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Genomweite Assoziationsstudien: Bewährtes Mittel oder Geldverschwendung?

21. Januar 2012, 17:12

Genomweite Assoziationsstudien (GWAS) sind heutzutage ein Mittel in der Wissenschaft, um Abschnitte auf der DNA mit einer Krankheit in Verbindung zu bringen. Das Prinzip dahinter ist recht simpel: Man nehme die Genomdaten von tausenden gesunden und kranken Menschen und vergleiche sie miteinander. Als Ergebnis erhält man Zahlenverhältnisse, die beschreiben ob eine spezifische Stelle im Genom öfter bei Kranken im Vergleich zu Gesunden verkommt oder nicht. Ist ersteres der Fall, so spielen diese Stellen in der DNA möglicherweise eine Rolle in der Krankheitsentstehung und -förderung. Auf diese Art und Weise kann man Abschnitte im Erbgut identifizieren und sie durch weitere Forschung auf ihre genaue Krankheitsrelevanz prüfen. So weit, so gut.  » weiter

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Der nächste Schritt zur Charakterisierung unserer DNA

26. Oktober 2011, 23:31

Ich lasse mal eben den imaginären Champagner-Korken knallen *plooooong*. Zu feiern gibt es nämlich den Start des sogenannten "Epigenom-Projekts" bei dem die chemischen Modifikationen der DNA untersucht und kartiert werden sollen, wie es damals ähnlich bei der Sequenzierung des Humangenoms der Fall war. Ich würde es daher als Nachfolgerprojekt beschreiben, da es der nächste sinnvolle Schritt ist unser Erbgut zu charakterisieren.
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Wie man mit Zwillingen Krankheitsursachen finden kann

03. April 2011, 14:12

Genetische Einflüsse auf die menschliche Entwicklung und die Enstehung von Krankheiten  lassen sich durch die sogenannte Zwillingsforschung ergründen. So stellen Zwillingsstudien in der klassischen Humangenetik neben der Stammbaum- und Geschwisterpaar-Analyse wichtige Instrumente zur Untersuchung menschlicher Gene dar, die heute zudem noch durch moderne molekularbiologische Techniken direkt zugänglich sind. Bei Zwillingsuntersuchungen ist allerdings eine essentielle Unterscheidung zwischen eineiigen (monozygoten) und zweieiigen (dizygoten) Zwillingen notwendig. Sie unterscheiden sich nämlich in ihrer genetischen Zusammensetzung als auch in ihrer Entwicklung deutlich. So resultieren eineiige (monozygte) Zwillinge aus einer einzigen Eizelle, die durch ein Spermiun befruchtet wurde und später in zwei Hälften zerbrach. Sie werden als genetisch identisch bezeichnet und entwickeln sich meistens innerhalb der selben Embryonalhaut im Mutterleib. Zweieiige (dizygote) Zwillinge hingegen stammen aus einer Befruchtung von zwei Eizellen durch zwei verschiedene Spermien zum selben Zeitpunkt und entwickeln sich in unterschiedlichen Embryonalhäuten, also auch in verschiedenen Umgebungen. Sie teilen somit nur, ähnlich wie bei einem Geschwisterpaar, ca. 50% ihrer genetischen Informationen. Der Ursprung solcher Zwillingsuntersuchungen geht auf den Allround-Wissenschaftler Sir Francis Galton zurück, der die erste Zwillingsstudie 1875 publizierte und dazu anwendete, die Erblichkeit von Verhaltensmerkmalen zu ergründen. Er machte allerdings wohl noch keinen Unterscheid zwischen eineiigen und zweieiigen Zwillingen. Erst der deutsche Genetiker Hermann Werner Siemens führte 1924 die systematische Analyse von mono- und dizygoten Zwillingen ein.
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Cytogenetik und die Genetik von Krebs: Methoden und Errungenschaften

20. Januar 2011, 15:52

Mittlerweile weiß man, dass Veränderungen in den Genen oder auf der Ebene von Chromosomen zu Krebs führen können und das diese beiden Einflüsse auf der genetischen Ebene die Hauptursache für ein Tumorwachstum sind. Als man sich aber vor circa 50 Jahren das Ziel in der Wissenschaft gesetzt hatte Chromosomenabnormalitäten zu charakterisieren und mit Krebs in Verbindung zu bringen, hatte man sich einiges vorgenommen. Das Sammeln von Daten und deren Auswertung lassen aber heute zurückblickend den Wissenschaftszweig der Cytogenetik - der Erforschung der Chromosomen - als erfolgreich etabliert gelten. Gene und Genmutationen, die auf bestimmten Bereichen der Chromosomen liegen und vorkommen können, sind mittlerweile identifiziert worden und gelten als Auslöser bestimmter Krebsarten. Dieses Wissen über die genetischen Veränderungen trägt dazu bei, dass Therapien entworfen und entwickelt werden können, womit man den Krebs bekämpfen kann. Man kann ihn jedoch nicht immer heilen und es lässt sich durch den jetzigen Wissensstand sagen, dass er niemals auszurotten sein wird. Schliesslich handelt es sich hierbei nicht um ein Virus das eliminiert werden kann, wie es bei dem Pockenvirus der Fall war, sondern es sind Mutationen in Genen und in Chromosomen und unser Erbgut kann man nicht eliminieren. Man kann es nur behandeln.
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Ist ewige Jugend wirklich möglich?

02. Dezember 2010, 22:05

Neue Forschungergebnisse zum Thema Zellalterung und "ewige Jugend" machen die Runde.  Was genau dahinter steckt und ob man wirklich ewig jung bleiben kann, erfahrt ihr hier!

Bereits in den 30er Jahren fanden Hermann Joseph Muller und Barbara McClintock durch Experimente an der Fruchtfliege und am gewöhnlichen Mais heraus, dass deren Chromosomenenden durch spezielle Strukturen geschützt wurden, die eine Fusion der Chromosomenenden untereinander verhinderten. Diese Strukturen wurden Telomere genannt, wobei dieses Wort aus dem Griechischen stammt und "telos" Ende und "meros" Teil bedeutet. » weiter

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