter

 

Mir reicht jetzt die Heuchelei

Ab und zu genehmige ich mir in meinem Blog mal ein nicht-technisches Statement. Wer das nicht mag, möge jetzt bitte nicht weiter lesen. Falls Sie noch da sind: Keine Sorge, es bleibt auch im Folgenden sachlich. Nur mit Weltraumforschung hat es nicht viel zu tun - ich bin neben meinem Hauptberuf ja auch noch ein Bürger wie alle anderen auch und habe Meinungen zu allen möglichen Themen. Diese Meinungen breite ich hier für gewöhnlich nicht aus - Ausnahmen bestätigen bekanntlich ... weiter

 

Wie weit ist es bis Andromeda? Entfernungen im All

Schon mal gefragt, wie Astronomen eigentlich darauf kommen, dass diese oder jene Galaxie soundsoviele Lichtjahre entfernt ist? Wie messen die das - mit einem Maßband ja wohl nicht!? Tatsächlich ist die Entfernungsbestimmung im All eine der wichtigsten und gleichzeitig schwierigsten Probleme der Astronomie - der Astronom Klaus Jäger erklärt in diesem exzellenten Video aus der Astroviews-Reihe, wie genau sie funktioniert.   ... weiter

 

Envisat torkelt vorbei

Am 8. April 2012 erlitt der 8 Tonnen schwere ESA-Umweltsatellit Envisat vollkommen unerwartet einen Totalausfall. Die Ursache ist nicht bekannt, aber eins ist sicher. Das Ding ist ein Problem - wenn auch eins, das man lösen kann. Ein kaputter Satellit bleibt genau so in seinem Orbit wie ein funktionierender. Wenn seine Bahn niedrig genug ist, wird der Satellit langsam durch atmosphärische Reibung abgebremst. Durch die Abbremsung senkt sich die Bahn ab, weil ihr Energie entzogen wird, Bei einer Bahnhöhe von ... weiter

 

Hilfsmittel für Sterngucker: Beobachtungsbogen

Auf den Tag genau vor 45 Jahren taperten die beiden ersten Vertreter des homo sapiens über die Mondoberfläche. Grund genug für einen Clear-Skies-Beitrag, der allerdings nur sehr entfernt mit der ersten bemannten Mondlandung zu tun hat. Um nicht zu sagen: nur äußerst entfernt! Nein, Anlass für diesen Text ist ein anderer: In meiner Reihe "Hilfsmittel für Sterngucker" biete ich heute einen Vordruck eines Beobachtungsbogens an, der als "Checkliste" am Teleskop dient. Wer meine Artikelserie zur visuellen Deep-Sky-Beobachtung in "Sterne und ... weiter

 

20. Juli 1969 – ein Stück Raumfahrtgeschichte

Für alle, die damals noch nicht geboren waren oder - so wie ich - das Ereignis noch nicht bewusst miterleben konnten, hier die Originalberichterstattung über die Landung von Apollo 11 und seiner Besatzung auf dem Mond: CBS News - Apollo 11 Moon Landing, July 1969, Teil 1 CBS News - Apollo 11 Moon Landing, July 1969, Teil 2 ... weiter

 

“astronomische Zahlen”…

... sind nicht schon immer riesengroß! Auch sie haben klein angefangen. Dass es ein Astronom war, der nun auf Tontafeln die bisher größten Zahlen des Altertums entdeckt hat, ist hingegen eher Zufall, denn im alten Babylon waren solche Zahlen eher ein Resultat hochentwickelter Mathematik. Die heutige Redensart, dass "astronomisch" metaphorisch für "(gehoben) unermesslich; (bildungssprachlich) exorbitant; (oft emotional) riesig; (umgangssprachlich emotional) kolossal, sagenhaft" (Zitate aus dem Duden) zu nutzen, entspringt ganz offensichtlich dem modernen Denkstil von einem riesengroßen Universum, unvorstellbar gigantischen ... weiter

 

Namen für Exoplaneten gesucht

Die Internationale Astronomische Union (IAU) hat ein Verfahren gestartet, bei dem die Öffentlichkeit bei der Namensgebung von 305 Exoplaneten mitbestimmen darf. Diese Namen werden dann offiziell als Bezeichnung für die Planeten akzeptiert. Momentan erhalten extrasolare Planeten einen Namen, der sich aus einem für ihren Mutterstern anerkannten Katalognamen und einem angefügten kleinen Buchstaben zusammensetzt (z.B. "Beta Pictoris b", wobei "Beta Pictoris" der Name des Sterns ist und "b" den ersten Planeten bezeichnet, der bei dem Stern entdeckt wurde. Weitere Planeten in ... weiter