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Was mich zum Bloggen treibt

von Jörg Ewers, 26. August 2011, 13:53

Eigentlich möchte ich schon länger einen neuen Beitrag bringen, aber wie das so ist, bits und bytes sind geduldig.

Was mich allerdings recht schnell und zuverlässig motiviert und auch jede Bloghemmschwelle fallen lässt, ist wenn ich mich über unfähigen bis vorsätzlich inhaltlich falschen Wissenschaftsjournalismus aufrege, bzw. was mittlerweile alles darunter durchgeht.

Solche Beiträge und das naive, unhinterfragte Weitertragen ihres Inhalts bringt mich regelmäßig auf die Gesichtspalme.

So zum Beispiel, wenn Zeitungen immernoch über die Schädlichkeit von Glutamat rätseln, wie das hier der NDR tat. Über Glutamat hatte ich auch hier mal etwas geschrieben.

Und natürlich ist auch die Aspartamsuppe noch lange nicht ausgelöffelt, hier wärmt z.B. taz sie nochmal auf. Auch darüber hatte ich schonmal geschrieben.

Immer wieder gerne Thema ist auch die Gentechnik. Diese lässt angeblich Bienen sterben, was sie nicht tut und


Bienen sind nicht nur Honigproduzenten
sondern auch ein Wirtschaftsfaktor
cc-by-nc-sa mamboman1
Monarchfalter rottet sie auch nicht aus. Aber vllt. ist es ja die böse Handystrahlung.

Nein, nicht wirklich.

Die Story das indische Bauern durch Gentechnik reihenweise in den Selbstmord getrieben werden geistert auch immernoch durch die Gegend. Die Antigentechnikaktivistin Vandana Shiva, die diesen Mythos angestoßen hat, wird weiter gerne in Medien zitiert, z.B hier bei Arte oder dort beim Hamburger Abendblatt.

Trotzdem zeigen die Studien, dass die indischen Bauern sehr wohl Einkommensteigerungen durch bt-Baumwolle erzielen (hier nochmal global gesehen) und sogar die Fälle von Pestizidvergiftungen zurückgegangen sind. Über den Mythos der mordenden Gentechnik in Indien hier noch eine Übersicht, lesenwert auch der Teil über Percy Schmeiser.

Dann gibt es natürlich noch die Fälle, wo der Inhalt zwar korrekt ist, aber die Zusammenhänge total auf den Kopf gestellt wurden, so wie z.B. in dem Beitrag auf Spiegel Online.

Immer wieder sorgt die umstrittene Chemikalie Bisphenol A (BPA), ein Zusatzstoff der Kunststoffindustrie, für Schlagzeilen.[...]Die Verbindung steht im Verdacht, bei Föten, Säuglingen und Kleinkindern Schäden bei der Gehirnentwicklung zu verursachen. Zudem wurde auch BPA mit Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen sowie Erektionsproblemen in Verbindung gebracht.

Nun haben Forscher möglicherweise einen weiteren negativen Effekt der Chemikalie entdeckt[...]

Bisphenol A ist nicht unumstritten, es gibt immer wieder neue Studien dazu und strenge Grenzwerte. Was denn dann das Problem


Hirschmäuse sind auch anfällig
für endokrine Disruptoren
cc-by-nc-sa J.N.Stuart

in diesem Artikel ist? Wissenschaftler haben nichts neues heraus gefunden. Vielmehr wurden die Mäuse bewusst mit Bisphenol A gefüttert (50 mg BPA pro kg Futter, der TDI für erwachsene Menschen liegt bei 0,05 mg /kg KG, für Säuglinge bei 0,005 mg /kg KG) um dann die ausgelösten Verhaltensauffälligkeiten bei den Tieren zu studieren.

 

Thus, sexually selected traits might provide useful biomarkers to assess risk of environmental contamination in animal and human populations.

Nach dem Motto finde ich verhaltensauffällige  Mäuse, weiß ich wo ich nach Endokrinen Disruptoren suchen muss. Wer sich über Bisphenol A weiter informieren möchte, dem lege ich die Informationen des BfR ans Herz.

So ärgerliche solcher Journalismus ist, er passiert, weil schneller geschrieben als recherchiert wird oder weil der Journalist selbst sich einwickeln lässt von falschen Tatsachen.

Was mich persönlich noch mehr ärgert ist allerdings, wenn bewusst Lesertäuschung betrieben wird, weil hier Überzeugungstäter ihren Journalistenberuf ausnutzen. Dass kommt einem häufiger unter, wenn man z.B. über das Thema Klimawandel liest, die Nachbarn von der KlimaLounge können davon ein etwas längeres Liedchen singen, sofern ihnen noch nach singen zu mute ist und auch beim globalen Klima kann man sich diese Fälle immer wieder reintun, sofern man das dicke Fell dafür hat. Georg Hoffmann führt dazu drüben bei den Scienceblogs die Kategorie Klimaschmock des Monats.Warum ich mir so sicher bin, dass hier Vorsatz herscht?

Hoffmanns Nominierung vom August 2010 ist da auf seiner Homepage erfrischend freizügig. Und auch wenn Climategate mittlerweile zum wiederholten mal als inszeniert entlarvt wurde ficht das anscheinend niemanden an weiter im dunklen Zimmer über die Sonne zu philosophieren.

Journalismus aus Überzeugung? Gerne!

Überzeugungstäter als Journalisten? Bitte nicht!

Was mich zu diesem Blogbeitrag "inspiriert" hat, ist der aktuelle Titel des an sich seriösen Magazins Geo (hier nachlesbar). Darin berichtet Dr. rer. pol. Thorbrietz über die "neue Heilkunst". Und als überzeugte Anwenderin der "Alternativen" lässt Frau Thorbrietz auch kein "Argument" gegen die evidenzbasierte Medizin aus.

Gestartet wird klassisch mit dem autoritären "Schulmediziner", der seinen Patienten vorschreibt, was sie zu tun und zu lassen haben, arrogant und bevormundend (übrigens garnicht das Bild, was man von Dr. Michael Baum gewinnt, wenn man diese Interview sieht). Um dann über zu gehen zu jenen Menschen, bei denen aus verschiedensten Gründen die moderne Medizin versagt und sich als letzten Strohhalm an die Alternativmedizin hängen. Danach folgt die Kritik, dass Medizin sich um Kranke kümmert und anhand von Symptomen behandelt, während die Alternativen versuchen ganzheitlich das Befinden zu verbessern (was natürlich erklärt, warum der Chiropraktiker für jede Krankheit den passenden einzurenkenden Wirbel kennt). Die berechtigte Kritik an der zum Teil mangelnden psychologischen Betreuung von Kranken, wird zum großen Überlegenheitsargument der Alternativen aufgeblasen.

Woraufhin das scheinheilige Argument kommt, dass man nun endlich aufhören solle zu streiten und das Beste zum Wohle des Patienten wollen soll. Weil, wie wir gerade gelesen haben, kann die Schulmedizin das ja nicht. Und außerdem, da kommt der nächste Punkt, taugt die ganze Evidenz ja nichts.

Denn, so werden wir weiter belehrt, Studien gibts an Universitätskliniken, dort werden nur ein halbes Prozent behandelt, also tauge so eine Evidenz nicht viel (tut sie wohl, aber man möchte schon fragen, ob es besser gefallen würde, Arzneimittelstudien auf die Gesamtbevölkerung auszuweiten). Und auch die mangelnde Forschung an Multimorbidität erkennt die Autorin als Problem, dem sie irgendwie auch nichts hinzuzufügen hat oder ...ach ich vergaß Alternativmedizin ist so traditionell da sind sämtlichen Faktoren schon klar und deswegen gibts da keine Probleme.

Wenn eine Studie zur Misteltherapie mit 29 Patientinnen kein Positivergebnis hat, so wird das natürlich auf die geringe


Misteln sind Schmarotzer, damit sind
sie nicht alleine. cc-by-nc-sa rosmary

Teilnehmerzahl geschoben, die wiederum (wir ahnen es bereits) Schuld der Evidenzmedizin ist (Martin hatte zu Misteln gebloggt) und wenn es nicht die geringe Teilnehmerzahl ist, die den Nachweis verhindert, so verrät uns die Autorin, liegt es natürlich an der Studiendauer von nur einigen Wochen (von Phase 4 Studien mag sie uns nichts erzählen, wahrscheinlich weil da vorher auch ein paar Wochen für eine Wirkung gereicht haben).

Daher ist es für die Autorin logisch, dass nur 40% der Medizin evidenzbasiert sind. Quellen gibt es sie für diese Zahl keine an, nur einen ehemaligen Präsidenten der Bundesärztekammer, der sie gerne in den Mund nimmt.
(Edit: @Esowatchcom hat auf dieses Dokument des wiss. Dienst des dt. Bundestags hingewiesen. Darin werden die 40% als Anteil der medizinischen Maßnahmen eines klinisch tätigen Arztes angeführt, die auf evidenzbasierten Ergebnissen wissenschaftlicher Studien beruhen. Der Begriff der Evidenzbasierten Medizin wird ausfühlich definiert. Es spielt nicht nur die wissenschaftliche Basis der Behandlung eine Rolle, sondern explizit die Einhaltung des methodischen Prinzips. Interne /externe Evidenz, Validität etc. pp.)
Herbeigezogen mutet dagegen die Begründung für den angeblichen Evidenzmangel in der 'Schul'medizin an. Man könne bei schweren Krankheiten in der Studie nicht mit Placebos hantieren, das wäre Körperverletzung. Diese Begründung mutet um so seltsamer an, als die Autorin diese Skrupel bei der Misteltherapiestudie noch nicht gelten lassen wollte. Trotzdem unterschlägt sie dabei, dass man hier immernoch die Alternative hat, das neue Mittel mit dem Therapiestandard zu vergleichen, was man durchaus tut.

Aber da sind wir schon beim nächsten Thema. Herzkreislauferkrankungen. Da ist natürlich die Medizin schuld, dass zu wenig Prävention betrieben wird. Mittel gegen Depression? Alles Placebos, außer bei schweren Depressionen. Man kann sich die Autorin willkürlich vorstellen, wie sie verbittert darüber klagt, dass hier Placebos aus der falschen Ecke des Pillenregals hervorgeholt werden.

Um so frenetischer im folgenden die Feier für die Akupunktur, die zwar, wie zugegeben wird, nicht so funktioniert, wie gelehrt,


Akupunktur (Symbolbild)
cc-by-nc Deborah Leigh
aber immerhin lässt sich was feststellen und eine Wirkung, das sei schon mal was. (In der Tat das wird auch der ehemalige südkoreanische Präsident gedacht haben, in dessen Lunge sich so eine Akupunkturnadel verirrt hat).

Wie dem auch sei, erfahren wir, das 42 % der US-Amerikaner und 73 % der Deutschen sogenannten Naturheilverfahren verwenden (und vllt. so hofft man, werden Naturgesetze irgendwann auch endlich demokratisch erlassen und eine Mehrheitsmeinung reicht um die Realität zu erschaffen). Durch die große Beliebtheit fange man nun an, den Naturheilverfahren auf den Zahn zu fühlen, z.B. am National Center for Complementary and Alternative Medicine und wir erfahren auch, dass Echinazin und Ginko wohl keine Wirkung haben (wie diese Wirkungslosigkeit nun festgestellt wurde, wo doch Doppeltblindstudien nichts taugen und es mit der Evidenz nicht so weit her sei, erfahren wir nicht).

Also zurück zum Krebs. Denn was sich eine renomierte Krebsklinik nennt in den USA, hat natürlich eine Abteilung für integrative Onkologie, wo die Nebenwirkungen der Therapien mit Akupunktur und Yoga zu Leibe gerückt werden. Was als Naturheilverfahren verkauft wird, da gehe ich mit der Autorin konform, ist angesagt, weshalb das geschäftstüchtigere amerikanische Bildungssystem auch Kurse für "Geist-Seele-Körper" Medizin angeboten wird (und ich mich frage, ob ein paar Kurse in zwischenmenschlicher Patientenbetreuung nicht den gleichen Effekt hätte).

Wenn wir von Geist und Seele reden, so fällt auch der Autorin sofort Stress ein und sie begeistert uns mit der Binsenweisheit, dass Stress krank macht, weshalb Entspannungsübungen (na was wohl?) gesund machen. Und Wunder oh Wunder, wenn man Stress vermeidet (und damit die körperliche Stressreaktion) ließ sich das an der Genaktivität von Blutzellen nachweisen. In wiefern das von der Autorin favorisierte Yoga nötig war, erfahren wir natürlich nicht. Man ist sich einig, es muss schon spirituell zu gehen, damit Selbstheilungskräfte aufkommen.

Muss man noch erwähnen, dass alle Naturheiler im Artikel sanfte Menschen mit einnehmenden Wesen sind? (sind ja auch keine Schulmediziner)

Und ja auch die letzte Studie, die sagt, das Placebos wie Placebos helfen, auch wenn man sagt, dass es Placebos sind, wird natürlich groß zitiert und weil man animmt das 'normale' Mediziner sowas doof finden, wird der Studienleiter zum Ketzer stilisiert. Nein, ich nehme nicht an, dass die Autorin die Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats er Bundesärztekammer gelesen hat.

Da der Placeboeffekt bei nahezu jeder Behandlung auftreten kann, kommt die Stellungnahme des Wissenschaftlichen Beirats zum Schluss, dass es absolut notwendig und dringlich ist, Ärztinnen und Ärzten bereits in der Ausbildung sowie in der Weiter- und Fortbildung Kenntnisse der Placeboforschung zu vermitteln, um Arzneimittelwirkungen zu maximieren, unerwünschte Wirkungen von Medikamenten zu verringern und Kosten im Gesundheitswesen zu sparen.

Danach geht man wieder zu Nichtargumenten über. Weil Patienten Medikamente nicht nehmen, diese dann nicht wirken und diese trotzdem bezahlt werden müssen, ist es doch viel praktischer, wenn Sie Medikamente nehmen, die keine sind, aber dafür auch nicht so viele Nebenwirkungen haben.

Und außerdem wusste ja schon Hippokrates, dass nicht der Arzt, sondern die Natur heilt (und man mag anfügen, niemand habe anderes behauptet, doch ist es auch die Natur, die tötet und Mama Gaja sieht man doch recht selten am Krankenbett sitzen). Wir kriegen also mal wieder das Argument der guten, wohltätigen Natur gegen die synthetische, hightech, Maschinenmedizin um die Ohren gehauen.

Immerhin am Ende des Artikels erfahren wir dann noch, dass die Autorin total begeistert ist, wie offen und pragmatisch diese Naturheiler sind, da wundert auch nicht mehr der Abschlusssatz:

Das im Februar 2011 erschienene Buch "Gemeinsam gegen Krebs" von GustavDobos und Sherko Kümmel, erschienen im Zabert Sandmann Verlag, hat sie redaktionell betreut.

Außerdem lesenswertes sind die Artikel drüben bei Sebastian  und Christoph Larssen bei den ScienceBlogs schaut sich die Kommunkationsstrategie des Geo-Teams bei Facebook an und wie mit der Kritik am Artikel umgegangen wird.

Esowatch hat sich den Fall ebenfalls nicht entgehen lassen.

Vielleicht noch ein paar abschließende Worte.

Die Fälle hier sind natürlich Extreme. Jeder für sich nicht unbedingt typisch für das Medium, in dem sie erschienen. Trotzdem sollte man sich darüber klar sein, dass gerade darin auch ihre Gefahr besteht. Gerade im Umfeld seriöser Berichterstattung wird auch Unwahres gerne geglaubt. Wieviele wissen es denn besser?

Abschließend bleibt mir nur danke zu sagen an alle jene Wissenschaftsjournalisten, die nicht solche Böcke schießen. Davon gibt es eine Menge.

Alternativmedizin die wirkt, nennt man Medizin. Wenn das irgendwann überall angekommen ist, können wir uns vllt. auch der Glaubenssysteme rund um das Placebo entledigen.

PS: Im Geo-Artikel werden Naturheilverfahren und Alternativmedizin gleichgesetzt. Deswegen habe ich das jetzt nicht so explizit aufgetrennt. Aber wie Joe bei Sebastian schon richtig sagt, muss man diese Begriffe differenzieren.

PPS: Marcus Anhäuser verweist ganz richtig (ich habe gestern beim Schreiben nicht daran gedacht) auf das Projekt Medien-Doktor, in dem ein Guterachterpool aus Wissenschafts- und Medizinjournalisten nach transparenten Kriterien medizinjournalistische Beiträge in Publikumsmedien beurteilt. Das Projekt findet in Koorperation mit dem Lehrstuhl für Wissenschaftsjournalismus der TU Dortmund statt.





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Kritisch gedacht: GEOgate: eine Nachlese

Kommentare

  1. Markus A. Dahlem Positiv schreiben.
    26.08.2011, 23:51

    Zum Bloggen treiben sollten positive Kräfte. Es kann einen Ben Goldacre geben, vielleicht auch ein paar davon; oder einige Blogger, deren Programm es ist, schlechten Journalisten das Handwerk zu legen versuchen. Auch soll ein Blogger mal quer schießen, wenn es ganz dolle juckt. Oder ein Sprachdemokrat darf launig immerzu Sprachnörgler angehen -- denn das ist immer noch eine positive Antriebskraft (!) ganz abgesehen davon hat Anatol noch so viel mehr zu bieten hat, jenes ist eher sein Unterprogramm.

    Mein Verständnis von Wissenschaftsblogs ist also positiv ausgerichtet -- die Kommunikation nicht das korrigierende Element sollten im Vordergrund stehen.

    In diesem Sinne fand ich Deinen z.B. Beitrag Der Bullshitspalt sehr gut.

    Ich will niemanden, der einen Ben Goldacre-Ansatz wählt, davon abraten. Nur mit Bedacht sollte dieses gewählt sein. Eine Plattform verträgt nicht viele davon, ohne langweilig zu werden.
    Dies gesagt, was Geo machte ist wirklich erschreckend!

  2. WeiterGen Schöner Rundumschlag.
    26.08.2011, 23:55

    .

  3. Marcus Anhäuser Journalismusschelte
    27.08.2011, 10:58

    Jungs, ich nutze mal die Gelegenheit auf unser Projekt Medien-Doktor hinzuweisen: http://www.medien-doktor.de Wir bewerten medizinjournalistische Beiträge, und dort findet ihr neben schlechten auch wirklich tolle Beispiele für gelungenen Journalismus. Den gibts wirklich.

    Da ich selber blogge, kenne ich die Szene ganz gut, und vielleicht sollten wir uns mal angewöhnen auch über die positiven Beispiele zu schreiben.

    Disclaimer: Ich bin der Redakteur des Projekts.

    (Jörg, hau den Kommentar raus, wenn dir das zu viel Werbung ist, kein Problem.)

  4. Jörg Themen
    27.08.2011, 12:32

    @Markus
    Ich habe nicht vor hier ausschließlich oder nur regelmäßig anderer Leute Fehlverhalten anzuprangern.
    Das wäre mir auf dauer auch zu negativ.
    Die oben erwähnten Beispiele gährten schon länger, Geo hat sie dann zum Überlaufen gebracht...
    Ich setze hier 'treiben' nicht mit grundlegender Motivation gleich, eher mit einem starken SIWOTI-Reflex.
    Ist es unwissenschaftlich zu sagen, dass ich vom Schwerpunkt Wissenschaft abgesehen, kein tiefergehendes Konzept entwickelt habe für diesen Blog?

    @Weitergen
    Danke

    @Marcus
    Danke, habs angehängt.
    Ich habe versucht das am Ende anklingen zu lassen. Ich _weiß_ das es viele gute Wissenschaftsjournalisten gibt. Ich denke das ist allgemein ein Problem, an dem wir arbeiten müssen, das Negatives stärker wahrgenommen wird.
    Markus hat das finde ich, sehr schön ausgedrückt. Es liegt in unseren Möglichkeiten positive Akzente zu setzen.

  5. Markus A. Dahlem Wenn die Pflicht ruft
    27.08.2011, 17:38

    "Ist es unwissenschaftlich zu sagen, dass ich vom Schwerpunkt Wissenschaft abgesehen, kein tiefergehendes Konzept entwickelt habe für diesen Blog?"

    "Unwissenschaftlich" sicher nicht. Ich hatte mich ob der Überschrift zunächst gefreut, etwas über den Trieb zur Wissenschaftskommunikation zu lesen. Dieser kann sicher auch konzeptlos sein. Mich treibt es wirklich manches mal. SIWOTI ist dagegen ein "Duty Call", und hat immer etwas verbissenes.

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