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Ein Interview mit Robert Horvitz (Teil II) – Krankheiten und das Internet

6. Juli 2010 von Bastian Greshake

Den zweiten Teil des Interviews mit Robert Horvitz (hier Teil I) führte der ägyptische Journalist Ashraf Amin, der uns ein Transkript erlaubt. (1) In der Region aus der ich komme, gibt es immer weniger Menschen, die in die Naturwissenschaften oder in die Mathematik gehen. Welchen Ratschlag geben Sie Entscheidungsträgern, wie sie das Interesse an Mathematik […] ... weiter

 

Die nächste knappe Ressource – das Ende des Heliums?

2. Juli 2010 von Lars Fischer

Der US-amerikanische Physik-Nobelpreisträger Robert Richardson hat sein Leben dem Helium gewidmet. Den Nobelpreis erhielt er für die Entdeckung des supraflüssigen Zustandes des Isotops Helium-3. Auf dem Lindauer Nobelpreisträgertreffen allerdings warnt er, dass das für die Kryotechnik unverzichtbare Element binnen weniger Jahrzehnte von der Erde verschwinden könnte. Ich habe mal nachgefragt, wie er darauf kommt. Professor […] ... weiter

 

Die Energiequellen der Zukunft – eine Suche

2. Juli 2010 von Beatrice Lugger

In diesem Jahr stehen auf der Mainau Energie und Nachhaltigkeit im Zentrum von Diskussion und Ausstellung. Dazu ein paar Gedanken vorab (1). Rund 80 Prozent des weltweiten Energiebedarfs werden heute mit den fossilen Brennstoffen Öl, Kohle und Gas abgedeckt. Mit dem Verbrennen der Jahrmillionen alten Stoffe wurden die Menschen immer mobiler und die Industrialisierung beschleunigt. […] ... weiter

 

Von der Chemie zum Leben

2. Juli 2010 von Lars Fischer

Es gibt einen einfachen Weg, künstliches Leben zu erschaffen. Man kann zum Beispiel ein bisschen Gentechnik betreiben und dann öffentlich erzählen, dass der Rest der Zelle sowieso nichts wichtiges macht. Und dann gibt es die komplizierte Variante, in der die Begriffe "künstlich" und "erschaffen" tatsächlich das bedeuten, was im Wörterbuch steht. Das ist der Weg, […] ... weiter

 

Protein-Müllentsorgung – Ein Interview mit Aaron Ciechanover

1. Juli 2010 von Bastian Greshake

Nachdem Robert Horvitz über den gezielten Zelltod referiert hat, ging es auch um den gezielten Abbau von Proteinen. Aaron Ciechanover erklärte, wie verhindert wird, dass unsere Zellen vor Protein-Müll überquellen. Für die Lösung dieses Rätsel bekam Ciechanover 2004, zusammen mit Avram Hershko und Irwin Rose, den Nobelpreis in der Disziplin Chemie. Bevor sie aufklären konnten, […] ... weiter

 

Die Herausforderungen des Gerardus ‘t Hooft

1. Juli 2010 von Lars Fischer

Sie haben eine tolle neuartige Theorie darüber, wie das Universum funktioniert? Gerardus ‘t Hooft will’s nicht wissen. Stattdessen hat er auf seiner Webseite bei der Universität Utrecht eine kleine Anleitung – still under construction – wie man ein guter theoretischer Physiker wird. Warum erzähle ich das? Weil er dort die Physik, und tatsächlich die gesamte […] ... weiter

 

Ein Interview mit Robert Horvitz I – Tut was ihr liebt!

1. Juli 2010 von Bastian Greshake

Nach seinem Vortrag war Robert Horvitz so freundlich, mir noch für eine halbe Stunde für ein Interview zur Verfügung zu stehen. Neben seiner Arbeit ging es um das Leben, das Universum und den ganzen Rest. Auf der Lindauer Tagungswebsite habe ich gelesen, dass Sie jede Menge Fächer studiert haben. Ich erinnere mich an Mathematik, Informatik, […] ... weiter

 

Ein Loblied auf den Tod

30. Juni 2010 von Bastian Greshake

Na gut, auf den programmierten Zelltod. Für die Entdeckung des Mechanismus gab es 2002 den Nobelpreis für Sydney Brenner, John E. Sulston und H. Robert Horvitz. Und letzterer erzählte in Lindau auch über seine Arbeit. “Science does not end” Damit stieg Horvitz in seine Vorlesung ein. Denn wissenschaftliche Erkenntnisse lösen nie alle Fragen. Im Gegenteil: […] ... weiter

 

Die Gooyouwikiwelt des Sir Harold Kroto

30. Juni 2010 von Beatrice Lugger

Mitten in den Reihen des Lindauer Stadttheaters steht ein Mann mit diesem Indianer Jones Hut und schüttelt Hände, stellt sich vor. Sir Harold Kroto mischt sich vor seiner Vorlesung samt anschließender Diskussion erst einmal ins Publikum, will wissen, wer ihm zuhören wird. Schließlich beginnt der Entertainer der Naturwissenschaften, Mister Buckball, Aufklärer, Lehrmeister und engagierter Vertreter […] ... weiter

 

Von der Lichtuhr zum Frequenzkamm: Theodor Hänsch

30. Juni 2010 von Markus Pössel

Als jemand, der sich inzwischen schon eine ganze Weile damit beschäftigt, wie man Einsteins Relativitätstheorien möglichst allgemein verständlich erklären kann, kenne ich sie natürlich: Die Lichtuhr. Bei Einstein ist sie nur ein Gedankenexperiment, eine hypothetische Uhr mit möglichst einfacher Bauweise: zwei Spiegel, in konstantem Abstand parallel zueinander angebracht, zwischen denen ein kurzer Lichtpuls hin und […] ... weiter