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0000-0001-7825-8747 – Meine ORCID Nummer

14. November 2012 von Beatrice Lugger

Seit Mitte Oktober können Forscher sich bei ORCID registrieren und ihre Nummer holen, mit der sie ein Leben lang verbunden bleiben (können). Open Researcher & Contributor ID (ORCID) ist eine schlichte alphanumerische Folge, die einzelne Wissenschaftler inmitten der Heerschar der unzähligen Forscher weltweit, endlich eindeutig identifizierbar machen soll. Denn bisher gab es da einige Schwierigkeiten. Wer etwa ist L. Müller? An welchen Forschungsschriften hat sie oder er mitgewirkt? Nicht nur Allerweltsnamen, auch abgekürzte Vornamen, schwer zuordenbare asiatische Namen oder Namensänderungen... weiter

 

Ein Vergleich für Forscher unter sich: Der Researchgate Score

9. Oktober 2012 von Beatrice Lugger

Im Forschungsnetzwerk ResearchGate werden neuerdings die Aktivitäten oder das Schweigen der Mitglieder in diesem Netzwerk mit einer Punktzahl (engl. score) bewertet. Wer wenig aktiv ist, bekommt kaum Punkte und hat einen niedrigen ResearchGate Score. Wer fleißig Daten auf die Plattform lädt, Fragen stellt und mitdiskutiert, wird per metrischem Verfahren belohnt; der RG Score steigt. Ich habe einen RG Score von 10,84. Ob das gut oder schlecht ist, entscheidet die Sichtweise. Auf ResearchGate kann man Rohdaten, Grafiken, Publikationen, positive wie negative... weiter

 

Mendeleys Analysetool für Universitäten und Institute

7. August 2012 von Beatrice Lugger

Es ist die logische Konsequenz einer Entwicklung, die 2009 begann. Erst speisten Forscher wissenschaftliche Literaturdaten, Literaturlisten und ihre Bewertungen von Literatur in das System Mendeley ein. Nun will Mendeley damit mehr Geld verdienen, indem sie weitere bezahlende Kunden anlocken. Die Auswertung der Daten liegt auf der Hand. Wie Mendeley heute Mittag bekannt geben wird, sollen Kunden der Mendeley Institutional Edition fortan spezielle Analysen der Daten ihrer Forschergruppen und Institute abrufen können. „Zum ersten Mal erfassen wir auf Universitäts- oder Institutsebene,... weiter

 

Lindau vor dem Start

1. Juli 2012 von Beatrice Lugger

Noch drei Stunden und die diesjährige Lindauer Nobelpreisträgertagung wird eröffnet. Es ist ein Fest der Physik zu erwarten. Am Montag steht die Kosmologie mit der eröffnenden Lecture von Brian P. Schmidt, Physiknobelpreisträger 2011, im Vordergrund. Als weitere Themenschwerpunkte der Tagung auszumachen sind die Energie, der Klimawandel, die Quantenmechanik, Laser, kosmische Strahlung bis hin zur Frage, wie Wissenschaft besser in die Gesellschaft gebracht werden kann (Sir Harold Kroto: "Science - Lost in Translation?"). Soeben habe ich außerdem erfahren, dass mein Interviewwunsch... weiter

 

Deutsche Wissenschaft auf Twitter III

21. Juni 2012 von Beatrice Lugger

94 Prozent Zuwachs sagt die Jahresbilanz jener twitternden deutschen Forschungseinrichtungen – und –medien, die ich am 13.6.2011 erstmals erhoben hatte. Ein Jahr, und aus rund 93.000 Followern wurden 181.000. Das kann sich sehen lassen! Offenbar fühlten sich zudem viele animiert, es ebenfalls mit den Social Media zu versuchen. So habe ich dank zahlreicher Hinweise viele Hochschulen, Universitäten neu aufgenommen. Mit ihnen macht die ‚Summe’ der Follower deutscher Wissenschaftsportale auf Twitter – bei der es sicher viele Mehrfachleser gibt – 243.000... weiter

 

Lindau Calling

13. Juni 2012 von Beatrice Lugger

Forscher warten auf einen Anruf aus Stockholm. Ich warte auf den Call aus Lindau. Der Call ist in diesem Fall mehr als ein Anruf. Er ist ein Auftrag. Schon im fünften Jahr darf ich die Blog- und Social Media-Aktivitäten der Lindauer Nobelpreisträgertagungen betreuen. Auf lindau.nature.com bieten wir die Vor-, Live- und Nachlese zur Tagung, sowie Videos, Facebook- und Twitter-Aktivitäten und mehr. Die diesjährige Tagung ist der Physik gewidmet und da wird es heiß her gehen. Stehen doch Modelle der Kosmologie... weiter

 

Das neue Open Access Journal PeerJ ist jetzt offen für erste Mitglieder

12. Juni 2012 von Beatrice Lugger

Die Open Access Bewegung hat in kaum einem Jahr so viel neuen Schwung erfahren, wie in diesem. Open Access steht primär dafür, Publikationen vom Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung an, frei zugänglich zu machen. Jeder kann sie lesen – das kostenfreie Pendant kostenaufwändiger Fachjournale, die nur gegen Abonnements erhältlich sind. Mit dem bereits angekündigten Open Access Publikationsportal PeerJ, das heute offiziell online ging, könnte ein weiterer großer Schritt folgen. Dahinter stecken immerhin Experten der wissenschaftlichen Online-Szene, die mir vorab ein paar Fragen... weiter

 

Open Access Journal PeerJ vor dem Launch

14. Mai 2012 von Beatrice Lugger

In wenigen Wochen soll PeerJ, das neue Open Access Journal mit einem besonders günstigen Preismodell für Wissenschaftler online gehen. Ab nur 99 US$ Mitgliedsbeitrag für eine Lifetime Membership könne man bereits loslegen und peer reviewed dort publizieren. Was es für mehr Geld gibt oder was mehr kostet, wird nicht verraten. PeerJ reagiere auf die dramatisch sinkenden Kosten dank dem Einsatz heutiger Technik. Auf der derzeitigen Ankündigungsseite von PeerJ sind noch mehr beeindruckende Dinge zu lesen. Etwa die provokante Frage: 'If... weiter

 

Wir bloggen weiter

9. Mai 2012 von Beatrice Lugger

In letzter Zeit häufen sich negative Trendäußerungen zu Blogs. Vor drei Wochen schrieb Sascha Lobo in seiner Kolumne vom „Sinkflug des Blogs“ und die Speaker zum Thema ‚Wissenschaftliches Bloggen in Deutschland’ auf der re:publica sahen wissenschaftliche Blogs immer noch vom Strukturkonservatismus bedroht und gefühlt in der wirklichen Nische. Thorsten Thiel vom Theorieblog meinte  gar: „Der Hype um wissenschaftliche Blogs ist vorbei.“ Und Andrea Jonjic zieht im in ihrem sicherheitspolitik-blog das Resümee: „Man kann kaum von einer wissenschaftlichen Blogosphäre in Deutschland... weiter

 

Bürger und Patienten als Ratgeber von Forschern III

2. Mai 2012 von Beatrice Lugger

„Laiengutachten sind eine Art Frühwarnsystem für die Wissenschaft“, urteilte Henning Arp, Leiter der Vertretung der EU-Kommission in München, nach der Lektüre des GAMBA-Laiengutachtens Deutschland 2012, das Patienten und Bürger über das EU-Forschungsprojekt GAMBA (Genaktivierte Matrizen zur Knochen- und Knorpelregeneration bei Arthrose) erstellt haben (Hintergrund dazu in Teil I und Teil II). Arp zeigte sich beeindruckt, welche klaren und profunden Urteile die Laien trotz des relativ begrenzten Zeiteinsatzes für die Erstellung des Gutachtens trafen. Vor allem gefiel ihm, dass die Laien... weiter