20. April 2008, 13:17
Bei klinischen Studien, in denen neue Medikamente auf ihre Wirkungen und Nebernwirkungen hin untersucht werden, steht für die Hersteller viel Geld auf dem Spiel. Die Kosten für die Entwicklung neuer Wirkstoffe geht in die Milliarden, und dieses Geld ist verloren, sollten die klinischen Tests nicht das erhoffte Ergebnis bringen.
Umso wichtiger ist die Unabhängigkeit derjenigen, die solche Studien durchführen: Der Autor einer Studie steht mit seinem Namen und dem seiner Institution für die Qualität und Seriosität der Forschung. Doch dass der Wissenschaftler, der als Erstautor in der Studie genannt ist, die Studie auch tatsächlich konzipiert, durchgeführt, ausgewertet hat, ist längst nicht selbstverständlich.
Dieser nicht ganz neuen Problematik hat sich eine Fallstudie in der aktuellen Ausgabe des Journal of the American Medical Association (JAMA) angenommen. Die Arbeit von vier amerikanischen Medizinern handelt vom inzwischen einkassierten Merck-Wirkstoff Rofecoxib (Bis 2004 unter dem Namen Vioxx im Handel) und segelt derzeit medial etwas im Windschatten der wesentlich spektakuläreren Berichterstattung über angebliche zusätzliche Todesfälle durch diesen Wirkstoff. » weiter
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Allgemein
, Biochemie und Molekularbiologie
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