SciLogs International .eu.be.es.de
scilogs Fischblog spektrum.de

aktuelle Artikel RSS

Sondermetalle: Wer braucht schon Ruthenium?

03. September 2009, 17:26

Die Zeiten, zu denen die Technik mit Eisen, Kupfer, Aluminium und einer Handvoll anderer Metalle auskam, sind lange vorbei. Ein moderner Laptop enthält mit 60 Elementen buchstäblich das halbe Periodensystem, und den größten Teil davon nehmen Metalle ein. Neben Gold, Silber oder Kobalt auch so exotische wie Indium, Tellur oder Ruthenium, deren Bedeutung in der Technik rapide zunimmt.

Auf dem Wissenschaftsforum der GDCh begegnete man diesen Sondermetallen auf Schritt und Tritt. Nicht nur Katalyse und Mikroelektronik wäre ohne diese Stoffe kaum denkbar – ein Mobiltelefon enthält 24 Milligramm Gold und neun Milligramm Platin, und in jedem Akku stecken fast vier Gramm Kobalt – wegen ihrer besonderen Eigenschaften tauchen sie in immer mehr alltäglichen Anwendungen auf. Palladium zum Beispiel gehört zu den wichtigsten Katalysatormetallen, findet aber auch in Transistoren, Zahnersatz und chirurgischen Instrumenten Verwendung.

Die Nachfrage nach diesen High-Tech-Elementen steigt entsprechend steil an. Und bisher noch die Produktion. Doch je wichtiger die Sondermetalle für die Technik werden, desto verwundbarer sind Industrie und Gesellschaft für Rohstoffmangel. Das Problem sind nicht die schwindenden Reserven – die Lagerstätten enthalten nach wie vor Sondermetalle für die nächsten Jahrhunderte. Die Gefahr liegt vielmehr in der prekären Versorgungsstruktur. » weiter

Geschrieben in Chemie , Computer und Elektronik , Technik | 6 Kommentare | 1 Trackbacks | Permalink


About Open Access - an Interview with Bora Zivkovic

04. August 2009, 11:00

Among the many interesiting people I met at the Lindau Nobel Laureate Meeting was Bora Zivkovic, the online Community Manager of the Open Access Journal PLoS ONE. On one occasion Bora participated in a panel discussion on Open Access, together with Jason Wilde from Nature Publishing and Nobel Laureate Sir Harold Kroto.

Lather that day I had a lenghty interview with Bora, which resulted in this article at spektrum.de (in german, a translation can be found at Mad Scientist Junior). However, there is far more in that interview than one article can convey, so here is the interview in full length, slightly edited for clarity.

 Lindau: v.l.: Paula Schramm, Bora Zivkovic, Jessica Riccò

 » weiter

Geschrieben in Allgemein , Computer und Elektronik | 2 Kommentare | 2 Trackbacks | Permalink


Willkommen im 21. Jahrhundert: Wettrüsten mit Kampfrobotern

03. März 2008, 14:42

Der Kalte Krieg ist keine zwei Jahrzehnte vorbei, da beginnt sich eine völlig neue globale Rüstungsspirale zu drehen: Kampfroboter. Wie bei der Entwicklung der Nuklearwaffen kündigt sich ein neues Kapitel moderner Kriegführung an, und alle wollen mit dabei sein, bevorzugt natürlich ganz vorne. Im Gegensatz Zu Atombomben ist jedoch abzusehen, dass die Automatenkrieger der Zukunft im großen Stil zum Einsatz kommen, mit möglicherweise verheerenden Folgen.

Der Einsatz unbemannter Fahrzeuge bei militärischen Operationen ist längst Realität. Die US-Armee setzt im Irak über 4000 Roboter ein, unbemannte Drohnen haben inzwischen 400000 Flugstunden absolviert. Auch andere Länder betätigen sich auf dem Gebiet, die Bundeswehr setzt seit Ende 2006 das grandios benannte "Kleinfluggerät Zielortung", eine unbemannte Drohne, in Afghanistan ein. Andere Systeme können Lasten schleppen oder verwundete Soldaten aus dem Kampfgeschehen evakuieren.

Inzwischen tauchen auch waffentragende Systeme an den Kriegsschauplätzen auf, am bekanntesten ist wohl die amerikanische Drohne „Predator“, die Ziele mit Raketen beschießen kann (aber im Moment mit Problemen zu kämpfen hat). Auch am Boden tut sich so einiges in dieser Richtung, im Irak setzt die US-Armee umgerüstete Vehikel zur Bombenentschärfung als MG-Plattform ein. Im Irak-Krieg sind militärische Roboter erstmals in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit gerückt und haben weltweit zu einer erheblichen Zunahme der Entwicklungsaktivitäten in diesem Sektor geführt. » weiter

Geschrieben in Computer und Elektronik , Technik | 11 Kommentare | 0 Trackbacks | Permalink


Monsterwellen werden überschätzt

03. Oktober 2007, 11:47

Bedingt durch den enormen Anstieg der Rechnerkapazität in den letzten Jahren haben sich Computersimulationen zum bedeutendsten Hilfsmittel bei der Konstruktion von Gebäuden und Fahrzeugen entwickelt. » weiter

Geschrieben in Computer und Elektronik , Technik | 0 Kommentare | 0 Trackbacks | Permalink


szmtag