14. Januar 2011, 15:15
Wer kennt sie nicht: die Micky Maus-Hefte und die Geschichten von Tick, Trick und Track, Donald und Onkel Dagobert? So ziemlich jeder hat schon einmal in sie hinein geblättert und erinnert sich auch an Daniel Düsentrieb und seinem komischen Helferlein. Als Erfinder ist er die Person, die aufgesucht wird, falls man mal wieder in die Vergangenheit reisen muss oder ein Gegenstand gebraucht wird, der "Wunder" vollzieht. Er ist in den Micky Maus-Heften Wissenschaftler, Erfinder und Ingenieur zugleich und der Ansprechpartner, wenn es um Wissensfragen geht. Dieses Bild eines Wissenschaftlers hat sich bestimmt in Kinderköpfen so festgesetzt. Daher, wenn man ein Problem hat, geht man einfach zu einem Erfinder der dann bis zum Abendgrauen ein Apparat entwickelt hat, der die Probleme auf einen Schlag löst. Vielleicht liegt es daran, dass manche Menschen noch im Erwachsenenalter ein verzerrtes Bild von der Wissenschaft und den darin arbeitenden Menschen haben. In der realen Welt gibt es aber keine Daniel Düsentriebe! Seinen Part übernehmen abertausende, wenn nicht millionen Wissenschaftler, die Tag aus Tag ein forschen, nachdenken und experimentieren und dies jahrelang bis dabei überhaupt etwas bei rumkommt.
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