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Nobel öffnet sich neuen Wegen für einen Dialog

6. Dezember 2012 von Beatrice Lugger

Dieser Tage ist Adam Smith, Editorial Director der Nobel Media AB, sehr beschäftigt. Trotzdem hat er mir ein paar Fragen zu Zielen und Langlebigkeit des Nobel Week Dialogue beantwortet. Diesem neuen Format, das ein wissenschaftliches Thema in den gesellschaftlichen Kontext stellt und offene Gespräche fördert. Es wird am Sonntag das erste Mal stattfinden und ich werde dabei sein können – sofern kein weiterer Schneesturm Stockholm über 24 Stunden zum Stillstand zwingt. Adam Smith ist übrigens auch derjenige, der seit Jahren... weiter

 

Nobel Week Dialogue in Stockholm

3. Dezember 2012 von Beatrice Lugger

Die Verleihung der Nobelpreise in Stockholm bildet am 10. Dezember natürlich den Schluss- und Höhepunkt der sogenannten Nobel Week mit diversen Veranstaltungen, die jetzt beginnt. Doch am Tag davor findet in diesem Jahr zum ersten Mal ein weiterer Höhepunkt statt, der Nobel Week Dialogue, der unter dem Motto "Genetic Revolution" steht. Es werden nicht einfach 50 Jahre der Nobelpreisvergabe an Francis Crick, James Watson und Maurice Wilkins gefeiert. Der Dialogue nimmt diese 50 Jahre zum Anlass, um sowohl rückblickend als... weiter

 

0000-0001-7825-8747 – Meine ORCID Nummer

14. November 2012 von Beatrice Lugger

Seit Mitte Oktober können Forscher sich bei ORCID registrieren und ihre Nummer holen, mit der sie ein Leben lang verbunden bleiben (können). Open Researcher & Contributor ID (ORCID) ist eine schlichte alphanumerische Folge, die einzelne Wissenschaftler inmitten der Heerschar der unzähligen Forscher weltweit, endlich eindeutig identifizierbar machen soll. Denn bisher gab es da einige Schwierigkeiten. Wer etwa ist L. Müller? An welchen Forschungsschriften hat sie oder er mitgewirkt? Nicht nur Allerweltsnamen, auch abgekürzte Vornamen, schwer zuordenbare asiatische Namen oder Namensänderungen... weiter

 

Ein Vergleich für Forscher unter sich: Der Researchgate Score

9. Oktober 2012 von Beatrice Lugger

Im Forschungsnetzwerk ResearchGate werden neuerdings die Aktivitäten oder das Schweigen der Mitglieder in diesem Netzwerk mit einer Punktzahl (engl. score) bewertet. Wer wenig aktiv ist, bekommt kaum Punkte und hat einen niedrigen ResearchGate Score. Wer fleißig Daten auf die Plattform lädt, Fragen stellt und mitdiskutiert, wird per metrischem Verfahren belohnt; der RG Score steigt. Ich habe einen RG Score von 10,84. Ob das gut oder schlecht ist, entscheidet die Sichtweise. Auf ResearchGate kann man Rohdaten, Grafiken, Publikationen, positive wie negative... weiter

 

Mendeleys Analysetool für Universitäten und Institute

7. August 2012 von Beatrice Lugger

Es ist die logische Konsequenz einer Entwicklung, die 2009 begann. Erst speisten Forscher wissenschaftliche Literaturdaten, Literaturlisten und ihre Bewertungen von Literatur in das System Mendeley ein. Nun will Mendeley damit mehr Geld verdienen, indem sie weitere bezahlende Kunden anlocken. Die Auswertung der Daten liegt auf der Hand. Wie Mendeley heute Mittag bekannt geben wird, sollen Kunden der Mendeley Institutional Edition fortan spezielle Analysen der Daten ihrer Forschergruppen und Institute abrufen können. „Zum ersten Mal erfassen wir auf Universitäts- oder Institutsebene,... weiter

 

Lindau vor dem Start

1. Juli 2012 von Beatrice Lugger

Noch drei Stunden und die diesjährige Lindauer Nobelpreisträgertagung wird eröffnet. Es ist ein Fest der Physik zu erwarten. Am Montag steht die Kosmologie mit der eröffnenden Lecture von Brian P. Schmidt, Physiknobelpreisträger 2011, im Vordergrund. Als weitere Themenschwerpunkte der Tagung auszumachen sind die Energie, der Klimawandel, die Quantenmechanik, Laser, kosmische Strahlung bis hin zur Frage, wie Wissenschaft besser in die Gesellschaft gebracht werden kann (Sir Harold Kroto: "Science - Lost in Translation?"). Soeben habe ich außerdem erfahren, dass mein Interviewwunsch... weiter

 

Deutsche Wissenschaft auf Twitter III

21. Juni 2012 von Beatrice Lugger

94 Prozent Zuwachs sagt die Jahresbilanz jener twitternden deutschen Forschungseinrichtungen – und –medien, die ich am 13.6.2011 erstmals erhoben hatte. Ein Jahr, und aus rund 93.000 Followern wurden 181.000. Das kann sich sehen lassen! Offenbar fühlten sich zudem viele animiert, es ebenfalls mit den Social Media zu versuchen. So habe ich dank zahlreicher Hinweise viele Hochschulen, Universitäten neu aufgenommen. Mit ihnen macht die ‚Summe’ der Follower deutscher Wissenschaftsportale auf Twitter – bei der es sicher viele Mehrfachleser gibt – 243.000... weiter

 

Lindau Calling

13. Juni 2012 von Beatrice Lugger

Forscher warten auf einen Anruf aus Stockholm. Ich warte auf den Call aus Lindau. Der Call ist in diesem Fall mehr als ein Anruf. Er ist ein Auftrag. Schon im fünften Jahr darf ich die Blog- und Social Media-Aktivitäten der Lindauer Nobelpreisträgertagungen betreuen. Auf lindau.nature.com bieten wir die Vor-, Live- und Nachlese zur Tagung, sowie Videos, Facebook- und Twitter-Aktivitäten und mehr. Die diesjährige Tagung ist der Physik gewidmet und da wird es heiß her gehen. Stehen doch Modelle der Kosmologie... weiter

 

Das neue Open Access Journal PeerJ ist jetzt offen für erste Mitglieder

12. Juni 2012 von Beatrice Lugger

Die Open Access Bewegung hat in kaum einem Jahr so viel neuen Schwung erfahren, wie in diesem. Open Access steht primär dafür, Publikationen vom Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung an, frei zugänglich zu machen. Jeder kann sie lesen – das kostenfreie Pendant kostenaufwändiger Fachjournale, die nur gegen Abonnements erhältlich sind. Mit dem bereits angekündigten Open Access Publikationsportal PeerJ, das heute offiziell online ging, könnte ein weiterer großer Schritt folgen. Dahinter stecken immerhin Experten der wissenschaftlichen Online-Szene, die mir vorab ein paar Fragen... weiter

 

Open Access Journal PeerJ vor dem Launch

14. Mai 2012 von Beatrice Lugger

In wenigen Wochen soll PeerJ, das neue Open Access Journal mit einem besonders günstigen Preismodell für Wissenschaftler online gehen. Ab nur 99 US$ Mitgliedsbeitrag für eine Lifetime Membership könne man bereits loslegen und peer reviewed dort publizieren. Was es für mehr Geld gibt oder was mehr kostet, wird nicht verraten. PeerJ reagiere auf die dramatisch sinkenden Kosten dank dem Einsatz heutiger Technik. Auf der derzeitigen Ankündigungsseite von PeerJ sind noch mehr beeindruckende Dinge zu lesen. Etwa die provokante Frage: 'If... weiter