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Nicht von Gestern, sondern von Vorgestern – Wünschelruten im NDR

8. März 2011 von Gunnar Ries

  Es war mal wieder eine der Sternstunden des Qualitätsjournalismus, der sich am 23. Februar um 16:10 Uhr im Programm des NDR „Mein Nachmittag“ abspielte. Ein Rutengänger durfte über seine Zunft sprechen. Und nicht irgendein dahergelaufener, nein, er wurde als „Ausbilder“ angekündigt. Und alt, ja, sehr alt sei seine Kunst. . Schon unsere Großeltern und Urgroßeltern vertrauten auf diese Technik. Gibt es doch schon seit gut 8000 Jahren Rutengänger. Also wirklich altes Wissen, möchte man meinen, tausendfach erprobt. Leider sei... weiter

 

Es tut sich was am Kilauea

7. März 2011 von Gunnar Ries

Am 5. März 2011 brach am Kilauea west-südwestlich des Pu'u 'O'o eine Spalte auf, nachdem der Kraterboden des Pu'u 'O'o Kraters um rund 115 m eingebrochen war. Aus der Spalte wurde sporadisch Lava gefördert, teilweise mit Fontänen von bis zu 25 Metern Höhe. Der Nationalpark wurde Aufgrund der vulkanischen Aktivität teilweise geschlossen. Das Vulkanobservatorium Hawaii hat eine Live-Webcam installiert, mit der man die Aktivität an der Spalte beobachten kann. Die Bilder der Webcam werden alle 5 Minuten aktualisiert. Der Pu'u... weiter

 

Vulkane verwittern – das Rohstoffpotential ostafrikanischer Karbonatite

7. März 2011 von Gunnar Ries

Tororo Rock (links) mit den kleineren Cave Hill und Reservoir Hill (Mitte) sowie Limekiln Hill (rechts). (Eigenes Foto). Warum sollte sich jemand mehrere Jahre mit den vielleicht seltensten Gesteinen der Erdkruste, den Karbonatiten, beschäftigen? Und in welcher Weise sollte diese Forschung auch noch eine gesellschaftliche Relevanz haben? Karbonatite stellen eine der am wenigsten verbreiteten Gesteinsarten dar. Sie sind meist streng lokal begrenzt in nur wenige Quadratkilometer großen Arealen zu finden. Ihr Vorkommen ist hauptsächlich an kontinentale Riftsysteme gebunden, ein Beispiel... weiter

 

Satellitenbild vom Tasman Gletscher

4. März 2011 von Gunnar Ries

  Falschfarbene Aufnahme des Tasman Gletschers am 2. März 2011. Image: NASA Das falschfarbene Satellitenbild oben zeigt den Tasman Gletscher, den mit rund 27 Kilometern längsten Gletscher Neuseelands. Er gehört zu einer Gruppe von Gletschern und liegt in den Neuseeländischen Alpen auf der Südinsel, im Mount Cook Nationalpark. In der Aufnahme zeigt sich mit Vegetation bedecktes Land in roten Farben, während der mit Schutt bedeckte Gletscher die gleiche dunkelbraune Farbe aufweist wie die vegetationslosen Hänge der Südalpen. Der Tasman See... weiter

 

Christchurch-Erdbeben – Bodenverflüssigung

4. März 2011 von Gunnar Ries

Einer der Gründe für die verheerende Wirkung des Erdbebens von Christchurch / Neuseeland am 22. Februar ist das Phänomen der Bodenverflüssigung. Ich hatte das bereits zum Erdbeben von 4. September 2010 geschrieben. Die Stadt Christchurch steht auf pleistozänen Gletscherablagerungen, die gegen Ende der Eiszeit von größeren Flüssen wie beispielsweise dem Waimakariri River, Rakaia River, Selwyn River und dem Rangitata River aufgearbeitet wurden. Lockere, unverfestigte Sedimente zeigen, zumal wenn sie zusätzlich noch wasserhaltig sind (und das sind sie ziemlich oft) infolge... weiter

 

Erdrutsch in la Paz,Bolivien

3. März 2011 von Gunnar Ries

Nach wochenlangen heftigen Regenfällen war der Boden in la Paz, Bolivien, mit Wasser gesättigt. Zusammen mit dem Relief hatte das in ganz Bolivien zu Überflutungen und Erdrutschen geführt. In der Hauptstadt, la Paz, war es zum Glück ein langsamer Erdrutsch, der allerdings ziemlich groß war und um die 400 Häuser zerstört hat. Hier finden sich einige beeindruckende Fotos dieses Ereignisses,welche die Dimension dieses Erdrutsches erahnen lassen. ... weiter

 

Digitale Rekonstruktion von ausgestorbenen Lebewesen

3. März 2011 von Gunnar Ries

Die Paläontologie steht ja vor einem großen Problem. Die Überreste ausgestorbener Lebewesen sind meist nicht vollständig. Darum ist es meist recht schwierig, das ursprüngliche Aussehen oder gar das Verhalten der Tiere zu rekonstruieren. Hinzu kommt, dass die Reste meist eingebettet sind, und deren Freipräparation nicht immer problemfrei zu machen ist. Dank moderner Techniken wie Computertomographie oder Laserscannern sowie der Unterstützung moderner Computer ist manches leichter als früher. Und die Ergebnisse sind immer wieder beeindruckend. So wie in diesem Fall, wo... weiter

 

Sonneneruption – Video

2. März 2011 von Gunnar Ries

Am 24 Februar ereignete sich eine gewaltige Sonneneruption, die eine große Menge an Plasma herausschleuderte und rund 90 Minuten lang zu beobachten war. Glücklicherweise befand sich Solar Dynamics Observatory an der richtigen Stelle, um diese Protuberanz zu filmen. Man kann auf den Aufnahmen gut beobachten, wie große Teile des herausgeschleuderten Materials in den Weltraum entkommen, während andere wieder auf die Sonne zurückfallen. Für diese Videosequenz wurde alle 24 Sekunden eine Aufnahme gemacht. Sehenswert!   Die Sonneneruption im Vergleich mit der... weiter

 

Warum Geowissenschaften – Video

25. Februar 2011 von Gunnar Ries

Nach all der Aufregung mal ein entspannendes Video zum Wochenende. Warum Geowissenschaften? Warum sollen sich Menschen überhaupt für unseren Planeten und seine Prozesse interessieren? Weil sie uns alle angehen.    ... weiter

 

Ehrlichkeit, Wissenschaft und so weiter – einige persönliche Gedanken zur Causa Guttenberg

24. Februar 2011 von Gunnar Ries

Über den Skandal um die Plagiate in der Doktorarbeit unseres Verteidigungsministers wurde ja schon viel geschrieben. Mir fehlt leider ein wenig die Eloquenz, um mit großen Worten eine Bewertung vorzunehmen. Ich werde hier also nur meine ganz persönliche Sicht der Dinge ansprechen. Wie sich die Sache also aus meiner Sicht darstellt, und ich werde im Folgenden versuchen, das auch zu begründen. Man möge mir darum vielleicht auch verzeihen, wenn ich hier etwas emotionaler reagiere, als sonst bei den Scilogs allgemein... weiter