Die Sieger-Videos vom 7. Berliner Science Slam

23. Dezember 2010 von Elmar Diederichs in Berlin

Rechtzeitig zu Weihnachten möchte ich noch die Videos des Siegers vom 7. Berliner Science Slam nachreichen sowie die Präsentation des Zweitplatierten und Drittplatzierten: Diesmal haben eindeutig die Nerds abgeräumt!

Kilian Oberleithner hat den 7. Science Slam Berlin am Nikolaustag im SO36 gewonnen! Sein Thema war: "Strömungen: Die Suche nach der Ordnung im Chaos."

Ein Slam, der mir gut gefallen hat und der vor allem auch durch gute Graphiken und kleine Video-schnipsel überzeugt hat, die - das weiß ich aus eigener Erfahrung - eine Menge Arbeit machen. Herzlichen Glückwunsch noch mal an dieser Stelle! 

Den zweiten Platz habe ich selbst belegt mit dem Thema "Schönheitskriterien unter Hühnern.".

Ebenfalls einen respektablen Slam legte Tim Peters hin mit seinem Thema: "Göttersprache - Der Arzt und sein Patient.".

Insgesamt war ich überrascht, wie gut die neue location nach einem Wechsel vom Edelweiß ins SO36 vom Publikum angenommen wurde. Bei etwa 500 Besuchern, herrschte die bei einem Slam übliche Partystimmung und allein die Party, die wir danach mit den anderen und auch vielen neuen Nerds gemacht haben, ist für mich ein guter Grund, noch einmal mitzumachen. 

Angenehmer Nebeneffekt: Mit Kilian werde ich wohl im Januar ein neues Projekt an der TU Berlin über Random Matrix Theory starten. Schön, wenn man Wissenschaft und life style durch Science Slam so verbinden kann.

Der einzige Wermutstropfen an diesem Abend war der Verlust der Slammer-couch aus dem Edelweiß. Aber ich denke, die Veranstalter werden diesen Mangel bald beheben.


5 Kommentare zu “Die Sieger-Videos vom 7. Berliner Science Slam”

  1. Helmut Wicht Antworten | Permalink

    Hahn und Henne

    Glückwunsch zur Silbermedaille!

    Allerdinge will mit nach Lektüre der Fachliteratur

    http://www.jstor.org/stable/1368360
    http://www.jstor.org/stable/30151900

    scheinen, das nicht der Hahn die Hosen anhat (dei Wahl hat), sondern die Hennen. DIE (vor allem die mit hohem sozialen Status) bestimmen, ob sie sich von einem bestimmten Hahn besteigen lassen wollen, ja, je höher eine Henne in der Hackordnung steht, desto _weniger_ Sexualkontakte hat sie. (Siehe vor allem das zweite verlinkte Paper, Diskussion).

  2. Elmar Diederichs Antworten | Permalink

    @Helmut: Was schert mich die Realität?

    ... schließlich ist Weihnachten! ;-)

    Und auch sonst sollte sich die Realität ab und zu mal dem Mathematiker beugen - sonst wär sie gar zu langweilig. ;-)

    "ja, je höher eine Henne in der Hackordnung steht, desto _weniger_ Sexualkontakte hat sie."

    Das ist ganz klar überraschend - und ich wette, daß hat auch aus dem Publikum niemand gewußt. ;-)

  3. Lars Fischer Antworten | Permalink

    Soo überraschend find ich das gar nicht - es zeigt, dass die Hennen tatsächlich (mit-)entscheiden. Die haben nämlich (im Gegensatz zu den Hähnen) von zusätzlichen Sexualkontakten überhaupt nichts...

    Auf jeden Fall ganz großes Kino, alle drei Beiträge!

  4. Helmut Wicht Antworten | Permalink

    @ Diederichs

    "Was schert mich die Realität?"

    You win.
    I give a shit upon it as well.

    Und das im Ernst. Realität ist ein Scheisskonzept. Wenn Nerdism und Dandyism sich auf diesem Niveau - bottomline - treffen können, dann haben wir einen gemeinsamen Gegner: die Wirklichkeit.

    Gegen Sie. Mit Macht. Allen Ernstes.

  5. Elmar Diederichs Antworten | Permalink

    @Helmut: bottomline

    "Wenn Nerdism und Dandyism sich auf diesem Niveau - bottomline - treffen können, dann haben wir einen gemeinsamen Gegner: die Wirklichkeit."

    Von ganz unten kann man sich am kräftigsten abstoßen. ;-)

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