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SciViews-Rezension: Reise durch das Universum

Und noch eine Video-Rezension für dasVideoportal SciViews: "The Known Universe" vom American Museum of Natural History. Die Rezension zum Video "Riding Light" - "So langsam ist die Lichtgeschwindigkeit" (mitsamt der Kritik daran in den Kommentaren) findet sich hier. ... weiter

 

Nicht verpassen:

Freitag, 8. Mai 2015: Alexander Gerst im Audimax der Universität Hamburg Der Astronaut, Geophysiker und Vulkanologe Alexander Gerst kommt ins Audimax der Universität Hamburg und berichtet von seiner Mission "Blue Dot" auf der Internationalen Raumstation ISS. Wie fühlt sich der Flug in einer Rakete an? Und wie lebt es sich wirklich in der Schwerelosigkeit? Forschung, Wartungsarbeiten, Essen und Schlafen im Weltall: Astro-Alex präsentiert Filme und Berichte, Spannendes und Nachdenkliches rund um sein Space-Abenteuer. Weitere Infos: https://www.cen.uni-hamburg.de/press/events.html Für Kinder zwischen 8 ... weiter

 

Ein alter Haudegen zur Entstehung der Ariane-Rakete

Ich habe gerade das Buch "La Naissance d'Ariane" von Jean-Pierre Morin gelesen. Jean-Pierre Morin arbeitete seit 1964 bei der französischen Raumfahrtagentur CNES und war seit 1972 beim Ariane-Programm dabei. Bis zum Jahr 1993 - als Vizedirektor des Centre Spatiale Guyanais. Also ein langjähriger Insider. Jemand, der viel erlebt und gesehen hat. Nicht nur die technische, sondern auch die organisatorische, menschliche und politische Seite des Projekts. Die Höhen und Tiefen. Die technischen Probleme mit den Vorläufern. Die unlösbar erscheinenden Konflikte. Die ... weiter

 

Raumfahrt für jedermann?

Bei den meisten Raumfahrtprojekten sind wir leider nur wehmütig hibbelnde Zuschauer. Die großen Raumfahrtorganisationen haben sich in langen Jahren etwas ausgedacht und setzen das um, ohne dass der Otto-Normal-Verbraucher da großartig viel mitreden könnte. Mit etwas Glück gewinnt die eine oder andere Schulklasse ein Experiment auf der ISS, aber im großen und ganzen war's das für uns "Normalos" meistens schon. Das ändert sich allerdings so langsam. Vor gut zwei Jahren hatte ich bereits über "KickSat" gebloggt, ein Crowd-Sourcing-Projekt, das winzige ... weiter

 

Randalierende Jungplaneten (und stille, nicht sehr tiefe Wasser): Die beliebtesten Paper im April

Schon wieder ist ein Monat vorüber, also Zeit für die monatliche Presseschau. Wie immer basierend auf den wissenschaftlichen Veröffentlichungen in der Planetologie, die auf dem Blog Cosmochemistry Papers über den Monat das meiste Interesse erzeugten. Und da Paper für Nicht-Universitätsangestellte ziemlich teuer sind, versuche ich (falls möglich) auf Vor-Versionen auf ArXiv oder ähnliche Tagungs-Abstracts zu linken, beide sind nämlich gratis. Nummer eins wurde in Nature Geoscience veröffentlicht (hier ein verwandter Tagungs-Abstract), und hört auf den schönen Titel Impact vaporization of ... weiter

 

Die letzten Stunden von Messenger – UPDATES

Wie Michael Khan schon berichtet hat, wird die Raumsonde Messenger heute (planmäßig) abstürzen. Auf den Merkur. Nicht, dass sich jemand Sorgen macht. 24 Stunden vor dem Absturz hat die Nasa aktualisierte Vorhersagen zum Zeitpunkt und Ort des Impakts veröffentlicht. Er wird demnach um 21:26:02 MESZ bei 54,5° N und 210,1° O erfolgen, auf der erdabgewandten Seite des Merkur. Messenger trifft mit 14000 km/h auf die Merkuroberfläche, dabei wird ein Krater mit 16 Metern Durchmesser entstehen. UPDATES unten! ... weiter

 

SpiderFab

Egal, ob man Satelliten plant, eine Mondbasis oder eine Raumstation: Der Transport zum jeweiligen Zielort ist jedesmal ziemlich aufwändig. Handelt es sich um relativ kleine und leichte Dinge, kann man sie auf der Erde zusammenbauen und anschließend in einem Stück am geplanten Ort aussetzen. Verteilt auf nur wenige Meter sind die rund 3.000 Kilo, die z. B. ein Kommunikationssatellit wie Artemis üblicherweise wiegt, kein allzu großes Problem. Bei komplexeren Konstruktionen wie einer Raumstationen wird es weit schwieriger. Die ISS beispielsweise ... weiter

 

SciViews-Rezension: So langsam ist die Lichtgeschwindigkeit

An dieser Stelle möchte ich auf das neue (und noch in der "Alpha-Version" befindliche) Videoportal SciViews aufmerksam machen. Hier werden Videos aus so ziemlich allen Bereichen der Wissenschaft präsentiert. Dazu gehört jeweils eine kurze Rezension - die folgende zum Video "Riding Light" von Alphonse Swinehart stammt aus meiner Tastatur! ... weiter

 

das Planetarium ist tot – es lebe das Planetarium!

das Zeiss-Großplanetarium Berlin, die große Silberkugel an der Prenzlauer Allee 80 in Berlin, ist (bekanntlich?) gerade wegen Renovierung geschlossen. Derzeitige Innenansichten zeigen, wie wenig es dort gerade nach Planetarium aussieht. Der Sternprojektor aus den 1980ern, die "größte Sternenhantel der Welt", das so genannte COSMORAMA ist jedenfalls gerade demontiert worden. Hintergrund: Das große Planetarium wurde der Hauptstadt der DDR aus Prestigegründen zu ihrer 750-Jahr-Feier geschenkt und 1987 eingeweiht. Das damals in der Tat sehr prestige-trächtige Gerät des (hantelförmigen) Sternprojektors ist aber ... weiter

 

Interfax am 29.4. zu Progress M-27M

+++ UPDATES unten  +++ In einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur Interfax vom 29. April werden Details zur gestrigen Havarie des Versorgungsraumschifss Progress M-27M genannt. ... weiter

 

Auf Tuchfühlung mit ALMA, 3. Teil: Das Weltall im Submillimeterteleskop

Mit seiner Long-Baseline-Konfiguration erreicht ALMA ein Winkelauflösungsvermögen, dass es mit den weltbesten Teleskopen aufnehmen kann. In der im Herbst 2014 getesteten Variante lag das Auflösungsvermögen bei etwa 35 Millibogensekunden. Zum Vergleich: ein 8,2m-VLT-Teleskop erreicht (ohne Interferometrie aber mit adaptiver Optik) etwa 50, das Hubbleteleskop (mit kleinem Spiegel und ohne adaptive Optik, aber eben auch ohne störende Erdatmosphäre) 40 Millibogensekunden. Was das konkret bedeutet, darum soll es in diesem dritten und letzten Teil der ALMA-Blogserie gehen. (Hier geht es zurück zu ... weiter

 

Galaxien aus der Eifel

  Endlich war das Wetter gnädig hier im Westen Deutschlands und ich konnte mit ein paar Sternwartenkollegen in die Eifel zum Beobachten fahren. Da mein neues Teleskop - ein 12" Spiegelteleskop - noch in Arbeit ist, schaute ich bei meinen Kollegen mit. Ich selbst hatte "nur" die Fotoausrüstung dabei. Ziel war das Leo-Triplett, eine Konstellation aus den Galaxien M65, M66 und NGC3628 die sich im Sternbild Löwe in etwa 30 Millionen Lichtjahren entfernung befinden. Das Leo-Triplett ist relativ hell und ... weiter

 

Der Mond, Aldebaran und die Venus am 21.4.

Der Blick in den abendlichen Westhimmel lohnte sich diesen Abend ganz besonders. Der Mond und die Venus stehen beide dicht beieinander im Stier. Der Mond ist dazu auch noch sehr nahe am roten Riesenstern Aldebaran. Die Gruppe ist so dicht beisammen, dass alle drei ins Sichtfeld eines Teleobjektivs passen. ... weiter

 

Der Mond bei Aldebaran am 21.4.

Der Syzygienkönig gibt bekannt: Die Venus ist seit der ersten Monatshälfte weiter gewandert, aber immer noch im Stier. Heute Abend begegnet der zunehmende Mond dem Aldebaran - für eine Bedeckung reicht es jedoch bei uns nicht ganz. Eine schöne Panoramaaufnahme müsste möglich sein - knapp drei Tage nach Neumond überstrahlt der Mond noch nicht alles. ... weiter

 

Auf Tuchfühlung mit ALMA, 2. Teil: 66 Augen sehen mehr als zwei

Bei unserem Besuch im Juni 2014 parkten die meisten der ALMA-Antennen noch in der Nähe des Versorgungsgebäudes, 5000 Meter hoch in der Atacamawüste. Die Versammlung von so viel Hochtechnologie erlaubte zwar eindrucksvolle Bilder und Videos, war aber nur temporär: Für die ALMA Long Baseline Campaign wurden einige der Antennen nur wenig später über fast die gesamte Hochebene verteilt - bis zu 15 Kilometer weit standen sie ab September voneinander getrennt. Später soll es noch ein Kilometer mehr sein. Auf diese ... weiter