31. Mai 2011, 11:12
Jedem sollte heutzutage bekannt sein, dass Rauchen schlecht für die Gesundheit ist und die Entstehung von Krebs fördert, zich Trillionen Studien beweisen dies! Ganz offensichtlich ist der Zusammenhang zwischen Tabakkonsum und Lungenkrebs, da in Deutschland bei Männern neun von zehn, bei Frauen mindestens sechs von zehn Lungenkrebserkrankungen auf das aktive Rauchen zurückzuführen sind. Aber nicht nur das, auch die Entstehung anderer Krebsarten konnten mit dem Rauchen bereits in Zusammenhang gebracht werden. Dazu gehören fast alle Kopf-Hals-Tumoren, Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs, Darmkrebs, das Leberkarzinom, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Gebärmutterhalskrebs, Blasenkrebs und Harnleiterkarzinom, das Nierenzellkarzinom und myeloische Leukämien. Das hört sich für den einen oder anderen vielleicht nach ein bischen zu viel des Bösen an, aber so sieht die Realität nun mal aus, zu der ein Expertengremium der Internationalen Agentur für Krebsforschung Anfang 2010 kam. Man braucht sich aber auch nur mal die Zahlen anschauen, die weltweit erfasst wurden und besagen, dass fünf Millionen Menschen pro Jahr an den Folgen des Rauchens sterben und laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Tabakrauch für einen von zehn Todesfällen unter Erwachsenen gilt. Somit wird klar, dass auch Passivrauchen nichts Gutes ist, da Passivraucher ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-, Krebs- und Atemwegserkrankungen aufweisen. Raucher sollten sich daher bewusst sein, dass sie in Anwesenheit anderer Menschen sie 4.800 Stoffen aussetzen, die mit dem Rauch ausgestoßen werden. 90 davon sind krebserregend. Weitere Zahlen, die das Passivrauchen als gesundheitsschädigend einstufen und Sätze wie "stell´ dich nicht so an, das ist ja nur ein bischen Rauch" überflüssig machen, sind folgende (pro Jahr auf Deutschland zutreffend):
» weiter
Geschrieben in
Medizin
, Krebs
, Aufklärung & Irrtümer
|
26 Kommentare |
0 Trackbacks |
Permalink