“Science is not a priority in times of crisis”

2. Dezember 2010 von Gunnar Ries in Hammer

Irgendwie haben wir es ja alle geahnt. Die Krise, die vielen schon als Geschichte gilt, schlägt zurück. Ich hatte das Thema schon mehrfach hier verbloggt (hier und hier). Sicher, alle müssen irgendwie den Gürtel etwas enger schnallen, aber Slogans wie  “Science is not a priority in times of crisis”, wie sie jüngst in Bulgarien fielen, um die drastischen Kürzungen in den Etats für höhere Bildung und Forschung zu verkaufen, sind wohl kaum angebracht. Denn wenn wir (oder in diesem Fall die Bulgaren) im globalen Wettbewerb bestehen wollen, dann doch wohl über Bildung und Forschung. So gesehen sind also nicht nur Banken Systemrelevant, sondern auch Bildung und Forschung. Aus diesem Grund bringe ich hier einen Hilferuf, der mich über die Mailingliste der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft erreicht hat und bitte um Unterzeichnung:

 

Dear Colleagues,

    The government of Bulgaria has declared war on the main research centre of the country, the Bulgarian Academy of Sciences, and has announced its intention to, de facto, liquidate it, an unprecedented arbitrary act in its 141-year history. Research funding of the leading university of the country.  Sofia University,  has been also  drastically cut.
In this critical moment, the Bulgarian scholarly community needs your support!  
       To support us, please sign and circulate the letter at
     http://www.science.nauka2010.com/

Many thanks to all of you.
Valeri Sachanski

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