Genomweite Assoziationsstudien: Bewährtes Mittel oder Geldverschwendung?
Genomweite Assoziationsstudien (GWAS) sind heutzutage ein Mittel in der Wissenschaft, um Abschnitte auf der DNA mit einer Krankheit in Verbindung zu bringen. Das Prinzip dahinter ist recht simpel: Man nehme die Genomdaten von tausenden gesunden und kranken Menschen und vergleiche sie miteinander. Als Ergebnis erhält man Zahlenverhältnisse, die beschreiben ob eine spezifische Stelle im Genom öfter bei Kranken im Vergleich zu Gesunden verkommt oder nicht. Ist ersteres der Fall, so spielen diese Stellen in der DNA möglicherweise eine Rolle in der Krankheitsentstehung und -förderung. Auf diese Art und Weise kann man Abschnitte im Erbgut identifizieren und sie durch weitere Forschung auf ihre genaue Krankheitsrelevanz prüfen. So weit, so gut. » weiter
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