Die Gülle-Frage

27. Mai 2011 von Sören Schewe in Sichtweisen

Sebastian kümmert sich nebenan in seinem Blog ja schon seit Tagen sehr engagiert um seriöse Informationen zum Thema EHEC, wobei sein Schwerpunkt gut erkennbar auf dem Bakterium an sich liegt. Ich dagegen möchte in diesem Beitrag einen anderen Punkt aufgreifen: die Gülle. Die ist schließlich momentan noch immer ein sehr warmer Kandidat, wenn es um die Suche nach der eigentlichen Quelle für die Ausbreitung der Bakterien geht, irgendwie müssen die ja auf die Gurke gekommen sein.

Bevor ich allerdings dazu komme, möchte ich einen Abschnitt einfügen, der Euch Leserinnen und Lesern hoffentlich einen kleinen, aber vor allem recht kompakten Überblick über die Rolle der Gülle in der Landwirtschaft gibt. Entnommen ist er einer Rezension des Buches "Tiere essen", die ich am Ende verlinke:

 

Scheiße ist Dünger, ist ein Segen, wenn man sie sinnvoll in der Landwirtschaft einsetzt. Und Deutschland hat in der Tat eine hervorragende Gülle-Kultur. Hauptsächlich durch die genau vorgeschriebene Dosierung der Gülle ist es gelungen, den Einsatz von Phosphat- und Kalidünger seit 1980 um knapp 90 Prozent zu drücken (12), ohne die Erträge zu senken. Die enormen Preissteigerungen für den Industriedünger machen die Gülle immer wertvoller, lohnen immer weitere Transportwege, eine immer nährstoffschonendere Behandlung. Schweinegülle enthält viel Phosphor und wird per LKW auch in Gebiete mit mehr Rindern transportiert, da deren Gülle wenig Phosphor und mehr Kali enthält. Insgesamt wird die Gülle aus den Gebieten, wo mehr als erlaubt (das ist in Deutschland alles genau geregelt) anfällt, in die Gebiete verfrachtet, wo sie energieintensiv hergestellten Kunstdünger sinnvoll ersetzen kann. Jeder Tierhalter in Deutschland unterliegt einer Kontrolle seiner Güllemengen. Als die Tierhaltungen sich in einzelnen Gebieten konzentrierten und es zu umweltschädlichen Anwendungen kam, wurden gesetzliche Regelungen getroffen, die das korrigierten. Überall in Deutschland kann heute jeder Bürger unbedenklich Wasser aus dem Hahn trinken. Es schmeckt nach Wasser, nicht nach Chlor.

Heute morgen stieß ich dann auf die Meldung, dass zwei spanische Betriebe in Malaga und Almeria im Verdacht stünden, die Ausgangspunkte der EHEC-Erreger zu sein. Davon ab, dass momentan in der Berichterstattung einiges drunter und drüber geht, hat die Sache einen Haken. Georg Keckl, Agrarstatistiker aus Hannover, aus dessen Feder übrigens auch obiges Zitat stammt, erklärte mir per Email, dass der Anbau in Almeria ohne Boden auskomme und fragt deshalb: "Wie soll das EHEC denn an der Costa del Plastika von Almeria bis Malaga praktisch in oder an die Pflanzen in den Gärten unter Verdunstungsschutzplastik kommen? Gülle gibt es dort nicht." Die Pflanzen stünden in einer Nährlösung, während die notwendigen Wurzeln lediglich Halt in Steinwolle oder Granulaten hätten. Die Fahndung nach der tatsächlichen Quelle wird also noch ein bisschen weitergehen.

Ich bin gespannt.


Gutes Buch, schlechtes Fleisch - oder eher umgekehrt? <<< Die Rezension, aus der obiges Zitat stammt. Dann wäre da noch Sebastians aktueller Artikel zum Thema EHEC.

 

Und natürlich ein Dankeschön an Georg Keckl für die schnelle Antwort.

 


23 Kommentare zu “Die Gülle-Frage”

  1. Sebastian R. Antworten | Permalink


    Die Gülle ist ein sehr warmer Kandidat.

    Sehr schön ausgedrückt ^^ und Danke für die Aufklärung! Gut zu wissen, dass Blogger - im Gegensatz zu anderen berichtenden Medien - es schaffen, richtige und wichtige Informationen von den richtigen Leuten zu beschaffen und in den Kontext zu setzen!

  2. Sören Schewe Antworten | Permalink

    Keine Gerüchte

    Hehe, ich fand das beim Schreiben auch recht passend. Ich habe jetzt mal bewusst auf Verdächtigungen bzw. Spekulationen verzichtet, das Chaos ist ja schon groß genug...

  3. mathias Antworten | Permalink

    Ist auch das vernüftigste, was du machen kannst.
    Reicht ja wenn die "Qualitätsmedien" munter drauf los spekulieren, und damit den Leuten noch mehr Panik machen. Ich esse weiter das, was ich eh immer gegessen habe. EHEC her Dioxin hin..
    Wäre ja noch schöner, wenn man nur noch das isst, was einem die Medien vorkauen ;)

  4. Sören Schewe Antworten | Permalink

    @mathias

    Naja, ich will mich eigentlich gar nicht so sehr gegen die Presse positionieren, fand diesen Punkt nur sehr interessant. Was die Skandale an sich angeht, sehe ich diesen hier tatsächlich anders als die Dioxin-Geschichte...warten wir mal ab, was da letztlich rauskommt.

  5. Balanus Antworten | Permalink

    Wenn ich mir dieses Loblied auf die deutsche "Gülle-Kultur" so anschaue, dann frage ich mich doch, wie es überhaupt zu dem Verdacht kommen konnte, die Gülledüngung könne für das EHEC-kontaminierte Gemüse verantwortlich sein. Oder war das (also dieser Verdacht) nur eine Erfindung der Medien?

    (Die hiesige Gülle-Kultur mag ja sein wie sie will, ich jedenfalls atme immer ein gutes Stück flacher, wenn ich diese anrüchige Kulturerlebnis habe)

  6. Sören Schewe Antworten | Permalink

    Hi Balanus,

    du hast recht, es gibt deutlich schönere Gerüchte als Scheiße auf´m Feld. Allerdings enthält sie auch wichtige Nährstoffe...

    Bei dem Verdacht (dessen Ursprung mir übrigens unbekannt ist) ging es ja um spanische Betriebe, nicht um deutsche. Natürlich kann auch in Deutschland was schiefgehen, 100%ige Sicherheit gibt es nicht.
    Von einer Erfindung würde ich erstmal nicht ausgehen...

  7. Mona Antworten | Permalink

    War es doch die Gülle?

    Woher die EHEC-Bakterien kommen, die momentan für Aufregung sorgen, kann ich natürlich auch nicht sagen. Allerdings habe ich mal gelernt, dass Escherichia coli ein Darmbakterium ist und das enterohämorrhagische Escherichia coli-Bakterium (EHEC) zusätzlich genetische Elemente besitzt, die ihm seine pathogenen Eigenschaften verleihen. Da spricht natürlich viel dafür, dass das betroffene Gemüse doch mit tierischen Ausscheidungen verunreinigt war.

    Allerdings kommt, wie Du schreibst, Gülle nicht pauschal als Verursacher in Betracht. Da kommt es auf die Fütterung der Tiere an. Werden Wiederkäuer, wie Rinder oder Schafe, übermäßig mit Mais oder Getreide anstatt mit Gras und Heu gefüttert, so wird das Darmmilieu der Tiere gestört und EHEC- Bakterien können sich ansiedeln. Gelangen solche Bakterien nun über die Gülle auf Nahrungsmittel kann es zu Erkrankungen kommen.

    Ein grundlegendes Problem sehe ich auch in der Verarmung unserer Böden, da der Humus durch Erosion, welche durch Monokulturen gefördert wird, immer mehr schwindet, wird auch die Anzahl der effektiven Mikroorganismen und Kleinstlebewesen im Boden immer geringer. Dadurch kann die aufgebrachte Gülle nicht mehr genügend vom Boden verstoffwechselt werden und ausgebrachte pathogene Bakterien werden nicht mehr abgebaut.

  8. S�ren Schewe Antworten | Permalink

    Hallo Mona,

    und jetzt? Natürlich hätte ich mich in dem Eintrag ebenfalls noch über mehrere Absätze darüber auslassen können, was alles sein sollte/könnte usw. Aber was bringt das? Du fragst, ob es nicht doch die Gülle war und hast wohl nicht mitbekommen, dass in den verdächtigten Gebieten nirgendwo welche zum Einsatz kommt. Also sind Deine Punkte erstmal völlig irrelevant. Fütterung der Tiere, Verarmung der Böden? Come on, anderes Thema...

  9. Sebastian R. Antworten | Permalink

    ...nicht zu vergessen, dass Wiederkäuer natürliche Wirte von EHEC sind und die Bakteriophagen, die ja die Gene für die Shiga-Toxine in die E.coli-Bakterien eingebracht haben, länger als ihre Bakterienwirte überleben können. Sie werden also nicht zwangsläufig im Boden abgebaut.

  10. Mona Antworten | Permalink

    Sören Schewe

    Nicht zu voreilig. Noch ist ja nicht bewiesen, dass die Gurken oder was auch immer an der "Costa del Plastika" verunreinigt wurden. Außerdem können Darmkeime auch von Menschen weitergegeben werden.

  11. Mona Antworten | Permalink

    RKI warnt vor Gemüse aus Norddeutschland

    Soeben gelesen: "Die Ursache ist zwar weiter unklar, doch verdichten sich die Hinweise, dass die EHEC-Erkrankungen mit dem Verzehr von rohen Tomaten, Gurken und Salaten zusammenhängen könnte. Das Robert Koch-Institut (RKI) warnte nun vor dem Verzehr dieser Gemüse, wenn sie in Norddeutschland angebaut wurden."

    Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/ehec142.html

  12. S�ren Schewe Antworten | Permalink

    Mona, manchmal bist Du echt ein Knaller. Du theoretisierst hier fröhlich drauf los, ohne dass es da belastbare Belege für die momentane Situation gäbe, ich weise Dich darauf hin und dann ermahnst Du mich, ich solle nicht so voreilig sein?

    Nochmal: ich schließe nichts aus. Und a, Du hast recht, die Gurken müssen nicht zwangsläufig in Spanien kontaminiert worden sein, aber momentan ist es eben noch recht müßig, darüber zu spekulieren.

  13. Sebastian R. Antworten | Permalink

    @Mona

    Ja, das weiß man jetzt schon seit ein paar Tagen, dass man davon lieber die Finger lassen sollte, aber was möchtest du damit sagen?

  14. Balanus Antworten | Permalink

    @Sören

    » Bei dem Verdacht (dessen Ursprung mir übrigens unbekannt ist) ging es ja um spanische Betriebe, nicht um deutsche. «

    Nein, meines Wissens stand das Gülle-Gemüse schon vor dem Fund der Bakterien auf der spanischen Gurke im Verdacht. So dass wir (meine Frau und ich) uns gefragt haben, ob denn Gülle auch auf wachsende Pflanzen ausgebracht wird. Offenbar hält man so was für leicht möglich, trotz Gülle-Kultur. Oder überlebt der Keim so lange, dass eine Gülle-Düngung vor dem Auskeimen der Pflanzen bereits zu Verunreinigungen führen kann?

  15. Mona Antworten | Permalink

    Gülledüngung

    @Sebastian R.

    ...aber was möchtest du damit sagen?

    Dass man die Gülle nicht grundsätzlich ausschließen kann, wie ich oben bereits schrieb. Ich wollte @Sören Schewe damit zeigen, dass die "hervorragende Gülle-Kultur" in Deutschland auch Schattenseiten haben könnte.

    @Balanus

    "Oder überlebt der Keim so lange, dass eine Gülle-Düngung vor dem Auskeimen der Pflanzen bereits zu Verunreinigungen führen kann?"

    Ja, so ist es! Und die lange Trockenheit in diesem Jahr könnte dies evtl. auch noch begünstigt haben.

  16. S�ren Schewe Antworten | Permalink

    Relation der Risiken

    Hi Balanus,

    die Vermutung ist schon richtig. Das Bakterium ist recht zäh, was seine Lebensbedingungen angeht. Gut erklärt wird das zu Beginn dieses Interviews auf Spektrumdirekt:
    http://www.spektrumdirekt.de/artikel/1072622

    Mona, die Art der Argumentation finde ich in Deinen Kommentaren recht oft. Damit ließe sich praktisch ALLES verbieten oder lediglich kritisieren Sobald sich herausstellt, dass etwas nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile hat, neigst Du dazu, diese zu überhöhen. Selbstverständlich kann es auch hier Schattenseiten geben, völlig unabhängig davon, wie hervorragend unsere Gülle-Kultur ist. Und jetzt? Das ist auxh nichts neues. Im Gegenteil: es ist so selten geworden, dass wir so etwas als dramatisch sehen, wenn es mal vorkommt.

    PS: Den Tagesschau-Link sehe ich jetzt erst. Trotzdem ist die Quelle noch unbekannt...

  17. Mona Antworten | Permalink

    Wo ist das Problem? @Sören Schewe

    "Mona, die Art der Argumentation finde ich in Deinen Kommentaren recht oft. Damit ließe sich praktisch ALLES verbieten oder lediglich kritisieren Sobald sich herausstellt, dass etwas nicht nur Vor-, sondern auch Nachteile hat, neigst Du dazu, diese zu überhöhen."

    Irgendwie scheinst Du mich permanent missverstehen zu wollen. Ich will nicht alles verbieten und auch keine Nachteile überhöhen. Jeder der im Beruf steht weiß, dass man bei sich ergebenden Problemen weiterdenken muss, auch in die nicht so schöne Richtung. Das hat aber rein Garnichts damit zu tun, dass man "praktisch ALLES verbieten oder lediglich kritisieren" will, sondern es dient dazu alle möglichen Ursachen eines Problems zu erfassen um eine Lösung zu finden.
    Das von Dir verlinkte Interview auf Spektrumdirekt finde ich übrigens ganz hervorragend.

  18. Sören Schewe Antworten | Permalink

    Verständnis-Problem

    @Mona:

    Nein, eigentlich möchte ich Dich nicht permanent falsch verstehen. Ich finde es auch super, wenn Du in verschiedene (auch nicht so schöne) Richtungen denken möchtest. Allerdings sollten die sich auch ein bisschen an den Realitäten orientieren. Und solange Malaga und Almeria in Spanien noch ganze heiße Kandidaten für die Quelle des Übels sind, fallen Faktoren wie Gülle und Erosion aus - auch, wenn sie in der Landwirtschaft allgemein für Probleme sorgen können.

    So weit klar? Das kann sich natürlich alles noch gewaltig ändern, womit Du dann wieder ganz vorne dabei wärest.

    Momentan gibt die Faktenlage das aber nicht her...

  19. aka Antworten | Permalink

    Nach-Frage

    Mittlerweile hat sich zwar herausgestellt, daß die Betriebe in Malaga und Almeria nicht die Quelle für denn Serotyp O104-Erreger sind, aber mich würde dennoch theoretisch interessieren, ob und warum eine Erregerübertragung von Gülle via Grundwasserverseuchung und die Bewässerung der Pflanzen (in Südspanien durchaus anhand der allgemeinen Waserverknappung an vielen Orten eigene Brunnen gebohrt) so generell ausgeschlossen werden kann/konnte. Nur weil die Pflanzen nicht direkt mit Gülle gedüngt werden, heißt das ja nicht, daß damit generell der 'Gülle-Verdacht' widerlegt wäre. Das wäre doch eigentlich nur dann zulässig, wenn auch im gesamten Umland der Betriebe keine Gülle ausgebracht würde und so gesichert ist, daß die Pflanzen nicht mit kontaminiertem Brunnenwasser in Berührung kommen. Weiß man da genaueres?

  20. Sören Schewe Antworten | Permalink

    Gülle-Ausschluss

    Hallo aka,

    das mit dem Umland ist so eine Sache, habe hier mal ein Bild gefunden:

    http://www.almediam.org/...icias/mar_plasticos.jpg

    Ich denke, das illustriert ganz gut, warum die Gegend Costa del Plastico heißt. Viel Umland für Bio-Betriebe oder Tierhaltung gibt es da nicht mehr.

    Mir ging es in dem Artikel in erster Linie um das Gerücht, dass dort generell mit Gülle gedüngt würde, was nicht der Fall ist, DAS konnte also tatsächlich ziemlich sicher ausgeschlossen werden.

  21. Sebastian R. Antworten | Permalink

    Gülle Update stimmt leider nicht ganz

    Ja du, die Sequenzierung hat ja ein Hybrid aus EHEC und EAEC ergeben, aber es ist falsch, dass EAEC nicht in Tieren vorkommt. Auf PubMed gibt es einige Studien, die die Verteilung von EAEC unter Tieren untersucht haben und man ist zum Ergebnis gekommen, dass Menschen und Tiere unterschiedliche EAEC-Stämme tragen, die sich in ihrer Pathogenität unterscheiden. Anscheinend sind die tierischen EAEC-Bakterien nicht humanpathogen, das ist allerdings noch nicht ganz sicher, da EAEC auch bei Tieren Durchfall verursachen kann. Kannst dir ja bei Interesse folgendes Paper durchlesen:

    Enteroaggregative Escherichia coli from humans and animals differ in major phenotypical traits and virulence genes

    Dort kann man u.a. lesen

    In summary, our data demonstrated that human and animal EAEC strains are unrelated on the basis of virulence markers and serotypes, and different virulence genes may encode the enteroaggregative adherence in animal and hu- man EAEC. Also, the assessed animals are not an important reservoir of human pathogenic typical EAEC. On the other hand, it is possible that other animal species may be the relevant EAEC reservoir.

    Andere Paper bei denen durchfallerregende EAEC-Bakterien bei Tieren untersucht wurden, gibt es hier:

    Subtypes of intimin among non-toxigenic Escherichia coli from diarrheic calves in Brazil

    eae-negative attaching and effacing Escherichia coli from piglets with diarrhea

    Es sei aber auch angemerkt, dass EAEC nicht unbedingt humanpathogen sein müssen, sondern nur den charakteristischen AA-Genotypen (aggregative adherence) aufweisen müssen, der dafür verantwortlich ist, dass sich die Bakterien extrem lange an die Darmwand anheften können, was ja beim derzeitigen Ausbruch der Fall ist. HUS wird dann weiterführend von der EHEC-Häfte das Hybrids ausgelöst.

  22. Sören Schewe Antworten | Permalink

    Sorry!

    ARGH! Danke Sebastian, für den Hinweis! Hatte derweil eine Zoo-Doku geschaut und war etwas abgelenkt...

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