Forschen, bis der Arzt kommt. Die Evolution des (Aber-)Glaubens in einer Medizinerzeitschrift

28. April 2012 von Michael Blume in Glücksforschung

Erfreulich: Immer mehr Berufsgruppen interessieren sich für die Evolutionsforschungen zu Religiosität und Spiritualität. Gleich nach der Lehrzeitschrift "Ethik und Unterricht" kam eine weitere Anfrage von Prof. Dr. Georg Hoffmann, Herausgeber der Medizinerzeitschrift Trilliumreport rein. Ob ich auch für sie einmal eine zusammenfassende Einführung vornehmen würde? Gerne, zumal wir uns auch einig wurden, den Schwerpunkt online auch über NdG öffentlich zu machen.

Gestern also kamen die Hefte bei uns zu Hause an, die sich durch ein ansprechendes Layout und kurze, knackige Artikel auszeichneten. Auch die Titelgeschichte über die "Volkskrankheit Diabetes Mellitus" von Prof. Dr. Jochen Seufert als Ausblick auf die 47. Jahrestagung der Deutschen Diabetesgesellschaft in Stuttgart zeichnete sich durch eine ebenso aktuelle wie evolutionär begründende Perspektive aus. Was derzeit insbesondere in den Schwellenländern dazu abläuft, war mir nicht bewusst. Ein (leider) wichtiges Thema...

Und wie vereinbart war der Evolution-Religion-Artikel durch ein Vorwort der Herausgeber eingeleitet und durch einen gelungenen Artikel von Prof. Dr. Erich Kasten zu Aberglauben (magischen Vorstellungen) ergänzt worden.

Wenn Sie reinlesen wollen, das Panorama mit

- Die Wurzeln der Religion (Herausgeber)

- Evolution von Religiosität und Spiritualität. Glauben Sie an Gott? Und wenn ja, warum? (Michael Blume)

- Psychopathologie. Vom Aberglauben zur Zwangsneurose. (Erich Kasten)

zum kostenfreien Download per Klick hier.


2 Kommentare zu “Forschen, bis der Arzt kommt. Die Evolution des (Aber-)Glaubens in einer Medizinerzeitschrift”

  1. Eric Djebe Antworten | Permalink

    Glückwunsch!

    Da rührt sich ja einiges. Tja, manchmal gewinnen die Guten auch außerhalb der Leinwand ...

  2. Michael Blume Antworten | Permalink

    @Eric

    Vielen Dank! :-) Manch anderen hat es gleich wieder geärgert. Meine Eltern haben immer gewarnt: Neid muss man sich verdienen, nur Mitleid gibt's geschenkt... ;-)

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